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{{Stadtbox |status=Erstellung<!--Erstellung/Eingebaut/Anreisbar--> |name=Eodatia<!--Nur ersetzen wenn nicht gleich Seitenname--> |wappen=Antamar_<!-_Kaiserwappen_v1,00-Nur wenn ungleich Wappen_name.png; wenn kein Wappen benötigt nein einfügen --> |flächeeinwohner=143900.000 |einwohnermarktrecht=900.000Ja |marktrechthafen=Ja |kontinent=Anteria |kultur=Mittelländer |land=Heiliges Kaiserreich |provinz=Deodatien
}}
== Allgemeines ==
Eodatia ist eine gewaltige Metropole am Mündungsgebiet des [[Rifan]]. Sie ist die Hauptstadt des [[Heiliges Kaiserreich|heiligen Kaiserreichs]] und mit ungefähr 900.000 Einwohnern gleichzeitig die größte Stadt im Reich. Die Stadt erstreckt sich über die sieben Hauptmündungsarme des Flussdeltas, welche über gewaltige Steinbrücken miteinander verbunden sind. Die größte unter ihnen, die über den Hauptarm des Deltas führt, ist unter ihrer eigenen Last zusammengebrochen. An ihrem Wiederaufbau wird akribisch gearbeitet. Es geht das Gerücht um, dass verschiedenartig geschmiedete Eisenstreben in die neue Brücke eingebaut werden sollen, um sie leichter und stabiler zu bauen – so stabil und so breit, dass eine Gefolgschaft von mindestens zehn Mann bequem nebeneinander laufen können. Zwischen den größeren Armen besteht zudem ein reger Fährverkehr.
== Stadtwappen ==
'''Blasonierung:''' In Silber ein schwarzer Doppelkopfadler, mittig mit einem Herzschild belegt, der auf Blau mit goldenem Bord fünf pyramidisch angeordnete Brücken zeigt, welche durch ein nach unten gewandtes senkrechtes Schwert mittig geteilt werden. Die rote Umrandung steht für das Blut der Verteidiger der Stadt, das Gold für die gottgefälligen Gaben des Deltas, das Blau für die Einheit von Himmel und Wasser. === formale Beschreibung Bedeutung der Elemente ===Ein schwarzer Doppelkopfadler trägt auf seiner Brust ein himmelblau gehaltenes Schild* '''Schwert''' (ältestes Element): Verteidigung des Rifandeltas gegen Angreifer und Hochwasser. Ursprünglich schräg nach rechts oben weisend (Aufbau und Expansion des Reiches), welches ein Schwert – heute senkrecht nach unten gerichtet – fünf Steinbrücken verteidigtals Schutzschirm über den Brücken.Der schwarze * '''Doppelkopfadler trägt an jedem seiner Flügel 12 Federschwingen''' (seit 303 nZ): Steht für Stärke, Weitsicht und Überlegenheit des Kaisers. Eingeführt unter [[Arnhelmd III. Auf seiner Brust eint ein rot-gold umrandetes Schildwappen aufgesetzt]] als Ersatz des älteren Doppelwolfskopfes, gilt er zugleich als Sinnbild des kurzen „Doppelkaisertums“ von Arnhelmd III. und seinem Bruder Lisbarth am Ende des Ersten Hauses Eodatia.* '''Fünf Brücken''' (jüngstes Element): Symbol der Stabilität der Stadt und Verweis auf den fünfstöckigen Kaisertempel. Die Schildfläche ist unifarben himmelblau gefärbtEingeführt 881 nZ durch [[Lucianus VII. Auf dieser blauen Fläche sind ]] nach Vollendung der fünften Steinbrücke; ob die Zahl zusätzlich für die fünf unterschiedlich lange Steinbrücken gezeichnetHäuser Eodatias steht, die wie ist in den Akademien umstritten. ''Für eine Pyramide übereinander angeordnet sindausführliche Darstellung der heraldischen Geschichte und Symbolik siehe [[Wappen Eodatias]]. Als Vordergrund dient ein Holzschwert aus '' == Stadt == === Stadtgründung (historische Entwicklung) === ==== Mythos und Lehrmeinung ==== In der mystischen Erzählung wird von einem Helden [[Deodatus]] berichtet, der prä-Kaiser Zeitgegen den Riesen [[Krodod]] gesiegt hat. Die Klinge besteht zwar schon aus geschmiedetem Stahl, die Parierstange jedoch noch aus dem Holz Dieser Held gilt als Namensgeber der Hauptstadt des Pirma-Baums, eines heutigen heiligen Kaiserreiches. Dies ist unter den Stammesgelehrten der einzige unbestreitbare Punkt in der härtesten Frühhistorie Eodatias – alle weiteren Aspekte werden je nach Lehranstalt unterschiedlich gedeutet und schwersten Hölzer Antamarssind Gegenstand lebhafter, nicht selten mit „schlagkräftigen Argumenten“ geführter Diskussionen. Das Heft ist bronze-geschmiedet, damals Maximal fünf Entwicklungstheorien werden als Symbol Grundlage solcher Streitgespräche toleriert; diese entsprechen den [[Fünf Akademien Eodatias|fünf Akademien der Schmiedekunst Stadt]]. Im Folgenden wird die heute am häufigsten vertretene Theorie wiedergegeben. ==== Die häufigst diskutierte Theorie ==== Der Geburtszeitpunkt des Deodatus wird auf etwa -2300 nZ (-1200 AZ) geschätzt. Zu dieser Zeit lebten im südlichen Anteria zahlreiche rivalisierende Nomadensippen aus Hirtenfamilien und des Reichtums gerne verwendetvagabundierenden Wehrmännern, geschützt von kleinen Trupps Kampferprobter. Der KnaufWachsender Gebietsmangel – ausgelöst durch ein zunehmend kälteres Klima und den Vorstoß einer mächtigen Ork-Goblin-Allianz aus dem Norden, in der menschlichen Vorstellung verkörpert durch den Griff und „Riesen“ – drängte alle Stämme in die südlichen Gefilde. Erbitterte Kämpfe untereinander schwächten die Klinge zusammenhält, besteht schon in dieser Ausführung aus Schmiedestahlmenschliche Gattung gegenüber den organisierten Orkverbänden zusätzlich.
''Hinweis: Die ausführliche historische Auseinandersetzung der fünf Akademien zu Vor- und Frühgeschichte ist im Artikel '''[[Gründungstheorien Eodatias]]''' zusammengestellt.''
== geographische Lage = Stadtentwicklung (räumliche und soziale Entwicklung) ===
==== Vorkaiserliche Phase ====
==== Auretianische Provinzhauptstadt und Befreiung ====
==== Erstes Haus und Wiederaufstieg (0–303 nZ) ====
==== Zweites Haus und Bauboom (303–499 nZ) ====
Unter dem Zweiten Haus, das mit [[BildLucianus III.]] und [[Osafur]] kulminiert, erlebte Eodatia einen massiven Ausbau. Die fünf Holzbrücken über die wichtigsten Deltaarme wurden errichtet und um 499 nZ in das Stadtwappen aufgenommen. Mit dem Wirtschaftsaufschwung dehnte sich die Stadt auf alle sieben Hauptarme aus. Die Bevölkerung wuchs durch Zuzug aus den eroberten Provinzen rasant, was zu einer Differenzierung in Handwerker-, Händler- und Hafenviertel führte. ==== Drittes Haus, Steinerne Brücken, Heute (ab 499 nZ) ==== Die Zerstörung der Holzbrücken durch jährliche Hochwasser machte einen Umbau in Stein unausweichlich. Unter [[Lucianus VII.]] wurde 876 nZ die fünfte und letzte Steinbrücke vollendet; 881 nZ hielten sie als Symbol Einzug in das Stadtwappen. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich Eodatia zur größten Stadt Antamars mit heute rund 900.000 Einwohnern. Sozial gliedert sich die Stadtgesellschaft heute in den Hochadel der Reichs- und Stadtfürsten (residierend am Heiligen Hügel), eine breite Schicht aus Handwerkern, Händlern und Gelehrten, sowie das einfache Volk aus Fischern, Fährleuten, Tagelöhnern und Bauern des Umlandes. Eine Sonderstellung nehmen die Mitglieder der fünf alten Häuser ein, deren Einfluss zwar längst nicht mehr politisch, jedoch in den fünf Akademien und in den großen Zünften der Stadt unverändert spürbar bleibt. Im Bau der eingestürzten Hauptbrücke spiegelt sich heute der Übergang zu einer neuen technischen Ära:Erstmals sollen geschmiedete Eisenstreben verbaut werden. === Geographische Lage === Eodatia v0liegt im Mündungsdelta des [[Rifan]], des größten Stromes des nördlichen Kontinents. Der Fluss verzweigt sich beim Eintritt in die Tiefebene in sieben Hauptarme, zwischen denen rund vier Dutzend größere und kleinere Inseln liegen. Auf diesen Inseln und auf den umliegenden Uferzonen verteilt sich das Stadtgebiet auf einer Fläche von gut dreißig Quadratwegestunden – die größte zusammenhängende Stadtfläche im Kaiserreich. Klimatisch profitiert Eodatia von den milden, feuchten Winden, die das nahe Meer ins Delta trägt. Die Sommer sind warm und niederschlagsreich, die Winter mild, jedoch begleitet von dichten Nebeln, die nicht selten tagelang über dem Delta liegen. Im Frühjahr und Spätherbst sorgen die Schmelzwasser und Regenfluten des Rifan regelmäßig für Hochwasser; die Stadt wird durch ein über Jahrhunderte ausgebautes System aus Deichen, Mauern und Schleusen geschützt. Das Umland besteht aus dem extrem fruchtbaren Schwemmland des Deltas, das zwei Ernten im Jahr ermöglicht und die Stadt verlässlich mit Getreide, Wein, Gemüse und Fisch versorgt. Weiter landeinwärts schließt sich das hügelige Kernland der [[Deodatien|Provinz Deodatien]] an, gefolgt von den weiten Ebenen, Wäldern und Mittelgebirgen des inneren Kaiserreichs. Eodatia bildet damit zugleich den südlichen Endpunkt der großen Ost-West-Handelsachse, die das Reich von [[Eisentrutz]] im Nordwesten bis zu den östlichen Königreichen durchzieht, und den nördlichen Knoten des Seehandels mit den Provinzen Südanterias und dem Kontinent [[Eriath]]. === Stadtstruktur === Eodatia gliedert sich räumlich nach den sieben Deltaarmen und den dazwischen liegenden Inseln. Die wichtigsten Stadtteile sind: * '''Heiliger Hügel''' – die zentrale, mittig im Delta gelegene Hauptinsel mit Kaisertempel, Kaiserpalast, den Verwaltungsbauten der Reichskanzlei sowie den Stadtpalästen der fünf alten Häuser. Sie ist über alle fünf großen Brücken erreichbar und der höchste natürliche Punkt der Stadt.* '''Hafeninsel und Werftquartier''' – an der südwestlichen Mündung gelegen, mit dem Großen Reichshafen, der Marinewerft sowie dem Speicherviertel der reichsweiten Handelszünfte. Hier liegen jederzeit Hunderte Schiffe vor Anker.* '''Handwerkerviertel''' – auf den mittleren Deltainseln, gegliedert nach Zünften: Schmiede und Waffenmacher im Norden, Tuchmacher und Färber im Westen (wegen der Wasserläufe), Gerber und Lederer flussabwärts, Bäcker und Lebensmittelhandwerk nahe den Markthallen.* '''Akademieviertel''' – auf der nordöstlichen Hauptinsel, geprägt durch die [[Fünf Akademien Eodatias]], Bibliotheken, Hörsäle und Studentenherbergen. Hier verkehren Gelehrte aus allen Provinzen des Reiches.* '''Tempelbezirk''' – südlich des Heiligen Hügels, mit den Haupttempeln der sieben Götter ([[Iatan]], [[Rhea]], [[Lhaja]], [[Pares]], [[Aiagos]], [[Licia]], [[Athos]]) sowie kleineren Heiligtümern der toleriert verehrten Nebengötter.* '''Marktviertel''' – am Hauptarm gelegen, mit dem Großen Markt, der Münze und den Kontoren der reichsweiten Handelshäuser.* '''Vorstädte''' – außerhalb der inneren Stadtmauern, vor allem nördlich und östlich des Deltas, beherbergen sie den Großteil der einfachen Bevölkerung, Tagelöhner, Zugewanderten und das Fuhrgewerbe. Verbunden werden diese Stadtteile durch '''fünf große Steinbrücken''' über die Hauptarme – jene Bauwerke, die das Wappenbild prägen – sowie zahlreiche kleinere Brücken und einen dichten innerstädtischen '''Fährverkehr''', der von der Fährleute-Zunft streng reguliert wird. Die Hauptbrücke über den breitesten Mündungsarm liegt seit ihrem Einsturz teilweise im Wasser; ihr Wiederaufbau mit eisernen Verstrebungen gilt als das größte Bauvorhaben des Reiches. Die Stadt ist von einer mehrfach erweiterten '''Stadtmauer''' umgeben, deren ältester Teil noch aus der vorkaiserlichen Zeit stammt. Die innere Mauer umschließt den Heiligen Hügel und die zentralen Inseln, die äußere zieht sich über die Vorstädte und die strategisch wichtigen Uferabschnitte. An den großen Ausfallstraßen liegen die vier Reichstore: das Nordtor (Richtung [[Eisentrutz]]), das Osttor (Richtung [[Grünbergen]]), das Westtor (Richtung [[Silberküste]]) und das Seetor zum Hafen. == Repräsentativbauten == [[Datei:Eodatia_v0.01.png|thumb|Vorversion von Lageskizze der Stadt]] * '''Heiliger Kaisertempel''' – fünfstöckiger pyramidaler Bau auf dem Heiligen Hügel, vermuteter Geburtsort des Deodatus und religiöses Zentrum des gesamten Reiches. Sitz des Rates der sieben Hohenpriester.* '''Kaiserpalast''' – Residenz des [[Kaiser Valerian II. Faustus|Kaisers]] bei dessen Aufenthalten in der Hauptstadt sowie dauerhafter Sitz der Reichskanzlei.* '''Die fünf Brücken''' – fünf monumentale Steinbrücken über die wichtigsten Deltaarme, jede vom jeweils regierenden Kaiserhaus benannt. Sie bilden das namensgebende Motiv des Stadtwappens.* '''Eingestürzte Hauptbrücke''' – die größte und älteste der Steinbrücken über den breitesten Hauptarm; derzeit im Wiederaufbau unter Verwendung neuartiger Eisenverstrebungen.* '''Die fünf Akademien''' – die ältesten und angesehensten Lehranstalten des Reiches, hervorgegangen aus den fünf Häusern Eodatias. Sie sind Träger der Lage wissenschaftlichen, theologischen und heraldischen Tradition der Stadt.* '''Großer Reichshafen''' – mit Hafenpalast, Zollkontoren und der kaiserlichen Marinewerft, größte Hafenanlage des Kaiserreichs.* '''Obeliskartiges Wegekreuz am ersten Mündungsarm''' – Erinnerungsmal an das erste Treffen der beiden Stammesfürsten, an der Kreuzung der Straße nach Eodatia mit der Ost-West-Handelsroute gelegen.* '''Hohes Reichsarchiv''' – Aufbewahrungsort historischer Urkunden, darunter des „Diktatus Principus“, der ältesten erhaltenen Friedensurkunde Anterias.* '''Marktbasilika''' und '''Münze''' – Sitz der Handelsgerichtsbarkeit und des Reichsmünzwesens. ----[[Kategorie:Anteria]][[Kategorie:Mittelländer]][[Kategorie:Heiliges Kaiserreich]]
[[Kategorie:Städte]]