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Herzogtum Ostrakerreich

Version vom 6. September 2026, 15:12 Uhr von Tommek (Diskussion | Beiträge) (Herzogtum Ostrakerreich: Düstertann, Herzog Cumbald IV., Kaiserliche Verwaltung der Nordwestlande, Provinzseite (Wappen, Flora, Sagen), Autorenhandreichung (RegelBot, Skill orte-einbau))
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Herzogtum Ostrakerreich
Wappen
Reichswappen
Schnellübersicht
Fläche ca. 36.700.000 Morgen
Einwohnerzahl ca. 2800000
Bevölkerungsdichte ca. 0,076 Ew/Morgen
Gehört zu Heiliges Kaiserreich
Hauptstadt Eisentrutz
Oberhaupt Cumbald IV. von Eisentrutz


Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Nordwestlichste Provinz und Herzogtum des Heiligen Kaiserreiches. Grenzt an die Gebiete der Dûn-Zwerge, Aivarunen und Goblins.

Wappen

Das Wappen zeigt eine silberne, schwarz gefugte Mauer mit drei Zinnen vor rotem Grund: die Trutzmauer des Herzogtums gegen Orks und Aivarunen, wie sie Eisentrutz nach zwergischer Bauart umschließt.

Landschaft und Klima

Seen und Flüsse

  • Berelt: Die Lebensader des Herzogtums. Er entspringt in Eisentrutz an der Quelle unter dem Aiagos-Tempel, zieht an Berenhavn vorbei nach Südosten, ist ab dort schiffbar, fließt an Norbrak vorüber und mündet bei Siebenbrück im Delta ins Varunische Meer.
  • Varunisches Meer: Das große Binnenmeer im Osten des Herzogtums, flach und voller Sandbänke. An seinem Westufer liegen Siebenbrück, Blauseeheim mit dem Seewachtturm und das Fischerdorf Riesensee.
  • Range und Rifangsee: Am Südrand des Herzogtums, im Land der Halblinge, fließt die Range nach Süden in den Rifangsee.

Wälder

Flora und Fauna

Nadel- und Mischwald am Berelt und im Düstertann, Weideland um Norbrak, Schilfgürtel und Sandbänke am Varunischen Meer, Kupfer- und Erzadern in den Ausläufern der Schattenkuppen. Rinder auf den Weiden von Norbrak, Riesenstör und Fisch im Varunischen Meer, Rotwild, Wildschwein, Wolf und Bär im Düstertann, die Bereltnatter in den Uferauen und im Flachland unter dem Isentann der Feuerweiße Dachs.

Bevölkerung

Rund 2.800.000 Menschen, dazu Zwerge vor allem in Eisentrutz und Schattenbruch sowie Halblinge an der Südgrenze zu den Freien Flusstälern. Die Bevölkerung ballt sich im Norden um Eisentrutz und entlang des Berelt; der Süden mit dem Düstertann ist dünn besiedelt.

Geschichte

Nach der großen Katastrophe und dem Ende der auretianischen Besatzung kam es immer wieder zu Überfällen einzelner Orksippen, Aivarunenstämme und sogar Goblins bis tief in die Provinzen des Kernreiches Eodatien. Um der Bedrohung Herr zu werden, wurde eine der neuaufgestellten Legionen nach Nordwesten geschickt, die alte Provinz Ostrakerreich zu sichern und die Grenzen zu sondieren. Den Dûn-Zwergen wurde Unabhängigkeit zugesichert und ein Handelsabkommen angeboten, mit dem Ziel die Hinterlande zu befrieden und die Wacht der Zwerge zu stärken.

Im Zuge dessen wurde Eisentrutz gegründet, neue Hauptstadt der Provinz und Verwaltungssitz der gesamten Nordwest-Provinzen.

Das Ostrakerreich ist eines der fünf Kernlande, aus denen Lucian im Jahr 194 n.Z. das Kaiserreich gründete. Aus seinem Adel kam mit dem Haus Ostraka (330–342 n.Z., Kaiser Frankon und Kaiser Edor) eines der frühen Kaiserhäuser. Weitere Marksteine: 236 n.Z. Gründung von Eisentrutz, 348 n.Z. die Garnison Tamelsquell nach einem Orkeinfall durch die Wacht der Zwerge, unter Kaiser Grimfur die Feste Kaiser-Grimfur und die Bergbaustadt Schattenbruch. Mit der Einrichtung der Marken Varunswall (889 n.Z.) und Isenburg (967 n.Z.) rückte die Reichsgrenze nach Norden und Osten, Eisentrutz blieb Verwaltungssitz aller Nordwest-Provinzen.

Herrschaft und Politik

Oberhaupt

Herzog Cumbald IV. aus dem Haus Eisentrutz, Kurfürst des Reiches, residiert in Eisentrutz. Die Erbfolge ist die Primogenitur.

Staatsform und Verwaltung

Herzogtum und Kurfürstentum des Heiligen Kaiserreiches. Neben der herzoglichen Kanzlei sitzt in Eisentrutz die kaiserliche Verwaltung der Nordwestlande mit der Kommandantur; die Provinz ist in Grafschaften gegliedert, deren bekannteste ihren Sitz in Norbrak hat. Die kleinen Orte im Süden sind Dörfer der Krone ohne eigenen Herrn.

Militär

Die kaiserliche Nordwest-Garnison in Eisentrutz mit schwerer Infanterie und Reiterverbänden, die Armeeakademie H.E.A. und die Seekadettenschule in Siebenbrück für die Binnenflotte des Varunischen Meeres. Kurfürstliche Posten stehen in Tamelsquell gegen die Orks, auf dem Seewachtturm vor Blauseeheim und am Grenzwall von Wallbruch; die Feste Kaiser-Grimfur bei Schattenbruch dient als Straflager.

Städte

Wirtschaft und Handel

Schmiedearbeiten und Importe der Dûn-Zwerge in Eisentrutz, Rinder, Leder und das berühmte Pökelfleisch aus Norbrak, Erz und Kupfer aus Schattenbruch und Abhus, Holz und Fisch aus Blauseeheim und dem Düstertann. Über den Berelt und den Hafen von Siebenbrück gehen die Waren ins Varunische Meer und weiter ins Reich; die Königlich Eodatische Handelsgesellschaft und das Handelshaus Salion unterhalten Kontore in der Provinz. Die Reichsstraße VI verbindet Eisentrutz über Berenhavn mit Isenburg.

Religion

Der Rat der sieben Götter des Reiches. Berühmt ist der Berelttempel des Aiagos an der Quelle des Berelt in Eisentrutz, ein Pilgerort für Aiagos-Gläubige; in den Bergbauorten haben auch die Kulte der Zwerge ihre Anhänger.

Kultur und Küche

Norbraker Pökel- und Trockenfleisch, Räucherfisch und Riesenstör vom Varunischen Meer, dunkles Bier aus Norbrak und die Garküchen von Siebenbrück. Die Menschen des Nordens gelten als wehrhaft und wortkarg; in den Schankstuben von Eisentrutz mischen sich Soldaten, Zwerge und Händler aus dem ganzen Reich.

Sagen und Legenden

  • Die Finstermänner: Tief im Düstertann sollen die Finstermänner hausen, groß wie Bäume, kantig und knorrig, mit Baumstämmen als Keulen. Der Dorfälteste von Finsterwalde will einen gesehen haben; in mondlosen Nächten knackt der Wald, obwohl kein Wind geht.
  • Das Lied vom Riesensee: Ein altes Lied über die weiten Ufer, hohen Schilfwälder und tiefen Wasser des Varunischen Meeres gab dem Dorf Riesensee seinen Namen; Riesen haben dort nie gelebt.
  • Die Quelle des Berelt: Unter dem Aiagos-Tempel von Eisentrutz soll eine uralte Wesenheit die mächtige Quelle nähren, ein Elementarriese, den ein Fluch in eine Felsspalte gebunden hat. Die Priester widersprechen nicht allzu laut.
  • Die halbe Mauer: Die Stadtmauer von Norbrak endet seit Jahrhunderten kurz hinter dem Westtor. Jeder Graf verspricht, sie zu vollenden, und keiner hat es getan; manche halten das nicht für Zufall.
  • Olivia Kahn: Die Torwächterin aus Kahnfurt soll in einer Nacht ganz allein ein Stadttor von Eisentrutz gegen fünf marodierende Orks gehalten haben.