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Odonata


Odonata
Wappen der Stadt Odonata
Übersicht
Status
Eingebaut + Anreisbar

Einwohner
2.800

Marktrecht
Ja

Hafenstadt
Ja

Zugehörigkeit
Kontinent

Kultur

Land

Provinz


Inhaltsverzeichnis

Allgemein

Odo wurde hier geboren! Aber das interessiert heutzutage leider niemanden mehr...

Odonata ist in diesen Tagen ein unbedeutendes Städtchen. Das einzig Bemerkenswerte ist der frisch ausgebesserte Flusshafen, über den man den Sarza abwärts relativ rasch in das ungleich pulsierendere Osteo Magno gelangt.

In Odonata ist zum ersten Mal der "Samza" getanzt worden, eine überaus körperbetonte Angelegenheit. Jährlich finden hier Straßenumzüge statt, auf denen Meister und aufstrebende Schüler dieses Faches ihre Kunst einem immer zahlreicher werdenden Publikum präsentieren.

Herkunft des Namens

Odo wurde hier geboren! Nur weiß heutzutage niemand mehr, wer oder was Odo überhaupt war.

Sonstiges

  • Wappen: Eimer vergießt silberne Milch auf rotem Grund.
  • Samza: Dieser schweißtreibende, körperbetonte Tanz wurde hier erfunden und perfektioniert.
  • Tanzabende: Zweimal die Woche finden Tanzabende statt. Der Besuch an sich kostet Bürger drei Groschen, fremde Besucher einen Thaler, jedoch Bewirtung und Tanzstunden werden extra berechnet und auch die Musiker freuen sich über kleine Spenden. Dafür kann man kunstvollere Tänze bewundern als selbst an so manchem Fürstenhof. Und weil die hiesigen Tänzerinnen selten Geld für prachtvolle Ballkleider haben, investieren sie ihre Ersparnisse lieber in kleine Mengen hochwertigen Stoff, aus dem sie atemberaubend knappe Gewänder schneidern ...
  • Feierlichkeiten: Jährlich finden Straßenumzüge statt, auf denen sich Tänzer präsentieren. Selbst die sonst ungern gesehenen Nachbarn aus Lúnasadh kommen dafür in Scharen in die Stadt und da sie auch ihre Groschen hier lassen, toleriert man sie in der Zeit.

Politik

  • Hier steht eine königliche Pfalz
  • Aufgrund der Grenznähe zu Lúnasadh ist die Pfalz gut befestigt, der Grenzfluss Rio Sarza gesichert, so dass er jederzeit effektiv gesperrt werden könnte.

Geschichte

Einwohner

ca. 2.800 - fast ausschließlich Westendarer

Trotz der Nähe zu Lúnasadh gibt es in der Stadt so gut wie keine dauerhaften Bewohner aus diesem Land. Nur zu Fest- und Markttagen sind sie willkommen, dürfen aber weder Grund erwerben noch den Gilden beitreten. Man ist hier allem Lúnasadhischem gegenüber abweisend bis paranoid. Auch der Anteil der Kaiserreicher, Halblinge und Halbelfen sowie anderer Rassen und Kulturen ist hier gering - was aber eher daran liegt, dass diese kleine Grenzstadt eben recht wenig zu bieten hat.

Berühmte Personen

Bisher ist keine berühmte Person in dieser Stadt geboren worden oder lebt(e) hier.

Stadtbild

Die Kleinstadt am Rio Sarza, dem Grenzfluss nach Lúnasadh, beherbergt eine der königlichen Pfalzen Westendars mit einer etwas zerlumpt wirkenden Garnison. Burg und Stadtmauern sind trotz ihres Alters stark und gut erhalten, denn die Bürger der Stadt schätzen ihre Zugehörigkeit zu Westendar, können gar als nationalistisch bezeichnet werden, und fürchten (mitunter nicht ganz zu Unrecht) Übernahmeversuche des Nachbarn. Immerhin liegt die Stadt an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Eine gewisse abergläubische Furcht der Bevölkerung, von "heimtückischen Druiden unterwandert zu werden", sorgt auch dafür, dass die örtliche Niederlassung der Inquisition stets mit frischen Gerüchten und Verdächtigungen versorgt wird. Man ist misstrauisch ...

Berühmte Bauwerke

  • Königspfalz: Die Königspfalz ist eine wuchtige alte Burganlage, die mit ihrem dunklen Wohnturm die ganze Stadt dominiert und einen perfekten Blick über das Umland und vor allem dem Fluss Rio Sarza bietet. Von der Pfalz aus führt eine Mauer bis zu einem weiteren Turm unten am Flussufer, der nicht sehr hoch, aber dafür enorm breit und mit einer riesigen Wurfmaschine bestückt ist. Weitere kleine Stein- und Bolzenschleudern, sowie zwei kleine Flussgaleeren, ergänzen das Arsenal und ermöglichen es zu Kriegszeiten, den Fluss effektiv zu sperren. Die Mauern der Burg sind, wie auch die Stadtmauern, aus sehr harten und sorgsam behauenen Buckelquadern errichtet worden, denen kaum etwas was anhaben kann. Die Dächer der wenig benutzten Nebengebäude hingegen weisen etliche Löcher auf, aus denen oft einige der zahllosen, hier nistenden Tauben ausfliegen - recht friedliche Bewohner für eine Trutzburg. Aber auch die menschlichen Bewohner sind, aufgrund nachlässiger Führung und unregelmäßiger Bezahlung, ein mäßig imposanter Anblick. Statt Wache zu schieben oder den Kampf zu üben, gehen die immerhin gut hundertfünfzig königlichen Soldaten lieber Nebengeschäften nach, dehnen die Siesta aus oder vergnügen sich mit losen Frauen. Immerhin gilt ihre Tanztruppe aber als eine der besten der Stadt!
  • Tanzhalle: Als ein Teil des Rathauses, wird die Tanzhalle - aufgrund ihrer Größe und der recht prachtvollen Ausstattung - für die Sitzungen des Magistrats, festliche Anlässe aller Art und im Winter sogar als überdachter Markt verwendet. Ihren Namen erhielt sie aber durch die zweimal die Woche hier stattfindenden Tanzabende, die gleichermaßen dem Vergnügen der Alteingesessenen, als auch der Tanzausbildung der Jugend dienen.

Besonderheiten

  • Markt
  • Hafen
  • Pranger: Vor der Tanzhalle aufgestellt weist er keine architektonischen Besonderheiten auf, ist aber stets gut besetzt, denn sowohl Grabschen als auch unhöfliches Anstarren (!) und schlechtes Tanzen (!!!) stellen in Odonata gern bestrafte Ordnungswidrigkeiten dar. Natürlich kaufen sich die meisten Besucher, die vom Tanzgericht (ja, so etwas gibt es hier wirklich) verurteilt werden, lieber für einige Thaler frei, als sich dem Gespött der Stadt auszusetzen.
  • Gosse
  • Mietstall
  • Tempel: An einem zentralen Platz von Odonata siehst du vor dir einen ansehnlichen und wohl gebauten Tempel der Kirche der neun Götter Westendars, welche der Auretianiens ähnelt, aber durchaus einige Eigenheiten besitzt.

Banken

Gasthäuser

Händler

Kampfschulen und Lehranstalten

Umgebung

  • Landschaft: Flussufer des Grenzflusses Rio Sarza
  • Vegetation: Das breite, oft sumpfige und von Auwäldern gesäumte Flusstal trennt nicht nur die beiden Reiche voneinander, es teilt auch die Landschaft: Während auf der Seite Westendars die Wälder vielfach von Feldern oder Grasland und Wiesen für Viehweiden unterbrochen werden, ist die Seite Lúnasadhs viel dichter bewaldet und wesentlich dünner besiedelt.
  • Tierwelt:

Wegweiser

Landweg

  • Arilla (Kgr. Westendar (Fürstentum Sarzados)), 67 Meilen (Landstraße, Grasland und Wiesen)
  • Olcheogh (Kgr. Lúnasadh (Ankouroc'h)), 215 Meilen (Landstraße, Waldgebiet)

Seeweg

  • Osteo Magno (Kgr. Westendar (Fürstentum Sarzados)), 378 Meilen (Flussabwärts)