Retaria

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Wappen der Stadt {{{name}}}
Übersicht
Status
Eingebaut + Anreisbar

Einwohner
ca. 17.800

Marktrecht
Ja

Hafenstadt
Ja

Zugehörigkeit
Kontinent

Kultur

Land

Provinz


Allgemein

Retaria ist die Residenzstadt der Markgrafschaft Tamurlande und der größte Ort der Mark. Die Stadt liegt am Retar, einem Nebenfluss des Tamur, der aus dem Vorland des Eisenwaldes herabkommt, hier den Ostrand des Isentann erreicht und ein gutes Stück weiter nordöstlich, wo der große Strom nach Süden zu den Tamuraugen abknickt, in den Tamur mündet. Nach Norden hin steht bis zum Tamur der Wald, nach Süden öffnen sich Felder, Weiden und Obstgärten, hinter denen sich die Hügel zum Eisenwald hinaufziehen.

Herkunft des Namens

Die Stadt ist nach dem Fluss benannt, an dem sie liegt: dem Retar, einem Nebenfluss des Tamur aus dem Vorland des Eisenwaldes.

Politik

Retaria ist die Residenz der Markgrafschaft Tamurlande. Auf der Burg über dem Fluss regiert Markgraf Ambrosius von den Tamurlanden die Mark in Primogenitur; von hier aus ernennt er die Vögte von Hahnenburg und Winterberg. Die Markgräfliche Garde hält Tore und Wehrhof, die eigentlichen Grenztruppen der Mark, die Wasserreiter, liegen flussabwärts in Burg Tamurana und Amartrutz. Mit der Ostmark jenseits des Tamur pflegt Retaria über den Fluss regen Austausch; die Nachbarn im Süden und Osten liegen jenseits der Grenze der Mark und spielen im Alltag der Stadt kaum eine Rolle.

Geschichte

Retaria entstand nach der Eroberung der Lande südlich des Tamur als befestigter Platz am Retar und wurde 735 n.Z. mit der Einrichtung der Mark Sitz des Hauses von den Tamurlanden. Vor einigen Jahrzehnten ließ der kaiserliche Oberbaumeister Lepriester im Rahmen seiner Baukampagne am Tamur auch die Werft am Unterlauf des Retar anlegen, in der seither die Boote der Wasserreiter gebaut werden. Die Meilensteine der Via Aemilia und der Ostmarkstraße vor den Toren erinnern daran, dass hier einst zwei Reichsstraßen beginnen sollten.

Einwohner

Rund 17.800 Menschen leben in Retaria, fast ausschließlich Mittelländer: Beamte und Bedienstete des Hofes, Kaufleute und Faktoren, Flößer, Bootsbauer, Fischer und Handwerker, dazu die Soldaten der Markgräflichen Garde. Die Retarier gelten als nüchtern, geschäftstüchtig und ein wenig stolz darauf, die einzige richtige Stadt zwischen Eisenwald und Tamur zu bewohnen.

Berühmte Personen

Stadtbild

Über der Stadt, auf einem Hügel über dem Fluss, liegt die Burg der Markgrafen, ein trutziger Bau aus dunklem Bruchstein mit einem einzigen mächtigen Bergfried, von dem aus Markgraf Ambrosius von den Tamurlanden die Mark in Primogenitur regiert, wie es sein Haus seit der Einrichtung der Mark im Jahre 735 tut. Zu seinen Füßen drängen sich Fachwerkhäuser um den Markt, eine dreibogige Steinbrücke verbindet die Burgseite mit dem Hafenviertel, und am Kai liegen die Flöße der Holzfäller aus dem Isentann neben den flachen, schnellen Booten der Wasserreiter, die in der Werft am Unterlauf gebaut und ausgebessert werden. Die Markgräfliche Garde hält die Tore und den Wehrhof unterhalb der Burg; die eigentlichen Grenztruppen der Mark, die Wasserreiter, liegen flussabwärts in Burg Tamurana und Amartrutz am Tamur.

Retaria besitzt Marktrecht und ist der Handelsplatz der Mark: Holz, Felle, Fisch, Pech und Harz aus den Wäldern gehen von hier auf den Retar und den Tamur, Getreide und Wein kommen von jenseits der südlichen Grenze herauf. Die Imperiale Handelsbank unterhält eine Filiale am Markt, das Lagerhaus am Kai steht Reisenden offen. Auf dem Papier nehmen hier zwei Reichsstraßen ihren Anfang, die Via Aemilia nach Süden und die Ostmarkstraße nach Osten; ihre Meilensteine stehen noch vor den Toren, doch jenseits der Grenzen der Mark sind beide seit langem kaum mehr als Landwege, und wer nach Osten in die Ostmark will, nimmt den Fluss.

Berühmte Bauwerke

  • Die Burg der Markgrafen: trutziger Bau aus dunklem Bruchstein mit einem einzigen mächtigen Bergfried auf dem Hügel über dem Retar.
  • Die Retarbrücke: dreibogige Steinbrücke zwischen Burgseite und Hafenviertel.

Besonderheiten

  • Tempel
  • Boxhalle: Im Untergeschoss eines ehemaligen Wohnhauses im Hafenviertel finden blutige Box- und Waffenkämpfe statt, die der Markgraf duldet.
  • Mietstall: Der Mietstall vor dem Brückentor gehört dem Markgrafen und wird von einem alten Gardisten geführt. Hier stehen die Pferde der Boten aus Burg Tamurana neben den Zugtieren der Fuhrleute aus Hahnenburg; Reisende können ihr Tier gegen eine Gebühr unterstellen und versorgen lassen.
  • Lagerhaus

Banken

Gasthäuser

Händler

Kampfschulen und Lehranstalten

Umgebung

  • Landschaft: Waldrand, Fluss Retar
  • Vegetation: Nadelwald des Isentann im Norden, Felder, Weiden und Obstgärten im Süden
  • Tierwelt: Zander und Biber im Retar, Wildschweine und Rotwild am Waldrand

Wegweiser

Landweg

  • Burg Tamurana (Hl. Kaiserreich (Markgrafschaft Tamurlande)), 140 Meilen (Landstraße, Waldrand)
  • Hahnenburg (Hl. Kaiserreich (Markgrafschaft Tamurlande)), 180 Meilen (Landstraße, Waldgebiet)

Seeweg

  • Tamurfurt (Hl. Kaiserreich (Markgrafschaft Ostmark)), 360 Meilen (Flussabwärts)