Liedgut des Barden Walter von der Salzwiese: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 16. Februar 2026, 13:26 Uhr


Walter von der Salzwiese – Barde aus Vellhafen

Walter von der Salzwiese gilt als einer der hoffnungsvollsten jungen Spielleute Vellhafens. Mit seinen gerade einmal erwachsenen Jahren hat er sich bereits einen Ruf erarbeitet, der manch älteren Barden neidisch werden lässt. Freundlich im Wesen, mit einer klaren, warmen Stimme und einem Talent, das Zuhörer mühelos in seinen Bann zieht, ist er in Schenken, auf Märkten und bei Festen gern gesehen.

Sein erstes Werk, „Das Lied von Brunihild“, verbreitete sich rasch über die Grenzen Vellhafens hinaus und wurde zu einem antamarweit bekannten Gassenhauer. Schon als Junge schickte Walter seine Verse und Melodien an den Vellhafener Kurier und erhielt dort früh Anerkennung für seine Dicht- und Vortragskunst.

Herkunft und Familie

Walter stammt aus Ismar, wo sein Vater Hein von der Salzwiese einen erfolgreichen Hof bewirtschaftet. Die Schafe der Familie grasen auf den salzhaltigen Wiesen Ismars, was dem Fleisch der berühmten Salzlämmer einen besonderen Geschmack verleiht. Wohlstand und Fleiß prägen Walters Herkunft, und es mangelte der Familie nie an etwas.

Sein künstlerisches Talent verdankt Walter vor allem seiner Mutter Irina, die einst als Bardin unter dem Beinamen „Die Lerche aus Ismar“ bekannt war. Sie tritt heute nicht mehr öffentlich auf, doch ihre Stimme und ihr Gespür für Melodie leben in ihrem Sohn weiter. Walters Brüder hingegen blieben der Landwirtschaft treu und führen den elterlichen Hof fort.

Balladen

Gassen- und Handwerkslieder

Belbrücks

Da war einst ein Pferdehirt aus Belbrück,
das war ein rechter Franz im Glück,
als von der Weide eine Herde Pferde wurde geklaut,
hat er sich gründlich umgeschaut,
und brachte sie, heil und am Stück, zurück.

Der gute Fürst aus Faelughaven,
muss wie jeder in der Nacht auch schlafen,
um dann sanft in den Schlaf zu gleiten,
hilft dem gute Fürst beizeiten,
das Zählen von weißen Schafen.

Es zogen einst drei Kelten nach Westen,
zu suchen 'nen Vierten, wenn möglich den Besten,
sie fanden ihn nah dem Orken-Lande,
nicht mittig sondern eher am Rande,
im Eichenbaum sitzend auf Ästen.

Da war einst Mädchen aus Bragen,
die wollt' was Besonderes wagen.
Sie sucht nach `nem Gatten im Kurier,
jetzt hat sie nicht einen, sondern gleich vier, die sich täglich übers Essen beklagen.