Wulffenberg: Unterschied zwischen den Versionen
Tommek (Diskussion | Beiträge) (→Geschichte) |
Tommek (Diskussion | Beiträge) (Wappen aus dem Spiel (RegelBot)) |
||
| Zeile 2: | Zeile 2: | ||
|status=Eingebaut + Anreisbar | |status=Eingebaut + Anreisbar | ||
|name=Wulffenberg | |name=Wulffenberg | ||
| − | |wappen= | + | |wappen=Wappen_Wulffenberg.gif |
|einwohner=ca. 5.600 | |einwohner=ca. 5.600 | ||
|marktrecht=Ja | |marktrecht=Ja | ||
Aktuelle Version vom 5. September 2026, 15:32 Uhr
Inhaltsverzeichnis
Allgemein
Die dräuende Alte – An der Areltmünde – Die Heimstatt der Wolfenritter – Die Feste der Gerechten – Nah der furchtbaren Wargenspalte.
Aus der Ferne erscheint den Reisenden tatsächlich eine dunkle, wenig einladende graue Steinstadt, vor allem bei dem hier üblichen Nieselregen und Zwielicht. Die imposante dunkle Stadtmauer der Feste und Stadt Wulffenberg zieht sich rund um einen mächtigen Hügel am rechten Ufer der Mündung des Arelt in das Varunische Meer. Hier trafen sich bereits vor lang vergangener Zeit Handelswege, und hier ist seit Jahrhunderten schon ein schiffbarer Übergang über den träge dahinfließenden Fluss. Einige Zeit nach der Erneuerung der legendären Reichsstraße I von Eodatia nach Rosenburg wurde auch die alte massive Steinbrücke wieder instandgesetzt.
Die reiche Stadt, sowohl Mittelpunkt des Fürstentums als auch wichtigste Reichsgarnison am Varunischen Meer, beherbergt wohl mehr als 5.000 Bürger, deren handwerklich reich verzierte Häuser sich in den Mauern aneinanderdrängen. Viele Handwerker und Künstler tragen den Ruf der Stadt in die Welt hinaus, wenngleich die fürstliche Familie keinerlei Bestrebungen erkennen lässt, ihren doch recht kleinen Einflussbereich zu vergrößern. Über allem wacht auf der Kuppe des Hügels die Wolfenhalle, der Tempel des Athos, in dem die Wolfenritter ihre Schwüre ablegen. Seit Jahrhunderten scheint ein relativer Friede zu herrschen, nur unterbrochen von der Belagerung durch marodierende Söldnerheere vor rund sechzig Jahren und von den immer wieder auftretenden mysteriösen Plagen aus den Tiefen des nahen Düstertann.
Von der Brücke aus zieht die Kaiser-Ionas-Allee als Reichsstraße I nordwärts nach Haseldam und Sternbach, flussaufwärts folgt die Uferstraße dem Arelt nach Blauenbach, und im Hafen unterhalb der Mauern legen die Küstensegler nach Kahnfurt und Blauseeheim ab. Westlich der Stadt, wo der Waldweg im Düstertann verschwindet, ist Reisenden zur Vorsicht geraten.
Herkunft des Namens
Nach dem „Berg der Wulffen“, dem Hügel an der Areltmündung, auf dem die Herren zum Berg der Wulffen ihre Feste bauten; das Wappen zeigt bis heute Wölfe.
Politik
Residenz des Fürsten Wolfger III. von Wulffenberg und Sitz der Reichsgarnison am Varunischen Meer. Stadt mit Marktrecht; Rat und Zünfte haben in der Stadt das Wort, vor der Feste und in der Wolfenhalle der Fürst.
Geschichte
Befestigter Flussübergang seit der Zeit vor der Reichsgründung; mit dem Fürstentum Wulffenberg in den Jahren 295 bis 320 n.Z. zum Reich gekommen. Unter Kaiser Ionas Erneuerung der Reichsstraße I und der Areltbrücke, seither Reichsgarnison. Vor rund sechzig Jahren Belagerung durch Söldnerheere, die die Stadt überstand.
Einwohner
Rund 5.600 Menschen, fast ausschließlich Mittelländer: Handwerker, Künstler, Gardisten und Ritter, Fischer und Krämer.
Berühmte Personen
- Fürst Wolfger III. von Wulffenberg
- Lyra Stellarius, Instrumentenbauerin, eine Berühmtheit im ganzen Fürstentum.
- Havard der Starke, Waffenschmied, dessen Klingen ihresgleichen suchen.
Stadtbild
Eine graue Steinstadt hinter einer dunklen Mauer rund um den Hügel, oben die Feste und die schwarze Wolfenhalle, unten am Fluss die alte Steinbrücke, der Hafen und der Markt. Die Häuser der Handwerker sind reich verziert, was man bei Nieselregen erst auf den zweiten Blick sieht.
Berühmte Bauwerke
- Die Areltbrücke, die alte massive Steinbrücke der Reichsstraße I.
- Die Wolfenhalle, der Tempel des Athos und Sitz der Wolfenritter.
- Die Feste mit der Reichsgarnison und der Akademie der Wolfenritter.
Besonderheiten
- Markt und Wochenmarkt auf dem alten Marktplatz
- Hafen mit Küstenseglern nach Kahnfurt und Blauseeheim
- Lagerhaus
- Theater der Stadt
- Tempel: Wolfenhalle (Tempel des Athos), Tempel des Iatan und des Aiagos, Schreine der Rhea und der Licia.
Banken
- KfW - Kommerz für Wanderer-Bank: Eine kleine Filiale der KfW nahe des Marktes gelegen. Einzig Charme versprühend ist der schelmische Türsteher, der mit dem ein oder anderen Reisenden kleine Witzchen und Anekdoten austauscht.
Gasthäuser
- Zur bockigen Kuh: „Zur bockigen Kuh“ ist ein kleines Gasthaus, in dem ein hübsches blondes Mädchen bedient und ab und zu ziemlich freche Kommentare abgibt. Lissi Hellwipf stammt aus dem Dorf nebenan und macht mit ihren spitzen Kommentaren selbst raue Gesellen sprachlos.
- Das Haus am Markt: „Das Haus am Markt“ ist ein altes, aber gediegenes und gut erhaltenes Gasthaus samt eigener Küche und Brennerei. Alrik Braubold führt es in dritter Generation und ist stolz auf seine selbstgebrannten Schnäpse und die ehrliche Küche.
Händler
- Auslagen am Brückentor (Lebensmittel): Nicht ein Stand oder Geschäft, sondern verschiedene kleine Auslagen bilden das Angebot, das von den Bauern, Hirten und Sammlern der Umgebung hier zum Verkauf angepriesen wird.
- Havards besondere Klingen (Waffenschmiede): Havards Schmiede ist schwerlich zu übersehen, ist sie doch weit und breit eine der wenigen, die mit Feuer innerhalb der Mauern hantieren darf. Gesichert durch dicke Steinmauern und ein geziegeltes Dach sowie eine besonders clevere eigene Wasserzuleitung, ist dies Handwerk schon seit Generationen in der Familie weitergegeben worden. Unter Havards Anleitung, oft auch unter seinen eigenen Hammerschlägen, entstehen hier wunderbare Stücke für Schmuck und Glanz ebenso wie furchtbare Kriegswaffen, die in ihrer Qualität ihresgleichen suchen.
- Hammerhans Schmiede (Waffenschmiede): Anders als Havard hat sich die Familie von Hanoman Eisenbieger, den in der Stadt alle nur Hammerhans nennen, schon seit Längerem mit dem Herstellen und Verkauf der einfacheren und günstiger zu produzierenden Massenware angefreundet. Hier gibt es alles Mögliche für den einfachen Handwerker und Reisenden.
- Margrethas Schneiderei (Schneider): Margretha selbst scheint seit vielen Jahrzehnten unverändert hier ihrer Leidenschaft nachzugehen, jedenfalls kann sich keiner so richtig erinnern, wer wohl mal vor ihr diese Schneiderei betrieben hat.
- Die blaue Spielkiste (Spielzeuggeschäft): Ein kleines Werkstattgeschäft, das seit langem in Familienhand und über die Stadtgrenzen hinaus für ihre Kunstfertigkeit im Bau kleinster Knobelspiele bekannt ist, empfängt den Reisenden.
- Topf- und Deckelschmiede Arik Cellarius Nachf. (Rüstungsmacher): Der stilisierte Schriftzug über dem Eingang und das heraushängende Schild mit allerlei Töpfen darauf weisen eindeutig darauf hin, was hier hergestellt wird: Töpfe und Deckel, in allen großen und übergroßen Größen samt dazu passenden Deckeln. Nachdem diese vor etwa 60 Jahren während einer blutigen Belagerung der Stadt durch marodierende Söldnerheere unerwartet erfolgreich zu Rüstungsteilen umgebastelt werden konnten, hat sich das Haus Cellarius ein wenig auch auf den finanziell vorteilhaften Verkauf von Rüstungsteilen eingelassen.
- Laute Harfen und Lauten (Instrumentenbauer): Lyra Stellarius, eine fast taube und bestimmt schon sehr alte Frau mit immer noch spitzen, aufgeweckten Ohren, ist eine kleine Berühmtheit im ganzen Fürstentum. Ihre Instrumente, die allesamt warm und wohlklingend sind, haben die besondere Eigenschaft, auch in härteren Spielarten robust zu schwingen, und vor allem können versierte Instrumentalisten ihnen besonders laute und eindrückliche Klänge entlocken.
- Das Krämerle (Ausrüstungshandel): Ein kleiner Krämer, so wie man ihn oft und fast überall findet, zeigt seine Waren. Besonders ist nur, dass sich an den ersten Raum noch einer anschließt und dann noch einer und noch einer ...
- Wochenmarkt (Markt): Dass so viele kleine Stände auf den alten Marktplatz passen, hätte man sich wohl nie träumen lassen. Hier ist es nett, etwas Zeit zum Stöbern zu haben und sich alles in Ruhe anschauen zu können.
Kampfschulen und Lehranstalten
- Akademie des Ordens der kühnen und streitbaren Verteidiger der Krone derer zum Berg der Wulffen (Akademie): Dieser öffentliche Teil der eigentlich geheimen und geschlossenen Ausbildungs-Akademie der Wolfenritter bietet eine Grundausbildung in den alten Tugenden des Schwert- und Axtkampfes.
- Schule der Schützen der Stadtgarde zum Schutz der Mauern und Landesverteidigung zu Wulffenberg (Stadtgarde): Die Stadtgarde lehrt auf Antrag auch zahlungswillige Bürger im Bogenkampf. Dieser ist unter den Gardisten Handwerk und Wettkampf gleichermaßen und erfreut sich auch unter den Einwohnern des Ortes großer Beliebtheit.
- Musikschule „Sang & Klang“ (Lehrmeister): In einem kleinen, aber recht hübschen Häuschen unweit der Stadtmauer ist eine berühmte kleine Musikschule ansässig. Viele der Schüler und Schülerinnen sind Künstler des hiesigen Theaters.
- Fürstlich Wulffenbergische Schule der Lehre aller Bürger und Bürgerinnen (Schule): Eine kleine Schule – nein, keine echte Universität, das hat man sich dann doch nicht getraut –, welche vom Fürsten persönlich unterhalten wird.
- Jaan Tiefwasser (Lehrmeister): Jaan Tiefwasser ist ein alter Fischer, der ungezählte Male selbst die tosendsten Stürme des Meeres überlebt hat.
Umgebung
- Landschaft: Flusshügel an der Mündung des Arelt ins Varunische Meer, flache Küste im Norden, im Westen und Südwesten der Düstertann mit der Wargenspalte
- Vegetation: Uferwiesen und Felder am Arelt, dichter Tannen- und Mischwald im Düstertann
- Tierwelt: Fisch und Riesenstör im Meer, Wild, Wolf und Bär im Düstertann; von den Vargen erzählt man sich mehr, als man sieht
Wegweiser
Landweg
- Blauenbach (Hl. Kaiserreich (Großherzogtum Rosenburg)), 221 Meilen (Landstraße, Fluss- und Seeufer)
- Haseldam (Hl. Kaiserreich (Fürstentum Wulffenberg)), 120 Meilen (Kaiser-Ionas-Allee (Reichsstraße I), Fluss- und Seeufer)
Seeweg
- Blauseeheim (Hl. Kaiserreich (Herzogtum Ostrakerreich)), 375 Meilen (See)
- Kahnfurt (Hl. Kaiserreich (Großherzogtum Rosenburg)), 280 Meilen (See)
