Vitalon

Aus AntamarWiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen


Vitalon
Übersicht
Status
Eingebaut + Anreisbar

Einwohner
ca. 60.000

Marktrecht
Ja

Hafenstadt
Ja

Zugehörigkeit
Kontinent

Kultur

Land

Provinz

Allgemein

Vitalon ist eine Freie Reichsstadt des Heiligen Kaiserreichs mitten im Königreich Eodatien, am Zusammenfluss der Hugl mit dem Rifan. Sie ist Flusshafen, Umschlagplatz und Straßenknoten zugleich: Hier trifft die Kaiser-Ionas-Allee (Reichsstraße I) aus Underbrueck auf die Reichsstraße III nach Dermeses und Xavern, und hier gehen die Kähne des Kernlands auf die Stromfahrt nach Eodatia.

Vitalon liegt dort, wo die Hugl aus dem Norden in den Rifan fällt, auf der Landzunge zwischen den beiden Flüssen und an beiden Ufern darüber hinaus. Der Rifan kommt breit und träge aus dem Westen, aus den Freien Flusstälern über Rabenort, und bringt das Balcheholz der Halblinge und die Wolle der Quasseler Weiden; die Hugl kommt schneller und kälter von Huglacker herab und bringt das Korn der Nordfelder. Von hier an ist der Strom ein Strom, und von hier an trägt er alles, was das Kernland hervorbringt, hinunter nach Rifanfurten und in die Hauptstadt. Zu Lande läuft die Kaiser-Ionas-Allee von Underbrueck her durch die Stadt und weiter nach Rifanfurten und Eodatia, und am Westtor zweigt die Reichsstraße III nach Dermeses und Xavern ab.

Was Vitalon reich macht, sieht man vom Wasser aus: eine Reihe von Speichern, Kranhäusern und Ladebrücken, die sich an beiden Ufern hinzieht, und davor die Kähne, deren Fracht hier von den flachen Booten der Hugl und des oberen Rifan auf die großen Stromkähne umgeladen wird. Der Warenumschlag ist gewaltig, der Handel dagegen liegt in wenigen Händen: Die Königlich Eodatische Handelsgesellschaft hält seit Kaiser Arnhelmd kraft kaiserlichen Privilegs das Monopol auf Korn, Holz, Tuch, Metall und Hausrat, die über Vitalon gehen, und ihr Kontor am Zusammenfluss ist das längste Gebäude der Stadt. Wer hier verkaufen will, verkauft an das Kontor, und wer kaufen will, kauft dort zu Preisen, über die nicht verhandelt wird. Darum findet der Reisende in einer Stadt von sechzigtausend Seelen kaum eine Handvoll Läden, und wer in Vitalon etwas gilt, sitzt entweder im Senat oder im Kontor, nicht selten in beidem.

Das Handwerk, das Vitalon einen Namen über die Grenzen des Reiches hinaus gemacht hat, hat mit dem Kontor nichts zu tun: In den Gassen hinter dem Hafen bauen die Klangwerker seit vier Generationen Flöten, Lauten, Harfen und Spinette, und das Holz dafür schlagen sie in den Auen an der Mündung der Hugl, Erle, Esche, Ahorn und Weide, das jahrelang unter dem Dach der Werkstatt trocknet, ehe es klingen darf.

Herkunft des Namens

Nach dem Senatorenhaus Vitalontus, das bis heute den Consul stellt; ob das Haus der Stadt den Namen gab oder ihn von ihr nahm, hängt davon ab, wen man fragt.

Politik

Freie Reichsstadt, keinem König untertan als dem Kaiser. Ein Senat aus den alten Familien regiert die Stadt, an seiner Spitze Consul Emilian Vitalontus. Das Kontor der Königlich Eodatischen Handelsgesellschaft führt seine Schwester Adelheid Vitalontus; Senat und Gesellschaft sind in Vitalon kaum zu trennen.

Geschichte

Umschlagplatz am Zusammenfluss seit jeher; mit der Kaiser-Ionas-Allee wurde Vitalon zum Straßenknoten, unter Kaiser Grimbadur (789–802) kam die Reichsstraße III nach Dermeses und Xavern hinzu. Das Handelsmonopol der Königlich Eodatischen Handelsgesellschaft geht auf ein Privileg Kaiser Arnhelmds zurück.

Einwohner

Rund 60.000 Menschen: Schiffer, Speicherknechte, Kranleute, Faktoren und Schreiber des Kontors, dazu die Handwerker der Hafengassen und die alten Senatorenfamilien.

Stadtbild

Eine Landzunge zwischen zwei Flüssen, an beiden Ufern Speicherreihen, Kranhäuser und Ladebrücken; auf der Spitze das Kontor mit dem Doppelkopfadler, dahinter die Hafengassen mit den Werkstätten, am Markt die Auslagen der Bauern, am Westtor der Abzweig der Reichsstraße III.

Berühmte Bauwerke

  • Kontor der Königlich Eodatischen Handelsgesellschaft – der langgestreckte Bau aus hellem Stein auf der Spitze der Landzunge, mit Ladebrücken an beiden Flüssen; die Vitaloner messen ihre Entfernungen in seinen Speichern.
  • Werkstatt der Klangwerker – seit vier Generationen Instrumentenbau in den Gassen hinter dem Hafen, mit Klangholz aus den Auen der Hugl-Mündung.

Banken

Gasthäuser

Händler

Kampfschulen und Lehranstalten

Vor Ort gibt es keine Kampfschulen oder Lehranstalten.

Umgebung

  • Landschaft: Flussniederung am Zusammenfluss von Hugl und Rifan, Auwälder an der Hugl-Mündung, nach Norden die Kornfelder des Hugltals, nach Westen die Wiesen am Rifan
  • Vegetation: Auwald mit Erle, Esche, Ahorn und Weide, Wiesen und Felder
  • Tierwelt: Flussfische, Reiher und Biber in den Auen, Rotwild in den Wäldern der Reichsstraße III

Wegweiser

Landweg

  • Underbrueck (Hl. Kaiserreich (Königreich Eodatien)), 179 Meilen (Kaiser-Ionas-Allee (Reichsstraße I), Fluss- und Seeufer)
  • Rifanfurten (Hl. Kaiserreich (Königreich Eodatien)), 104 Meilen (Kaiser-Ionas-Allee (Reichsstraße I), Fluss- und Seeufer)
  • Quassel (Hl. Kaiserreich (Königreich Eodatien)), 106 Meilen (Reichsstraße III, Fluss- und Seeufer)

Seeweg

  • Rifanfurten (Hl. Kaiserreich (Königreich Eodatien)), 104 Meilen (Flussabwärts)
  • Huglacker (Hl. Kaiserreich (Königreich Eodatien)), 268 Meilen (Flussaufwärts)
  • Rabenort (Hl. Kaiserreich (Königreich Eodatien)), 232 Meilen (Flussaufwärts)

Kutsche

  • Theadorsheim (Eodatia) (Hl. Kaiserreich (Königreich Eodatien)), 246 Meilen (Postkutsche Kaiser-Ionas-Allee)
  • Sandstadt (Hl. Kaiserreich (Königreich Eodatien)), 424 Meilen (Postkutsche Kaiser-Ionas-Allee)
  • Dermeses (Hl. Kaiserreich (Freie Reichsstadt)), 572 Meilen (Postkutsche Reichsstraße III)