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Genovia

4 Bytes hinzugefügt, 11:55, 1. Dez. 2024
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In der jüngeren Vergangenheit ist wohl vor allem die Vertreibung des damaligen Herzogs von Genovia [[Giovanni Belisario dell'Andante]] im Jahre 2011 AZ während der ''Neun schwarzen Tage von Genovia'' erwähnenswert, hatte dieses Ereignis doch nicht geringen Einfluss auf die Entwickung der Stadt zu dem, was sie heute ist. Über die Gründe dieses Aufstands wird noch heute heftig gestritten, unzweifelhaft hatte es aber auch mit der kurz zuvor beschlossenen Erhöhungen der Steuern und Zölle durch den Herzog zu tun, die dem Ausbau seines prächtigen Stammsitzes dienen sollten. Im Sommer des Jahres 2011 AZ protestierten die damals mächtigsten Handelsfamilien [[Familie ...|...]], [[Familie Tarsini|Tarsini]] und [[Familie ...|...]] gegen die Herrschaft und forderten [[Giovanni Belisario dell'Andante]] dazu auf, Titel und Amt des Herzogs niederzulegen und die Stadt zu verlassen. Dem schlossen sich etliche Handwerkszünfte der Stadt offen an und insgeheim sogar das adlige [[Haus da Gilbano]], welches erkannte, welch Möglichkeiten sich in der Stadt boten. So wurde im Geheimen ein Bündnis zwischen den [[Haus da Gilbano|da Gilbanos]] und den Aufrührern geschlossen, während der Herzog zuerst nicht auf die Forderungen reagierte. Als am zweiten Tag dann überall Flugblätter auftauchten, in denen ein ominöser ''Consiglio di Genovia'' (Rat von Genovia) den Herzog abermals aufforderte, unverzüglich die Stadt zu verlassen und die Bevölkerung aufrief, der Herzogsfamilie dabei doch behilflich zu sein, brach des Volkes Zorn aus und schlug sich am ''Palazzo Emeraldo'' nieder. Nur mit Mühe gelang es den herzoglichen Garden das Gebäude zu halten. Der Herzog gab den Befehl an die Stadtgarde Genovias heraus, die Aufstände gewaltsam niederzuschlagen. Er wusste ja nicht, dass der Kommandant der Stadtgarde, [[... da Gilbano]], insgeheim schon mit den Aufrührern gemeinsame Sache machte, der diesen Befehl dazu nutzte, die Stadtgarde auf Seiten der Aufrührer zu ziehen, mit dem Hinweis, dass unter den Aufständigen ja doch auch viele Verwandte und gute Bekannte eines jeden von ihnen seien. Als die Stadtgarde nicht eingriff, floh der Herzog insgeheim aus der Stadt, darauf hoffend, bald mit kaiserlichen Truppen zurückkehren zu können und die Stadt wieder in seine Hand zu bringen. In den folgenden Tage wurde es aber nicht ruhiger, im Gegenteil, der ''Palazzo Emeraldo'' wurde gestürmt, die überlebenden Männer der Herzogsgarde öffentlich geköpft und jeder, der in Verdacht stand, herzogsloyal zu sein und sich nicht öffentlich gegen den Herzog bekennen wollte, wurde aufgehängt und sein Besitz verbrannt, manchmal sogar Schlimmeres. Söldnertruppen in den Diensten der Aufrührer beseitigten jeden, der sich gegen die neuen Verhältnisse hätte stemmen können. Man erzählt sich von vielen Gräueltaten, die während dieser Tage in Genovia stattfanden.
Am zehnten Tag jedoch zeigte die Stadtgarde Genovias wieder Präsenz auf den Straßen und sorgte dafür, dass wieder Ruhe herrschte. Gleichzeitig wurde öffentlich bekannt gemacht, dass die Stadt ab jetzt von einem ''Consiglio dei Dieci'' (Zehnerrat) regiert würde und [[... da Gilbano]] wurde als erste Amtshandlung des Rates zum ''Herzog von Genovia'' ernannt, während [[Giovanni Belisario dell'Andante]] dieser Titel vom Rat aberkannt wurde. Diesen Titel trug er bis 2016 AZ, allerdings sorgte der legitime Herzog dafür, dass sein Haus vollkommen enteignet wurde, und die Grafschaft Gilbano wurde einem anderen Haus übereignet. In den folgenden Jahren sollten noch einige dunkle Ereignisse Genovia erschüttern, denn [[Giovanni Belisario dell'Andante]] akzeptierte die Unabhängigkeit nicht und rächte sich bitter bei einigen Beteiligten. Aber auch diese ließen es sich nicht nehmen, ihrerseits dem alten Herzog die ein oder andere "Wunde" zuzufügen. Im Jahre 2016 AZ einigten sich der ''Consiglio dei Dieci'' und die kaiserlichen Vertreter darauf, Genovia den Status als freie Cronstadt zuzugestehen. Dafür durfte [[... da Gilbano]] den Titel "Herzog" nicht mehr öffentlich tragen und die Stadt musste dem Kaiserreich die Treue schwören. Warum ''[[Alena I. D'Amante|Kaiserin Alena D'Amante]]'' damals nicht eingriff und verbot, die kaiserlichen Truppen auf Genovia marschieren zu lassen, wird wohl auf ewig ihr Geheimnis bleiben.
== Einwohner ==
* '''Der Zehnerrat:''' Regiert seit der Vertreibung des Herzogs die Stadt. Momentan im Amt sind:
** ''[[Giacomo Tarsini]]:'' Amtierender ''Grande Consigliere di Genovia'' (Großer Ratsherr des Zehnerrates) und damit faktisch Herrscher über die Stadt
** ''[[Iatanio Tarsini]]:'' Amtierender ''Consigliere di Genovia'' (Mitglied im Zehnerrat), ehemaliger ''Grande Consiglio Consigliere di Genovia'', Oberhaupt der [[Familie Tarsini]]
** ''[[Francesco da Gilbano]]:'' Amtierender ''Consigliere di Genovia'' (Mitglied im Zehnerrat), Oberhaupt des [[Haus da Gilbano|Hauses da Gilbano]]
** ''[[Familie Bramstetter|Eolan Bramstetter]]:'' Amtierender ''Consigliere di Genovia'' (Mitglied im Zehnerrat)
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* '''Zentraldirection der Vereinten Genovesischen Handelsgilde (Handelshaus):''' Die Vereinte Genovesische Handelsgilde bezeichnet das berühmte Bündnis zwischen den größten und reichsten genovesischen Handelshäusern, welches kurz nach der Vertreibung des Herzogs aus der Stadt geschlossen wurde. Darin hatten sich damals die zehn mächtigsten Familien und Handelsherren der Stadt organisiert, um ihren Machtfaktor durch die Zusammenarbeit um ein vielfaches Vielfaches zu verstärken und gleichzeitig effektiver handeln zu können. Heute sind zu den zehn traditionellen Gründungsparteien noch etliche andere Händler und Kaufleute dazugekommen. Man sagt mittlerweile, dass die hohen Herren der Handelsgilde die gar nicht so heimlichen Machthaber der Stadt wären. Du stehst vor einem großen ehemaligen Herrenhaus im Zentrum Genovias, an dessen Fassade ein glänzendes, goldenes Schild verkündet: ′Zentraldirection "Zentraldirection der Vereinen Genovesischen Handelsgilde′Handelsgilde". Du gehst durch das große Eingangsportal ins Innere des Hauses, als Dir dir auch schon ein blasierter Schreiber entgegenschreitet, der Dich dich mit aufgesetzter Freundlichkeit begrüßt: "Aiagos zum Gruße, womit kann ich euch Euch dienlich sein?"* '''Muschelkorb (Luxusartikel):''' Auf den ersten Blick erscheint der Laden völlig deplatziert. Inmitten einer Zeile zwielichtiger Hafenkneipen steht, ständig bewacht von vier Schwertträgern, das säuberlich gemauerte Gebäude, an dem in goldenen Lettern Lucretias Name prangt. Doch als Du du das Geschäft betreten hast, wird dir plötzlich klar, wieso es im Hafen steht. Reiche Kauffahrer und Kapitäne kaufen hier teuere Mitbringsel für ihre daheimgebliebenen Lieben ein. Bedient werden sie dabei von einem halben Dutzend auretianische auretianischer Schönheiten. Schon schweben zwei von ihnen kichernd auf Dich dich zu, und ergreifen sanft Deine deine Hände. "Aiagos zum Gruße, verehrter Kunde. Womit können wir Eure Sinne verwöhnen?"* '''Kontor der Kaiserlich-auretianischen Handelscompagnie (Handelshaus):''' Die Niederlassung der kaiserlichen Handelscompagnie in Genovia befindet sich in einem gutbürgerlichen Haus, an welchem sich eine große Lagerhalle anschließt, in unmittelbarer Hafennähe. Allerdings scheint es dort ungewöhnlich ruhig zu sein, man sagt sich, die Handelsgilde hätte den kaiserlichen Konkurrenten mit einem Boykott belegt, damit das Geld in der Stadt bleibt. Doch ob dies mehr als ein Gerücht ist, weiß niemand so recht, denn die genovesischen Handelsherren wären dumm, würden sie dies öffentlich verlautbaren. Ein älterer Herr kommt Dir dir schon entgegen, als Du du hereintrittst und begrüßt Dich dich freundlich. "Iatan und Athos zum Gruße. Darf ich euch Euch vielleicht behilflich sein?" Er schaut Dich dich erwartungsvoll an, während Dir dir noch auffällt, dass Du du scheinbar der einzige Kunde im Moment bist.
* '''Handelskontor Vellhafener Agentur (Handelshaus):''' Dieses Handelshaus ist eine Filiale der Vellhafener Handelsagentur. Im geräumigen Lagerraum stapeln sich allerhand importierte Waren, welche man auch direkt bei einem der Angestellten erwerben kann.
* '''Schneiderei Sarostes (Schneider):''' "Nesro Sarostes, stets zu Euren Diensten", spricht der gertenschlanke Mann, eilt auf langen Beinen heran und schickt bei jedem Schritt ein immer größeres Lächeln voraus. "Ihr hättet keinen besseren Zeitpunkt wählen können, euch neu einkleiden zu wollen. Natürlich nach dem neusten Stand der Mode, alles andere wäre unter Eurer Würde und kränkte die Ehre meines vielberufenen Geschäfts. Ah, ich sehe schon, bei Euch kommen gerade die edelsten Farben trefflich zur Geltung." Der Mann entfaltet einen Vorführwirbel, schwingt Stoffe und Kostüme in schneller Folge vor deinen Augen umher , und eher schemenhaft nimmst du auretianische Kurzmäntel, Brokatkleidung, Perücken und Seidengeschmeidiges wahr. Moment, war das gerade ein Ballkleid? Was denkt ... Egal, das nächste Stück saust vorbei.* '''Waffengroßhandel (Waffenschmiede):''' Das Klirren des Hammers auf Stahl ist schon von weiten Weitem zu hören. Maurizio steht am Amboss und lässt den Hammer auf ein Stück Stahl knallen. Während er das Stück noch in Ruhe abkühlen lässt, hast du genügend Zeit seine Waffen zu begutachten.
* '''Lebensmittelverkauf in Genovia (Lebensmittel):''' Nicht ein Stand oder Geschäft, sondern verschiedene kleine Auslagen bilden das Angebot, das von den Bauern, Hirten und Sammlern der Umgebung hier zum Verkauf angepriesen wird.
* '''Kleiner Eckladen (Krämer):''' Im eng bebauten Gassendickicht hat dieser äußerlich unscheinbare Laden seinen Platz gefunden. Das Licht zwängt sich durch schlanke Fenster in die Enge der Regale und die bunt zusammengewürfelte Kundschaft, die zahlreich in den Auslagen stöbert, lässt die Einrichtung noch gedrängter erscheinen. Der Inhaber wirkt zufrieden, als ein weiterer Kunde den Laden betritt , und macht den Anschein, sein Reich in vollem Ausmaß und zu jeder Zeit überblicken zu können.
* '''Großwerft der Vereinten Genovesischen Handelsgilde (Boots-/Schiffbauer):''' An einem seicht abfallenden, langgestreckten Ufer des Flussdeltas klirrt die Luft vor Hammerschlägen, die sich über den Klangteppich knarrender Hölzer erheben. Schon bevor die Werft in Gänze vor deine Augen gerät, weht dir die dortige Aktivität entgegen. Dann siehst du sie. Gerade wird unter lauten Kommandorufen der Mast einer Karavelle aufgerichtet und dutzende starke Arme ziehen, zerren, halten und stützen. Etwas abseits entsteht ein weiteres Schiff. Soldaten bewachen den Bau und weisen neugierige Gaffer ab. Ist das etwa eines dieser neuen Kriegsschiffe?
* '''Handelshafen von Genovia (Rohstoffumschlag):''' In einem kleinen Nebengebäude des Hauses lagern die Händler ihre Rohstoffe. Erst nachdem du am Haupthaus geklopft hat, führt dich ein Angestellter dort hinein und du kannst die Waren in Augenschein nehmen.
* '''Wechselstube Genovia (Edelsteinschleifer):''' Im Sortiment befinden sich die verschiedensten Halb- und echten Edelsteine. Es blinkt in vielen Farben, unter anderem aber auch in Stahl, denn die Wachen sehen nicht aus, als ob sie Spaß verstünden. Da deren Preis aventurienweit fast gleichbleibend ist, eignen sie sich hervorragend als Alternative zu herkömmlichen Münzen. Zudem sind sie bedeutend kleiner und resistenter als die gängigen Prägungen.
* '''Ein bewachter Stand:''' Etwas abseits des Marktes kannst du einen kleinen Stand erkennen, welcher zu deiner Verwunderung von zwei schwer gerüsteten Wachen flankiert wird. Bei näherer Betrachtung fällt dir ein sorgfältig gearbeitetes Schild auf: ANTAMARISCHER HOLZPLÄTTCHENTAUSCHHÄNDLER
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* '''Askir Tobrinsson (Lehrmeister):''' Ein finster dreinblickender nordahejmr Söldling mit einem ebenso finster wirkenden Prügel in der Hand.
* '''Kadettenschule der Flotte (Marineakademie):''' In der Kadettenschule werden junge adlige Zöglinge zu Offizieren der Marine ausgebildet. Der beste Fechter mit dem Säbel ist derzeit Capitano Pietro da Gilbano. Der jüngste Sohn aus dem altehrwürdigen, genovesischen Hause da Gilbano dient traditionsgemäß in der auretianischen Marine. Trotz der Differenzen während der Herzogenvertreibung mit dem Nuovo Imperio wurde dieser Brauch gerne beibehalten, auch weil es dem Haus immer noch Einfluss außerhalb der Stadtgrenzen sichert. Dem jungen Offizier aus adeligen adligem Hause jedoch ist Politik ein Gräuel, ein Glück also für ihn, in der kaiserlichen Marine dienen zu dürfen. Derzeit ist seine Aufgabe, Offiziersanwärtern im Kampf mit dem Offizierssäbel zu unterrichten.
* '''Wirtschaftsschule San Bernadetto (Handelsschule):''' Die Privatschule wurde von den Handelsmagnaten aus der Familie da Gilbano gegründet und wird bis heute von ihr finanziert. Im Gegenzug liegt die endgültige Entscheidung über die Berufung von Dozenten, aber auch die Aufnahme von Studenten in deren Hand. Benannt ist die Schule nach dem Heiligen Bernadetto, einem der berühmtesten Mitglieder des Hauses.
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