Reimheim
Allgemein
Reimheim liegt an der Reichsstraße III mitten im Wald zwischen Niedorf und Dermeses, auf einer großen Rodung.
Der Wald beginnt schon bei Niedorf, und Reimheim liegt mittendrin, auf einer großen lichten Fläche, die der Einschlag über die Jahre in ihn hineingeschlagen hat. Auf den Stapelplätzen liegen die Stämme nach Stärke sortiert, die Sägewerke arbeiten mit Pferdegöpeln, und der ganze Ort riecht nach frischem Holz und Sägemehl. An den Rändern der Rodung setzen sich die ersten Bauerngehöfte fest, noch mit Stubben zwischen den Furchen. Nach Westen zieht die Reichsstraße III über hundertachtzig Meilen ohne Dorf durch den Wald bis Dermeses, das Holz von hier geht in die andere Richtung.
Herkunft des Namens
Nach einem Reimar, der die erste Rodung angelegt haben soll.
Politik
Ein Ort der Krone; das Sagen haben die Holzherren des Einschlags.
Geschichte
Aus einem Holzplatz an der Reichsstraße gewachsen; die Rodung wird von Jahr zu Jahr größer.
Einwohner
Rund 3.300 Menschen: Holzfäller, Sägeknechte, Fuhrleute und die ersten Bauern auf den gerodeten Flächen.
Stadtbild
Stapelplätze, Sägewerke mit Pferdegöpeln und Bretterschuppen, dazwischen neue Gehöfte mit Stubben in den Feldern.
Banken
Vor Ort gibt es keine Bankfilialen.
Gasthäuser
Vor Ort gibt es kein Gasthaus.
Händler
- Nahrungsmittel (Lebensmittel): Nicht ein Stand oder Geschäft, sondern verschiedene kleine Auslagen bilden das Angebot, das von den Bauern, Hirten und Sammlern der Umgebung hier zum Verkauf angepriesen wird.
Kampfschulen und Lehranstalten
Vor Ort gibt es keine Kampfschulen oder Lehranstalten.
Umgebung
- Landschaft: Große Rodung im Wald an der Reichsstraße
- Vegetation: Waldrand, Waldgebiet
- Tierwelt: Rotwild und Wildschweine, Habichte über der Lichtung