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Seidenraupe

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Die Seidenraupe ist die Larve des Seidenspinners. Die Raupe wird nach der ersten Häutung perlgrau, teils ins Bräunliche, teils ins Gelbliche neigend. Einige Formen sind schwärzlichgrau oder samtschwarz oder am ganzen Körper dunkel quergestreift. Die Seidenraupe häutet sich viermal, und 30 bis 35 Tage nach dem Ausschlüpfen aus dem Ei ist sie spinnreif. Die Spinndrüsen der Raupe bestehen aus einem vielfach gewundenen Schlauch, dessen hinterer Teil das aus Proteinen bestehende Seidenmaterial absondert, welches durch dünne Ausführungsgänge zu der im Kopf gelegenen Spinnwarze und von da aus dem Körper geleitet wird. Indem die Raupe das an der Luft sofort zu einem Faden erhärtende Protein-Material aus den Spinnwarzen austreten lässt und dabei mit dem Kopfe charakteristische Bewegungen macht, legt sie um sich herum Fadenwindung um Fadenwindung. Nach dem anfänglichen Ausstoß einer unregelmäßigen, lockeren Fasermasse, der sogenannten Wattseide, ist sie in kurzer Zeit von einem dichten Seidengespinst, dem Kokon, eingeschlossen, der aus einem einzigen bis zu 900 Schritt langen Faden besteht. Der Kokon ist länglich-oval. Acht Tage nach dem Einspinnen verpuppt sich die Seidenraupe, nach weiteren acht Tagen schlüpft der Schmetterling, wobei er den Kokon durch eine bräunliche Flüssigkeit an einer Stelle auflöst.

Verbreitung und Lebensraum

Die Seidenraupe und ihre Zucht kommen ursprünglich von den Tekkaioinseln wo ihre Zucht lange als Geheimnis galt.

Daten

  • Art: Insekten
  • Aurentum: Bombyx luni
  • Lebensraum: s.o.
  • aggressiv: nein
  • Häufigkeit: mäßig
  • Seidengewinnung: Um das Garn zu gewinnen, werden die Puppen etwa am zehnten Tag nach Fertigstellung des Kokons mit kochendem Wasser oder heißem Dampf getötet. Der Spinnfaden wird vorsichtig abgewickelt und vor der Weiterverarbeitung in der Seidenweberei sorgfältig gereinigt.

Nahrung

Die Seidenraupe ernährt sich von den Blättern des Maulbeerbaumes