Hauptmenü öffnen

AntamarWiki β

Diskussion:Geschichtensammler Caerun

Gerade gesehen, dass die Geschichte vom mutigen Mûrnix ja schon eingetragen wurde. Bevor diese Geschichte aufgrund der zwei Unterschriften irgendwo ins Spiel implementiert wird, würde ich gerne noch zu bedenken geben, dass einige Angaben in dieser Geschichte unstimmig sind und geändert werden sollten:

  • Hochquell liegt direkt an dem Berg, den der Zwerg besteigen will, in der Beschreibung der örtlichen Universität heißt es: "Ihre Türme umkränzen den Gipfel". Ich verstehe jegliche Beschreibungen der Stadt so, dass Hochquell an/in den Berg gebaut wurde, entweder direkt am Fuß des Berges oder sogar oberhalb dessen. Da scheint es mir mehr als unangebracht, dass der Held der Geschichte einen Mond (=einen Monat) braucht, um von Hochquell aus den Fuß des Berges zu erreichen!
  • Dann geht es an den Anstieg und die beiden Zwerge lassen "schnell etliche Meilen hinter sich". Der höchste Berg Deutschlands ist knapp 3.000 Meter hoch, die höchsten Berge der Welt keine 9.000. Das wäre auf antamarische Meilen umgerechnet 3 bzw. 9 Meilen, außerdem ist Eile bei einer Kletterpartie nie eine gute Idee, da passt es für mich nicht, dass man schnell vorankommt und dabei gleich etliche Meilen.
  • Der Vogel ist über einen Meter groß, in Ordnung, aber das sind die Zwerge auch! Wie dann beide auf dem Vogel reiten können und dieser noch in der Lage ist, sie beide den Berg hinaufzutragen, kann ich mir nur schwerlich vorstellen.
  • Die beiden Zwerge sind mit dem Vogel schon nah an den Gipfel gekommen und brauchen nach dem Kampf trotzdem noch einige Tage, um den Gipfel zu erklimmen? Ich weiß nicht ...

Mein Vorschlag für Die Legende des mutigen Mûrnix

Mûrnix, ein junger Zwerg aus Caerfurt, entschloss sich, den Berg Emyn Neweig zu besteigen, was vor ihm noch kein Zwerg versucht hatte. Dennoch machte er sich frohgemut auf den Weg. Er kam zügig voran und noch ehe er Hochquell erreichte, bekam er Gesellschaft: Ein anderer Zwerg namens Dalosch schloss sich ihm an. Dieser war selbst für einen Zwergen recht klein, stank erbärmlich und ging Mûrnix häufig auf die Nerven, aber zumindest war Mûrnix auf seiner Reise nicht mehr allein und jegliche Form von Gesellschaft ist immer noch besser als Selbstgespräche zu führen oder mit den Bäumen zu sprechen.

In Hochquell statteten sie sich mit Proviant und der notwendigen Ausrüstung aus und machten sich an den Aufstieg. Schnell ließen die beiden Hochquell hinter sich und kamen gut voran, als Mûrnix einen Vogel sah, der beide Zwerge mit seiner Größe überragte. Dieser Vogel hatte grünes Gefieder und einen ausgeprägten, gebogenen Schnabel, sah aber nicht gefährlich aus. So machte Mûrnix sich auf, mit diesem Vogel Freundschaft zu schließen. Einen neuen Gefährten gewonnen, sprangen beide Zwerge auf den Rücken des Vogels und ließen sich von ihm dem Gipfel entgegentragen.

Mit dem Vogel hatten sie nur noch ein kleines Stückchen vor sich, der Gipfel war schon zu sehen, als eine große, grau-geschuppte Schlange sie von der Seite mit ihren messerscharfen Zähnen angriff. Die beiden Zwerge sprangen rechtzeitig vom Vogel, so dass die Schlange mit ihrem großen Maul nur den Vogel erwischte und ihn zu Fall brachte. Mûrnix musste mit ansehen, wie sein gefiederter Freund starb. Doch sah er auch, dass aus den Zähnen der Schlange eine Flüssigkeit tropfte. Hierbei konnte es sich nach seinem Wissen nur um Gift handeln. Der Zwerg zog sein Schwert und stellte sich dem Ungetüm. Sein Zwergenfreund hingegen suchte hinter einem Stein Schutz und beobachtete den Kampf. Mit lautem Gebrüll stürmte Mûrnix auf die Schlange zu und fügte ihr gleich mit dem ersten Hieb eine schwere Wunde zu. Blitzschnell schnappte der Kopf der Schlange mit weit aufgerissenem Maul nach dem Zwerg, doch Mûrnix wusste sich zu helfen und ließ die Schlange Stahl schmecken. So spaltete er den Kopf des Monsters in zwei Hälften.

Seinen gefiederten Vogel begrub er unter einen Haufen Steine und legte den Kadaver der Schlange als Opfer für seinen Freund darauf. Noch heute soll man diesen Steinhaufen auf dem Berg sehen können. Danach machten sich die beiden Zwerge wieder auf und erreichten nach teilweise waghalsigen Kletterpartien den Gipfel des Berges. Als Zeichen, dass Mûrnix dort gewesen war, rammte er sein Schwert mit der Spitze voraus in den Berg hinein und deutete damit den höchsten Punkt des Emyn Neweig und damit den höchsten der gesamten Republik an.

--Selissa (Diskussion) 00:16, 30. Aug. 2016 (CEST)


Anmerkungen zu Magmarox "List" gegen den riesenhaften Heerführer: Ich habe ein wenig Bauchschmerzen dabei, einen Helden der Zwerge für solch eine "List" zu rühmen, finde ich die Tat doch wenig rühmlich. Magmarox erbittet Gastfreundschaft und diese wird ihm gewährt. Dazu gehört, dass der Gast pfleglich behandelt wird, aber auch dass der Gast sich angemessen verhält, was Magmarox so gar nicht tut. Da finde ich es auch nicht ganz schlüssig, dass das Belagerungsheer sich vor Angst zurückzieht, als sie sehen, dass der Zwerg eindeutig das Gastrecht missbraucht hat, um ihren Anführer zu töten. Ich hätte eher erwartet, dass sich die Soldaten wütend auf den Zwergen stürzen werden, um ihren Anführer zu rächen.

Wie wäre es stattdessen damit, dass Magmarox das Fass mitnimmt, den Heerführer besoffen macht und dann ein Duell vorschlägt. Gewinnt Magmarox muss sich das Belagerungsheer geschlagen zurückziehen, gewinnt der Heerführer, ergibt sich die Stadt. Besoffen geht der Heerführer auf diesen Vorschlag ein, aber er ist so besoffen, dass es ihm schwer fällt, seine Waffe in der Hand zu halten, geschweige denn den Zwergen zu treffen, während dieser eindrucksvoll seine Kampfeskraft vor aller Augen beweisen kann. Wenn er in so einem Duell, das alle beobachten können, den Heerführer besiegt (evtl. Achillessehne durchtrennen, ihn in die Knie zwingen, dann ja vielleicht wirklich den Hals aufschlitzen?), dann wird sein Heer deutlich beeindruckter sein und eher geneigt sein zu fliehen.

--Selissa (Diskussion) 00:30, 30. Aug. 2016 (CEST)

Die Erzählung ist eine Rezeption des Holofernes ( https://de.wikipedia.org/wiki/Holofernes ), da hat das auch ungefähr so geklappt. Und das ist durchaus eine übliche Motivik, dass wenn der Feldherr/Anführer/König besiegt wurde - wie auch immer - man gewonnen hat. Sei es, dass der Feind gleich abzieht oder einfach niedergemacht wird.
Das Gastrecht kann ich aber rausnehmen, auch wenn ich den Missbrauch schon in Ordnung finde. Der Feldherr ist immerhin der Böse.
--Trokhanor (Diskussion) 11:26, 30. Aug. 2016 (CEST)
Danke, dass du mir das nochmal bestätigst. Ich war mir nicht ganz sicher, ob du dich da an der Bibel orientiert hattest oder nicht. Denn meines Erachtens gibt es hier einen kleinen, aber feinen Unterschied: Deine Vorlage sollte keine Heldentat erzählen, sondern war/ist als Warnung gedacht, nicht gedankenlos den Reizen des anderen Geschlechts zu erliegen.
Böses mit Bösem/Unrecht mit Unrecht vergelten ist eines wahren Helden meiner Meinung nach nicht würdig. Er ist ja gerade deswegen ein strahlender Held, weil er sich an die Gesetze - auch ungeschriebene - hält und trotzdem Wege findet, über das Böse zu triumphieren. Daher wäre zumindest die nicht-Erwähnung des Gastrechtes besser, er könnte ja auch Verhandlungen führen wollen. Während der Verhandlungen wird gesoffen, es kommt zu einem Streit, der Zwerg hat aufgrund der Enge des Zeltes und dem hohen Alkoholpegels des Gegners Vorteile und kann ihn so besiegen ...
--Selissa (Diskussion) 00:43, 6. Sep. 2016 (CEST)
Das Gastrecht ist jetzt draußen. Judith/Holofernes ist durchaus eine Heldentat (sicher keine völlig edle). Die Warnung, nicht den Reizen des anderen Geschlechts zu erliegen, ergibt im Kontext des Buchs Judith eher wenig Sinn: Rettete sie so doch immerhin eine israelitische Stadt. Die von dir angeführte Interpretation gehört vielmehr zu dem Pärchen Simson und Delila.
--Trokhanor (Diskussion) 13:33, 6. Sep. 2016 (CEST)

Anmerkungen zu den 'Die unglaublichen Geschichten des Dwinbar Brinwarsohn':

  • Sollen das wahre Geschichten sein oder wird das eine Geschichtensammlung ähnlich Münchhausen? Wenn es sich hier um einen Lügengeschichten-Zyklus handeln soll, dann sollte man das in der ersten Geschichte deutlich machen, dann wären jegliche unlogischen Dinge (u. a. 3x30 Monde = 90 Monate = 7,5 Jahre auf hoher See unterwegs sein ohne in der Zeit auf Land zu stoßen oder Stichwort Golem) einfach eine weitere Lüge/Übertreibung.
  • Wäre es nicht gnädiger, wenn die Zwerge Yorri getötet hätten - Kopf ab sollte doch auch bei immer wieder verheilenden Wunden recht effektiv sein? - anstatt ihn zunächst unter extremen Qualen weiter leiden zu lassen, nur um ihn dann auf einer einsamen Insel zurückzulassen, wo er noch länger Qualen leidet, um dann schlussendlich verhungern zu müssen? Ich kann mir vorstellen, dass jemand, der solche Schmerzen über einen sehr langen Zeitraum erleidet, irgendwann die Personen in seiner Umgebung anflehen wird, ihn zu töten.
  • Woher wissen die Zwerge eigentlich, dass ihre Gegner am Land "Inodesische Barbaren" sind und wieso erkennen sie diese sofort?
  • Wieso hockt scheinbar eine ganze Armee inodesischer Kämpfer genau an der Stelle im Wald, wo die Zwerge angespült werden, und scheint nur auf die Zwerge gewartet zu haben? Wieso warten sie überhaupt erst und lassen die Zwerge sich sammeln, bevor sie angreifen? Taktisch klüger wäre es doch gewesen, vor allem wenn man die Zwerge eh töten wollte, dass man sie abschlachtet, während diese an Land gespült werden.
  • Golems werden in der Wiki beschrieben und sind mehr oder weniger das, was man aus den jüdischen Geschichten kennt: Ein aus unbelebter Materie erschaffenes Wesen ohne eigenen Willen, das nur für einen begrenzten Zeitraum belebt ist. Da passt es nicht, dass es gleich eine ganze Horde freilebender Golems mit freiem Willen geben soll, die in den Bergen leben. Falls die Geschichten also wahr sein sollen, dann wäre es besser, hier nicht von einem Golem sondern von z. B. Riesen zu sprechen.

--Selissa (Diskussion) 13:54, 8. Sep. 2016 (CEST)


Etwas stark abgeänderte Fassung von Geschichtensammler_Caerun#Wie_Zwergenkinder_Schürfen_miteinander_gespielt_haben, daher hab ich sie mal nicht einfach reingepostet.

In einem kleinen Dorfe da zeigte ein Bergmann seinen drei ältesten Kindern, welche da waren zwei Söhne und eine Tochter, seine schöne Mine und wie zu brechen waren die Erze und Edelsteine aus dem Gesteine. Nicht viel später nahmen sich die Kinder Werkzeuge und spielten Bergmann: Der Älteste unter ihnen erklärte die schönen Augen der Jüngsten zu wahrhaftigen Edelsteinen, woraufhin die Buben einen Meißel zur Hand nahmen und ihre Augäpfel herausmeißelten, während ihre Schwester schrie und vor Schmerzen auf dem harten Boden zusammenbrach. Aber die beiden Söhne kümmerte dies nicht. Sie nahmen eine Spitzhacke zur Hand und der Jüngere bot sich als Erz an. Ein fester Schlag und ein ohrenbetäubender Schrei, als sich die Spitzhacke in seinen Leib bohrte, waren das letzte, was von ihm zu hören war.

Als die Mutter, die gerade ihr Neugeborenes hütend den Ofen für das Abendessen anfachte, dies vernahm, da sprang sie auf, ließ ihren Jüngsten fallen und rannte hinaus, dem Geschrei entgegen. Und was sie sah, das erschrak sie sehr. Ein Sohn tot, durchbohrt von einer Spitzhacke. Daneben seine Schwester, mit leeren Aughöhlen auf felsigem Grund. Darauf wurde die Mutter wütend und prügelte auf ihren ältesten Sohn ein. Und prügelte und prügelte. Prügelte ihn zu Tode. Doch schlagartig sprang es ihr ins Gedächtnis zurück: Ihr Neugeborener! Und so lief sie zurück ins Haus und fand ihn. Den Jüngsten. Brennend im frisch angeheizten Ofen.

--Christian.cvk (Diskussion) 20:31, 20. Sep. 2016 (CEST)

Finde ich sprachlich nicht so spannend (zu viele Hauptsätze) und die Dramaturgie nicht passend (zu stark). Eine gewisse Gleichgültigkeit und Anteilnahmslosigkeit als Ausdruck der Tragik halte ich für geeigneter. In deiner Fassung werden m.E. auch die Kinder in die Pflicht genommen, ich würde sie aber gerne nur (gedankenlos) spielen lassen, ohne sie zu sehr in den Fokus zu nehmen. Den Ofen habe ich aber übernommen. --Trokhanor (Diskussion) 17:34, 22. Sep. 2016 (CEST)

Hm, interessant die Unterschiede in der Leseerwartung zu sehen. Ich kann mit dem Text in der aktuellen Fassung überhaupt nix anfangen. In jedem Fall gut, dass ich nicht wie üblich einfach überschrieben hab. ;) --Christian.cvk (Diskussion) 23:03, 22. Sep. 2016 (CEST)

Also sprachlich unterscheidet er sich von meinen anderen nicht so groß. Vielleicht findest du ja Erleuchtung, wenn du die Vorlage anguckst: https://de.wikisource.org/wiki/Wie_Kinder_Schlachtens_miteinander_gespielt_haben Wenn du aber genauer gesagt, was man verbessern kann, dann kann man darüber auf jeden Fall reden. --Trokhanor (Diskussion) 11:59, 23. Sep. 2016 (CEST)
Zurück zur Seite „Geschichtensammler Caerun“.