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→Balladen
Und tief in ihr drinnen, verborgen und sacht,<br />
lebt weiter die Liebe bei Tag und bei Nacht.<br />
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<div class="NavHead">Der treue Hund</div>
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Ihr Leute, lasset mich berichten, .<br />
von gar wundersamen Geschichten, .<br />
Eine tue ich Euch nun kund, .<br />
sie ist bei Orstoc einst geschehen, .<br />
und ihr Held, das war ein Hund. .<br />
Ein reicher Bauer mit dem Namen Friedrich Klein, .<br />
kehrte nach dem Marktbesuch in ein Wirtshaus ein. .<br />
Er hatte Vieh verkauft, trug bei sich den Erlös, .<br />
Das rochen in der Schenke zwei Räuber, bitterbös. .<br />
Als nun der reiche Bauer des Nachts zu Bette ging, .<br />
beschlossen diese Räuber zu drehen ein schlimmes Ding. .<br />
Sie schlichen im Gasthaus in seine Kammer hinein, .<br />
und drangen mit ihren Messern bedrohlich ein auf Friedrich Klein..<br />
Schon packten ihn die Schlimmen, an seiner bloßen Kehle, .<br />
da schrie mit letzten Kräften, Friedrich die Angst sich von der Seele .<br />
Das hörte im Stalle, nicht sein Knecht aber der treue Hund, .<br />
er riss sich von der Kette und schon er in der Kammer stund .<br />
bevor die Mörder die Messer setzten an, .<br />
er stürzt sich auf die Kerle und rettet so den Mann. .<br />
Es wurde überwältigt, die böse Mörderbrut, .<br />
zu Orstoc, auf dem Richtblock, da floss zum Lohn ihr Blut. .<br />
Doch in dem Kampf fügten sie dem treuen Tier zu eine böse Wund. .<br />
Und schon am nächsten Tage da starb der arme Hund. .<br />
Es setzt in seinem Garten, der Bauer Klein .<br />
dem treuen braven Hunde aus Marmor einen Stein. .<br />
Darauf stand geschrieben dieses hier: .<br />
Viel treuer als die Menschen ist oft ein Hundetier. .<br />
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