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Eine Mannschaft besteht aus sechs Spielern, einem Netzhüter und fünf Feldspielern.
Gespielt wird auf einem Brachfeld, am besten auf einer Wiese. An den beiden Enden des Spielfeldes wird zwischen zwei Bäumen oder Holzpfosten je ein Fischernetz befestigt. Vor den Netzen stehen jeweils die Netzhüter der Mannschaften. Die fünf übrigen Spieler jeder Mannschaft versuchen nun beim gegnerischen Netzhüter den Ball in das Netz zu befördern. Der Ball darf mit dem ganzen Körper gespielt werden, mit Ausnahme der Arme und Hände; vorwiegend wird er mit dem Fuß getreten. Die Netzhüter versuchen das Einnetzen zu Verhindern und sie dürfen, im Gegensatz zu den Feldspieler Feldspielern den Ball auch mit den Händen fangen oder abwehren. Ob ein Ball erfolgreich eingenetzt wurde entscheidet ein neutraler Spielleiter, der sogenannte Feldrichter. Die Anzahl der erfolgreichen Einnetzungen wird gezählt und die Mannschaft mit den meisten Treffern gewinnt.
Der Feldrichter bewegt sich während des Spieles möglichst auf Ballhöhe und beobachtet, ob sich alle Spieler an die Spielregeln halten. Bei Verstößen pfeift er laut und ermahnt oder bestraft die Spieler. Die Strafen können sein:
So wurde von einem Spiel der Vellschen Einnetzadler gegen den EV Werder Brembourg berichtet, bei dem einige Anhänger plötzlich zu singen anfingen: "Durch Vellhafen, schwimmt ein Einnetzball und der Einnetzball, treibt ins Meer, und der Einnetzball, der geht unter und die Adler hinterher." Woraufhin die Anhänger der Adler den Gesang anstimmten: "Da steht ein Halbork im Tor, jaja, ein Halbork im Tor und der ist häßlich."
An anderer Stelle wurde berichtet, dass die Anhänger des ER Ismar angesichts der sicheren Niederlage iher Mannschaft anfingen zu singen: "Wir sind Ismarer, asoziale lästerliche Ismarer, schlafen unter Brücken, essen Thön Jess Würstchen." Es ist davon auszugehen, dass es sich hierbei um Selbstironie handelt.
Bei einer Niederlage des EC Hansa Orstoc, bei der man sich durch den Feldrichter benachteiligt fühlte, fingen die Anhänger der Orstocer an zu singen: "Richter, wir wissen wo dein Einspännner steht." Kurze Zeit später wurde der Gesang laut: "Richter, wir wussten wo dein Einspänner stand, hat gut gebrannt."
Bedenklich sind diese Verhaltensweisen allemal. Es scheint, dass dieser Sport einen allgemeinen Verfall der guten Sitten und des Anstandes mit sich bringt.