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{{Stadtbox |status=Eingebaut + Anreisbar<!--Erstellung/Eingebaut/Anreisbar--> |name=Sinada<!--Nur ersetzen wenn nicht gleich Seitenname--> |wappen=Wappen_Sinada<!--Nur wenn ungleich Wappen_name.png; wenn kein Wappen benötigt nein einfügen --> |fläche= |einwohner=11.000 |marktrecht=Ja |hafen=Ja |kontinent=Anteria |kultur=Mittelländer |land=Königreich Westendar |provinz=Fluvados
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== Allgemein ==
Als mit Abstand größter Ort und damit selbstverständlich Hauptstadt des Fürstentums Costa ist '''Sinada''' der zentrale Anlaufpunkt für alle Fischer der Region. Besucher aus dem Kaiserreich, die Sinada das erste Mal erblicken, fühlen sich oft bereits in die meridianischen Gefilde des Kalifats versetzt. Von Palmen beschattet, mit bauchigen Kuppeln aus glasierten Fliesen und begehbaren Flachdächern bedeckt und blendend weiß gekalkt erscheinen zumindest die älteren Häuser in den besseren Vierteln eher dem Südkontinent zu entstammen als Westendar. Nach jahrhundertelanger Besetzung durch Abajidische Herrscher und Durchmischung der Bevölkerung haben die Bewohner nicht nur eine charakteristisch dunklere Hautfarbe, auch ihr Aurento ist mit mehreren hundert Abajidischen Lehnwörtern durchsetzt. Neben Fischfang, Landwirtschaft und Handwerk ernährt auch vor allem der Handel mit den südlichen Häfen die Stadt.
Durch mehrere vorgelagerte Felseninseln, von denen eine mit einer kleinen Festung gesichert wurde, ist der Hafen der Stadt recht gut vor Stürmen wie auch Piraten gesichert. Zumindest, so lange man denn einen Liegeplatz ergattert. Selbst die einheimischen Kaufmannsfamilien nennen meist nur einen Ankerplatz ihr Eigen, egal wie viele Segel unter ihrer Flagge flattert. Fremde Schiffe hingegen werden mit üppigen Hafengebühren zur Kasse gebeten, die schon nach wenigen Tagen den üblichen Warenzoll übersteigen können. Kein Wunder, dass die weniger reichen Fischer ihre bunt bemalten Boote mit den eleganten Dreieckssegeln zumeist in einem der kleinen Fischerdörfer direkt vor den Mauern der Stadt auf den Strand ziehen. Dort sind sie für Stürme wie auch Feinde leichter erreichbar, aber das immerhin kostenlos. So mancher Kaufmann hingegen, der sein Schiff lieber vor dem Hafen ankern und mit Ruderbooten entladen ließ, musste erfahren, das er dort draußen leichte Beute für gierige Piraten und raue Wogen werden kann ...
Auch die Stadt selber, auf einem Felsen gut geschützt errichtet, ist ungewöhnlich eng. Es laufen genau zwei Straßen durch sie hindurch, die so breit sind, dass ein groß gewachsener Mann sie nicht mit ausgebreiteten Armen komplett sperren könnte. Auch ist die Stadt in sich nicht gerade Eben, sondern auf mehrere Terrassen verteilt, die untereinander oft nur mit schmalen Treppen verbunden sind. Einen richtigen Marktplatz gibt es nicht, hierfür wird das noch recht geräumige aber notorisch mit Warenstapeln voll gestellte Hafengelände genutzt, wenn die Händler nicht gleich lieber einen der vielen schattig kühlen Gewölbekeller mieten, in denen auch Tavernen und Kaffeestuben zu finden sind. Die Enge macht nicht einmal vor dem Palast des Fürsten halt, der kaum mehr Grundfläche hat als ein großes Bürgerhaus und daher imposant in die Höhe gebaut wurde. Ansonsten ist zum Stadtbild noch zu sagen, dass es keine Stadt in Westendar so viele Besucher aus den südlichen Ländern hat wie Sinada, wo immerhin jeder zweite oder wenigstens dritte Bürger wenigstens eine südliche Sprache leidlich beherrscht.
=== Marktrecht ===
=== Herkunft des Namens ===
=== Berühmte Personen ===
=== Berühmte Bauwerke ===
== Stadtbild == === Besonderheiten ===* '''Markt'''* '''Lagerhaus'''* '''Hafen'''* '''Kutschenstation'''* '''Gosse'''* '''Mietstall'''* '''Söldnerlager'''* '''Tempel''' === Gasthäuser ===<div class="NavFrame collapsed"><div class="NavHead">Spoiler - Öffnen auf eigene Gefahr!</div><div class="NavContent">* '''"Zum bärtigen Fischer" (Einfache Spelunke):''' Marodes Holz und eine eben solcher Wirt, das sind deine ersten Eindrücke, als du diese Spelunke betrittst. Alles hier sieht alt aus und als wäre es angespültes Strandgut von einem alten Segelschiff. Netze an den Wänden und unter der Decke. Fässer und Steuerräder als Tische oder Stühle, sogar der Tresen besteht lediglich aus ein paar zusammengenagelten Planken. Die Gäste scheinen sich dem Ambiente anzupassen, denn es geht hier doch sehr rau zu.</div></div> === Händler ===<div class="NavFrame collapsed"><div class="NavHead">Spoiler - Öffnen auf eigene Gefahr!</div><div class="NavContent">* '''Sinada-Markt (Fischmarkt):''' "Hi..ka.. Fi ..me.. he..t.. Fisch..." Nur lautes Krach und Geschrei dringt an dein Ohr, als du auf den Fischmarkt gehst. Einen Moment bleibst du stehen und konzentrierst dich auf deine Sinne. "Hier kauft diesen Fisch.", "Kauft meinen Fisch, der ist gerade erst gekommen.", "Leute, den wirklich guten Fisch gibt es nur bei mir.", hörst du nun die Frauen auf dem Markt rufen und setzt deine Runde fort.* '''Am Fischmarkt (Lebensmittel):''' Ein Schild mit der Aufschrift "Hier gibt es keinen Fisch" lässt dich lächeln, da hinter dir, nur ein paar Schritte entfernt, der Fischmarkt ist.Du gehst in den kleinen Laden und schaust dich nach den gewünschten Zutaten um, immer wieder fallen dir bei den Körben, Säcken und Regalen kleine Schilder auf. Als du näher an eines herangehst, welches an einem Tisch befestigt ist auf dem Reis in Säckchen steht, fängst du an zu lachen. Auf dem Schild stehe:Ist auch für Fischgerichte, aber hier gibt es keinen Fisch.* '''Der dürre Jorge (Ausrüstungshandel):''' Jorge, ein ziemlich großer, dürrer Mann mit glänzenden langen Haaren und einem verschmitzten Lächeln, grüßt dich freundlich beim Eintreten. In einem unglaublich breiten und fast unverständlichen Dialekt fragt er dich nach deinem Begehr.</div></div> === Kampfschulen und Lehranstalten ===<div class="NavFrame collapsed"><div class="NavHead">Spoiler - Öffnen auf eigene Gefahr!</div><div class="NavContent">* '''Mercedés de Santo (Kampfschule):''' In der Kampfschule von Mercedés de Santo sieht man nur Kämpfer mit Stangenwaffen, die hier auf einem großen Hof mit Sandsäcken oder Holzpuppen trainieren. Es ist für einen Fremden nur sehr verwunderlich, das hier fast nur Frauen trainieren und eine Frau auch diese Kampfschule leitet. Du gehst auf die Suche nach einem Trainingspartner und wirst schnell fündig. Auf deine Frage nach ein paar Trainingseinheiten, werden dir die 3 besten Kämpfer aus den verschiedenen Stufen vorgestellt.</div></div> == Umgebung ==Zwar gedeihen auf den Böden der Umgebung allerlei Gemüse und vor allem Obstbäume bestens, neben Feigen, Aprikosen, Pfirsichen und Zitrusfrüchten finden sich selbst Dattelpalmen. All diese Früchte werden, gezuckert, eingekocht und als ebenso farbenprächtiges wie aromatisch köstliches Gelee nach ganz Westendar und weiter in den Norden verkauft. Allerdings wachsen sie auch nur dort, wo die Bauern mittels Windmühlen oder Eselspumpen ständig Wasser aus einem Brunnen herauf befördern, denn die Umgebung der Stadt ist trotz der Küstennähe schon halbwüstenartig trocken - außer Kakteen und dornigen Büschen wächst hier fast nur karges Gras und zähe Kräuter wild. Daher, und wegen der überaus reichen Fanggründe, um die sich allerdings auch mehrere Nationen zunehmend erbittert streiten, dominiert die Hochseefischerei die Stadt vor allem aus Sicht der einfachen Leute. == Wegweiser ===
==== Landweg ====
* [[Porto Olivo]] (Kgr. Westendar (Fürstentum Fluvados)), 190 Meilen (Landstraße: Küste, Strand)
==== Seeweg ====
* [[Porto Novo]] (Kgr. Westendar (Fürstentum Caramanca)), 513 Meilen (Meer)