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Wulffenberg
Übersicht
Status
Eingebaut + Anreisbar

Einwohner
ca. 5.600

Marktrecht
Ja

Hafenstadt
Ja

Zugehörigkeit
Kontinent

Kultur

Land

Provinz

Inhaltsverzeichnis

Allgemein

Die dräuende Alte – An der Areltmünde – Die Heimstatt der Wolfenritter – Die Feste der Gerechten – Nah der furchtbaren Wargenspalte.

Aus der Ferne erscheint den Reisenden tatsächlich eine dunkle, wenig einladende graue Steinstadt, vor allem bei dem hier üblichen Nieselregen und Zwielicht. Die imposante dunkle Stadtmauer der Feste und Stadt Wulffenberg zieht sich rund um einen mächtigen Hügel am rechten Ufer der Mündung des Arelt in das Varunische Meer. Hier trafen sich bereits vor lang vergangener Zeit Handelswege, und hier ist seit Jahrhunderten schon ein schiffbarer Übergang über den träge dahinfließenden Fluss. Einige Zeit nach der Erneuerung der legendären Reichsstraße I von Eodatia nach Rosenburg wurde auch die alte massive Steinbrücke wieder instandgesetzt.

Die reiche Stadt, sowohl Mittelpunkt des Fürstentums als auch wichtigste Reichsgarnison am Varunischen Meer, beherbergt wohl mehr als 5.000 Bürger, deren handwerklich reich verzierte Häuser sich in den Mauern aneinanderdrängen. Viele Handwerker und Künstler tragen den Ruf der Stadt in die Welt hinaus, wenngleich die fürstliche Familie keinerlei Bestrebungen erkennen lässt, ihren doch recht kleinen Einflussbereich zu vergrößern. Über allem wacht auf der Kuppe des Hügels die Wolfenhalle, der Tempel des Athos, in dem die Wolfenritter ihre Schwüre ablegen. Seit Jahrhunderten scheint ein relativer Friede zu herrschen, nur unterbrochen von der Belagerung durch marodierende Söldnerheere vor rund sechzig Jahren und von den immer wieder auftretenden mysteriösen Plagen aus den Tiefen des nahen Düstertann.

Von der Brücke aus zieht die Kaiser-Ionas-Allee als Reichsstraße I nordwärts nach Haseldam und Sternbach, flussaufwärts folgt die Uferstraße dem Arelt nach Blauenbach, und im Hafen unterhalb der Mauern legen die Küstensegler nach Kahnfurt und Blauseeheim ab. Westlich der Stadt, wo der Waldweg im Düstertann verschwindet, ist Reisenden zur Vorsicht geraten.

Herkunft des Namens

Nach dem „Berg der Wulffen“, dem Hügel an der Areltmündung, auf dem die Herren zum Berg der Wulffen ihre Feste bauten; das Wappen zeigt bis heute Wölfe.

Politik

Residenz des Fürsten Wolfger III. von Wulffenberg und Sitz der Reichsgarnison am Varunischen Meer. Stadt mit Marktrecht; Rat und Zünfte haben in der Stadt das Wort, vor der Feste und in der Wolfenhalle der Fürst.

Geschichte

Befestigter Flussübergang seit der Zeit vor der Reichsgründung; mit dem Fürstentum Wulffenberg in den Jahren 295 bis 320 n.Z. zum Reich gekommen. Unter Kaiser Ionas Erneuerung der Reichsstraße I und der Areltbrücke, seither Reichsgarnison. Vor rund sechzig Jahren Belagerung durch Söldnerheere, die die Stadt überstand.

Einwohner

Rund 5.600 Menschen, fast ausschließlich Mittelländer: Handwerker, Künstler, Gardisten und Ritter, Fischer und Krämer.

Berühmte Personen

  • Fürst Wolfger III. von Wulffenberg
  • Lyra Stellarius, Instrumentenbauerin, eine Berühmtheit im ganzen Fürstentum.
  • Havard der Starke, Waffenschmied, dessen Klingen ihresgleichen suchen.

Stadtbild

Eine graue Steinstadt hinter einer dunklen Mauer rund um den Hügel, oben die Feste und die schwarze Wolfenhalle, unten am Fluss die alte Steinbrücke, der Hafen und der Markt. Die Häuser der Handwerker sind reich verziert, was man bei Nieselregen erst auf den zweiten Blick sieht.

Berühmte Bauwerke

  • Die Areltbrücke, die alte massive Steinbrücke der Reichsstraße I.
  • Die Wolfenhalle, der Tempel des Athos und Sitz der Wolfenritter.
  • Die Feste mit der Reichsgarnison und der Akademie der Wolfenritter.

Besonderheiten

  • Markt und Wochenmarkt auf dem alten Marktplatz
  • Hafen mit Küstenseglern nach Kahnfurt und Blauseeheim
  • Lagerhaus
  • Theater der Stadt
  • Tempel: Wolfenhalle (Tempel des Athos), Tempel des Iatan und des Aiagos, Schreine der Rhea und der Licia.

Banken

Gasthäuser

Händler

Kampfschulen und Lehranstalten

Umgebung

  • Landschaft: Flusshügel an der Mündung des Arelt ins Varunische Meer, flache Küste im Norden, im Westen und Südwesten der Düstertann mit der Wargenspalte
  • Vegetation: Uferwiesen und Felder am Arelt, dichter Tannen- und Mischwald im Düstertann
  • Tierwelt: Fisch und Riesenstör im Meer, Wild, Wolf und Bär im Düstertann; von den Vargen erzählt man sich mehr, als man sieht

Wegweiser

Landweg

  • Blauenbach (Hl. Kaiserreich (Großherzogtum Rosenburg)), 221 Meilen (Landstraße, Fluss- und Seeufer)
  • Haseldam (Hl. Kaiserreich (Fürstentum Wulffenberg)), 120 Meilen (Kaiser-Ionas-Allee (Reichsstraße I), Fluss- und Seeufer)

Seeweg

  • Blauseeheim (Hl. Kaiserreich (Herzogtum Ostrakerreich)), 375 Meilen (See)
  • Kahnfurt (Hl. Kaiserreich (Großherzogtum Rosenburg)), 280 Meilen (See)