Hauptmenü öffnen

AntamarWiki β

Änderungen

Freie Stadt

993 Bytes hinzugefügt, 27 Mai
K
Kultur
* '''Das Gondelrennen:''' Die berühmte "''Gondolatta di Venlona''" findet alljährlich im Frühjahr, nach den ersten Hochwassern des Jahres, statt. Start- und Zielort des rennens ist die berühmte Ponte di Mothta. Jeder Bürger, und seit kurzem auch jeder Fremde, der eine geringfügige Gebühr entrichtet, darf mit einem selbstgebauten einsitzigen Ruderboot in der üblichen langgestreckten Gondelform an diesem Rennen teilnehmen. Jedes Jahr führt dieses durch andere Kanäle und Stadtteile Venlonas, so dass keine Langeweile aufkommt und möglichst unterschiedliche Anwohner in den Genuss des Spektakels kommen.
* '''Die Parade der Seesöldner:''' Einmal pro Jahr findet auf dem Piazza Centrale die beeindruckende "''Parata di Condotierri''" statt. Hier präsentieren sich dann die in der Stadt ansässigen Banner der Söldlinge in ihren besten Uniformen und Rüstungen, sowie polierten Klingen dem Volk und der Obrigkeit. An diesem Termin entscheidet sich der Merkantile Rat welche Banner im nächsten Jahr der Stadt dienen dürfen und auch die Kaufmannschaft und der Adel wählen bei dieser Parade ihre neuen Söldnereinheiten aus. Zu diesem Zweck sammeln zuerst Herolde des Rates die Flaggen der ausgewählten Einheiten ein und hissen diese sodann über dem Dogenpalast - die Kaufleute können dann nur noch unter den übrigen Bannern auswählen. Alsdann schreiten die Hauptleute der ausgewählten Banner zu ihren neuen Dienstherren und es beginnen die zähen Verhandlungen um die Höhe der Besoldung. Unter dem Klang von Pauken und Fanfaren ziehen die Söldnerbanner daraufhin, unter dem Jubel der Bevölkerung, in langer Parade vom Piazza Centrale durch die engen Gassen Venlonas zum Hafen der Stadt, wo sie sich sodann zerstreuen.
 
Darüber hinaus erfreut sich seit einigen Jahren das taktische '''Brettspiel [[Krieg der Magier]]''' in der Stadt zunehmend an Beliebtheit. Die Geburtsstunde dieses Trends liegt in einer vielerorts erzählten Anekdote: Die ''Magnatin von Ampio'' soll einst ein solches Spielbrett, fasziniert von der tiefen Taktik, als Souvenir von ihren Reisen mit zurück in ihre Heimat gebracht haben.
In der von Handelsfamilien geprägten Republik fiel das Spiel rasch auf fruchtbaren Boden: Das Prinzip des gegenseitigen Umzingelns und Verdrängens spiegelt das hiesige politische Ränkespiel perfekt wider. Zudem spricht der Mechanismus, für jeden Setzzug einen Gulden in den Topf einzahlen zu müssen, die merkantile und wettfreudige Mentalität der Venloner an. Vor allem in den reichen Kontoren der Kaufmannschaft, den Salons der Patrizier und im Umfeld des Kommerzienrates gilt eine Partie heute als geschätzter Zeitvertreib, um das strategische Geschick der Konkurrenz auf die Probe zu stellen.
==== Küche ====
1.546
Bearbeitungen