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Cao-Cao

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Ein irdischer Der '''Cao-Cao-Baum''' (wissenschaftlich: ''Theobroma cacao'') ist ein immergrüner Unterholzbaum aus den tiefen, tropischen Regionen Antamars. Seine Samen – die kostbaren '''Cao-Cao-Bohnen''' – sind das Ausgangsmaterial für die Herstellung von Schokolade und koffeinhaltigen Luxusgetränken, die auf den Märkten des Nordens mit Gold aufgewogen werden. == Beschreibung ==Der Baum wächst im Schatten größerer Urwaldbäume und erreicht Wuchshöhen von 4 bis zu 10 Schritten. Eine botanische Besonderheit des Cao-Cao-Baumes ist die sogenannte Stammblütigkeit (Kauliflorie): Die kleinen, sternförmigen Blüten und die späteren Früchte wachsen nicht an den dünnen Zweigen, sondern direkt am dicken Holz des Stammes und der Hauptäste. Die reifen Früchte sind gurkenförmig, verholzt und färben sich leuchtend gelb bis tiefrot. In ihrem Inneren bettet ein süß-säuerliches, weißes Fruchtfleisch etwa 20 bis 50 mandelförmige Samen ein. == Vorkommen ==In Antamar gedeiht der Cao-Cao-Baum ausschließlich in den feucht-heißen Regenwäldern des tiefen Südens und auf den tropischen Inseln Anterias. Er ist extrem anspruchsvoll, benötigt ganzjährig hohe Temperaturen, intensiven Niederschlag und verträgt weder direkte, pralle Sonne noch starken Wind. Der großflächige Plantagenanbau liegt meist in den Händen reicher Handelsbarone und lokaler Fürstentümer, die den kostbaren Export streng kontrollieren. == Nutzung ==* '''Genussmittel und Proviant:''' Nach der Ernte werden die Bohnen fermentiert, getrocknet und geröstet. Zu feinem Pulver vermahlen und mit Honig, Milch oder Gewürzen (wie Zimt oder Chili) aufgekocht, ergibt es ein bitter-süßes Stärkungsgetränk. Feste, eingedickte Cao-Cao-Masse (Schokolade) ist bei Abenteurern als extrem nahrhafter Notproviant begehrt, da sie auf langen Fußmärschen rasch die Lebensgeister weckt.* '''Heilkunde:''' Das aus den Bohnen gepresste Fett (Cao-Cao-Butter) schmilzt bei Körpertemperatur. Heiler nutzen es als pflegende Basis für feine Wundsalben, Lippenbalsam gegen winterliche Kälte oder zur Pflege rissiger Haut.* '''Handel und Währung:''' Aufgrund ihres hohen Wertes und der leichten Transportierbarkeit werden getrocknete Cao-Cao-Bohnen in einigen entlegenen Dschungelregionen des Südens von der indigenen Bevölkerung sogar als kleines, alternatives Zahlungsmittel anstelle von Kupfermünzen akzeptiert. == Trivia ==Unter den Magiern und Gelehrten des Kaiserreichs wird hitzig darüber debattiert, ob der regelmäßige Genuss von starkem Cao-Cao die Konzentration beim Studium alter Schriftrollen fördert oder ob es sich lediglich um ein teures, modisches Laster der Oberschicht handelt.
[[Kategorie:Antamarische Flora]]
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