Graf Baldur von Isenburg ist der amtierende Herrscher der Markgrafschaft Isenburg und das Oberhaupt des hiesigen Grafenhauses im Heiligen Kaiserreich.
Allgemeines
Graf Baldur gilt als ein vom langen Grenzkrieg gezeichneter, kriegsbesessener und unerbittlicher Herrscher des alten Schlages. Er regiert die Provinz mit eiserner Hand von der trutzigen Isenburg aus. Seine gesamte Regentschaft ist den ständigen Konflikten mit den indigenen, kaiserfeindlichen Aivarunen-Stämmen gewidmet, die aus den nördlichen Wäldern des Isentanns heraus operieren.
Geschichte und Regentschaft
Unter seiner Führung wurde die Markgrafschaft massiv militarisiert, um das kaiserliche Hinterland und die lokalen Handelsstraßen (wie die Verbindung nach Berenhavn) dauerhaft zu befreien und zu sichern. Er gilt als treuer, wenn auch kompromissloser Vasall des Kaisers, dessen Hauptaugenmerk stets auf der Wehrhaftigkeit seiner Grenztruppen liegt.
Seine kriegerische Politik brachte der Region zwar militärische Stabilität, verlangte den Handwerkern und Bauern jedoch über Jahrzehnte erhebliche Abgaben ab. Lokale Legenden besagen, dass der strenge Geist seiner langjährigen, blutigen Kampagnen bis heute in den Wehrgängen der Hauptfestung sowie in den von ihm in Auftrag gegebenen Klingen der markgräflichen Rüstkammern spürbar ist.
Politik und Hofhaltung
Graf Baldur residiert in der Kernburg der Isenburg. Er hält regelmäßig Gericht und befehligt die Grenztruppen sowie die stationierten Söldnerverbände der Provinz persönlich. Er ist der oberste Dienstherr von traditionellen Handwerksbetrieben wie Hlûthars Rüstkammer, die sein Haus seit Generationen mit Rüstungen beliefern. In jüngerer Zeit überlässt der gealterte Graf die alltägliche Verwaltung zunehmend seinen Beratern, bleibt jedoch in militärischen Belangen die unangefochtene Autorität der Markgrafschaft.