Birh-Gichem

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Birh-Gichem
Übersicht
Status
Erstellung

Einwohner
3000

Marktrecht
Ja

Hafenstadt
Nein

Zugehörigkeit
Kontinent

Kultur

Land

Provinz
Keine


Allgemein

Tief in den nördlichen Wäldern verborgen liegt Birh-Gichem, das Zentrum der Urkarim. Wie groß diese Ansiedlung ist, lässt sich schwer abschätzen, da einerseits riesige Bäume die Sicht versperren und andererseits die Rundzelte in den unzähligen Mulden und Senken stehen, die den Wald durchziehen. Zum Schutz vor dem sich bei Regen sammelnden Oberflächenwasser ist jedes Rundzelt auf einer leicht erhöhten, hölzernen Plattform errichtet. Überall sind Pelze und Häute aufgespannt und in den großen und kleinen Käfigen sind die unterschiedlichsten Tiere zu finden. Die Wege laufen auf den Erhebungen entlang und schlängeln sich so aus allen Himmelsrichtungen zu einer großen Lichtung, welche das Zentrum der Ansiedlung bildet. In der Mitte der Waldlichtung befindet sich ein Altar aus riesigem, unbehauenem Gestein zu Ehren der Göttin Bruuta, an dessen Seiten noch das Blut der letzten Opfer zu sehen ist. Die hier lebenden Orken sind in der für Jäger typischen Ledertracht und -rüstung gekleidet. Neben dem orkischen Bogen über der Schulter tragen die meisten noch ein Jagdmesser im Stiefel und eine Blutsäge, oder eine Trärdaudi im Gürtel. Abgerichtete Warga begleiten die Jäger, oder bewachen die Siedlung vor Feinden und verhindern die Flucht der Sklaven, die in einem abgelegenen Viertel hauptsächlich als Gerber arbeiten müssen.

Stinkender Dampf steigt aus großen Kesseln, in denen das Leder gekocht, gebeizt und in Eichenlohe gegerbt wird, um später zu strapazierfähigen Gebrauchtsgütern, Rüstungsteilen und Kleidung weiterverarbeitet zu werden. Doch so richtig schlecht scheint es den Sklaven nicht zu gehen. Die Goblins, welche hier hauptsächlich die Wacharbeit über die Sklaven leisten, begnügen sich offensichtlich damit, die Peitschen nur ab und zu durch die Luft knallen zu lassen und einige der üblichen Beschimpfungen von sich zu geben, um die verdammten Seelen zur Arbeit anzutreiben. Die wirkliche Bedrohung geht vom Milzbrand aus, der aber glücklicherweise nicht allzu oft seinen Weg über die Tierhäute in die Gerberei findet. Einige Sklaven sind sogar von der Gerberarbeit befreit und schleppen lediglich Feuerholz, Bauholz, Häute, Nahrung, oder andere, einfache Güter durch die Ansiedlung. Sie scheinen sich an das Leben hier angepasst zu haben, denn gelegentlich bleiben sie sogar stehen ud tauschen einige Worte mit den entgegenkommenden Orken aus, wobei sie nicht den Eindruck erwecken, sich vor irgendetwas zu fürchten.


Herkunft des Namens

(...)

Geschichte

(...)


Bevölkerung

Berühmte Personen

(...)


Berühmte Bauwerke

(...)


Örtlichkeiten

Händler

  • Nahrungsmittel, Ein Ork-Mädchen, Lebensmittel

Nicht ein Stand oder Geschäft, sondern verschiedene kleine Auslagen bilden das Angebot, das von den Bauern, Hirten und Sammlern der Umgebung hier zum Verkauf angepriesen wird.

  • Beregk, Virkh Drushagarogh, Krämer

Als du das Rundzelt betrittst, das Lager und Verkaufsraum gleichermaßen ist, hörst du aus der rechten Ecke ein bedrohlich tiefes Knurren. Ein riesiger, schwarzer Warga steht mit fletschenden Zähnen vor dir und seine gelben Augen beobachten jede deiner Bewegungen. Da erklingt eine ebenso tiefe Stimme, die dem Knurren des Wolfes nicht unähnlich ist: "Radush, Gran!" Während der Wolf sich in seine Ecke zurückzieht, ohne dich aus den Augen zu lassen, tritt der Ladeninhaber aus dem Schatten einiger gestapelter Kisten nach vorn und mustert dich. Scheinbar hast du ihn gerade beim Essen gestört, denn er hält eine gut durchgebratene Rehkeule in seiner rechten Klaue. Als er deinen Blick bemerkt, hält er sie dir mit einem Grinsen hin und fragt: "Grhr?"

  • Varcha regk Mir, Berigharnak Shurkha, Kräuter- & Pflanzenhandel

Der typische Duft frischer Kräuter durchzieht den Raum und ihre ätherischen Öle beginnen schon leicht, deine Sinne zu benebeln, als du im hinteren Bereich des Rundzeltes eine alte, orkische Frau im Gespräch mit einem hübschen, menschlichen Mädchen im Alter von 16 Jahren entdeckst. Beide tragen ein ärmelloses Lederkleid und ihre Füße stecken in einfachen Lederschuhen. An den Ledergürteln befestigt tragen sie ein Jagdmesser und eine Sichel. Obwohl dich beide schon längst bemerkt haben, setzen sie ihr Gespräch weiter fort. Immer wieder stellt das Mädchen leise einige Fragen, während die Alte geduldig und ebenso leise flüsternd Erklärungen gibt. Dann umarmt das Mädchen die Alte, gibt ihr einen Kuss und verabschiedet sich von ihr mit den Worten: "Bruuta'chai, kuor An." Mit einem kurzen Blick auf dich und einem Nicken geht sie an dir vorbei und verschwindet nach draußen. Die Orkin, welche ein bemerkenswert nettes und friedfertiges Antlitz hat, wendet sich nun dir zu: "Elal Varcha ehi elal erg kuor."

  • Bruut hen Vuurgh, Karogh Shatargaregh, Rohstoffumschlag

Die Senke, in der das Rundzelt des Rohstoffumschlag liegt, ist auffallend breit und lang. Hölzer verschiedener Bäume stapeln sich an den Rändern und unterschiedliches Gestein ist zu kleinen Hügeln aufgeschüttet, oder in Kisten verpackt. Sklaven tragen Waren in das Lager oder liefern Bestellungen aus. Inmitten des geschäftigen Treibens steht ein alter, weißhaariger Ork, der sich auf einen mit geschnitzten Ornamenten reich verzierten Ebereschenstab stützt. Sein langes Haupthaar und sein Bart bedecken fast den gesamten Lederharnisch. Vor ihm steht eine geöffnete Kiste mit Eisenerz, über die er seine linke Klaue zum Zeichen des Segens ausgestreckt hat. Dies scheint ein Dankgebet an Bruuta zu sein, mit der Bitte um Vergebung für die Förderung des Erzes. Als er die Zeremonie beendet hat, wendet er sich dir zu. Seine bleichen, fast weißen Augen blicken in deine Richtung, ohne dich direkt anzusehen. Dennoch scheint der Blinde genau zu wissen, wo du stehst und welche Haltung du gerade einnimmst. Während du dich gerade fragst, ob er auch deine Gedanken lesen kann, spricht er dich auf Imperial an: "Deine Götter mit dir, Fremder! Lassen wir es drauf ankommen, ob ich deine Gedanken lesen kann, oder willst du mir sagen, weshalb du hier bist?"

Gasthäuser

"Sklavenküche des Gerberviertels": Budzukurh dargk Ergblin, Einfache Spelunke

Dieses Rundzelt in der Nähe des Gerberviertels ist aufgrund der Windverhältnisse meistens vom Gestank der Gerbereien verschont. Einfache, aber saubere Bänke und Tische stehen in Reihen hintereinander. Die Köchin, Morigharnak Samrha, ist ebenso bezaubernd wie warmherzig. Fasziniert von ihrer katzenähnlichen Schönheit und ihrem wohlgeformten Körper, um den sich ein enges Lederkleid schmiegt, beobachtest du, wie sie den Sklaven ihre Speisen und Getränke an den Tisch bringt und für jeden noch ein Lächeln und ein freundliches Wort übrig hat. Ihre "Gäste" scheinen ihr das zu danken, indem sie ihr mit ausgesuchter Höflichkeit und Anerkennung begegnen. Zwar gibt es hier nur die einfache Nahrung des Jägervolkes zu essen, doch das zubereitete Fleisch sowie die Wurzeln, Beeren und Pilze sind schmackhaft und sättigend. Zu trinken gibt es nur Milch von Ziegen, Schafen, oder Kühen sowie Wasser, aber dafür ist hier alles kostenlos zu bekommen. Schon steht ein dampfender Teller mit Wildragout und Brot vor einem freien Platz und du wirst gebeten, dich hinzusetzen. Mit einem zauberhaften Lächeln, das die kleinen Reißzähne verführerisch entlößt, fragt Morigharnak: "Gash hon Mergh?"

Umgebung

Wald, Fluss- und Seeufer


Wegweiser