Liedgut des Barden Walter von der Salzwiese: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Vogelscheuche Martha Stroh, wurd' ihres Daseins nicht mehr froh.<br />
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Denn es war nun einmal so, ein Strohhalm piekste sie am Po.<br />
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Sie fand es schrecklich, musste weinen, so schlimm juckte es der Kleinen.<br />
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Denn, auch eine Scheuche hat ein Recht auf einen - unversehrten Po, sollte man meinen.<br />
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Da kam ein Zwerg am Feld vorbei, hörte sogleich das Wehgeschrei.<br />
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"Mach doch hier nicht so' n Bohei! Trink dir nen Schnaps oder auch zwei."<br />
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"Was kannst es denn so Schlimmes geben, dass du so greinst wie um dein Leben?<br />
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Oder trinkt den vergorenen Saft der Reben, das wird deine Stimmung heben!"<br />
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"Törichter Zwerg, was rätst du mir da, kleiner Mann? Fast wie der Mönch vorhin, der riet zu Baldrian.<br />
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Doch musst doch sehen, dass ich nichts trinken kann, schau einfach meinen Mund mal an!"<br />
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Der Zwerg guckt Martha böse an und ganz brüskiert, "Töricht sagst du?" Er holt aus und hat ihr einfach eine geschmiert,<br />
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Martha erbebt als sie die Ohrfeige kassiert und durch die Erschütterung den Pieksehalm am Po verliert!<br />
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Martha ganz gücklich, kann's kaum fassen: "Hab Dank, mein Retter. Das pieksige Stroh hat mich verlassen!<br />
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"So lass ich mir gerne eins verpassen, wenn dann die Pieksehalme meinen Po in Frieden lassen!"<br />
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Der Zwerg schaut verdutzt auf seine Hände, sichtlich erstaunt über dieses glückliche Ende,<br />
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"Gern geschehen, Vogelscheuche! Nun wach du wieder über das Gelände, Und sag jedem Vogel, dass besser er verschwände."<br />
  
 
=='''Gassen- und Handwerkslieder'''==
 
=='''Gassen- und Handwerkslieder'''==

Version vom 16. Februar 2026, 15:50 Uhr


Walter von der Salzwiese – Barde aus Vellhafen

Walter von der Salzwiese gilt als einer der hoffnungsvollsten jungen Spielleute Vellhafens. Mit seinen gerade einmal erwachsenen Jahren hat er sich bereits einen Ruf erarbeitet, der manch älteren Barden neidisch werden lässt. Freundlich im Wesen, mit einer klaren, warmen Stimme und einem Talent, das Zuhörer mühelos in seinen Bann zieht, ist er in Schenken, auf Märkten und bei Festen gern gesehen.

Sein erstes Werk, „Das Lied von Brunihild“, verbreitete sich rasch über die Grenzen Vellhafens hinaus und wurde zu einem antamarweit bekannten Gassenhauer. Schon als Junge schickte Walter seine Verse und Melodien an den Vellhafener Kurier und erhielt dort früh Anerkennung für seine Dicht- und Vortragskunst.

Herkunft und Familie

Walter stammt aus Ismar, wo sein Vater Hein von der Salzwiese einen erfolgreichen Hof bewirtschaftet. Die Schafe der Familie grasen auf den salzhaltigen Wiesen Ismars, was dem Fleisch der berühmten Salzlämmer einen besonderen Geschmack verleiht. Wohlstand und Fleiß prägen Walters Herkunft, und es mangelte der Familie nie an etwas.

Sein künstlerisches Talent verdankt Walter vor allem seiner Mutter Irina, die einst als Bardin unter dem Beinamen „Die Lerche aus Ismar“ bekannt war. Sie tritt heute nicht mehr öffentlich auf, doch ihre Stimme und ihr Gespür für Melodie leben in ihrem Sohn weiter. Walters Brüder hingegen blieben der Landwirtschaft treu und führen den elterlichen Hof fort.

Hinweis

Die hier aufgeführten Lieder und Verse stammen — mit wenigen Ausnahmen (die aber immer extra gekennzeichnet sind) — aus meiner eigener Feder. Der Barde Walter von der Salzwiese wird im Spiel von mir verkörpert. Tica

Balladen

Walters Balladen erzählen von Liebe, Schicksal, Heldentum und den stillen Tragödien des Alltags. Sie sind länger gefasste Erzählgedichte, die oft auf wahren Begebenheiten beruhen oder von alten Sagen inspiriert wurden. Mit klarer Stimme und feinem Gespür für Stimmung trägt Walter sie auf Märkten, in Schenken und bei Festen vor.