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	<title>AntamarWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-29T03:09:14Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Zwerge&amp;diff=23179</id>
		<title>Zwerge</title>
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		<updated>2008-10-31T17:32:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Geschichte und Entwicklung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glaube siehe [[Religion_der_Zwerge]]&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
natürliche Lebenserwartung: durchschnittlich 300-350 Jahre, weniger in lebensfeindlicher Umgebung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwerge gehen in ihren unterirdischen - oder besser untergebirgischen - Stollen ihrem Handwerk nach. Das Kunsthandwerk der Zwerge ist legendär. Niemand kann besser Erze schmelzen, Eisen schmieden, Edelsteine schleifen oder filigrane mechanisch hochausgetüftelte Feinmechaniken bauen. - Sei es zur Zier oder zum besonderen Nutzen. Selbst Taschenzeitanzeiger und kleine Dosen, die eine wundersame Melodie spielen und eine kleine Tänzerin sich drehen lassen, können die geschickten Handwerker herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Braukunst der Zwerge ist legendär, das heilige Wasser, das die Priester des Gotts des Feuers und Handwerks brauchen, um mit ihrem Gott zu kommunizieren, muss schliesslich auch besonders gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt allerdings auch Gerüchte, es gäbe weit oben in den Bergtälern, Zwerge, welche sich der Viehzucht widmen, was erklären würde, wie die grossen Mengen an benötigten Lebensmitteln in die Bergschächte kommen. Alles nur durch Handel in die Stollen zu schaffen, wäre doch sehr aufwendig und die Zwerge lieben ihre Unabhängigkeit von den Großlingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwerge sind die wahren Meister der Baukunst und des Schmiedetums. Nur eines haben die Zwerge bisher nicht vermocht: Die Halblinge zu übertreffen bei der Herstellung des wohl köstlichsten antamarischen Bieres. Aber das nur nach Meinung der Halblinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Körperbau und Aussehen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwerge sind etwa 1,25 bis 1,45 groß und sehr kräftig gebaut. Zwerge haben recht muskolöse Oberarme und neigen (vor allem im Alter) zu einem leichten oder stärkeren Bierbauch.&lt;br /&gt;
Auffälligstes Merkmal neben der Größe und der ganze Stolz eines Zwerges ist sein langer gut gepflegter Bart, der oftmals filigran geflochten ist - Zwerge, die sich mit dem Kämpfen den Lebensunterhalt sichern, machen gerne für jeden besiegten Gegner einen Knoten in ihren Bart.&lt;br /&gt;
Den Bart zu verlieren gilt bei Zwergen als große Schande, ein ungepflegter Bart wird auch negativ gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsame Geschichte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Wendung nach der Zeitrechnung der Zwerge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als die Zeit des Vaters Aller gekommen war zu weisen, rief er seine Söhne zu sich. Rambok, Maarmorasch, Laavan und Magmarox wurden von Umor zu ihm getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Blick Xolgoraschs lag mit gestrenger Mine auf Maarmorasch und es wurde still in Antamar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du und die deinen, sollen wachen und beschützen, die Nachfolgenden auf Ewig“. Und Umor nickte als Maarmorasch seine Mutter, die Mutter Aller ansah. Und Maarmoraschs Sinne wurden geschärft und sein Körper stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du und die deinen, sollen erfinden und erschaffen, den Nachfolgenden auf Ewig“, sprach der Vater Aller zu Rambok und Umor seine Mutter, die Mutter Aller, nickte, als er sie ansah. Und Ramboks Finger wurden geschickt und in seinem Geiste sah er vielerlei Ideen und es drängte ihn, ihnen Gestalt zu geben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du und die Deinen, sollen wissen und bewahren, der Nachfolgenden auf Ewig“ sprach Xolgorasch zu Magmarox und als dieser seine Mutter, die Mutter Aller ansah, nickte sie und Magmarox wußte alles, was bisher in seinem Leben geschehen war, erinnerte sich an jede Einzelheit und wurde wissbegierig und verlangte zu lernen und das erlernte Wissen zu bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sah der Vater Aller ins Feuer und Umor tat es ihm gleich. Und sie spürten Schmerz. „Du und die deinen, sollen verbinden und Reichtum schaffen, dem Nachfolgenden auf Ewig“. Und Umor, die Mutter Aller, nickte. Und Lavaan wähnte sich angesprochen. Doch er ward nicht angesprochen, denn sein Geschenk war die Freiheit und keine Bürde wurde ihm auferlegt. Und Xolgorasch und Umor lächelten ihn an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brüder wuchsen auf, ein jeder nach seiner Weise und viele Geschichten sind mit den Taten und Abenteuern der ersten Söhne des Vaters Aller gefüllt und werden überliefert. Lavaan jedoch wurde das Geschenk  der Freiheit gemacht, doch er neidete seinen Brüdern ihre Aufgabe und ihr Geschenk, ihre Last und ihre Bürde. Sein Schicksal wird an anderer Stelle erzählt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1222. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwergenheit wächst und der Platz wird enger. Sie beginnen das Umfeld von Robosch zu erschließen und stoßen dabei auf die Kreaturen Antamars, die nicht nur gutes im Sinn hatten, manche waren schön, andere praktisch und wieder andere sehr gefährlich. Durch den Bedarf an Sicherheit bilden die Dûnzwerge Kampftruppen aus, welche die Erkunder der Nôrgrohôr und die Erschließer der Eisenzwerge beschützen, ein jeder Stamm auf den anderen angewiesen. Der Rat der Kinder des Vaters Aller wird gegründet. Drei mal drei Zwerge der Stämme halten die Sitze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1435. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urlosch wird gegründet. In gemeinschaftlicher Arbeit blüht die neue Stadt auf, Gänge werden in die Berge getrieben und die ersten Siedler bewohnen die Stollen. Die Dûnzwerge sichern sowohl die neue Stadt als auch die Wege zwischen Robosch und Urlosch.  &lt;br /&gt;
Taaromasch, der erste Sohn Maarmoraschs wird vom Rat als erster Prakasch der Zwerge gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2368. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orks greifen Urlosch an. Die Dûntruppen können mit Hilfe der Urloscher Zwerge den Angriff unter großen Verlusten abwehren. Einige der Dûnzwerge wollen zum Gegenangriff übergehen, doch Lormasch, der Urenkel Taaromaschs und dritter Prakasch beschließt den Festungsausbau von Urlosch und Robosch nach den Vorschlägen und Ideen der Eisenzwergen und der Nôrgrohôr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2491. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederholter Angriff der Orks auf Urlosch. Die Verteidigungsanlagen bewähren sich und der Angriff endet mit einer vernichtenden Niederlage für das Angriffsheer der Orks. Die Stimmen, die einen Gegenangriff befürworten, werden lauter. Doch Lormasch verneint, deutet die Zeichen der Zeit richtig und entwirft mit den Nôrgrohôr und den Eisenzwergen die Erschließung, Gründung und Besiedelung weiterer Städte in den Schattenkuppen nach Plan. Denn das Volk der Zwerge vermehrt sich und braucht Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2578. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koromasch, Sohn des Lormasch wird vierter Prakasch der Zwerge. Koromasch verkündet den Willen Xolgoraschs durch die Aufgabe der Dûnzwerge und beschließt gegen den Vorschlag des Rates die Planbesiedelung der Schattenkuppen in den Schwarzschattenkuppen anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2599. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Griff nach Norden gelingt. Gewaltige Erzvorkommen werden erschlossen, doch die Siedlung in den Schwarzschattenkuppen ist auf Lebensmittelversorgung aus den Schattenkuppen angewiesen. Die Sicherungstruppen der Dûn in den Schwarzschattenkuppen, meist freiwillige, nennen sich Dûnkses, also Kampfbewegung, und stehen für einen Gegenangriff ins Orkland. Borador, die nördlichste Siedlung der Kinder Xolgoraschs nimmt Gestalt an und wird befestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2608. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunahme der Orküberfälle auf Versorgungstrupps auf dem Weg nach Borador. Frigosch, Sohn des Krigosch und bekennender Dûnkses wird in den Rat berufen. Während sich die Vertreter der Nôrgrohôr und Eisenzwerge mit der Idee eines Langen Walls beschäftigen, drängt Frigosch auf Rache und plädiert für einen Kriegszug ins Orkland. Koromasch hört beide Seiten an, bittet um Pläne und beschließt letztlich eine weitere Siedlung in den Schwarzkuppen zu gründen. Stockt aber die Begleittruppen für die Versorgungstransporte erheblich auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2651. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Kontakt mit Goblins, welche westlich der Schwarzkuppen leben. Frigosch spricht sich für Unterwerfung aus, um die Goblins zu versklaven und sie in der Lebensmittelproduktion einzusetzen. Frigosch, der Sohn des Krigosch, wird aus dem Rat geworfen und der Dûnkses Krimosch, Sohn des Krigosch und der Bruder Frigoschs, nimmt seinen Platz ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2677. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koromasch, der vierte Prakasch, beschließt einen Säuberungsfeldzug zwischen dem nördlichen und südlichen Gebirgszug, da sich die Orks frei umherziehen und die Lebensmitteltransporte zwischen dem Orkland und dem Land östlich der Berge gefährden. Dies war die Vorbereitung auf die Pläne der Eisenzwerge den Langen Wall zu verwirklichen, dessen Planung und Organisation gut voran geschritten ist. &lt;br /&gt;
Krimosch führt die Truppen, überwiegend Dûnkses, zwischen die Berge, vertreibt die Orks und wartet auf einen größeren Gegenangriff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2678. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr kommen die Orken und führen ihren Angriff von Ost und West aus. Die Zwerge feiern einen großen Sieg, denn der Angriff war erwartet und die Orks sind in eine Falle gelaufen.&lt;br /&gt;
Frigosch, einst Ratsmitglied, jetzt Hauptmann eines Begleittrupps hält die „Rede der Rache im Tal“. Die Dûnkses und die anderen siegestrunkenen Dûn- und Eisenzwerge sind Feuer und Flamme für einen Feldzug ins Orkland. Sie haben Vorräte und Ausrüstung zur Genüge und marschieren los. Krimosch schweigt. &lt;br /&gt;
Die Orken sind völlig überrascht, es stellen sich immer nur einzelne Stammesverbände den Zwergen entgegen und die Dûnkses richten Dorf für Dorf ein Massaker an. Der Rachefeldzug findet im gesamten Westen der Schattenkuppen statt und westlich von Robosch sein Ende. Die beteiligten Zwerge ziehen, vom Volk umjubelt als Helden, in Robosch ein. &lt;br /&gt;
Frigosch wird geringfügig befördert und Krimosch verliert beinahe seinen Ratsposten. Koromosch, der Prakasch, muss gute Mine zum bösen Spiel machen. Die Dûnkses erhalten viel Zuspruch und Zulauf aus allen Stämmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2678. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau des ersten Teilstückes des Langen Walls wird von Robosch nach Norden begonnen. Unter der Führung von Frigosch werden Militärtechniken von den Dûnkses entwickelt und von begeisterten Eisenzwergen in die Tat umgesetzt. Ein Vorläufer des Dûnschildes wird entwickelt und erschaffen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2712. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tag der Trauer. &lt;br /&gt;
Frigosch fordert, mit 14 gefangenen Goblins, angeblich Viehdiebe, die von 14 Dûnkses bewacht werden, vor dem Rat zu sprechen. Im Rat selber sind die Dûnkses nun mit zwei der Ihren vertreten und jeweils einer der drei Vertreter der anderen Stämme ist offener Anhänger der Dûnkses-Politik. &lt;br /&gt;
Nachdem der Forderung Frigoschs nachgegeben wird, schließen sich wie üblich die Portale der Ratshalle. Als sich das Portal wieder öffnet sind 5 der Ratsmitglieder, Koromosch der vierte Prakasch der Zwerge , 2 der Dûnkses-Bewacher und alle Goblins tot. &lt;br /&gt;
Angeblich haben die Goblins den Wachen die Waffen entwendet und dieses Blutbad angerichtet bis sie selbst von den Dûnkses nach hartem Kampf erschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verbliebene Rat, 2 Dûnkses und 2 Anhänger der Dûnkses, wählt am nächsten Tag Frigosch zum fünften Prakasch. Dieser beruft als erste Amtshandlung ausschließlich Dûnkses in den Rat und schwört bei Xolgorasch Rache für die „Untat“ der Goblins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2713. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rachezug gegen die Goblins wird geführt. Die Goblins haben dem Schildwall der Dûn nichts außer Flucht entgegen zu setzen. Wer nicht fliehen kann, wird zusammen getrieben und zur „Schlacht“ gezwungen. Ein Blutbad mit Opferzahlen, die in die Tausende gehen. Mit geringen Verlusten werden die Truppen westlich entlang der Schattenkuppen nach Robosch geführt.&lt;br /&gt;
Die Dûnkses Anhänger unter den Nôrgrohôr schreiben die „Heldentaten“ des Heeres nieder und das Volk bejubelt den neuen Prakasch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dûnkses stanzen sich ein X auf den Helm und Frigosch besetzt die Leibwache des Prakasch mit Dunkses. Gleichzeit werden wichtige Heeresposten mit Dûnkses besetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2715. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unabhängigen Räte der einzelnen Stämme sehen die Entwicklung mit Besorgnis und hochrangige Stammesmitglieder aller Stämme treten vor den Rat und fordern Erklärung. Im Herbst des selben Jahres proklamiert Frigosch die „Zwergfreiheit“. Ein Edikt, welches Machtbefugnisse vom Prakasch auf den Rat übergibt. Die Gemüter beruhigen sich daraufhin, jedoch ist vielen klar, dass der Rat nur noch mit Dûnkses und deren Anhängern besetzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2923. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Übersetzungsfehler. &lt;br /&gt;
Unter den Nôrgrohôr entbrennt scheinbar aus dem Nichts ein Disput. Dûnkses Anhänger unter den Nôrgrohôr wollen einen Übersetzungsfehler in den Worten Xolgoraschs gefunden haben. Die Aufgabe der Dûn sei nicht „wachen und beschützen“ sondern „bewachen und beschützen“.&lt;br /&gt;
Frigosch lässt daraufhin ein großes Fest feiern und beruft einen der Übersetzer in den Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2925. Wendung&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Frigosch entsendet, um der wahren Aufgabe der Dûn gerecht zu werden, 1500 Dûnzwerge unter der Führung von Dûnkses Heeresführern mit einigen Eisenzwergen und ein paar Nôrgrohôr in die Lande der Goblins, um sie zu besetzen. Die Goblins fügen sich, noch immer geschwächt vom ersten Feldzug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2926. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frigosch stirbt und der Rat wählt Krimosch den Alten zum sechsten Prakasch der Zwerge. Krimoschs erster Gesetzesvorschlag, der vom Rat befürwortet und abgesegnet wird, war der „Dûnkses Akt“. Jeder Dûn, Eisenzwerg oder Nôrgrohôr der im Heer dienen wollte, musste den Dûnkses beitreten, sich das X in den Helm stanzen und zu einer dreijährigen Ausbildung im Lande der Goblins bereit sein. Alle wichtigen und großen Arbeiten der Eisenzwerge und der Nôrgrohôr bedingen eine Dûnkses Anhängerschaft, welche durch ein X an beliebiger Stelle angezeigt wird. Zuwiderhandlung wird unter Strafe gestellt.  &lt;br /&gt;
Prozesse und Widerspruch verstopfen die Gerichte und Krimosch entwirft mit Norgrorhor Dûnkses Anhängern die „Gerechtigkeitsgesetze“. Ein umfassendes Gesetzeswerk, welches in drei Teilen Gültigkeit erfährt. Die Rechte des Angeklagten werden umso weniger, je mehr Prozesse geführt werden. Teil 1 entspricht den alten Gesetzen. Teil 2 ermöglicht dem Richter einer Partei das Wort zu entziehen. In Teil 3 hat der Angeklagte keine Rechte. Teil 2 wird gängige Praxis, nachdem die Richter größtenteils durch Dûnkses oder Dûnkses Anhänger anderer Stämme ersetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2940. Wendung&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Erste Lebensmittellieferungen aus den Landen der Goblins erreichen Borador und andere Zwergensiedlungen. Erstes „Rekrutierungsfest“.&lt;br /&gt;
Dûnkses patrouillieren in jeder Straße, in jeder Siedlung und auf allen Verbindungstrassen.&lt;br /&gt;
Erneute Orksichtungen zwischen den Schattenkuppen und den Schwarzschattenkuppen, dem einzigen gut gangbaren Verbindungsweg zwischen Orkland und dem Land östlich des Schattenkuppengebirgszuges.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3033. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krimosch stirbt und der Rat wählt Adosch, Sohn des Hitosch und Veteran des „Goblinfeldzuges“, zum siebten Prakasch der Zwerge. Er legt sich den Titel „Bewacher der Tiere“ zu, welches die Besetzung der Goblinlande beschreiben soll. Bei seinem Antritt wird das zweite „Rekrutierungsfest“ gefeiert, auf dem Hitosch an die Pflicht der Zwerge appelliert, den Kampf des Maarmorasch gegen die Orks fortzusetzen. Dann ruft er einen Feldzug gegen dieselben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3035. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Orkfeldzug beginnt. Die Strategie, zuerst den Verbindungsweg zwischen Ost und West zu blockieren und auf einen Gegenangriff zu warten geht nicht auf, denn die Orken greifen nicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3036. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hitosch befiehlt den Einmarsch ins Orkland. Die Orks jedoch sind vorbereitet und es kommt zur großen dreitägigen „Schlacht im Westtal“. Die Zwerge gewinnen diese Schlacht, jedoch mit beinahe 2/3 Verlusten. Zwei Dinge führen zum Sieg: Die Dûnschilde und die schlachtentscheidende Idee der Eisenzwerge, welche am 2. Tag der Schlacht Befestigungsgräben und Verschanzungen während des Kampfes errichten, hinter die sich die Zwerge zurückziehen können. Ein weiterer Vormarsch ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hitosch empfiehlt dem Rat größere Rekrutierunganstrengungen. Woraufhin dieser die „Orkfehdengesetze“ erlässt. Welche jeden Zwerg verpflichten, mindestens 25 „Maarmoraschjahre“ im Heer zu dienen. Hitosch lässt Frigosch für die Entwicklung des Dûnschildes ein Denkmal errichten und spricht von Verrat als die relativierten Gefallenenzahlen bei der Enthüllung der Statue veröffentlicht werden. Die Schanztruppen finden einen festen Platz im Dûnschen Militärapparat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Armee wird eiligst ausgehoben und wieder ins Orkland geführt. Sie besteht zum ersten Mal aus einem großen Anteil von Eisenzwergen und Nogrohor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3037. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schanztruppen in Verbindung mit Verbesserung des Schildwalls bescheren den Zwergen Sieg um Sieg und sie dringen tief ins Orkland vor. Es zeigt sich das die Dûnkses die Kampfkraft der Eisenzwerge und Nôrgrohôr maßlos unterschätzt haben.&lt;br /&gt;
Während des Feldzuges wird inoffiziell die Tsakdûnkses, Schützer der Kampfbewegung, gegründet. Eine Dûnkses Elite, die beginnt die unabhängigen Stammesräte zu infiltrieren und auszuspionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3045. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besetzung der östlichen Hälfte des Orklandes wird eingeleitet. Nachdem die Norgrohor und Eisenzwerge überzeugend ihre Kampfkraft unter Beweis gestellt haben, werden die Stämme stärker in das Heer eingebunden. Die „Orkfehdengesetze“ bewirken eine Spaltung bei den Norgrohor und den Eisenzwergen, die einen sind begeistert, doch andere sehen sich von dem Spruch ihres Stammes entfernt und an der Ausführung des Auftrages des Vaters Aller gehindert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3048. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Orks ziehen aus den besetzten Ostgebieten in den Westen. Die im Westen des Orklandes lebenden Orken betrachten dies als Eindringen in ihr Gebiet und bekämpfen die Flüchtlinge. Die Zwerge festigen die Besetzung der Ostgebiete.&lt;br /&gt;
Adosch, der siebte Prakasch, gibt eine Neuinterpretation der Sprüche des Vaters Aller heraus. „Die Wahrheiten des Vaters Aller“ geben eine Rangfolge der Sprüche des Xolgoraschs vor. An erster Stelle steht der Spruch der Dûn. An zweiter Stelle der Spruch der Eisenzwerge, darauf folgt der Spruch der Nôrgrohôr. Am Ende steht der Spruch den Xolgorasch und Umor ins Feuer gesagt haben- welcher nach den „Wahrheiten des Vaters Aller“ auf die Dûnkses angewandt werden müsse. &lt;br /&gt;
Vor allem in den Reihen der Nôrgrohôr wird diese Interpretation angezweifelt, doch die Wortführer der Zweifler werden nach und nach von der Tsakdûnkses im Stillen verhaftet, im Sinne der „Gerechtigkeitsgesetze“ Teil 2 vor Gericht gebracht und verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3090. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drittes „Rekrutierungsfest“ wird gefeiert. Bei dem Fest ernennt Adosch jede Zwergin, die mehr als 3 Kinder zur Welt gebracht hat, zur „Schwester Umors“. Das Fest endet mit einem Aufruhr, denn viele empfinden die Bezeichnung als empörende Anmaßung. Am nächsten Tag gibt es die ersten Massenverhaftungen und Teil 3 der „Gerechtigkeitsgesetze“ tritt in Kraft. Viele große und ehrwürdige Zwerge aus allen Stämmen werden verhaftet.&lt;br /&gt;
Adosch legt sich den Titel „Wahrer der Wahrheit“ zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3100. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im westlichen Teil des Orklandes tobt Krieg unter den Orken. Die Besetzung des Ostteils des Landes ist abgeschlossen und gut ein Viertel der männlichen Zwergenheit befindet sich im Orkland. Ein Achtel wird auf einen Ostfeldzug geschickt. Dieser verläuft erfolgreich, da sich wiederum nur Stammesverbände den Zwergen entgegenstellen. &lt;br /&gt;
Das letzte Achtel, überwiegend Dûn beziehungsweise Dûnkses, schützt und kontrolliert die Heimatlande oder befindet sich in den Ausbildungslagern im Goblinland. Viele Zwerginnen erhalten die Infrastruktur aufrecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3114. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vierte „Rekrutierungsfest“ wird gefeiert. Adosch, der siebte Prakasch, „Bewacher der Tiere“ und „Wahrer der Wahrheit“, wird vom Rat der Titel „Maarmoraschs Schwert“ verliehen. Der Krieg unter den Orken scheint beendet und es wird still an den neuen Grenzen. Goblins werden von den Goblinlanden in die besetzten Ostgebiete der Orklande deportiert, um die Nahrungsmittelproduktion zu verlagern und vor Ort zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3115. Wendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ring der Zweifler wird vom Tsakdûnkses aufgedeckt und propagandistisch im Sinne der „Gerechtigkeitsgesetze“ Teil 3 vor Gericht gebracht und zum Tode verurteilt. Die Verhafteten werden vor der Vollstreckung gefoltert und viele Namen werden notiert. Die Sippen der Eisenzwerge und Nôrgrohôr, die beteiligt waren, werden ebenfalls verhaftet. 3674 Zwerge, Zwerginnen und Kinder finden den Tod, ihre Leichname werden nicht begraben/ verbrannt (?), sondern in die Goblinlande geschafft, um „einen letzten Dienst am Vaterland zu leisten.“ (Zitat aus der „Feind im Innern“ Rede von Adosch, dem siebten Prakasch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Kulturen ==&lt;br /&gt;
[[Eisenzwerge]] - Die Zwerge der mittleren und südlichen Gebirge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Dûn-Zwerge]] - Die Zwerge, welche seit Urzeiten im Großen Wall die Wacht gegen die Orks halten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Hochzwerge]] - Die umgänglichsten Zwerge, deren Siedlungen sich teilweise in Menschenstädte integriert haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Nôgrohôr]] - Die Nôgrohôr sind eine Zwergengruppierung mit einigen Besonderheiten, die sie von gewöhnlichen Zwergen unterscheiden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rassen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Zwerge&amp;diff=23176</id>
		<title>Zwerge</title>
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		<updated>2008-10-31T17:29:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Geschichte und Entwicklung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glaube siehe [[Religion_der_Zwerge]]&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
natürliche Lebenserwartung: durchschnittlich 300-350 Jahre, weniger in lebensfeindlicher Umgebung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwerge gehen in ihren unterirdischen - oder besser untergebirgischen - Stollen ihrem Handwerk nach. Das Kunsthandwerk der Zwerge ist legendär. Niemand kann besser Erze schmelzen, Eisen schmieden, Edelsteine schleifen oder filigrane mechanisch hochausgetüftelte Feinmechaniken bauen. - Sei es zur Zier oder zum besonderen Nutzen. Selbst Taschenzeitanzeiger und kleine Dosen, die eine wundersame Melodie spielen und eine kleine Tänzerin sich drehen lassen, können die geschickten Handwerker herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Braukunst der Zwerge ist legendär, das heilige Wasser, das die Priester des Gotts des Feuers und Handwerks brauchen, um mit ihrem Gott zu kommunizieren, muss schliesslich auch besonders gut sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt allerdings auch Gerüchte, es gäbe weit oben in den Bergtälern, Zwerge, welche sich der Viehzucht widmen, was erklären würde, wie die grossen Mengen an benötigten Lebensmitteln in die Bergschächte kommen. Alles nur durch Handel in die Stollen zu schaffen, wäre doch sehr aufwendig und die Zwerge lieben ihre Unabhängigkeit von den Großlingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwerge sind die wahren Meister der Baukunst und des Schmiedetums. Nur eines haben die Zwerge bisher nicht vermocht: Die Halblinge zu übertreffen bei der Herstellung des wohl köstlichsten antamarischen Bieres. Aber das nur nach Meinung der Halblinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Körperbau und Aussehen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwerge sind etwa 1,25 bis 1,45 groß und sehr kräftig gebaut. Zwerge haben recht muskolöse Oberarme und neigen (vor allem im Alter) zu einem leichten oder stärkeren Bierbauch.&lt;br /&gt;
Auffälligstes Merkmal neben der Größe und der ganze Stolz eines Zwerges ist sein langer gut gepflegter Bart, der oftmals filigran geflochten ist - Zwerge, die sich mit dem Kämpfen den Lebensunterhalt sichern, machen gerne für jeden besiegten Gegner einen Knoten in ihren Bart.&lt;br /&gt;
Den Bart zu verlieren gilt bei Zwergen als große Schande, ein ungepflegter Bart wird auch negativ gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsame Geschichte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Wendung nach der Zeitrechnung der Zwerge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und als die Zeit des Vaters Aller gekommen war zu weisen, rief er seine Söhne zu sich. Rambok, Maarmorasch, Laavan und Magmarox wurden von Umor zu ihm getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Blick Xolgoraschs lag mit gestrenger Mine auf Maarmorasch und es wurde still in Antamar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du und die deinen, sollen wachen und beschützen, die Nachfolgenden auf Ewig“. Und Umor nickte als Maarmorasch seine Mutter, die Mutter Aller ansah. Und Maarmoraschs Sinne wurden geschärft und sein Körper stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du und die deinen, sollen erfinden und erschaffen, den Nachfolgenden auf Ewig“, sprach der Vater Aller zu Rambok und Umor seine Mutter, die Mutter Aller, nickte, als er sie ansah. Und Ramboks Finger wurden geschickt und in seinem Geiste sah er vielerlei Ideen und es drängte ihn, ihnen Gestalt zu geben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du und die Deinen, sollen wissen und bewahren, der Nachfolgenden auf Ewig“ sprach Xolgorasch zu Magmarox und als dieser seine Mutter, die Mutter Aller ansah, nickte sie und Magmarox wußte alles, was bisher in seinem Leben geschehen war, erinnerte sich an jede Einzelheit und wurde wissbegierig und verlangte zu lernen und das erlernte Wissen zu bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sah der Vater Aller ins Feuer und Umor tat es ihm gleich. Und sie spürten Schmerz. „Du und die deinen, sollen verbinden und Reichtum schaffen, dem Nachfolgenden auf Ewig“. Und Umor, die Mutter Aller, nickte. Und Lavaan wähnte sich angesprochen. Doch er ward nicht angesprochen, denn sein Geschenk war die Freiheit und keine Bürde wurde ihm auferlegt. Und Xolgorasch und Umor lächelten ihn an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brüder wuchsen auf, ein jeder nach seiner Weise und viele Geschichten sind mit den Taten und Abenteuern der ersten Söhne des Vaters Aller gefüllt und werden überliefert. Lavaan jedoch wurde das Geschenk  der Freiheit gemacht, doch er neidete seinen Brüdern ihre Aufgabe und ihr Geschenk, ihre Last und ihre Bürde. Sein Schicksal wird an anderer Stelle erzählt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1222. Wendung&lt;br /&gt;
Die Zwergenheit wächst und der Platz wird enger. Sie beginnen das Umfeld von Robosch zu erschließen und stoßen dabei auf die Kreaturen Antamars, die nicht nur gutes im Sinn hatten, manche waren schön, andere praktisch und wieder andere sehr gefährlich. Durch den Bedarf an Sicherheit bilden die Dûnzwerge Kampftruppen aus, welche die Erkunder der Nôrgrohôr und die Erschließer der Eisenzwerge beschützen, ein jeder Stamm auf den anderen angewiesen. Der Rat der Kinder des Vaters Aller wird gegründet. Drei mal drei Zwerge der Stämme halten die Sitze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1435. Wendung&lt;br /&gt;
Urlosch wird gegründet. In gemeinschaftlicher Arbeit blüht die neue Stadt auf, Gänge werden in die Berge getrieben und die ersten Siedler bewohnen die Stollen. Die Dûnzwerge sichern sowohl die neue Stadt als auch die Wege zwischen Robosch und Urlosch.  &lt;br /&gt;
Taaromasch, der erste Sohn Maarmoraschs wird vom Rat als erster Prakasch der Zwerge gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2368. Wendung&lt;br /&gt;
Orks greifen Urlosch an. Die Dûntruppen können mit Hilfe der Urloscher Zwerge den Angriff unter großen Verlusten abwehren. Einige der Dûnzwerge wollen zum Gegenangriff übergehen, doch Lormasch, der Urenkel Taaromaschs und dritter Prakasch beschließt den Festungsausbau von Urlosch und Robosch nach den Vorschlägen und Ideen der Eisenzwergen und der Nôrgrohôr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2491. Wendung&lt;br /&gt;
Wiederholter Angriff der Orks auf Urlosch. Die Verteidigungsanlagen bewähren sich und der Angriff endet mit einer vernichtenden Niederlage für das Angriffsheer der Orks. Die Stimmen, die einen Gegenangriff befürworten, werden lauter. Doch Lormasch verneint, deutet die Zeichen der Zeit richtig und entwirft mit den Nôrgrohôr und den Eisenzwergen die Erschließung, Gründung und Besiedelung weiterer Städte in den Schattenkuppen nach Plan. Denn das Volk der Zwerge vermehrt sich und braucht Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2578. Wendung&lt;br /&gt;
Koromasch, Sohn des Lormasch wird vierter Prakasch der Zwerge. Koromasch verkündet den Willen Xolgoraschs durch die Aufgabe der Dûnzwerge und beschließt gegen den Vorschlag des Rates die Planbesiedelung der Schattenkuppen in den Schwarzschattenkuppen anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2599. Wendung&lt;br /&gt;
Der Griff nach Norden gelingt. Gewaltige Erzvorkommen werden erschlossen, doch die Siedlung in den Schwarzschattenkuppen ist auf Lebensmittelversorgung aus den Schattenkuppen angewiesen. Die Sicherungstruppen der Dûn in den Schwarzschattenkuppen, meist freiwillige, nennen sich Dûnkses, also Kampfbewegung, und stehen für einen Gegenangriff ins Orkland. Borador, die nördlichste Siedlung der Kinder Xolgoraschs nimmt Gestalt an und wird befestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2608. Wendung&lt;br /&gt;
Zunahme der Orküberfälle auf Versorgungstrupps auf dem Weg nach Borador. Frigosch, Sohn des Krigosch und bekennender Dûnkses wird in den Rat berufen. Während sich die Vertreter der Nôrgrohôr und Eisenzwerge mit der Idee eines Langen Walls beschäftigen, drängt Frigosch auf Rache und plädiert für einen Kriegszug ins Orkland. Koromasch hört beide Seiten an, bittet um Pläne und beschließt letztlich eine weitere Siedlung in den Schwarzkuppen zu gründen. Stockt aber die Begleittruppen für die Versorgungstransporte erheblich auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2651. Wendung&lt;br /&gt;
Erster Kontakt mit Goblins, welche westlich der Schwarzkuppen leben. Frigosch spricht sich für Unterwerfung aus, um die Goblins zu versklaven und sie in der Lebensmittelproduktion einzusetzen. Frigosch, der Sohn des Krigosch, wird aus dem Rat geworfen und der Dûnkses Krimosch, Sohn des Krigosch und der Bruder Frigoschs, nimmt seinen Platz ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2677. Wendung&lt;br /&gt;
Koromasch, der vierte Prakasch, beschließt einen Säuberungsfeldzug zwischen dem nördlichen und südlichen Gebirgszug, da sich die Orks frei umherziehen und die Lebensmitteltransporte zwischen dem Orkland und dem Land östlich der Berge gefährden. Dies war die Vorbereitung auf die Pläne der Eisenzwerge den Langen Wall zu verwirklichen, dessen Planung und Organisation gut voran geschritten ist. &lt;br /&gt;
Krimosch führt die Truppen, überwiegend Dûnkses, zwischen die Berge, vertreibt die Orks und wartet auf einen größeren Gegenangriff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2678. Wendung&lt;br /&gt;
Im Frühjahr kommen die Orken und führen ihren Angriff von Ost und West aus. Die Zwerge feiern einen großen Sieg, denn der Angriff war erwartet und die Orks sind in eine Falle gelaufen.&lt;br /&gt;
Frigosch, einst Ratsmitglied, jetzt Hauptmann eines Begleittrupps hält die „Rede der Rache im Tal“. Die Dûnkses und die anderen siegestrunkenen Dûn- und Eisenzwerge sind Feuer und Flamme für einen Feldzug ins Orkland. Sie haben Vorräte und Ausrüstung zur Genüge und marschieren los. Krimosch schweigt. &lt;br /&gt;
Die Orken sind völlig überrascht, es stellen sich immer nur einzelne Stammesverbände den Zwergen entgegen und die Dûnkses richten Dorf für Dorf ein Massaker an. Der Rachefeldzug findet im gesamten Westen der Schattenkuppen statt und westlich von Robosch sein Ende. Die beteiligten Zwerge ziehen, vom Volk umjubelt als Helden, in Robosch ein. &lt;br /&gt;
Frigosch wird geringfügig befördert und Krimosch verliert beinahe seinen Ratsposten. Koromosch, der Prakasch, muss gute Mine zum bösen Spiel machen. Die Dûnkses erhalten viel Zuspruch und Zulauf aus allen Stämmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2678. Wendung&lt;br /&gt;
Der Bau des ersten Teilstückes des Langen Walls wird von Robosch nach Norden begonnen. Unter der Führung von Frigosch werden Militärtechniken von den Dûnkses entwickelt und von begeisterten Eisenzwergen in die Tat umgesetzt. Ein Vorläufer des Dûnschildes wird entwickelt und erschaffen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2712. Wendung&lt;br /&gt;
Der Tag der Trauer. &lt;br /&gt;
Frigosch fordert, mit 14 gefangenen Goblins, angeblich Viehdiebe, die von 14 Dûnkses bewacht werden, vor dem Rat zu sprechen. Im Rat selber sind die Dûnkses nun mit zwei der Ihren vertreten und jeweils einer der drei Vertreter der anderen Stämme ist offener Anhänger der Dûnkses-Politik. &lt;br /&gt;
Nachdem der Forderung Frigoschs nachgegeben wird, schließen sich wie üblich die Portale der Ratshalle. Als sich das Portal wieder öffnet sind 5 der Ratsmitglieder, Koromosch der vierte Prakasch der Zwerge , 2 der Dûnkses-Bewacher und alle Goblins tot. &lt;br /&gt;
Angeblich haben die Goblins den Wachen die Waffen entwendet und dieses Blutbad angerichtet bis sie selbst von den Dûnkses nach hartem Kampf erschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verbliebene Rat, 2 Dûnkses und 2 Anhänger der Dûnkses, wählt am nächsten Tag Frigosch zum fünften Prakasch. Dieser beruft als erste Amtshandlung ausschließlich Dûnkses in den Rat und schwört bei Xolgorasch Rache für die „Untat“ der Goblins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2713. Wendung&lt;br /&gt;
Der Rachezug gegen die Goblins wird geführt. Die Goblins haben dem Schildwall der Dûn nichts außer Flucht entgegen zu setzen. Wer nicht fliehen kann, wird zusammen getrieben und zur „Schlacht“ gezwungen. Ein Blutbad mit Opferzahlen, die in die Tausende gehen. Mit geringen Verlusten werden die Truppen westlich entlang der Schattenkuppen nach Robosch geführt.&lt;br /&gt;
Die Dûnkses Anhänger unter den Nôrgrohôr schreiben die „Heldentaten“ des Heeres nieder und das Volk bejubelt den neuen Prakasch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dûnkses stanzen sich ein X auf den Helm und Frigosch besetzt die Leibwache des Prakasch mit Dunkses. Gleichzeit werden wichtige Heeresposten mit Dûnkses besetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2715. Wendung&lt;br /&gt;
Die unabhängigen Räte der einzelnen Stämme sehen die Entwicklung mit Besorgnis und hochrangige Stammesmitglieder aller Stämme treten vor den Rat und fordern Erklärung. Im Herbst des selben Jahres proklamiert Frigosch die „Zwergfreiheit“. Ein Edikt, welches Machtbefugnisse vom Prakasch auf den Rat übergibt. Die Gemüter beruhigen sich daraufhin, jedoch ist vielen klar, dass der Rat nur noch mit Dûnkses und deren Anhängern besetzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2923. Wendung&lt;br /&gt;
Der Übersetzungsfehler. &lt;br /&gt;
Unter den Nôrgrohôr entbrennt scheinbar aus dem Nichts ein Disput. Dûnkses Anhänger unter den Nôrgrohôr wollen einen Übersetzungsfehler in den Worten Xolgoraschs gefunden haben. Die Aufgabe der Dûn sei nicht „wachen und beschützen“ sondern „bewachen und beschützen“.&lt;br /&gt;
Frigosch lässt daraufhin ein großes Fest feiern und beruft einen der Übersetzer in den Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2925. Wendung &lt;br /&gt;
Frigosch entsendet, um der wahren Aufgabe der Dûn gerecht zu werden, 1500 Dûnzwerge unter der Führung von Dûnkses Heeresführern mit einigen Eisenzwergen und ein paar Nôrgrohôr in die Lande der Goblins, um sie zu besetzen. Die Goblins fügen sich, noch immer geschwächt vom ersten Feldzug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2926. Wendung&lt;br /&gt;
Frigosch stirbt und der Rat wählt Krimosch den Alten zum sechsten Prakasch der Zwerge. Krimoschs erster Gesetzesvorschlag, der vom Rat befürwortet und abgesegnet wird, war der „Dûnkses Akt“. Jeder Dûn, Eisenzwerg oder Nôrgrohôr der im Heer dienen wollte, musste den Dûnkses beitreten, sich das X in den Helm stanzen und zu einer dreijährigen Ausbildung im Lande der Goblins bereit sein. Alle wichtigen und großen Arbeiten der Eisenzwerge und der Nôrgrohôr bedingen eine Dûnkses Anhängerschaft, welche durch ein X an beliebiger Stelle angezeigt wird. Zuwiderhandlung wird unter Strafe gestellt.  &lt;br /&gt;
Prozesse und Widerspruch verstopfen die Gerichte und Krimosch entwirft mit Norgrorhor Dûnkses Anhängern die „Gerechtigkeitsgesetze“. Ein umfassendes Gesetzeswerk, welches in drei Teilen Gültigkeit erfährt. Die Rechte des Angeklagten werden umso weniger, je mehr Prozesse geführt werden. Teil 1 entspricht den alten Gesetzen. Teil 2 ermöglicht dem Richter einer Partei das Wort zu entziehen. In Teil 3 hat der Angeklagte keine Rechte. Teil 2 wird gängige Praxis, nachdem die Richter größtenteils durch Dûnkses oder Dûnkses Anhänger anderer Stämme ersetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2940. Wendung &lt;br /&gt;
Erste Lebensmittellieferungen aus den Landen der Goblins erreichen Borador und andere Zwergensiedlungen. Erstes „Rekrutierungsfest“.&lt;br /&gt;
Dûnkses patrouillieren in jeder Straße, in jeder Siedlung und auf allen Verbindungstrassen.&lt;br /&gt;
Erneute Orksichtungen zwischen den Schattenkuppen und den Schwarzschattenkuppen, dem einzigen gut gangbaren Verbindungsweg zwischen Orkland und dem Land östlich des Schattenkuppengebirgszuges.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
3033. Wendung&lt;br /&gt;
Krimosch stirbt und der Rat wählt Adosch, Sohn des Hitosch und Veteran des „Goblinfeldzuges“, zum siebten Prakasch der Zwerge. Er legt sich den Titel „Bewacher der Tiere“ zu, welches die Besetzung der Goblinlande beschreiben soll. Bei seinem Antritt wird das zweite „Rekrutierungsfest“ gefeiert, auf dem Hitosch an die Pflicht der Zwerge appelliert, den Kampf des Maarmorasch gegen die Orks fortzusetzen. Dann ruft er einen Feldzug gegen dieselben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3035. Wendung&lt;br /&gt;
Der zweite Orkfeldzug beginnt. Die Strategie, zuerst den Verbindungsweg zwischen Ost und West zu blockieren und auf einen Gegenangriff zu warten geht nicht auf, denn die Orken greifen nicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3036. Wendung&lt;br /&gt;
Hitosch befiehlt den Einmarsch ins Orkland. Die Orks jedoch sind vorbereitet und es kommt zur großen dreitägigen „Schlacht im Westtal“. Die Zwerge gewinnen diese Schlacht, jedoch mit beinahe 2/3 Verlusten. Zwei Dinge führen zum Sieg: Die Dûnschilde und die schlachtentscheidende Idee der Eisenzwerge, welche am 2. Tag der Schlacht Befestigungsgräben und Verschanzungen während des Kampfes errichten, hinter die sich die Zwerge zurückziehen können. Ein weiterer Vormarsch ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hitosch empfiehlt dem Rat größere Rekrutierunganstrengungen. Woraufhin dieser die „Orkfehdengesetze“ erlässt. Welche jeden Zwerg verpflichten, mindestens 25 „Maarmoraschjahre“ im Heer zu dienen. Hitosch lässt Frigosch für die Entwicklung des Dûnschildes ein Denkmal errichten und spricht von Verrat als die relativierten Gefallenenzahlen bei der Enthüllung der Statue veröffentlicht werden. Die Schanztruppen finden einen festen Platz im Dûnschen Militärapparat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Armee wird eiligst ausgehoben und wieder ins Orkland geführt. Sie besteht zum ersten Mal aus einem großen Anteil von Eisenzwergen und Nogrohor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3037. Wendung&lt;br /&gt;
Die Schanztruppen in Verbindung mit Verbesserung des Schildwalls bescheren den Zwergen Sieg um Sieg und sie dringen tief ins Orkland vor. Es zeigt sich das die Dûnkses die Kampfkraft der Eisenzwerge und Nôrgrohôr maßlos unterschätzt haben.&lt;br /&gt;
Während des Feldzuges wird inoffiziell die Tsakdûnkses, Schützer der Kampfbewegung, gegründet. Eine Dûnkses Elite, die beginnt die unabhängigen Stammesräte zu infiltrieren und auszuspionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3045. Wendung&lt;br /&gt;
Die Besetzung der östlichen Hälfte des Orklandes wird eingeleitet. Nachdem die Norgrohor und Eisenzwerge überzeugend ihre Kampfkraft unter Beweis gestellt haben, werden die Stämme stärker in das Heer eingebunden. Die „Orkfehdengesetze“ bewirken eine Spaltung bei den Norgrohor und den Eisenzwergen, die einen sind begeistert, doch andere sehen sich von dem Spruch ihres Stammes entfernt und an der Ausführung des Auftrages des Vaters Aller gehindert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3048. Wendung&lt;br /&gt;
Viele Orks ziehen aus den besetzten Ostgebieten in den Westen. Die im Westen des Orklandes lebenden Orken betrachten dies als Eindringen in ihr Gebiet und bekämpfen die Flüchtlinge. Die Zwerge festigen die Besetzung der Ostgebiete.&lt;br /&gt;
Adosch, der siebte Prakasch, gibt eine Neuinterpretation der Sprüche des Vaters Aller heraus. „Die Wahrheiten des Vaters Aller“ geben eine Rangfolge der Sprüche des Xolgoraschs vor. An erster Stelle steht der Spruch der Dûn. An zweiter Stelle der Spruch der Eisenzwerge, darauf folgt der Spruch der Nôrgrohôr. Am Ende steht der Spruch den Xolgorasch und Umor ins Feuer gesagt haben- welcher nach den „Wahrheiten des Vaters Aller“ auf die Dûnkses angewandt werden müsse. &lt;br /&gt;
Vor allem in den Reihen der Nôrgrohôr wird diese Interpretation angezweifelt, doch die Wortführer der Zweifler werden nach und nach von der Tsakdûnkses im Stillen verhaftet, im Sinne der „Gerechtigkeitsgesetze“ Teil 2 vor Gericht gebracht und verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3090. Wendung&lt;br /&gt;
Drittes „Rekrutierungsfest“ wird gefeiert. Bei dem Fest ernennt Adosch jede Zwergin, die mehr als 3 Kinder zur Welt gebracht hat, zur „Schwester Umors“. Das Fest endet mit einem Aufruhr, denn viele empfinden die Bezeichnung als empörende Anmaßung. Am nächsten Tag gibt es die ersten Massenverhaftungen und Teil 3 der „Gerechtigkeitsgesetze“ tritt in Kraft. Viele große und ehrwürdige Zwerge aus allen Stämmen werden verhaftet.&lt;br /&gt;
Adosch legt sich den Titel „Wahrer der Wahrheit“ zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3100. Wendung&lt;br /&gt;
Im westlichen Teil des Orklandes tobt Krieg unter den Orken. Die Besetzung des Ostteils des Landes ist abgeschlossen und gut ein Viertel der männlichen Zwergenheit befindet sich im Orkland. Ein Achtel wird auf einen Ostfeldzug geschickt. Dieser verläuft erfolgreich, da sich wiederum nur Stammesverbände den Zwergen entgegenstellen. &lt;br /&gt;
Das letzte Achtel, überwiegend Dûn beziehungsweise Dûnkses, schützt und kontrolliert die Heimatlande oder befindet sich in den Ausbildungslagern im Goblinland. Viele Zwerginnen erhalten die Infrastruktur aufrecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3114. Wendung&lt;br /&gt;
Das vierte „Rekrutierungsfest“ wird gefeiert. Adosch, der siebte Prakasch, „Bewacher der Tiere“ und „Wahrer der Wahrheit“, wird vom Rat der Titel „Maarmoraschs Schwert“ verliehen. Der Krieg unter den Orken scheint beendet und es wird still an den neuen Grenzen. Goblins werden von den Goblinlanden in die besetzten Ostgebiete der Orklande deportiert, um die Nahrungsmittelproduktion zu verlagern und vor Ort zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3115. Wendung&lt;br /&gt;
Der Ring der Zweifler wird vom Tsakdûnkses aufgedeckt und propagandistisch im Sinne der „Gerechtigkeitsgesetze“ Teil 3 vor Gericht gebracht und zum Tode verurteilt. Die Verhafteten werden vor der Vollstreckung gefoltert und viele Namen werden notiert. Die Sippen der Eisenzwerge und Nôrgrohôr, die beteiligt waren, werden ebenfalls verhaftet. 3674 Zwerge, Zwerginnen und Kinder finden den Tod, ihre Leichname werden nicht begraben/ verbrannt (?), sondern in die Goblinlande geschafft, um „einen letzten Dienst am Vaterland zu leisten.“ (Zitat aus der „Feind im Innern“ Rede von Adosch, dem siebten Prakasch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Kulturen ==&lt;br /&gt;
[[Eisenzwerge]] - Die Zwerge der mittleren und südlichen Gebirge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Dûn-Zwerge]] - Die Zwerge, welche seit Urzeiten im Großen Wall die Wacht gegen die Orks halten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Hochzwerge]] - Die umgänglichsten Zwerge, deren Siedlungen sich teilweise in Menschenstädte integriert haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Nôgrohôr]] - Die Nôgrohôr sind eine Zwergengruppierung mit einigen Besonderheiten, die sie von gewöhnlichen Zwergen unterscheiden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rassen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Religion_der_Zwerge&amp;diff=23135</id>
		<title>Religion der Zwerge</title>
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		<updated>2008-10-31T13:22:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Allgemein */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Allgemein=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;»Und Xolgorasch, der heylge Vater Aller zeugte mit Umor die Stammvaeter aller [[Zwerge]], alsda seyn Rambok, Magmarox, Lavaan und Maamorasch«&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::Passage aus [[Dys sprachen die Alten]], dem klerikalen Hauptwerk der [[Zwerge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den anderen Rassen verehren die Zwerge primär ihre Ahnen. Sie glauben zwar auch an eigentliche Götter, speziell da die ersten Zwerge direkt von selbigen abstammen, in Ihrem täglichen Leben und Ihren Ritualen spielen diese aber nur eine untergeordnete Rolle. Jeder Zwerg weis, wem er seinen kräftigen Arm, den prachtvollen Wuchs und all seine vielen Fähigkeiten zu verdanken hat: seinen Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast allen Zwergen ist gemein, dass sie an Xolgorasch und Umor als Vater und Mutter aller Zwerge glauben - und ihre Namen auch oft und gerne im Munde führen. Jedes Zwergenvolk hat zudem einen Stammvater, welcher ebenfalls um Beistand gebeten wird (und natürlich preisen sie ihren Stammvater auch gerne, speziell wenn ein Angehöriger eines anderen Zwergenvolkes in Hörweite ist. Geradezu legendär ist der Ausruf eines Mitglieds einer Dûn-Delegation, der bei einem offiziellen Besuch in der Hauptstadt der Eisenzwerge rief: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei meinem Barte, schon Maamorasch musste immer auf seinen kleinen Bruder Rambok aufpassen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, speziell da sich die nachfolgende, sehr körperbetont geführte Diskussion zwischen den Würdenträgern beider Völker auf die gesamte Stadt ausbreitete - und nebenbei zu ernsthaften diplomatischen Spannungen führte. Beide Seiten beanspruchen übrigens den damaligen Sieg für ihre Delegation, versteht sich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Figuren wird jeder Zwerg die Namen und Erinnerungen seiner unmittelbaren Vorfahren ehren und schützen. Die bereits verstorbenen Familienmitglieder wachen ihrem Glauben nach über die noch Lebenden und führen sie in Zeiten der Prüfung. Um ihnen zu gefallen und nach dem Tod nicht als unwürdig aus ihren Reihen gewiesen zu werden, wird jeder Zwerg große Mühen in Kauf nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ahnen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Xolgorasch]]==&lt;br /&gt;
Als erstgeborener Sohn des Schmiedegottes [[Hevästa]] war er der erste Zwerg. Aus seiner Verbindung mit [[Umor]] gingen fünf Söhne hervor, die als Stammväter der fünf Zwergenvölker gelten. Folglich wird er auch oft als &amp;quot;Vater Aller&amp;quot; bezeichnet. Seine tiefe Verehrung ist allen Zwergen eigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xolgorasch wird meist als Schmied dargestellt, mit strengem Blick vertieft in seine Arbeit. Vereinzelt und speziell bei Kriegern und Söldnern können auch kriegerische Bildnisse gefunden werden - den mächtigen, zweihändigen Schmiedehammer zum Schlag erhoben, gekleidet in Kettenteilen und einen ledernen Schmiedeschurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Umor]]==&lt;br /&gt;
Sie ist die Mutter der zwergischen Stammväter. Als Tochter der Handwerksgöttin [[Ephobe]] verband sie sich mit [[Xolgorasch]]. Aus dieser Verbindung entsprangen fünf Söhne: [[Rambok]], [[Magmarox]], [[Lavaan]] und [[Maamorasch]]. Über die Geburtenreihenfolge herrscht ein leidenschaftlicher Zwist zwischen den Zwergenvölkern, da jedes für seinen Stammvater die führende Bedeutung als Erstgeborener in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umor wird als Sinnbild der handwerklichen Talente der Zwerge gerne bei einer solchen Tätigkeit oder mit einem gerade vollendeten Meisterstück in ihren Händen dargestellt. Dies reicht von besonderen Waffen über Rüstungen bis hin zu Schmuck oder Kleinoden. Jeder Handwerkszweig der Zwerge hat hierbei seine bevorzugte Darstellung, bei den Festungsbauern ist sie beispielsweise oft mit Zirkel und Pergament vor einem mächtigen Trutzturm zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Rambok]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Eisenzwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Eisenzwergen als Stammvater verehrt, wird Rambok als hervorragender Schmied angesehen, der dieses Talent von seinem Vater geerbt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Magmarox]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Nôgrohôr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magmarox gilt als einer der weisesten unter den Brüdern. Zudem soll es ihn bereits in jungen Jahren in die Welt hinaus geführt haben, um Wissen und Weisheit zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Lavaan]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Wilden Zwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sage nach stritt sich Lavaan einst mit seinen Brüdern um ein von Xolgorasch herrlich geschmiedetes Schwert. Der Vater Aller merkte dies, hieß seine Söhne zu sich kommen und sprach: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;In einem Wettstreit erlangt diese Waffe, der Stärkste von Euch, er soll sie haben&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. So sollte am nächsten Morgen im fairen Kräftemessen der Streit beigelegt werden.&lt;br /&gt;
Doch Lavaan konnte sich nicht mit dem Gedanken an eine mögliche Niederlage anfreunden. Er hatte seine Stärken, jedoch lagen diese weniger im Waffengang und der körperlichen Fähigkeiten. Unfähig sich zu beherrschen, schlich er zur Schmiede des Vaters, nahm das Schwert und stahl sich des Nachts davon. Am nächsten Morgen entdeckten die anderen Brüder den Diebstahl und schickten sich an, den Dieb zu verfolgen. Doch Xolgorasch hielt sie zurück, enttäuscht zwar von seinem Sohn, dem gierigen Täuscher, doch nicht fähig ihn zu verdammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierin wird auch der Grund für die anhaltende Entfremdung und die zuweilen Feindschaft der Wilden Zwerge mit den anderen Zwergenvölkern gesehen. Zudem hält sich der Glaube, Lavaan hätte nur mit magischen Mitteln seine Familie übervorteilen können, weshalb die Magie an sich den meisten Zwergen als etwas verwerfliches gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Grannithosch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gilt als Stammvater der [[Hochzwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es gute Schmiede und Handwerker gibt, da muss es auch gute Händler geben. Grannithosch soll als Stammvater der Hochzwerge der erste von ihnen gewesen sein - immer den Kontakt zu anderen Völkern und Rassen suchend, immer mit einem Gespür und Talent für ein gutes Geschäft, doch dabei stest rechtschaffend und niemals darauf aus den anderen zu übervorteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ist in Überarbeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Maamorasch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Dûn-Zwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So es die alten Schriften wollen, war Maamorasch begabt im Führen fast aller Waffen. Nicht stand ihm höher, als sich im fairen Streit mit anderen zu messen und zumeist trug er den Sieg davon. So gilt er auch als der kriegerischste der fünf Söhne des Xorgorasch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war in seinem 150. Lebensjahr, den Schriften der Alten nach, als Maamorasch wieder einmal die heimatlichen Gestade verließ, um in einem Turnier den Starken dieser Zeit entgegen zu treten. Doch wollte das Schicksal es anders, sein Weg führte durch verlassene Lande und schließlich zu einem stolzen Gehöft. Doch war kein lebend Wesen hier zu treffen, gebranntschatzt und gemordet, so fand er dies einst stolze Haus. Selbst alle Kinder und die Alten, nichts und niemand ward entkommen. Ein heilger Zorn erfasste ihn, und hier und jetzt tat er den Schwur: wer immer dies getan, würde von ihm zur Rechenschaft gezogen.&lt;br /&gt;
Sogleich zog er weiter, den Spuren folgend. Der unbekannte Feind indes schien dies zu spüren, denn so sehr er sich auch sputete, nicht an Schlaf noch an Nahrung denkend, so schienen auch die Flüchtenden von großer Eile beseelt zu sein.&lt;br /&gt;
Doch schließlich, nach mehreren Tagen wilder Jagd, stellte er die Übeltäter. Es waren Wesen wie er sie selbst noch nie geschaut, von wildem Wuchs, mit großen Zähnen und einem schwarzen Pelz. Noch immer die Beute bei sich tragend, so stellten sich diese dem Maamorasch entgegen, mit wilden Flüchen ihn schmähend. Der Anührer, gewandt in Felle und Leder, mit einer riesigen Axt in der Hand, schleuderte ihm die Schädel der getöteten vor die Beine, als Gruß und Grund für den Streit.&lt;br /&gt;
Voll Grimm und Zorn, so fuhr der Sohn Xolgoraschs zwischen sie. Mit mächtgen Streichen, ohne Gnade, so vielen die Schwarzpelze tot. Ihr Führer indes, gewardt der Niederlage, eilig im Schutze des Waldes entkam.&lt;br /&gt;
So rächte Maamorasch die Toten, und schwor dem Volke von Mördern und Feiglingen ewigen Zwist - auf das sie nimmer mehr die Ruhe fänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So scheint es Maamorasch selbst gewesen zu sein, der den Dûn den ewigen Kampf gegen die Orks gebracht hat, eine Verpflichtung der diese nur zu gerne nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Esgorasch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder des [[Xolgorasch]] war als Zweitgeborener des Schmiedegottes [[Hevästa]] seit jeher neidisch auf seinen großen Bruder. Nie lies er eine Möglichkeit aus, Unfrieden und Zwist zu stiften und sich gegen ihn zu stellen. Der Sagen der Zwerge nach wurde Esgorasch noch im hohen Alter zum Vater von drei Söhnen, nachdem er die Tochter des verstoßenen [[Lavaan]] zur Frau nahm.&lt;br /&gt;
Diese drei Söhne sollen ebenfalls eigene Stämme gegründet haben, ihre Taten und Lieder sind aber längst im Staub der Zeit vergangen. Dennoch soll es vereinzelt noch Ruinen der Städte dieser untergegangenen Kulturen geben, angeblich sogar auf dem Kontinent Eriath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esgorasch wird, mit Ausnahme der Dunkelzwerge, von den großen Zwergenvölkern nicht verehrt. Sie sehen in ihm keine der Ideale, die sie in ihren Vorfahren und sich selbst suchen. Allerdings lebt sein Name in einigen unflätigen Beleidigungen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Glaubensausprägung der einzelnen Zwergenvölker=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Glaubensgrundzügen, die allen Zwergen zu eigen sind, besitzt jedes einzelne Zwergenvolk einige Besonderheiten in Glaube, Verehrung und gelebter Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Eisenzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenzwerge verehren Ihren Stammvater Rambok. Da er in &amp;quot;Dys sprachen die Alten&amp;quot; als erster genannt wurde, beanspruchen sie seinen Platz als Erstgeborenen unter den Zwergenvätern und leiten daraus eine besondere Bedeutung ihres Volkes her. Hierbei befinden sie sich speziell mit den Dûn in einem leidenschaftlichen Streit, der in der Zwergenwelt sogar zu dem geflügelten Wort &amp;quot;Wie Eisen und Dûn&amp;quot; geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Nôgrohôr]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verehrung ihres Stammesvaters bringt sich in dem tiefen Bestreben der Nôgrohôr zum Ausdruck, möglichst viel Wissen und Weisheit zu erlangen. So kann es eine fromme Tat sein, ein besonderes Buch zu erstehen und dem lokalen Tempel (der bei den Nôgrohôr mehr einer Bibliothek gleicht) zu stiften. Auch das Bereisen ferner Orte und die Dokumentation fremden Wissens kann als Dienst an den Ahnen gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Dunkelzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dunkelzwergen tritt die Verehrung des schmiedenden Vaters und Umor weit in den Hintergrund. Für sie ist fast ausschließlich ihr Stammesvater Maarmorasch von Bedeutung. Wie sie einst ihre Brüderstämme übervorteilten und den [[Fluch der Zwerge]] über ihr Volk gebracht haben, so streben sie auch Heute noch nach ungeteiltem Besitz und Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Hochzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Söhne des Grannithosch, des ersten Händlers, sehen die Hochzwerge ehrliche Geschäftstüchtigkeit als hohes Ideal an. Betrug oder Übervorteilung gelten bei Ihnen als schlimme Sünde und Verrat an ihren Ahnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Verehrung der Mutter Umor erfreut sich bei Ihnen großer Beliebtheit, speziell bei den talentierten Edelsteinschleifern und Handwerkern des Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tempel der Hochzwerge sind, neben der Besonderheit das viele von Ihnen an der Oberfläche zu finden sind, von einer großen Pracht geprägt. Manch ein zwergischer Händler vermacht nach einem besonderen Vertragsabschluss einen guten Teil seines Gewinns dem Zweck das örtliche Gebetshaus zu schmücken. Auch werden zu diesem Zweck häufig Schenkungen in den Testamenten der Hochzwerge vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Dûn-Zwerge|Dûn]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dûn verehren Ihren Stammvater Maamorasch. Da er als einziger der fünf Stammesväter die Endsilbe des Zwergenvaters Xolgorasch in seinem Namen weiterführt, sehen sie ihn als den legitimen Erstgeborenen der Zwergenväter an und leiten daraus eine besondere Bedeutung ihres Volkes her. Hierbei befinden sie sich speziell mit den Eisenzwergen in einem leidenschaftlichen Streit, der in der Zwergenwelt sogar zu dem geflügelten Wort &amp;quot;Wie Dûn und Eisen&amp;quot; geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dûn ist die Verehrung des Vaters und Großvaters nach derem Tod sehr ausgeprägt. Sollte einer von ihnen im Kampfe gefallen sein, so wird ein Dûn nichts unversucht lassen um Rache zu nehmen. In einigen Fällen kann dies sogar zu Blutfehden zwischen einzelnen Familien oder Krieg gegen eine fremde Rasse führen. Ausserdem gilt es als sehr ehrenhaft, die Aufgabe des Vaters weiter zu führen, falls er sie selbst nicht mehr zum Ende bringen kann. Indem diese letzte Tat beendet wird, soll das Ansehen und die Würde des Vaters bei dessen Ahnen noch weiter gesteigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Wilde Zwerge|Wilden Zwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Glauben der wilden Zwerge ist gemeinhin wenig bekannt. Sie werden jedenfalls von den anderen Zwergenvölkern nicht auf einen der fünf Stammväter zurückgeführt, was eine Verehrung von Xolgorasch und Umor, sowie ihrem Stammvater Laavan wahrscheinlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Götter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Religion_der_Zwerge&amp;diff=23134</id>
		<title>Religion der Zwerge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Religion_der_Zwerge&amp;diff=23134"/>
		<updated>2008-10-31T13:19:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Glaube der Wilden Zwerge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Allgemein=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;»Und Xolgorasch, der heylge Vater Aller zeugte mit Umor die Stammvaeter aller Zwerge, alsda seyn Rambok, Magmarox, Lavaan und Maamorasch«&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::Passage aus [[Dys sprachen die Alten]], dem klerikalen Hauptwerk der Zwerge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den anderen Rassen verehren die Zwerge primär ihre Ahnen. Sie glauben zwar auch an eigentliche Götter, speziell da die ersten Zwerge direkt von selbigen abstammen, in Ihrem täglichen Leben und Ihren Ritualen spielen diese aber nur eine untergeordnete Rolle. Jeder Zwerg weis, wem er seinen kräftigen Arm, den prachtvollen Wuchs und all seine vielen Fähigkeiten zu verdanken hat: seinen Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast allen Zwergen ist gemein, dass sie an Xolgorasch und Umor als Vater und Mutter aller Zwerge glauben - und ihre Namen auch oft und gerne im Munde führen. Jedes Zwergenvolk hat zudem einen Stammvater, welcher ebenfalls um Beistand gebeten wird (und natürlich preisen sie ihren Stammvater auch gerne, speziell wenn ein Angehöriger eines anderen Zwergenvolkes in Hörweite ist. Geradezu legendär ist der Ausruf eines Mitglieds einer Dûn-Delegation, der bei einem offiziellen Besuch in der Hauptstadt der Eisenzwerge rief: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei meinem Barte, schon Maamorasch musste immer auf seinen kleinen Bruder Rambok aufpassen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, speziell da sich die nachfolgende, sehr körperbetont geführte Diskussion zwischen den Würdenträgern beider Völker auf die gesamte Stadt ausbreitete - und nebenbei zu ernsthaften diplomatischen Spannungen führte. Beide Seiten beanspruchen übrigens den damaligen Sieg für ihre Delegation, versteht sich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Figuren wird jeder Zwerg die Namen und Erinnerungen seiner unmittelbaren Vorfahren ehren und schützen. Die bereits verstorbenen Familienmitglieder wachen ihrem Glauben nach über die noch Lebenden und führen sie in Zeiten der Prüfung. Um ihnen zu gefallen und nach dem Tod nicht als unwürdig aus ihren Reihen gewiesen zu werden, wird jeder Zwerg große Mühen in Kauf nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ahnen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Xolgorasch]]==&lt;br /&gt;
Als erstgeborener Sohn des Schmiedegottes [[Hevästa]] war er der erste Zwerg. Aus seiner Verbindung mit [[Umor]] gingen fünf Söhne hervor, die als Stammväter der fünf Zwergenvölker gelten. Folglich wird er auch oft als &amp;quot;Vater Aller&amp;quot; bezeichnet. Seine tiefe Verehrung ist allen Zwergen eigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xolgorasch wird meist als Schmied dargestellt, mit strengem Blick vertieft in seine Arbeit. Vereinzelt und speziell bei Kriegern und Söldnern können auch kriegerische Bildnisse gefunden werden - den mächtigen, zweihändigen Schmiedehammer zum Schlag erhoben, gekleidet in Kettenteilen und einen ledernen Schmiedeschurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Umor]]==&lt;br /&gt;
Sie ist die Mutter der zwergischen Stammväter. Als Tochter der Handwerksgöttin [[Ephobe]] verband sie sich mit [[Xolgorasch]]. Aus dieser Verbindung entsprangen fünf Söhne: [[Rambok]], [[Magmarox]], [[Lavaan]] und [[Maamorasch]]. Über die Geburtenreihenfolge herrscht ein leidenschaftlicher Zwist zwischen den Zwergenvölkern, da jedes für seinen Stammvater die führende Bedeutung als Erstgeborener in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umor wird als Sinnbild der handwerklichen Talente der Zwerge gerne bei einer solchen Tätigkeit oder mit einem gerade vollendeten Meisterstück in ihren Händen dargestellt. Dies reicht von besonderen Waffen über Rüstungen bis hin zu Schmuck oder Kleinoden. Jeder Handwerkszweig der Zwerge hat hierbei seine bevorzugte Darstellung, bei den Festungsbauern ist sie beispielsweise oft mit Zirkel und Pergament vor einem mächtigen Trutzturm zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Rambok]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Eisenzwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Eisenzwergen als Stammvater verehrt, wird Rambok als hervorragender Schmied angesehen, der dieses Talent von seinem Vater geerbt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Magmarox]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Nôgrohôr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magmarox gilt als einer der weisesten unter den Brüdern. Zudem soll es ihn bereits in jungen Jahren in die Welt hinaus geführt haben, um Wissen und Weisheit zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Lavaan]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Wilden Zwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sage nach stritt sich Lavaan einst mit seinen Brüdern um ein von Xolgorasch herrlich geschmiedetes Schwert. Der Vater Aller merkte dies, hieß seine Söhne zu sich kommen und sprach: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;In einem Wettstreit erlangt diese Waffe, der Stärkste von Euch, er soll sie haben&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. So sollte am nächsten Morgen im fairen Kräftemessen der Streit beigelegt werden.&lt;br /&gt;
Doch Lavaan konnte sich nicht mit dem Gedanken an eine mögliche Niederlage anfreunden. Er hatte seine Stärken, jedoch lagen diese weniger im Waffengang und der körperlichen Fähigkeiten. Unfähig sich zu beherrschen, schlich er zur Schmiede des Vaters, nahm das Schwert und stahl sich des Nachts davon. Am nächsten Morgen entdeckten die anderen Brüder den Diebstahl und schickten sich an, den Dieb zu verfolgen. Doch Xolgorasch hielt sie zurück, enttäuscht zwar von seinem Sohn, dem gierigen Täuscher, doch nicht fähig ihn zu verdammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierin wird auch der Grund für die anhaltende Entfremdung und die zuweilen Feindschaft der Wilden Zwerge mit den anderen Zwergenvölkern gesehen. Zudem hält sich der Glaube, Lavaan hätte nur mit magischen Mitteln seine Familie übervorteilen können, weshalb die Magie an sich den meisten Zwergen als etwas verwerfliches gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Grannithosch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gilt als Stammvater der [[Hochzwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es gute Schmiede und Handwerker gibt, da muss es auch gute Händler geben. Grannithosch soll als Stammvater der Hochzwerge der erste von ihnen gewesen sein - immer den Kontakt zu anderen Völkern und Rassen suchend, immer mit einem Gespür und Talent für ein gutes Geschäft, doch dabei stest rechtschaffend und niemals darauf aus den anderen zu übervorteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ist in Überarbeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Maamorasch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Dûn-Zwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So es die alten Schriften wollen, war Maamorasch begabt im Führen fast aller Waffen. Nicht stand ihm höher, als sich im fairen Streit mit anderen zu messen und zumeist trug er den Sieg davon. So gilt er auch als der kriegerischste der fünf Söhne des Xorgorasch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war in seinem 150. Lebensjahr, den Schriften der Alten nach, als Maamorasch wieder einmal die heimatlichen Gestade verließ, um in einem Turnier den Starken dieser Zeit entgegen zu treten. Doch wollte das Schicksal es anders, sein Weg führte durch verlassene Lande und schließlich zu einem stolzen Gehöft. Doch war kein lebend Wesen hier zu treffen, gebranntschatzt und gemordet, so fand er dies einst stolze Haus. Selbst alle Kinder und die Alten, nichts und niemand ward entkommen. Ein heilger Zorn erfasste ihn, und hier und jetzt tat er den Schwur: wer immer dies getan, würde von ihm zur Rechenschaft gezogen.&lt;br /&gt;
Sogleich zog er weiter, den Spuren folgend. Der unbekannte Feind indes schien dies zu spüren, denn so sehr er sich auch sputete, nicht an Schlaf noch an Nahrung denkend, so schienen auch die Flüchtenden von großer Eile beseelt zu sein.&lt;br /&gt;
Doch schließlich, nach mehreren Tagen wilder Jagd, stellte er die Übeltäter. Es waren Wesen wie er sie selbst noch nie geschaut, von wildem Wuchs, mit großen Zähnen und einem schwarzen Pelz. Noch immer die Beute bei sich tragend, so stellten sich diese dem Maamorasch entgegen, mit wilden Flüchen ihn schmähend. Der Anührer, gewandt in Felle und Leder, mit einer riesigen Axt in der Hand, schleuderte ihm die Schädel der getöteten vor die Beine, als Gruß und Grund für den Streit.&lt;br /&gt;
Voll Grimm und Zorn, so fuhr der Sohn Xolgoraschs zwischen sie. Mit mächtgen Streichen, ohne Gnade, so vielen die Schwarzpelze tot. Ihr Führer indes, gewardt der Niederlage, eilig im Schutze des Waldes entkam.&lt;br /&gt;
So rächte Maamorasch die Toten, und schwor dem Volke von Mördern und Feiglingen ewigen Zwist - auf das sie nimmer mehr die Ruhe fänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So scheint es Maamorasch selbst gewesen zu sein, der den Dûn den ewigen Kampf gegen die Orks gebracht hat, eine Verpflichtung der diese nur zu gerne nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Esgorasch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder des [[Xolgorasch]] war als Zweitgeborener des Schmiedegottes [[Hevästa]] seit jeher neidisch auf seinen großen Bruder. Nie lies er eine Möglichkeit aus, Unfrieden und Zwist zu stiften und sich gegen ihn zu stellen. Der Sagen der Zwerge nach wurde Esgorasch noch im hohen Alter zum Vater von drei Söhnen, nachdem er die Tochter des verstoßenen [[Lavaan]] zur Frau nahm.&lt;br /&gt;
Diese drei Söhne sollen ebenfalls eigene Stämme gegründet haben, ihre Taten und Lieder sind aber längst im Staub der Zeit vergangen. Dennoch soll es vereinzelt noch Ruinen der Städte dieser untergegangenen Kulturen geben, angeblich sogar auf dem Kontinent Eriath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esgorasch wird, mit Ausnahme der Dunkelzwerge, von den großen Zwergenvölkern nicht verehrt. Sie sehen in ihm keine der Ideale, die sie in ihren Vorfahren und sich selbst suchen. Allerdings lebt sein Name in einigen unflätigen Beleidigungen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Glaubensausprägung der einzelnen Zwergenvölker=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Glaubensgrundzügen, die allen Zwergen zu eigen sind, besitzt jedes einzelne Zwergenvolk einige Besonderheiten in Glaube, Verehrung und gelebter Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Eisenzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenzwerge verehren Ihren Stammvater Rambok. Da er in &amp;quot;Dys sprachen die Alten&amp;quot; als erster genannt wurde, beanspruchen sie seinen Platz als Erstgeborenen unter den Zwergenvätern und leiten daraus eine besondere Bedeutung ihres Volkes her. Hierbei befinden sie sich speziell mit den Dûn in einem leidenschaftlichen Streit, der in der Zwergenwelt sogar zu dem geflügelten Wort &amp;quot;Wie Eisen und Dûn&amp;quot; geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Nôgrohôr]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verehrung ihres Stammesvaters bringt sich in dem tiefen Bestreben der Nôgrohôr zum Ausdruck, möglichst viel Wissen und Weisheit zu erlangen. So kann es eine fromme Tat sein, ein besonderes Buch zu erstehen und dem lokalen Tempel (der bei den Nôgrohôr mehr einer Bibliothek gleicht) zu stiften. Auch das Bereisen ferner Orte und die Dokumentation fremden Wissens kann als Dienst an den Ahnen gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Dunkelzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dunkelzwergen tritt die Verehrung des schmiedenden Vaters und Umor weit in den Hintergrund. Für sie ist fast ausschließlich ihr Stammesvater Maarmorasch von Bedeutung. Wie sie einst ihre Brüderstämme übervorteilten und den [[Fluch der Zwerge]] über ihr Volk gebracht haben, so streben sie auch Heute noch nach ungeteiltem Besitz und Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Hochzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Söhne des Grannithosch, des ersten Händlers, sehen die Hochzwerge ehrliche Geschäftstüchtigkeit als hohes Ideal an. Betrug oder Übervorteilung gelten bei Ihnen als schlimme Sünde und Verrat an ihren Ahnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Verehrung der Mutter Umor erfreut sich bei Ihnen großer Beliebtheit, speziell bei den talentierten Edelsteinschleifern und Handwerkern des Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tempel der Hochzwerge sind, neben der Besonderheit das viele von Ihnen an der Oberfläche zu finden sind, von einer großen Pracht geprägt. Manch ein zwergischer Händler vermacht nach einem besonderen Vertragsabschluss einen guten Teil seines Gewinns dem Zweck das örtliche Gebetshaus zu schmücken. Auch werden zu diesem Zweck häufig Schenkungen in den Testamenten der Hochzwerge vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Dûn-Zwerge|Dûn]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dûn verehren Ihren Stammvater Maamorasch. Da er als einziger der fünf Stammesväter die Endsilbe des Zwergenvaters Xolgorasch in seinem Namen weiterführt, sehen sie ihn als den legitimen Erstgeborenen der Zwergenväter an und leiten daraus eine besondere Bedeutung ihres Volkes her. Hierbei befinden sie sich speziell mit den Eisenzwergen in einem leidenschaftlichen Streit, der in der Zwergenwelt sogar zu dem geflügelten Wort &amp;quot;Wie Dûn und Eisen&amp;quot; geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dûn ist die Verehrung des Vaters und Großvaters nach derem Tod sehr ausgeprägt. Sollte einer von ihnen im Kampfe gefallen sein, so wird ein Dûn nichts unversucht lassen um Rache zu nehmen. In einigen Fällen kann dies sogar zu Blutfehden zwischen einzelnen Familien oder Krieg gegen eine fremde Rasse führen. Ausserdem gilt es als sehr ehrenhaft, die Aufgabe des Vaters weiter zu führen, falls er sie selbst nicht mehr zum Ende bringen kann. Indem diese letzte Tat beendet wird, soll das Ansehen und die Würde des Vaters bei dessen Ahnen noch weiter gesteigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Wilde Zwerge|Wilden Zwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Glauben der wilden Zwerge ist gemeinhin wenig bekannt. Sie werden jedenfalls von den anderen Zwergenvölkern nicht auf einen der fünf Stammväter zurückgeführt, was eine Verehrung von Xolgorasch und Umor, sowie ihrem Stammvater Laavan wahrscheinlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Götter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Religion_der_Zwerge&amp;diff=23131</id>
		<title>Religion der Zwerge</title>
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		<updated>2008-10-31T13:18:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Glaube der Wilden Zwerge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Allgemein=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;»Und Xolgorasch, der heylge Vater Aller zeugte mit Umor die Stammvaeter aller Zwerge, alsda seyn Rambok, Magmarox, Lavaan und Maamorasch«&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::Passage aus [[Dys sprachen die Alten]], dem klerikalen Hauptwerk der Zwerge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den anderen Rassen verehren die Zwerge primär ihre Ahnen. Sie glauben zwar auch an eigentliche Götter, speziell da die ersten Zwerge direkt von selbigen abstammen, in Ihrem täglichen Leben und Ihren Ritualen spielen diese aber nur eine untergeordnete Rolle. Jeder Zwerg weis, wem er seinen kräftigen Arm, den prachtvollen Wuchs und all seine vielen Fähigkeiten zu verdanken hat: seinen Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast allen Zwergen ist gemein, dass sie an Xolgorasch und Umor als Vater und Mutter aller Zwerge glauben - und ihre Namen auch oft und gerne im Munde führen. Jedes Zwergenvolk hat zudem einen Stammvater, welcher ebenfalls um Beistand gebeten wird (und natürlich preisen sie ihren Stammvater auch gerne, speziell wenn ein Angehöriger eines anderen Zwergenvolkes in Hörweite ist. Geradezu legendär ist der Ausruf eines Mitglieds einer Dûn-Delegation, der bei einem offiziellen Besuch in der Hauptstadt der Eisenzwerge rief: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei meinem Barte, schon Maamorasch musste immer auf seinen kleinen Bruder Rambok aufpassen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, speziell da sich die nachfolgende, sehr körperbetont geführte Diskussion zwischen den Würdenträgern beider Völker auf die gesamte Stadt ausbreitete - und nebenbei zu ernsthaften diplomatischen Spannungen führte. Beide Seiten beanspruchen übrigens den damaligen Sieg für ihre Delegation, versteht sich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Figuren wird jeder Zwerg die Namen und Erinnerungen seiner unmittelbaren Vorfahren ehren und schützen. Die bereits verstorbenen Familienmitglieder wachen ihrem Glauben nach über die noch Lebenden und führen sie in Zeiten der Prüfung. Um ihnen zu gefallen und nach dem Tod nicht als unwürdig aus ihren Reihen gewiesen zu werden, wird jeder Zwerg große Mühen in Kauf nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ahnen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Xolgorasch]]==&lt;br /&gt;
Als erstgeborener Sohn des Schmiedegottes [[Hevästa]] war er der erste Zwerg. Aus seiner Verbindung mit [[Umor]] gingen fünf Söhne hervor, die als Stammväter der fünf Zwergenvölker gelten. Folglich wird er auch oft als &amp;quot;Vater Aller&amp;quot; bezeichnet. Seine tiefe Verehrung ist allen Zwergen eigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xolgorasch wird meist als Schmied dargestellt, mit strengem Blick vertieft in seine Arbeit. Vereinzelt und speziell bei Kriegern und Söldnern können auch kriegerische Bildnisse gefunden werden - den mächtigen, zweihändigen Schmiedehammer zum Schlag erhoben, gekleidet in Kettenteilen und einen ledernen Schmiedeschurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Umor]]==&lt;br /&gt;
Sie ist die Mutter der zwergischen Stammväter. Als Tochter der Handwerksgöttin [[Ephobe]] verband sie sich mit [[Xolgorasch]]. Aus dieser Verbindung entsprangen fünf Söhne: [[Rambok]], [[Magmarox]], [[Lavaan]] und [[Maamorasch]]. Über die Geburtenreihenfolge herrscht ein leidenschaftlicher Zwist zwischen den Zwergenvölkern, da jedes für seinen Stammvater die führende Bedeutung als Erstgeborener in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umor wird als Sinnbild der handwerklichen Talente der Zwerge gerne bei einer solchen Tätigkeit oder mit einem gerade vollendeten Meisterstück in ihren Händen dargestellt. Dies reicht von besonderen Waffen über Rüstungen bis hin zu Schmuck oder Kleinoden. Jeder Handwerkszweig der Zwerge hat hierbei seine bevorzugte Darstellung, bei den Festungsbauern ist sie beispielsweise oft mit Zirkel und Pergament vor einem mächtigen Trutzturm zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Rambok]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Eisenzwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Eisenzwergen als Stammvater verehrt, wird Rambok als hervorragender Schmied angesehen, der dieses Talent von seinem Vater geerbt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Magmarox]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Nôgrohôr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magmarox gilt als einer der weisesten unter den Brüdern. Zudem soll es ihn bereits in jungen Jahren in die Welt hinaus geführt haben, um Wissen und Weisheit zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Lavaan]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Wilden Zwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sage nach stritt sich Lavaan einst mit seinen Brüdern um ein von Xolgorasch herrlich geschmiedetes Schwert. Der Vater Aller merkte dies, hieß seine Söhne zu sich kommen und sprach: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;In einem Wettstreit erlangt diese Waffe, der Stärkste von Euch, er soll sie haben&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. So sollte am nächsten Morgen im fairen Kräftemessen der Streit beigelegt werden.&lt;br /&gt;
Doch Lavaan konnte sich nicht mit dem Gedanken an eine mögliche Niederlage anfreunden. Er hatte seine Stärken, jedoch lagen diese weniger im Waffengang und der körperlichen Fähigkeiten. Unfähig sich zu beherrschen, schlich er zur Schmiede des Vaters, nahm das Schwert und stahl sich des Nachts davon. Am nächsten Morgen entdeckten die anderen Brüder den Diebstahl und schickten sich an, den Dieb zu verfolgen. Doch Xolgorasch hielt sie zurück, enttäuscht zwar von seinem Sohn, dem gierigen Täuscher, doch nicht fähig ihn zu verdammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierin wird auch der Grund für die anhaltende Entfremdung und die zuweilen Feindschaft der Wilden Zwerge mit den anderen Zwergenvölkern gesehen. Zudem hält sich der Glaube, Lavaan hätte nur mit magischen Mitteln seine Familie übervorteilen können, weshalb die Magie an sich den meisten Zwergen als etwas verwerfliches gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Grannithosch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gilt als Stammvater der [[Hochzwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es gute Schmiede und Handwerker gibt, da muss es auch gute Händler geben. Grannithosch soll als Stammvater der Hochzwerge der erste von ihnen gewesen sein - immer den Kontakt zu anderen Völkern und Rassen suchend, immer mit einem Gespür und Talent für ein gutes Geschäft, doch dabei stest rechtschaffend und niemals darauf aus den anderen zu übervorteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ist in Überarbeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Maamorasch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Dûn-Zwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So es die alten Schriften wollen, war Maamorasch begabt im Führen fast aller Waffen. Nicht stand ihm höher, als sich im fairen Streit mit anderen zu messen und zumeist trug er den Sieg davon. So gilt er auch als der kriegerischste der fünf Söhne des Xorgorasch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war in seinem 150. Lebensjahr, den Schriften der Alten nach, als Maamorasch wieder einmal die heimatlichen Gestade verließ, um in einem Turnier den Starken dieser Zeit entgegen zu treten. Doch wollte das Schicksal es anders, sein Weg führte durch verlassene Lande und schließlich zu einem stolzen Gehöft. Doch war kein lebend Wesen hier zu treffen, gebranntschatzt und gemordet, so fand er dies einst stolze Haus. Selbst alle Kinder und die Alten, nichts und niemand ward entkommen. Ein heilger Zorn erfasste ihn, und hier und jetzt tat er den Schwur: wer immer dies getan, würde von ihm zur Rechenschaft gezogen.&lt;br /&gt;
Sogleich zog er weiter, den Spuren folgend. Der unbekannte Feind indes schien dies zu spüren, denn so sehr er sich auch sputete, nicht an Schlaf noch an Nahrung denkend, so schienen auch die Flüchtenden von großer Eile beseelt zu sein.&lt;br /&gt;
Doch schließlich, nach mehreren Tagen wilder Jagd, stellte er die Übeltäter. Es waren Wesen wie er sie selbst noch nie geschaut, von wildem Wuchs, mit großen Zähnen und einem schwarzen Pelz. Noch immer die Beute bei sich tragend, so stellten sich diese dem Maamorasch entgegen, mit wilden Flüchen ihn schmähend. Der Anührer, gewandt in Felle und Leder, mit einer riesigen Axt in der Hand, schleuderte ihm die Schädel der getöteten vor die Beine, als Gruß und Grund für den Streit.&lt;br /&gt;
Voll Grimm und Zorn, so fuhr der Sohn Xolgoraschs zwischen sie. Mit mächtgen Streichen, ohne Gnade, so vielen die Schwarzpelze tot. Ihr Führer indes, gewardt der Niederlage, eilig im Schutze des Waldes entkam.&lt;br /&gt;
So rächte Maamorasch die Toten, und schwor dem Volke von Mördern und Feiglingen ewigen Zwist - auf das sie nimmer mehr die Ruhe fänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So scheint es Maamorasch selbst gewesen zu sein, der den Dûn den ewigen Kampf gegen die Orks gebracht hat, eine Verpflichtung der diese nur zu gerne nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Esgorasch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder des [[Xolgorasch]] war als Zweitgeborener des Schmiedegottes [[Hevästa]] seit jeher neidisch auf seinen großen Bruder. Nie lies er eine Möglichkeit aus, Unfrieden und Zwist zu stiften und sich gegen ihn zu stellen. Der Sagen der Zwerge nach wurde Esgorasch noch im hohen Alter zum Vater von drei Söhnen, nachdem er die Tochter des verstoßenen [[Lavaan]] zur Frau nahm.&lt;br /&gt;
Diese drei Söhne sollen ebenfalls eigene Stämme gegründet haben, ihre Taten und Lieder sind aber längst im Staub der Zeit vergangen. Dennoch soll es vereinzelt noch Ruinen der Städte dieser untergegangenen Kulturen geben, angeblich sogar auf dem Kontinent Eriath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esgorasch wird, mit Ausnahme der Dunkelzwerge, von den großen Zwergenvölkern nicht verehrt. Sie sehen in ihm keine der Ideale, die sie in ihren Vorfahren und sich selbst suchen. Allerdings lebt sein Name in einigen unflätigen Beleidigungen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Glaubensausprägung der einzelnen Zwergenvölker=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Glaubensgrundzügen, die allen Zwergen zu eigen sind, besitzt jedes einzelne Zwergenvolk einige Besonderheiten in Glaube, Verehrung und gelebter Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Eisenzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenzwerge verehren Ihren Stammvater Rambok. Da er in &amp;quot;Dys sprachen die Alten&amp;quot; als erster genannt wurde, beanspruchen sie seinen Platz als Erstgeborenen unter den Zwergenvätern und leiten daraus eine besondere Bedeutung ihres Volkes her. Hierbei befinden sie sich speziell mit den Dûn in einem leidenschaftlichen Streit, der in der Zwergenwelt sogar zu dem geflügelten Wort &amp;quot;Wie Eisen und Dûn&amp;quot; geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Nôgrohôr]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verehrung ihres Stammesvaters bringt sich in dem tiefen Bestreben der Nôgrohôr zum Ausdruck, möglichst viel Wissen und Weisheit zu erlangen. So kann es eine fromme Tat sein, ein besonderes Buch zu erstehen und dem lokalen Tempel (der bei den Nôgrohôr mehr einer Bibliothek gleicht) zu stiften. Auch das Bereisen ferner Orte und die Dokumentation fremden Wissens kann als Dienst an den Ahnen gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Dunkelzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dunkelzwergen tritt die Verehrung des schmiedenden Vaters und Umor weit in den Hintergrund. Für sie ist fast ausschließlich ihr Stammesvater Maarmorasch von Bedeutung. Wie sie einst ihre Brüderstämme übervorteilten und den [[Fluch der Zwerge]] über ihr Volk gebracht haben, so streben sie auch Heute noch nach ungeteiltem Besitz und Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Hochzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Söhne des Grannithosch, des ersten Händlers, sehen die Hochzwerge ehrliche Geschäftstüchtigkeit als hohes Ideal an. Betrug oder Übervorteilung gelten bei Ihnen als schlimme Sünde und Verrat an ihren Ahnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Verehrung der Mutter Umor erfreut sich bei Ihnen großer Beliebtheit, speziell bei den talentierten Edelsteinschleifern und Handwerkern des Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tempel der Hochzwerge sind, neben der Besonderheit das viele von Ihnen an der Oberfläche zu finden sind, von einer großen Pracht geprägt. Manch ein zwergischer Händler vermacht nach einem besonderen Vertragsabschluss einen guten Teil seines Gewinns dem Zweck das örtliche Gebetshaus zu schmücken. Auch werden zu diesem Zweck häufig Schenkungen in den Testamenten der Hochzwerge vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Dûn-Zwerge|Dûn]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dûn verehren Ihren Stammvater Maamorasch. Da er als einziger der fünf Stammesväter die Endsilbe des Zwergenvaters Xolgorasch in seinem Namen weiterführt, sehen sie ihn als den legitimen Erstgeborenen der Zwergenväter an und leiten daraus eine besondere Bedeutung ihres Volkes her. Hierbei befinden sie sich speziell mit den Eisenzwergen in einem leidenschaftlichen Streit, der in der Zwergenwelt sogar zu dem geflügelten Wort &amp;quot;Wie Dûn und Eisen&amp;quot; geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dûn ist die Verehrung des Vaters und Großvaters nach derem Tod sehr ausgeprägt. Sollte einer von ihnen im Kampfe gefallen sein, so wird ein Dûn nichts unversucht lassen um Rache zu nehmen. In einigen Fällen kann dies sogar zu Blutfehden zwischen einzelnen Familien oder Krieg gegen eine fremde Rasse führen. Ausserdem gilt es als sehr ehrenhaft, die Aufgabe des Vaters weiter zu führen, falls er sie selbst nicht mehr zum Ende bringen kann. Indem diese letzte Tat beendet wird, soll das Ansehen und die Würde des Vaters bei dessen Ahnen noch weiter gesteigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Wilde Zwerge|Wilden Zwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Glauben der wilden Zwerge ist gemeinhin wenig bekannt. Sie werden jedenfalls von den anderen Zwergenvölkern nicht auf einen der fünf Stammväter zurückgeführt, was eine Verehrung von Xolgorasch und Umor, sowie ihrem Stammvazer Laavan wahrscheinlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Götter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Religion_der_Zwerge&amp;diff=23130</id>
		<title>Religion der Zwerge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Religion_der_Zwerge&amp;diff=23130"/>
		<updated>2008-10-31T13:16:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Grannithosch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Allgemein=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;»Und Xolgorasch, der heylge Vater Aller zeugte mit Umor die Stammvaeter aller Zwerge, alsda seyn Rambok, Magmarox, Lavaan und Maamorasch«&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::Passage aus [[Dys sprachen die Alten]], dem klerikalen Hauptwerk der Zwerge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den anderen Rassen verehren die Zwerge primär ihre Ahnen. Sie glauben zwar auch an eigentliche Götter, speziell da die ersten Zwerge direkt von selbigen abstammen, in Ihrem täglichen Leben und Ihren Ritualen spielen diese aber nur eine untergeordnete Rolle. Jeder Zwerg weis, wem er seinen kräftigen Arm, den prachtvollen Wuchs und all seine vielen Fähigkeiten zu verdanken hat: seinen Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast allen Zwergen ist gemein, dass sie an Xolgorasch und Umor als Vater und Mutter aller Zwerge glauben - und ihre Namen auch oft und gerne im Munde führen. Jedes Zwergenvolk hat zudem einen Stammvater, welcher ebenfalls um Beistand gebeten wird (und natürlich preisen sie ihren Stammvater auch gerne, speziell wenn ein Angehöriger eines anderen Zwergenvolkes in Hörweite ist. Geradezu legendär ist der Ausruf eines Mitglieds einer Dûn-Delegation, der bei einem offiziellen Besuch in der Hauptstadt der Eisenzwerge rief: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei meinem Barte, schon Maamorasch musste immer auf seinen kleinen Bruder Rambok aufpassen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, speziell da sich die nachfolgende, sehr körperbetont geführte Diskussion zwischen den Würdenträgern beider Völker auf die gesamte Stadt ausbreitete - und nebenbei zu ernsthaften diplomatischen Spannungen führte. Beide Seiten beanspruchen übrigens den damaligen Sieg für ihre Delegation, versteht sich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Figuren wird jeder Zwerg die Namen und Erinnerungen seiner unmittelbaren Vorfahren ehren und schützen. Die bereits verstorbenen Familienmitglieder wachen ihrem Glauben nach über die noch Lebenden und führen sie in Zeiten der Prüfung. Um ihnen zu gefallen und nach dem Tod nicht als unwürdig aus ihren Reihen gewiesen zu werden, wird jeder Zwerg große Mühen in Kauf nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ahnen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Xolgorasch]]==&lt;br /&gt;
Als erstgeborener Sohn des Schmiedegottes [[Hevästa]] war er der erste Zwerg. Aus seiner Verbindung mit [[Umor]] gingen fünf Söhne hervor, die als Stammväter der fünf Zwergenvölker gelten. Folglich wird er auch oft als &amp;quot;Vater Aller&amp;quot; bezeichnet. Seine tiefe Verehrung ist allen Zwergen eigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xolgorasch wird meist als Schmied dargestellt, mit strengem Blick vertieft in seine Arbeit. Vereinzelt und speziell bei Kriegern und Söldnern können auch kriegerische Bildnisse gefunden werden - den mächtigen, zweihändigen Schmiedehammer zum Schlag erhoben, gekleidet in Kettenteilen und einen ledernen Schmiedeschurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Umor]]==&lt;br /&gt;
Sie ist die Mutter der zwergischen Stammväter. Als Tochter der Handwerksgöttin [[Ephobe]] verband sie sich mit [[Xolgorasch]]. Aus dieser Verbindung entsprangen fünf Söhne: [[Rambok]], [[Magmarox]], [[Lavaan]] und [[Maamorasch]]. Über die Geburtenreihenfolge herrscht ein leidenschaftlicher Zwist zwischen den Zwergenvölkern, da jedes für seinen Stammvater die führende Bedeutung als Erstgeborener in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umor wird als Sinnbild der handwerklichen Talente der Zwerge gerne bei einer solchen Tätigkeit oder mit einem gerade vollendeten Meisterstück in ihren Händen dargestellt. Dies reicht von besonderen Waffen über Rüstungen bis hin zu Schmuck oder Kleinoden. Jeder Handwerkszweig der Zwerge hat hierbei seine bevorzugte Darstellung, bei den Festungsbauern ist sie beispielsweise oft mit Zirkel und Pergament vor einem mächtigen Trutzturm zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Rambok]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Eisenzwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Eisenzwergen als Stammvater verehrt, wird Rambok als hervorragender Schmied angesehen, der dieses Talent von seinem Vater geerbt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Magmarox]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Nôgrohôr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magmarox gilt als einer der weisesten unter den Brüdern. Zudem soll es ihn bereits in jungen Jahren in die Welt hinaus geführt haben, um Wissen und Weisheit zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Lavaan]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Wilden Zwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sage nach stritt sich Lavaan einst mit seinen Brüdern um ein von Xolgorasch herrlich geschmiedetes Schwert. Der Vater Aller merkte dies, hieß seine Söhne zu sich kommen und sprach: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;In einem Wettstreit erlangt diese Waffe, der Stärkste von Euch, er soll sie haben&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. So sollte am nächsten Morgen im fairen Kräftemessen der Streit beigelegt werden.&lt;br /&gt;
Doch Lavaan konnte sich nicht mit dem Gedanken an eine mögliche Niederlage anfreunden. Er hatte seine Stärken, jedoch lagen diese weniger im Waffengang und der körperlichen Fähigkeiten. Unfähig sich zu beherrschen, schlich er zur Schmiede des Vaters, nahm das Schwert und stahl sich des Nachts davon. Am nächsten Morgen entdeckten die anderen Brüder den Diebstahl und schickten sich an, den Dieb zu verfolgen. Doch Xolgorasch hielt sie zurück, enttäuscht zwar von seinem Sohn, dem gierigen Täuscher, doch nicht fähig ihn zu verdammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierin wird auch der Grund für die anhaltende Entfremdung und die zuweilen Feindschaft der Wilden Zwerge mit den anderen Zwergenvölkern gesehen. Zudem hält sich der Glaube, Lavaan hätte nur mit magischen Mitteln seine Familie übervorteilen können, weshalb die Magie an sich den meisten Zwergen als etwas verwerfliches gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Grannithosch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gilt als Stammvater der [[Hochzwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es gute Schmiede und Handwerker gibt, da muss es auch gute Händler geben. Grannithosch soll als Stammvater der Hochzwerge der erste von ihnen gewesen sein - immer den Kontakt zu anderen Völkern und Rassen suchend, immer mit einem Gespür und Talent für ein gutes Geschäft, doch dabei stest rechtschaffend und niemals darauf aus den anderen zu übervorteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ist in Überarbeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Maamorasch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Dûn-Zwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So es die alten Schriften wollen, war Maamorasch begabt im Führen fast aller Waffen. Nicht stand ihm höher, als sich im fairen Streit mit anderen zu messen und zumeist trug er den Sieg davon. So gilt er auch als der kriegerischste der fünf Söhne des Xorgorasch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war in seinem 150. Lebensjahr, den Schriften der Alten nach, als Maamorasch wieder einmal die heimatlichen Gestade verließ, um in einem Turnier den Starken dieser Zeit entgegen zu treten. Doch wollte das Schicksal es anders, sein Weg führte durch verlassene Lande und schließlich zu einem stolzen Gehöft. Doch war kein lebend Wesen hier zu treffen, gebranntschatzt und gemordet, so fand er dies einst stolze Haus. Selbst alle Kinder und die Alten, nichts und niemand ward entkommen. Ein heilger Zorn erfasste ihn, und hier und jetzt tat er den Schwur: wer immer dies getan, würde von ihm zur Rechenschaft gezogen.&lt;br /&gt;
Sogleich zog er weiter, den Spuren folgend. Der unbekannte Feind indes schien dies zu spüren, denn so sehr er sich auch sputete, nicht an Schlaf noch an Nahrung denkend, so schienen auch die Flüchtenden von großer Eile beseelt zu sein.&lt;br /&gt;
Doch schließlich, nach mehreren Tagen wilder Jagd, stellte er die Übeltäter. Es waren Wesen wie er sie selbst noch nie geschaut, von wildem Wuchs, mit großen Zähnen und einem schwarzen Pelz. Noch immer die Beute bei sich tragend, so stellten sich diese dem Maamorasch entgegen, mit wilden Flüchen ihn schmähend. Der Anührer, gewandt in Felle und Leder, mit einer riesigen Axt in der Hand, schleuderte ihm die Schädel der getöteten vor die Beine, als Gruß und Grund für den Streit.&lt;br /&gt;
Voll Grimm und Zorn, so fuhr der Sohn Xolgoraschs zwischen sie. Mit mächtgen Streichen, ohne Gnade, so vielen die Schwarzpelze tot. Ihr Führer indes, gewardt der Niederlage, eilig im Schutze des Waldes entkam.&lt;br /&gt;
So rächte Maamorasch die Toten, und schwor dem Volke von Mördern und Feiglingen ewigen Zwist - auf das sie nimmer mehr die Ruhe fänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So scheint es Maamorasch selbst gewesen zu sein, der den Dûn den ewigen Kampf gegen die Orks gebracht hat, eine Verpflichtung der diese nur zu gerne nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Esgorasch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder des [[Xolgorasch]] war als Zweitgeborener des Schmiedegottes [[Hevästa]] seit jeher neidisch auf seinen großen Bruder. Nie lies er eine Möglichkeit aus, Unfrieden und Zwist zu stiften und sich gegen ihn zu stellen. Der Sagen der Zwerge nach wurde Esgorasch noch im hohen Alter zum Vater von drei Söhnen, nachdem er die Tochter des verstoßenen [[Lavaan]] zur Frau nahm.&lt;br /&gt;
Diese drei Söhne sollen ebenfalls eigene Stämme gegründet haben, ihre Taten und Lieder sind aber längst im Staub der Zeit vergangen. Dennoch soll es vereinzelt noch Ruinen der Städte dieser untergegangenen Kulturen geben, angeblich sogar auf dem Kontinent Eriath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esgorasch wird, mit Ausnahme der Dunkelzwerge, von den großen Zwergenvölkern nicht verehrt. Sie sehen in ihm keine der Ideale, die sie in ihren Vorfahren und sich selbst suchen. Allerdings lebt sein Name in einigen unflätigen Beleidigungen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Glaubensausprägung der einzelnen Zwergenvölker=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Glaubensgrundzügen, die allen Zwergen zu eigen sind, besitzt jedes einzelne Zwergenvolk einige Besonderheiten in Glaube, Verehrung und gelebter Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Eisenzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenzwerge verehren Ihren Stammvater Rambok. Da er in &amp;quot;Dys sprachen die Alten&amp;quot; als erster genannt wurde, beanspruchen sie seinen Platz als Erstgeborenen unter den Zwergenvätern und leiten daraus eine besondere Bedeutung ihres Volkes her. Hierbei befinden sie sich speziell mit den Dûn in einem leidenschaftlichen Streit, der in der Zwergenwelt sogar zu dem geflügelten Wort &amp;quot;Wie Eisen und Dûn&amp;quot; geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Nôgrohôr]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verehrung ihres Stammesvaters bringt sich in dem tiefen Bestreben der Nôgrohôr zum Ausdruck, möglichst viel Wissen und Weisheit zu erlangen. So kann es eine fromme Tat sein, ein besonderes Buch zu erstehen und dem lokalen Tempel (der bei den Nôgrohôr mehr einer Bibliothek gleicht) zu stiften. Auch das Bereisen ferner Orte und die Dokumentation fremden Wissens kann als Dienst an den Ahnen gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Dunkelzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dunkelzwergen tritt die Verehrung des schmiedenden Vaters und Umor weit in den Hintergrund. Für sie ist fast ausschließlich ihr Stammesvater Maarmorasch von Bedeutung. Wie sie einst ihre Brüderstämme übervorteilten und den [[Fluch der Zwerge]] über ihr Volk gebracht haben, so streben sie auch Heute noch nach ungeteiltem Besitz und Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Hochzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Söhne des Grannithosch, des ersten Händlers, sehen die Hochzwerge ehrliche Geschäftstüchtigkeit als hohes Ideal an. Betrug oder Übervorteilung gelten bei Ihnen als schlimme Sünde und Verrat an ihren Ahnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Verehrung der Mutter Umor erfreut sich bei Ihnen großer Beliebtheit, speziell bei den talentierten Edelsteinschleifern und Handwerkern des Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tempel der Hochzwerge sind, neben der Besonderheit das viele von Ihnen an der Oberfläche zu finden sind, von einer großen Pracht geprägt. Manch ein zwergischer Händler vermacht nach einem besonderen Vertragsabschluss einen guten Teil seines Gewinns dem Zweck das örtliche Gebetshaus zu schmücken. Auch werden zu diesem Zweck häufig Schenkungen in den Testamenten der Hochzwerge vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Dûn-Zwerge|Dûn]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dûn verehren Ihren Stammvater Maamorasch. Da er als einziger der fünf Stammesväter die Endsilbe des Zwergenvaters Xolgorasch in seinem Namen weiterführt, sehen sie ihn als den legitimen Erstgeborenen der Zwergenväter an und leiten daraus eine besondere Bedeutung ihres Volkes her. Hierbei befinden sie sich speziell mit den Eisenzwergen in einem leidenschaftlichen Streit, der in der Zwergenwelt sogar zu dem geflügelten Wort &amp;quot;Wie Dûn und Eisen&amp;quot; geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dûn ist die Verehrung des Vaters und Großvaters nach derem Tod sehr ausgeprägt. Sollte einer von ihnen im Kampfe gefallen sein, so wird ein Dûn nichts unversucht lassen um Rache zu nehmen. In einigen Fällen kann dies sogar zu Blutfehden zwischen einzelnen Familien oder Krieg gegen eine fremde Rasse führen. Ausserdem gilt es als sehr ehrenhaft, die Aufgabe des Vaters weiter zu führen, falls er sie selbst nicht mehr zum Ende bringen kann. Indem diese letzte Tat beendet wird, soll das Ansehen und die Würde des Vaters bei dessen Ahnen noch weiter gesteigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Wilde Zwerge|Wilden Zwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Glauben der wilden Zwerge ist gemeinhin wenig bekannt. Sie werden jedenfalls von den anderen Zwergenvölkern nicht auf einen der fünf Stammväter zurückgeführt, was eine ausschließliche Verehrung von Xolgorasch und Umor wahrscheinlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Götter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Religion_der_Zwerge&amp;diff=23129</id>
		<title>Religion der Zwerge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Religion_der_Zwerge&amp;diff=23129"/>
		<updated>2008-10-31T13:15:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Glaube der Dunkelzwerge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Allgemein=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;»Und Xolgorasch, der heylge Vater Aller zeugte mit Umor die Stammvaeter aller Zwerge, alsda seyn Rambok, Magmarox, Lavaan und Maamorasch«&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::Passage aus [[Dys sprachen die Alten]], dem klerikalen Hauptwerk der Zwerge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den anderen Rassen verehren die Zwerge primär ihre Ahnen. Sie glauben zwar auch an eigentliche Götter, speziell da die ersten Zwerge direkt von selbigen abstammen, in Ihrem täglichen Leben und Ihren Ritualen spielen diese aber nur eine untergeordnete Rolle. Jeder Zwerg weis, wem er seinen kräftigen Arm, den prachtvollen Wuchs und all seine vielen Fähigkeiten zu verdanken hat: seinen Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast allen Zwergen ist gemein, dass sie an Xolgorasch und Umor als Vater und Mutter aller Zwerge glauben - und ihre Namen auch oft und gerne im Munde führen. Jedes Zwergenvolk hat zudem einen Stammvater, welcher ebenfalls um Beistand gebeten wird (und natürlich preisen sie ihren Stammvater auch gerne, speziell wenn ein Angehöriger eines anderen Zwergenvolkes in Hörweite ist. Geradezu legendär ist der Ausruf eines Mitglieds einer Dûn-Delegation, der bei einem offiziellen Besuch in der Hauptstadt der Eisenzwerge rief: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei meinem Barte, schon Maamorasch musste immer auf seinen kleinen Bruder Rambok aufpassen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, speziell da sich die nachfolgende, sehr körperbetont geführte Diskussion zwischen den Würdenträgern beider Völker auf die gesamte Stadt ausbreitete - und nebenbei zu ernsthaften diplomatischen Spannungen führte. Beide Seiten beanspruchen übrigens den damaligen Sieg für ihre Delegation, versteht sich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Figuren wird jeder Zwerg die Namen und Erinnerungen seiner unmittelbaren Vorfahren ehren und schützen. Die bereits verstorbenen Familienmitglieder wachen ihrem Glauben nach über die noch Lebenden und führen sie in Zeiten der Prüfung. Um ihnen zu gefallen und nach dem Tod nicht als unwürdig aus ihren Reihen gewiesen zu werden, wird jeder Zwerg große Mühen in Kauf nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ahnen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Xolgorasch]]==&lt;br /&gt;
Als erstgeborener Sohn des Schmiedegottes [[Hevästa]] war er der erste Zwerg. Aus seiner Verbindung mit [[Umor]] gingen fünf Söhne hervor, die als Stammväter der fünf Zwergenvölker gelten. Folglich wird er auch oft als &amp;quot;Vater Aller&amp;quot; bezeichnet. Seine tiefe Verehrung ist allen Zwergen eigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xolgorasch wird meist als Schmied dargestellt, mit strengem Blick vertieft in seine Arbeit. Vereinzelt und speziell bei Kriegern und Söldnern können auch kriegerische Bildnisse gefunden werden - den mächtigen, zweihändigen Schmiedehammer zum Schlag erhoben, gekleidet in Kettenteilen und einen ledernen Schmiedeschurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Umor]]==&lt;br /&gt;
Sie ist die Mutter der zwergischen Stammväter. Als Tochter der Handwerksgöttin [[Ephobe]] verband sie sich mit [[Xolgorasch]]. Aus dieser Verbindung entsprangen fünf Söhne: [[Rambok]], [[Magmarox]], [[Lavaan]] und [[Maamorasch]]. Über die Geburtenreihenfolge herrscht ein leidenschaftlicher Zwist zwischen den Zwergenvölkern, da jedes für seinen Stammvater die führende Bedeutung als Erstgeborener in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umor wird als Sinnbild der handwerklichen Talente der Zwerge gerne bei einer solchen Tätigkeit oder mit einem gerade vollendeten Meisterstück in ihren Händen dargestellt. Dies reicht von besonderen Waffen über Rüstungen bis hin zu Schmuck oder Kleinoden. Jeder Handwerkszweig der Zwerge hat hierbei seine bevorzugte Darstellung, bei den Festungsbauern ist sie beispielsweise oft mit Zirkel und Pergament vor einem mächtigen Trutzturm zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Rambok]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Eisenzwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Eisenzwergen als Stammvater verehrt, wird Rambok als hervorragender Schmied angesehen, der dieses Talent von seinem Vater geerbt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Magmarox]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Nôgrohôr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magmarox gilt als einer der weisesten unter den Brüdern. Zudem soll es ihn bereits in jungen Jahren in die Welt hinaus geführt haben, um Wissen und Weisheit zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Lavaan]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Wilden Zwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sage nach stritt sich Lavaan einst mit seinen Brüdern um ein von Xolgorasch herrlich geschmiedetes Schwert. Der Vater Aller merkte dies, hieß seine Söhne zu sich kommen und sprach: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;In einem Wettstreit erlangt diese Waffe, der Stärkste von Euch, er soll sie haben&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. So sollte am nächsten Morgen im fairen Kräftemessen der Streit beigelegt werden.&lt;br /&gt;
Doch Lavaan konnte sich nicht mit dem Gedanken an eine mögliche Niederlage anfreunden. Er hatte seine Stärken, jedoch lagen diese weniger im Waffengang und der körperlichen Fähigkeiten. Unfähig sich zu beherrschen, schlich er zur Schmiede des Vaters, nahm das Schwert und stahl sich des Nachts davon. Am nächsten Morgen entdeckten die anderen Brüder den Diebstahl und schickten sich an, den Dieb zu verfolgen. Doch Xolgorasch hielt sie zurück, enttäuscht zwar von seinem Sohn, dem gierigen Täuscher, doch nicht fähig ihn zu verdammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierin wird auch der Grund für die anhaltende Entfremdung und die zuweilen Feindschaft der Wilden Zwerge mit den anderen Zwergenvölkern gesehen. Zudem hält sich der Glaube, Lavaan hätte nur mit magischen Mitteln seine Familie übervorteilen können, weshalb die Magie an sich den meisten Zwergen als etwas verwerfliches gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Grannithosch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gilt Stammvater der [[Hochzwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es gute Schmiede und Handwerker gibt, da muss es auch gute Händler geben. Grannithosch soll als Stammvater der Hochzwerge der erste von ihnen gewesen sein - immer den Kontakt zu anderen Völkern und Rassen suchend, immer mit einem Gespür und Talent für ein gutes Geschäft, doch dabei stest rechtschaffend und niemals darauf aus den anderen zu übervorteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ist in Überarbeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Maamorasch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Dûn-Zwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So es die alten Schriften wollen, war Maamorasch begabt im Führen fast aller Waffen. Nicht stand ihm höher, als sich im fairen Streit mit anderen zu messen und zumeist trug er den Sieg davon. So gilt er auch als der kriegerischste der fünf Söhne des Xorgorasch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war in seinem 150. Lebensjahr, den Schriften der Alten nach, als Maamorasch wieder einmal die heimatlichen Gestade verließ, um in einem Turnier den Starken dieser Zeit entgegen zu treten. Doch wollte das Schicksal es anders, sein Weg führte durch verlassene Lande und schließlich zu einem stolzen Gehöft. Doch war kein lebend Wesen hier zu treffen, gebranntschatzt und gemordet, so fand er dies einst stolze Haus. Selbst alle Kinder und die Alten, nichts und niemand ward entkommen. Ein heilger Zorn erfasste ihn, und hier und jetzt tat er den Schwur: wer immer dies getan, würde von ihm zur Rechenschaft gezogen.&lt;br /&gt;
Sogleich zog er weiter, den Spuren folgend. Der unbekannte Feind indes schien dies zu spüren, denn so sehr er sich auch sputete, nicht an Schlaf noch an Nahrung denkend, so schienen auch die Flüchtenden von großer Eile beseelt zu sein.&lt;br /&gt;
Doch schließlich, nach mehreren Tagen wilder Jagd, stellte er die Übeltäter. Es waren Wesen wie er sie selbst noch nie geschaut, von wildem Wuchs, mit großen Zähnen und einem schwarzen Pelz. Noch immer die Beute bei sich tragend, so stellten sich diese dem Maamorasch entgegen, mit wilden Flüchen ihn schmähend. Der Anührer, gewandt in Felle und Leder, mit einer riesigen Axt in der Hand, schleuderte ihm die Schädel der getöteten vor die Beine, als Gruß und Grund für den Streit.&lt;br /&gt;
Voll Grimm und Zorn, so fuhr der Sohn Xolgoraschs zwischen sie. Mit mächtgen Streichen, ohne Gnade, so vielen die Schwarzpelze tot. Ihr Führer indes, gewardt der Niederlage, eilig im Schutze des Waldes entkam.&lt;br /&gt;
So rächte Maamorasch die Toten, und schwor dem Volke von Mördern und Feiglingen ewigen Zwist - auf das sie nimmer mehr die Ruhe fänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So scheint es Maamorasch selbst gewesen zu sein, der den Dûn den ewigen Kampf gegen die Orks gebracht hat, eine Verpflichtung der diese nur zu gerne nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Esgorasch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder des [[Xolgorasch]] war als Zweitgeborener des Schmiedegottes [[Hevästa]] seit jeher neidisch auf seinen großen Bruder. Nie lies er eine Möglichkeit aus, Unfrieden und Zwist zu stiften und sich gegen ihn zu stellen. Der Sagen der Zwerge nach wurde Esgorasch noch im hohen Alter zum Vater von drei Söhnen, nachdem er die Tochter des verstoßenen [[Lavaan]] zur Frau nahm.&lt;br /&gt;
Diese drei Söhne sollen ebenfalls eigene Stämme gegründet haben, ihre Taten und Lieder sind aber längst im Staub der Zeit vergangen. Dennoch soll es vereinzelt noch Ruinen der Städte dieser untergegangenen Kulturen geben, angeblich sogar auf dem Kontinent Eriath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esgorasch wird, mit Ausnahme der Dunkelzwerge, von den großen Zwergenvölkern nicht verehrt. Sie sehen in ihm keine der Ideale, die sie in ihren Vorfahren und sich selbst suchen. Allerdings lebt sein Name in einigen unflätigen Beleidigungen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Glaubensausprägung der einzelnen Zwergenvölker=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Glaubensgrundzügen, die allen Zwergen zu eigen sind, besitzt jedes einzelne Zwergenvolk einige Besonderheiten in Glaube, Verehrung und gelebter Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Eisenzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenzwerge verehren Ihren Stammvater Rambok. Da er in &amp;quot;Dys sprachen die Alten&amp;quot; als erster genannt wurde, beanspruchen sie seinen Platz als Erstgeborenen unter den Zwergenvätern und leiten daraus eine besondere Bedeutung ihres Volkes her. Hierbei befinden sie sich speziell mit den Dûn in einem leidenschaftlichen Streit, der in der Zwergenwelt sogar zu dem geflügelten Wort &amp;quot;Wie Eisen und Dûn&amp;quot; geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Nôgrohôr]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verehrung ihres Stammesvaters bringt sich in dem tiefen Bestreben der Nôgrohôr zum Ausdruck, möglichst viel Wissen und Weisheit zu erlangen. So kann es eine fromme Tat sein, ein besonderes Buch zu erstehen und dem lokalen Tempel (der bei den Nôgrohôr mehr einer Bibliothek gleicht) zu stiften. Auch das Bereisen ferner Orte und die Dokumentation fremden Wissens kann als Dienst an den Ahnen gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Dunkelzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dunkelzwergen tritt die Verehrung des schmiedenden Vaters und Umor weit in den Hintergrund. Für sie ist fast ausschließlich ihr Stammesvater Maarmorasch von Bedeutung. Wie sie einst ihre Brüderstämme übervorteilten und den [[Fluch der Zwerge]] über ihr Volk gebracht haben, so streben sie auch Heute noch nach ungeteiltem Besitz und Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Hochzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Söhne des Grannithosch, des ersten Händlers, sehen die Hochzwerge ehrliche Geschäftstüchtigkeit als hohes Ideal an. Betrug oder Übervorteilung gelten bei Ihnen als schlimme Sünde und Verrat an ihren Ahnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Verehrung der Mutter Umor erfreut sich bei Ihnen großer Beliebtheit, speziell bei den talentierten Edelsteinschleifern und Handwerkern des Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tempel der Hochzwerge sind, neben der Besonderheit das viele von Ihnen an der Oberfläche zu finden sind, von einer großen Pracht geprägt. Manch ein zwergischer Händler vermacht nach einem besonderen Vertragsabschluss einen guten Teil seines Gewinns dem Zweck das örtliche Gebetshaus zu schmücken. Auch werden zu diesem Zweck häufig Schenkungen in den Testamenten der Hochzwerge vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Dûn-Zwerge|Dûn]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dûn verehren Ihren Stammvater Maamorasch. Da er als einziger der fünf Stammesväter die Endsilbe des Zwergenvaters Xolgorasch in seinem Namen weiterführt, sehen sie ihn als den legitimen Erstgeborenen der Zwergenväter an und leiten daraus eine besondere Bedeutung ihres Volkes her. Hierbei befinden sie sich speziell mit den Eisenzwergen in einem leidenschaftlichen Streit, der in der Zwergenwelt sogar zu dem geflügelten Wort &amp;quot;Wie Dûn und Eisen&amp;quot; geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dûn ist die Verehrung des Vaters und Großvaters nach derem Tod sehr ausgeprägt. Sollte einer von ihnen im Kampfe gefallen sein, so wird ein Dûn nichts unversucht lassen um Rache zu nehmen. In einigen Fällen kann dies sogar zu Blutfehden zwischen einzelnen Familien oder Krieg gegen eine fremde Rasse führen. Ausserdem gilt es als sehr ehrenhaft, die Aufgabe des Vaters weiter zu führen, falls er sie selbst nicht mehr zum Ende bringen kann. Indem diese letzte Tat beendet wird, soll das Ansehen und die Würde des Vaters bei dessen Ahnen noch weiter gesteigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Wilde Zwerge|Wilden Zwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Glauben der wilden Zwerge ist gemeinhin wenig bekannt. Sie werden jedenfalls von den anderen Zwergenvölkern nicht auf einen der fünf Stammväter zurückgeführt, was eine ausschließliche Verehrung von Xolgorasch und Umor wahrscheinlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Götter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Religion_der_Zwerge&amp;diff=23125</id>
		<title>Religion der Zwerge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Religion_der_Zwerge&amp;diff=23125"/>
		<updated>2008-10-31T13:09:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Umor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Allgemein=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;»Und Xolgorasch, der heylge Vater Aller zeugte mit Umor die Stammvaeter aller Zwerge, alsda seyn Rambok, Magmarox, Lavaan und Maamorasch«&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::Passage aus [[Dys sprachen die Alten]], dem klerikalen Hauptwerk der Zwerge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den anderen Rassen verehren die Zwerge primär ihre Ahnen. Sie glauben zwar auch an eigentliche Götter, speziell da die ersten Zwerge direkt von selbigen abstammen, in Ihrem täglichen Leben und Ihren Ritualen spielen diese aber nur eine untergeordnete Rolle. Jeder Zwerg weis, wem er seinen kräftigen Arm, den prachtvollen Wuchs und all seine vielen Fähigkeiten zu verdanken hat: seinen Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast allen Zwergen ist gemein, dass sie an Xolgorasch und Umor als Vater und Mutter aller Zwerge glauben - und ihre Namen auch oft und gerne im Munde führen. Jedes Zwergenvolk hat zudem einen Stammvater, welcher ebenfalls um Beistand gebeten wird (und natürlich preisen sie ihren Stammvater auch gerne, speziell wenn ein Angehöriger eines anderen Zwergenvolkes in Hörweite ist. Geradezu legendär ist der Ausruf eines Mitglieds einer Dûn-Delegation, der bei einem offiziellen Besuch in der Hauptstadt der Eisenzwerge rief: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei meinem Barte, schon Maamorasch musste immer auf seinen kleinen Bruder Rambok aufpassen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, speziell da sich die nachfolgende, sehr körperbetont geführte Diskussion zwischen den Würdenträgern beider Völker auf die gesamte Stadt ausbreitete - und nebenbei zu ernsthaften diplomatischen Spannungen führte. Beide Seiten beanspruchen übrigens den damaligen Sieg für ihre Delegation, versteht sich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Figuren wird jeder Zwerg die Namen und Erinnerungen seiner unmittelbaren Vorfahren ehren und schützen. Die bereits verstorbenen Familienmitglieder wachen ihrem Glauben nach über die noch Lebenden und führen sie in Zeiten der Prüfung. Um ihnen zu gefallen und nach dem Tod nicht als unwürdig aus ihren Reihen gewiesen zu werden, wird jeder Zwerg große Mühen in Kauf nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ahnen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Xolgorasch]]==&lt;br /&gt;
Als erstgeborener Sohn des Schmiedegottes [[Hevästa]] war er der erste Zwerg. Aus seiner Verbindung mit [[Umor]] gingen fünf Söhne hervor, die als Stammväter der fünf Zwergenvölker gelten. Folglich wird er auch oft als &amp;quot;Vater Aller&amp;quot; bezeichnet. Seine tiefe Verehrung ist allen Zwergen eigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xolgorasch wird meist als Schmied dargestellt, mit strengem Blick vertieft in seine Arbeit. Vereinzelt und speziell bei Kriegern und Söldnern können auch kriegerische Bildnisse gefunden werden - den mächtigen, zweihändigen Schmiedehammer zum Schlag erhoben, gekleidet in Kettenteilen und einen ledernen Schmiedeschurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Umor]]==&lt;br /&gt;
Sie ist die Mutter der zwergischen Stammväter. Als Tochter der Handwerksgöttin [[Ephobe]] verband sie sich mit [[Xolgorasch]]. Aus dieser Verbindung entsprangen fünf Söhne: [[Rambok]], [[Magmarox]], [[Lavaan]] und [[Maamorasch]]. Über die Geburtenreihenfolge herrscht ein leidenschaftlicher Zwist zwischen den Zwergenvölkern, da jedes für seinen Stammvater die führende Bedeutung als Erstgeborener in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umor wird als Sinnbild der handwerklichen Talente der Zwerge gerne bei einer solchen Tätigkeit oder mit einem gerade vollendeten Meisterstück in ihren Händen dargestellt. Dies reicht von besonderen Waffen über Rüstungen bis hin zu Schmuck oder Kleinoden. Jeder Handwerkszweig der Zwerge hat hierbei seine bevorzugte Darstellung, bei den Festungsbauern ist sie beispielsweise oft mit Zirkel und Pergament vor einem mächtigen Trutzturm zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Rambok]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Eisenzwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Eisenzwergen als Stammvater verehrt, wird Rambok als hervorragender Schmied angesehen, der dieses Talent von seinem Vater geerbt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Magmarox]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Nôgrohôr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magmarox gilt als einer der weisesten unter den Brüdern. Zudem soll es ihn bereits in jungen Jahren in die Welt hinaus geführt haben, um Wissen und Weisheit zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Lavaan]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Wilden Zwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sage nach stritt sich Lavaan einst mit seinen Brüdern um ein von Xolgorasch herrlich geschmiedetes Schwert. Der Vater Aller merkte dies, hieß seine Söhne zu sich kommen und sprach: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;In einem Wettstreit erlangt diese Waffe, der Stärkste von Euch, er soll sie haben&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. So sollte am nächsten Morgen im fairen Kräftemessen der Streit beigelegt werden.&lt;br /&gt;
Doch Lavaan konnte sich nicht mit dem Gedanken an eine mögliche Niederlage anfreunden. Er hatte seine Stärken, jedoch lagen diese weniger im Waffengang und der körperlichen Fähigkeiten. Unfähig sich zu beherrschen, schlich er zur Schmiede des Vaters, nahm das Schwert und stahl sich des Nachts davon. Am nächsten Morgen entdeckten die anderen Brüder den Diebstahl und schickten sich an, den Dieb zu verfolgen. Doch Xolgorasch hielt sie zurück, enttäuscht zwar von seinem Sohn, dem gierigen Täuscher, doch nicht fähig ihn zu verdammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierin wird auch der Grund für die anhaltende Entfremdung und die zuweilen Feindschaft der Wilden Zwerge mit den anderen Zwergenvölkern gesehen. Zudem hält sich der Glaube, Lavaan hätte nur mit magischen Mitteln seine Familie übervorteilen können, weshalb die Magie an sich den meisten Zwergen als etwas verwerfliches gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Grannithosch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gilt Stammvater der [[Hochzwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es gute Schmiede und Handwerker gibt, da muss es auch gute Händler geben. Grannithosch soll als Stammvater der Hochzwerge der erste von ihnen gewesen sein - immer den Kontakt zu anderen Völkern und Rassen suchend, immer mit einem Gespür und Talent für ein gutes Geschäft, doch dabei stest rechtschaffend und niemals darauf aus den anderen zu übervorteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ist in Überarbeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Maamorasch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Dûn-Zwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So es die alten Schriften wollen, war Maamorasch begabt im Führen fast aller Waffen. Nicht stand ihm höher, als sich im fairen Streit mit anderen zu messen und zumeist trug er den Sieg davon. So gilt er auch als der kriegerischste der fünf Söhne des Xorgorasch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war in seinem 150. Lebensjahr, den Schriften der Alten nach, als Maamorasch wieder einmal die heimatlichen Gestade verließ, um in einem Turnier den Starken dieser Zeit entgegen zu treten. Doch wollte das Schicksal es anders, sein Weg führte durch verlassene Lande und schließlich zu einem stolzen Gehöft. Doch war kein lebend Wesen hier zu treffen, gebranntschatzt und gemordet, so fand er dies einst stolze Haus. Selbst alle Kinder und die Alten, nichts und niemand ward entkommen. Ein heilger Zorn erfasste ihn, und hier und jetzt tat er den Schwur: wer immer dies getan, würde von ihm zur Rechenschaft gezogen.&lt;br /&gt;
Sogleich zog er weiter, den Spuren folgend. Der unbekannte Feind indes schien dies zu spüren, denn so sehr er sich auch sputete, nicht an Schlaf noch an Nahrung denkend, so schienen auch die Flüchtenden von großer Eile beseelt zu sein.&lt;br /&gt;
Doch schließlich, nach mehreren Tagen wilder Jagd, stellte er die Übeltäter. Es waren Wesen wie er sie selbst noch nie geschaut, von wildem Wuchs, mit großen Zähnen und einem schwarzen Pelz. Noch immer die Beute bei sich tragend, so stellten sich diese dem Maamorasch entgegen, mit wilden Flüchen ihn schmähend. Der Anührer, gewandt in Felle und Leder, mit einer riesigen Axt in der Hand, schleuderte ihm die Schädel der getöteten vor die Beine, als Gruß und Grund für den Streit.&lt;br /&gt;
Voll Grimm und Zorn, so fuhr der Sohn Xolgoraschs zwischen sie. Mit mächtgen Streichen, ohne Gnade, so vielen die Schwarzpelze tot. Ihr Führer indes, gewardt der Niederlage, eilig im Schutze des Waldes entkam.&lt;br /&gt;
So rächte Maamorasch die Toten, und schwor dem Volke von Mördern und Feiglingen ewigen Zwist - auf das sie nimmer mehr die Ruhe fänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So scheint es Maamorasch selbst gewesen zu sein, der den Dûn den ewigen Kampf gegen die Orks gebracht hat, eine Verpflichtung der diese nur zu gerne nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Esgorasch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder des [[Xolgorasch]] war als Zweitgeborener des Schmiedegottes [[Hevästa]] seit jeher neidisch auf seinen großen Bruder. Nie lies er eine Möglichkeit aus, Unfrieden und Zwist zu stiften und sich gegen ihn zu stellen. Der Sagen der Zwerge nach wurde Esgorasch noch im hohen Alter zum Vater von drei Söhnen, nachdem er die Tochter des verstoßenen [[Lavaan]] zur Frau nahm.&lt;br /&gt;
Diese drei Söhne sollen ebenfalls eigene Stämme gegründet haben, ihre Taten und Lieder sind aber längst im Staub der Zeit vergangen. Dennoch soll es vereinzelt noch Ruinen der Städte dieser untergegangenen Kulturen geben, angeblich sogar auf dem Kontinent Eriath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esgorasch wird, mit Ausnahme der Dunkelzwerge, von den großen Zwergenvölkern nicht verehrt. Sie sehen in ihm keine der Ideale, die sie in ihren Vorfahren und sich selbst suchen. Allerdings lebt sein Name in einigen unflätigen Beleidigungen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Glaubensausprägung der einzelnen Zwergenvölker=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Glaubensgrundzügen, die allen Zwergen zu eigen sind, besitzt jedes einzelne Zwergenvolk einige Besonderheiten in Glaube, Verehrung und gelebter Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Eisenzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenzwerge verehren Ihren Stammvater Rambok. Da er in &amp;quot;Dys sprachen die Alten&amp;quot; als erster genannt wurde, beanspruchen sie seinen Platz als Erstgeborenen unter den Zwergenvätern und leiten daraus eine besondere Bedeutung ihres Volkes her. Hierbei befinden sie sich speziell mit den Dûn in einem leidenschaftlichen Streit, der in der Zwergenwelt sogar zu dem geflügelten Wort &amp;quot;Wie Eisen und Dûn&amp;quot; geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Nôgrohôr]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verehrung ihres Stammesvaters bringt sich in dem tiefen Bestreben der Nôgrohôr zum Ausdruck, möglichst viel Wissen und Weisheit zu erlangen. So kann es eine fromme Tat sein, ein besonderes Buch zu erstehen und dem lokalen Tempel (der bei den Nôgrohôr mehr einer Bibliothek gleicht) zu stiften. Auch das Bereisen ferner Orte und die Dokumentation fremden Wissens kann als Dienst an den Ahnen gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Dunkelzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dunkelzwergen tritt die Verehrung des Schmiedenden Vaters und Umor weit in den Hintergrund. Für sie ist fast ausschließlich ihr Stammesvater Lavaan von Bedeutung. Wie er einst seine Brüder übervorteilte, so streben auch sie stets nach ungeteiltem Besitz und Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Hochzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Söhne des Grannithosch, des ersten Händlers, sehen die Hochzwerge ehrliche Geschäftstüchtigkeit als hohes Ideal an. Betrug oder Übervorteilung gelten bei Ihnen als schlimme Sünde und Verrat an ihren Ahnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Verehrung der Mutter Umor erfreut sich bei Ihnen großer Beliebtheit, speziell bei den talentierten Edelsteinschleifern und Handwerkern des Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tempel der Hochzwerge sind, neben der Besonderheit das viele von Ihnen an der Oberfläche zu finden sind, von einer großen Pracht geprägt. Manch ein zwergischer Händler vermacht nach einem besonderen Vertragsabschluss einen guten Teil seines Gewinns dem Zweck das örtliche Gebetshaus zu schmücken. Auch werden zu diesem Zweck häufig Schenkungen in den Testamenten der Hochzwerge vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Dûn-Zwerge|Dûn]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dûn verehren Ihren Stammvater Maamorasch. Da er als einziger der fünf Stammesväter die Endsilbe des Zwergenvaters Xolgorasch in seinem Namen weiterführt, sehen sie ihn als den legitimen Erstgeborenen der Zwergenväter an und leiten daraus eine besondere Bedeutung ihres Volkes her. Hierbei befinden sie sich speziell mit den Eisenzwergen in einem leidenschaftlichen Streit, der in der Zwergenwelt sogar zu dem geflügelten Wort &amp;quot;Wie Dûn und Eisen&amp;quot; geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dûn ist die Verehrung des Vaters und Großvaters nach derem Tod sehr ausgeprägt. Sollte einer von ihnen im Kampfe gefallen sein, so wird ein Dûn nichts unversucht lassen um Rache zu nehmen. In einigen Fällen kann dies sogar zu Blutfehden zwischen einzelnen Familien oder Krieg gegen eine fremde Rasse führen. Ausserdem gilt es als sehr ehrenhaft, die Aufgabe des Vaters weiter zu führen, falls er sie selbst nicht mehr zum Ende bringen kann. Indem diese letzte Tat beendet wird, soll das Ansehen und die Würde des Vaters bei dessen Ahnen noch weiter gesteigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Wilde Zwerge|Wilden Zwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Glauben der wilden Zwerge ist gemeinhin wenig bekannt. Sie werden jedenfalls von den anderen Zwergenvölkern nicht auf einen der fünf Stammväter zurückgeführt, was eine ausschließliche Verehrung von Xolgorasch und Umor wahrscheinlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Götter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Religion_der_Zwerge&amp;diff=23124</id>
		<title>Religion der Zwerge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Religion_der_Zwerge&amp;diff=23124"/>
		<updated>2008-10-31T13:08:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Grannithosch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Allgemein=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;»Und Xolgorasch, der heylge Vater Aller zeugte mit Umor die Stammvaeter aller Zwerge, alsda seyn Rambok, Magmarox, Lavaan und Maamorasch«&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::Passage aus [[Dys sprachen die Alten]], dem klerikalen Hauptwerk der Zwerge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den anderen Rassen verehren die Zwerge primär ihre Ahnen. Sie glauben zwar auch an eigentliche Götter, speziell da die ersten Zwerge direkt von selbigen abstammen, in Ihrem täglichen Leben und Ihren Ritualen spielen diese aber nur eine untergeordnete Rolle. Jeder Zwerg weis, wem er seinen kräftigen Arm, den prachtvollen Wuchs und all seine vielen Fähigkeiten zu verdanken hat: seinen Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast allen Zwergen ist gemein, dass sie an Xolgorasch und Umor als Vater und Mutter aller Zwerge glauben - und ihre Namen auch oft und gerne im Munde führen. Jedes Zwergenvolk hat zudem einen Stammvater, welcher ebenfalls um Beistand gebeten wird (und natürlich preisen sie ihren Stammvater auch gerne, speziell wenn ein Angehöriger eines anderen Zwergenvolkes in Hörweite ist. Geradezu legendär ist der Ausruf eines Mitglieds einer Dûn-Delegation, der bei einem offiziellen Besuch in der Hauptstadt der Eisenzwerge rief: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei meinem Barte, schon Maamorasch musste immer auf seinen kleinen Bruder Rambok aufpassen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, speziell da sich die nachfolgende, sehr körperbetont geführte Diskussion zwischen den Würdenträgern beider Völker auf die gesamte Stadt ausbreitete - und nebenbei zu ernsthaften diplomatischen Spannungen führte. Beide Seiten beanspruchen übrigens den damaligen Sieg für ihre Delegation, versteht sich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Figuren wird jeder Zwerg die Namen und Erinnerungen seiner unmittelbaren Vorfahren ehren und schützen. Die bereits verstorbenen Familienmitglieder wachen ihrem Glauben nach über die noch Lebenden und führen sie in Zeiten der Prüfung. Um ihnen zu gefallen und nach dem Tod nicht als unwürdig aus ihren Reihen gewiesen zu werden, wird jeder Zwerg große Mühen in Kauf nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ahnen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Xolgorasch]]==&lt;br /&gt;
Als erstgeborener Sohn des Schmiedegottes [[Hevästa]] war er der erste Zwerg. Aus seiner Verbindung mit [[Umor]] gingen fünf Söhne hervor, die als Stammväter der fünf Zwergenvölker gelten. Folglich wird er auch oft als &amp;quot;Vater Aller&amp;quot; bezeichnet. Seine tiefe Verehrung ist allen Zwergen eigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xolgorasch wird meist als Schmied dargestellt, mit strengem Blick vertieft in seine Arbeit. Vereinzelt und speziell bei Kriegern und Söldnern können auch kriegerische Bildnisse gefunden werden - den mächtigen, zweihändigen Schmiedehammer zum Schlag erhoben, gekleidet in Kettenteilen und einen ledernen Schmiedeschurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Umor]]==&lt;br /&gt;
Sie ist die Mutter der zwergischen Stammväter. Als Tochter der Handwerksgöttin [[Ephobe]] verband sie sich mit [[Xolgorasch]]. Aus dieser Verbindung entsprangen fünf Söhne: [[Rambok]], [[Magmarox]], [[Lavaan]], [[Grannithosch]] und [[Maamorasch]]. Über die Geburtenreihenfolge herrscht ein leidenschaftlicher Zwist zwischen den Zwergenvölkern, da jedes für seinen Stammvater die führende Bedeutung als Erstgeborener in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umor wird als Sinnbild der handwerklichen Talente der Zwerge gerne bei einer solchen Tätigkeit oder mit einem gerade vollendeten Meisterstück in ihren Händen dargestellt. Dies reicht von besonderen Waffen über Rüstungen bis hin zu Schmuck oder Kleinoden. Jeder Handwerkszweig der Zwerge hat hierbei seine bevorzugte Darstellung, bei den Festungsbauern ist sie beispielsweise oft mit Zirkel und Pergament vor einem mächtigen Trutzturm zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Rambok]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Eisenzwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Eisenzwergen als Stammvater verehrt, wird Rambok als hervorragender Schmied angesehen, der dieses Talent von seinem Vater geerbt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Magmarox]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Nôgrohôr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magmarox gilt als einer der weisesten unter den Brüdern. Zudem soll es ihn bereits in jungen Jahren in die Welt hinaus geführt haben, um Wissen und Weisheit zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Lavaan]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Wilden Zwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sage nach stritt sich Lavaan einst mit seinen Brüdern um ein von Xolgorasch herrlich geschmiedetes Schwert. Der Vater Aller merkte dies, hieß seine Söhne zu sich kommen und sprach: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;In einem Wettstreit erlangt diese Waffe, der Stärkste von Euch, er soll sie haben&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. So sollte am nächsten Morgen im fairen Kräftemessen der Streit beigelegt werden.&lt;br /&gt;
Doch Lavaan konnte sich nicht mit dem Gedanken an eine mögliche Niederlage anfreunden. Er hatte seine Stärken, jedoch lagen diese weniger im Waffengang und der körperlichen Fähigkeiten. Unfähig sich zu beherrschen, schlich er zur Schmiede des Vaters, nahm das Schwert und stahl sich des Nachts davon. Am nächsten Morgen entdeckten die anderen Brüder den Diebstahl und schickten sich an, den Dieb zu verfolgen. Doch Xolgorasch hielt sie zurück, enttäuscht zwar von seinem Sohn, dem gierigen Täuscher, doch nicht fähig ihn zu verdammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierin wird auch der Grund für die anhaltende Entfremdung und die zuweilen Feindschaft der Wilden Zwerge mit den anderen Zwergenvölkern gesehen. Zudem hält sich der Glaube, Lavaan hätte nur mit magischen Mitteln seine Familie übervorteilen können, weshalb die Magie an sich den meisten Zwergen als etwas verwerfliches gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Grannithosch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gilt Stammvater der [[Hochzwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es gute Schmiede und Handwerker gibt, da muss es auch gute Händler geben. Grannithosch soll als Stammvater der Hochzwerge der erste von ihnen gewesen sein - immer den Kontakt zu anderen Völkern und Rassen suchend, immer mit einem Gespür und Talent für ein gutes Geschäft, doch dabei stest rechtschaffend und niemals darauf aus den anderen zu übervorteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ist in Überarbeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Maamorasch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Dûn-Zwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So es die alten Schriften wollen, war Maamorasch begabt im Führen fast aller Waffen. Nicht stand ihm höher, als sich im fairen Streit mit anderen zu messen und zumeist trug er den Sieg davon. So gilt er auch als der kriegerischste der fünf Söhne des Xorgorasch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war in seinem 150. Lebensjahr, den Schriften der Alten nach, als Maamorasch wieder einmal die heimatlichen Gestade verließ, um in einem Turnier den Starken dieser Zeit entgegen zu treten. Doch wollte das Schicksal es anders, sein Weg führte durch verlassene Lande und schließlich zu einem stolzen Gehöft. Doch war kein lebend Wesen hier zu treffen, gebranntschatzt und gemordet, so fand er dies einst stolze Haus. Selbst alle Kinder und die Alten, nichts und niemand ward entkommen. Ein heilger Zorn erfasste ihn, und hier und jetzt tat er den Schwur: wer immer dies getan, würde von ihm zur Rechenschaft gezogen.&lt;br /&gt;
Sogleich zog er weiter, den Spuren folgend. Der unbekannte Feind indes schien dies zu spüren, denn so sehr er sich auch sputete, nicht an Schlaf noch an Nahrung denkend, so schienen auch die Flüchtenden von großer Eile beseelt zu sein.&lt;br /&gt;
Doch schließlich, nach mehreren Tagen wilder Jagd, stellte er die Übeltäter. Es waren Wesen wie er sie selbst noch nie geschaut, von wildem Wuchs, mit großen Zähnen und einem schwarzen Pelz. Noch immer die Beute bei sich tragend, so stellten sich diese dem Maamorasch entgegen, mit wilden Flüchen ihn schmähend. Der Anührer, gewandt in Felle und Leder, mit einer riesigen Axt in der Hand, schleuderte ihm die Schädel der getöteten vor die Beine, als Gruß und Grund für den Streit.&lt;br /&gt;
Voll Grimm und Zorn, so fuhr der Sohn Xolgoraschs zwischen sie. Mit mächtgen Streichen, ohne Gnade, so vielen die Schwarzpelze tot. Ihr Führer indes, gewardt der Niederlage, eilig im Schutze des Waldes entkam.&lt;br /&gt;
So rächte Maamorasch die Toten, und schwor dem Volke von Mördern und Feiglingen ewigen Zwist - auf das sie nimmer mehr die Ruhe fänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So scheint es Maamorasch selbst gewesen zu sein, der den Dûn den ewigen Kampf gegen die Orks gebracht hat, eine Verpflichtung der diese nur zu gerne nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Esgorasch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder des [[Xolgorasch]] war als Zweitgeborener des Schmiedegottes [[Hevästa]] seit jeher neidisch auf seinen großen Bruder. Nie lies er eine Möglichkeit aus, Unfrieden und Zwist zu stiften und sich gegen ihn zu stellen. Der Sagen der Zwerge nach wurde Esgorasch noch im hohen Alter zum Vater von drei Söhnen, nachdem er die Tochter des verstoßenen [[Lavaan]] zur Frau nahm.&lt;br /&gt;
Diese drei Söhne sollen ebenfalls eigene Stämme gegründet haben, ihre Taten und Lieder sind aber längst im Staub der Zeit vergangen. Dennoch soll es vereinzelt noch Ruinen der Städte dieser untergegangenen Kulturen geben, angeblich sogar auf dem Kontinent Eriath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esgorasch wird, mit Ausnahme der Dunkelzwerge, von den großen Zwergenvölkern nicht verehrt. Sie sehen in ihm keine der Ideale, die sie in ihren Vorfahren und sich selbst suchen. Allerdings lebt sein Name in einigen unflätigen Beleidigungen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Glaubensausprägung der einzelnen Zwergenvölker=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Glaubensgrundzügen, die allen Zwergen zu eigen sind, besitzt jedes einzelne Zwergenvolk einige Besonderheiten in Glaube, Verehrung und gelebter Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Eisenzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenzwerge verehren Ihren Stammvater Rambok. Da er in &amp;quot;Dys sprachen die Alten&amp;quot; als erster genannt wurde, beanspruchen sie seinen Platz als Erstgeborenen unter den Zwergenvätern und leiten daraus eine besondere Bedeutung ihres Volkes her. Hierbei befinden sie sich speziell mit den Dûn in einem leidenschaftlichen Streit, der in der Zwergenwelt sogar zu dem geflügelten Wort &amp;quot;Wie Eisen und Dûn&amp;quot; geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Nôgrohôr]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verehrung ihres Stammesvaters bringt sich in dem tiefen Bestreben der Nôgrohôr zum Ausdruck, möglichst viel Wissen und Weisheit zu erlangen. So kann es eine fromme Tat sein, ein besonderes Buch zu erstehen und dem lokalen Tempel (der bei den Nôgrohôr mehr einer Bibliothek gleicht) zu stiften. Auch das Bereisen ferner Orte und die Dokumentation fremden Wissens kann als Dienst an den Ahnen gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Dunkelzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dunkelzwergen tritt die Verehrung des Schmiedenden Vaters und Umor weit in den Hintergrund. Für sie ist fast ausschließlich ihr Stammesvater Lavaan von Bedeutung. Wie er einst seine Brüder übervorteilte, so streben auch sie stets nach ungeteiltem Besitz und Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Hochzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Söhne des Grannithosch, des ersten Händlers, sehen die Hochzwerge ehrliche Geschäftstüchtigkeit als hohes Ideal an. Betrug oder Übervorteilung gelten bei Ihnen als schlimme Sünde und Verrat an ihren Ahnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Verehrung der Mutter Umor erfreut sich bei Ihnen großer Beliebtheit, speziell bei den talentierten Edelsteinschleifern und Handwerkern des Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tempel der Hochzwerge sind, neben der Besonderheit das viele von Ihnen an der Oberfläche zu finden sind, von einer großen Pracht geprägt. Manch ein zwergischer Händler vermacht nach einem besonderen Vertragsabschluss einen guten Teil seines Gewinns dem Zweck das örtliche Gebetshaus zu schmücken. Auch werden zu diesem Zweck häufig Schenkungen in den Testamenten der Hochzwerge vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Dûn-Zwerge|Dûn]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dûn verehren Ihren Stammvater Maamorasch. Da er als einziger der fünf Stammesväter die Endsilbe des Zwergenvaters Xolgorasch in seinem Namen weiterführt, sehen sie ihn als den legitimen Erstgeborenen der Zwergenväter an und leiten daraus eine besondere Bedeutung ihres Volkes her. Hierbei befinden sie sich speziell mit den Eisenzwergen in einem leidenschaftlichen Streit, der in der Zwergenwelt sogar zu dem geflügelten Wort &amp;quot;Wie Dûn und Eisen&amp;quot; geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dûn ist die Verehrung des Vaters und Großvaters nach derem Tod sehr ausgeprägt. Sollte einer von ihnen im Kampfe gefallen sein, so wird ein Dûn nichts unversucht lassen um Rache zu nehmen. In einigen Fällen kann dies sogar zu Blutfehden zwischen einzelnen Familien oder Krieg gegen eine fremde Rasse führen. Ausserdem gilt es als sehr ehrenhaft, die Aufgabe des Vaters weiter zu führen, falls er sie selbst nicht mehr zum Ende bringen kann. Indem diese letzte Tat beendet wird, soll das Ansehen und die Würde des Vaters bei dessen Ahnen noch weiter gesteigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Wilde Zwerge|Wilden Zwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Glauben der wilden Zwerge ist gemeinhin wenig bekannt. Sie werden jedenfalls von den anderen Zwergenvölkern nicht auf einen der fünf Stammväter zurückgeführt, was eine ausschließliche Verehrung von Xolgorasch und Umor wahrscheinlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Götter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Religion_der_Zwerge&amp;diff=23123</id>
		<title>Religion der Zwerge</title>
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		<updated>2008-10-31T13:07:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Allgemein */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Allgemein=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;»Und Xolgorasch, der heylge Vater Aller zeugte mit Umor die Stammvaeter aller Zwerge, alsda seyn Rambok, Magmarox, Lavaan und Maamorasch«&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::Passage aus [[Dys sprachen die Alten]], dem klerikalen Hauptwerk der Zwerge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den anderen Rassen verehren die Zwerge primär ihre Ahnen. Sie glauben zwar auch an eigentliche Götter, speziell da die ersten Zwerge direkt von selbigen abstammen, in Ihrem täglichen Leben und Ihren Ritualen spielen diese aber nur eine untergeordnete Rolle. Jeder Zwerg weis, wem er seinen kräftigen Arm, den prachtvollen Wuchs und all seine vielen Fähigkeiten zu verdanken hat: seinen Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast allen Zwergen ist gemein, dass sie an Xolgorasch und Umor als Vater und Mutter aller Zwerge glauben - und ihre Namen auch oft und gerne im Munde führen. Jedes Zwergenvolk hat zudem einen Stammvater, welcher ebenfalls um Beistand gebeten wird (und natürlich preisen sie ihren Stammvater auch gerne, speziell wenn ein Angehöriger eines anderen Zwergenvolkes in Hörweite ist. Geradezu legendär ist der Ausruf eines Mitglieds einer Dûn-Delegation, der bei einem offiziellen Besuch in der Hauptstadt der Eisenzwerge rief: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei meinem Barte, schon Maamorasch musste immer auf seinen kleinen Bruder Rambok aufpassen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, speziell da sich die nachfolgende, sehr körperbetont geführte Diskussion zwischen den Würdenträgern beider Völker auf die gesamte Stadt ausbreitete - und nebenbei zu ernsthaften diplomatischen Spannungen führte. Beide Seiten beanspruchen übrigens den damaligen Sieg für ihre Delegation, versteht sich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Figuren wird jeder Zwerg die Namen und Erinnerungen seiner unmittelbaren Vorfahren ehren und schützen. Die bereits verstorbenen Familienmitglieder wachen ihrem Glauben nach über die noch Lebenden und führen sie in Zeiten der Prüfung. Um ihnen zu gefallen und nach dem Tod nicht als unwürdig aus ihren Reihen gewiesen zu werden, wird jeder Zwerg große Mühen in Kauf nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ahnen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Xolgorasch]]==&lt;br /&gt;
Als erstgeborener Sohn des Schmiedegottes [[Hevästa]] war er der erste Zwerg. Aus seiner Verbindung mit [[Umor]] gingen fünf Söhne hervor, die als Stammväter der fünf Zwergenvölker gelten. Folglich wird er auch oft als &amp;quot;Vater Aller&amp;quot; bezeichnet. Seine tiefe Verehrung ist allen Zwergen eigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xolgorasch wird meist als Schmied dargestellt, mit strengem Blick vertieft in seine Arbeit. Vereinzelt und speziell bei Kriegern und Söldnern können auch kriegerische Bildnisse gefunden werden - den mächtigen, zweihändigen Schmiedehammer zum Schlag erhoben, gekleidet in Kettenteilen und einen ledernen Schmiedeschurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Umor]]==&lt;br /&gt;
Sie ist die Mutter der zwergischen Stammväter. Als Tochter der Handwerksgöttin [[Ephobe]] verband sie sich mit [[Xolgorasch]]. Aus dieser Verbindung entsprangen fünf Söhne: [[Rambok]], [[Magmarox]], [[Lavaan]], [[Grannithosch]] und [[Maamorasch]]. Über die Geburtenreihenfolge herrscht ein leidenschaftlicher Zwist zwischen den Zwergenvölkern, da jedes für seinen Stammvater die führende Bedeutung als Erstgeborener in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umor wird als Sinnbild der handwerklichen Talente der Zwerge gerne bei einer solchen Tätigkeit oder mit einem gerade vollendeten Meisterstück in ihren Händen dargestellt. Dies reicht von besonderen Waffen über Rüstungen bis hin zu Schmuck oder Kleinoden. Jeder Handwerkszweig der Zwerge hat hierbei seine bevorzugte Darstellung, bei den Festungsbauern ist sie beispielsweise oft mit Zirkel und Pergament vor einem mächtigen Trutzturm zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Rambok]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Eisenzwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Eisenzwergen als Stammvater verehrt, wird Rambok als hervorragender Schmied angesehen, der dieses Talent von seinem Vater geerbt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Magmarox]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Nôgrohôr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magmarox gilt als einer der weisesten unter den Brüdern. Zudem soll es ihn bereits in jungen Jahren in die Welt hinaus geführt haben, um Wissen und Weisheit zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Lavaan]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Wilden Zwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sage nach stritt sich Lavaan einst mit seinen Brüdern um ein von Xolgorasch herrlich geschmiedetes Schwert. Der Vater Aller merkte dies, hieß seine Söhne zu sich kommen und sprach: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;In einem Wettstreit erlangt diese Waffe, der Stärkste von Euch, er soll sie haben&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. So sollte am nächsten Morgen im fairen Kräftemessen der Streit beigelegt werden.&lt;br /&gt;
Doch Lavaan konnte sich nicht mit dem Gedanken an eine mögliche Niederlage anfreunden. Er hatte seine Stärken, jedoch lagen diese weniger im Waffengang und der körperlichen Fähigkeiten. Unfähig sich zu beherrschen, schlich er zur Schmiede des Vaters, nahm das Schwert und stahl sich des Nachts davon. Am nächsten Morgen entdeckten die anderen Brüder den Diebstahl und schickten sich an, den Dieb zu verfolgen. Doch Xolgorasch hielt sie zurück, enttäuscht zwar von seinem Sohn, dem gierigen Täuscher, doch nicht fähig ihn zu verdammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierin wird auch der Grund für die anhaltende Entfremdung und die zuweilen Feindschaft der Wilden Zwerge mit den anderen Zwergenvölkern gesehen. Zudem hält sich der Glaube, Lavaan hätte nur mit magischen Mitteln seine Familie übervorteilen können, weshalb die Magie an sich den meisten Zwergen als etwas verwerfliches gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Grannithosch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Hochzwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es gute Schmiede und Hanwerker gibt, da muss es auch gute Händler geben. Grannithosch soll als Stammvater der Hochzwerge der erste von ihnen gewesen sein - immer den Kontakt zu anderen Völkern und Rassen suchend, immer mit einem Gespür und Talent für ein gutes Geschäft, doch dabei stest rechtschaffen und niemals darauf aus den anderen zu übervorteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Maamorasch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Dûn-Zwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So es die alten Schriften wollen, war Maamorasch begabt im Führen fast aller Waffen. Nicht stand ihm höher, als sich im fairen Streit mit anderen zu messen und zumeist trug er den Sieg davon. So gilt er auch als der kriegerischste der fünf Söhne des Xorgorasch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war in seinem 150. Lebensjahr, den Schriften der Alten nach, als Maamorasch wieder einmal die heimatlichen Gestade verließ, um in einem Turnier den Starken dieser Zeit entgegen zu treten. Doch wollte das Schicksal es anders, sein Weg führte durch verlassene Lande und schließlich zu einem stolzen Gehöft. Doch war kein lebend Wesen hier zu treffen, gebranntschatzt und gemordet, so fand er dies einst stolze Haus. Selbst alle Kinder und die Alten, nichts und niemand ward entkommen. Ein heilger Zorn erfasste ihn, und hier und jetzt tat er den Schwur: wer immer dies getan, würde von ihm zur Rechenschaft gezogen.&lt;br /&gt;
Sogleich zog er weiter, den Spuren folgend. Der unbekannte Feind indes schien dies zu spüren, denn so sehr er sich auch sputete, nicht an Schlaf noch an Nahrung denkend, so schienen auch die Flüchtenden von großer Eile beseelt zu sein.&lt;br /&gt;
Doch schließlich, nach mehreren Tagen wilder Jagd, stellte er die Übeltäter. Es waren Wesen wie er sie selbst noch nie geschaut, von wildem Wuchs, mit großen Zähnen und einem schwarzen Pelz. Noch immer die Beute bei sich tragend, so stellten sich diese dem Maamorasch entgegen, mit wilden Flüchen ihn schmähend. Der Anührer, gewandt in Felle und Leder, mit einer riesigen Axt in der Hand, schleuderte ihm die Schädel der getöteten vor die Beine, als Gruß und Grund für den Streit.&lt;br /&gt;
Voll Grimm und Zorn, so fuhr der Sohn Xolgoraschs zwischen sie. Mit mächtgen Streichen, ohne Gnade, so vielen die Schwarzpelze tot. Ihr Führer indes, gewardt der Niederlage, eilig im Schutze des Waldes entkam.&lt;br /&gt;
So rächte Maamorasch die Toten, und schwor dem Volke von Mördern und Feiglingen ewigen Zwist - auf das sie nimmer mehr die Ruhe fänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So scheint es Maamorasch selbst gewesen zu sein, der den Dûn den ewigen Kampf gegen die Orks gebracht hat, eine Verpflichtung der diese nur zu gerne nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Esgorasch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder des [[Xolgorasch]] war als Zweitgeborener des Schmiedegottes [[Hevästa]] seit jeher neidisch auf seinen großen Bruder. Nie lies er eine Möglichkeit aus, Unfrieden und Zwist zu stiften und sich gegen ihn zu stellen. Der Sagen der Zwerge nach wurde Esgorasch noch im hohen Alter zum Vater von drei Söhnen, nachdem er die Tochter des verstoßenen [[Lavaan]] zur Frau nahm.&lt;br /&gt;
Diese drei Söhne sollen ebenfalls eigene Stämme gegründet haben, ihre Taten und Lieder sind aber längst im Staub der Zeit vergangen. Dennoch soll es vereinzelt noch Ruinen der Städte dieser untergegangenen Kulturen geben, angeblich sogar auf dem Kontinent Eriath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esgorasch wird, mit Ausnahme der Dunkelzwerge, von den großen Zwergenvölkern nicht verehrt. Sie sehen in ihm keine der Ideale, die sie in ihren Vorfahren und sich selbst suchen. Allerdings lebt sein Name in einigen unflätigen Beleidigungen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Glaubensausprägung der einzelnen Zwergenvölker=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Glaubensgrundzügen, die allen Zwergen zu eigen sind, besitzt jedes einzelne Zwergenvolk einige Besonderheiten in Glaube, Verehrung und gelebter Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Eisenzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenzwerge verehren Ihren Stammvater Rambok. Da er in &amp;quot;Dys sprachen die Alten&amp;quot; als erster genannt wurde, beanspruchen sie seinen Platz als Erstgeborenen unter den Zwergenvätern und leiten daraus eine besondere Bedeutung ihres Volkes her. Hierbei befinden sie sich speziell mit den Dûn in einem leidenschaftlichen Streit, der in der Zwergenwelt sogar zu dem geflügelten Wort &amp;quot;Wie Eisen und Dûn&amp;quot; geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Nôgrohôr]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verehrung ihres Stammesvaters bringt sich in dem tiefen Bestreben der Nôgrohôr zum Ausdruck, möglichst viel Wissen und Weisheit zu erlangen. So kann es eine fromme Tat sein, ein besonderes Buch zu erstehen und dem lokalen Tempel (der bei den Nôgrohôr mehr einer Bibliothek gleicht) zu stiften. Auch das Bereisen ferner Orte und die Dokumentation fremden Wissens kann als Dienst an den Ahnen gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Dunkelzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dunkelzwergen tritt die Verehrung des Schmiedenden Vaters und Umor weit in den Hintergrund. Für sie ist fast ausschließlich ihr Stammesvater Lavaan von Bedeutung. Wie er einst seine Brüder übervorteilte, so streben auch sie stets nach ungeteiltem Besitz und Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Hochzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Söhne des Grannithosch, des ersten Händlers, sehen die Hochzwerge ehrliche Geschäftstüchtigkeit als hohes Ideal an. Betrug oder Übervorteilung gelten bei Ihnen als schlimme Sünde und Verrat an ihren Ahnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Verehrung der Mutter Umor erfreut sich bei Ihnen großer Beliebtheit, speziell bei den talentierten Edelsteinschleifern und Handwerkern des Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tempel der Hochzwerge sind, neben der Besonderheit das viele von Ihnen an der Oberfläche zu finden sind, von einer großen Pracht geprägt. Manch ein zwergischer Händler vermacht nach einem besonderen Vertragsabschluss einen guten Teil seines Gewinns dem Zweck das örtliche Gebetshaus zu schmücken. Auch werden zu diesem Zweck häufig Schenkungen in den Testamenten der Hochzwerge vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Dûn-Zwerge|Dûn]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dûn verehren Ihren Stammvater Maamorasch. Da er als einziger der fünf Stammesväter die Endsilbe des Zwergenvaters Xolgorasch in seinem Namen weiterführt, sehen sie ihn als den legitimen Erstgeborenen der Zwergenväter an und leiten daraus eine besondere Bedeutung ihres Volkes her. Hierbei befinden sie sich speziell mit den Eisenzwergen in einem leidenschaftlichen Streit, der in der Zwergenwelt sogar zu dem geflügelten Wort &amp;quot;Wie Dûn und Eisen&amp;quot; geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dûn ist die Verehrung des Vaters und Großvaters nach derem Tod sehr ausgeprägt. Sollte einer von ihnen im Kampfe gefallen sein, so wird ein Dûn nichts unversucht lassen um Rache zu nehmen. In einigen Fällen kann dies sogar zu Blutfehden zwischen einzelnen Familien oder Krieg gegen eine fremde Rasse führen. Ausserdem gilt es als sehr ehrenhaft, die Aufgabe des Vaters weiter zu führen, falls er sie selbst nicht mehr zum Ende bringen kann. Indem diese letzte Tat beendet wird, soll das Ansehen und die Würde des Vaters bei dessen Ahnen noch weiter gesteigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Wilde Zwerge|Wilden Zwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Glauben der wilden Zwerge ist gemeinhin wenig bekannt. Sie werden jedenfalls von den anderen Zwergenvölkern nicht auf einen der fünf Stammväter zurückgeführt, was eine ausschließliche Verehrung von Xolgorasch und Umor wahrscheinlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Götter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Religion_der_Zwerge&amp;diff=23114</id>
		<title>Religion der Zwerge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Religion_der_Zwerge&amp;diff=23114"/>
		<updated>2008-10-31T12:36:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Lavaan */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Allgemein=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;»Und Xolgorasch, der heylge Vater Aller zeugte mit Umor die Stammvaeter aller Zwerge, alsda seyn Rambok, Magmarox, Lavaan, Grannithosch und Maamorasch«&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::Passage aus [[Dys sprachen die Alten]], dem klerikalen Hauptwerk der Zwerge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den anderen Rassen verehren die Zwerge primär ihre Ahnen. Sie glauben zwar auch an eigentliche Götter, speziell da die ersten Zwerge direkt von selbigen abstammen, in Ihrem täglichen Leben und Ihren Ritualen spielen diese aber nur eine untergeordnete Rolle. Jeder Zwerg weis, wem er seinen kräftigen Arm, den prachtvollen Wuchs und all seine vielen Fähigkeiten zu verdanken hat: seinen Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast allen Zwergen ist gemein, dass sie an Xolgorasch und Umor als Vater und Mutter aller Zwerge glauben - und ihre Namen auch oft und gerne im Munde führen. Jedes Zwergenvolk hat zudem einen Stammvater, welcher ebenfalls um Beistand gebeten wird (und natürlich preisen sie ihren Stammvater auch gerne, speziell wenn ein Angehöriger eines anderen Zwergenvolkes in Hörweite ist. Geradezu legendär ist der Ausruf eines Mitglieds einer Dûn-Delegation, der bei einem offiziellen Besuch in der Hauptstadt der Eisenzwerge rief: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Bei meinem Barte, schon Maamorasch musste immer auf seinen kleinen Bruder Rambok aufpassen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, speziell da sich die nachfolgende, sehr körperbetont geführte Diskussion zwischen den Würdenträgern beider Völker auf die gesamte Stadt ausbreitete - und nebenbei zu ernsthaften diplomatischen Spannungen führte. Beide Seiten beanspruchen übrigens den damaligen Sieg für ihre Delegation, versteht sich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen zentralen Figuren wird jeder Zwerg die Namen und Erinnerungen seiner unmittelbaren Vorfahren ehren und schützen. Die bereits verstorbenen Familienmitglieder wachen ihrem Glauben nach über die noch Lebenden und führen sie in Zeiten der Prüfung. Um ihnen zu gefallen und nach dem Tod nicht als unwürdig aus ihren Reihen gewiesen zu werden, wird jeder Zwerg große Mühen in Kauf nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ahnen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Xolgorasch]]==&lt;br /&gt;
Als erstgeborener Sohn des Schmiedegottes [[Hevästa]] war er der erste Zwerg. Aus seiner Verbindung mit [[Umor]] gingen fünf Söhne hervor, die als Stammväter der fünf Zwergenvölker gelten. Folglich wird er auch oft als &amp;quot;Vater Aller&amp;quot; bezeichnet. Seine tiefe Verehrung ist allen Zwergen eigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xolgorasch wird meist als Schmied dargestellt, mit strengem Blick vertieft in seine Arbeit. Vereinzelt und speziell bei Kriegern und Söldnern können auch kriegerische Bildnisse gefunden werden - den mächtigen, zweihändigen Schmiedehammer zum Schlag erhoben, gekleidet in Kettenteilen und einen ledernen Schmiedeschurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Umor]]==&lt;br /&gt;
Sie ist die Mutter der zwergischen Stammväter. Als Tochter der Handwerksgöttin [[Ephobe]] verband sie sich mit [[Xolgorasch]]. Aus dieser Verbindung entsprangen fünf Söhne: [[Rambok]], [[Magmarox]], [[Lavaan]], [[Grannithosch]] und [[Maamorasch]]. Über die Geburtenreihenfolge herrscht ein leidenschaftlicher Zwist zwischen den Zwergenvölkern, da jedes für seinen Stammvater die führende Bedeutung als Erstgeborener in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umor wird als Sinnbild der handwerklichen Talente der Zwerge gerne bei einer solchen Tätigkeit oder mit einem gerade vollendeten Meisterstück in ihren Händen dargestellt. Dies reicht von besonderen Waffen über Rüstungen bis hin zu Schmuck oder Kleinoden. Jeder Handwerkszweig der Zwerge hat hierbei seine bevorzugte Darstellung, bei den Festungsbauern ist sie beispielsweise oft mit Zirkel und Pergament vor einem mächtigen Trutzturm zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Rambok]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Eisenzwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Eisenzwergen als Stammvater verehrt, wird Rambok als hervorragender Schmied angesehen, der dieses Talent von seinem Vater geerbt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Magmarox]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Nôgrohôr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magmarox gilt als einer der weisesten unter den Brüdern. Zudem soll es ihn bereits in jungen Jahren in die Welt hinaus geführt haben, um Wissen und Weisheit zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Lavaan]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Wilden Zwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sage nach stritt sich Lavaan einst mit seinen Brüdern um ein von Xolgorasch herrlich geschmiedetes Schwert. Der Vater Aller merkte dies, hieß seine Söhne zu sich kommen und sprach: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;In einem Wettstreit erlangt diese Waffe, der Stärkste von Euch, er soll sie haben&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. So sollte am nächsten Morgen im fairen Kräftemessen der Streit beigelegt werden.&lt;br /&gt;
Doch Lavaan konnte sich nicht mit dem Gedanken an eine mögliche Niederlage anfreunden. Er hatte seine Stärken, jedoch lagen diese weniger im Waffengang und der körperlichen Fähigkeiten. Unfähig sich zu beherrschen, schlich er zur Schmiede des Vaters, nahm das Schwert und stahl sich des Nachts davon. Am nächsten Morgen entdeckten die anderen Brüder den Diebstahl und schickten sich an, den Dieb zu verfolgen. Doch Xolgorasch hielt sie zurück, enttäuscht zwar von seinem Sohn, dem gierigen Täuscher, doch nicht fähig ihn zu verdammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierin wird auch der Grund für die anhaltende Entfremdung und die zuweilen Feindschaft der Wilden Zwerge mit den anderen Zwergenvölkern gesehen. Zudem hält sich der Glaube, Lavaan hätte nur mit magischen Mitteln seine Familie übervorteilen können, weshalb die Magie an sich den meisten Zwergen als etwas verwerfliches gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Grannithosch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Hochzwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo es gute Schmiede und Hanwerker gibt, da muss es auch gute Händler geben. Grannithosch soll als Stammvater der Hochzwerge der erste von ihnen gewesen sein - immer den Kontakt zu anderen Völkern und Rassen suchend, immer mit einem Gespür und Talent für ein gutes Geschäft, doch dabei stest rechtschaffen und niemals darauf aus den anderen zu übervorteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Maamorasch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn des [[Xolgorasch]] und der [[Umor]], Stammvater der [[Dûn-Zwerge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So es die alten Schriften wollen, war Maamorasch begabt im Führen fast aller Waffen. Nicht stand ihm höher, als sich im fairen Streit mit anderen zu messen und zumeist trug er den Sieg davon. So gilt er auch als der kriegerischste der fünf Söhne des Xorgorasch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war in seinem 150. Lebensjahr, den Schriften der Alten nach, als Maamorasch wieder einmal die heimatlichen Gestade verließ, um in einem Turnier den Starken dieser Zeit entgegen zu treten. Doch wollte das Schicksal es anders, sein Weg führte durch verlassene Lande und schließlich zu einem stolzen Gehöft. Doch war kein lebend Wesen hier zu treffen, gebranntschatzt und gemordet, so fand er dies einst stolze Haus. Selbst alle Kinder und die Alten, nichts und niemand ward entkommen. Ein heilger Zorn erfasste ihn, und hier und jetzt tat er den Schwur: wer immer dies getan, würde von ihm zur Rechenschaft gezogen.&lt;br /&gt;
Sogleich zog er weiter, den Spuren folgend. Der unbekannte Feind indes schien dies zu spüren, denn so sehr er sich auch sputete, nicht an Schlaf noch an Nahrung denkend, so schienen auch die Flüchtenden von großer Eile beseelt zu sein.&lt;br /&gt;
Doch schließlich, nach mehreren Tagen wilder Jagd, stellte er die Übeltäter. Es waren Wesen wie er sie selbst noch nie geschaut, von wildem Wuchs, mit großen Zähnen und einem schwarzen Pelz. Noch immer die Beute bei sich tragend, so stellten sich diese dem Maamorasch entgegen, mit wilden Flüchen ihn schmähend. Der Anührer, gewandt in Felle und Leder, mit einer riesigen Axt in der Hand, schleuderte ihm die Schädel der getöteten vor die Beine, als Gruß und Grund für den Streit.&lt;br /&gt;
Voll Grimm und Zorn, so fuhr der Sohn Xolgoraschs zwischen sie. Mit mächtgen Streichen, ohne Gnade, so vielen die Schwarzpelze tot. Ihr Führer indes, gewardt der Niederlage, eilig im Schutze des Waldes entkam.&lt;br /&gt;
So rächte Maamorasch die Toten, und schwor dem Volke von Mördern und Feiglingen ewigen Zwist - auf das sie nimmer mehr die Ruhe fänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So scheint es Maamorasch selbst gewesen zu sein, der den Dûn den ewigen Kampf gegen die Orks gebracht hat, eine Verpflichtung der diese nur zu gerne nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Esgorasch]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder des [[Xolgorasch]] war als Zweitgeborener des Schmiedegottes [[Hevästa]] seit jeher neidisch auf seinen großen Bruder. Nie lies er eine Möglichkeit aus, Unfrieden und Zwist zu stiften und sich gegen ihn zu stellen. Der Sagen der Zwerge nach wurde Esgorasch noch im hohen Alter zum Vater von drei Söhnen, nachdem er die Tochter des verstoßenen [[Lavaan]] zur Frau nahm.&lt;br /&gt;
Diese drei Söhne sollen ebenfalls eigene Stämme gegründet haben, ihre Taten und Lieder sind aber längst im Staub der Zeit vergangen. Dennoch soll es vereinzelt noch Ruinen der Städte dieser untergegangenen Kulturen geben, angeblich sogar auf dem Kontinent Eriath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Esgorasch wird, mit Ausnahme der Dunkelzwerge, von den großen Zwergenvölkern nicht verehrt. Sie sehen in ihm keine der Ideale, die sie in ihren Vorfahren und sich selbst suchen. Allerdings lebt sein Name in einigen unflätigen Beleidigungen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Glaubensausprägung der einzelnen Zwergenvölker=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Glaubensgrundzügen, die allen Zwergen zu eigen sind, besitzt jedes einzelne Zwergenvolk einige Besonderheiten in Glaube, Verehrung und gelebter Religion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Eisenzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eisenzwerge verehren Ihren Stammvater Rambok. Da er in &amp;quot;Dys sprachen die Alten&amp;quot; als erster genannt wurde, beanspruchen sie seinen Platz als Erstgeborenen unter den Zwergenvätern und leiten daraus eine besondere Bedeutung ihres Volkes her. Hierbei befinden sie sich speziell mit den Dûn in einem leidenschaftlichen Streit, der in der Zwergenwelt sogar zu dem geflügelten Wort &amp;quot;Wie Eisen und Dûn&amp;quot; geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Nôgrohôr]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verehrung ihres Stammesvaters bringt sich in dem tiefen Bestreben der Nôgrohôr zum Ausdruck, möglichst viel Wissen und Weisheit zu erlangen. So kann es eine fromme Tat sein, ein besonderes Buch zu erstehen und dem lokalen Tempel (der bei den Nôgrohôr mehr einer Bibliothek gleicht) zu stiften. Auch das Bereisen ferner Orte und die Dokumentation fremden Wissens kann als Dienst an den Ahnen gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Dunkelzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dunkelzwergen tritt die Verehrung des Schmiedenden Vaters und Umor weit in den Hintergrund. Für sie ist fast ausschließlich ihr Stammesvater Lavaan von Bedeutung. Wie er einst seine Brüder übervorteilte, so streben auch sie stets nach ungeteiltem Besitz und Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Hochzwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Söhne des Grannithosch, des ersten Händlers, sehen die Hochzwerge ehrliche Geschäftstüchtigkeit als hohes Ideal an. Betrug oder Übervorteilung gelten bei Ihnen als schlimme Sünde und Verrat an ihren Ahnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Verehrung der Mutter Umor erfreut sich bei Ihnen großer Beliebtheit, speziell bei den talentierten Edelsteinschleifern und Handwerkern des Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tempel der Hochzwerge sind, neben der Besonderheit das viele von Ihnen an der Oberfläche zu finden sind, von einer großen Pracht geprägt. Manch ein zwergischer Händler vermacht nach einem besonderen Vertragsabschluss einen guten Teil seines Gewinns dem Zweck das örtliche Gebetshaus zu schmücken. Auch werden zu diesem Zweck häufig Schenkungen in den Testamenten der Hochzwerge vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Dûn-Zwerge|Dûn]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dûn verehren Ihren Stammvater Maamorasch. Da er als einziger der fünf Stammesväter die Endsilbe des Zwergenvaters Xolgorasch in seinem Namen weiterführt, sehen sie ihn als den legitimen Erstgeborenen der Zwergenväter an und leiten daraus eine besondere Bedeutung ihres Volkes her. Hierbei befinden sie sich speziell mit den Eisenzwergen in einem leidenschaftlichen Streit, der in der Zwergenwelt sogar zu dem geflügelten Wort &amp;quot;Wie Dûn und Eisen&amp;quot; geführt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Dûn ist die Verehrung des Vaters und Großvaters nach derem Tod sehr ausgeprägt. Sollte einer von ihnen im Kampfe gefallen sein, so wird ein Dûn nichts unversucht lassen um Rache zu nehmen. In einigen Fällen kann dies sogar zu Blutfehden zwischen einzelnen Familien oder Krieg gegen eine fremde Rasse führen. Ausserdem gilt es als sehr ehrenhaft, die Aufgabe des Vaters weiter zu führen, falls er sie selbst nicht mehr zum Ende bringen kann. Indem diese letzte Tat beendet wird, soll das Ansehen und die Würde des Vaters bei dessen Ahnen noch weiter gesteigert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glaube der [[Wilde Zwerge|Wilden Zwerge]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Glauben der wilden Zwerge ist gemeinhin wenig bekannt. Sie werden jedenfalls von den anderen Zwergenvölkern nicht auf einen der fünf Stammväter zurückgeführt, was eine ausschließliche Verehrung von Xolgorasch und Umor wahrscheinlich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Götter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20447</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T17:36:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Religion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden. Vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der Gütige, und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles, was wächst ist Wana zu verdanken. Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und die nach gemeinschaftlichem Musizieren und Tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der schlechte Aspekt des Lebens. Ihre Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an die kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie zu sprechen, wenn man des nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu. Sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana, doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst, sie verlangt Gegenleistungen und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen die Erwachsenen, die den Kindern der Sonne den Willen Wanas übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind sie Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und deren Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für Außenstehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeit meiden sie, verständlicherweise, die Große Schwester, wo sie nur können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation würde sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmrs, wie z.B. Fjolnir, als wahrer Zungenbrecher entpuppen. Aus Rache den Xetoka gegenüber wurde das X aus ihrer Sprache verbannt, mittlerweile wird kein Tawana mehr wissen, wie er es aussprechen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Abläufe bestimmen den Alltag eines Tawana, ein jeder hat sich bereits in jungen Jahren eine Aufgabe in der Gemeinschaft gesucht. Vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander reden, dann bedienen sie sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wanas Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. &lt;br /&gt;
Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da Kämpfe meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen werden, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu meiden gilt, und so würde ein Tawana generell eher weglaufen als den Kampf zu suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann, egal in welcher Form sie ihm begegnet. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wanas handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen, etwas zu fordern und sie teilen alles. Es erfüllt sie mit großem Unverständnis, wenn sie auf jemanden treffen, der viel hat und nicht von sich aus teilen möchte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Tas schauen, die sich der zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend für ihn sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel, wie sie Eriath nennen, gegen den Lauf von Wana liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme, die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig, die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den [[Naáhn]], leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die [[Naáhn]] als die Dorfgemeinschaft, welche bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die [[Naáhn]] deshalb die Kinder der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert, ohne dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20446</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T17:34:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Geschichte und Entwicklung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden. Vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der Gütige, und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles, was wächst ist Wana zu verdanken. Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und die nach gemeinschaftlichem Musizieren und Tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der schlechte Aspekt des Lebens. Ihre Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an die kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie zu sprechen, wenn man des nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu. Sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana, doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst, sie verlangt Gegenleistungen und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wanas übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind sie Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und deren Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für Außenstehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeit meiden sie, verständlicherweise, die Große Schwester, wo sie nur können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation würde sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmrs, wie z.B. Fjolnir, als wahrer Zungenbrecher entpuppen. Aus Rache den Xetoka gegenüber wurde das X aus ihrer Sprache verbannt, mittlerweile wird kein Tawana mehr wissen, wie er es aussprechen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Abläufe bestimmen den Alltag eines Tawana, ein jeder hat sich bereits in jungen Jahren eine Aufgabe in der Gemeinschaft gesucht. Vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander reden, dann bedienen sie sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wanas Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. &lt;br /&gt;
Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da Kämpfe meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen werden, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu meiden gilt, und so würde ein Tawana generell eher weglaufen als den Kampf zu suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann, egal in welcher Form sie ihm begegnet. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wanas handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen, etwas zu fordern und sie teilen alles. Es erfüllt sie mit großem Unverständnis, wenn sie auf jemanden treffen, der viel hat und nicht von sich aus teilen möchte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Tas schauen, die sich der zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend für ihn sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel, wie sie Eriath nennen, gegen den Lauf von Wana liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme, die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig, die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den [[Naáhn]], leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die [[Naáhn]] als die Dorfgemeinschaft, welche bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die [[Naáhn]] deshalb die Kinder der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert, ohne dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20395</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T12:07:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Sagen und Legenden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der Gütige, und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles, was wächst ist Wana zu verdanken. Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und die nach gemeinschaftlichem Musizieren und Tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der schlechte Aspekt des Lebens. Ihre Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an die kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie zu sprechen, wenn man des nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu. Sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana, doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst, sie verlangt Gegenleistungen und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wanas übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind sie Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und deren Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für Außenstehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeit meiden sie, verständlicherweise, die Große Schwester, wo sie nur können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation würde sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmrs, wie z.B. Fjolnir, als wahrer Zungenbrecher entpuppen. Aus Rache den Xetoka gegenüber wurde das X aus ihrer Sprache verbannt, mittlerweile wird kein Tawana mehr wissen, wie er es aussprechen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Abläufe bestimmen den Alltag eines Tawana, ein jeder hat sich bereits in jungen Jahren eine Aufgabe in der Gemeinschaft gesucht. Vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander reden, dann bedienen sie sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wanas Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. &lt;br /&gt;
Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da Kämpfe meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen werden, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu meiden gilt, und so würde ein Tawana generell eher weglaufen als den Kampf zu suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann, egal in welcher Form sie ihm begegnet. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wanas handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen, etwas zu fordern und sie teilen alles. Es erfüllt sie mit großem Unverständnis, wenn sie auf jemanden treffen, der viel hat und nicht von sich aus teilen möchte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Tas schauen, die sich der zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend für ihn sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel, wie sie Eriath nennen, gegen den Lauf von Wana liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme, die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig, die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den [[Naáhn]], leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die [[Naáhn]] als die Dorfgemeinschaft, welche bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die [[Naáhn]] deshalb die Kinder der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert, ohne dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20394</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T12:06:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Sagen und Legenden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der Gütige, und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles, was wächst ist Wana zu verdanken. Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und die nach gemeinschaftlichem Musizieren und Tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der schlechte Aspekt des Lebens. Ihre Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an die kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie zu sprechen, wenn man des nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu. Sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana, doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst, sie verlangt Gegenleistungen und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wanas übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind sie Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und deren Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für Außenstehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeit meiden sie, verständlicherweise, die Große Schwester, wo sie nur können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation würde sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmrs, wie z.B. Fjolnir, als wahrer Zungenbrecher entpuppen. Aus Rache den Xetoka gegenüber wurde das X aus ihrer Sprache verbannt, mittlerweile wird kein Tawana mehr wissen, wie er es aussprechen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Abläufe bestimmen den Alltag eines Tawana, ein jeder hat sich bereits in jungen Jahren eine Aufgabe in der Gemeinschaft gesucht. Vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander reden, dann bedienen sie sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wanas Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. &lt;br /&gt;
Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da Kämpfe meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen werden, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu meiden gilt, und so würde ein Tawana generell eher weglaufen als den Kampf zu suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann, egal in welcher Form sie ihm begegnet. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wanas handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen, etwas zu fordern und sie teilen alles. Es erfüllt sie mit großem Unverständnis, wenn sie auf jemanden treffen, der viel hat und nicht von sich aus teilen möchte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Tas schauen, die sich der zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend für ihn sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel, wie sie Eriath nennen, gegen den Lauf von Wana liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme, die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig, die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den [[Naáhn]], leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die [[Naáhn]] als die Dorfgemeinschaft, welche bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die [[Naáhn]] deshalb die Kinder der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20393</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T12:00:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Wesen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der Gütige, und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles, was wächst ist Wana zu verdanken. Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und die nach gemeinschaftlichem Musizieren und Tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der schlechte Aspekt des Lebens. Ihre Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an die kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie zu sprechen, wenn man des nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu. Sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana, doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst, sie verlangt Gegenleistungen und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wanas übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind sie Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und deren Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für Außenstehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeit meiden sie, verständlicherweise, die Große Schwester, wo sie nur können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation würde sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmrs, wie z.B. Fjolnir, als wahrer Zungenbrecher entpuppen. Aus Rache den Xetoka gegenüber wurde das X aus ihrer Sprache verbannt, mittlerweile wird kein Tawana mehr wissen, wie er es aussprechen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Abläufe bestimmen den Alltag eines Tawana, ein jeder hat sich bereits in jungen Jahren eine Aufgabe in der Gemeinschaft gesucht. Vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander reden, dann bedienen sie sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wanas Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. &lt;br /&gt;
Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da Kämpfe meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen werden, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu meiden gilt, und so würde ein Tawana generell eher weglaufen als den Kampf zu suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann, egal in welcher Form sie ihm begegnet. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wanas handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen, etwas zu fordern und sie teilen alles. Es erfüllt sie mit großem Unverständnis, wenn sie auf jemanden treffen, der viel hat und nicht von sich aus teilen möchte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Tas schauen, die sich der zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend für ihn sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel, wie sie Eriath nennen, gegen den Lauf von Wana liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20392</id>
		<title>Tawana</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20392"/>
		<updated>2008-10-08T11:49:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Wesen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der Gütige, und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles, was wächst ist Wana zu verdanken. Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und die nach gemeinschaftlichem Musizieren und Tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der schlechte Aspekt des Lebens. Ihre Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an die kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie zu sprechen, wenn man des nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu. Sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana, doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst, sie verlangt Gegenleistungen und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wanas übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind sie Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und deren Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für Außenstehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeit meiden sie, verständlicherweise, die Große Schwester, wo sie nur können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation würde sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmrs, wie z.B. Fjolnir, als wahrer Zungenbrecher entpuppen. Aus Rache den Xetoka gegenüber wurde das X aus ihrer Sprache verbannt, mittlerweile wird kein Tawana mehr wissen, wie er es aussprechen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Abläufe bestimmen den Alltag eines Tawana, ein jeder hat sich bereits in jungen Jahren eine Aufgabe in der Gemeinschaft gesucht. Vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander reden, dann bedienen sie sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wanas Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. &lt;br /&gt;
Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20391</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T11:48:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Wesen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der Gütige, und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles, was wächst ist Wana zu verdanken. Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und die nach gemeinschaftlichem Musizieren und Tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der schlechte Aspekt des Lebens. Ihre Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an die kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie zu sprechen, wenn man des nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu. Sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana, doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst, sie verlangt Gegenleistungen und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wanas übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind sie Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und deren Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für Außenstehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeit meiden sie, verständlicherweise, die Große Schwester, wo sie nur können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation würde sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmrs, wie z.B. Fjolnir, als wahrer Zungenbrecher entpuppen. Aus Rache den Xetoka gegenüber wurde das X aus ihrer Sprache verbannt, mittlerweile wird kein Tawana mehr wissen, wie er es aussprechen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Abläufe bestimmen den Alltag eines Tawana, ein jeder hat sich bereits in jungen Jahren eine Aufgabe in der Gemeinschaft gesucht. Vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander reden, dann bedienen sie sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wanas Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. &lt;br /&gt;
Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20390</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T11:47:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Sprache */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der Gütige, und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles, was wächst ist Wana zu verdanken. Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und die nach gemeinschaftlichem Musizieren und Tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der schlechte Aspekt des Lebens. Ihre Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an die kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie zu sprechen, wenn man des nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu. Sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana, doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst, sie verlangt Gegenleistungen und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wanas übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind sie Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und deren Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für Außenstehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeit meiden sie, verständlicherweise, die Große Schwester, wo sie nur können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation würde sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmrs, wie z.B. Fjolnir, als wahrer Zungenbrecher entpuppen. Aus Rache den Xetoka gegenüber wurde das X aus ihrer Sprache verbannt, mittlerweile wird kein Tawana mehr wissen, wie er es aussprechen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Abläufe bestimmen den Alltag eines Tawana, ein jeder hat sich bereits in jungen Jahren eine Aufgabe in der Gemeinschaft gesucht. Vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander reden, dann bedienen sie sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wanas Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20389</id>
		<title>Tawana</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20389"/>
		<updated>2008-10-08T11:44:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Sprache */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der Gütige, und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles, was wächst ist Wana zu verdanken. Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und die nach gemeinschaftlichem Musizieren und Tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der schlechte Aspekt des Lebens. Ihre Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an die kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie zu sprechen, wenn man des nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu. Sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana, doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst, sie verlangt Gegenleistungen und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wanas übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind sie Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und deren Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für Außenstehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeit meiden sie, verständlicherweise, die Große Schwester, wo sie nur können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation würde sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmrs z.B. Fjolnir als wahrer Zungenbrecher entpuppen. Aus Rache den Xetoka gegenüber wurde das X aus ihrer Sprache verbannt, mittlerweile wird kein Tawana mehr wissen, wie er es aussprechen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana, ein jeder hat sich bereits in jungen Jahren eine Aufgabe in der Gemeinschaft gesucht. Vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander reden bedienen sie sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wanas Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
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		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T11:38:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Sprache */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der Gütige, und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles, was wächst ist Wana zu verdanken. Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und die nach gemeinschaftlichem Musizieren und Tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der schlechte Aspekt des Lebens. Ihre Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an die kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie zu sprechen, wenn man des nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu. Sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana, doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst, sie verlangt Gegenleistungen und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wanas übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind sie Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und deren Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für Außenstehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeit meiden sie, verständlicherweise, die Große Schwester, wo sie nur können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation würde sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20387</id>
		<title>Tawana</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20387"/>
		<updated>2008-10-08T11:35:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Religion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der Gütige, und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles, was wächst ist Wana zu verdanken. Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und die nach gemeinschaftlichem Musizieren und Tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der schlechte Aspekt des Lebens. Ihre Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an die kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie zu sprechen, wenn man des nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu. Sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana, doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst, sie verlangt Gegenleistungen und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wanas übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind sie Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und deren Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für Außenstehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeit meiden sie, verständlicherweise, die Große Schwester, wo sie nur können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
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		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T11:32:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Religion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der Gütige, und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles, was wächst ist Wana zu verdanken. Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und die nach gemeinschaftlichem Musizieren und Tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der schlechte Aspekt des Lebens. Ihre Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an die kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie zu sprechen, wenn man des nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu. Sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana, doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst, sie verlangt Gegenleistungen und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wanas übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind sie Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und deren Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für Außenstehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicherweise, die Große Schwester, wo sie nur können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20384</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T11:27:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Religion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der Gütige, und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles, was wächst ist Wana zu verdanken. Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und die nach gemeinschaftlichem Musizieren und Tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der schlechte Aspekt des Lebens. Ihre Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an die kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie zu sprechen, wenn man des nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu. Sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana, doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst, sie verlangt Gegenleistungen und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
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		<updated>2008-10-08T11:26:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Religion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der Gütige, und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles, was wächst ist Wana zu verdanken. Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und die nach gemeinschaftlichem Musizieren und Tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der schlechte Aspekt des Lebens. Ihre Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an die kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie zu sprechen, wenn man des nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst, sie verlangt Gegenleistungen und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20382</id>
		<title>Tawana</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20382"/>
		<updated>2008-10-08T11:25:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Religion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der Gütige, und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles, was wächst ist Wana zu verdanken. Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und die nach gemeinschaftlichem Musizieren und Tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der schlechte Aspekt des Lebens. Ihre Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an die kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man des nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst, sie verlangt Gegenleistungen und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20381</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T11:22:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Religion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der Gütige, und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles, was wächst ist Wana zu verdanken. Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und die nach gemeinschaftlichem Musizieren und Tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der schlechte Aspekt des Lebens. Ihre Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20380</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T11:22:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Religion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der Gütige, und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles, was wächst ist Wana zu verdanken. Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und die nach gemeinschaftlichem Musizieren und Tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20377</id>
		<title>Tawana</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20377"/>
		<updated>2008-10-08T11:19:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Religion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der Gütige, und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20376</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T11:17:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Die zwei anderen Inseln */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Inseln, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner, und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. &lt;br /&gt;
Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen gleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20375</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T11:15:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Die vier Dörfer und Inseln */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für Außenstehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Körperstelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihren am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an beiden Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, dem Initiationsritus der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends gleichberechtigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen, sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und wieviel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Insel, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen als Hütten sind. &lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20372</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T11:10:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Geschichte und Entwicklung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen, was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte, sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang mit der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht. Und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen; mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für außen stehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Stelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihrem am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an allen Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter Zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, den Initiationsriten der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends Gleichberechtigt. Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen und sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und viel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Insel, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen als Hütten sind. &lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20371</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T11:05:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Geschichte und Entwicklung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. Die Flösse saugten sich mit der Zeit voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen, mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern, nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für außen stehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Stelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihrem am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an allen Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter Zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, den Initiationsriten der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends Gleichberechtigt. Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen und sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und viel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Insel, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen als Hütten sind. &lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
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		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T11:01:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Geschichte und Entwicklung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte, wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert, um sie für die Reise ins Ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Die Flösse saugten sich voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht, als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort  wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen, mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern, nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für außen stehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Stelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihrem am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an allen Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter Zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, den Initiationsriten der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends Gleichberechtigt. Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen und sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und viel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Insel, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen als Hütten sind. &lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20369</id>
		<title>Tawana</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20369"/>
		<updated>2008-10-08T11:00:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Geschichte und Entwicklung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große flossähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert um sie für die Reise ins ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Die Flösse saugten sich voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht, als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort  wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen, mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern, nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für außen stehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Stelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihrem am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an allen Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter Zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, den Initiationsriten der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends Gleichberechtigt. Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen und sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und viel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Insel, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen als Hütten sind. &lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20368</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T10:59:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Geschichte und Entwicklung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II. auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große Floss ähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert um sie für die Reise ins ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Die Flösse saugten sich voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht, als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort  wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen, mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern, nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für außen stehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Stelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihrem am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an allen Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter Zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, den Initiationsriten der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends Gleichberechtigt. Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen und sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und viel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Insel, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen als Hütten sind. &lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20366</id>
		<title>Tawana</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20366"/>
		<updated>2008-10-08T10:58:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Geschichte und Entwicklung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem [[Xetoka]] geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II., auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große Floss ähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert um sie für die Reise ins ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Die Flösse saugten sich voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht, als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort  wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen, mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern, nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für außen stehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Stelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihrem am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an allen Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter Zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, den Initiationsriten der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends Gleichberechtigt. Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen und sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und viel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Insel, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen als Hütten sind. &lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20364</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T10:57:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Geschichte und Entwicklung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem Xetoka geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema II., auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große Floss ähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert um sie für die Reise ins ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Die Flösse saugten sich voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht, als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort  wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen, mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern, nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für außen stehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Stelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihrem am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an allen Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter Zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, den Initiationsriten der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends Gleichberechtigt. Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen und sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und viel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Insel, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen als Hütten sind. &lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20362</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T10:56:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Geschichte und Entwicklung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem Xetoka geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie, von einem Stärkeren beherrscht zu werden, vielmehr war die Vorstellung, einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen, für sie schlicht nicht möglich. So beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana, die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema´s des II., auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große Floss ähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert um sie für die Reise ins ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Die Flösse saugten sich voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht, als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort  wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen, mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern, nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für außen stehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Stelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihrem am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an allen Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter Zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, den Initiationsriten der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends Gleichberechtigt. Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen und sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und viel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Insel, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen als Hütten sind. &lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20359</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T10:50:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Körperbau und Aussehen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch nicht glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte, die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Das deutlichste Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämme auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem Xetoka geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie von einem Stärkeren beherrscht zu werden, sondern die Vorstellung einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen schien ihnen schlicht nicht möglich und so beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema´s des II., auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große Floss ähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert um sie für die Reise ins ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Die Flösse saugten sich voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht, als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort  wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen, mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern, nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für außen stehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Stelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihrem am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an allen Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter Zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, den Initiationsriten der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends Gleichberechtigt. Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen und sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und viel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Insel, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen als Hütten sind. &lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20357</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T10:45:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Körperbau und Aussehen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen üblich, durchweg schwarz, jedoch seltener glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Als deutlichstes Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämmen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem Xetoka geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie von einem Stärkeren beherrscht zu werden, sondern die Vorstellung einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen schien ihnen schlicht nicht möglich und so beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema´s des II., auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große Floss ähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert um sie für die Reise ins ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Die Flösse saugten sich voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht, als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort  wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen, mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern, nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für außen stehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Stelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihrem am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an allen Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter Zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, den Initiationsriten der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends Gleichberechtigt. Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen und sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und viel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Insel, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen als Hütten sind. &lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20356</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T10:44:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Körperbau und Aussehen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz bekleidet, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen durchweg schwarz, jedoch seltener glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Als deutlichstes Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämmen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem Xetoka geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie von einem Stärkeren beherrscht zu werden, sondern die Vorstellung einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen schien ihnen schlicht nicht möglich und so beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema´s des II., auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große Floss ähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert um sie für die Reise ins ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Die Flösse saugten sich voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht, als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort  wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen, mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern, nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für außen stehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Stelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihrem am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an allen Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter Zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, den Initiationsriten der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends Gleichberechtigt. Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen und sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und viel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Insel, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen als Hütten sind. &lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20355</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-08T10:42:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Körperbau und Aussehen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem braun bis schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger, sie können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz, zu sehen, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen durchweg schwarz, jedoch seltener glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Als deutlichstes Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämmen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem Xetoka geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie von einem Stärkeren beherrscht zu werden, sondern die Vorstellung einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen schien ihnen schlicht nicht möglich und so beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema´s des II., auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große Floss ähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert um sie für die Reise ins ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Die Flösse saugten sich voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht, als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort  wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen, mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern, nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für außen stehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Stelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihrem am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an allen Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter Zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, den Initiationsriten der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends Gleichberechtigt. Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen und sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und viel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Insel, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen als Hütten sind. &lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20354</id>
		<title>Tawana</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20354"/>
		<updated>2008-10-08T10:38:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Allgemeine Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihre maritime Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem Braun bis Schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger und können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz, zu sehen, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen durchweg schwarz, jedoch seltener glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Als deutlichstes Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämmen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem Xetoka geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie von einem Stärkeren beherrscht zu werden, sondern die Vorstellung einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen schien ihnen schlicht nicht möglich und so beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema´s des II., auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große Floss ähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert um sie für die Reise ins ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Die Flösse saugten sich voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht, als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort  wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen, mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern, nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für außen stehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Stelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihrem am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an allen Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter Zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, den Initiationsriten der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends Gleichberechtigt. Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen und sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und viel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Insel, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen als Hütten sind. &lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20329</id>
		<title>Tawana</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20329"/>
		<updated>2008-10-07T20:46:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihrer maritimen Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem Braun bis Schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger und können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz, zu sehen, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen durchweg schwarz, jedoch seltener glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Als deutlichstes Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämmen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem Xetoka geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie von einem Stärkeren beherrscht zu werden, sondern die Vorstellung einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen schien ihnen schlicht nicht möglich und so beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana die seltsame Flucht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema´s des II., auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große Floss ähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert um sie für die Reise ins ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Die Flösse saugten sich voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht, als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort  wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen, mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es darum zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern, nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für außen stehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Stelle getragen wird. &lt;br /&gt;
So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihrem am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an allen Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter Zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, den Initiationsriten der Tawana.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends Gleichberechtigt. Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen und sie werden in Gattern gehalten und manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt. Doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und viel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Insel, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen als Hütten sind. &lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. &lt;br /&gt;
Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der, für den Tawana scheinbar enorme, Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. &lt;br /&gt;
Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20323</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-07T20:20:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Körperbau und Aussehen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihrer maritimen Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem Braun bis Schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger und können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig. &lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz, zu sehen, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen durchweg schwarz, jedoch seltener glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. &lt;br /&gt;
Als deutlichstes Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämmen auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem Xetoka geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie von einem Stärkeren beherrscht zu werden, sondern die Vorstellung einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen schien ihnen schlicht nicht möglich und so beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana die seltsame Flucht. &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema´s des II., auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große Floss ähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert um sie für die Reise ins ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Die Flösse saugten sich voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht, als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort  wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten. &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen, mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern, nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für außen stehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Stelle getragen wird. So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihrem am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an allen Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter Zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, den Initiationsriten der Tawana. &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends Gleichberechtigt. Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen und sie werden in Gattern gehalten und werden manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt, doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und viel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Insel, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen als Hütten sind. &lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind. &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der scheinbar enorme Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Tawana&amp;diff=20322</id>
		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-07T20:20:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Geschichte und Entwicklung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihrer maritimen Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem Braun bis Schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger und können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig. Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz, zu sehen, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen durchweg schwarz, jedoch seltener glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. Als deutlichstes Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämmen auch.   &lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem Xetoka geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie von einem Stärkeren beherrscht zu werden, sondern die Vorstellung einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen schien ihnen schlicht nicht möglich und so beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana die seltsame Flucht. &lt;br /&gt;
Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema´s des II., auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große Floss ähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert um sie für die Reise ins ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Die Flösse saugten sich voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht, als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort  wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten. &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln und sahen was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen, mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen Tawana ist es zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern, nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für außen stehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Stelle getragen wird. So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihrem am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an allen Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter Zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, den Initiationsriten der Tawana. &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends Gleichberechtigt. Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen und sie werden in Gattern gehalten und werden manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt, doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und viel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Insel, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen als Hütten sind. &lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind. &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der scheinbar enorme Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Diskussion:Tawana&amp;diff=20321</id>
		<title>Diskussion:Tawana</title>
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		<updated>2008-10-07T20:14:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Jo, so freigeben zum feinschliff. Ich bin mir über das Motiv der Flucht nicht ganz sicher, hätten die Tawana ihren glauben absagen und den der Xetoka annehmen müssen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Frage ist die Sprache... sprechen sie Mahud oder die Sprache der Xetoka?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Tawana</title>
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		<updated>2008-10-07T20:02:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: /* Allgemeine Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Allgemeine Informationen== &lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein kleines Völkchen, welches eine kleine Inselgruppe südwestlich des Siedlungsgebietes der Xetoka besiedelt. Sie gehören eigentlich zu den Dschungelstämmen und zählen somit zu den Makuewa, haben aber, durch Isolation und ihrer maritimen Umwelt einige Eigenheiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name der Tawana fügt sich aus den Begriffen Ta und Wana zusammen. Ein Ta ist die körperliche Erscheinung eines Geistes, der Seele und Wana ist die Sonne. Sie sind in ihrem Verständnis und grob übersetzt die Kinder der Sonne. &lt;br /&gt;
==Körperbau und Aussehen==&lt;br /&gt;
Ihre Hautfarbe reicht von sehr dunklem Braun bis Schwarz. Die Tawana sind ungleich größer als ihre Verwandten im Dschungel des Kontinents und selten ist eine Frau oder ein Mann kleiner als 180 Finger und können bis zu 210 Finger groß werden. Ihre Figur könnte man als dünn bis dürr bezeichnen und durch ihre Größe wirken sie ein wenig schlaksig. Es gibt nicht viele Säugetierarten auf den Inseln der Tawana, daher sind sie meistens mit einem Lederschurz, zu sehen, der auch schon mal über 2 Generationen getragen wird, bis der Lederschurz, als solcher kaum noch zu erkennen, eine andere Verwendung findet. Ihr Haar ist, wie bei den Dschungelstämmen durchweg schwarz, jedoch seltener glatt, sondern meistens kraus. Die Männer tragen Bärte die dem Haar in Sachen krause Locken in nichts nachstehen. Die Frauen tragen entweder eine ähnliche Haartracht wie die Männer oder seltener lange, glatte Haare. Als deutlichstes Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu den Makuewa sind ihre sehr langen Zehen, wie bei den Menschen anderer Dschungelstämmen auch.   &lt;br /&gt;
==Geschichte und Entwicklung==&lt;br /&gt;
Die Tawana kommen ursprünglich aus dem Irinakudelta und sind in der Wendung 540 nZ vor dem Xetoka geflüchtet. Bereits nach der ersten Unterwerfungsforderung durch die Gesandten der Xetoka, beschlossen die Tawana ihre Flucht. Es war weniger ein Problem für sie von einem Stärkeren beherrscht zu werden, sondern die Vorstellung einen anderen Glauben als den ihren anzunehmen schien ihnen schlicht nicht möglich und so beschlossen die Sonnenmänner, die Schamanen der Tawana die seltsame Flucht. Dem Krieg, der von Norden durch die Expansionsambitionen Zutocema´s des II., auf sie zu kam, entgingen sie durch den radikalen Abriss ihrer Dörfer und der Verwendung des Materials, um große Floss ähnliche Gebilde zu bauen. Man kann dabei keineswegs an Schiffe oder Seefahrt denken, denn diese Flösse schwammen zwar auf dem Wasser, aber konnten nicht gesteuert werden. Alles, was keine Verwendung in den Flössen fand und nicht mitgenommen werden konnte wurde der Großen Schwester, also dem Ozean, geopfert um sie für die Reise ins ungewisse gütig zu stimmen. Sechs Dörfer, also rund 1200 Individuen, fanden sich damals zusammen und ließen sich, in unendlichem Vertrauen auf Wana, mit der Strömung vom Kontinent treiben.&lt;br /&gt;
Auf der fast 2 Monde langen Reise wurde eines der Flösse von einer kreuzenden Meeresströmung erfasst und außer Sichtweite getrieben, ein weiteres nahm sich die Große Schwester. So trieben die Tawana auf dem Mantel der Großen Schwester dahin. Die Flösse saugten sich voll Wasser und lagen bereits gefährlich tief, die Lebensmittel gingen zur Neige, das Wasser war faulig und beinahe aufgebraucht, als am Horizont, für die Tawana der „Ort der Familie“, also der Ort  wo sich Wana mit seiner Großen Schwester trifft, eine Inselgruppe von 6 Inseln auftauchte und die verbliebenen Tawana dort strandeten. &lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass die Inseln alles besaßen was man zum Leben braucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. &lt;br /&gt;
Die Tawana lernten im Laufe der Jahrhunderte sich in das Ökosystem der 100 bis 300 Morgen großen Inseln einzufügen und leben im Einklang der Natur. Am Anfang mussten die 4 verbleibenden  Dörfer bittere Erfahrungen sammeln, was passiert, wenn man mehr nimmt als man braucht und so schrumpfte die Bevölkerung eines jeden Dorfes auf 100 bis 120 Individuen, mehr gaben die Ressourcen der Insel nicht her.&lt;br /&gt;
Für einen/eine Tawana ist es zur Selbstverständlichkeit geworden, nicht zu Essen bis man satt ist, sondern, nur so viel zu sich zu nehmen, bis man keinen Hunger mehr hat.           &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Die vier Dörfer und Inseln==&lt;br /&gt;
Die vier Dörfer und damit auch vier der Inseln heißen, in Größe abnehmend: Dala, Tengu, Batwan und Gil. Die Bewohner der vier Inseln unterscheiden sich für außen stehende nicht, doch der gute Beobachter wird feststellen, dass auf jeder Insel ein Hartholzring an einer anderen Stelle getragen wird. So tragen die Menschen von Dala einen Holzring am linken Arm, die von Tengu einen am rechten, während die Menschen von Batwan ihrem am rechten Fuß und die von Gil einen am linken Fuß tragen. Die Sonnenmänner hingegen tragen an allen Händen und Füßen einen solchen Holzring. Diese Holzringe erwerben die Tawana im alter Zwischen 12 und 15 Wendungen während des Wanabees, den Initiationsriten der Tawana. &lt;br /&gt;
Mann und Frau sind vollends Gleichberechtigt. Die grundlegenden Prinzipien des Ackerbaus sind ihnen im Grunde gut bekannt und man pflegt die wild wachsenden Lukawurzeln und andere Geschenke des Dschungels, ohne sie jedoch zu kultivieren. Jedes Dorf verfügt über ein paar Schweine, die jedoch die Zahl 10 nicht überschreiten dürfen und sie werden in Gattern gehalten und werden manchmal ein Stück weit in den Dschungel geführt, doch es wird peinlich genau darauf geachtet, was und viel sie fressen, um das Ökosystem nicht zu gefährden. Die Aufgabe ein Schweinemann zu sein, gilt als sehr ehrenvolle und verantwortungsvolle Arbeit.&lt;br /&gt;
==Die zwei anderen Inseln==&lt;br /&gt;
Neben den bewohnten vier größeren Insel, gibt es noch Waha, die Insel der Sonnenmänner und Kuk, die Insel der Ahnen. Kuk ist die nördlichste Insel und Waha liegt zwischen den bewohnten Inseln und der Insel Kuk. Kein normaler Tawana würde Kuk betreten und nur die Sonnenmänner gehen dort hin, um die Toten auf Tragen in die Bäume zu hängen. Auf Waha leben die Sonnenmänner verstreut und in kleinen Hütten, die eher Erdhöhlen als Hütten sind. &lt;br /&gt;
==Religion==&lt;br /&gt;
Zwei Aspekte gibt es bei den Tawana. Das Gute und das Schlechte, mit Namen Wana, der gütige und die Große Schwester. &lt;br /&gt;
Wana ist die Sonne, „sein“ Reich ist der Himmel, der Tag und jeder Flecken Erde auf den Sonnenstrahlen treffen. Alles was wächst ist Wana zu verdanken, Wana ist allmächtig im Glauben der Tawana. Wana wird verstanden als gütiger Gott, der Sonnenschein ist sein Lächeln und er lächelt viel. Täglich findet, wenn die Sonne am höchsten steht, ein Dankesritual statt. Bei dem „Gawana“ werden leere Gefäße in die Sonne gestellt, welche Wana mit seinem Lächeln füllt und nach gemeinschaftlichen musizieren und tanzen symbolisch getrunken werden. So ernährt Wana seine Kinder.  &lt;br /&gt;
Die Große Schwester ist der Schlechte Aspekt des Lebens. Ihr Domäne ist die Nacht, der Ozean und alle Orte an denen kein Sonnenlicht gelangen kann. Die Tawana geben ihr keinen eigenen Namen und keine Attribute. Es gilt als Tabu über sie sprechen, wenn man Nachts unter freiem Himmel ist. Doch wissen die Tawana um ihre göttliche Macht und das Schlechte, gehört für sie, wie das Gute, zum Leben dazu und sie verehren die Große Schwester im Grunde nicht minder als Wana. Doch möchte man ihre Aufmerksamkeit nicht erregen. Auch ist den Tawana bewusst, dass das Trinkwasser, welches es auf zwei der Inseln gibt, ein Geschenk der Großen Schwester ist. Die Große Schwester gibt jedoch nichts umsonst und verlangt Gegenleistung und so kommen die negativen Dinge ins Dasein. Wenn einem ein Unglück widerfährt, dann sprechen die Tawana davon, dass die Große Schwester ihren Mantel über einen wirft, ganz so, wie sie jede Nacht ihren Mantel über ganz Antamar wirft. Stürme, Fehlgeburten, Streit und Wut sind alles Aspekte der Großen Schwester. Es ist jedoch immer nur eine Frage der Zeit bis Wana wieder lacht und das Unglück wieder vergeht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden göttlichen Aspekten und den Kindern der Sonne vermitteln die Sonnenmänner. Sie sind sozusagen, die Erwachsen, die den Kindern der Sonne den Willen Wana´s übersetzen. Es gibt einige schamanistische Kräfte derer sie sich bedienen könnten, doch meistens sind es Naturphilosophen, die sich stundenlang über den Wuchs einer Pflanze und ihrer Verbindung zu Wana und der Großen Schwester unterhalten können.&lt;br /&gt;
Da die Tawana alles, aber wirklich alles, in diese zwei Aspekte unterteilen sind sie für außen stehende sehr abergläubisch, doch in Wirklichkeiten meiden sie, verständlicher Weise, die Große Schwester wo sie nur können. &lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
Die Tawana sprechen im Grunde (Mahud? Xeanhatl?), welches sie Patawana nennen, also die Sprache der Kinder der Sonne. Natürlich haben sie in ihrer beinahe 500 Wendungen andauernden Isolation ihre eigene Mundart entwickelt, so dass Gespräche mit kontinental Dschungelstämmen wohl möglich wären, aber tiefer gehende Konversation wird sich als schwierig erweisen. Ihnen ist auch im Laufe der Zeit das X und J abhanden gekommen, somit dürfte sich der eine oder andere Name eines Nordahejmr´s als wahrer Zungenbrecher entpuppen. Die Tawana unter sich, reden nicht viel, es gibt schlicht nicht viel zu erzählen, denn feste Ablaufe bestimmen den Alltag eines Tawana und vieles wird durch Gesten oder schlichten Augenkontakt geregelt, doch wenn sie miteinander Reden bedienen sich Metaphern. Den höchsten Stand der Sonne z. B. würden sie als „Wenn Wana´s Lachen am hellsten erklingt“ beschreiben. &lt;br /&gt;
==Wesen==&lt;br /&gt;
Die Tawana sind ein friedliebendes Volk, das meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht trägt. Es gilt die Regel: Alles was nicht schlecht ist, ist gut. Da der Kampf meist aus Wut oder Egoismus ausgetragen wird, sind dies Aspekte der Großen Schwester, die es zu Meiden gilt und so würde ein Tawana eher weglaufen als den Kampf suchen. Denn für ihn ist klar, dass man nicht gegen die Große Schwester ankämpfen kann. Dies sollte nicht mit Feigheit gleichgesetzt werden und ein in die Enge getriebener oder ein im Auftrage Wana handelnder Tawana kann ein beeindruckender Gegner sein. Einem Tawana würde es nie einfallen etwas zu fordern und sie teilen alles. Wana macht die Haut schwarz. Eine logische Konsequenz aus der Weltsicht der Tawana ist, dass jene, die die schwarze Hautfarbe der Tawana nicht ihr eigen nennen, eher der Großen Schwester, als Wana zugeneigt sind. &lt;br /&gt;
Sollte sich ein Tawana tatsächlich einmal aufmachen und versuchen den Kontinent zu erreichen, wird er seine Auffassung der Welt einfach mitnehmen und voller Mitleid auf die blasseren Ta´s schauen, die sich der Zwei Aspekte scheinbar nicht vollends bewusst sind oder der Großen Schwester dienen. Auch wird der scheinbar enorme Einfluss der Großen Schwester auf dem Kontinent erschreckend sein. Doch solch ein Versuch kommt selten genug vor, denn zum einen müsste man über den Mantel der Großen Schwester fahren, was an sich sehr gefährlich ist und zum anderen wissen die Sonnenmänner, dass der Weg zur großen Insel,wie sie Eriath nennen, gegen den lauf von Wana liegt. &lt;br /&gt;
==Sagen und Legenden==&lt;br /&gt;
Andere Dschungelstämme die nach der Flucht in das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Tawana kamen, sahen nur die Reste der Dörfer an den Stränden treiben und manche von ihnen glauben hartnäckig die Tawana seien in den Ozean gezogen, wo sie nun als Fischmenschen, den Naáhn, leben und gelegentlich aus Rache für ihre Flucht Fischerdörfer der Dschungelstämme und Xetoka überfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Tawana hingegen gelten die Naáhn als die Dorfgemeinschaft, welches bei der Flucht von der Großen Schwester von ihnen genommen wurde. Sie nennen die Naáhn deshalb das Volk der Großen Schwester und kein Fest wird in den Dörfern der Tawana gefeiert ohne, dass der gerechte Anteil der Speisen nicht sorgsam und feierlich am Strand abgelegt wird. Meistens, wenn auch nicht immer, ist es am nächsten Morgen nicht mehr da. &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Diskussion:Tawana&amp;diff=20319</id>
		<title>Diskussion:Tawana</title>
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		<updated>2008-10-07T20:00:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Svellttaler: Die Seite wurde neu angelegt: Jo, so freigeben zum feinschliff. Ich bin mir über das Motiv der Flucht nicht ganz sicher, hätten die Tawana ihren glauben absagen und den der Xetoka annehmen müssen...&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Jo, so freigeben zum feinschliff. Ich bin mir über das Motiv der Flucht nicht ganz sicher, hätten die Tawana ihren glauben absagen und den der Xetoka annehmen müssen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Frage ist die Sprache... sprechen sie Mahud oder die Sprache der Xetoker?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Svellttaler</name></author>
		
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