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Kuo ZB Südstern Kranke Sklaven

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| autor=Kuo
| gruppe=Solo
| gegend=Südstern, Dschungel und Handelsstraßen
| häufigkeit=selten
| humor=nein
| status=Abnahme
| aoqml=ja
}}

==Beschreibung==
Der Charakter trifft auf sterbende Sklav:innen, die zum Sterben zurückgelassen wurden.

Änderungen können gerne ohne Absprache direkt im Text durchgeführt werden.

==AOQML==

<syntaxhighlight lang="xml">

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<scene xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:noNamespaceSchemaLocation="https://eisentrutz.antamar.eu/aoqml.xsd">

<!-- Humor=Nein;
Gegend=Südstern;
Häufigkeit=selten;
GZB=nein;
Autor: Kuo
Titel: Kuo ZB Südstern Kranke Sklaven -->

<switch attribute="weg_klasse">

<case val="Dschungel">
<p>Der schmale Pfad windet sich durch den feuchtwarmen Dschungel. Zwischen den mächtigen Stämmen dringt kaum Sonnenlicht bis auf den Boden, und das unablässige Zirpen der Insekten übertönt fast jedes andere Geräusch. Erst als ein leises Wimmern den monotonen Klang des Waldes durchbricht, wirst du aufmerksam.</p>

<p>Wenige Schritte abseits des Weges liegen mehrere Gestalten im feuchten Laub.</p>
</case>

<case val="Sichere Strasse">
<p>Die Handelsstraße, auf der du unterwegs bist, ist breit genug, damit sich schwer beladene Erzfuhrwerke begegnen können. Immer wieder ziehen Kolonnen mit Edelmetallen, Werkzeugen und Proviant zwischen den Minen und den Städten des Kaiserreichs Südstern hin und her.</p>

<p>Einige Schritte neben der Straße fallen dir mehrere regungslose Körper auf. Erst als einer von ihnen schwach den Kopf hebt, erkennst du, dass sie noch leben.</p>
</case>

<else>
<quest status="rejected"/>
</else>
</switch>

<p>Beim Näherkommen erkennst du die eisernen Halsreifen um Sklaven, vermutlich aus einer der umliegenden Edelmetallminen. Sie sind bis auf die Knochen abgemagert. Mehrere weisen schlecht verheilte Verletzungen auf, einer atmet rasselnd, ein anderer starrt mit glasigem Blick ins Leere. Niemand bewacht sie. Offenbar hat ihr Aufseher entschieden, dass sich der Aufwand, sie weiter mitzuschleppen, nicht mehr lohnt.</p>

<random>
<case> <!--Dehydrierung -->
<challenge talent="Medizin" mod="5...10">
<success>
<set attribute="EP" show="none" inc="1"/>
<p>Nach einer sorgfältigen Untersuchung erkennst du die Ursache ihres Zustands: Die Männer und Frauen leiden unter schwerster Austrocknung. Ihre Haut ist trocken und heiß, die Lippen aufgesprungen und ihre Körper völlig erschöpft. Manche sind bereits kaum noch bei Bewusstsein. Vermutlich wurden sie tagelang unter der sengenden Sonne zur Arbeit gezwungen, bis ihre Kräfte versagten.</p>
<has item="Wasserschlauch">
<success>
<switch name="wasserschlauch_fuellung">

<case val="0">
<p>Du holst deinen Wasserschlauch aus dem Rucksack, stellst aber fest, dass er staubtrocken ist. Da du auch in der Umgebung keine Wasserquelle gesehen hast, gibt es nichts, was du für die Sklaven tun kannst.</p>
</case>

<case val="1|2">
<p>Du holst deinen Wasserschlauch aus dem Rucksack. Mehr als ein paar Tropfen für die Sklaven finden sich darin allerdings nicht. Damit kannst du den geschwächten Männern und Frauen zwar etwas Erleichterung verschaffen, vor dem Tod bewahren wirst du sie damit allerdings nicht.</p>
</case>

<else>
<set attribute="EP" show="none" inc="1"/>
<p>Du schaffst die Männer in den Schatten, gibst ihnen vorsichtig Wasser und kühlst ihre überhitzten Körper mit feuchten Tüchern. Erst nach langer Zeit kehrt bei einigen wieder etwas Farbe ins Gesicht zurück. Nicht alle werden überleben. Doch wenigstens haben einige von ihnen wieder eine Chance.</p>
<p>Auch wenn dich die verzweifelten Blicke der Sklaven noch eine Weile begleiten werden, weißt du immerhin, dass du alles in deiner Macht stehende getan hast, um ihnen zu helfen.</p>
<quest status="ended"/>
</else>
</switch>

</success>
<failure>
<p>Du kramst in deinem Rucksack nach einem Wasserschlauch, musst jedoch feststellen, dass du trotz der großen Hitze keinen Tropfen Wasser mit dir führst. Hilflos blickst du auf die sterbenden Männer und Frauen.</p>
</failure>
</has>

</success>
<failure>
<p>Du erkennst zwar, dass sie dem Tod nahe sind, doch die genaue Ursache bleibt dir verborgen.</p>
</failure>
</challenge>

</case>


<case><!-- Vergiftung -->
<challenge talent="Giftheilung" mod="5...10">
<success>
<set attribute="EP" show="none" inc="1"/>
<p>Schon nach wenigen Augenblicken fällt dir auf, dass die Symptome nicht zusammenpassen. Neben Schwäche und Erschöpfung zeigen einige unkontrolliertes Zittern, andere leiden unter heftigem Erbrechen oder Muskelkrämpfen. Als du die Männer und Frauen näher betrachtest, stellst du fest, dass sie unter einer Vergiftung leiden, vermutlich durch Stoffe ausgelöst, die bei der Erzgewinnung in den nahegelegenen Minen verwendet oder freigesetzt werden. Die Vergiftung ist so weit fortgeschritten, dass du nichts mehr für sie tun kannst.</p>
</success>
<failure>
<p>Die Beschwerden erscheinen dir widersprüchlich. Eine sichere Diagnose gelingt dir nicht.</p>
</failure>
</challenge>

</case>

<case> <!-- Dschungelfieber-->
<challenge talent="Krankheitsheilung" mod="5...10">
<success>
<set attribute="EP" show="none" inc="1"/>
<p>Die glühend heißen Körper, das unregelmäßige Zittern und die Schweißausbrüche sprechen eine deutliche Sprache: Die Männer und Frauen leiden an einem schweren Fieber, wie es in den feuchtwarmen Grenzregionen des Dschungels nicht selten vorkommt. Die harte Arbeit und der schlechte Ernährungszustand haben ihre Überlebenschancen zusätzlich drastisch verschlechtert.</p>
<has item="Kefran-Kiefer-Rinde" show="none" >
<success>
<p>Zum Glück hast du ein wenig Rinde der Kefran-Kiefer dabei, die du den Sklaven zum Kauen gibst. Die Rinde ist zwar extrem bitter, hilft jedoch gegen Fieber. Du bist dir nicht sicher, ob deine Patienten dich verstehen, als du ihnen das klar zu machen versuchst, doch sind die Männer und Frauen ohnehin zu geschwächt, um Widerstand gegen deine Medizin leisten zu können. Vielleicht reicht das, damit einige von ihnen die nächsten Tage überstehen.</p>
<p>Auch wenn dich die verzweifelten Blicke der Sklaven noch eine Weile begleiten werden, weißt du immerhin, dass du alles in deiner Macht stehende getan hast, um ihnen zu helfen.</p>
<quest status="ended"/>
</success>
<failure>
<challenge talent="Pflanzenkunde" mod="15...20">
<success>
<set attribute="EP" show="none" inc="1"/>
<p>Du erinnerst dich, auf deinem weg hierher an einer silbrig bereifte Kletterpflanze vorbeigekommen zu sein, die dich an die Brombergbeere erinnert hat, einer im Norden beliebten Gartenpflanze, mit fiebersenkender Wirkung. Vielleicht handelt es sich um eine verwandte Art? Nachdem du nichts zu verlieren hast, versuchst du dein Glück und sammelst ein paar der Beeren, die du den geschwächten Männern und Frauen in den Mund schiebst. Vielleicht reicht das, damit einige von ihnen die nächsten Tage überstehen.</p>
<p>Auch wenn dich die verzweifelten Blicke der Sklaven noch eine Weile begleiten werden, weißt du immerhin, dass du alles in deiner Macht stehende getan hast, um ihnen zu helfen.</p>
<quest status="ended"/>
</success>
<failure>
<p>Ohne den richtigen Kräutern gibt es jedoch nichts, womit du den kranken Männern und Frauen helfen kannst.</p>
</failure>
</challenge>
</failure>
</has>
</success>
<failure>
<p>Du erkennst lediglich, dass sie schwer krank sind. Woran genau, vermagst du nicht zu sagen.</p>
</failure>
</challenge>

</case>

</random>

<has attribute="gesinnung" val="getreu" show="none" >
<success>
<p>Du bleibst noch einen Moment stehen und blickst auf die verzweifelten Männer und Frauen, die hier zum Sterben zurückgelassen wurden. In jedem anderen Reich wäre dies ein Verbrechen. Im Kaiserreich Südstern jedoch gelten diese Menschen als Eigentum. Ihr Schicksal liegt allein in den Händen ihrer Besitzer. Und sie von ihrem Leiden zu erlösen, wäre eine Straftat.</p>

<p>Daher setzt du deinen Weg schließlich unverrichteter Dinge fort. Das schwächer werdende Stöhnen der Sklaven begleitet dich noch eine ganze Weile.</p>
</success>

<failure>
<p>Du gehst zwischen den Sterbenden hindurch und kniest dich zu einer Frau, die noch bei Bewusstsein ist. Sie blickt dich an, ohne Furcht, ohne Hoffnung – nur erschöpft. Du wartest, bis sie kaum merklich nickt. Dann beendest du ihr Leiden, ebenso wie das der übrigen.</p>

<p>Als du deinen Weg fortsetzt, denkst du noch eine Weile an die Sklaven, während ihre ehemaligen Aufseher sie wohl längst vergessen haben</p>
</failure>
</has>

</scene>

</syntaxhighlight>

==Prüfvermerk==

{{Vorlage:Check}}
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*3:
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Bearbeitungen