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Fischerort-Südstadt (Eodatia)


Fischerort-Südstadt
Wappen der Stadt Fischerort-Südstadt
Übersicht
Status
Eingebaut

Einwohner
900.000 (ganz Eodatia)

Marktrecht
Ja

Hafenstadt
Ja

Zugehörigkeit
Kontinent

Kultur

Land

Provinz

Inhaltsverzeichnis

Allgemein

Fischerort-Südstadt ist der südliche Bezirk von Eodatia, der Hauptstadt des Heiligen Kaiserreichs, zwischen den Mündungsarmen des Rifan am Thalassa. Aus mehreren Fischerdörfern und der planmäßig angelegten Südstadt zusammengewachsen, versorgt der Bezirk mit seinem Fischmarkt die ganze Stadt; sein südwestlicher Teil, das Fischergrab, gilt als das ärmste und undurchdringlichste Viertel Eodatias.

Südlich an der Küste, zwischen den Mündungsarmen des Rifan, liegt Fischerort, ehemals eine Ansammlung mehrerer Fischerdörfer entlang des Thalassa, heute aber einer der wichtigsten Versorgungsbetriebe für die Stadt. Tausende Fischer schaffen hier täglich Massen an Meeresfrüchten auf die Märkte. In den letzten Jahrzehnten ist der ehemals eigene Ort mit der neu angelegten Südstadt, der Erweiterung der Palaststadt in Richtung Thalassa, zusammengewachsen. Im Gegensatz zur künstlich angelegten Südstadt jedoch hat Fischerort seine eigene Geschichte und vor allem sein Flair erhalten können.

Wenn auch die Gegend heute fast durchgehend bebaut ist, haben sich die Menschen in Fischerort eine gewisse Eigentümlichkeit bewahrt. Schrullige alte Männer, die von den guten alten Zeiten erzählen, über alles zeternde Frauen und eine gewisse Abneigung allem Fremden gegenüber sind hier weit verbreitet. Ein noch recht neuer Teil des Viertels, im Volksmund Fischergrab genannt, liegt südöstlich nahe den großen Hafenanlagen von Steinklippen. Hier hat sich die ehemals weitläufige Bebauung durch einen ständigen Zustrom an mittellosen und zwielichtigen Menschen eine unüberschaubare Masse von an- und aufeinander gebauten, völlig unkontrolliert wachsenden Gebäuden entwickelt. In ihren Gassen und Hinterhöfen bietet dieses Häusermeer den Ärmsten der Armen Unterkunft und dient ob seiner Undurchschaubarkeit auch dem Untergrund als Schlupfloch.

Herkunft des Namens

Fischerort nach den alten Fischerdörfern am Thalassa, Südstadt nach der neu angelegten Erweiterung der Palaststadt nach Süden.

Politik

Der Fischmarkt untersteht der Marktaufsicht der Stadt; im Fischergrab endet die Zuständigkeit der Stadtwache oft an der nächsten Gasse, und der Untergrund Eodatias hat dort sein sicherstes Schlupfloch.

Geschichte

Die Fischerdörfer entlang der Küste sind älter als die Stadt selbst. Erst in den letzten Jahrzehnten wuchsen sie mit der Südstadt zusammen; das Fischergrab entstand in derselben Zeit durch den ständigen Zustrom mittelloser Zuwanderer.

Einwohner

Tausende Fischer und ihre Familien, Netzflicker, Räucherer, Bootsbauer, in der Südstadt kleine Handwerker und Angestellte, im Fischergrab die Ärmsten der Armen und zwielichtiges Volk. Die Alteingesessenen sind schrullig, laut und Fremden gegenüber misstrauisch.

Stadtbild

Am Wasser Bootsschuppen, Räucherhütten und die Hallen des Fischmarkts, dahinter die geraden Straßen der Südstadt; im Fischergrab ein Häusermeer aus an- und aufeinandergebauten Hütten, in dem sich selbst die Büttel verlaufen.

Berühmte Bauwerke

  • Fischmarkt, über den täglich Massen an Meeresfrüchten in die Stadt gehen.
  • Fischergrab, das unkontrolliert gewachsene Häusermeer nahe den Hafenanlagen von Steinklippen.
  • Anker-Schule, die Handwerksschule des Bezirks.

Besonderheiten

  • Markt
  • Hafen
  • Lagerhaus

Banken

Vor Ort gibt es keine Bankfilialen.

Gasthäuser

Vor Ort gibt es kein Gasthaus.

Händler

Kampfschulen und Lehranstalten

Umgebung

  • Landschaft: Küste zwischen den Mündungsarmen des Rifan am Thalassa, flach und sandig
  • Vegetation: Salzwiesen, Schilf und Strandhafer
  • Tierwelt: Möwen, Krabben, Seehunde auf den Sandbänken, Ratten und Katzen im Fischergrab

Wegweiser

Landweg