Liedgut des Barden Walter von der Salzwiese: Unterschied zwischen den Versionen

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(Gassen- und Handwerkslieder)
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=='''Walter von der Salzwiese – Barde aus Vellhafen'''==  
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=='''Walter von der Salzwiese – Barde aus Ismar'''==  
  
 
Walter von der Salzwiese gilt als einer der hoffnungsvollsten jungen Spielleute Vellhafens. Mit seinen gerade einmal 22 Jahren hat er sich bereits einen Ruf erarbeitet, der manch älteren Barden neidisch werden lässt. Freundlich im Wesen, mit einer klaren, warmen Stimme und einem Talent, das Zuhörer mühelos in seinen Bann zieht, ist er in Schenken, auf Märkten und bei Festen gern gesehen.
 
Walter von der Salzwiese gilt als einer der hoffnungsvollsten jungen Spielleute Vellhafens. Mit seinen gerade einmal 22 Jahren hat er sich bereits einen Ruf erarbeitet, der manch älteren Barden neidisch werden lässt. Freundlich im Wesen, mit einer klaren, warmen Stimme und einem Talent, das Zuhörer mühelos in seinen Bann zieht, ist er in Schenken, auf Märkten und bei Festen gern gesehen.
  
Sein erstes Werk, „Das Lied von Brunihild“, verbreitete sich rasch über die Grenzen Vellhafens hinaus und wurde zu einem antamarweit bekannten Gassenhauer. Schon als Junge schickte Walter seine Verse und Melodien an den Vellhafener Kurier und erhielt dort früh Anerkennung für seine Dicht- und Vortragskunst.
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Sein erstes Werk, „Das Lied von Brunihild“, verbreitete sich rasch über die Grenzen Ismars hinaus und wurde zu einem antamarweit bekannten Gassenhauer. Schon als Junge schickte Walter seine Verse und Melodien an den Vellhafener Kurier und erhielt dort früh Anerkennung für seine Dicht- und Vortragskunst. Später lud der Kurier den jungen Mann nach Vellhafen ein. Walter folgte dem Ruf nur zu gern und zeigt seine Kunst nun hier in der größten und führenden Stadt des Städtebundes. 
  
 
'''Herkunft und Familie'''
 
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Merke: Garn, für Gimpel stark genug, <br />
 
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Hemmt nicht des Königsadlers Flug. <br />
 
Hemmt nicht des Königsadlers Flug. <br />
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=='''Seemannslieder/Shanties'''==
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In dieser Rubrik sammelt Walter jene Lieder, die nach Salz, Wind und dem Meer klingen. Es sind Stücke, die auf Deck, in Hafenkneipen oder beim Rudern gesungen werden. Sie erzählen von Walfang, Sturmfahrten, Geisterschiffen und all den Geschichten, die Matrosen einander bei Rum und Laternenlicht zuflüstern. Manche dienen dem Takt beim Arbeiten, andere dem Mut in dunklen Nächten, wieder andere einfach der guten Laune an Bord. Es sind Lieder, die jeder mitsingen kann, ohne den Text kennen zu müssen – denn die See braucht keine feinen Worte, nur starke Stimmen.
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<div class="NavHead">Rum för de Jungs un de Deerns</div>
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'''Hinweis: "Rum för de Jungs un de Deerns" ist ein ein Lied für gute Laune, starke Stimmen und volle Rumfässer. '''
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Rum för de Jungs un de Deerns, jo-ho! <br />
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Rum för de Seel, wenn de Wind weht so! <br />
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Rum för de Nacht, un de Welt ward froh! <br />
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jo-ho, jo-ho, jo-ho!  <br />
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Auf großer Fahrt, ein paar Monde erst her,  <br />
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da sahen wir ’nen Wal, so schwer wie’n Kutter im Meer.  <br />
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Nen Wal, so groß, größer als ein stattliches Haus, <br />
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un dieser Riesenwal sprang plötzlich aus dem Wasser heraus. <br />
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Der gewaltige Wal blies Wasser aus seinem Atemloch,  <br />
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die Fontäne stand höher, als ein Glockenturm hoch. <br />
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Er schlug mit der Flosse, als wollt er uns winken,  <br />
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spülte Wasser an Deck – wir dachten, wir sinken.  <br />
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Rum för de Jungs un de Deerns, jo-ho! <br />
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Rum för de Seel, wenn de Wind weht so! <br />
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Rum för de Nacht, un de Welt ward froh! <br />
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jo-ho, jo-ho, jo-ho! <br />
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Der Hein schrie vor Angst: "Steuermann! Schnell weg! <br />
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Sonst ersäuft uns das Vieh hier oben auf Deck!"  <br />
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Der Kapitän rief: "Jau, der Hein hat wohl Recht,  <br />
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denn bleiben wir auf Kurs, dann geht’s uns schlecht. <br />
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So nahmen wir Reißaus vor dem gewaltigen Tier,  <br />
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und um den Schreck wegzusaufen, da reichte kein Bier.  <br />
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Wir soffen den ganzen Vorrat an Rum,  <br />
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kein Tropfen blieb über, ja wir sind nich dumm. <br />
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Rum för de Jungs un de Deerns, jo-ho! <br />
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Rum för de Seel, wenn de Wind weht so! <br />
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Rum för de Nacht, un de Welt ward froh! <br />
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jo-ho, jo-ho, jo-ho! <br />
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<div class="NavHead">Das Geisterschiff</div>
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'''Hinweis: Dieses Lied erzählt von dem Geisterschiff, welches man nur erreicht, wenn man den Mut hat, längsseits zu gehen. Viele Seeleute prahlen damit – doch in Wahrheit drehen die meisten Kapitäne ab, lange bevor die Segel aus Schatten sichtbar werden. '''
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In kalter Nacht, dicht bei Nordahejms Strand,<br />
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da sahen wir ein Schiff, schwarz wie Torf in der Hand.<br />
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Kein Licht an Bord, kein Rufen, kein Mann,<br />
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nur Segel im Wind, die kein Sterblicher spann.<br />
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''Refrain''
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Auf Matrosen, ohe! Alle Deck! <br />
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Jo‑ho, bringt uns vom Geisterschiff weg!<br />
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Es glitt durch die Wellen, so still wie der Tod,<br />
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kein Kielwasser hinter sich, kein Laut, kein Boot.<br />
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"Das Geisterschiff!", rief Hein bleich wie Schnee <br />
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und wir alle schauten hinaus auf die See.<br />
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''Refrain''
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Auf Matrosen, ohe! Alle Deck! <br />
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Jo‑ho, bringt uns vom Geisterschiff weg!<br />
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Denn jeder Mann, jede Frau, ob Bettler oder Lord, <br />
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kennt das Schiff mit den Geistern an Bord. <br />
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Großer Reichtum soll es denen bescheren, <br />
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die sich trauen, es mit ´nem Besuch zu beehren. <br />
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''Refrain''
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Auf Matrosen, ohe! Alle Deck! <br />
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Jo‑ho, bringt uns vom Geisterschiff weg!<br />
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Doch braucht man viel Mut, um es wirklich zu entern, <br />
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man hörte, die meisten, die es versuchen, die kentern. <br />
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Deshalb sagte unser Käpten: "Nein ich drehe nicht bei, <br />
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ob ich Reichtümer verpass´ ist mir einerlei."  <br />
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''Refrain''
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Auf Matrosen, ohe! Alle Deck! <br />
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Jo‑ho, bringt uns vom Geisterschiff weg!<br />
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So brachte das Schiff uns weder Reichtum, noch Ruhm oder Ehre, <br />
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denn es geistert weiter über Antamars Meere. <br />
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Unheimlich und still gleitet es übers Wasser, Nacht für Nacht, <br />
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und hat schon so manchen um den Schlaf gebracht. <br />
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''Refrain''
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Auf Matrosen, ohe! Alle Deck! <br />
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Jo‑ho, bringt uns vom Geisterschiff weg!<br />
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=='''Hymnen und Festlieder'''==
 
=='''Hymnen und Festlieder'''==
  
In diesen Stücken besingt Walter jene besonderen Augenblicke, in denen eine Gemeinschaft zusammenkommt: Feste, Wettbewerbe, Ehrentage und all die Momente, die Vellhafen und seine Menschen prägen. Manche dieser Lieder wurden eigens für große Feiern geschaffen, andere haben sich wie von selbst zu Hymnen entwickelt, weil sie von vielen Stimmen getragen wurden. Sie klingen nicht nur in Tavernen, sondern auf Plätzen, bei Umzügen und überall dort, wo das Herz der Stadt schlägt.
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In diesen Stücken besingt Walter jene besonderen Augenblicke, in denen eine Gemeinschaft zusammenkommt: Feste, Wettbewerbe, Ehrentage oder einfach zu Momenten gemeinsamer Freude. Manche dieser Lieder wurden eigens für große Feiern geschaffen, andere haben sich wie von selbst zu Hymnen entwickelt, weil sie von vielen Stimmen getragen wurden. Sie erklingen in Tavernen, auf Plätzen, bei Umzügen und überall dort, wo Vellhafen lacht, tanzt und sein Herz zeigt. Manche dieser Lieder heben die Stimmung, laden zum Tanz ein oder vertreiben für einen Augenblick die Sorgen – und werden gerade deshalb zu einem Teil der lebendigen Festkultur der Stadt.  
  
 
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Ein Adler muss fliegen, so frei, so frei, <br />
 
Ein Adler muss fliegen, so frei, so frei, <br />
 
dort droben am Himmel an den Wolken vorbei. <br />  
 
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<div class="NavHead">Tanz und sing mit mir ...</div>
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'''''Hinweis: Dieses Lied gehört zu Walters hellen Feststücken: ein Tanzlied, das Mut macht, die Sorgen vertreibt und Menschen in einem fröhlichen Kreis zusammenführt. Es wird oft in Tavernen und bei kleinen Feiern angestimmt, wenn jemand Trost braucht oder die Stimmung gehoben werden soll.''''' <br />
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Wenn der Alltag Kummer und Sorgen gebiert, <br /> 
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die dich drücken und plagen,<br />
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dann komm, lass uns tanzen, bis das Dunkel verliert, <br />
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für einen Moment all die Mühen verjagen.<br />
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'''''Tanz und sing mit mir, meine süße Maid,'''  <br />
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'''''wild und lachend im fröhlichen Kreis.'''''<br />
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'''''Lass uns vergessen des Tages Leid,'''''<br />
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'''''lass uns singen vor Freude, hell und nicht leis.'''''<br />
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Wenn die Schultern sinken, von Lasten beschwert, <br />
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und du bist mutlos statt keck,<br />
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dann komm, lass uns singen, wie das Herz es begehrt, <br />
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ein Lied, und sieh: Die Schwere ist weg.<br />
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'''''Tanz und sing mit mir, meine süße Maid,'''  <br />
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'''''wild und lachend im fröhlichen Kreis.'''''<br />
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'''''Lass uns vergessen des Tages Leid,'''''<br />
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'''''lass uns singen vor Freude, hell und nicht leis.'''''<br />
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Wenn das Leben uns beutelt und hart mit uns spricht, <br />
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wenn quälende Gedanken sich regen,<br />
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dann komm, tanz mit mir – hier weint man nicht,<br />
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lass uns singend die Sorgen hinfort fegen.<br />
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'''''Tanz und sing mit mir, meine süße Maid,'''  <br />
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'''''wild und lachend im fröhlichen Kreis.'''''<br />
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'''''Lass uns vergessen des Tages Leid,'''''<br />
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'''''lass uns singen vor Freude, hell und nicht leis.'''''<br />
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Aktuelle Version vom 4. Juli 2026, 10:23 Uhr


Walter von der Salzwiese – Barde aus Ismar

Walter von der Salzwiese gilt als einer der hoffnungsvollsten jungen Spielleute Vellhafens. Mit seinen gerade einmal 22 Jahren hat er sich bereits einen Ruf erarbeitet, der manch älteren Barden neidisch werden lässt. Freundlich im Wesen, mit einer klaren, warmen Stimme und einem Talent, das Zuhörer mühelos in seinen Bann zieht, ist er in Schenken, auf Märkten und bei Festen gern gesehen.

Sein erstes Werk, „Das Lied von Brunihild“, verbreitete sich rasch über die Grenzen Ismars hinaus und wurde zu einem antamarweit bekannten Gassenhauer. Schon als Junge schickte Walter seine Verse und Melodien an den Vellhafener Kurier und erhielt dort früh Anerkennung für seine Dicht- und Vortragskunst. Später lud der Kurier den jungen Mann nach Vellhafen ein. Walter folgte dem Ruf nur zu gern und zeigt seine Kunst nun hier in der größten und führenden Stadt des Städtebundes.

Herkunft und Familie

Walter stammt aus Ismar, wo sein Vater Hein von der Salzwiese einen erfolgreichen Hof bewirtschaftet. Die Schafe der Familie grasen auf den salzhaltigen Wiesen Ismars, was dem Fleisch der berühmten Salzlämmer einen besonderen Geschmack verleiht. Wohlstand und Fleiß prägen Walters Herkunft, und es mangelte der Familie nie an etwas.

Sein künstlerisches Talent verdankt Walter vor allem seiner Mutter Irina, die einst als Bardin unter dem Beinamen „Die Lerche aus Ismar“ bekannt war. Sie tritt heute nicht mehr öffentlich auf, doch ihre Stimme und ihr Gespür für Melodie leben in ihrem Sohn weiter. Walters Brüder hingegen blieben der Landwirtschaft treu und führen den elterlichen Hof fort.

Hinweis

Die hier aufgeführten Lieder und Verse stammen — mit wenigen Ausnahmen (die aber immer extra gekennzeichnet sind) — aus meiner eigener Feder. Der Barde Walter von der Salzwiese wird im Spiel von mir verkörpert. Tica

Balladen

Walters Balladen erzählen von Liebe, Schicksal, Heldentum und den stillen Tragödien des Alltags. Sie sind länger gefasste Erzählgedichte, die oft auf wahren Begebenheiten beruhen oder von alten Sagen inspiriert wurden. Mit klarer Stimme und feinem Gespür für Stimmung trägt Walter sie auf Märkten, in Schenken und bei Festen vor.

Seemannslieder/Shanties

In dieser Rubrik sammelt Walter jene Lieder, die nach Salz, Wind und dem Meer klingen. Es sind Stücke, die auf Deck, in Hafenkneipen oder beim Rudern gesungen werden. Sie erzählen von Walfang, Sturmfahrten, Geisterschiffen und all den Geschichten, die Matrosen einander bei Rum und Laternenlicht zuflüstern. Manche dienen dem Takt beim Arbeiten, andere dem Mut in dunklen Nächten, wieder andere einfach der guten Laune an Bord. Es sind Lieder, die jeder mitsingen kann, ohne den Text kennen zu müssen – denn die See braucht keine feinen Worte, nur starke Stimmen.

Lieder des Herzens / Liebeslieder

In dieser Rubrik finden sich jene seltenen Stücke, die Walter nicht für Märkte, Tavernen oder Feste schrieb, sondern für einzelne Menschen, die ihm besonders am Herzen liegen. Diese Lieder sind persönlicher, leiser und oft in seinem heimischen Dialekt gehalten. Sie erzählen nicht von Heldentaten oder großen Ereignissen, sondern von Nähe, Zuneigung und auch von Schmerz in den stillen Momenten, in denen ein Barde nicht für die Welt singt – sondern für ein einziges Herz. Manche dieser Lieder trägt Walter nur im kleinen Kreis vor, andere bleiben fast geheim und werden nur denen anvertraut, die ihm wirklich etwas bedeuten.

Hymnen und Festlieder

In diesen Stücken besingt Walter jene besonderen Augenblicke, in denen eine Gemeinschaft zusammenkommt: Feste, Wettbewerbe, Ehrentage oder einfach zu Momenten gemeinsamer Freude. Manche dieser Lieder wurden eigens für große Feiern geschaffen, andere haben sich wie von selbst zu Hymnen entwickelt, weil sie von vielen Stimmen getragen wurden. Sie erklingen in Tavernen, auf Plätzen, bei Umzügen und überall dort, wo Vellhafen lacht, tanzt und sein Herz zeigt. Manche dieser Lieder heben die Stimmung, laden zum Tanz ein oder vertreiben für einen Augenblick die Sorgen – und werden gerade deshalb zu einem Teil der lebendigen Festkultur der Stadt.

Gassen- und Handwerkslieder

In diesen Liedern besingt Walter das Leben der einfachen Leute: Handwerker, Händler, Hafenarbeiter und all jene, die in den Straßen und Gassen Vellhafens ihren Alltag bestreiten. Die Stücke sind oft humorvoll, manchmal rau, aber stets voller Wärme für die Menschen, die sie porträtieren. Viele davon entstanden unterwegs, zwischen Marktständen, Werkstätten und Tavernen.

Schmäh- und Spottlieder

Hier versammelt Walter von der Salzwiese all jene Lieder, in denen er mit fröhlicher Frechheit an Kronen, Krägen und Amtsketten zupft. Ob eitler Edelmann, überhebliche Amtsperson oder eine politische Entscheidung, die mehr Schatten als Glanz wirft – niemand ist vor Walters spitzem Humor sicher. Seine Spottlieder sind weniger Anklage als Kunststück: kleine musikalische Sticheleien, die Missgeschicke, Übertreibungen und Fehltritte in heitere Reime verwandeln. Mal neckisch, mal schelmisch, mal überraschend treffend – doch immer mit einem Lächeln, das zeigt, dass selbst die Mächtigen über sich lachen dürfen.

Belbrücks

Belbrücks sind kurze, scherzhafte Fünfzeiler, die in Antamar weit verbreitet sind. Walter sammelt sie seit seiner Jugend und dichtet selbst unzählige neue, meist über Orte, Menschen oder Begebenheiten, die ihm auf seinen Reisen begegnen. Sie folgen einer festen Reimform und werden in Tavernen gern laut mitgesprochen — oft zur großen Freude des Publikums.