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ZB Editor 3455 Heldenleben


Die nachfolgenden Links beinhalten Material, welches wahrscheinlich direkt in das Spiel implementiert wird. Versteh dies bitte als SPOILERWARNUNG! Jede/r Spieler/in von Antamar, der/die hier nicht mitarbeiten möchte, sollte sich genau überlegen, ob er/sie bereits vorzeitig von diesem Abenteuer erfahren möchte, indem er/sie sich die folgenden Inhalte durchliest.





Heldenleben 6
Ingame
Schreiber
Unbekannt

Erschienen
Unbekannt

Verbreitung
Unbekannt

Sprache
Zwergisch

Standort
Unbekannt

Outgame
Autor


Besonderheiten
Warentag 3455
Status
Buch in Erstellung

Beschreibung

Buchtext: (Voraussetzung: Schriften: Zwergenrunen 9, Sprachen: Zwergisch 9 - verkaufbar in diversen Läden - kaufbar West-Anteria in Buchläden)

Seite 1: Heldenleben Abenteuerliche Geschichten für Jung und Alt Fußzeile: von Constantin Kuhnbert

Seite 2: Allerlei Erlebnisse verschiedener Personen denen ich auf meinen Reisen quer über die Kontinente Antamars begegnet bin. Zusammengetragen und übersichtlich von mir für die Nachwelt niedergeschrieben.

Seite 3: Durchzechte Nacht

Einen mäandernden Pfad ins Tal folgend holte ich einen Zwerg ein, der ein schweres Bündel über der Schulter trug. Bei genauerer Betrachtung, erkannte ich blondes langes Haar unter einer Wolldecke heraus spitzen. Just in dem Moment als ich die Decke anheben will, bleibt der Zwerg stehen und dreht sich zu mir. „Guten Tag der Herr, wundert euch nicht! Mein Freund hier hat nur einen über den Durst getrunken. Der wird schon wieder!“ Er bemerkte meine Irritation, nickte mit dem Kopf Richtung Tal: „Wenn ihr wollt erzähle ich euch ein bisschen von uns, während wir Gehen! Wie mir scheint haben wir den gleichen Weg!“

Nun unser Kennenlernen begann vor vielen Götterläufen, denn wir hatten – mehr oder minder freiwillig - eine Aufgabe erhalten, die alle Völker Antamars betraf. Sie bestand darin ein verloren geglaubtes Artefakt aus den Klauen zwielichtiger Gestalten wiederzubeschaffen. Denn es bestand Grund zur Besorgnis, dass die Macht dieses Gegenstands missbraucht werden könnte um großen Schaden, durch Krieg, Zerstörung und Unterdrückung, zu verursachen. Bei Umor als gäbe es nicht schon genug unnötige Scherereien unter den Völkern. Ganz zu schweigen von Dingen mit denen ich mich lieber beschäftigen würde. Aber mein König hatte mich als Vertreter unseres Volkes gesandt und so war ich gezwungen mit den anderen Mitreisenden, der verschiedenen Völker, zusammen zuarbeiten. Ich traute zu Anfang kaum einem Menschen und schon gar nicht diesem überheblichen, schlaksigen Elfen.

Diese abenteuerliche und oft gefährliche Reise, führte durch Wälder, Gebirge – drüber wie drunten durch – sowie über reisendes Gewässer. Einige Male, wie ich leider gestehen muss, war es ganz nützlich diesen Elfen dabei zu haben. Er kämpfte Wege frei, verschoss viele Pfeile, die selten ihr Ziel verfehlten und fand Pfade auf Grund seiner Naturverbundenheit, die uns anderen verborgen geblieben wären. Einmal hat er mich vor dem Abstürzen bewahrt indem er mich am Barte festhielt und wartete bis ich halt gefunden hatte um mir dann seine Hand zu reichen und hinaufzog. Das ärgerte mich zwar, aber die Freude noch am Leben zu sein überwog. So wurden wir mit der Zeit gute Freunde und einigten uns darauf, dass wir gemeinsam unseren Völkern ein Besuch abstatten so fern wir denn die Mission erfolgreich abschlossen und noch am Leben wären.

Der Feind entpuppte sich als gerissen, denn es gelang ihm ein ums andere Mal uns zu entwischen. Ob da die Macht des Artefakts im Spiel war, kann ich nicht sagen, nur so viel, dass wir uns nicht länger zum Narren halten lassen wollten. Wir wandten eine List an, eine brillante Idee des Halborks, durch deren Hilfe es uns gelang diesen Tunichtgut so aus dem Konzept zu bringen, dass er sich vor Lachen am Boden kugelte und an dem dadurch ausgelösten Brechreiz erstickte. Wahrlich kein schöner Anblick. Aber in gewisser Weise befriedigende Genugtuung für seine bösartigen Scherze, die er mit uns trieb. Wir verstauten den zepterartigen Gegenstand und beförderten die Leiche mit einem Tritt in einen nahe gelegenen Fluss. Auf dem Rückweg kam mir der Einfall, dass wir das Artefakt besser unschädlich machen sollten als es der Sultane zu bringen.

Nun was soll ich sagen, die Gefahr ist abgewendet und wir Leben noch! Die Wüstenkönigin will mit uns nun nichts mehr zu tun haben und hat uns barsch des Landes verwiesen. Aber uns ist das vollkommen Gleich. Wir sind zu meiner Sippe aufgebrochen und haben es dort ordentlich krachen lassen. Nur wie mir scheint war es keine allzu gute Idee, mein Freund mit jedem aus meiner Familie „Bruderschaft“ trinken zu lassen. Allerdings hat er tapfer bis zum letzten Vetter durchgehalten, bis es ihm dann wortwörtlich den Boden unter den Füßen weggerissen hat. Nun ist er schon seit zwei Tagen bewusstlos, vielleicht auch schön länger, denn es hat gedauert bis ich ihn nach dem Gelage fand. Natürlich hätten wir ihn auch unterm Berg versorgen können. Aber mir schien, dass meinem Freund mit Bewegung an der frischen Luft besser geholfen wäre, als mit unserem Zwergengebräu.

„Hen hadhod!“ meldete sich plötzlich der Elf zu Wort und der Zwerg strahlte über das ganze Gesicht. Dann half er seinem Freund sich hinzusetzen und fragte ihn scherzhaft: „Na, bereit für ein weiteres Zwergenbock?“ Der Elf schüttelte nur mit dem Kopf und machte Anstalten sich gleich übergeben zu wollen. „Dann wollen wir mal weiter zu deiner Sippe. Aber zuvor lass uns noch etwas anständiges Essen!“ lachte der Zwerg. Weil ich die beiden nicht weiter stören wollte, verabschiedete ich mich von ihnen. Was für ein eigentümliches Pärchen.


Gelesen: je 5 geb. EP auf: Legenden, Völkerkunde, Zechen


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