Riesensee
Allgemein
Riesensee ist ein Fischerdorf am Westufer des Varunischen Meeres im Süden des Herzogtums Ostrakerreich, halb versteckt im Düstertann, eine Tagesreise südlich von Blauseeheim.
Anders als der Name vermuten lässt, sind und waren hier nie Wesen zuhause, die normale Menschen weit überragen. Viel wahrscheinlicher ist, dass der Name aus einem alten Lied stammt, welches über die weiten Ufer, hohen Schilfwälder und die zahlreichen tiefen Wasser des Varunischen Meeres erzählt, an dessen Ufer dieser kleine Ort malerisch liegt.
Der Ort selbst liegt etwas versteckt im großen Forst und die meisten Bewohner sind recht froh, dass keine großen Handelsrouten durch ihre geruhsame Welt gehen oder gar andere aufregende Gegebenheiten ihnen Sorgen bereiten müssten. Man könnte fast meinen, ein wenig der thalschen Lebensart hätte sich auch hier festgesetzt.
Ein Uferweg führt am Varunischen Meer entlang nach Norden nach Blauseeheim, ein Waldpfad westwärts durch den Düstertann nach Finsterwalde. Über die Grenzsteine im Osten erreicht man das Fischerdorf Deichaue, das schon zum Königreich Eodatien gehört.
Herkunft des Namens
Vermutlich aus einem alten Lied über die weiten Ufer und tiefen Wasser des Varunischen Meeres; Riesen haben hier nie gelebt.
Politik
Ein Dorf der kurfürstlichen Krone ohne eigenen Herrn; ein Schulze aus den Fischerfamilien vertritt den Ort gegenüber der Kanzlei in Eisentrutz.
Geschichte
Fischer und Schilfschneider siedelten hier lange, bevor der Ort einen Namen bekam. Große Handelsrouten haben Riesensee nie berührt, und die Bewohner sind froh darüber.
Einwohner
ca. 1.600, überwiegend Menschen: Fischer, Schilfschneider und Bauern; dazu einzelne Halblinge aus den Freien Flusstälern.
Berühmte Personen
Bisher ist keine berühmte Person in diesem Ort geboren worden oder lebt(e) hier.
Stadtbild
Fischerkaten und Bootsschuppen am Schilfufer, dahinter Höfe am Waldrand. Kein Wall und keine Mauer, nur ein Steg ins flache Wasser.
Banken
Vor Ort gibt es keine Bankfilialen.
Gasthäuser
- "Zum Schilfkrug" (gutes Gasthaus, mit Betten): Ein niedriges Haus am Ende der Dorfgasse, kaum mehr als eine Fischerkate mit angebauter Schankstube. Auf dem Herd steht meist ein Kessel Fischsuppe, an der Wand hängen Netze zum Trocknen, und der Wirt erzählt gern und lang, wenn ihn niemand unterbricht. Zwei Kammern unter dem Dach werden an Reisende vergeben. Wirt Odalrik Schilf.
Händler
- Yorens Hütte (Kräuter- & Pflanzenhandel): Yoren ist in der Gegend bekannt als grummeliger und wenig geselliger Mann. Viel lieber streift er einsam durch die Wälder und findet dabei hier und dort ein paar passende Pflanzen, die er dann in seiner Hütte lagert oder verarbeitet. Ja, er hatte auch mal mehr Finger, aber wo die anderen sind, bleibt sein Geheimnis.
- ein paar einfache Stände (Lebensmittel): Hier sind ein paar Stände mit direkter Anlieferung oder sogar von Karren herunter mitten im Dorf. Ein paar Bauern, Sammler und vielleicht auch ein Jäger verkaufen ihre Waren.
Kampfschulen und Lehranstalten
Vor Ort gibt es keine Kampfschulen oder Lehranstalten.
Umgebung
- Landschaft: Flaches Ufer des Varunischen Meeres mit Schilfgürtel und Sandbänken, westlich der Düstertann
- Vegetation: Waldrand, Schilf, kleine Felder
- Tierwelt: Fische des Varunischen Meeres, Wasservögel, Wild aus dem Düstertann
Wegweiser
Landweg
- Blauseeheim (Hl. Kaiserreich (Herzogtum Ostrakerreich)), 110 Meilen (Weg, Waldrand)
- Deichaue (Hl. Kaiserreich (Königreich Eodatien)), 97 Meilen (Dichter Wald, Waldgebiet)
- Finsterwalde (Hl. Kaiserreich (Herzogtum Ostrakerreich)), 165 Meilen (Dichter Wald, Waldgebiet)
Deichaue liegt im Königreich Eodatien, das im Spiel noch nicht bereisbar ist.
