Weidenblick

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Weidenblick
Wappen der Stadt Weidenblick
Übersicht
Status
Eingebaut + Anreisbar

Einwohner
ca. 6.700

Marktrecht
Nein

Hafenstadt
Nein

Zugehörigkeit
Kontinent

Kultur

Land

Provinz

Allgemein

Weidenblick liegt auf einer flachen Höhe über dem Oberlauf des Arelt, dort, wo der Fluss die Ausläufer des Eisenwalds hinter sich lässt und in breiten Schleifen durch die Flusswiesen zieht. Von den „Weiden“, wie die Rosenburger die nassen Uferwiesen und die Weidenbrüche am Fluss nennen, hat der Ort seinen Namen: Wer auf der Straße aus Mahleden herabkommt, sieht das Tal des Arelt in seiner ganzen Breite vor sich liegen, und jenseits des Wassers beginnt das Land der Grafen von Aldenburg-Meronshain.

Über den Fluss führt eine hölzerne Zollbrücke auf steinernen Pfeilern, die einzige weit und breit, und an ihrem Kopf erhebt die großherzogliche Zollstelle die Abgaben auf alles, was zwischen dem Großherzogtum Rosenburg und der Grafschaft hin- und hergeht. Um die Brücke ist der Ort gewachsen: Korbflechter, die aus den Ruten der Weidenbrüche Körbe, Reusen und Kiepen binden, Gerber, deren Gruben am Unterlauf liegen, damit der Gestank flussabwärts zieht, und Viehbauern, die auf den Weiden Rinder und Schafe halten und sie auf dem Viehmarkt am Brückenkopf verkaufen.

Die Häuser stehen eng um den Marktplatz, Fachwerk mit Weidengeflecht in den Gefachen und Rohrdächern, an deren Pfosten die Bewohner die Höhe des letzten Hochwassers mit Kerben festhalten. Nach Norden führt die Landstraße hinauf nach Mahleden und am Rand des Rosenforsts entlang, nach Westen die alte Uferstraße den Arelt hinab nach Blauenbach. Wer die Brücke überschreitet, verlässt das Großherzogtum und nimmt die Straße nach Lotahal.

Herkunft des Namens

Nach den „Weiden“, den nassen Uferwiesen und Weidenbrüchen am Arelt, über die man von der Höhe des Ortes blickt.

Politik

Grenzort des Großherzogtums Rosenburg zur Grafschaft Aldenburg-Meronshain. Die großherzogliche Zollstelle am Brückenkopf untersteht einem Zöllner mit einer Handvoll Landwehrleuten; mehr Obrigkeit gibt es in Weidenblick nicht.

Geschichte

Wann die erste Brücke über den Arelt geschlagen wurde, weiß niemand mehr. Die heutige Zollbrücke auf steinernen Pfeilern ist mehrfach vom Hochwasser beschädigt und immer wieder aufgebaut worden; die Flutmarken an den Hauspfosten reichen weiter zurück als jede Urkunde im Zollhaus.

Einwohner

Rund 6.700 Menschen, fast ausschließlich Mittelländer: Korbflechter, Gerber, Viehbauern, Fuhrleute und die Leute der Zollstelle.

Berühmte Personen

Bisher ist keine berühmte Person in dieser Stadt geboren worden oder lebt(e) hier.

Stadtbild

Natürlich gewachsen um Brücke und Marktplatz: Fachwerkhäuser mit Weidengeflecht in den Gefachen und Rohrdächern, an den Pfosten die Kerben der Hochwasser. Bauland gibt es auf der Höhe reichlich, in der Aue baut niemand.

Berühmte Bauwerke

  • Die Zollbrücke über den Arelt, die einzige Brücke weit und breit.

Besonderheiten

  • Viehmarkt am Brückenkopf
  • Mietstall (Stallungen an der Zollbrücke)
  • Tempel: Tempel des Iatan und des Athos, Schreine des Pares und des Nergas.

Banken

Gasthäuser

Händler

Kampfschulen und Lehranstalten

Umgebung

  • Landschaft: Flusstal des Arelt mit Uferwiesen und Weidenbrüchen, im Osten die Ausläufer des Eisenwalds, im Norden der Rand des Rosenforsts
  • Vegetation: Weiden, Erlen und Schilf am Fluss, Viehweiden auf der Höhe
  • Tierwelt: Rinder und Schafe, Fischotter und Reiher am Arelt

Wegweiser

Landweg

  • Blauenbach (Hl. Kaiserreich (Großherzogtum Rosenburg)), 226 Meilen (Landstraße, Fluss- und Seeufer)
  • Lotahal (Hl. Kaiserreich (Grafschaft Aldenburg-Meronshain)), 170 Meilen (Landstraße, Fluss- und Seeufer)
  • Mahleden (Hl. Kaiserreich (Großherzogtum Rosenburg)), 100 Meilen (Landstraße, Waldrand)