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Ejokoshase


Ejokoshase
Wappen der Stadt Ejokoshase
Übersicht
Status
Eingebaut + Anreisbar

Einwohner
14.500

Marktrecht
Ja

Hafenstadt
Ja

Zugehörigkeit
Kontinent

Kultur

Land

Provinz


Inhaltsverzeichnis

Allgemein

Ejokoshase ist die älteste Ansiedlung auf Inoda. Hier steht auch der Kaiserpalast, der allerdings unter dem Shogunat keine politische Bedeutung mehr besitzt. Trotzdem ist unter den traditionsbewussten Inoda der Palast stets ein wichtiges Symbol geblieben und wird mit fast heiliger Sorgfalt in Stand gehalten, für den Tag an dem erneut ein Kaiser über Inoda herrschen wird.

Obwohl das Shogunat faktisch eine vollendete Tatsache darstellt, ist die offizielle Lesart immer noch, dass das Shogunat eine Verwaltung sei, bis ein würdiger Kaiser wieder den Thron besteigt. Der Seitenarm der kaiserlichen Familie, der im Verborgenen lebt (Wishitzu), wird nur von sehr wenigen Inoda als legitime Thronfolger angesehen, was auch der unterschwelligen Propaganda der Shogune anzulasten ist.

Die monarchistischen Strömungen verlaufen unter der Oberfläche, und wenn es irgendwo gärt, dann zuerst in Ejokoshase, um den alten Kaiserpalast herum. Gerade hier fühlen sich einige der Einwohner der kaiserlichen Familie, auch dem nicht als legitim anerkannten Seitenarm, immer noch verbunden und verpflichtet. Dem erbitterten Widerspruch der Einwohner ist es zu verdanken, dass der Kaiserpalast nicht vom ersten Shogun Rumazo Yahimura geschliffen wurde.

Es geht auch das Gerücht, dass der , der über Ejokoshase herrscht, heimlich mit Monarchisten sympathisiert. Aber das sind vermutlich nur üble Nachreden neidischer Rivalen; oder vielleicht auch nicht?

Unbestritten bleibt aber der Stolz der Einwohner, die ihre Stadt als heimliche Hauptstadt ansehen und so ist Ejokoshase der kulturelle Gegenpol zu Myakô geblieben. Das drückt sich auch im großen klassischen Masken-Theater aus, das im südlichen Stadtteil die Tradition der alten überlieferten Schauspielkunst hochhält.

Wirtschaftlich bedeutsam sind für Ejokoshase vor allem Fischfang, Handel und Handwerksbetriebe, was durch den Hafen begünstigt wird.

Die Nähe zum Gebirge sorgt für einen steten Zustrom an Erzen: Eisen, Silber, Kupfer und Gold, sodass auch die Münzprägung der Stadt ein gesichertes Einkommen garantiert.

Herkunft des Namens

Ejokoshase trägt den Namen zu Ehren des Kapitäns Samu Ejokoshi der die Hauptinsel Tekkaios für die Inoda entdeckte und sein Andenken wird in Form eines steinernen Denkmals unweit des Kaiserpalastes gewürdigt.

Sonstiges

  • Wappen: Als Symbol für die Macht des Kaiser ist im Stadtwappen ein Kaanata auf goldenem Grund im oberen Halbkreis.
Als Symbol für die Verbundenheit zum Meer und den Schutz, dem der Kaiser der Stadt gewährte, eine goldene Muschel auf blauem Grund im unteren Halbkreis.

Politik

Geschichte

Bevölkerung

Größtenteils Inoda. Ungefähr 5% andere Tekkaio.

Berühmte Personen

  • Sensei Kishtawe: Gehört zu den bekanntesten Lehrern, die die Kunst des Umgangs mit einem Kermai lehren.
  • Sensei Inodagawa: Ein Meister der Stangenwaffen, besonders des Nemkai.

Stadtbild

Ejokoshase liegt tief an einer Bucht der Ostküste. Recht schnell steigt das Terrain an zu den nahen Gebirgsketten, die Inoda in Nord-Südrichtung durchziehen.

Berühmte Bauwerke

  • Kaiserpalast: Das Dach des Pagodenbaus ist mit vergoldeten Schindeln gedeckt, und die im Grundton roten Wände werden durch farbenfrohe Darstellungen aus der Mythologie verziert. An den benachbarten Seiten des Fünfecks sind zwei kleine Kastelle, in denen die kaiserliche Leibgarde untergebracht ist, die den Palast bewacht. Unter dem Shogunat ist die Garde aber nur wenige Köpfe stark und untersteht dem Shogun.
  • Maskentheater: Das Nô-Theater (能) ist eine dramatische Darstellungsform, die alle Arten seelischer Abgründe ausspielt. Häufige Themen sind Liebe, Krieg und Macht oder gar der Wahnsinn. Neben menschlichen Figuren finden in den Masken auch mythologische Figuren Ausdruck wie Dämonen (Oni 鬼) oder Drachen (Tatsu 竜).
  • Zentraler Platz: Den Mittelpunkt der Stadt bildet der Platz der "Macht und Ruhm der Inoda" genannt wird. Dort befindet sich in der Mitte das Standbild von Samu Ejokoshi, dem Entdecker der Insel. In den Ecken des fünfeckigen Platzes sind Standbilder errichtet, die die Säulen der Macht und des Ruhmes Inodas darstellen: die Bauern und Kulis, die Handwerker und Künstler, die Gelehrten, die Geweihten und die Krieger. An der nach Westen ausgerichteten Seite des Platzes führt eine breite Freitreppe auf ein Plateau, auf dem der kaiserliche Palast steht.

Besonderheiten

  • Münzpräge
  • Markt
  • Lagerhaus
  • Gosse
  • Mietstall

Banken

Gasthäuser

Händler

Kampfschulen und Lehranstalten

Umgebung

  • Landschaft: Küste, gen Westen Gebirge mit ergiebigen Erz- und Edelmetall-Vorkommen
  • Vegetation: Obstanbau (Kirsche, Pflaume, Pfirsich, Äpfel), Teesträucher
  • Tierwelt: Fisch

Wegweiser

Landweg

  • Ishishima (Shogunat Inoda), 725 Meilen (Landstraße, Küste und Strand)
  • Myakô (Shogunat Inoda), 505 Meilen (Gebirgspass, Gebirge)
  • Sagirashte (Shogunat Inoda), 525 Meilen (Gebirgspass, Gebirge)

Seeweg

  • Inodashe (Shogunat Inoda), 2475 Meilen (Meer)
  • Ishishima (Shogunat Inoda), 750 Meilen (Meer)