Liedgut des Barden Walter von der Salzwiese: Unterschied zwischen den Versionen

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denn der landet bei dir auf Bart und dem Kopf, <br />
 
denn der landet bei dir auf Bart und dem Kopf, <br />
 
und alle lachen laut über dich, du armer Tropf.<br />
 
und alle lachen laut über dich, du armer Tropf.<br />
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<div class="NavHead">Der Zwerg und die drei Prüfungen</div>
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'''''Hinweis: Diese Ballade basiert lose auf einem derben irdischen Witz, der in Mittelalterforen kursiert.'''''  <br />
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'''''Die gereimte Fassung stammt von Tica.'''''<br />
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Da waren wilde Orks, ein Trupp, ein schlimmer,  <br />
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sorgten beim Gegner für Gewimmer, <br />
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Sie fingen einen Menschen ein  <br />
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und auch ein grimmig Zwergelein.  <br />
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Sowie 'nen Elf mit seinem Bogen,  <br />
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haben sie an Land gezogen.  <br />
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Der Ork-Anführer sprach zu den dreien: <br />
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"Wenn ihr euch selbst wollt befreien, <br />
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ihr müsst tun drei Dinge schwer, <br />
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schafft ihr's nicht, lebt ihr nicht mehr. <br />
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Schafft ihr jedoch alle drei, <br />
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dann lass ich euch tatsächlich frei!" <br />
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"Das erste Ding: Ihr müsst viel saufen, <br />
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und dann ohne lang' verschnaufen, <br />
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das zweite Ding: 'nem Bär die Pranken brechen, <br />
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das sein sehr schwer, ich kann versprechen. <br />
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Das dritte Ding: Ihr kriegt ein Jüngferlein, <br />
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nach eurem Besuch sie darf keins mehr sein! <br />
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Also was ist? Wollt machen ihr? <br />
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Dann geht in diese Zelte hier!" <br />
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Der Elf strafft sich, steht und geht <br />
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ins erste Zelt mit 'nem Fass Met. <br />
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Er säuft und säuft, kein Met gewöhnt, <br />
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Wankt halbtot raus, er kotzt und stöhnt. <br />
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Die Orken kennen kein Erbarmen, <br />
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erschlagen ihn, den Elf, den Armen. <br />
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Der Mensch, ein großer Kriegersmann, <br />
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versucht das Met und sieh mal an: <br />
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Es geht! Er torkelt zwar, aber er steht. <br />
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Die Ork-Anführer nickt und sagt: "War schwer, <br />
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nun noch schwerer, geh zum Bär!" <br />
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Der Mensch geht rein ins Zelt zum Bär, <br />
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doch raus, das kam er nimmer mehr! <br />
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Er wurde daraus tot geborgen, <br />
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nun ist er ledig aller Sorgen. <br />
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Nun geht der Zwerg ganz siegessicher, <br />
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ins Zelt zum Met, mit viel Gekicher. <br />
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Säuft alles aus, kommt winkend 'raus <br />
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und erntet von den Orks Applaus. <br />
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Nun zu Ding zwei, dem Bären, <br />
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den will der Zwerg nun auch beehren, <br />
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die Orken sehen das Zelt wild schwanken, <br />
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Nicken, sind ganz in Gedanken an die starken Bärenpranken. <br />
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Dann Ruhe und als wär's das normalste Ding auf der Welt, <br />
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kommt 'raus der Zwerg, ganz unversehrt aus dem nun stillen Bärenzelt, <br />
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"Das wär' geschafft, es war recht schwer, <br />
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doch schafft mir nun die Jungfer her, <br />
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Muss ihr ja doch noch die Arme brechen, <br />
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Dann bin ich frei, so lautete euer Versprechen!" <br />
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<div class="NavHead">Havlind, die Möwe </div>
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'''''Hinweis: Dieses Lied stammt nicht aus der Feder des Barden Walter von der Salzwiese. Es ist ein Erbstück seiner Mutter Irina, die als „Lerche aus Ismar“ bekannt war und es häufig sang. Walter übernahm es später in sein Repertoire und machte es in Vellhafen und Umgebung bekannt. '''''  <br />
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Von Havlind, der Möwe, will ich für euch singen,<br />
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von der Magie, die sie nach Ismar gebracht,<br />
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auf silbernen Schwingen,<br />
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inmitten der Nacht.<br />
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Havlind, die Schwester aus dem fernen Licht,<br />
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wenn das Meer tobt und die Welle bricht,<br />
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wenn die Schiffe drohen, unterzugehen,<br />
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dann kann Havlind die Götter sehen.<br />
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Sie schwebt hoch oben über dem stürmischen Geschehn,<br />
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ihr Flug ist ein Lied, das die Winde drehn.<br />
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Es legt sich der Sturm, das Wasser wird still —<br />
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das alles geschieht, weil Havlind es will.<br />
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Mit sanfter Magie hat sie Wind und Wellen geführt,<br />
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die Seeleute im Sturm haben etwas gespürt.<br />
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Eine Ahnung von Schicksal und höherer Macht, <br />
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die ihnen hier die Rettung gebracht. <br />
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Doch Havlind, die hat niemand gesehn,<br />
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still ließ sie dieses Wunder geschehn.<br />
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Havlind, die Möwe klein und unerkannt,<br />
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hat sie die Menschen geschützt, den Sturm gebannt. <br />
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Sie wacht über das Meer und Insel, die meine Heimat ist.<br />
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Sie will, dass ihr glaubt — aber nicht wisst.<br />
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Havlind, Wächterin über Salz und Zeit, <br />
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bringt Sanftmut und Frieden, ihr Ruf trägt weit. <br />
  
 
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Da war einst ein Fleischer in '''Ismar''', <br />
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dessen Ware einfach nur Mist war, <br />
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seine Würste schmeckten zum Kotzen, <br />
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da taten die Kunden oft motzen, <br />
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sein Name war Thönn Jes, war ja eh klar. <br />
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Einen Burschen aus '''Mindans''' quälte das Verlangen, <br />
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zur Liebsten zu eilen, auf dem Weg lagen Schlangen. <br />
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Eines von den Dingern hat ihn gebissen, <br />
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da hat er vor Angst in die Buxe geschissen, <br />
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und das Verlangen war ihm gründlich vergangen. <br />
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Ein Bäckergeselle aus '''Lerbreck''', <br />
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der traf auf ner Wiese nen Heuschreck. <br />
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Da rastetete er wild und doll aus, <br />
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landete - logisch - im Tollhaus. <br />
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Die Lerbrecker sagen: Nu isser weg, der Jeck!<br />
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Theodius, ein Geweihter aus '''Breggans''', <br />
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fing einst eine Schneegans, <br />
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Er wollte sie rupfen, braten und essen, <br />
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doch er hat dabei ganz vergessen: <br />
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Er lebt ja streng nach Vegans! <br />
  
 
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für Salami war er immer bereit,  <br />
 
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und verschlang sie rasant wie'n Tsunami.  <br />
 
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Da war einst ein Drache im Eise, <br />
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der machte sich auf die Reise, <br />
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von Nordhaar bis zur Stadt '''Eiswind''', <br />
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"Ein Drache!" schrie laut ein Elfenkind. <br />
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der Drache zog wieder ab, das war weise. <br />
  
 
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Aktuelle Version vom 12. März 2026, 13:18 Uhr


Walter von der Salzwiese – Barde aus Vellhafen

Walter von der Salzwiese gilt als einer der hoffnungsvollsten jungen Spielleute Vellhafens. Mit seinen gerade einmal erwachsenen Jahren hat er sich bereits einen Ruf erarbeitet, der manch älteren Barden neidisch werden lässt. Freundlich im Wesen, mit einer klaren, warmen Stimme und einem Talent, das Zuhörer mühelos in seinen Bann zieht, ist er in Schenken, auf Märkten und bei Festen gern gesehen.

Sein erstes Werk, „Das Lied von Brunihild“, verbreitete sich rasch über die Grenzen Vellhafens hinaus und wurde zu einem antamarweit bekannten Gassenhauer. Schon als Junge schickte Walter seine Verse und Melodien an den Vellhafener Kurier und erhielt dort früh Anerkennung für seine Dicht- und Vortragskunst.

Herkunft und Familie

Walter stammt aus Ismar, wo sein Vater Hein von der Salzwiese einen erfolgreichen Hof bewirtschaftet. Die Schafe der Familie grasen auf den salzhaltigen Wiesen Ismars, was dem Fleisch der berühmten Salzlämmer einen besonderen Geschmack verleiht. Wohlstand und Fleiß prägen Walters Herkunft, und es mangelte der Familie nie an etwas.

Sein künstlerisches Talent verdankt Walter vor allem seiner Mutter Irina, die einst als Bardin unter dem Beinamen „Die Lerche aus Ismar“ bekannt war. Sie tritt heute nicht mehr öffentlich auf, doch ihre Stimme und ihr Gespür für Melodie leben in ihrem Sohn weiter. Walters Brüder hingegen blieben der Landwirtschaft treu und führen den elterlichen Hof fort.

Hinweis

Die hier aufgeführten Lieder und Verse stammen — mit wenigen Ausnahmen (die aber immer extra gekennzeichnet sind) — aus meiner eigener Feder. Der Barde Walter von der Salzwiese wird im Spiel von mir verkörpert. Tica

Balladen

Walters Balladen erzählen von Liebe, Schicksal, Heldentum und den stillen Tragödien des Alltags. Sie sind länger gefasste Erzählgedichte, die oft auf wahren Begebenheiten beruhen oder von alten Sagen inspiriert wurden. Mit klarer Stimme und feinem Gespür für Stimmung trägt Walter sie auf Märkten, in Schenken und bei Festen vor.

Gassen- und Handwerkslieder

In diesen Liedern besingt Walter das Leben der einfachen Leute: Handwerker, Händler, Hafenarbeiter und all jene, die in den Straßen und Gassen Vellhafens ihren Alltag bestreiten. Die Stücke sind oft humorvoll, manchmal rau, aber stets voller Wärme für die Menschen, die sie porträtieren. Viele davon entstanden unterwegs, zwischen Marktständen, Werkstätten und Tavernen.

Schmäh- und Spottlieder

Hier versammelt Walter von der Salzwiese all jene Lieder, in denen er mit fröhlicher Frechheit an Kronen, Krägen und Amtsketten zupft. Ob eitler Edelmann, überhebliche Amtsperson oder eine politische Entscheidung, die mehr Schatten als Glanz wirft – niemand ist vor Walters spitzem Humor sicher. Seine Spottlieder sind weniger Anklage als Kunststück: kleine musikalische Sticheleien, die Missgeschicke, Übertreibungen und Fehltritte in heitere Reime verwandeln. Mal neckisch, mal schelmisch, mal überraschend treffend – doch immer mit einem Lächeln, das zeigt, dass selbst die Mächtigen über sich lachen dürfen.

Belbrücks

Belbrücks sind kurze, scherzhafte Fünfzeiler, die in Antamar weit verbreitet sind. Walter sammelt sie seit seiner Jugend und dichtet selbst unzählige neue, meist über Orte, Menschen oder Begebenheiten, die ihm auf seinen Reisen begegnen. Sie folgen einer festen Reimform und werden in Tavernen gern laut mitgesprochen — oft zur großen Freude des Publikums.