Sandstadt
OOC: Das Königreich Eodatien ist im Spiel noch nicht bereisbar; der Ort ist angelegt, aber noch nicht an das Wegenetz der implementierten Provinzen angeschlossen.
Allgemein
Sandstadt ist ein kleines Städtchen auf einer Waldlichtung im Norden des Königreichs Eodatien, an der Kaiser-Ionas-Allee (Reichsstraße I) südwestlich von Muffhusen, von wo die Allee weiter zur Grenze des Fürstentums Wulffenberg führt. Bekannt ist der Ort für seine Heilquelle und die Sandbäder.
Das kleine Städtchen liegt ganz idyllisch auf einer natürlichen Lichtung mitten im Wispertann, umgeben von meilenweit nichts als Bäumen verschiedenster Größe. Eine besondere sprudelnde Quelle mitten im Ort hat wohl schon in frühester Zeit Siedler angelockt, deren Nachfahren auch heute noch von der ihr eigenen Heilkraft sprechen. Ganz besonders wohltuend und heilsam sollen die besonderen Sandbäder sein, die in einer kleinen Niederung natürlichen Ursprungs aus der Vermischung des Quellwassers mit dem für die Lichtung typischen feinen Sand entstanden sind. Man sagt, dieser habe so manchen Krüppel wieder zum Laufen gebracht.
In neuerer Zeit freilich gibt es einige besserwisserische Magier, die hier Grabungen mit Hilfe von Altertums- und Volkskundlern durchgeführt haben, die behaupten, sowohl die Lichtung selbst als auch der besondere Sandquell sind Ergebnis einer vorzeitlichen magischen Katastrophe, die in der Umgebung bis heute nachwirkt und zum Beispiel die hin und wieder entdeckten besonderen Waldbewohner erklärt. Einige behaupten sogar, dies stehe in direktem Zusammenhang mit der berüchtigten Wargenspalte im Düstertann ...
Herkunft des Namens
Nach dem feinen Sand der Lichtung, aus dem mit dem Quellwasser die Sandbäder entstehen.
Politik
Ein Städtchen der Krone an der Reichsstraße; die Bäder werden von den alten Familien des Ortes betrieben.
Geschichte
Die Quelle hat schon in frühester Zeit Siedler angezogen. Ob Lichtung und Sandquell natürlichen Ursprungs sind oder, wie neuerdings Magier und Altertumskundler behaupten, das Ergebnis einer vorzeitlichen magischen Katastrophe, ist umstritten.
Einwohner
Rund 2.200 Menschen: Bademeister, Wirte, Holzfäller und Köhler, dazu die Kurgäste, die wegen der Sandbäder aus dem ganzen Kernland kommen.
Stadtbild
Ein Städtchen aus Holz und Fachwerk um die sprudelnde Quelle, die Badehäuser in der kleinen Niederung, ringsum meilenweit nichts als Wald.
Berühmte Bauwerke
- Die Heilquelle mitten im Ort.
- Die Sandbäder in der Niederung.
Banken
Vor Ort gibt es keine Bankfilialen.
Gasthäuser
- "Zum Hirschgeweih" (gutes Gasthaus, mit Betten): Am Dorfplatz, also mitten im Städtchen, liegt das nette kleine Gasthaus "Zum Hirschgeweih", deren Betreiber viel Wert auf Sauberkeit und Ordnung legen. Wirt Ewald Reinlich.
- "Zum blauen Ochsen" (einfaches Gasthaus, mit Betten): Es scheint, als hätte jemand versucht, möglichst weit weg von den großen Gassen, den Lichtern der Straßen und vor allem auch von den feinen Damen und Herren ein paar alte, möglichst unterschiedliche Stühle und Tische aus umgedrehten Fässern und dann auch noch zahllose verschiedene, seltsam anmutende Kunstwerke zusammenzukramen, um damit die abgedrehteste Kneipe in der Gegend zu verschönern. Früher war hier einmal der Treffpunkt der Stadtgarde, bis der eingesetzte Oberfeldwebel erkannte, dass es besser für den Ruf seiner Untergebenen wäre, nicht ständig als betrunkene Staatsmachtsdiener tituliert zu werden. Mit dem Erlass des Betretungsverbots musste leider auch der Name geändert werden. Wirtin Raska Wirrholz.
Händler
- Nahrungsmittel (Lebensmittel): Nicht ein Stand oder Geschäft, sondern verschiedene kleine Auslagen bilden das Angebot, das von den Bauern, Hirten und Sammlern der Umgebung hier zum Verkauf angepriesen wird.
- Ebbes echt exquisite Erbstücke (Luxusartikel): Von außen hätte man tatsächlich annehmen können, hier nur einen weiteren Tand und Trödel-Ramschladen vorzufinden, im Inneren jedoch entdeckt man erstaunlich schöne und wahrlich exquisite Stücke.
Kampfschulen und Lehranstalten
- Imalayan Nebeltanz (Kampflehrer): Am Rand der Lichtung, wo die Sandbäder in den Wispertann übergehen, wohnt in einem Haus aus lebendem Holz ein Elf, dessen Alter niemand in Sandstadt zu schätzen wagt. Imalayan Nebeltanz lehrt den Kampf, wie ihn die Elfenvölker seit den alten Tagen pflegen: leichtfüßig, beidhändig, mit Ausweichen statt Blocken und dem Gespür für die Bewegung des Gegners, bevor er sie ausführt. Er unterrichtet nur, wen er für fähig hält, den Tanz zu verstehen, und das sind nach seiner Erfahrung allein die Kinder der Elfenvölker und ihre Halbblüter; Menschen schickt er freundlich, aber unbeirrbar zu den Kampfschulen der Stadt.
- J. T. G. v. G. (Lehrmeister): Ein Abkömmling des Edlen von Grübelweiler unterrichtet das einfache Gesindel, wenn es denn seinen Preis zahlt, in wichtigen Fertigkeiten. Lehrt Kartografie, Astronomie und Rhetorik.
Umgebung
- Landschaft: Lichtung mitten im Wispertann, dem Wald nördlich von Eodatia; jenseits davon der Düstertann mit der Wargenspalte
- Vegetation: Dichter Mischwald aus Tannen, Buchen und Eichen
- Tierwelt: Rotwild, Wildschweine, Eulen; über die „besonderen Waldbewohner“ der Umgebung spricht man in Sandstadt nur ungern
