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Der Rattenfänger von Wardheym

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== Die Legende vom Rattenfänger von Wardheym =={| style="float: right; margin-left: 15px;"| [[Datei:Rattenfaenger_Wardheym.jpg|original|Bild folgt]]|}Im Norden des Graulandes erzählt der Graulande, in der alten Stadt Wardheym, hütet man sich noch ein dunkles Geheimnis, das so manchem Elternteil bis heute die Geschichte vom Rattenfängerden Schlaf raubt. Einst soll sich Es heißt, einst sei ein seltsam gewandeter Mann angeboten habenFremder in die Stadt gekommen, der als diese unter einer beispiellosen Rattenplage litt. Er versprach, die Stadt von den Nagern zu befreien – gegen ein wenig von stattliches Entgelt, das ihm der Last ihrer Rattenplage zu nehmen. Gegen gutes Geld versteht sichlokale Adel in blinder Not versprach.
Der Mann habe es dann auch - auf bis heute ungeklärte Art und Weise - geschafft, tausende und abertausende Fremde soll die Ratten mittels einer Flöte aus Knochen in die [[Fluten der Warda]] zu locken und dort zu ertränkengelockt haben, wo sie kläglich verendeten. Was dann geschahDoch als die Gefahr gebannt war, zeigte der Adel sein wahres Gesicht: Man verweigerte die Zahlung mit dem hämischen Hinweis, kam die Tiere seien ohnehin vor dem unfreienGestank der Stadt geflohen, kleinen Manne nicht unerwartetdurch die Zauberei eines Herumtreibers. Streubte sich doch Die bittere Quittung folgte prompt: Der Fremde kehrte zurück, setzte erneut zum Spiel auf seiner Knochenflöte an, und vor den Augen der gelähmten Eltern folgten ihm alle Kinder der Adel gegen eine Bezahlung Stadt, taub für die Rufe ihrer Väter und meinte nurMütter, hinaus in das Ungewisse. Die Spuren verloren sich im Moor; manche sprechen von Wolfsgeheul, die Ratten wären ja andere von ganz alleine aus der Stadt gefloheneiner ewigen Verbannung bei den [[Hurgas]]. Manche Überlieferung fügte an dieser Stelle hinzu: weil sie Seither heißt es vor Gestank in Wardheym nicht mehr ausgehalten hatten. Wie dem auch immer gewesen sei: der einfacheMan lässt die Ratten lieber laufen, arme Mann musste natürlich wieder einmal als den Preis für ihre Beseitigung mit den Geiz des Adels mitbüssen und bald darauf soll dieser seltsame Fremde mit allen eigenen Kindern der Stadt verschwunden seinzu bezahlen.
Man sagt== Wissenschaftliche Einordnung ==Professor Rondrai ibn Lumin Laikis, er hätte nur auf seiner Knochenflöte geblasen Ordinarius für vergleichende Sagenkunde und schon seien ihm alle Kinder taub und willenlos gefolgt. Die Väter und Mütter hingegen konnten sich nicht rühren und blickten archaische Symbolik, betrachtet die Erzählung mit starren Augen in die Ferne, bis der ganze Spuk vorbei war. Manch einer behauptete danachfür ihn ungewöhnlichen, er hätte sie ins Moor getrieben. Andere wollten die Kinder bei den [[Hurgas]] gesehen haben und wiederum andere erzählten von Wolfsgeheul und grausigen Stimmen. Heute lässt man in Wardheym die Ratten rennen. Man will ja seine Kinder nicht verlieren...fast schon schmerzhaften Nüchternheit:
:''„Der sogenannte 'Rattenfänger' ist keine mythologische Entität, sondern eine grausame Allegorie auf die soziale Entbehrlichkeit des Einzelnen. Man hat hier einen Sündenbock geschaffen, um die Tatsache zu kaschieren, dass eine Stadt ihre Zukunft – ihre Kinder – opfert, sobald der Geiz die Menschlichkeit ersetzt. Dass die Legende den Mann mit einer Knochenflöte ausstattet, ist ein archaischer Versuch, den Verlust von Unschuld durch einen äußeren, dämonischen Einfluss zu erklären. Doch es gibt keine Flöte, die den Willen bricht. Es ist die soziale Lähmung der Eltern, die durch ihre eigene Gier erstarrt sind, die den Weg für das Unheil ebnete. Man sucht den Fehler im 'Fremden', in 'Magie' oder 'Dämonen', weil die Wahrheit – dass wir unsere Lieben in Momenten moralischer Leere schutzlos preisgeben – unerträglich ist. Es ist kein Spuk. Es ist das einfache Ergebnis einer Gesellschaft, die ihre Schulden nicht zahlt.“''
:— '''Prof. R. i. L. Laikis, „Manifestationen des Schattens“, Band III'''
Chronisten der [[Adelsrepublik Grauland]] wiederum verwiesen auf eine Reihe von Verschwundenen nach einer verheerenden Hungersnot. Skeptiker vermuten, dass [[Aivarunen|nomadische Sippen]], die aufgrund der harschen Lebensbedingungen der Region auf frische Arbeitskräfte angewiesen waren, die Not der Stadt ausnutzten, um den Nachwuchs zu 'rekrutieren'. Die Flöte war dabei wohl kaum ein magisches Artefakt, sondern ein schlichtes Signalhorn. Die Legende bleibt jedoch ein warnendes Denkmal für jene, die ihr Wort gegenüber den 'Geringen' brechen – und ein Spiegelbild der Ängste vor dem, was aus der Dunkelheit des Moors zu uns zurückkehrt. Siehe auch: [[Adelsrepublik Grauland#Sagen und Legenden|HauptartikelSagen und Legenden der Graulande]] [[Kategorie:Adelsrepublik_Grauland]][[Kategorie: Aberglaube]]
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