Arbeitsfassung Magie

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Festlegungen zum Hintergrund

Das Fluidum

Auf ganz Antamar gibt es eine für die meisten Lebewesen rätselhafte Kraft, das Fluidum wie es von den Bewohnern Antamars genannt wird. Hierbei handelt es sich um eine Energie, die fast überall zu finden ist, mal stärker, mal schwächer ausgeformt. An Orten an denen sich die Kraft zu starken Zentren ballt, werden und wurden schon immer Ritualplätze, Magierakademien, Druidenkreise und Hexenzirkel errichtet.

Kristalle der Macht

Die Energie des Fluidums in gelenkte Bahnen zu bringen ist auch für Zauberkundige fast unmöglich (siehe Zaubern ohne Kristalle). Die gelblichen Halbfinger bis faustgroßen Steine kommen in verschiedenen Ausformungen vor, glatt geschliffen vom Sand im Meer, oder scharfkantig aus Erz tief unter der Erde herausgebrochen.

Fundstellen sind manchmal vom „Schwarzen Brandkäfer“ bewohnt, einer kleinen schwarzen Käferart, die offenbar vom magischen Fluidum der Umgebung leben und einen brennenden Ausschlag verursachen sobald sie die Haut berühren. Erschaffen wurden sie von einem der mächtigen Magierkönige der Vorzeit. Wohl um solche Fundstellen leichter zu entdecken.

Die Kristalle besitzen die Eigenschaft, das Fluidum zu brechen und umzuformen. So ist es den unterschiedlichen magischen Schulen gelungen eigene Zauber zu entwickeln, indem sie die Steine durch magische Rituale in Linsen der eigenen magischen Kraft des Zauberers verwandeln.

Von besonderem Wert sind Kristalle, die von sich aus schon eine natürliche Wirkung besitzen, sollen sie doch besonders effektiv die magische Macht in ihrer Wirkung unterstützen. Auch sind sie oftmals kleiner als bearbeitete Kristalle. Machtkristalle können bei Gildenmagischen Händlern für horrende Preise erworben werden, oder ererbt (siehe Schamanen).

Es gibt die verschiedensten Legenden und Geschichten über das Entstehen der Kristalle. Eine davon besagt, dass alle Kristalle die auf Antamar zu finden sind, nur Bruchstücke des einen Urkristalls sind welcher vor Äonen aus dem Reich der Götter herabfiel und beim Aufprall in tausende Splitter zerbrach. Es ranken sich Geschichten darüber, wie es zu diesem Vorfall in der Götterwelt kam: Von Streitigkeiten unter den Göttern um den Kristall, bei dem er fallengelassen wurde, über ein Unglück beim Spiel damit, bis hin zu einer Prüfung der Menschen durch die Götter sind die verschiedensten Legenden in Umlauf.

Zaubervorgang

Allen magischen Traditionen ist Eines gemeinsam: Sie müssen ihr im Körper gespeichertes Fluidum durch einen der Kristalle der Macht in gelenkte Bahnen bringen um eine Wirkung zu erzielen. Um dies zu ermöglichen, muss der Zauberer einen Kristall mit Hilfe eines aufwändigen Rituals mit seinem Körper verschmelzen. Je nach Magietradition unterscheidet sich deren Ausführung (siehe Magische Traditionen). Das Speichervermögen eines Körpers ist hierbei begrenzt und es muss abgewogen werden, welche Zauber beherrscht werden sollen.

Jeder Kristall ist für die Wirkung eines Zaubers bestimmt, hat der Magier einen Stein der Heilung aufgenommen, so ist es ihm möglich das in seinem Körper gespeicherte Fluidum durch diesen fließen zu lassen und die Wirkung auf sich oder sein Ziel zu projizieren.

Zaubern ohne Kristalle

Viele Magiekundige besuchen nie einen Lehrmeister, eine Akademie oder ähnliches. Oftmals wird die Zauberkraft desjenigen von der Umgebung oder auch ihm selbst nicht wahrgenommen, gerade wenn seine Gabe nicht schon im Kindesalter auffiel. In geringem Maße ist es auch diesen möglich, ihr Fluidum zum eigenen Vorteil einzusetzen. Dies geschieht unbewusst und führt zu herausragenden handwerklichen Leistungen oder außerordentlichem Glück (wenn der durchgegangene Ochse kurz vor dem Aufprall die Richtung wechselt zum Beispiel). Auch Zauberer, die sich Ihrer Gabe bewusst sind, können im kleinen Maße die Macht ohne bündelnde Kristalle nutzen. Seiten eines Buches umblättern ohne die Finger zu benutzen, Kerzen mit einem Blick entzünden und ähnliches brauchen keine Hilfsmittel, wenn auch oft einiges an Studium der eigenen Kräfte.

Magische Traditionen

Unter magischen Traditionen versteht man die unterschiedlichen Verbindungen einzelner Gruppen von Magiebegabten zur Magie, ihr Verständnis davon und die Arten, wie diese einzelnen Gruppen damit umgehen. Hierbei unterscheiden sich intuitive Zauberei wie sie zum Beispiel bei Magiebegabten auftritt, welche nie im Umgang mit den magischen Kräften, welche ihnen inne wohnen geschult wurden von der Art der Magie der Hexen, Schamanen und Druiden, welche naturverbunden die Kräfte nutzen, welche ihnen von den Älteren vermacht wurden und der Magie der Gildenmagier, welche um die magischen Kräfte wissen, sie versuchen wissenschaftlich zu ergründen und welche in Schulen das gewonnene Wissen weitergeben.

Schamanen

Die Naturvölker praktizieren noch heute die Magie, wie sie wahrscheinlich vor tausenden Jahren entdeckt wurde. Wilde Riten, in denen sich Aberglaube, Glaube und Magie vermischen und bei denen die Wirkung oftmals nicht der Zauberkraft oder göttlichem Wirken eindeutig zugesprochen werden können.

Wird bei einem der Dschungelvölker ein Kind geboren, welches der Schamane für würdig erachtet, so nimmt er es bei sich auf und lehrt es sein gesamtes Wissen. Besitzt der Schamane einen der Steine der Macht, so geht dieser beim Tod des Älteren auf den Jüngeren über. Oft geschieht beides in einem blutigen Ritual noch unter Anleitung des Sterbenden…

Druiden

Die Druiden sehen sich gerne als naturverbundene Zauberer. Sie pflegen den Umgang mit Tieren und der Wildnis, sind aber auch als Berater in nichtmagischen Dingen tätig. Häufig sind sie auch Lehrer der Kinder aller umliegenden Dörfer. Obwohl sie fähig sind, mächtige Magie zu nutzen, verzichten sie, soweit möglich, darauf. Sie bevorzugen stille, unauffällige Magie, welche den lebenden Wesen Antamars Nutzen bringt.

Zu jedem Vollmond, wenn kein anderes Ritual ansteht, befragt der Druide seine Orakelsteine und Knochen über die nähere Zukunft. In einigen seltenen Fällen weist das Orakel auf das Kommen eines magiebegabten Kindes in seinem Verantwortungsbereich hin. Der Druide versetzt sich in diesem Falle in Verbindung mit der Erdenmutter Antamar und versucht, Näheres zu erfahren.

Sogleich er weiß, wer die Mutter des ungeborenen Kindes ist, begibt er sich zu ihr und erklärt ihr, dass sie schwanger sei. Er schildert, dass das Kind unter dem Schutz der Götter stehe und die Mutter gut darauf achtgeben solle.

Der Druide hat nun ein besonderes Auge auf das Kind. Es obliegt seiner besonderen Aufsicht und erhält zusätzliche Einweisungen in Kräuterkunde, Astrologie sowie religiöse Unterweisungen. Weiterhin wird geprüft, wie es um das Wesen des Kindes bestellt ist. Besteht das Kind diese Prüfungen nicht und widersteht es auch den Erziehungsversuchen des Druiden, so wird es nicht weiter gefördert; dem Kind werden in einer schmerzlosen magischen Prozedur einige Runen in den Körper „gepflanzt“, welche den Fluss des Fluidums um dieses Kind herum dergestalt verändern, dass es nicht aus Zufall Magie wirken kann.

Man kann davon ausgehen, dass der Kristall dem Jungdruiden mit der Weihe zum „Verehrer der Mutter“ eingepflanzt wird, da alle Ausbildungsinhalte vorher entweder ohne magisches Wirken möglich sind oder im Rahmen der Magie des ausbildenden Druiden stattfinden.

Die Magie der Druiden besteht zum Großteil aus Runenmagie (Ortsfesten Zaubern mit bestimmten Effekten), Heilungsmagie sowie Natur- und Wachstumsmagie. Druiden können zudem das Sandbrett nutzen. Da die Wanderschaft integraler Bestandteil der Ausbildung zum Druiden ist, ist es nicht ungewöhnlich, dass Druiden auch mit anderen Formen der Magie in Kontakt kommen.

Zu bestimmten Sonnen- oder Mondständen halten die Druiden eines Landstriches rituelle Treffen ab, bei denen sie Ihr Wissen oder neue Erkenntnisse austauschen.

Gildenmagier

In zivilisierten Gebieten haben sich magische Gilden zusammengefunden. Zum einen um sich gegenseitig vor der oft abergläubischen Landbevölkerung zu schützen, zum anderen um Forschungen oder Politik zu betreiben. Einige Gilden unterhalten eigene Akademien und Lehranstalten, viele widmen sich der magischen Forschung oder stehen sogar im Dienste der Reiche in denen sie Leben. Die Gildenmagier verfügen über die strengsten ritualisierten Zauber, doch sind diese in Effizienz den anderen Traditionen oftmals etwas überlegen.

Da die Gilden es in den ersten Jahrhunderten nach der Katastrophe rasch wieder zu einigem Wohlstand brachten, sind sie bei vielen Gefürchtet, auch mancher Herrscher lässt die ortsansässige Akademie argwöhnisch beobachten.

Hexen

Die Hexen entstanden aus der Tradition des Druidentums, viele sind jedoch in die zivilisierten Gegenden der Reiche gewandert und leben unerkannt in Dörfern oder auch offen in größeren Städten. Die Hexen sind zu einem überwiegenden Teil weiblich, ab und an wird allerdings auch ein zauberkundiger Junge geboren, der dann von den anderen „Schwestern“ oft etwas argwöhnisch betrachtet wird.

Alchemisten

Die Alchemisten suchen den einen Kristall, der das gesamte Fluidum nutzbar macht. Dieser wird, den Legenden nach "Stein des Weisen" genannt. Der Träger eines solchen Steines soll, alle Sprüche wirken können, inklusiver einiger, die allen anderen Zauberern verborgen bleiben. Sogar die Sphären der Götter stehen ihm offen. Einige munkeln, dass vor Urzeiten ein solcher Zauberer auf Antamar wandelte. In seinem Leichnam (oder dem, was davon übrig ist) dürfte dieser Kristall zu finden sein.

Wie dieser Kristall auf Antamar kam, bleibt unklar. Forschungen von Magiern der Berengar-Universität in längst vergessenen Archiven, die jüngst wiederentdeckt wurden, förderten einige höchst interessante urtümliche Legenden zutage. Diesen zufolge befand sich der "Urkristall" einst im Besitz der Götter, er diente mehr zur Kurzweil, als dass er einen praktischen Nutzen hatte. Durch ein Missgeschick fiel dieser Urkristall auf Antamar, wobei er in abertausende Fragmente zersprang, die alsbald mit dem Fluidum zu interagieren begannen. Die Götter vergaßen diesen Legenden nach recht schnell, was geschehen war.

Die Fragmente aber wurden von den kulturschaffenden Völkern entdeckt. Unter denen, die sich für die Kristalle zu interessieren begannen, war einer, der ganz besonders neugierig war. Er verzeichnete, wann immer er hörte, dass ein magischer Kristall gefunden war, den Fundort - durch Berechnungen und Linien auf Karten war er nach einigen Jahren in der Lage, genau zu bestimmen, wo der Kristall auf Antamar eingeschlagen war.

Dort, im Zentrum eines alten Kraters, fand er nicht nur zahllose Kristalle, sondern auch den einen, der sich in der Mitte des Urkristalls befunden hatte. Dieser vereinigte alle Eigenschaften des Ursprungs aller Kristalle.

Über den weiteren Verlauf gehen die Legenden auseinander. Einige sagen, dass der Zauberer weise und mächtig wurde, ein großer Lehrer und Begründer aller magischer Schulen, da er alles wusste, was es über die Kristalle zu wissen gab. Andere sagen, dass sein Geist die Belastung des Kristalls nicht aushielt, er wahnsinnig wurde und viele erratische, ja wahnwitzige Dinge tat, bis ein Gott selbst ihn aufhielt. Einig sind sie sich nur darin, dass dieser "Vater aller Magier" starb und von seinen Schülern in einer mit allen magischen Fallen geschützten Gruft beigesetzt wurde. Der Kristall wurde aus Respekt in seinem Körper belassen.

Wie es bei Legenden so ist - den Wahrheitsgehalt dieser Geschichten kann niemand beurteilen.

Vielfach wird in weniger traditionellen Alchemistenkreisen aber auch die Auffassung vertreten, dass ein solcher Kristall nicht in der Natur vorkommen kann. Diese progressiven Alchemisten stützen sich auf Messergebnisse und Explosionen, nicht auf verstaubte Geschichten in irgendwelchen Pergamenten.

Was allerdings nicht heißt, dass es unmöglich sei, einen solchen Kristall im Labor zu erzeugen. Dazu sind weitere Experimente und Messungen nötig. Neueste, kostspielige Forschungen in dem Bereich weisen in vielversprechende Richtungen.

Magie und Eisen

Allen Magiekundigen ist gemein, dass sie große Probleme mit sie umschließendem Eisen haben. Das Metall hindert den Fluss des Fluidums und verhindert somit Zauber wie auch Regeneration.