Hexerei und Aberglaube: Unterschied zwischen den Versionen
Achwas (Diskussion | Beiträge) K (→Esbaths) |
K (→Das Hexenjahr) |
||
| (8 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
==Das Hexenjahr== | ==Das Hexenjahr== | ||
| − | + | ||
| − | Aberglaube und Hexerei stehen in engem Zusammenhang mit astronomischen Gegebenheiten Antamars. Sonne, [[Die Zwei Monde|Mond und Fiomond]] bzw. ihren jeweiligen Konstellationen kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. In nahezu allen Kulturen Antamars findet sich daher ein regelmäßiger Kreislauf aus Kulten und Praktiken rund um die Fio- und die [[Sonnenfeste]]. | + | Aberglaube und Hexerei stehen in engem Zusammenhang mit astronomischen Gegebenheiten Antamars. Sonne, [[Die Zwei Monde|Mond und Fiomond]] bzw. ihren jeweiligen Konstellationen kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. In nahezu allen Kulturen Antamars findet sich daher ein regelmäßiger Kreislauf aus Kulten und Praktiken rund um die [[Fiofeste|Fio-]] und die [[Sonnenfeste]]. |
| + | |||
| + | |||
| + | 🌕🌕 MITWINTER 🌕🌕 | ||
| + | 30.12. | ||
| + | | | ||
| + | 30.11. --------+-------- 30.01. | ||
| + | Esbath des Feuers | Esbath der Masken | ||
| + | | | ||
| + | 30.10. -----------------+----------------- 30.02. | ||
| + | Esbath der Ahnen | Esbath des Lichts | ||
| + | | | ||
| + | HERBSTÄQUINOKTIUM <--------------O--------------> FRÜHLINGSÄQUINOKTIUM | ||
| + | 30.09. | 30.03. | ||
| + | | | ||
| + | 30.08. -----------------+----------------- 30.04. | ||
| + | 🌕🌕 LAEMMAS 🌕🌕 | 🌕🌕 BAENELT 🌕🌕 | ||
| + | Esbath der Erde | Esbath der Hoffnung | ||
| + | | | ||
| + | 30.07. --------+-------- 30.05. | ||
| + | Esbath der Weisheit | Esbath des Wassers | ||
| + | | | ||
| + | SOMMERSONNENWENDE | ||
| + | ☀️ MITSOMMER ☀️ | ||
| + | 30.06. | ||
===[[Fiofeste]]=== | ===[[Fiofeste]]=== | ||
''siehe Artikel [[Fiofeste]]''<br> | ''siehe Artikel [[Fiofeste]]''<br> | ||
| − | + | Die drei Fiofeste, Baenelt (30. Hoffnungsmond), Laemmas (30. Erdenmond) und Mitwinter (30. Herdfeuermond) , gelten als magische Nächte im [[Hexerei und Aberglaube|Hexenkalender]] von Antamar. In diesen Nächten werden Rituale und Praktiken zweifelhafter Natur verübt. Während an Baenelt und Mitwinter auch zahlreiche antamarische Kirchen- und Volksfeste stattfinden, ist Laemmas eher unbekannt. Hierbei scheint den Mondphasen des Fiomondes eine besondere Bedeutung zuzukommen: Während an Baenelt und Mitwinter Mond und Fiomond im Vollmond am Himmel stehen, so soll es - wenn auch selten - möglich sein, dass Laemmas gänzlich auf das Licht des Mondes und Fiomondes verzichten muss. In diesen äußerst selten auftretenden Fällen spricht man vom ''schwarzen'' Laemmas - einer dunklen Nacht, in welchen die Fensterläden verschlossen gehalten und die Kerzen auch zu noch so später Stunde brennen sollten. Glaubt man dem einfachen Volk, so fliegen in diesen Nächten Hexen auf ihren Besen um Kinder zu rauben, Vampire entsteigen ihren Gräbern und Geister wandern durch die Straßen. Es sind schwarze Nächte voll von schwärzester Magie! | |
| + | Astronomisch gesehen ist eine solche Begebenheit schlicht weg unmöglich. Es herrscht eine Art kosmisches Gleichgewicht. schwindet der Fiomond, erstrahlt der Mond dennoch als Vollmond ein. Die einzige Nacht, in der sie wirklich "eins" sind, ist die Nacht des Doppelvollmonds. Eine Nacht absoluter doppelter Dunkelheit ist rein mathematisch nicht möglich. | ||
===Sonnenfeste=== | ===Sonnenfeste=== | ||
Analog zum Einfluss des Fiomondes beziehen sich die '''Sonnenfeste''' auf die Dauer der Sonnenstunden des Tages. Neben den '''Tagundnachtgleichen''' kommt hierbei auch den beiden '''Sonnenwenden''' eine besondere Bedeutung zu. | Analog zum Einfluss des Fiomondes beziehen sich die '''Sonnenfeste''' auf die Dauer der Sonnenstunden des Tages. Neben den '''Tagundnachtgleichen''' kommt hierbei auch den beiden '''Sonnenwenden''' eine besondere Bedeutung zu. | ||
| − | Die Tagundnachtgleichen (oder ''Äquinoktien'') finden in jedem Jahr am | + | Die Tagundnachtgleichen (oder ''Äquinoktien'') finden in jedem Jahr am 30. Ehren- und am 30. Heilungsmond statt. An diesen Tagen haben der lichte Tag und die dunkle Nacht die 'exakt' selbe Länge. Im meteorologischen Sinne stellen sie somit den Frühlings- und den Herbstanfang dar. |
| − | Die Solstitien (oder ''Sonnenwenden'') wiederum markieren die Tage im Jahr, an welchen die Sonne ihre geringste Höhe ( | + | Die Solstitien (oder ''Sonnenwenden'') wiederum markieren die Tage im Jahr, an welchen die Sonne ihre geringste Höhe (30. Herdfeuermond) bzw. ihren höchsten Stand (30. Liebesmond) am mittäglichen Horizont erreicht. Da auch diese Ereignisse im meteorologischen Sinne den Sommer- bzw. Winteranfang markieren spricht der Laie auch von ''Sommer-'' bzw. ''Winter''sonnenwende. |
===Esbaths=== | ===Esbaths=== | ||
| − | Nicht nur dem Fiomond, sondern auch dem Mond an sich wird eine besondere Bedeutung zugesprochen. Insbesondere unter Frauen, deren Fruchtbarkeit sich analog zum Mond binnen | + | Nicht nur dem Fiomond, sondern auch dem Mond an sich wird eine besondere Bedeutung zugesprochen. Insbesondere unter Frauen, deren Fruchtbarkeit sich analog zum Mond binnen 30 Tagen erneuert, finden daher Mondgebete und Mondriten statt. In den meisten Kulturen ist es daher nicht unüblich, bei Vollmond besondere magische Rituale ('''Esbaths''') durchzuführen. Man spricht hierbei abhängig vom Monat vom ''Esbath der Masken'', ''Esbath der Ehre'', usw. Gelegentlich ist es möglich, dass aufgrund des Zusammentreffens von Vollmond und vollem Fiomond ein ''großer'' Esbath praktiziert werden kann. Dies ist jedoch nur im Hoffnungsmond, Erdmond und im Herdfeuermond möglich. |
| − | |||
Aktuelle Version vom 26. April 2026, 16:22 Uhr
Inhaltsverzeichnis
Das Hexenjahr
Aberglaube und Hexerei stehen in engem Zusammenhang mit astronomischen Gegebenheiten Antamars. Sonne, Mond und Fiomond bzw. ihren jeweiligen Konstellationen kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. In nahezu allen Kulturen Antamars findet sich daher ein regelmäßiger Kreislauf aus Kulten und Praktiken rund um die Fio- und die Sonnenfeste.
🌕🌕 MITWINTER 🌕🌕
30.12.
|
30.11. --------+-------- 30.01.
Esbath des Feuers | Esbath der Masken
|
30.10. -----------------+----------------- 30.02.
Esbath der Ahnen | Esbath des Lichts
|
HERBSTÄQUINOKTIUM <--------------O--------------> FRÜHLINGSÄQUINOKTIUM
30.09. | 30.03.
|
30.08. -----------------+----------------- 30.04.
🌕🌕 LAEMMAS 🌕🌕 | 🌕🌕 BAENELT 🌕🌕
Esbath der Erde | Esbath der Hoffnung
|
30.07. --------+-------- 30.05.
Esbath der Weisheit | Esbath des Wassers
|
SOMMERSONNENWENDE
☀️ MITSOMMER ☀️
30.06.
Fiofeste
siehe Artikel Fiofeste
Die drei Fiofeste, Baenelt (30. Hoffnungsmond), Laemmas (30. Erdenmond) und Mitwinter (30. Herdfeuermond) , gelten als magische Nächte im Hexenkalender von Antamar. In diesen Nächten werden Rituale und Praktiken zweifelhafter Natur verübt. Während an Baenelt und Mitwinter auch zahlreiche antamarische Kirchen- und Volksfeste stattfinden, ist Laemmas eher unbekannt. Hierbei scheint den Mondphasen des Fiomondes eine besondere Bedeutung zuzukommen: Während an Baenelt und Mitwinter Mond und Fiomond im Vollmond am Himmel stehen, so soll es - wenn auch selten - möglich sein, dass Laemmas gänzlich auf das Licht des Mondes und Fiomondes verzichten muss. In diesen äußerst selten auftretenden Fällen spricht man vom schwarzen Laemmas - einer dunklen Nacht, in welchen die Fensterläden verschlossen gehalten und die Kerzen auch zu noch so später Stunde brennen sollten. Glaubt man dem einfachen Volk, so fliegen in diesen Nächten Hexen auf ihren Besen um Kinder zu rauben, Vampire entsteigen ihren Gräbern und Geister wandern durch die Straßen. Es sind schwarze Nächte voll von schwärzester Magie! Astronomisch gesehen ist eine solche Begebenheit schlicht weg unmöglich. Es herrscht eine Art kosmisches Gleichgewicht. schwindet der Fiomond, erstrahlt der Mond dennoch als Vollmond ein. Die einzige Nacht, in der sie wirklich "eins" sind, ist die Nacht des Doppelvollmonds. Eine Nacht absoluter doppelter Dunkelheit ist rein mathematisch nicht möglich.
Sonnenfeste
Analog zum Einfluss des Fiomondes beziehen sich die Sonnenfeste auf die Dauer der Sonnenstunden des Tages. Neben den Tagundnachtgleichen kommt hierbei auch den beiden Sonnenwenden eine besondere Bedeutung zu. Die Tagundnachtgleichen (oder Äquinoktien) finden in jedem Jahr am 30. Ehren- und am 30. Heilungsmond statt. An diesen Tagen haben der lichte Tag und die dunkle Nacht die 'exakt' selbe Länge. Im meteorologischen Sinne stellen sie somit den Frühlings- und den Herbstanfang dar. Die Solstitien (oder Sonnenwenden) wiederum markieren die Tage im Jahr, an welchen die Sonne ihre geringste Höhe (30. Herdfeuermond) bzw. ihren höchsten Stand (30. Liebesmond) am mittäglichen Horizont erreicht. Da auch diese Ereignisse im meteorologischen Sinne den Sommer- bzw. Winteranfang markieren spricht der Laie auch von Sommer- bzw. Wintersonnenwende.
Esbaths
Nicht nur dem Fiomond, sondern auch dem Mond an sich wird eine besondere Bedeutung zugesprochen. Insbesondere unter Frauen, deren Fruchtbarkeit sich analog zum Mond binnen 30 Tagen erneuert, finden daher Mondgebete und Mondriten statt. In den meisten Kulturen ist es daher nicht unüblich, bei Vollmond besondere magische Rituale (Esbaths) durchzuführen. Man spricht hierbei abhängig vom Monat vom Esbath der Masken, Esbath der Ehre, usw. Gelegentlich ist es möglich, dass aufgrund des Zusammentreffens von Vollmond und vollem Fiomond ein großer Esbath praktiziert werden kann. Dies ist jedoch nur im Hoffnungsmond, Erdmond und im Herdfeuermond möglich.