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Eodatia

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Lore-Abgleich Königreich Eodatien/Eodatia mit Spieldaten, Nachbarn und Chronologie (RegelBot, Skill orte-einbau)
== Stadtwappen ==
'''Blasonierung:''' In Silber ein schwarzer , rot bewehrter Doppelkopfadler, mittig mit einem Herzschild belegt, der auf Blau mit goldenem Bord fünf pyramidisch angeordnete Brücken zeigt, welche durch ein nach unten gewandtes senkrechtes Schwert mittig geteilt werden. Die rote Umrandung Bewehrung des Adlers steht für das Blut der Verteidiger der Stadt, das Gold für die gottgefälligen Gaben des Deltas, das Blau für die Einheit von Himmel und Wasser.
=== Bedeutung der Elemente ===
Im Zuge der Expansion des [[Nuovo Imperio Aurecciani|Imperium Magnum Auretiani]] wurde Eodatia über Jahrhunderte hinweg in das Alte Reich eingegliedert und als Hauptstadt der auretianischen Provinz Deodatien geführt. Die auretianische Verwaltung brachte einen tiefgreifenden Modernisierungsschub: das gemauerte Wasser- und Straßennetz, die ersten Ringtempel der sieben Götter nach dem [[Auretian-Landor-Decretum]] (468 AZ), Verwaltungsbauten in steinerner Bauweise und eine erste systematische Stadtplanung um den Heiligen Hügel. Die fünf Häuser Eodatias überlebten als lokale Patrizierfamilien und stellten den unteren Verwaltungsadel der Provinz. In den späten Jahren des Imperiums – nach der Erhebung des Kaisers [[Octarius|Octarius]] im Jahre 1065 AZ – erhob sich die Provinz Deodatien gegen das Auretianische Reich und konnte die kaiserlichen Truppen vom Festland zurückdrängen. Die hartnäckige Verteidigung des Rifandeltas gegen die durchziehenden Legionen gilt eodatischen Geschichtsschreibern als einer der entscheidenden Anstöße für den Niedergang des Alten Reiches. Wenige Jahre nach diesem Sieg, um 1083 AZ, brachen mit dem missglückten Magierritual des [[Severus Astrale]] die Katastrophen aus, die die '''dunkle Zeit''' einläuteten; ein Großteil der auretianischen Infrastruktur Eodatias wurde durch Erdbeben und Flutwellen zerstört.
==== Erstes Haus und Wiederaufstieg (0–303 0–304 nZ) ====
Die improvisationsstarke Wiedererrichtung der Stadt aus den Trümmern der dunklen Zeit machte Eodatia zum unbestrittenen Zentrum des aus der Asche aufsteigenden [[Heiliges Kaiserreich|Heiligen Kaiserreichs]]. Das Erste Haus Eodatia formierte sich aus den überlebenden Patrizierfamilien und beerbte die auretianische Verwaltungstradition mit eigenem Anspruch auf imperiale Kontinuität. Es entstanden die ersten gemauerten Stadtviertel auf den größeren Deltainseln, eine erste Ringmauer und der unverkennbare Heilige Kaisertempel auf dem Heiligen Hügel. Das Erste Haus endete 303 304 nZ mit , kurz nach dem Doppelkaisertum von [[Arnhelmd III.]] und seinem Bruder Lisbarth; im selben Jahr schon 303 nZ wurde der Doppelwolfskopf im Stadtwappen durch den Doppelkopfadler ersetzt – ein bewusster Rückgriff auf das Wappentier des untergegangenen Alten Reiches, mit dem das HKR seinen Anspruch auf die imperiale Nachfolge auch heraldisch festschrieb.
==== Zweites Haus und Bauboom (303–499 304–499 nZ) ====
Unter dem Zweiten Haus, das mit [[Lucianus III.]] und [[Osafur]] kulminiert, erlebte Eodatia einen massiven Ausbau. Die fünf Holzbrücken über die wichtigsten Deltaarme wurden errichtet und um 499 nZ errichtet; in das Stadtwappen aufgenommenkamen die Brücken erst 881 nZ nach ihrem Neubau in Stein. Mit dem Wirtschaftsaufschwung dehnte sich die Stadt auf alle sieben Hauptarme aus; das Zollstädtchen [[Sonnenbrück (Eodatia)|Sonnenbrück]] am Oberlauf war die erste Nachbarsiedlung, die in den Einflussbereich der Stadt geriet. Die Bevölkerung wuchs durch Zuzug aus den eroberten Provinzen rasant, was zu einer Differenzierung in Handwerker-, Händler- und Hafenviertel führte.
==== Drittes Haus, Steinerne Brücken, Heute (ab 499 nZ) ====
* '''[[Palaststadt (Eodatia)|Palaststadt]]''' – die Hochstadt auf der mittleren Deltainsel mit dem Heiligen Hügel, auf dem Kaisertempel und Kaiserpalast mit der Reichskanzlei stehen; dazu der alte Königspalast der eodatischen Krone, das Hohe Reichsarchiv, die Münze, die Stadtpaläste der alten Häuser, die Stammhäuser der Banken und Handelsgesellschaften und die Tempel der sieben Götter. Verwaltet von einem geheimen Rat der Alten, bewacht von der Palastgarde.
* '''[[Theadorsheim (Eodatia)|Theadorsheim]]''' – der östliche Bezirk jenseits des Hauptarms, aus dem Landsitz Kaiser Theadors gewachsen. Hier kreuzen sich die Reichsstraßen, hier liegen der Große Markt mit der Marktbasilika und das Athos-Kolosseum mit fast 66.000 Plätzen, in dem die Kaiser-Festspiele ausgetragen werden; am Osttor beginnt die [[Straße|Via Aurisia]].
* '''[[Sonnenbrück (Eodatia)|Sonnenbrück]]''' – das nördliche Quartier an der schmalsten Stelle des Rifan, Zollpunkt für den Flusshandel aus den [[Die freien Flusstäler|Freien Flusstälern]] und den Bergen bei [[Altpforten]]; mit dem Flavium-Amphitheater (25.000 Plätze) und dem Perlenmarkt. Am Nordtor beginnt die Straße nach Vitalon und zur Kaiser-Ionas-Alleenach Vitalon.
* '''[[Steinklippen (Eodatia)|Steinklippen]]''' – der Seehafen an der Mündung des Unterrifan mit der Flottenbasis der Galeeren des Reiches, den Werften, Speichern und Krantürmen sowie den Kaiser-Valkim-Thermen; am Seetor wird der Hafenzoll erhoben.
* '''[[Fischerort-Südstadt (Eodatia)|Fischerort-Südstadt]]''' – die alten Fischerdörfer am Thalassa und die planmäßig angelegte Südstadt, mit dem Fischmarkt, der die ganze Stadt versorgt; im Südwesten das Fischergrab, ein unkontrolliert gewachsenes Häusermeer der Ärmsten und Schlupfloch des Untergrunds.
* '''[[Auenhof-Weststadt (Eodatia)|Auenhof-Weststadt]]''' – die Vorstädte im Westen beiderseits des Hellrifan, Mietskasernen bis zu sechs Geschossen, dazwischen verbliebene Höfe; hier wohnt der Großteil des einfachen Volkes. Am Westtor beginnt die Calesiastraße nach [[Calesia]]; hier erreicht auch die Thalassastraße (Reichsstraße II) aus Sargaria die Stadt.
* '''[[Akademieviertel (Eodatia)|Akademieviertel]]''' – die Gelehrteninsel zwischen Palaststadt und Theadorsheim mit den Fünf Akademien, den Kollegien und der Bibliothek der Kaiser-Amarhold-Universität, Hörsälen und Studentenherbergen.
Verbunden werden die Bezirke durch '''fünf große Steinbrücken''' über die Hauptarme – jene Bauwerke, die das Wappenbild prägen, jede nach dem Kaiserhaus benannt, unter dem sie vollendet wurde – sowie zahlreiche kleinere Brücken und einen dichten innerstädtischen '''Fährverkehr''', der von der Fährleute-Zunft streng reguliert wird. Die Hauptbrücke zwischen Palaststadt und Theadorsheim liegt seit ihrem Einsturz teilweise im Wasser; ihr Wiederaufbau mit eisernen Verstrebungen gilt als das größte Bauvorhaben des Reiches.
Die Stadt ist von einer mehrfach erweiterten '''Stadtmauer''' umgeben, deren ältester Teil noch aus der vorkaiserlichen Zeit stammt. Die innere Mauer umschließt die Hochstadt der Palaststadt, die äußere zieht sich über die Vorstädte und die strategisch wichtigen Uferabschnitte. An den großen Ausfallstraßen liegen die vier Reichstore: das Nordtor in Sonnenbrück (Straße nach Vitalon und über die Kaiser-Ionas-Allee nach Vitalon, [[Fürstentum Wulffenberg|Wulffenberg]], und [[Großherzogtum Rosenburg|Rosenburg]] ; in Vitalon zweigt die Reichsstraße III nach Dermeses und [[Eisentrutz]]Xavern ab), das Osttor in Theadorsheim (Via Aurisia nach Rifansund, Larsan und in die [[Königreich Silberküste|Silberküste]]), das Westtor in Auenhof (Calesiastraße nach Calesia und ins [[Fürstentum Athois|Athois]], Thalassastraße aus Sargaria) und das Seetor in Steinklippen.
== Repräsentativbauten ==
3.943
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