Siebenhafen: Unterschied zwischen den Versionen
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Siebenhafen ist die östlichste Stadt von [[Korumand]], die in den Köpfen des Herzogtums eigentlich gar nicht mehr existiert. Der Ort wurde bei der Besiedlung von Korumand von wackeren Seeleuten und Entdeckern gegründet. Schon bald trafen sie Richtung Westen auf den dichten nahezu undurchdringlichen [[Korumarforst]] und setzten ihr Erkundungen so in Richtung Norden fort, was schließlich zum Wachstum der Stadt [[Murillo]] entscheidend beigetragen hat. So ist der Ort klein und für [[Korumand]] unbedeutend geblieben. Auch die [[Herzogin Margarethe|Herzogin]] sah keinen Grund in den Ort zu investieren, brachte er aufgrund seiner Lage weder Ernte, noch Fleisch oder Steuern ein. Doch er ist geblieben. Neben dem Ort ist auch der Hafen, dauernd den Winden aus dem Golf von Inoda ausgesetzt, geblieben. Kleinere Schiffe, gelenkt von sehr erfahrenen Seeleuten, können hier vor Anker gehen. So ist Siebenhafen ein Schmelztiegel von verruchten Gestalten und verbotenen Geschäften geworden. Schmuggler, Piraten, Diebesgesindel, Dirnen und weit finstere Personen sollen hier zugegen sein. Das Treiben beschränkt sich jedoch auf diesen Ort, schließlich möchte man unentdeckt bleiben. Die unbefestigte Küstenstraße nach Anselmen ist bereits versandet und gleiches Schicksal wird auch der Verbindung nach [[Murillo]] zu Teil werden. Nishraz, der einäugige Wandler, ist mittlerweile der eigentliche Herrscher über Siebenhafen. | Siebenhafen ist die östlichste Stadt von [[Korumand]], die in den Köpfen des Herzogtums eigentlich gar nicht mehr existiert. Der Ort wurde bei der Besiedlung von Korumand von wackeren Seeleuten und Entdeckern gegründet. Schon bald trafen sie Richtung Westen auf den dichten nahezu undurchdringlichen [[Korumarforst]] und setzten ihr Erkundungen so in Richtung Norden fort, was schließlich zum Wachstum der Stadt [[Murillo]] entscheidend beigetragen hat. So ist der Ort klein und für [[Korumand]] unbedeutend geblieben. Auch die [[Herzogin Margarethe|Herzogin]] sah keinen Grund in den Ort zu investieren, brachte er aufgrund seiner Lage weder Ernte, noch Fleisch oder Steuern ein. Doch er ist geblieben. Neben dem Ort ist auch der Hafen, dauernd den Winden aus dem Golf von Inoda ausgesetzt, geblieben. Kleinere Schiffe, gelenkt von sehr erfahrenen Seeleuten, können hier vor Anker gehen. So ist Siebenhafen ein Schmelztiegel von verruchten Gestalten und verbotenen Geschäften geworden. Schmuggler, Piraten, Diebesgesindel, Dirnen und weit finstere Personen sollen hier zugegen sein. Das Treiben beschränkt sich jedoch auf diesen Ort, schließlich möchte man unentdeckt bleiben. Die unbefestigte Küstenstraße nach Anselmen ist bereits versandet und gleiches Schicksal wird auch der Verbindung nach [[Murillo]] zu Teil werden. Nishraz, der einäugige Wandler, ist mittlerweile der eigentliche Herrscher über Siebenhafen. | ||
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Angeblich sind sieben Expeditionsschiffe bei der Besiedlung von Korumand den Hafen angelaufen, dann hat man es aufgrund der Lage und den ungünstigen Winden aufgegeben. Zudem danach auch mit [[Murillo]] ein besserer Anlaufpunkt gefunden war. | Angeblich sind sieben Expeditionsschiffe bei der Besiedlung von Korumand den Hafen angelaufen, dann hat man es aufgrund der Lage und den ungünstigen Winden aufgegeben. Zudem danach auch mit [[Murillo]] ein besserer Anlaufpunkt gefunden war. | ||
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Das offizielle Wappen zeigt in Rot einen silbernen Pfahl, im rechten Obereck einen silbernen Adler – den Adler [[Herzogtum Borengar|Borengars]], von dem der Ort 978 n.Z. an Korumand kam. Abgesehen von einigen Gelehrten und vielleicht Angehörigen des Herzoggeschlechtes selbst kennt es vor Ort allerdings kaum jemand: Das findige Gesindel übt sich regelmäßig in Vandalismus und ersetzt alle Versuche der Obrigkeiten, das offizielle Wappen irgendwo zu nutzen, durch seine ganz eigene Wappenvariante. | Das offizielle Wappen zeigt in Rot einen silbernen Pfahl, im rechten Obereck einen silbernen Adler – den Adler [[Herzogtum Borengar|Borengars]], von dem der Ort 978 n.Z. an Korumand kam. Abgesehen von einigen Gelehrten und vielleicht Angehörigen des Herzoggeschlechtes selbst kennt es vor Ort allerdings kaum jemand: Das findige Gesindel übt sich regelmäßig in Vandalismus und ersetzt alle Versuche der Obrigkeiten, das offizielle Wappen irgendwo zu nutzen, durch seine ganz eigene Wappenvariante. | ||
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| − | == | + | == Geschichte == |
| − | + | Bei der Besiedlung Korumands liefen der Überlieferung nach sieben Expeditionsschiffe den Hafen an, doch der Korumarforst im Westen und die Winde des Golfs ließen die Entdecker weiter nach Norden ziehen, wo [[Murillo]] wuchs. Siebenhafen blieb klein und wurde zum Schmelztiegel von Schmugglern, Piraten und anderem Gesindel. | |
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| + | etwa 4.000, ein Schmelztiegel aus Seeleuten, Schmugglern, Dirnen und Diebesgesindel aller Herkunft. | ||
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| − | + | Wenige zweistöckige Gebäude, heruntergekommene Holzhäuser und ein windumtoster Hafen für kleine Schiffe; die Küstenstraße nach [[Anselmen]] ist versandet. | |
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| + | * '''Hafen:''' windumtoster Hafen, nur für kleine Schiffe und erfahrene Seeleute | ||
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| + | * '''Zum schwarzen Stiefel (Miese Absteige):''' Alkohol, Tabak und Schweiß dringen in die Nase, wer den Stiefel betritt, doch die Gäste nehmen es kaum wahr oder halten es für ganz normal. Die Stimmung ist gut, die Gläser klirren, und ab und zu fliegen Seeleute oder nur deren Zähne durch die rustikal eingerichteten Räume. Hier tobt das Leben derer, die eigentlich keines mehr haben. Der Umsatz ist hoch, und regelmäßig patrouillieren die Schergen des Nishraz; direkt nebenan stehen die beiden Türme der FassNacht. | ||
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| + | * '''Frisch von Gunhild (Fischmarkt):''' Fischmarkt? Schon von weitem sieht man ein heruntergekommenes Holzhaus, über dessen offener Tür ein verrostetes Schild in Fischform hängt. Eine junge, recht hübsche Frau begrüßt jeden Gast mit denselben Worten: „Hunger, oder hast du dich verlaufen?“ | ||
| + | * '''Urloff hat alles (Krämer):''' „Was suchst du?“, fragt ein unrasierter, grobschlächtig wirkender Kerl in einem der wenigen zweistöckigen Gebäude des Ortes. Wer sich umsieht und einen Blick die schmale Holztreppe hinaufwirft, wird das Gefühl nicht los, dass es sich hier um Diebesgut handeln könnte. Danach fragt in Siebenhafen aber niemand. | ||
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| + | * '''Joorn - Pirat ohne Säbel (Kampfschule):''' Joorn hat seinen Säbel in irgendeiner Bucht verloren und lehrt seither, wie man ohne ihn zurechtkommt: Raufen, Ringen und der schnelle Dolch. Sein Übungsplatz ist ein Hinterhof am Hafen, seine Übungsgegner sind das, was Siebenhafen hergibt. Wer verliert, zahlt die Runde. | ||
| + | * '''Nussward, der Brauer (Lehrmeister):''' Nussward braut in einem Schuppen hinter dem Stiefel ein Bier, das niemand außer ihm Bier nennt, und lehrt dazu, was man in Siebenhafen braucht: durchhalten beim Zechen, ein Lied für die Stimmung und einen Tanz, der die Schergen des Nishraz ablenkt. Lehrt Singen, Tanzen und Zechen. | ||
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== Umgebung == | == Umgebung == | ||
| − | Golf von Inoda, | + | * '''Landschaft:''' Windige Küste am Golf von Inoda, östlichster Ort Korumands nahe der Grenze zu [[Herzogtum Borengar|Borengar]] |
| + | * '''Vegetation:''' Grasland, Dünen und Strand, im Westen der Rand des [[Korumarforst]]s | ||
| + | * '''Tierwelt:''' Wolfsbarsch im Golf, Kolkraben und Rattenhabichte über den Feldern | ||
== Wegweiser == | == Wegweiser == | ||
Aktuelle Version vom 5. September 2026, 19:51 Uhr
Inhaltsverzeichnis
Allgemein
Siebenhafen ist die östlichste Stadt von Korumand, die in den Köpfen des Herzogtums eigentlich gar nicht mehr existiert. Der Ort wurde bei der Besiedlung von Korumand von wackeren Seeleuten und Entdeckern gegründet. Schon bald trafen sie Richtung Westen auf den dichten nahezu undurchdringlichen Korumarforst und setzten ihr Erkundungen so in Richtung Norden fort, was schließlich zum Wachstum der Stadt Murillo entscheidend beigetragen hat. So ist der Ort klein und für Korumand unbedeutend geblieben. Auch die Herzogin sah keinen Grund in den Ort zu investieren, brachte er aufgrund seiner Lage weder Ernte, noch Fleisch oder Steuern ein. Doch er ist geblieben. Neben dem Ort ist auch der Hafen, dauernd den Winden aus dem Golf von Inoda ausgesetzt, geblieben. Kleinere Schiffe, gelenkt von sehr erfahrenen Seeleuten, können hier vor Anker gehen. So ist Siebenhafen ein Schmelztiegel von verruchten Gestalten und verbotenen Geschäften geworden. Schmuggler, Piraten, Diebesgesindel, Dirnen und weit finstere Personen sollen hier zugegen sein. Das Treiben beschränkt sich jedoch auf diesen Ort, schließlich möchte man unentdeckt bleiben. Die unbefestigte Küstenstraße nach Anselmen ist bereits versandet und gleiches Schicksal wird auch der Verbindung nach Murillo zu Teil werden. Nishraz, der einäugige Wandler, ist mittlerweile der eigentliche Herrscher über Siebenhafen.
Herkunft des Namens
Angeblich sind sieben Expeditionsschiffe bei der Besiedlung von Korumand den Hafen angelaufen, dann hat man es aufgrund der Lage und den ungünstigen Winden aufgegeben. Zudem danach auch mit Murillo ein besserer Anlaufpunkt gefunden war.
Wappen
Das offizielle Wappen zeigt in Rot einen silbernen Pfahl, im rechten Obereck einen silbernen Adler – den Adler Borengars, von dem der Ort 978 n.Z. an Korumand kam. Abgesehen von einigen Gelehrten und vielleicht Angehörigen des Herzoggeschlechtes selbst kennt es vor Ort allerdings kaum jemand: Das findige Gesindel übt sich regelmäßig in Vandalismus und ersetzt alle Versuche der Obrigkeiten, das offizielle Wappen irgendwo zu nutzen, durch seine ganz eigene Wappenvariante.
Politik
Auf dem Papier ein herzoglicher Ort, der 978 nZ durch Entscheid des Kaisers von Borengar an Korumand kam; tatsächlich herrscht hier Nishraz mit seiner eigenen Garde. Die Herzogin hat nie einen Heller in den Ort investiert und lässt ihn gewähren, solange sein Treiben auf Siebenhafen beschränkt bleibt.
Geschichte
Bei der Besiedlung Korumands liefen der Überlieferung nach sieben Expeditionsschiffe den Hafen an, doch der Korumarforst im Westen und die Winde des Golfs ließen die Entdecker weiter nach Norden ziehen, wo Murillo wuchs. Siebenhafen blieb klein und wurde zum Schmelztiegel von Schmugglern, Piraten und anderem Gesindel.
Einwohner
etwa 4.000, ein Schmelztiegel aus Seeleuten, Schmugglern, Dirnen und Diebesgesindel aller Herkunft.
Berühmte Personen
Stadtbild
Wenige zweistöckige Gebäude, heruntergekommene Holzhäuser und ein windumtoster Hafen für kleine Schiffe; die Küstenstraße nach Anselmen ist versandet.
Berühmte Bauwerke
Besonderheiten
- Hafen: windumtoster Hafen, nur für kleine Schiffe und erfahrene Seeleute
- Tempel: Tempel des Iatan und des Aiagos; Schreine des Pares und des Nergas.
Banken
Vor Ort gibt es keine Bankfilialen.
Gasthäuser
- Zum schwarzen Stiefel (Miese Absteige): Alkohol, Tabak und Schweiß dringen in die Nase, wer den Stiefel betritt, doch die Gäste nehmen es kaum wahr oder halten es für ganz normal. Die Stimmung ist gut, die Gläser klirren, und ab und zu fliegen Seeleute oder nur deren Zähne durch die rustikal eingerichteten Räume. Hier tobt das Leben derer, die eigentlich keines mehr haben. Der Umsatz ist hoch, und regelmäßig patrouillieren die Schergen des Nishraz; direkt nebenan stehen die beiden Türme der FassNacht.
Händler
- Ralmirs Gemüse (Lebensmittel): Wer das alte Steinhaus betritt, merkt, dass es schlagartig kühler geworden ist. Deswegen bleiben die wenigen Lebensmittel, die hier feilgeboten werden, auch länger frisch. Der Kerl hinter dem Tresen ist niemandem geheuer, und mancher überlegt, ob er nicht besser hungrig ins Nachtlager geht.
- Frisch von Gunhild (Fischmarkt): Fischmarkt? Schon von weitem sieht man ein heruntergekommenes Holzhaus, über dessen offener Tür ein verrostetes Schild in Fischform hängt. Eine junge, recht hübsche Frau begrüßt jeden Gast mit denselben Worten: „Hunger, oder hast du dich verlaufen?“
- Urloff hat alles (Krämer): „Was suchst du?“, fragt ein unrasierter, grobschlächtig wirkender Kerl in einem der wenigen zweistöckigen Gebäude des Ortes. Wer sich umsieht und einen Blick die schmale Holztreppe hinaufwirft, wird das Gefühl nicht los, dass es sich hier um Diebesgut handeln könnte. Danach fragt in Siebenhafen aber niemand.
Kampfschulen und Lehranstalten
- Joorn - Pirat ohne Säbel (Kampfschule): Joorn hat seinen Säbel in irgendeiner Bucht verloren und lehrt seither, wie man ohne ihn zurechtkommt: Raufen, Ringen und der schnelle Dolch. Sein Übungsplatz ist ein Hinterhof am Hafen, seine Übungsgegner sind das, was Siebenhafen hergibt. Wer verliert, zahlt die Runde.
- Nussward, der Brauer (Lehrmeister): Nussward braut in einem Schuppen hinter dem Stiefel ein Bier, das niemand außer ihm Bier nennt, und lehrt dazu, was man in Siebenhafen braucht: durchhalten beim Zechen, ein Lied für die Stimmung und einen Tanz, der die Schergen des Nishraz ablenkt. Lehrt Singen, Tanzen und Zechen.
Umgebung
- Landschaft: Windige Küste am Golf von Inoda, östlichster Ort Korumands nahe der Grenze zu Borengar
- Vegetation: Grasland, Dünen und Strand, im Westen der Rand des Korumarforsts
- Tierwelt: Wolfsbarsch im Golf, Kolkraben und Rattenhabichte über den Feldern
Wegweiser
Landweg
- Anselmen (Hl. Kaiserreich (Herzogtum Korumand)), 300 Meilen (Trampelpfad, Küste und Strand)
- Murillo (Hl. Kaiserreich (Fürstentum Eamon-Herzberg)), 291 Meilen (Weg, Küste und Strand)
