Liedgut des Barden Walter von der Salzwiese: Unterschied zwischen den Versionen

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(Walter von der Salzwiese – Barde aus Vellhafen)
(Balladen)
 
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'''Das Lied von Brunihild'''
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War einst ein kleines Schneiderlein,<br />
 
War einst ein kleines Schneiderlein,<br />
 
das konnt schneidern, mit Stichlein fein.<br />
 
das konnt schneidern, mit Stichlein fein.<br />
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Betrüge den Verlobten nicht,<br />
 
Betrüge den Verlobten nicht,<br />
 
Eifersucht bei einem Mann,<br />
 
Eifersucht bei einem Mann,<br />
gar schlimme Folgen haben kann!<br />
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gar schlimme Folgen haben kann!<br />
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Takoya vom Ostmeer, ein Sohn der Maar-Fiar, <br />
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sein Clan längst erloschen, seine Geschichte dieses Lied bewahr. <br />
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Die Maar-Fiar waren Jäger, Jäger am Meer, <br />
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ihre hölzernen Kanus glitten pfeilschnell umher. <br />
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Und die Geister flüstern im Wind: <br />
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Takoya vom Ostmeer, ein Sohn der Maar-Fiar, <br />
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ein wahrer Held, ein stolzer Krieger - jetzt und immerdar. <br />
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Takoya vom Ostmeer, der stolze Aiva'un, <br />
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der verehrte gar sehr Lunin und auch den goldenen Lun, <br />
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War nur Lunin, nicht Lun, am Nachthimmel zu sehen, <br />
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so wussten die Maar-Fiar: Es ist Zeit, auf die Jagd zu gehen. <br />
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Und die Geister flüstern im Wind: <br />
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Takoya vom Ostmeer, ein Sohn der Maar-Fiar, <br />
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ein wahrer Held, ein stolzer Krieger - jetzt und immerdar. <br />
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Er und die Gefährten schoben ihre Kanus in die Wellen,<br />
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im Wissen, das Lunin ihren Weg wird erhellen. <br />
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Vier saßen in den Kanus, ob Mann, ob Frau,<br />
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zwei lenkten durch die Wogen, zwei spähten hinaus ins Grau. <br />
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Und die Geister flüstern im Wind: <br />
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Takoya vom Ostmeer, ein Sohn der Maar-Fiar, <br />
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ein wahrer Held, ein stolzer Krieger - jetzt und immerdar. <br />
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Mit Netzen und Angeln machten sie reiche Beute, <br />
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vom Ausmaß ihres Fangs erzählt man sich noch heute. <br />
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Die Speere und Spieße waren stets messerscharf gewetzt, <br />
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damit auch Raubfisch, kein Hai ihre Netze zerfetzt. <br />
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Und die Geister flüstern im Wind: <br />
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Takoya vom Ostmeer, ein Sohn der Maar-Fiar, <br />
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ein wahrer Held, ein stolzer Krieger - jetzt und immerdar. <br />
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Die Eroberer und Mörder schlichen heran in dunkler Nacht, <br />
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als weder Lunin noch Lun den Himmel bewacht, <br />
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sie drangen gewaltsam ein in Takoyas Haus, <br />
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löschten zunächst seiner Familie die Lebenslichter aus. <br />
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Und die Geister flüstern im Wind: <br />
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Takoya vom Ostmeer, ein Sohn der Maar-Fiar, <br />
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ein wahrer Held, ein stolzer Krieger - jetzt und immerdar. <br />
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Gefesselt und geknebelt, gezwungen zuzusehen, <br />
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wie all die Untaten vor seinen Augen geschehen. <br />
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Vom Schmerz wie von Sinnen, von Wut angefacht,<br />
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hat er das Unmögliche dennoch vollbracht.<br />
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Und die Geister flüstern im Wind: <br />
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Takoya vom Ostmeer, ein Sohn der Maar-Fiar, <br />
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ein wahrer Held, ein stolzer Krieger - jetzt und immerdar. <br />
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Er zerriss seine Fesseln, spuckte den Knebel aus,<br />
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erschlug jeden Qim‑Mas, den er fand im Haus.<br />
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Er war nicht zu halten, von der Rache beseelt,<br />
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seine Muskeln und Sehnen in Eisen gestählt.<br />
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Und die Geister flüstern im Wind: <br />
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Takoya vom Ostmeer, ein Sohn der Maar-Fiar, <br />
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ein wahrer Held, ein stolzer Krieger - jetzt und immerdar. <br />
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Doch als er im Haus sein Werk vollbracht,<br />
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trat er hinaus in die stockdunkle Nacht.<br />
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Ein Dutzend Qim‑Mas rangen den wilden Takoya nieder,<br />
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er starb – doch sein Pan‑Teon lebt fort, davon künden die Lieder. <br />
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Und die Geister flüstern im Wind: <br />
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Takoya vom Ostmeer, ein Sohn der Maar-Fiar, <br />
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ein wahrer Held, ein stolzer Krieger - jetzt und immerdar. <br />
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Den Maar‑Fiar, den stolzen Jägern der Meere,<br />
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gebührt auf ewig unsere stille Ehre.<br />
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Ein ganzer Clan, gefallen durch fremde Horden,<br />
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durch wilde Feinde, die nur brandschatzen und morden.<br />
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Und die Geister flüstern im Wind: <br />
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Takoya vom Ostmeer, ein Sohn der Maar-Fiar, <br />
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ein wahrer Held, ein stolzer Krieger - jetzt und immerdar. <br />
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Und in der alten Heimat der Maar-Fiar, das weiß jedes Kind, <br />
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weht nun an allen Orten eine fremde Flagge im Wind. <br />
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Grauländer, diese Qim-Mas, wohnen nun dort, <br />
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und die Geister der Maar-Fiar hüten jeden Ort. <br />
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Und die Geister flüstern im Wind: <br />
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Takoya vom Ostmeer, ein Sohn der Maar-Fiar, <br />
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ein wahrer Held, ein stolzer Krieger - jetzt und immerdar. <br />
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Aktuelle Version vom 13. Februar 2026, 17:24 Uhr


Walter von der Salzwiese – Barde aus Vellhafen

Walter von der Salzwiese gilt als einer der hoffnungsvollsten jungen Spielleute Vellhafens. Mit seinen gerade einmal erwachsenen Jahren hat er sich bereits einen Ruf erarbeitet, der manch älteren Barden neidisch werden lässt. Freundlich im Wesen, mit einer klaren, warmen Stimme und einem Talent, das Zuhörer mühelos in seinen Bann zieht, ist er in Schenken, auf Märkten und bei Festen gern gesehen.

Sein erstes Werk, „Das Lied von Brunihild“, verbreitete sich rasch über die Grenzen Vellhafens hinaus und wurde zu einem antamarweit bekannten Gassenhauer. Schon als Junge schickte Walter seine Verse und Melodien an den Vellhafener Kurier und erhielt dort früh Anerkennung für seine Dicht- und Vortragskunst.

Herkunft und Familie

Walter stammt aus Ismar, wo sein Vater Hein von der Salzwiese einen erfolgreichen Hof bewirtschaftet. Die Schafe der Familie grasen auf den salzhaltigen Wiesen Ismars, was dem Fleisch der berühmten Salzlämmer einen besonderen Geschmack verleiht. Wohlstand und Fleiß prägen Walters Herkunft, und es mangelte der Familie nie an etwas.

Sein künstlerisches Talent verdankt Walter vor allem seiner Mutter Irina, die einst als Bardin unter dem Beinamen „Die Lerche aus Ismar“ bekannt war. Sie tritt heute nicht mehr öffentlich auf, doch ihre Stimme und ihr Gespür für Melodie leben in ihrem Sohn weiter. Walters Brüder hingegen blieben der Landwirtschaft treu und führen den elterlichen Hof fort.

Balladen