Liedgut des Barden Walter von der Salzwiese: Unterschied zwischen den Versionen

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so sag' ein Räuber habe ihn getragen.<br />
 
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Der dich geliebt, geliebt bei Tag und Nacht<br />
 
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und der, der so manchen um Hab und Gut gebracht"<br />
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So sprach er nach vielen Monden zu ihr, <br />
 
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Sie weinte: "Der Räuber, den ich geliebt, <br />
 
Sie weinte: "Der Räuber, den ich geliebt, <br />
 
hat ihn getragen bei Tag und auch bei Nacht, <br />
 
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und der, der so  manchen um Hab und Gut gebracht, <br />
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hat mich geliebt, bei Tag und auch bei Nacht." <br />
 
hat mich geliebt, bei Tag und auch bei Nacht." <br />
  
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Der Verlust des Liebsten hat sie schon entsetzt, <br />
 
Der Verlust des Liebsten hat sie schon entsetzt, <br />
 
war sie nun zusätzlich Hohn und Spott ausgesetzt. <br />
 
war sie nun zusätzlich Hohn und Spott ausgesetzt. <br />
Trat in einen heiligen Orden ein,<br />
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Sie trat in einen heiligen Orden ein,<br />
 
um eine Dienerin für die Götter zu sein. <br />
 
um eine Dienerin für die Götter zu sein. <br />
  

Version vom 16. Februar 2026, 13:06 Uhr


Walter von der Salzwiese – Barde aus Vellhafen

Walter von der Salzwiese gilt als einer der hoffnungsvollsten jungen Spielleute Vellhafens. Mit seinen gerade einmal erwachsenen Jahren hat er sich bereits einen Ruf erarbeitet, der manch älteren Barden neidisch werden lässt. Freundlich im Wesen, mit einer klaren, warmen Stimme und einem Talent, das Zuhörer mühelos in seinen Bann zieht, ist er in Schenken, auf Märkten und bei Festen gern gesehen.

Sein erstes Werk, „Das Lied von Brunihild“, verbreitete sich rasch über die Grenzen Vellhafens hinaus und wurde zu einem antamarweit bekannten Gassenhauer. Schon als Junge schickte Walter seine Verse und Melodien an den Vellhafener Kurier und erhielt dort früh Anerkennung für seine Dicht- und Vortragskunst.

Herkunft und Familie

Walter stammt aus Ismar, wo sein Vater Hein von der Salzwiese einen erfolgreichen Hof bewirtschaftet. Die Schafe der Familie grasen auf den salzhaltigen Wiesen Ismars, was dem Fleisch der berühmten Salzlämmer einen besonderen Geschmack verleiht. Wohlstand und Fleiß prägen Walters Herkunft, und es mangelte der Familie nie an etwas.

Sein künstlerisches Talent verdankt Walter vor allem seiner Mutter Irina, die einst als Bardin unter dem Beinamen „Die Lerche aus Ismar“ bekannt war. Sie tritt heute nicht mehr öffentlich auf, doch ihre Stimme und ihr Gespür für Melodie leben in ihrem Sohn weiter. Walters Brüder hingegen blieben der Landwirtschaft treu und führen den elterlichen Hof fort.

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