Huckendorf: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Die Huckendorfer leben vom Holz: Sie fällen, köhlern, schlagen Schindeln und binden im Frühjahr die Stämme zu Flößen, die der | + | Die Huckendorfer leben vom Holz: Sie fällen, köhlern, schlagen Schindeln und binden im Frühjahr die Stämme zu Flößen, die der Grones flussabwärts zu den Sägewerken und Holzhöfen Grünbergens trägt. Ein markgräflicher Grenzposten mit einem halben Dutzend Landwehrleuten überwacht den Weg nach Grünbergen, mehr Obrigkeit gibt es hier nicht. Die Häuser sind aus Blockholz gebaut und mit Moos gedichtet, und die Hunde des Dorfes sind groß, da im Winter die Wölfe aus dem Breitwald bis an die Zäune kommen. |
Eine halbe Tagesreise weit im Wald, an einem Nebenbach versteckt, liegt ein kleiner, dunkler See mit einer Insel, auf der eine Hexe hausen soll. Niemand aus dem Dorf rudert dorthin, und Fremde, die es versuchen wollen, werden mit Schweigen bedacht. Kartographiert ist der See nicht, und auf den Karten der Mark ist er nur ein blauer Fleck ohne Namen. | Eine halbe Tagesreise weit im Wald, an einem Nebenbach versteckt, liegt ein kleiner, dunkler See mit einer Insel, auf der eine Hexe hausen soll. Niemand aus dem Dorf rudert dorthin, und Fremde, die es versuchen wollen, werden mit Schweigen bedacht. Kartographiert ist der See nicht, und auf den Karten der Mark ist er nur ein blauer Fleck ohne Namen. | ||
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* '''Vegetation:''' Eichen- und Buchenwald, Kiefern auf den Kuppen | * '''Vegetation:''' Eichen- und Buchenwald, Kiefern auf den Kuppen | ||
| − | * '''Tierwelt:''' Wölfe, Hirsche, Wildschweine; im | + | * '''Tierwelt:''' Wölfe, Hirsche, Wildschweine; im Grones Hechte, Barsche und Aale |
== Wegweiser == | == Wegweiser == | ||
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| − | + | * [[Drauererwalde]] (Hl. Kaiserreich (Grafschaft Zweiseen)), 300 Meilen (Weg, Fluss- und Seeufer) | |
| + | * [[Flegeldorf]] (Hl. Kaiserreich (Königreich Grünbergen)), 115 Meilen (Weg, Fluss- und Seeufer) | ||
| + | * [[Kaiserstein]] (Hl. Kaiserreich (Markgrafschaft Ostmark)), 280 Meilen (Waldweg, Waldgebiet) | ||
[[Kategorie:Markgrafschaft Ostmark]] | [[Kategorie:Markgrafschaft Ostmark]] | ||
Aktuelle Version vom 3. September 2026, 21:07 Uhr
Inhaltsverzeichnis
Allgemein
Huckendorf ist ein Köhler- und Holzfällerdorf auf den „Hucken“, den bewaldeten Hügelrücken im Südosten der Markgrafschaft Ostmark, wo der Ostmärker Forst in den Breitwald des Königreichs Grünbergen übergeht. Das Dorf liegt am Grones, der gut fünfzig Meilen weiter westlich aus dem Unteren Tamursee austritt und von hier aus seicht und breit nach Osten durch den Breitwald zieht, um erst hinter Flegeldorf und Norbrück in Grünbergen das Nebelmeer zu erreichen. Aus den Meilern am Waldrand steigt beständig blauer Rauch auf.
Die Huckendorfer leben vom Holz: Sie fällen, köhlern, schlagen Schindeln und binden im Frühjahr die Stämme zu Flößen, die der Grones flussabwärts zu den Sägewerken und Holzhöfen Grünbergens trägt. Ein markgräflicher Grenzposten mit einem halben Dutzend Landwehrleuten überwacht den Weg nach Grünbergen, mehr Obrigkeit gibt es hier nicht. Die Häuser sind aus Blockholz gebaut und mit Moos gedichtet, und die Hunde des Dorfes sind groß, da im Winter die Wölfe aus dem Breitwald bis an die Zäune kommen.
Eine halbe Tagesreise weit im Wald, an einem Nebenbach versteckt, liegt ein kleiner, dunkler See mit einer Insel, auf der eine Hexe hausen soll. Niemand aus dem Dorf rudert dorthin, und Fremde, die es versuchen wollen, werden mit Schweigen bedacht. Kartographiert ist der See nicht, und auf den Karten der Mark ist er nur ein blauer Fleck ohne Namen.
Herkunft des Namens
Nach den „Hucken“, den Hügelrücken, auf denen das Dorf liegt.
Politik
Grenzposten der Ostmark zum Königreich Grünbergen. Der Dorfälteste, zugleich Wirt des einzigen Gasthauses, regelt die Angelegenheiten des Dorfes.
Geschichte
Als Köhlersiedlung am Rand des Breitwalds entstanden. Die Sage von der Hexe auf der Seeinsel ist älter als das Dorf.
Einwohner
Rund 1.800 Menschen, Mittelländer: Köhler, Holzfäller, Flößer, Jäger und die Landwehrleute des Grenzpostens.
Berühmte Personen
Bisher ist keine berühmte Person in diesem Dorf geboren worden oder lebt(e) hier.
Stadtbild
Blockhäuser mit Moosdichtung entlang des Flussufers, Floßlände und Meiler am Waldrand, ein Palisadenposten am Weg nach Grünbergen.
Berühmte Bauwerke
In Huckendorf gibt es keine Bauwerke, die über das Dorf hinaus berühmt wären.
Besonderheiten
- Tempel: Tempel des Iatan und der Rhea, Schreine der Lhaja und der Licia.
- Die Hexeninsel im versteckten Waldsee, eine halbe Tagesreise vom Dorf, zu der niemand rudert.
Banken
Vor Ort gibt es keine Bankfilialen.
Gasthäuser
- Beim Köhler: Eine niedrige Blockhütte am Dorfplatz mit einem Ofen aus Feldsteinen, um den sich abends die Köhler und Holzfäller drängen. Es gibt Bier aus Kaiserstein, Baumrindenschnaps aus Barkholtz und immer einen Kessel Eintopf mit Pilzen und Speck. Wirt Hinnerk Buckel ist zugleich der Dorfälteste; wenn ein Fremder nach der Insel im See fragt, schenkt er wortlos nach und wechselt das Thema.
Händler
- Huckenhof (Lebensmittel): Kleine Auslagen vor dem größten Hof des Dorfes: Brot, Speck, Waldbeeren und Pilze vom Rand des Breitwalds.
- Köhlerplatz Huckendorf (Rohstoffumschlag): Am Waldrand, wo die Meiler qualmen: Holzkohle in Säcken, Bauholz, Schindeln, Harz und Felle aus dem Breitwald. Köhlermeister Wendel Rußbart kauft und verkauft für das ganze Dorf und weiß, wo im Wald man besser nicht hingeht.
Kampfschulen und Lehranstalten
Vor Ort gibt es keine Kampfschulen oder Lehranstalten.
Umgebung
- Landschaft: Bewaldete Hügelrücken, breites Tal des Grones, Übergang zum Breitwald; der Untere Tamursee liegt gut fünfzig Meilen flussaufwärts im Westen
- Vegetation: Eichen- und Buchenwald, Kiefern auf den Kuppen
- Tierwelt: Wölfe, Hirsche, Wildschweine; im Grones Hechte, Barsche und Aale
Wegweiser
Landweg
- Drauererwalde (Hl. Kaiserreich (Grafschaft Zweiseen)), 300 Meilen (Weg, Fluss- und Seeufer)
- Flegeldorf (Hl. Kaiserreich (Königreich Grünbergen)), 115 Meilen (Weg, Fluss- und Seeufer)
- Kaiserstein (Hl. Kaiserreich (Markgrafschaft Ostmark)), 280 Meilen (Waldweg, Waldgebiet)
