100
Bearbeitungen
Änderungen
Text erweitert.
== Allgemein Vorkommen ==Der Steinpilz ist ein typischer Mykorrhizapilz, der in enger Lebensgemeinschaft mit den Wurzeln bestimmter Bäume lebt. Er bevorzugt saure, gut durchlässige und moosreiche Böden in schattigen Nadel- und Mischwäldern. Sein Hauptverbreitungsgebiet erstreckt sich über die weiten, dichten Waldgebiete von Emreia sowie über die bewaldeten Hügelketten der freien Städte und Handelsrepubliken. Auch in den südlichen Ausläufern der kargen Nordreiche, wo er bevorzugt unter Fichten und Kiefern gedeiht, ist er im Spätsommer und Herbst nach ergiebigen Regenfällen in großen Mengen zu finden. In den heißen, trockenen Regionen des Sultanats Izthalûn fehlt er hingegen völlig, da es dort an den nötigen feuchten Waldböden mangelt.
== Nutzung ==Der Steinpilz wächst meisstens ist sowohl als nahrhafter Reiseproviant als auch in Laub- und Mischwälder. Ein Brauner Hut mit einem weissen Schwamm schliessen auf dem weissen Stiel ab. Dieser Pilz hat keine besonderen Eigenschaften, ausser das er sehr nährreich ist den geheimnisvollen Künsten der Magie und satt machtAlchemie von großem Wert.
=== Handwerk & Alltagsnutzen ===
In der antamarischen Küche gilt der Steinpilz als einer der edelsten Speisepilze überhaupt. Aufgrund seines festen Fleisches und des intensiven Aromas wird er von Jägern und Sammlern frisch zubereitet oder für den langfristigen Transport in dünne Scheiben geschnitten und an der Luft getrocknet. Getrocknete Steinpilze behalten ihren Geschmack über viele Monde hinweg und sind ein fester Bestandteil des Proviants von Handelskarawanen und Abenteurergruppen. In einigen Regionen der freien Städte werden die älteren, olivgrünen Röhrenschichten zudem gesammelt, um daraus ein mattgelbes bis olivfarbenes Pigment zum Färben von Wolle zu gewinnen.
== Daten = Heilkunde & Alchemie ===*Vegetationszone: mittelwarmes Klima*Vorkommen: Laub- In der Heilkunde wird der Steinpilz primär wegen seiner stärkenden Eigenschaften geschätzt. Ein aus getrockneten Pilzen gekochter, kräftiger Sud hilft geschwächten Reisenden oder Rekonvaleszenten, nach schwerem Fieber rasch wieder zu Kräften zu kommen. Alchemisten nutzen das getrocknete und Mischwald*[[Aurentum]]: Boletus*Häufigkeit: mäßig - selten*Wert: 4 Groschenzu feinstem Staub zerriebene Pilzfleisch als stabilisierende Substanz in Elixieren, die das physische Durchhaltevermögen steigern sollen. Zudem dient der Pilzstaub in der Trankbrauerei als neutralisierende Zutat, um die unliebsamen Nebenwirkungen oder den bitteren Geschmack von toxischen Heilkräutern abzumildern, ohne deren eigentliche Wirkung zu schwächen.
=== Magie & Ritus ===
In der aktiven Magie wird dem Steinpilz aufgrund seiner symbiotischen Natur und seiner engen Verbundenheit mit dem Waldboden eine starke Zuordnung zum Element Humus und zur Erdemagie zugeschrieben. Magier, die sich auf die Stärkung der physischen Widerstandskraft oder auf die magische Regeneration spezialisiert haben, nutzen getrocknete Steinpilze als rituellen Fokus. Der Pilz wird im Zuge von Stärkungsritualen verbrannt oder als Katalysator eingesetzt, um die Astralkräfte tiefer in den Körper des Zieles zu leiten. Artefaktbauer, die Schutzkreise oder erdende Amulette fertigen, betten zuweilen versteinertes oder magisch konserviertes Steinpilzfleisch in die Gehäuse ein, da es die Eigenschaft besitzt, fremde, flüchtige Magie zu absorbieren und die Struktur des Artefakts gegen magische Erschütterungen zu festigen.
[[Kategorie:Antamarische Flora]]