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= La Llorona (Legende) =
→Kulturelle Bedeutung
'''La Llorona''' (''Aurento für: „Die Weinende“ oder „Die Wehklagende“'') ist eine der bekanntesten und gefürchtetesten Schreckgestalten in der Folklore des Königreichs [[Westendar]]. Sie wird als Geist einer Frau beschrieben, die in ewigem Leid um ihre Kinder klagt, die sie einst in einem Moment geistiger Umnachtung in den Fluten eines Flusses verlor. Ihr Erscheinen gilt als sicheres Vorzeichen für Tod oder unglückselige Ereignisse.
== Die Legende ==
Obwohl die Details in den verschiedenen Regionen Westendars variieren, ist der Kern der tragischen Geschichte nahezu überall identisch:
{| style="float: right; margin-left: 15px;"| [[Datei:LaLloronaBuch.jpeg|original]]|}
Einst war sie eine wunderschöne, hochangesehene Frau, die davon träumte, einen mächtigen Gatten zu finden und eine große, glückliche Familie zu gründen. Doch der Mann, den sie wählte, entpuppte sich als untreu und grausam. Als er sie für eine andere verließ und drohte, ihr die gemeinsamen Kinder zu entreißen, zerbrach ihre Seele unter dem Druck der Demütigung und der Angst um ihren Nachwuchs. In einer Nacht voller Verzweiflung, so heißt es, ertränkte sie ihre Kinder im [[Rio Fangoso]] – in anderen Erzählungen war es der Ehemann, der die Tat beging – und stürzte sich im Anschluss selbst in die Fluten.
Die Geschichte der La Llorona ist tief in der westendarischen Identität verwurzelt. Sie dient nicht nur als Mahnung zur Vorsicht, sondern spiegelt auch das westendarische Temperament und die tragische Romantik wider, die viele Sagen des Landes prägen. In manchen Gebieten, insbesondere nahe [[Forca]] und [[Lago Alto]], gibt es kleine, am Flussufer aufgestellte Altäre, an denen die Menschen der „Weinenden“ kleine Opfergaben darbringen – in der Hoffnung, dass ihr Geist von ihnen ablasse und ihre Kinder verschone.
=== Das Lied der Weinenden ===Über die Jahrzehnte hinweg hat sich in den Provinzen Westendars, insbesondere entlang der Flussläufe, eine melancholische Weise verbreitet, die von Barden und Müttern gleichermaßen gesungen wird. Es heißt, das Lied besänftige den Geist der La Llorona, wenn man es in einer dunklen Nacht am Ufer anstimmt.<blockquote>''♫ Todos me dicen el negro, Llorona''<br>''Negro pero cariñoso.''<br>''Yo soy como el chile verde, Llorona''<br>''Picante pero sabroso. ♫'' ''♫ Ay de mí, Llorona, Llorona''<br>''Llorona de azul celeste.''<br>''Aunque la vida me cueste, Llorona''<br>''No dejaré de quererte. ♫'' ''♫ Salías del templo un día, Llorona''<br>''Cuando al pasar yo te vi.''<br>''Hermoso huipil llevabas, Llorona''<br>''Que a Aphrosia te creí. ♫'' ''♫ Dicen que no tengo duelo, Llorona''<br>''Porque no me ven llorar.''Siehe auch:<br>''Hay muertos que no hacen ruido, Llorona''<br>''Y es más grande su penar. ♫'' ''♫ Dos besos llevo en el alma, Llorona''<br>''Que no se apartan de mí.''<br>''El último de mi madre, Llorona''<br>''Y el primero que te di. ♫'' [[Königreich_Westendar#Sagen_und_Legenden|Sagen und Legenden Westendars]]
''♫ Si porque te quiero quieres, Llorona''<br>
''Quieres que te quiera más.''<br>
''Si ya te he dado la vida, Llorona''<br>
''¿Qué más quieres? ¿Quieres más? ♫''
''♫ Ay de mí, Llorona, Llorona''<br>
''Llorona llévame al río.''<br>
''Tápame con tu rebozo, Llorona''<br>
''Porque me muero de frío. ♫''
</blockquote>
''Hinweis: Bei diesem Lied handelt es sich um eine westendarische, „antamarisierte“ Variante des bekannten irdischen Volksliedes „La Llorona“.''
'''Siehe auch:''' [[Königreich_Westendar#Sagen_und_Legenden|Sagen und Legenden Westendars]][[Kategorie:Königreich Westendar]] [[Kategorie: AberglaubenAberglaube]]