Liedgut des Barden Walter von der Salzwiese: Unterschied zwischen den Versionen

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von Isenburg zur Festung hinauf, wo man sie zu seh'n geglaubt.<br />
 
von Isenburg zur Festung hinauf, wo man sie zu seh'n geglaubt.<br />
 
Nehmt die Fackel brave Leut', helft, dass man sie wieder find'.<br />
 
Nehmt die Fackel brave Leut', helft, dass man sie wieder find'.<br />
Keine Hoffnung gibt's ihr Braven, dort regiert das Schwert und Wind.<br />
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Keine Hoffnung gibt's ihr Braven, dort regieren Schwert und Wind.<br />
Auf dem Turme hört man 's klagen, sind dort droben unsre Frau'n?<br />
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Auf dem Turme hört man's klagen, sind das dort droben unsre Frau'n?<br />
Die ihr lebet dort in der Stadt, am Fuß der Isenburg, tut auf eure Brut gut schau'n!
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Die, die ihr lebt dort in der Stadt Isenburg, tut auf eure Brut gut schau'n!<br />
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<div class="NavHead">Sven der Rote auf der Suche</div>
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Sven der Rote saß beim nem Met, <br />
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überlegte wie es nun weitergeht. <br />
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Warf den Becher voll Wut an die Wand!<br />
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Er schrie: "Ich zieh mir ein Weibsbild an Land. <br />
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Rothaarig, stolz mit schwellender Brust soll sie sein <br />
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und gehören soll sie nur mir allein!" <br />
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Sven der Rote, sprang auf, ging fort, <br />
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suchte die Frau erst hier, dann dort. <br />
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Doch keine der Frauen, die er traf. war so wie erdacht, <br />
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wie das schöne Bild, was sich in seinem Kopf breitgemacht. <br />
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Eines Tages aber, Sven der Rote war Gast hier in diesem Haus, <br />
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fielen ihm beinah die Augen heraus. <br />
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Denn es kam eine Frau mit rotem Haar und schwellender Brust hinein, <br />
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setzte sich an einen Tisch und trank ein Glas Wein. <br />
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Sven sprang auf, war himmlisch entzückt <br />
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und vor lauter Liebeswahn beinah verrückt. <br />
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Er ging zum Tische, sprach: "Du Schöne sei mein, <br />
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willst du bitte mein Augenstern sein?"<br />
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Die Frau sah Sven den Roten zunächst schweigend nur an, <br />
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doch dann, dann hat sie plötzlich etwas getan. <br />
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Sie schüttelt wild den Kopf und dann dem Sven den Wein ins Gesicht, <br />
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"Was willst du von mir, du Tropf" hat sie dabei laut gezischt.<br />
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"Lass mich in Frieden besoffener Nordmann, <br />
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sonst zeig ich dir mal, was ne Nordfrau so kann!"<br />
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Und die Moral von der Geschicht? <br />
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Belästige hübsche Nordahejmra nicht, <br />
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willst du keinen er Wein im Gesicht,<br />
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denn der landet bei dir auf Bart und dem Kopf, <br />
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und alle lachen laut über dich, du armer Tropf.<br />
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'''''Hinweis: Diese Ballade basiert lose auf einem derben irdischen Witz, der in Mittelalterforen kursiert.'''''  <br />
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'''''Die gereimte Fassung stammt von Tica.'''''<br />
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Da waren wilde Orks, ein Trupp, ein schlimmer,  <br />
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sorgten beim Gegner für Gewimmer, <br />
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Sie fingen einen Menschen ein  <br />
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und auch ein grimmig Zwergelein.  <br />
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Sowie 'nen Elf mit seinem Bogen,  <br />
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haben sie an Land gezogen.  <br />
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Der Ork-Anführer sprach zu den dreien: <br />
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"Wenn ihr euch selbst wollt befreien, <br />
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ihr müsst tun drei Dinge schwer, <br />
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schafft ihr's nicht, lebt ihr nicht mehr. <br />
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Schafft ihr jedoch alle drei, <br />
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dann lass ich euch tatsächlich frei!" <br />
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"Das erste Ding: Ihr müsst viel saufen, <br />
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und dann ohne lang' verschnaufen, <br />
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das zweite Ding: 'nem Bär die Pranken brechen, <br />
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das sein sehr schwer, ich kann versprechen. <br />
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Das dritte Ding: Ihr kriegt ein Jüngferlein, <br />
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nach eurem Besuch sie darf keins mehr sein! <br />
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Also was ist? Wollt machen ihr? <br />
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Dann geht in diese Zelte hier!" <br />
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Der Elf strafft sich, steht und geht <br />
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ins erste Zelt mit 'nem Fass Met. <br />
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Er säuft und säuft, kein Met gewöhnt, <br />
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Wankt halbtot raus, er kotzt und stöhnt. <br />
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Die Orken kennen kein Erbarmen, <br />
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erschlagen ihn, den Elf, den Armen. <br />
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Der Mensch, ein großer Kriegersmann, <br />
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versucht das Met und sieh mal an: <br />
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Es geht! Er torkelt zwar, aber er steht. <br />
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Die Ork-Anführer nickt und sagt: "War schwer, <br />
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nun noch schwerer, geh zum Bär!" <br />
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Der Mensch geht rein ins Zelt zum Bär, <br />
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doch raus, das kam er nimmer mehr! <br />
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Er wurde daraus tot geborgen, <br />
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nun ist er ledig aller Sorgen. <br />
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Nun geht der Zwerg ganz siegessicher, <br />
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ins Zelt zum Met, mit viel Gekicher. <br />
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Säuft alles aus, kommt winkend 'raus <br />
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und erntet von den Orks Applaus. <br />
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Nun zu Ding zwei, dem Bären, <br />
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den will der Zwerg nun auch beehren, <br />
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die Orken sehen das Zelt wild schwanken, <br />
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Nicken, sind ganz in Gedanken an die starken Bärenpranken. <br />
  
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Dann Ruhe und als wär's das normalste Ding auf der Welt, <br />
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kommt 'raus der Zwerg, ganz unversehrt aus dem nun stillen Bärenzelt, <br />
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"Das wär' geschafft, es war recht schwer, <br />
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doch schafft mir nun die Jungfer her, <br />
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Muss ihr ja doch noch die Arme brechen, <br />
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Dann bin ich frei, so lautete euer Versprechen!" <br />
 
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Ich bin Willem Willink, pack Lumpen in meinen Sack,<br />
 
Ich bin Willem Willink, pack Lumpen in meinen Sack,<br />
 
und bin schon wieder fort – schwuppdiwupp, zackzack!<br />
 
und bin schon wieder fort – schwuppdiwupp, zackzack!<br />
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<div class="NavHead">Ich liebte ein Mädchen ... </div>
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'''''Hinweis: Dieses Lied basiert auf dem irdischen Stück „Ich liebte ein Mädchen“ von Insterburg & Co. '' ''' <br />
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'''''Die antamarisierte Fassung stammt vom Spieler Pyromaniac.'''''
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Ich liebte ein Mädchen in Liwa, das war die reinste Diva.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Techuan, das hatte nie ein Röckchen an.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Toapac, dem gab ich meinen Anorak.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Yunava, das war mit ihrer Mutter da.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Pechutli, das fuhr so gerne Wasserski.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Mascunja, das zeigte mir ihr *tralala*<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Ximalcuan, das sah mich immer traurig an.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Punac, dann packte ich den Rucksack.<br />
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Mir wurde nämlich Xetoka zu klein ,<br />
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so ging ich in die Wüste rein.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Kalibah, das sagt ständig oh la la.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Finnekish, das aß am liebsten Tintenfisch.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Kefybeg, das nahm mir meine Stiefel weg.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Yntrein, dem zeigte ich mein Holzbein.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Altersheim, das brachte ich beizeiten heim.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Tarrikum, das war ein wenig andersrum.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Ylgen, das konnte viel vertilgen.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Djerset, dort sind sie alle sehr fett.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Esnau, das war wohl meine Traumfrau.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Yrlensbar, das war einfach wunderbar.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Chal'ginn, dort gehe ich nie wieder hin.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in El Bachan, die Rettung war ein Äppelkahn.<br />
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Von nun an war mir auch Eriath zu klein,<br />
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drum stach ich in die See hinein.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Mandoran, das sprach mich dort im Hafen an.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Eisentrutz, das wollte nur mit Kautschukschutz.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Eisenstein, das lud mich in ihr Zimmer ein.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Hälstrond, das war so richtig hellblond.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Hornsandt, das an der Straße ganz vorn stand.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Jotunheim, dem geht wohl jeder auf den Leim.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Belbrück, dort hatte ich ganz schnell Glück.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Berggugg, das soff mit einem Zwergschluck.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Cargnac, zu zweit in einem Schlafsack.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Ismar, in deren Kleid ein Riss war.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Diertal, ich glaube es war viermal.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Echelon, da kam ich grade so davon.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Eisenrose, ach dort ist meine Unterhose.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Bragen, darüber darf ich nichts sagen.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Minenhall, das quatschte wie ein Wasserfall.<br />
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Ich liebte ein Mädchen in Dwimorgrim, da sollte ich mal wieder hin.<br />
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Das sind zwar keine Heldentaten, <br />
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was noch so war, wird nicht verraten. <br />
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<div class="NavHead">Anne Samthaut und der hungrige Bilibo</div>
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Anne Samthaut , Halblingsfrau aus Altpforten , <br />
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buk ständig Kuchen und auch Torten, <br />
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Bilibo Binsofroh, aus Huggelshausen, <br />
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kam, um das Backwerk zu verschmausen.<br />
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Flugs nahm die resolute Anne, den hungrigen Bilibo zum Manne, <br />
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denn ihm schmeckten alle Sorten, ihrer Kuchen und auch Torten.<br />
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Bei so viel Süßem wurde Bilibos Bäuchlein kugelrund, <br />
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bei Anne hatte es sichtlich einen anderen Grund. <br />
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Welchen, konnte man nach neun Monden sehen, <br />
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zu dritt sie durch die Welt nun gehen.<br />
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Mit kleinem Sohn leben sie nun in Veen, <br />
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Mal ehrlich? Ist das nicht wunderscheen? <br />
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Und die Moral von der Geschicht? <br />
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Das tut mir Leid. Die gibt es nicht. <br />
 
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Aktuelle Version vom 18. Februar 2026, 12:29 Uhr


Walter von der Salzwiese – Barde aus Vellhafen

Walter von der Salzwiese gilt als einer der hoffnungsvollsten jungen Spielleute Vellhafens. Mit seinen gerade einmal erwachsenen Jahren hat er sich bereits einen Ruf erarbeitet, der manch älteren Barden neidisch werden lässt. Freundlich im Wesen, mit einer klaren, warmen Stimme und einem Talent, das Zuhörer mühelos in seinen Bann zieht, ist er in Schenken, auf Märkten und bei Festen gern gesehen.

Sein erstes Werk, „Das Lied von Brunihild“, verbreitete sich rasch über die Grenzen Vellhafens hinaus und wurde zu einem antamarweit bekannten Gassenhauer. Schon als Junge schickte Walter seine Verse und Melodien an den Vellhafener Kurier und erhielt dort früh Anerkennung für seine Dicht- und Vortragskunst.

Herkunft und Familie

Walter stammt aus Ismar, wo sein Vater Hein von der Salzwiese einen erfolgreichen Hof bewirtschaftet. Die Schafe der Familie grasen auf den salzhaltigen Wiesen Ismars, was dem Fleisch der berühmten Salzlämmer einen besonderen Geschmack verleiht. Wohlstand und Fleiß prägen Walters Herkunft, und es mangelte der Familie nie an etwas.

Sein künstlerisches Talent verdankt Walter vor allem seiner Mutter Irina, die einst als Bardin unter dem Beinamen „Die Lerche aus Ismar“ bekannt war. Sie tritt heute nicht mehr öffentlich auf, doch ihre Stimme und ihr Gespür für Melodie leben in ihrem Sohn weiter. Walters Brüder hingegen blieben der Landwirtschaft treu und führen den elterlichen Hof fort.

Hinweis

Die hier aufgeführten Lieder und Verse stammen — mit wenigen Ausnahmen (die aber immer extra gekennzeichnet sind) — aus meiner eigener Feder. Der Barde Walter von der Salzwiese wird im Spiel von mir verkörpert. Tica

Balladen

Walters Balladen erzählen von Liebe, Schicksal, Heldentum und den stillen Tragödien des Alltags. Sie sind länger gefasste Erzählgedichte, die oft auf wahren Begebenheiten beruhen oder von alten Sagen inspiriert wurden. Mit klarer Stimme und feinem Gespür für Stimmung trägt Walter sie auf Märkten, in Schenken und bei Festen vor.

Gassen- und Handwerkslieder

In diesen Liedern besingt Walter das Leben der einfachen Leute: Handwerker, Händler, Hafenarbeiter und all jene, die in den Straßen und Gassen Vellhafens ihren Alltag bestreiten. Die Stücke sind oft humorvoll, manchmal rau, aber stets voller Wärme für die Menschen, die sie porträtieren. Viele davon entstanden unterwegs, zwischen Marktständen, Werkstätten und Tavernen.

Schmäh- und Spottlieder

Hier versammelt Walter von der Salzwiese all jene Lieder, in denen er mit fröhlicher Frechheit an Kronen, Krägen und Amtsketten zupft. Ob eitler Edelmann, überhebliche Amtsperson oder eine politische Entscheidung, die mehr Schatten als Glanz wirft – niemand ist vor Walters spitzem Humor sicher. Seine Spottlieder sind weniger Anklage als Kunststück: kleine musikalische Sticheleien, die Missgeschicke, Übertreibungen und Fehltritte in heitere Reime verwandeln. Mal neckisch, mal schelmisch, mal überraschend treffend – doch immer mit einem Lächeln, das zeigt, dass selbst die Mächtigen über sich lachen dürfen.

Belbrücks

Belbrücks sind kurze, scherzhafte Fünfzeiler, die in Antamar weit verbreitet sind. Walter sammelt sie seit seiner Jugend und dichtet selbst unzählige neue, meist über Orte, Menschen oder Begebenheiten, die ihm auf seinen Reisen begegnen. Sie folgen einer festen Reimform und werden in Tavernen gern laut mitgesprochen — oft zur großen Freude des Publikums.