Hauptmenü öffnen

AntamarWiki β

Änderungen

Liedgut des Barden Walter von der Salzwiese

7.111 Bytes hinzugefügt, Gestern um 15:29
Balladen
Muss ihr ja doch noch die Arme brechen, <br />
Dann bin ich frei, so lautete euer Versprechen!" <br />
</div>
</div>
 
<div class="NavFrame collapsed">
<div class="NavHead">Havlind, die Möwe </div>
<div class="NavContent">
 
'''''Hinweis: Dieses Lied stammt nicht aus der Feder des Barden Walter von der Salzwiese. Es ist ein Erbstück seiner Mutter Irina, die als „Lerche aus Ismar“ bekannt war und es häufig sang. Walter übernahm es später in sein Repertoire und machte es in Vellhafen und Umgebung bekannt. ''''' <br />
 
 
Von Havlind, der Möwe, will ich für euch singen,<br />
von der Magie, die sie nach Ismar gebracht,<br />
auf silbernen Schwingen,<br />
inmitten der Nacht.<br />
 
Havlind, die Schwester aus dem fernen Licht,<br />
wenn das Meer tobt und die Welle bricht,<br />
wenn die Schiffe drohen, unterzugehen,<br />
dann kann Havlind die Götter sehen.<br />
 
Sie schwebt hoch oben über dem stürmischen Geschehn,<br />
ihr Flug ist ein Lied, das die Winde drehn.<br />
Es legt sich der Sturm, das Wasser wird still —<br />
das alles geschieht, weil Havlind es will.<br />
 
Mit sanfter Magie hat sie Wind und Wellen geführt,<br />
die Seeleute im Sturm haben etwas gespürt.<br />
Eine Ahnung von Schicksal und höherer Macht, <br />
die ihnen hier die Rettung gebracht. <br />
 
Doch Havlind, die hat niemand gesehn,<br />
still ließ sie dieses Wunder geschehn.<br />
Havlind, die Möwe klein und unerkannt,<br />
hat sie die Menschen geschützt, den Sturm gebannt. <br />
 
Sie wacht über das Meer und Insel, die meine Heimat ist.<br />
Sie will, dass ihr glaubt — aber nicht wisst.<br />
Havlind, Wächterin über Salz und Zeit, <br />
bringt Sanftmut und Frieden, ihr Ruf trägt weit. <br />
 
</div>
</div>
 
<div class="NavFrame collapsed">
<div class="NavHead">Flocke, mein verrücktes Schaf</div>
<div class="NavContent">
 
'''''Hinweis: Eine humorvolle Volksballade aus Ismar, die von den Eskapaden des berüchtigten Salzwiesen-Schafs ‚Flocke‘ erzählt. Das Lied gilt als eines der beliebtesten Werke Walters und wird häufig auf Märkten und in Schenken vorgetragen ''''' <br />
 
 
Lady Flocke, die verrückte Socke, ist mein Lieblingsschaf,<br />
dabei ist sie alles andere, nur niemals lieb und brav. <br />
Ihre Neugier treibt sie ständig in neue Abenteuer,<br />
so langsam aber sicher wird das für mich mächtig teuer. <br />
Was sie erlebt, das wollt ihr hören? Wird gemacht! <br />
Hört mir nur zu und wehe jemand lacht! <br />
 
Just vor drei Tagen ist Flocke ins Badehaus gegangen, <br />
im warmem Wasser einmal tauchen, das war ihr Verlangen.<br />
Sie blökte vor Vergnügen: "Mäh!", doch die Menschen machten "Bäh!" <br />
Denn Flocke hat ohne schlechtes Gewissen, einfach in die Bütt geschissen. <br />
Die Strafe die betrug drei Gulden, <br />
gehört ab sofort zu meinen Schulden.<br />
 
 
'''Refrain:''' <br />
''Oh Flocke, du geliebtes, doch verrücktes Schaf,''<br />
''sei doch endlich einmal brav.''<br />
''Mein Geldbeutel wird leer und leerer,''<br />
''und meine Sorgen immer schwerer.''<br />
''Statt zu grasen auf der Wiese,''<br />
''lautet stets deine Devise:''<br />
''"Mäh! Ich muss los - will Abenteuer!"''<br />
''Doch für mich wird es zu teuer.''<br />
 
 
Am nächsten Tag ging sie zum Schmied, ganz ungeniert. <br />
Auf der Werkbank lag sein Werkzeug, gut sortiert. <br />
Flocke stupste mit der Nase sacht, <br />
wie so ein Schaf das nun mal macht, <br />
das gute Werkzeug ins Schmiedefeuer, <br />
verdammt, es war so gut und teuer! <br />
 
Der Schmied, der fluchte wie ein Bär,<br />
doch Lady Flocke nahm es nicht schwer.<br />
Sie blökte stolz: "Das wollt’ ich schon,<br />
ein Werkzeug mit ’nem neuen Ton!"<br />
Nun schulde ich dem Schmied drei Gulden und neun Taler,<br />
mein Vermögen wieder schmaler. <br />
 
 
'''Refrain:''' <br />
''Oh Flocke, du geliebtes, doch verrücktes Schaf,''<br />
''sei doch endlich einmal brav.''<br />
''Mein Geldbeutel wird leer und leerer,''<br />
''und meine Sorgen immer schwerer.''<br />
''Statt zu grasen auf der Wiese,''<br />
''lautet stets deine Devise:''<br />
''"Mäh! Ich muss los - will Abenteuer!"''<br />
''Doch für mich wird es zu teuer.''<br />
 
 
Gestern dann, oh welch ein Graus, <br />
büxte sie zum Hafen aus. <br />
Sie stand auf einem Fischerboot, <br />
als wär’s ihr Platz – ganz ohne Not. <br />
"Bei allen Göttern! Was ist das?" <br />
schrie der Fischer und wurde blass. <br />
 
Und wieder zahl ich – ach du Schreck – <br />
denn der halbe Fang war weg.<br />
Flocke hatte zerkaut das Netz,<br />
und den Fischer so entsetzt.<br />
Er wollte für den Schaden fünfzehn Gulden,<br />
Flocke erhöht so meine Schulden.<br />
 
 
'''Refrain:''' <br />
''Oh Flocke, du geliebtes, doch verrücktes Schaf,''<br />
''sei doch endlich einmal brav.''<br />
''Mein Geldbeutel wird leer und leerer,''<br />
''und meine Sorgen immer schwerer.''<br />
''Statt zu grasen auf der Wiese,''<br />
''lautet stets deine Devise:''<br />
''"Mäh! Ich muss los - will Abenteuer!"''<br />
''Doch für mich wird es zu teuer.''<br />
 
 
Nun muss ich gucken wo sie ist, <br />
sie macht bestimmt schon wieder Mist.<br />
Oh Graus, sie ist bei meinen Bäcker <br />
und blökt: "Das Brot! Es riecht so lecker!<br />
 
Kaum bin ich dort angekommen, <br />
hab ich dem Geschrei entnommen,<br />
zu spät, es ist passiert, <br />
Flocke steht da ungerührt,<br />
mit Krümeln von dem Brot verziert.<br />
 
Der Bäcker brüllt: "Kein Brot mehr, alle müssen schmachten,<br />
dieses Schaf solltest du schlachten!<br />
Den Schaden, den bezahlst du mir,<br />
zwanzig Gulden will ich - jetzt und hier!" <br />
 
 
'''Refrain:''' <br />
''Oh Flocke, du geliebtes, doch verrücktes Schaf,''<br />
''sei doch endlich einmal brav.''<br />
''Mein Geldbeutel wird leer und leerer,''<br />
''und meine Sorgen immer schwerer.''<br />
''Statt zu grasen auf der Wiese,''<br />
''lautet stets deine Devise:''<br />
''"Mäh! Ich muss los - will Abenteuer!"''<br />
''Doch für mich wird es zu teuer.''<br />
 
 
Nun steh ich hier, erzähle euch meine Sorgen.<br />
Kein Gold mehr im Beutel, musste mir schon was borgen.<br />
Doch Lady Flocke, das verrückte Tier,<br />
soll ich schlachten? Nein, sie bleibt bei mir! <br />
 
Hab sie mit der Flasche ernährt, als Lämmchen, mutterlos, <br />
und dachte, dieses Wollknäuel kriegst du schon groß. <br />
Das habe ich geschafft, nun ist sie ein stolzes Schaf, <br />
und ich hab sie lieb, auch wenn sie nicht so brav. <br />
 
</div>
</div>
Da war einst ein Fleischer in '''Ismar''', <br />
dessen Ware einfach nur Mist war, <br />
seine Würste schmeckte schmeckten zum Kotzen, <br />
da taten die Kunden oft motzen, <br />
sein Name war Thönn Jes, das war ja eh klar. <br />  Einen Burschen aus '''Mindans''' quälte das Verlangen, <br />zur Liebsten zu eilen, auf dem Weg lagen Schlangen. <br />Eines von den Dingern hat ihn gebissen, <br />da hat er vor Angst in die Buxe geschissen, <br />und das Verlangen war ihm gründlich vergangen. <br />  Ein Bäckergeselle aus '''Lerbreck''', <br />der traf auf ner Wiese nen Heuschreck. <br />Da rastetete er wild und doll aus, <br />landete - logisch - im Tollhaus. <br />Die Lerbrecker sagen: Nu isser weg, der Jeck!<br />  Theodius, ein Geweihter aus '''Breggans''', <br />fing einst eine Schneegans, <br />Er wollte sie rupfen, braten und essen, <br />doch er hat dabei ganz vergessen: <br />Er lebt ja streng nach Vegans! <br />
</div>
von Nordhaar bis zur Stadt '''Eiswind''', <br />
"Ein Drache!" schrie laut ein Elfenkind. <br />
da zog der Drache zog wieder ab, das war weise. <br />
</div>
</div>
160
Bearbeitungen