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{{Stadtbox |status=Erstellung<!--Erstellung/Eingebaut/Anreisbar--> |name=Eodatia<!--Nur ersetzen wenn nicht gleich Seitenname--> |wappen=Wappen_Eodatia<!--Nur wenn ungleich Wappen_name.png; wenn kein Wappen benötigt nein einfügen --> |flächeeinwohner=143900.000 |einwohnermarktrecht=900.000Ja |marktrechthafen=Ja |kontinent=Anteria |kultur=Mittelländer |land=Heiliges Kaiserreich |provinz=Deodatien
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== Allgemeines ==
Eodatia ist eine gewaltige Metropole am Mündungsgebiet des [[Rifan]]. Sie ist die Hauptstadt des [[Heiliges Kaiserreich|heiligen Kaiserreichs]] und mit ungefähr 900.000 Einwohnern gleichzeitig die größte Stadt im Reich. Die Stadt erstreckt sich über die sieben Hauptmündungsarme des Flussdeltas, welche über gewaltige Steinbrücken miteinander verbunden sind. Die größte unter ihnen, die über den Hauptarm des Deltas führt, ist unter ihrer eigenen Last zusammengebrochen. An ihrem Wiederaufbau wird akribisch gearbeitet. Es geht das Gerücht um, dass verschiedenartig geschmiedete Eisenstreben in die neue Brücke eingebaut werden sollen, um sie leichter und stabiler zu bauen – so stabil und so breit, dass eine Gefolgschaft von mindestens zehn Mann bequem nebeneinander laufen können. Zwischen den größeren Armen besteht zudem ein reger Fährverkehr.
== Stadtwappen ==
==== Fünf Brücken Mythos und Lehrmeinung ====Die 'fünf Brücken' fanden recht spät Einzug in dieses Wappenbild und bilden somit das jüngste Element. Eingepflegt wurde diese Ikone erst im Jahre 881 durch Kaiser [[Lucianus VII]]. Unter ihm erfolgten der Bau und die Vollendung der fünften Brücke, die sich über den drittgrößten Deltaarm erstreckt und ersetzte somit auch die letzte Holzbrücke über die Hauptarme des Rifans, was zugleich auch das Ende der Holzbrückenperiode auf den Hauptverkehrswegen Eodatias besiegelte. Da die Fundamente der zu leichen Holzbrücken fast jährlich vom [[Rifan]] unterspült wurden und diese dadurch zum Einsturz gebracht oder höchst baufällig wurden, sind naturgemäß diese Holzbrücken nicht in das Wappensymbol aufgenommen, um einer Belustigung der angrenzenden Städter zuvorzukommen, daß morbide Symbole in Eodatia schon zur Stadtikonen avancieren können.
==== senkrecht stehendes Schwert Die häufigst diskutierte Theorie ====Dass älteste Symbol im Wappen, so sind sich alle Heraldiker eins, steht für die Eintracht des ersten Kaiserhauses Eodatias. Ein Schwert ist der Kampf und die Verteidigung des heiligen Kaiserreiches durch einen Geist geführt mit einer Kraft und einem Ziel: Der Stärkung und Erhalt des Kaiserreiches. Dieser Erhalt kann nur durch die Verteidigung des fruchtbaren Flußdeltas realisiert werden, welches den sieben Göttern wohlgsonnen ist.Früher zeigte dieses Schwert nach rechts oben, welches den Aufbau und Expansion des Reiches symbolisierte. Die Drehung dieses sonst unveränderten Schwertes nach unten in Richtung des Flußbodens symbolisiert die manifestierte Stärke und bildet zugleich einen Schutzschirm vor den 'Fünf Brücken' als entschlossene Verteidigung dieser Stadt vor Überfällen und Naturkatastrophen. Es wird noch diskutiert, ob die Rotation dieses Schwertes mit der Einführung der 'Fünf Brücken' in das Stadtwappen unter Kaiser [[Lucianus VII]] im Jahre 881 einherging oder schon früher beim Bau der Holzbrücken umgedreht wurde.
=== Stadtentwicklung (räumliche und soziale Entwicklung) ===
=== geographische = Vorkaiserliche Phase ==== Nach dem Sieg über den Riesen Krodod siedelten die geeinten Familienklans bevorzugt auf den höher gelegenen Mittelinseln des Deltas, vorrangig auf jener Insel, die später zum Heiligen Hügel werden sollte. Es entstanden lose miteinander verbundene Inselsiedlungen, jede zunächst unter dem Schutz einer der sechs Gründerfamilien. Erste hölzerne Stege und Furten verbanden die Inseln, später folgten Holzbrücken über die kleineren Nebenarme. Die jährlichen Hochwasser machten dauerhafte Bauten über die Hauptarme zunächst unmöglich. Um etwa 230 vZ wurde der Doppelwolfskopf erstmals in einem Wappenbildnis urkundlich erwähnt – ein Zeichen, dass sich zu diesem Zeitpunkt bereits eine stadtähnliche, von einer gemeinsamen Symbolik getragene Siedlungsgemeinschaft etabliert hatte. Die ursprünglich sechs Gründerfamilien hatten sich da längst zu fünf Häusern verdichtet, deren Namen bis heute in den fünf Akademien fortbestehen. ==== Auretianische Provinzhauptstadt und Befreiung ==== Im Zuge der Expansion des [[Nuovo Imperio Aurecciani|Imperium Magnum Auretiani]] wurde Eodatia über Jahrhunderte hinweg in das Alte Reich eingegliedert und als Hauptstadt der auretianischen Provinz Deodatien geführt. Die auretianische Verwaltung brachte einen tiefgreifenden Modernisierungsschub: das gemauerte Wasser- und Straßennetz, die ersten Ringtempel der sieben Götter nach dem [[Auretian-Landor-Decretum]] (468 AZ), Verwaltungsbauten in steinerner Bauweise und eine erste systematische Stadtplanung um den Heiligen Hügel. Die fünf Häuser Eodatias überlebten als lokale Patrizierfamilien und stellten den unteren Verwaltungsadel der Provinz. In den späten Jahren des Imperiums – nach der Erhebung des Kaisers [[Octarius|Octarius]] im Jahre 1065 AZ – erhob sich die Provinz Deodatien gegen das Auretianische Reich und konnte die kaiserlichen Truppen vom Festland zurückdrängen. Die hartnäckige Verteidigung des Rifandeltas gegen die durchziehenden Legionen gilt eodatischen Geschichtsschreibern als einer der entscheidenden Anstöße für den Niedergang des Alten Reiches. Wenige Jahre nach diesem Sieg, um 1083 AZ, brachen mit dem missglückten Magierritual des [[Severus Astrale]] die Katastrophen aus, die die '''dunkle Zeit''' einläuteten; ein Großteil der auretianischen Infrastruktur Eodatias wurde durch Erdbeben und Flutwellen zerstört. ==== Erstes Haus und Wiederaufstieg (0–303 nZ) ==== Die improvisationsstarke Wiedererrichtung der Stadt aus den Trümmern der dunklen Zeit machte Eodatia zum unbestrittenen Zentrum des aus der Asche aufsteigenden [[Heiliges Kaiserreich|Heiligen Kaiserreichs]]. Das Erste Haus Eodatia formierte sich aus den überlebenden Patrizierfamilien und beerbte die auretianische Verwaltungstradition mit eigenem Anspruch auf imperiale Kontinuität. Es entstanden die ersten gemauerten Stadtviertel auf den größeren Deltainseln, eine erste Ringmauer und der unverkennbare Heilige Kaisertempel auf dem Heiligen Hügel. Das Erste Haus endete 303 nZ mit dem Doppelkaisertum von [[Arnhelmd III.]] und seinem Bruder Lisbarth; im selben Jahr wurde der Doppelwolfskopf im Stadtwappen durch den Doppelkopfadler ersetzt – ein bewusster Rückgriff auf das Wappentier des untergegangenen Alten Reiches, mit dem das HKR seinen Anspruch auf die imperiale Nachfolge auch heraldisch festschrieb. ==== Zweites Haus und Bauboom (303–499 nZ) ==== Unter dem Zweiten Haus, das mit [[Lucianus III.]] und [[Osafur]] kulminiert, erlebte Eodatia einen massiven Ausbau. Die fünf Holzbrücken über die wichtigsten Deltaarme wurden errichtet und um 499 nZ in das Stadtwappen aufgenommen. Mit dem Wirtschaftsaufschwung dehnte sich die Stadt auf alle sieben Hauptarme aus. Die Bevölkerung wuchs durch Zuzug aus den eroberten Provinzen rasant, was zu einer Differenzierung in Handwerker-, Händler- und Hafenviertel führte. ==== Drittes Haus, Steinerne Brücken, Heute (ab 499 nZ) ==== Die Zerstörung der Holzbrücken durch jährliche Hochwasser machte einen Umbau in Stein unausweichlich. Unter [[Lucianus VII.]] wurde 876 nZ die fünfte und letzte Steinbrücke vollendet; 881 nZ hielten sie als Symbol Einzug in das Stadtwappen. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich Eodatia zur größten Stadt Antamars mit heute rund 900.000 Einwohnern. Sozial gliedert sich die Stadtgesellschaft heute in den Hochadel der Reichs- und Stadtfürsten (residierend am Heiligen Hügel), eine breite Schicht aus Handwerkern, Händlern und Gelehrten, sowie das einfache Volk aus Fischern, Fährleuten, Tagelöhnern und Bauern des Umlandes. Eine Sonderstellung nehmen die Mitglieder der fünf alten Häuser ein, deren Einfluss zwar längst nicht mehr politisch, jedoch in den fünf Akademien und in den großen Zünften der Stadt unverändert spürbar bleibt. Im Bau der eingestürzten Hauptbrücke spiegelt sich heute der Übergang zu einer neuen technischen Ära: Erstmals sollen geschmiedete Eisenstreben verbaut werden. === Geographische Lage === Eodatia liegt im Mündungsdelta des [[Rifan]], des größten Stromes des nördlichen Kontinents. Der Fluss verzweigt sich beim Eintritt in die Tiefebene in sieben Hauptarme, zwischen denen rund vier Dutzend größere und kleinere Inseln liegen. Auf diesen Inseln und auf den umliegenden Uferzonen verteilt sich das Stadtgebiet auf einer Fläche von gut dreißig Quadratwegestunden – die größte zusammenhängende Stadtfläche im Kaiserreich. Klimatisch profitiert Eodatia von den milden, feuchten Winden, die das nahe Meer ins Delta trägt. Die Sommer sind warm und niederschlagsreich, die Winter mild, jedoch begleitet von dichten Nebeln, die nicht selten tagelang über dem Delta liegen. Im Frühjahr und Spätherbst sorgen die Schmelzwasser und Regenfluten des Rifan regelmäßig für Hochwasser; die Stadt wird durch ein über Jahrhunderte ausgebautes System aus Deichen, Mauern und Schleusen geschützt. Das Umland besteht aus dem extrem fruchtbaren Schwemmland des Deltas, das zwei Ernten im Jahr ermöglicht und die Stadt verlässlich mit Getreide, Wein, Gemüse und Fisch versorgt. Weiter landeinwärts schließt sich das hügelige Kernland der [[Deodatien|Provinz Deodatien]] an, gefolgt von den weiten Ebenen, Wäldern und Mittelgebirgen des inneren Kaiserreichs. Eodatia bildet damit zugleich den südlichen Endpunkt der großen Ost-West-Handelsachse, die das Reich von [[Eisentrutz]] im Nordwesten bis zu den östlichen Königreichen durchzieht, und den nördlichen Knoten des Seehandels mit den Provinzen Südanterias und dem Kontinent [[Eriath]].
=== Stadtstruktur ===
Eodatia gliedert sich räumlich nach den sieben Deltaarmen und den dazwischen liegenden Inseln. Die wichtigsten Stadtteile sind:
* '''Heiliger Hügel''' – die zentrale, mittig im Delta gelegene Hauptinsel mit Kaisertempel, Kaiserpalast, den Verwaltungsbauten der Reichskanzlei sowie den Stadtpalästen der fünf alten Häuser. Sie ist über alle fünf großen Brücken erreichbar und der höchste natürliche Punkt der Stadt.
* '''Hafeninsel und Werftquartier''' – an der südwestlichen Mündung gelegen, mit dem Großen Reichshafen, der Marinewerft sowie dem Speicherviertel der reichsweiten Handelszünfte. Hier liegen jederzeit Hunderte Schiffe vor Anker.
* '''Handwerkerviertel''' – auf den mittleren Deltainseln, gegliedert nach Zünften: Schmiede und Waffenmacher im Norden, Tuchmacher und Färber im Westen (wegen der Wasserläufe), Gerber und Lederer flussabwärts, Bäcker und Lebensmittelhandwerk nahe den Markthallen.
* '''Akademieviertel''' – auf der nordöstlichen Hauptinsel, geprägt durch die [[Fünf Akademien Eodatias]], Bibliotheken, Hörsäle und Studentenherbergen. Hier verkehren Gelehrte aus allen Provinzen des Reiches.
* '''Tempelbezirk''' – südlich des Heiligen Hügels, mit den Haupttempeln der sieben Götter ([[Iatan]], [[Rhea]], [[Lhaja]], [[Pares]], [[Aiagos]], [[Licia]], [[Athos]]) sowie kleineren Heiligtümern der toleriert verehrten Nebengötter.
* '''Marktviertel''' – am Hauptarm gelegen, mit dem Großen Markt, der Münze und den Kontoren der reichsweiten Handelshäuser.
* '''Vorstädte''' – außerhalb der inneren Stadtmauern, vor allem nördlich und östlich des Deltas, beherbergen sie den Großteil der einfachen Bevölkerung, Tagelöhner, Zugewanderten und das Fuhrgewerbe.
Verbunden werden diese Stadtteile durch '''fünf große Steinbrücken''' über die Hauptarme – jene Bauwerke, die das Wappenbild prägen – sowie zahlreiche kleinere Brücken und einen dichten innerstädtischen '''Fährverkehr''', der von der Fährleute-Zunft streng reguliert wird. Die Hauptbrücke über den breitesten Mündungsarm liegt seit ihrem Einsturz teilweise im Wasser; ihr Wiederaufbau mit eisernen Verstrebungen gilt als das größte Bauvorhaben des Reiches.
Die Stadt ist von einer mehrfach erweiterten '''Stadtmauer''' umgeben, deren ältester Teil noch aus der vorkaiserlichen Zeit stammt. Die innere Mauer umschließt den Heiligen Hügel und die zentralen Inseln, die äußere zieht sich über die Vorstädte und die strategisch wichtigen Uferabschnitte. An den großen Ausfallstraßen liegen die vier Reichstore: das Nordtor (Richtung [[Eisentrutz]]), das Osttor (Richtung [[Grünbergen]]), das Westtor (Richtung [[Silberküste]]) und das Seetor zum Hafen.
== Repräsentativbauten ==
[[Datei:Eodatia_v0.01.png|thumb|Lageskizze der Stadt]]
* '''Heiliger Kaisertempel''' – fünfstöckiger pyramidaler Bau auf dem Heiligen Hügel, vermuteter Geburtsort des Deodatus und religiöses Zentrum des gesamten Reiches. Sitz des Rates der sieben Hohenpriester.
* '''Kaiserpalast''' – Residenz des [[Kaiser Valerian II. Faustus|Kaisers]] bei dessen Aufenthalten in der Hauptstadt sowie dauerhafter Sitz der Reichskanzlei.
* '''Die fünf Brücken''' – fünf monumentale Steinbrücken über die wichtigsten Deltaarme, jede vom jeweils regierenden Kaiserhaus benannt. Sie bilden das namensgebende Motiv des Stadtwappens.
* '''Eingestürzte Hauptbrücke''' – die größte und älteste der Steinbrücken über den breitesten Hauptarm; derzeit im Wiederaufbau unter Verwendung neuartiger Eisenverstrebungen.
* '''Die fünf Akademien''' – die ältesten und angesehensten Lehranstalten des Reiches, hervorgegangen aus den fünf Häusern Eodatias. Sie sind Träger der wissenschaftlichen, theologischen und heraldischen Tradition der Stadt.
* '''Großer Reichshafen''' – mit Hafenpalast, Zollkontoren und der kaiserlichen Marinewerft, größte Hafenanlage des Kaiserreichs.
* '''Obeliskartiges Wegekreuz am ersten Mündungsarm''' – Erinnerungsmal an das erste Treffen der beiden Stammesfürsten, an der Kreuzung der Straße nach Eodatia mit der Ost-West-Handelsroute gelegen.
* '''Hohes Reichsarchiv''' – Aufbewahrungsort historischer Urkunden, darunter des „Diktatus Principus“, der ältesten erhaltenen Friedensurkunde Anterias.
* '''Marktbasilika''' und '''Münze''' – Sitz der Handelsgerichtsbarkeit und des Reichsmünzwesens.
----[[BildKategorie:Eodatia v0.01.png|thumb|Vorversion von der Lage der StadtAnteria]][[Kategorie:Mittelländer]][[Kategorie:Heiliges Kaiserreich]]
[[Kategorie:Städte]]