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{{Reiche
|name=Großsultanat Emreia
}}
== Allgemeines ==
[[Bild:Karte Emreia.jpg|300px|thumb|right|Karte Emreia gesamt]]
[[Bild:Karte Emreia Chufudelta.jpg|300px|thumb|right|Karte Emreia Chufudelta]]
Das Zentrum dieses Reiches bildet der [[Chufu]], der große Fluss. Er ist Lebensader und Transportweg in den Süden, an ihm liegen fast alle wichtigen Orte Emreias. Obwohl der Großteil der Bevölkerung einfache Bauern sind, so hat der Kampf um die Freiheit vom Kaiserreich des Südsterns dazu geführt, dass Emreia entgegen seiner eigentlichen Tradition unter der Dynastie der Raschiden ein starkes Heer aufgebaut hat.
Die Hauptstadt des Reiches ist [[Iskandera]], die sich auf einer Insel im Delta bis zur Küste erstreckt.
== Landschaft und Klima ==
Die Sonne überstrahlt dieses Land, gütig und grausam zugleich.
Alles Leben in Emreia kommt vom Chufu, dem großen Strom, der die Wüste in ihrer ganzen Länge durchquert.
===Chufu-Ufer===
Die Arbeit der Bauern an den Ufern ist ungleich härter, als ihrer Leidensgenossen im Delta. Auch wenn ihre Ernten unglaublich riesig ausfallen können, so sind sie jedes Jahr aufs Neue auf die Gnade des Flußes Flusses angewiesen, der im Frühjahr über die Ufer tritt und die ausgelaugten Böden neu belebt. Zürnt jedoch der Chufu, so leidet das ganze Reich Hunger und Durst.
===Wüste===
===Oasen===
Es gibt einige wenige Oasen in der unwirtlichen Wüste. Sie sind Horte des Lebens und der Zivilisation, die von unterirdischen Quellen mit Wasser versorgt werden und bilden somit ein Bollwerk gegen den brennenden Wüstensand.
Einige wenige Menschen sind dort wirklich sesshaft, den grössten größten Teil der Bevölkerung stellen Gäste der Karawanen, Nomaden mit kurzem Aufenthalt und Halbnomaden, die sich nur für eine Jahreszeit lang dort niederlassen.
===Bergland===
Das Bergland des Südens wird nur zum Teil von dem Reich kontrolliert. Unglaublich hoch erstrecken sich die schneebedeckten Bergkuppen, die eine unüberwindliche Barriere zu den Regenwäldern weiter im süden Süden bilden.
Es gibt hier nur wenige Bergarbeiter-Sklavenkolonien, die aber stark befestigt sind. Hier werden edelste Metalle und verschiedenste magische Ingredienzien abgebaut. Der Abbau ist höchst gefährlich, denn verschiedenste Kreaturen bewohnen Höhen und Tiefen des Gebirges und nicht nur das Großsultanat hat Interesse an den wertvollen Bodenschätzen.
== Provinzen ==
====El'Thieben====
'''Hauptstadt'''
*[[Iskandera]] (370300.000 Ew)
====Jimn Bar-Bil Ma====
====Tawer====
*[[Bur Katak]] (65.000 Ew, Hafenstadt)
*[[Disuk]] (21.000 Ew, Handelsstadt)
*[[Bur Milmak]] (20.000 Ew, Hafenstadt)
*[[Abydus]] (14.000 Ew, Tempelstadt)
*[[Suwais]] (12.000 Ew, Magierakademie)
|}
== Geschichte Flora und Fauna == Kaum unterschiedlicher könnte ein Land in seinem Pflanzenwuchs sein.Der größte Teil des Sultanats ist wüst und leer und lebensfeindlich, doch wo der Chufu gnädig ist, da blühen die Natur und das Leben in voller Pracht! === Flora und Fauna der Wüste=== Kaum einen Kaktus findet man in der Sandwüste, doch berichten manche der Nomaden von unglaublichen Gewächsen.Riesig sollen sie sein und über und über voll mit Dornen.Andere sollen aussehen wie ein einzelner, knorriger Stamm, der jedoch einen für alles Lebende einen betörenden Duft ausströmt.Was jedoch diese dämonische Pflanzlichkeit berührt, bleibt an ihr kleben und kann sich nur unter äußersten Schmerzen von ihr lösen.Verzagt man jedoch bei den brennenden Schmerzen, soll dieser Wüstenvampir tatsächlich seinem Opfer die Flüssigkeit entziehen!Wie gesagt, es sind nur einige Nomadenberichte die von diesem [[Vipernstrauch]], wie sie ihn nennen, berichten. Vielleicht sollte man aber diese Geschichten, der den Kopf versengenden, Sonne anlasten. An größeren Tieren können nur die zahmen Kamele in der endlosen Trockenheit überleben, obwohl auch hier wieder die Legenden der Nomaden von Riesenwürmern und -Skorpionen, sowie einer unglaublichen Anzahl von mythischen Mensch-Tiervermischungen berichten. === Flora und Fauna am Chufu=== Kommt man zum Chufu, kommt man zum Leben, so ein Sprichwort in Emreia. Entlang des Flusses wird vor allem Roggen angebaut, aber auch alle anderen gängigen Getreide und Obstsorten. Vor allem Dattelpalmen, die das ganze Jahr Frucht tragen, sind sehr häufig. Diese Bäume sind heilig und gehören dem ganzen Volk. Jeder, vom niedersten Sklaven bis hin zum höchsten Adel hat das Recht seinen Hunger hier zu stillen. Das Chufu-Delta wird vor allem landwirtschaftlich genutzt und besteht fast ausschließlich aus bewirtschafteten Feldern. Das erklärt auch die Ausbreitung bis in ehemalige Wüstengebiete durch Bewässerungskanäle. Im Süden des Landes, wo der Chufu noch wild und die Ufer teilweise unbebaut sind, erstrecken sich trotz heißer, trockener Luft und nur seltenem Regen fruchtbare Böden, die lange, aber nicht sonderlich tiefe Landstriche in der gelben Wüste grün färben. Vor allem Schilf und Papyrusstauden finden sich hier, aber auch Akazien, Maulbeerbäume, Feigenbäume und Dattelpalmen sowie ein durch Gräser immergrüner Boden. Diese Pflanzenvielfalt bietet vielen Tieren ein Nahrungsangebot, so dass sich hier Kamele und Dromedare, Giraffen, Raubkatzen, vereinzelt sogar Elefanten und viele andere Tiere finden lassen. Der Chufu selbst ist die Heimat großer Krokodile, noch größerer Flusspferde und unzähliger mehr oder weniger harmloser Fische (z.B der Chufu-Barsch und der Chufu-Karpfen). An den Ufern lebt außerdem eine Unterart des [[Felsenaffe|Felsenaffen]]. === [[VegetationszoneC|Pflanzenwelt]] ==={| border="0" style="border-collapse:collapse; background-color:transparent; width: 100%;" cellpadding="0"|-!style="vertical-align: top; font-weight: normal; width: 33%; text-align: left;" |'''Bäume'''*[[Ballonbaum (Vescia Aerius))|Ballonbaum]] '''Blumen, Moose, Sukkulenten, Kakteen'''*[[Brennmoos]]*[[Feigenkaktus]]*[[Oleander]]*[[Safran]]*[[Weiße Sonnenlilie]]*[[Wüstendorn]]*[[Wüstenrose]] !style="vertical-align: top; font-weight: normal; width: 33%; text-align: left;" |'''Sträucher'''*[[Sonnendorn]]*[[Vipernstrauch]] '''Kräuter und Gräser'''*[[Gemeiner Balsam]]*[[Hergan]]*[[Königskerze]]*[[Konkelinis]]*[[Lardon]]*[[Feuerblume]]*[[Minze]]*[[Pfeffer]]*[[Tausendgüldenkraut]]*[[Thymian]] !style="vertical-align: top; font-weight: normal; width: 33%; text-align: left;" |'''Landwirtschaftliche Nutzpflanzen'''*[[Blauweißer Flexling]]*[[Jolpen]]*[[Muskat]] '''Außergewöhnliche Pflanzen'''*[[Henna]]*[[Wechselschwammerl]]|} === [[Tierwelt]] ==={| border="0" style="border-collapse:collapse; background-color:transparent; width: 100%;" cellpadding="0"|-!style="vertical-align: top; font-weight: normal; width: 33%; text-align: left;" |'''Haus- & Nutztiere''' '''Jagdwild''' !style="vertical-align: top; font-weight: normal; width: 33%; text-align: left;" |'''Vögel'''
!style===Ursprünge==="vertical-align: top; font-weight: normal; width: 33%; text-align: left;" |Bereits vor über 2.000 Jahren liessen sich die ersten bis dahin nomadischen Abajaiden jedes Jahr nach den Überschwemmungen am Chufu nieder und wurden so zu Halbnomaden. Nach einiger Zeit wurden die ersten von ihnen dauerhaft sesshaft und immer mehr folgten. Einige Städte haben noch heute Bauwerke, welche an diese Zeit erinnern. So formierte sich auch ein loser Verbund von Städten und damit eines der ersten Menschenreiche auf dem Südkontinent.'''Reptilien'''
===Emreia als Teil des Kaisserreich Südstern=Bevölkerung ==An dessen Stelle rückte das Kaiserreich des Südstern - zuerst als Partner im Freiheitskampf geschätztEinst aus den harten Nomaden der Wüste, schlug es jedoch bald eine ähnliche Politik wie das Imperium ein. Insbesondere die Inquisition zur Durchsetzung der im Kaiserreich des Südstern favorisierten Iatan-Krähenmann-Kirche war ein Grund für die den [[Abajaiden ]], hervorgegangen, hat sich abermals aufzulehnen.Das Fass zum Überlaufen brachte ein der Versuch die Vorherrschaft der Priester 1076 Bevölkerung Emreias schon lange zu brechen. Es war dem Kaiserreich Südstern gelungen die weltliche Regierung in Emreia sogut wie auszulöschen. Lediglich einer Kultur der Senheddryn konnte sich als emreianische Institution haltenBauern, Bürger und Beamten weiterentwickelt. Um dem Sennhedryn zu Zugeständnissen zu erpressenUngefähr 7 Millionen Menschen leben an den Ufern des Chufu, beschlagnahmten die Besatzungstruppen aber auch einige der heiligen Masken. Da der Senheddryn ohne diese nicht tagen Zwerge und wenige (Dunkel)Elfen kann, hofften die Besatzer Bedingungen diktieren zu können.Jedoch geschah dadurch das Unabsehbare. Weit vor der politischen Einheit hielten die Kirchen man in ganz Emreia zusammen. Die gemeinsame Ablehnung der Iatan-Krähenmann-Kirche hatte eine Allianz vorbereitet. Nun brachte die Beschlagnahnung der heiligen Masken den nötigen Antrieb um den Kampf gegen die Basatzung aufzunehmen. Die Masken wurden bald an die Kirchen ohne Bedingung zurück gegeben, da die Soldaten des Kaiserreich nicht ausreichten um gegen flächendeckende Aufstände vorzugehenStädten sehen.
===Bauern===
Der weitaus größte Teil des Volkes lebt und arbeitet als Bauern im Delta und an den Ufern des Chufu, doch konnten sich durch die hohen Ernten auch große Städte bilden, in denen das Handwerk, Handel und die Wissenschaft blühen.
Die Bauern Emreias sind freie, göttertreue Menschen. Sie leben im Delta des Chufu oder an dessen Ufern. Sie lieben ihre Herrscherin und sind ihr treu ergeben. Viele Bauern sind misstrauisch gegenüber den Wüstenbewohnern, die sich in ihrer Lebensweise und ihrem Götterglauben so sehr von ihnen unterscheiden.
===religiösrer Aufstand gegen die BesatzungStadtbevölkerung===Im Jahr 1084 AIn den Städten Emreias finden sich alle Rassen der Welt, ein Sprichwort sagt, dass sich in diesen Städten alles findet.ZDie Städte sind Umschlagplätze und Handelszentren, die vom Umland versorgt werden. wurden bei Ausgrabungen eines alten Tempelkomplex in Der unglaubliche Reichtum der Provinz Chufu verschollen geglaubte Schriftrollen gefunden. Sie enthielten nicht mehr überlieferte Visionen von [[Ilai der Asket]] aus der Zeit um Äcker ermöglichte es ihnen die Besiedlung des ChufuEntwicklung zu riesigen Molochen. Die neuen Spruchrollen enthielten ein Versprechen Aigiros, Bewohner der die Nomaden aus der Wüste geführt hatStädte sind Meister des Handwerks, das vor allem der Chufu ewig fließen und Kunst den neuen Wohlstand sichern werdeallgegenwärtigen Wüstensand in feinstes, in allen Farben glänzendes Glas zu verwandeln. Einzige bedingung sollte sein, das Im Zentrum der Senheddryn zusammen kommtStädte, damit meist am Fluss liegen die Götter ihre Paläste des Adels und die Welt der Menschen beherrschen. Zusätzlich lieferten Reichen, die Schriftrollen eine Vision über die zu erwartende Geschichte. Sie handeln von Rivalitäten der Städte und Fürsten sich gegenseitig versuchen in der Frühzeit. Einem Volk von Jenseits des Ozeans, das zuerst Ordnung Prunk und FriedenLuxus, dann Krieg und Ziewtracht bringen wirdoder mit Monumentalbauten zu übertreffen. Einem Befreier von Jeinseits Oft findet man die Behausungen der Berge und das dieser nach dem Ende der Kämpfe versuchen werde Armen, die göttliche Ordnung zu durchbrechen in dem er neue Kulte für Götzen einführtnicht selten aus nur ein paar Lumpen bestehen, direkt dahinter. Dann ===Priester===Die Priesterschaft ist vor allem in dieser Zeitden vier großen Tempeln des Landes versammelt, wenn die Quellen des Chufu durch wo sie den Dienst an den Feind bedroht werdenGöttern verrichten, würden die Priester einen erfolgreichen Aufstand wagenaber auch den Lauf der Sterne erforschen. Sie würden Besonders die göttliche Ordnung wieder herstellen und fortan mit einer Sultana, die in Hohepriester der Tempeloase Negris bestimmt wird herrschenwichtigen Gottheiten des Reiches(siehe auch emreianisches Phanteon) üben jedoch oft nicht nur geistliche sondern auch politische Macht aus.Schnell entstehen Abschriften ===Nomaden===Insbesondere an den Oasen und den sie verbindenden Karawanenrouten leben bis heute einige der Rollen und die Kunde breitet sich im ganzem Land aus. Überall verstärken die Kirchen ihre Garden und immer mehr Gruppen schließen sich ihnen anursprünglichen abajaidischen Nomaden.
===Aufstieg der el Siddigla DynastieSklaven===1088 A.Z. ist Ein nicht geringer Teil der Kampf gegen Bevölkerung besteht auch aus Sklaven, die Besatzung schon ein, im Gange. Das Kaissereich Südstern hat die Kontrolle über die Wüste und weite Teile des Landes schon verloren. Sie bemühen sich die Garnisionsstädte Vergleich zu halten und ihren Standesgenossen in Verhandlungen überzugehenanderen Reichen, da sich eine Besatzung nicht mehr lohnt. Im selbem Jahr tauchen in dem Tempelkomplex weitere Schriftrollen auf. Die einheimische Fürstenfamilie el Siddigla hatte die weitere Erforschung nach dem die Kirchen ihr Interesse an den Ruinen verloren hatten finanziert. Durch die Besatzung war die einstige Herrscherfamilie nur noch auf den Rang von Händlern angenehmes und Pfandleihern herab gesunken. Dennoch gelang essicheres Leben führen, Spektakuläres in dem Tempel zu finden. In weiteren bisher ubekannten Rollen schreibt [[Ilai da sie alle der Asket]] von einer Vision, die ihm Schamm Ra gegeben hatHerrscherin gehören. Darin sah er zwei Architekten, einen gebildeten und einen törichten. Beide bauten einen gigantischen Tempel. Der gebildete machte viele Berechnungen. Doch der törichte baute direkt auf einer Düne los. Als beide fertig waren versank Einen krassen Gegensatz hierzu bildet das Leben der Tempel Bergwerkssklaven des törichten Baumeisters im Sand. Doch der Tempel des gebildeten Baumeisters überdauerte die Äonen. Ilai fragteSüdens, was diese Vision zu bedeuten habe. Darauf erklärte ihm Schamm Ra: "Die Tempel sind die Reiche. Mein Segen liegt auf der Familie el Siddigla. Unter ihnen sollen sich die tüchtigen Herrscherinnen befinden. Sie werden die Einheit Emreias garantieren und die Äonen überdauern. Sollte jedoch eine andere Familie sich anmaßen zu herrschen, wird es wie mit dem ersten Tempel sein. Kein Stein wird an seinem Platz sein und das Reich im Wüstensand verschwinden."Da Schrift und Aussehen mit den schon gefundenen Rollen überein stimmtenihren Dienst zumeist als Strafe für ein ansonsten todeswürdiges Verbrechen, erkannte die Priesterschaft diese verschollenen Sprüche Illai des Asketen auch als autehentisch an. Fortan befehligte Lenia el Siddigla zusammen mit den Hohenpriestern den sogenannten Aufstand. Im Folgenden kanm es jedoch nicht zu nennenswerten Kampfhandlungen. Einzelne Anschläge und vor allem diplomatische Verhandlungen zur Festigung der Einheit des Reiches bestimmten weiterhin die Politikverrichten.
===Unabhängigkeit EmreiasSprache und Schrift===Der Wille zur Autonomie und die eigene Identität siegen schließlich über die Fremdherrschaft. Im Jahre 1096 AZ / 13 NZ zieht das Kaiserreich Südstern seine Soldaten aus den Garnisonen ab. Das Kaiserreich erkennt Lenia el Siddigla als Sultna des Großsultanats Emreia an. Die offizielle Amtssprache in Emreia wird im Gegenzug formelles Protektorat des Kaiserreich des Südsterns, tatsächlich ist es aber ein unabhängiges Sultanatdas [[Bajidai]]. Diese Form In der Schriftform wird bis heute beibehalten. Es folgt eine Lange Linie in der die Familie el Siddigla die Sultana stellendas [[Bayjad]] genutzt.
==Geschichte =Niedergang der el Siddigla===Doch die lange Dynastie führt schließlich zu einer Dekadenz in der Herrscherfamilie, die ihren Untergang selber verschuldet. Die Familie lebt zurückgezogen im größten Luxus in ihren Palästen und fühlt sich als unangreifbar. Schon seit längerem hat der Senheddryn mit mehreren tüchtigen Hohepriestern einen Großteil der Macht übernommen. Wesire und Sultana sind meistens mit einem immer größer werdenden Anteil, der in ihre Privatkassen fließt zufrieden. Sultana Eda el Siddigla verkauft schließlich einen größeren Teil der Ernte, als das Reich schultern kann. Im Jahr 1213 A.Z. tritt der Chufu nur gering über die Ufer. In den Kornkammern sind zu wenig Reserven und es kommt zu einer Hungersnot. Im gleichem Jahr erkrankt Eda el Siddigla überraschend und stirbt schon nach drei Tagen an heftigem Fieber.Doch dieses mal wählt das Orakel in der Tempeloase Negris eine Sultana, die nicht aus der Familie el Siddigla stammt. Dieses Novum sorgte innerhalb der Kirchen für heftige Diskussionen. Da das Orakel unfehlbar ist, wurde zuerst vermutet es gäbe eine Verbindung zwischen der gewählten Sultana und der Familie el Siddigla. Doch als sich herausstellte, dass beide Familienstammbäume sich nicht überschneiden, musste eine neue Lösung gefunden werden. Es setzte sich der Vorschlag durch, dass der Segen Schamm Ras zwar nur auf der Familie el Siddigla liege, aber damit keine Adoption ausgeschlossen sei. Schließlich einigten sich der Vorsitzende des Senheddryn und die Familie el Siddigla darauf, dass die neue Sultana Xhemile für die jährliche Allimentierung von 5000 Goldstücken und eine Einmalzahlung von 50.0000 Goldstücken von der Familie el Siddigla adoptiert werde.Xhemile entließ alle Wesire und stützte sich vermehrt auf den Senheddryn. Da sie eine lange Zeit des Missbrauchs seitens der Sultana beendete und eine lange Herrschaft ausübte, wurde sie später als Xhemile die Gerechte in den Geschichtsbüchern geführt.Damit war der zukünftige Weg der Herrschaft in Emreia vorbestimmt. Die Herrschaft der Familie el Siddigla besteht nur noch formal. Jede Sultana muss sich vor Antritt ihrer Herrschaft den Titel der Familie el Siddigla erkaufen.
== Herrschaft und Politik ==
=== Oberhaupt ===
Das Oberhauptes Oberhaupt des Reiches ist die Sultana [[Saraj el Siddigla]].
Sie ist zugleich die oberste Hohepriesterin der Shamm Ra.
Das Volk verehrt sie aufgrund ihrer Gnade und Gerechtigkeit, doch Teile der Priesterschaft und der Wesire hegen einen gewissen intriganten Groll, da unter der nun schon fünfzehnjährigen Herrschaft der Sultana der Einfluss der Priester und Wesire zurückgegangen ist.
Die offizielle und traditionelle Herrschaftsform im Sultanat Emreia ist eine absolutistische, matriarchalische Theokratie.
Seit der wiedergewohnenen wiedergewonnenen Unabhängigkeit stellt formal die Dynastie der Siddigla die Hohepriesterin der Shamm Ra und die Sultana. Damit schließen sie an die mehr als tausendjährige Tradition an, die nur durch die reformierte Kirche des Kaiserreichs [[Südstern]] unterbrochen wurde.Die Erbfolge wird durch einen Orakelspruch in der [[Tempeloase Tempelstätte Negris]] östliche östlich des Chufu bestimmt und es ist schon vorgekommen, dass die Sultana dem Stand der Bauern entstammte, der Wille der Göttin Nahubis aber anderes als die harte Feldarbeit für sie vorsah. Besteht keine genialigische Verbindung zu der Familie el Siddigla, muss der Familientitel käuflich erworben werden. Somit hat sich für die Familie ein lukratives Geschäft ergeben.
Die Herrschaft der Sultana stützt sich auf den ihr treu ergebenen Adel und die Priesterschaft der Shamm Ra.
Der Staat ist streng organisiert, alle Ernte gehört der Sultana. Die Früchte der Felder werden in großen Speichern gesammelt und in Zeiten wo der Chufu zürnt durch die Fereyiskirche an die Bevölkerung verteilt.
Neben der Sultana ist der momentane Großwesir [[Marik el Siddigla]] die wichtigste Person im Land, der neben dem Oberbefehl über die Armee auch die Verwaltung kontrolliert. Vor allem kurz nach der Wahl der Sultana sind die Wesire die eigentlich Macht im Land. Sie sichern die Kontinuität der Rergierungsarbeit Regierungsarbeit und dominieren nicht selten schwache Sultana.
Das [[Emreianische Kabinett]] besteht aus dem Großwesir und vier weiteren Wesiren. Sie leiten und überwachen die Ausführung der Gesetze und beraten die Sultana. Die Wesire und der Großwesir können durch die Sultana benannt und entlassen werden. Doch dieser Schritt berührt viele Interessen im Reich und muss daher wohl überlegt sein. Alle anderen Beamten werden durch die Wesire kontrolliert. Das Geflecht von Beamten reicht bis in die kleinste Ebene der Provinz Provinzen herunter.
Das Kabinett wird aus dem Großwesir als Oberbefehlshaber der Streitkräfte und den vier Wesiren für Handel, Palast, Steuern und Administration gebildet.
Eine weitere Macht im Staat stellen die Hohepriester der Neun Kulte Kirchen dar. Offiziell sind sie Berater der Sultana, doch Gerüchte besagen, dass es einen der Neun nach mehr Macht dürstet. Jeder Kult Jede Kirche verfügt über seine eigene Tempelgarde.
Vor allem die Gardisten der Totengöttin Nahubis haben sich im Befreiungskrieg und danach einen blutigen Ruf erkämpft.
===Außenpolitik===
Mit [[El-Ahil]] besteht, ausgehend von religiös-weltanschaulichen Unterschieden, eine gewisse kulturelle Rivalität, insbesondere in den Bereichen Wissenschaft und Medizin. Politisch sind die Beziehungen zum westlichen Nachbarn hingegen eher gut, was sowohl dem gemeinsamen abajaidischem Erbe als auch der allgemeinen geopolitischen Situation zuzuschreiben ist. So liegt El-Ahil einerseits im ständigen Streit mit Dorien, während andererseits auch Emreia mit dem Kaiserreich [[Südstern]] einen allzu mächtigen und kriegsbereiten Gegner im Osten hat. Beide haben somit ein Interesse daran, die Beziehungen zueinander zu verbessern.
===Besonderheiten der Rechtsprechung in Emreia===
Neben den allgemein in Zivilisationen üblichen Gesetzten, die Diebstahl, Mord und dergleichen unter Strafe stellen, gibt es in Emreia einige besondere Gesetzte mit denen Fremde nicht sofort rechnen.
- Die Leugnung, dass alle 5 Werke von dem Propheten [[Ilai der Asket]] stammen ist Blasphemie und Majestätsbeleidigung zugleich. Folglich steht darauf die Todesstrafe.
- Magieanwendung ist in Emreia streng reglementiert. Zur Anwendung braucht man eine Lizenz der LicakircheLicayiskirche.
- Die bloße Beschäftigung mit Nekromantie ist streng bei Androhung der Todesstrafe verboten. Allein schon der Besitz von Schriften über Nekromantie, die nicht ausdrücklich für die Bekämpfung der Nekromantie durch die Licakirche herausgegeben wurden, ist strafbar.
- Es ist nur den 6 Leibwächter aus der [[Garde der aufblühenden Wüstensonne]] gestattet, sich bewaffnet weiter als 30 Schritt der Sultana zu nähern.
=== Militär ===
Die Macht Emreias beruht auf der Schlagkraft seines Militärs.
Grundsätzlich sind drei verschiedene Stränge zu finden. Die Armee des Reiches, gestützt und geführt durch den Adel, die Wüstensöldner der nomadischen Stämme und den die Tempelwachen der Priesterschaft.
====Die Armee====
Die Armee besteht vor allem aus Bogenschützen und Speerträgern, welche von der Bauernschaft des Reiches gestellt werden. Die Ausrüstung stellt das Reich, die Ausbildung wird von den verschiedenen Gaufürsten, den Provinzverwaltern, durchgeführt.
Die eigentliche Elite bilden die Sensenstreitwagen, die jeweils von zwei Pferden gezogen werden und mit zwei Personen besetzt sind.
Wo diese Kampfschmaschinen Kampfmaschinen in die Reihen der Feinde brechen steht nur noch sehr wenig. Ein einziger Ansturm von ihnen entscheidet meistens die Schlacht und zwar auf sehr blutige Weise.
Während der Lenker den klingenbewehrten Wagen in die Reihen der Feinde lenkt, verbreitet die andere Person schrecken und Furcht mit Bögen oder Wurfspeeren.
Die Wesira Lekrem ist die oberste Befehlshaberin und hat schon viele Schlachten gegen die Wüstenstämme geschlagen.
Emreia verfügte auch langezeit lange Zeit über eine schlagkräftige Flotte, die sowohl den Chufu, als auch die Nordküste uneingeschränkt beherrschtbeherrschte. In letzter Zeit wird aber häufiger von Piraten und Seevölkern berichtet, die die oft ungeschützten Fischerdörfer in Angst und Schrecken versetzen.
====Die Tempelgarden====
Traditionell verfügen die Hohepriester der verschiedenen Gottheiten über eigene Wachen. Zumeist werden diese schon als Kinder unter den Sklaven rekrutiert.
Nur die Stärksten überstehen das harte Training an den verschiedensten Waffen und werden dann auch tatsächlich in den Garden eingesetzt.Die Tempelgarde hat nicht nur den Auftrag ihren Tempel zu beschützen, sondern auch für die Durchsetzung des königlichen Gesetzes in den Strassen Straßen der Städte Sorge zu tragen.Vor allem die Tempeloase Awis, in dem der das höchste Heiligtum des Totengottes thront , ist ein Zentrum dieser Garden.
Zu erkennen sind diese Elitesoldaten an ihren Schwertern, den Kopesh- oder Sichelschwertern. Gerüstet sind sie zumeist mit einem der Gottheit entsprechend verzierten Spangenhelm, einer ledernen Rüstung (oft mit Metallplatten versehen) oder seltener auch einem Schuppenpanzer, und einem langen, darüberliegenden Wappenrock, den neben dem Emblem der Gottheit auch das Emblem des Reiches Emreia ziert.
Für den Schutz von Karawanen und in Kriegszeiten dienen die Söhne der Wüste den Kindern des Chufu, allerdings nie ohne ein hohes Bakschisch dafür zu empfangen. Die Wüstenkrieger bilden eine äußerst erfahrene, kampfstarke und schnelle Kavallerie, die in der trockenen Hitze der Wüste in der Lage ist jeden Gegner in der Schlacht zu stellen, ihn aber auch noch danach zu verfolgen und zu vernichten.
Anders als die regulären Truppen und die Tempelgarden kenne diese Söldner nicht den Begriff der Gnade, ihre Lehrer waren die alles versengende Sonne und der alles vernichtende Sandsturm.
Auch wenn die Menschen im Delta die Wüstensöhne wegen ihrer einfachen, ja erbärmlichen Lebensart heimlich belächeln, weiß ein jeder das , dass niemals einer von diesen sein Wort brechen würde, wenn er der Herrscherin Treue gelobt hat. == Wissenschaft ==
== Wirtschaft ==
== Kultur und Küche Religion ==In der Theokratie Emreia bedeutet Religion viel mehr als Spiritualität, sie ist vielmehr ein staatstragendes Element. Die Regierung, große Teile der Verwaltung, ja sogar die militärische Führung rekrutiert sich aus der Priesterschaft des [[Emreianisches Pantheon| Emreianischen Pantheons]]. Dieser wird von der Haupt- und Sonnengöttin [[Shamm Ra]] angeführt, welche wiederum von der Sultana als Hohepriesterin weltlich vertreten wird. Auch sonst ist der Einfluss der Shamm-Ra Priester sehr groß: sie fungieren u.a. fast im ganzen Delta und entlang des Chufu als Richter und Verwaltungsvorsteher und führen in diese Funktionen den Willen der Sultana aus. Lediglich die Priesterschafft der dunklen Göttin [[Nahubis]] hat eine annähernd vergleichbare Macht im Land, was mit dem stark ausgeprägten Totenkult der Emreianer zusammenhängt. Weitere wichtige Funktionen erfüllt die [[Licayis| Licayiskirche]], die jeglicher Form von Magie eine Erlaubnis erteilen, die [[Al'Giris| Al'Giriskirche]], welche den Bauern Land zuteilt und die [[Rathor| Rathorkirche]], welche die Ruhestandszahlungen der Emreianischen Soldaten verwaltet. Der Einfluss der Kirche ist aber nicht überall omnipräsent. In den ariden Bereichen des Landes, wo fernab der Lebensader Chufu kaum sesshafte Bevölkerung besteht, ist kein Platz und kein Bedarf für den großen, klerikalen Beamtenapparat. Andere Glaubensrichtungen haben sich dort in der nomadischen Bevölkerung gehalten und etabliert. Zum einen herrscht nach wie vor im Osten des Landes das traditionelle [[Pantheon der Abajaiden]] vor, aus welchem sich die emreianische Sonderform erst entwickelt hat. Im theologischen Sinne bestehen noch sehr viele Gemeinsamkeiten und vielerorts sind interessante Mischformen der beiden Religionen entstanden. Religiöse Konflikte gibt es praktisch keine, auch wenn die Priesterschaft am Chufu die Gläubigen des tradierten Pantheons für etwas rückständig halten.
===Kulinarisches===
Die Ernährung in Emreia unterscheidet sich regional sehr stark. Weil das Wasser in den wenigen Oasen zu kostbar für intensive Landwirtschaft ist, essen die Nomaden vor allem ihre eigene Handelsware: Ziegen und Schafe sowie Produkte aus deren Milch. Dazu wird gerne ein Fladenbrot aus grobem Roggen gereicht. Die besonders hartgesottenen können im Osten des Landes auch den sogenannten Wüstenkuchen probieren: ein Brot, welches zu gleichen Teilen aus Ziegenblut und Mehl besteht und im heißen Wüstensand gebacken wird. Heutzutage bringt diese traditionelle Spezialität aber auch kaum ein Abajaide selbst runter. Der Wüstenkuchen wird fast ausschließlich für ahnungslose Reisende zubereitet.
Die Bauern des Großsultanats hingegen ernähren sich von dem, was sie dem Chufu-Ufer abgewinnen. Das sind vor allem Getreide, Hülsenfrüchte, Datteln und verschiedenstes Obst. Vieh wird eher zur Feldarbeit, als zum Verzehr gehalten und auch Fisch steht nur selten auf dem Speiseplan. Zwar ist der Chufu fischreich, gleichzeitig aber auch ein launischer Fluss, voll mit gefährlichen Tieren. In schlechten Jahren sind es daher die Teller der Landbevölkerung am Chufu, und nicht die der Nomanden, die ironischerweise so staubig wie Wüstensand bleiben.
Nur in den Städten, wo die Gaben aus Wüste und Fluss zueinander finden, kann sich die emreianische Küche gänzlich entfalten. Weizengrieß mit Dattel und Lammkeule, Linseneintopf mit Speck vom Zicklein, Barsch im Kichererbsenmantel – so liest sich in etwa eine Speisekarte in Iskandera. Für den, der es sich leisten kann, werden die Gerichte häufig mit kalte Minze- oder Zitronensoßen ergänzt, angesichts der allgegenwärtigen Hitze eine wohltuende Erfrischung.
== Sagen und Legenden ==
'''[[El-Satasch]] ''' Legende um einen blutrüstigen Geist, der in einem Kris wohnt. Das Steinfeld von Bahr-Bila-Ma - von den Einwohnern auch '''[[Rahyjarram (Steinrätsel)]]''' genannt.
'''Die Legende des Wächters:''' <br>
Die Nomaden der tiefen Wüste erzählen von einem Wächter, der in höchster Not zur Hilfe eilt. Gestärkt wird wie Legende von wenigen, angeblichen Augenzeugenberichten, die ihn während eines Sandsturmes gesehen haben wollen. Die meisten Bewohner Emreias tun dies als albernes Geschwätz ab. Viele Expeditionen wurden bereits in die Wüste gesendet um den mysteriösen Wächter zu finden, doch kehrten alle mit leeren Händen zurück. Nur wenige Nomaden glauben an den Funken Wahrheit in der Legende und nennen den Wächter: Dideban.
Der bekannteste, leider namenlose, Augenzeugenberichte: