Königreich Grünbergen

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Königreich Grünbergen
Wappen
Reichswappen
Schnellübersicht
Fläche ca. 298.000 Morgen
Einwohnerzahl ca. 400.000
Bevölkerungsdichte ca. 1,3 Ew/Morgen
Gehört zu Heiliges Kaiserreich
Hauptstadt Altmark
Oberhaupt Ludevig II. Rothaar
Grünbergen.JPG
Gruenbergen Grenzen.jpg
Grünbergen.jpg

Allgemeines

Auszug aus dem Lied der Alten

''Pochen, Klopfen, Schreie dröhnen, Angst gebündelt fließt in Strömen.

Augen, erspähen, entführen, Hände, nicht fleischlich, kalt, ich kann sie spüren.

Stimmen, unwirklich, ich kann sie hören, wollen meinen Verstand zerstören.

Seltsames lauert in dunklen Ecken, kannst dich nie davor verstecken.

Sie wollen dich fangen, die dunklen Schergen, Wanderer hab acht gehst du um in Grünbergen''



Das heutige Königreich Grünbergen wird landschaftlich durch den Nisa- und den Breitwald dominiert, welche zum ersten Teil des Namen beitragen. Die beiden dichten Laubwälder bilden im Westen, sowie im Norden die natürlichen Grenzen zum Fürstentum Perlküste, der Markgrafschaft Ostmark und dem Grauland. An der südöstlichen Grenze zu den Herzogtümern Korumand und Borengar liegen die wenigen, allerdings seltsam geformten Berge des Landes.

Der bekannteste von ihnen liegt direkt an der Hauptstadt Altmark und trägt den Namen Blutberg. Diesen Namen erhielt er, weil die aufgehende Sonne die Spitze des Berges an jedem Morgen in ein helles Rot taucht - ein Rot, das in seiner Färbung an frisches Blut erinnert. Die Hauptstadt Altmark beheimatet das Schloss des regierenden Königs. Etwas höher gelegen, ragt die Burg Blutstein ihren Bergfried in den Himmel, um die sich viele Legenden und Geschichten ranken.


Von Sommerauen (Fürstentum Perlküste) kommend bahnt sich die Reichsstraße X über Altmark ihren Weg in den Osten mit Ziel Murillo (Herzogtum Borengar) und Venlona. Ein besonderes Erlebnis für die Reisenden ist die Passage durch die Schlucht zwischen dem Kahlfels und dem Wolfsspitz. Ein schaurig klingendes Flüstern begleitet die Reisenden für eine Strecke von mehreren hundert Schritten.


Außerhalb der großen Städte Grünbergens leben hauptsächlich Bauern, Jäger, Holzfäller, Fischer und Handwerker. Einige von ihnen haben sich zu kleinen Siedlungen mit im Schnitt etwa 200 Einwohnern zusammengeschlossen, in die sich kaum ein Fremder verirrt. Andere, vor allem Pflanzenkundler, leben zurück gezogen und versuchen sich im Geheimen an der Kultivierung seltsamer Arten.


Doch Grünbergen ist keine grüne Idylle ... in den Wäldern herrscht ein seltsames Leben ... alles ist irgendwie anders ... selbst die Jäger sind anders ... oder sind es die Gejagten ... Legenden über Geistwesen kursieren ...


Wappen

Wappen Grünbergen

Das Wappen ist in drei vertikale Bereiche aufgeteilt: Wappenhaupt, Mittelstelle, Wappenfuß.

Getrennt sind die drei Bereiche durch goldene Linien und stellen die drei Hauptmerkmale des Königreichs dar.


Das Wappenhaupt ist schwarz und stellt die Nacht dar. Auf dem schwarzen Grund sind ein Halbmond und vier Sterne in Silber zu sehen, die die wirkliche Macht in Grünbergen symbolisieren.


Die Mittelstelle ist grün und stellt den Wald dar. Auf ihr ist der silbern eingefasste rote Berg zu erkennen, der den Blutberg symbolisiert.


Der Wappenfuß ist blutrot und zeigt eine Krone, die silbern eingefasst ist.

Landschaft und Klima

Der Wald in Form des Nisa - und des Breitwaldes, unterbrochen von vereinzelten Weideflächen der Vieh züchtenden Bevölkerung, dominieren die Landschaft von Grünbergen und sollten somit auch für das Klima mit entscheidend sein. Doch weit gefehlt. Trotz der Lage in der gemäßigten Klimazone treten selbst bei schönsten Wetterbedingungen dichte Nebel in den Wäldern auf. Unabhängig von den Jahreszeiten sind die Nächte mal klar und kalt und sie lassen den Mond zum Greifen nah erscheinen oder sie sind neblig, feucht mit Angst erfüllt und lassen keinen Blick weiter als drei Schritte zu. Im Laufe der letzten 300 Sommer haben sich hier seltsame Arten von Pflanzen entwickelt. Nur an der Südküste nahe Pergrandis herrscht ein dauerhaft angenehm warmes Klima.


Seen:

Flüsse:

Berge:

Flora

Wälder:


Bäume:

Besondere Pflanzen:

Pflanzen

Fauna

Haus-/Nutztiere


Wildtiere

Vögel

Fische

Besondere Tiere

Bevölkerung

Geschichte

In den Aufzeichnungen des Heiligen Kaiserreiches muss ein Gelehrter schon genau hin schauen, bis er einige Informationen über das Königreich Grünbergen entdeckt. Es heißt, dass kaum etwas über Grünbergen dokumentiert wurde. Und das mit voller Absicht. So ist nur Weniges bekannt...

Chronologie des Königreich Grünbergen
Chronologie der Könige von Grünbergen

Aus der jüngeren Vergangenheit

326 n.Z. schließt sich Grünbergen dem Heiligen Kaiserreich an. Der damalige König, Baltasa IV. Rothaar, führte die Verhandlungen mit dem Heiligen Kaiserreich, um sein Land vor einer kompletten Isolation zu bewahren und kam so dem Wunsch seines Volkes nach.

Obwohl er aufgrund des Makels des kleinen grünen Königreiches anfänglich nicht sonderlich erbaut von diesem Gedanken war, entschloss er sich nach vielen langen Mondnächten und Diskussionen mit den Baronen und dem Rat der Alten, diesen Schritt zu wagen. Es sollte dem bis dahin recht autarken Volk ein wenig mehr Wohlstand und Fortschritt bringen.

Die Geheimnisse des Königreiches mussten jedoch verschwiegen werden und ein Geheimnis bleiben, so beschloss es die Zusammenkunft in 325 n.Z.

Damit dies auch für die Zukunft gewährleistet werden konnte formulierte Baltasa IV. Rothaar ein paar Bitten, die in den Verhandlungen mit der Delegation des Heiligen Kaiserreiches auch nahezu alle erhört wurden. Natürlich musste auch Grünbergen einige Zugeständnisse machen, um die Geheimnisse um das Königreich zu bewahren.


Somit wurden die wichtigsten Punkte des Vertrages schriftlich festgehalten:

Vertrag 326 n.Z.
  • Es ist eine Einreisegenehmigung nach Untermoor erforderlich. Die Genehmigung ist beim König zu beantragen und zu begründen.
  • Das Ansteuern und Landen in St. Luciastrutz ist nur mit den Schiffen der königlichen Flotte gestattet. Fremde Schiffe werden ohne Vorwarnung beschossen und auch versenkt.
  • Der wandelnde Weg durch den Breitwald zwischen Altmark und Flegeldorf wird nicht kartographisch erfasst und sollte aufgrund der lauernden Gefahren (wilde Tiere, Moor, Irrlichter wurden genannt) nur von erfahrenen Abenteuern begangen werden.


Zu den Verhandlungen schickte das Heilige Kaiserreich eine Delegation von 80 Mann. Es dauerte mehrere Nächte, ehe es zur Vertragsunterzeichnung kam. Ein Grund war die Tatsache, dass der König von Grünbergen die Verhandlungen immer erst nach Sonnenuntergang führen wollte und sich immer wieder mit einigen Vertretern der Delegation in die Burg Blutstein zurückgezogen hat. Ob dort noch Jemand in die Verhandlungen eingetreten ist, ist nicht bekannt.


Als die Delegation des Heiligen Kaiserreiches zurückkehrte, waren einige Männer stark gealtert und andere hatten ihre Stimme verloren. Es ist bis heute nicht geklärt, was der Delegation damals widerfahren ist.

Herrschaft und Politik

Grünbergen wird heute durch König Ludevig II. Rothaar regiert. Sollte dieser ableben, wird der letztgeborene Nachfahre König oder Königin. Dieser Nachfahre erbt das Land und damit einhergehend die Regentschaft. Bisher soll es allerdings noch nie vorgekommen sein, dass eine Tochter das Erbe angetreten hat, da in der Blutlinie die Töchter angeblich meist erkrankten und vor Antritt der Regentschaft verstarben. Zumeist soll Blutarmut der Grund für das vorzeitige Ableben gewesen sein.

Grünbergen ist von Südwesten nach Nordosten in vier Provinzen unterteilt, die jeweils von einem Baron geführt werden.
Die Insel Luciafeste im Süden von Grünbergen untersteht allein dem König. Und dann gibt es da noch die Alten, deren Beteiligung und Einfluss auf die Regierung nicht genau bekannt ist.

Militär

In Grünbergen gibt es keine Armee, da sich das Land selber schütze, heißt es. Tatsächlich ist weder in den historischen Aufzeichnungen des heiligen Kaiserreiches, noch in Schriften von Grünbergen eine kriegerische Auseinandersetzung nieder geschrieben. Im Hinblick auf den Schutz und die Verteidigung des Königreiches werden immer wieder die Alten erwähnt.


Für die wenigen offiziellen Anlässe, bei denen Besucher aus anderen Reichen teilnehmen, gibt es eine königliche Garde, die jedoch nur repräsentativen Zwecken dient.

Sprache und Schrift

Die offizielle Sprache und Schrift in Grünbergen ist Imperial. Es gibt aber noch eine geheime Schrift, die nur der König, die Barone und die Alten beherrschen, die Blutschrift. Einzig in Untermoor wird auch Zwergisch gesprochen und geschrieben

Städte

Wirtschaft und Handel

Bis zu seiner Angliederung an das heilige Königreich 326 n.Z. war Grünbergen ein autarkes Gebiet. Holz und Torf aus den Mooren gab und gibt es im Überfluss. Der Holzhandel, die Viehzucht, der Ackerbau und vor allem der Fischfang im Norden und Süden des Reiches kennzeichneten die wirtschaftliche Selbstständigkeit des Reiches.

Noch wussten die Herrscher von Grünbergen damals nicht, das einige Pflanzen wie der Wandelholzbaum, die Voladurawurzel oder auch der Gauklerstrauch nahezu nur in ihrem Grünbergen wuchsen, somit für einige andere von Interesse sein und deswegen hohe Preise dafür gezahlt würden.

Doch die Konferenz unter Führung von Baltasa IV. Rothaar, seinen Baronen und den Alten ahnten nach den ersten Gesprächen mit der Delegation des heiligen Kaiserreiches die Brisanz und hielten ihr Volk an, mit einigen Waren keinen oder nur wenig Handel zu betreiben und Informationen nur sehr zurückhaltend zu teilen.

Trotzdem landen auch diese Güter zuweilen auf dem Schwarzmarkt. Verurteilte Hehler werden in die Minen Grünbergens gebracht. Dort tragen sie, Gerüchten zufolge, mit der Suche nach Rauchdiamanten einen wertvollen Beitrag zum Reichtum des Königreichs bei.

spezielle Erzeugnisse

Religion

Den Papieren nach gilt in Grünbergen der Glaube des Kaiserreiches. Das Kaiserreich hat als Staatsreligion einen Rat aus den sieben Göttern Iatan, Rhea, Lhaja, Pares, Aiagos, Licia und Athos. Iatan gilt als oberster Herr und Verteidiger der Ordnung. Weitere Götter sind toleriert und zumeist in ländlichen Gegenden und Gebieten weitab der zentralen Lande verbreitet. Einige der weiter verbreiteten Nebengötter sind Nergas, Aphrosia und Aloana sowie der Krähenmann in der Unterwelt.

Doch hinter vorgehaltener Hand gilt in Grünbergen mit der Ausnahme von Nergas ein anderer Glaube

Kultur und Küche

Traditionelle Bräuche in Grünbergen


Traditionelle Spiele aus Grünbergen


Traditionelle Rezepte aus Grünbergen

  • Nog Tod Grob Gab (Wachtel an Knoblauch)
  • Wolfsbarsch aus dem Ludflo auf Pilzberg
  • Blutkuchen (gebacken aus Hackfleisch, altem Brot, Knoblauch, Speck und Tierblut)
  • Schwarzer Pudding (eine Art Blutwurst, wird mit Speck und Knoblauch gebraten)
  • Augweider Lammrücken im Kräuterteig

Traditionelle Getränke aus Grünbergen



Traditionelle Kunst aus Grünbergen

Künstlerische Werke sind in Grünbergen ausgesprochen selten zu sehen. Im handwerklichen Bereich sind es die wenigen Künstler, die den Umgang mit dem Holz des Wandelholzbaumes verstehen, was nicht einfach zu erlernen ist. Spitze Holzpflöcke in allen Größen und Formen, selbst als Anhänger für eine Halskette, werden sie von ihnen geschnitzt. Selten bekommt ein Fremder diese Werke zu Gesicht. Die Malerei beschränkt sich ausschließlich auf Wandmalerei in den Sitzen des Königs und der Barone. Nur unter den Alten wird die Malerei in Skizzen über die Unterwelt gefördert und weiter gegeben. Auch die Entwürfe der Kartenspiele haben meist hier ihren Ursprung.

Musikalische Kunst ist kaum in Grünbergen anzutreffen. Es sei denn, man zählt das Knistern des Feuers hinzu, was nahezu überall präsent ist, was jedoch keinen künstlerischen, sondern eher einen pragmatischen Hintergrund hat, nämlich das Überleben. Am Feuer greift der ein oder andere gern zur Bandurria oder zur Laute. Die erzeugten Klänge sollten jedoch nicht als Kunst verstanden werden.

Bekannte Literatur gibt es in Grünbergen nicht. Sagen, Legenden und andere Geschichten werden mündlich verbreitet und somit immer weitreichender. Umher reisende Barden und Geschichtenerzähler sind jederzeit an den prasselnden Lagerfeuern willkommen, um neue Kunde in die Welt der dunklen Sagen zu tragen.

Sagen und Legenden