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	<title>AntamarWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_V&amp;diff=38729</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh V</title>
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		<updated>2009-04-17T21:38:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh V&lt;br /&gt;
  | untertitel=Vorwärts, wir maschieren zurück!&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=851&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorwärts, wir maschieren zurück!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bienen summen am Wegesrand, fliegen von einer leuchtenden Blüte zur nächsten. Obwohl früh am Tage versprüht die Morgensonne schon soviel Wärme das es sicherlich ein recht heißer Sommertag wird. Noch halten sich über Bachläufen und Niederungen Nebelspuren, glänzt im Schatten noch Tau auf Blättern und Gräsern. Hoch in der Luft zieht ein Bussard seine Kreise auf der Jagd nach Kleintieren die ihrerseits wiederum auf der Suche nach Futter durch die Wiesen und Felder streifen.&lt;br /&gt;
Der Wiesenweg zieht sich sanft einem Hügel hinab in ein kleines Wäldchen dessen Bäume kühle versprechen während die Sonne am Himmel weiter aufwärts strebt. Das Hämmern eines Spechtes ist zu hören, Vögel zwitschern in den Wipfeln. Drei Wanderer tauchen gerade in den Schatten des Waldes ein. Einer von ihnen trägt einen Anderthalbhänder in einem Gurt auf den Rücken geschnallt, ein anderer seinen Langbogen über der Schulter, der dritte stützt sich beim Gehen mit einem hübsch geschnitzten Wanderstab. Sie folgen einem Weg den sie schon vor einigen Tagen gegangen sind, in gegensätzlicher Richtung. Reden tun sie nicht viel, schreiten rasch und zielgerichtet aus, doch an jedem Schritt ist ihre Entschlossenheit klar ersichtlich. Einem Abenteuer geht es entgegen, einem das ihnen vieleicht viel Gold und Beute bescheren wird. Vieleicht auch Kampf und Tot, aber wirklich nur wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. Schließlich riskiert nur ein Idiot ein gebrochenes Bein um einen süßen Apfel zu erhaschen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt die sie an diesem Morgen verlassen haben kommt ein Magier und Beschwörer in seinen Bemühungen ebenfalls ein gutes Stück voran. Über die Natur dieses Artefaktes seiner Begierde konnte er noch keine Informationen finden, doch hat er einen guten Hinweis gefunden um den Namen des Dämonen zu erfahren. Hat er den Dämonen, dann hat er auch, so gut wie, das Artefakt. Von daher ist die Natur dieses Objekts erstmal zweitrangig, das wird sich dann schon zeigen. Zu wissen das es magisch ist und bewacht wird reicht vorerst völlig aus. Alles weitere wird sich zeigen. Sobald sein heutiger Dienst beendet ist will er sich in seine Räumlichkeiten zurückziehen, sich dort in Trance versetzen um an einen merkwürdigen Ort in einer anderen Dimension zu gelangen an dem er, wie er erfahren hat, ein Buch ersteigern kann das ihm den fehlenden Namen liefern wird. Gerade ist er damit beschäftigt Pfeffer in die Belohnungshappen seines Arbeitgebers zu präparieren. Wie er herausgefunden hat benutzt er diese Happen zum Abrichten von Haustieren wenn er angeblich auf Krankenbesuche seiner sogenannten Patienten ist. Mit leisem, hinterhältigen Kichern nimmt er sich den nächsten Happen vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dumpf klingen die Schritte auf dem Waldpfad. Dämmrig, kühl und Still ist es geworden seit dem sie tiefer in den Wald eingedrungen sind, kaum das mal ein Lichtstrahl bis zum Boden vordringt. Rechts ist zwischen den Bäumen ein weiterer Pfad zu erkennen der gute 10 Schritt voraus ihren Pfad kreuzt. Doch von links ist plötzlich ein komisches Geräusch zu hören, es ist als ob der Waldboden beben würde, dazu eine Art Schrei der immer lauter wird: &amp;quot; Hhhaaaaaaaa.........!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun stehen sie an der Kreuzung und blicken nach links von wo die Geräusche kommen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ein komisches Wesen taucht in vollem Gallopp zwischen den Bäumen auf, mit stampfenden Beinen, einem merkwürdigen Horn auf der Nase, lange zotteln hängen vom Rücken herab und flattern hinterher. Das scheint aber nicht das einzige zu sein was flattert, denn am Horn ist ein Lederriemen erkennbar, an diesem Riemen, flatternd wie die Zotteln, hängt ein brüllendes, bärtiges Wesen:&amp;quot;Aaaaaaaaaaaaaaa.......!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit mächtigem Donnern ist diese seltsame Erscheinung vorbeigerauscht, die Geräusche werden wieder leiser. Aus der Ferne hört man noch:&amp;quot; Aaaaaaaaallllllllllllt !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdenklich blickt Alrik dem was da gerade vorbeigerauscht ist hinterher, dreht dann kurz den Kopf zu Alrik der etwas hinter ihm steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du eine Ahnung was das gerade für ein komisches Viech war ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann schaut er wieder den Pfad entlang, doch dort ist nichts mehr zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja,&amp;quot; hört er Alrik hinter sich antworten:&amp;quot; Das war ein Zwerg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik runzelt die Stirn, überlegt kurz ob er sagen soll das er eigentlich das andere Viech meinte, entscheidet sich dann aber dagegen und zuckt nur mit den Achseln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unverdrossen setzen die drei ihren Weg fort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr erstes Lager des neuen Abenteuers schlagen sie im Wald auf. Während Alrik gemütlich am Lagerfeuer eine Pfeife raucht hat Alrik sein Buch zur Seite gelegt und schnitzt an einem Stück Holz herum das wohl mal eine Figur werden soll. Derweil ist Alrik damit beschäftigt zu versuchen einem Käfer irgendwelche Tricks beizubringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am folgenden Tag geht es munter weiter quer durch Lunasadh. Natürlich gilt der vor kurzer Zeit in Gegenrichtung gegangene Weg als Leitschnur, doch, da dieser ja weitesgehend bekannt ist, kann er dort wo man sich sicher ist abgekürzt oder schwierige Stellen umgangen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil schlägt in einem tiefen Wald unter einem einsamen Baum ein Käfer pausenlos Purzelbäume und wird in wenigen Tagen an Unterernährung, Überanstrengung und völliger Orientierungslosigkeit eingehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Moor südöstlich der Hauptstadt lassen sie links, oder besser gesagt, rechts liegen und steuern auf einen Punkt westlich Mor Enez zu der markant genug ist ihn wiederzufinden und von dem aus die kleine Gruppe dann direkt den Weg durch jenes Moor zurückverfolgen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über festen Boden wandert es sich einfach leichter und, mangels Kröten und deren Verwandschaften, bleibt der Tagesrythmus in natürlicher Ordnung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich bleiben dabei auch ein paar Goblins und Wölfe auf der Strecke, nämlich zurück und meißt tot.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schwert, Bogen und Stab reichen dafür durchaus. Des Abends wechselt Alrik fleißig zwischen Buchstudium und Schnitzerei hin und her. Die Schnitzerei hat auch ihr gutes, denn so entstehen einige Figürchen die beim Troll durchaus hilfreich sein könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor allem eine geschnitzte Scholle hat gute Aussichten den spielenden Troll länger zu beschäftigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 2 bis 3 weiteren Tagesreisen gelangen die drei an die westliche Grenze des großen Moores in Lunasadh, an den markanten Punkt, einem Felsen, an dem sie schon einmal gelangt waren. Von diesen Punkt an geht die Wald- und Wiesenreiche Landschaft allmählich ins Mor Enez über. Der Boden wird insgesamt feuchter, die Vegetation ändert sich, Wasserstellen werden häufiger. Das Zirpen von Grillen und Eulenrufe am Abend und in der Nacht wird immer mehr durch das lästige Gequake der Frösche und Kröten ersetzt. Da sie sich aber mittlerweile etwas daran gewöhnt haben beschließen sie es weiterhin so zu halten des Tags zu wandern und des Nachts zu ruhen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einem weiteren Reisetag ist es schon ausgesprochen sumpfig geworden. So stehen sie gegen Mittag am Rande einer flachen Wassersenke um die sie, wie zuvor, herumgehen wollen. Überall sieht man Grasbüschel und seichte Hügel die aus der Wasserfläche herausragen, was den Eindruck erweckt man könnte, etwa knietief watend, dieses Gewässer durchqueren. Doch, wie sie selbst schon erfahren haben, ist der Grund derart schlammig und tückisch das man an vielen Stellen unversehens bis zur Brust einsinken kann. Und wer weiß, vieleicht an den schlimmsten Stellen sogar noch viel tiefer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie so dastehen und auf die ruhige Wasseroberfläche schauen die in der Sonne glitzert kommt auf einmal darin ein Lederhelm vorbei, oder zumindest der obere Teil eines solchen Helmes. Vor dem Helm steigen dabei immerwieder Luftblasen auf die an der Oberfläche zerplatzen und Töne dabei von sich geben:&amp;quot; ...old...blubb....gold....&lt;br /&gt;
blubb....gol.....blubb...gold....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist denn das ?&amp;quot; wundert sich Alrik, dreht sich dabei leicht zu Alrik um der schräg hinter ihm steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Zwerg....&amp;quot; gibt dieser sofort Auskunft:&amp;quot; Ein singender Zwerg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn wir dem folgen dürften wir vieleicht so einiges nützliches einsammeln können...&amp;quot; sinniert Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oder in ein verlorenes, rostiges Schwert treten...&amp;quot; gibt sein Abenteuerkollege zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gibt es denn keinen magischen Spruch oder Gegenstand mit dem man Metalle im Boden oder unter Wasser finden kann ohne graben zu müssen oder sich nass machen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ein Quatsch,&amp;quot; schnaubt der angesprochene Magierlehrling:&amp;quot; Völlig unrealistischer Blödsinn ! Natürlich gibt es sowas nicht ! Wie sollte das auch mit der Magie vernünftig erklärbar sein ! Du hast vieleicht blöde Ideen. Da merkt man sofort das du keine Ahnung davon hast wie die Magie und die Welt überhaupt funktioniert !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, ist ja schon gut, war ja bloß so ein Gedanke... Ob es andere Welten gibt ? Vieleicht sogar eine wo sowas möglich ist ?&amp;quot; So ganz will Alrik ja mit seinen Gedankengängen nicht locker lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja, vieleicht. Wer weiß das schon, obwohl, ich glaube da nicht daran. Und wenn es denn eine andere Welt gäbe, dann gelten da bestimmt die gleichen Bedingungen wie in unserer. Also ginge das da auch nicht. Metall und Magie verträgt sich nunmal nicht. Da führt kein Weg dran vorbei !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;quot;Also ich habe einmal jemand erzählen gehört es gäbe in dem Universum in dem sich unsere Welt befindet sowohl sichtbare als auch dunkle Materie und Energie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir würden in der sichtbaren leben, aber die dunkle würde im Universum überwiegen. Dabei könnten wir die dunkle Materie und Energie gar nicht sehen, aber er wüßte das es Bereiche gibt mit mehr und mit weniger dunkler Energie und Materie. Aber wir wüßten gar nicht ob wir in einem Bereich mit mehr oder mit weniger davon leben. Und, wenn sich das ändern würde, was sich denn dann für uns in unserer Welt dabei ändern würde....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papperlapapp, wenn ich dir mit meinem Stab was über den Schädel ziehe siehst du auch gleich ganz dunkle Materie ! Dunkle Energie ! Und Nachts scheint natürlich eine schwarze Sonne ! Ihr solltet mal ein Buch lesen zur Abwechslung !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden anderen zucken mit den Schultern. Ihr Magus muß es ja wissen, der ist ja viel belesener wie sie. Also verlassen sie sich auf seine Worte und lassen damit das Thema auf sich beruhen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach diesem kleinen philosophischen Exkurs setzen sie ihren körperlichen wieder fort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;1, 2, 3, Meins ! Hurra !&amp;quot; Ein etwa 15 Jähriger Bengel springt von seinem gefederten Bürostuhl auf und tanzt vor dem Schreibtisch herum. Auf dem hell erleuchteten Monitor kann man in großen roten Lettern &amp;quot;Abenteurer &amp;amp; Ordenskrieger&amp;quot; lesen, darunter viel geschriebenes das man aber nicht mehr deutlich lesen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Steffen ! Abendessen ist fertig !&amp;quot; ruft eine Frauenstimme von irgendwo ausserhalb des Raumes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Komme gleich !&amp;quot; ruft jener Steffen zurück, schaltet schnell den Monitor ab und huscht dann aus den Raum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo anders, in einer anderen Welt, schüttelt ein älterer Herr in Roben die Trance von sich ab, hebt den Kopf, schüttelt ihn um ihn wieder frei zu machen und sich wieder der Realität bewußt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er sitzt an einem Tisch. Ach ja, er ist ja noch bei der Arbeit, beim sogenannten Heiler. Der wiedermal auf Hausbesuch unterwegs ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt muß er aber zusehen das er die Gelegenheit noch schnell ausnutzt bevor er wieder zurück ist. Gold ! Einen ganzen Haufen Gold braucht er jetzt um das ersteigerte Buch auch bezahlen zu können. Heute soll es noch geliefert werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Systematisch beginnt er die Räume seines Arbeitgebers zu durchsuchen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Gerade ist er dabei die Dosen und Vasen aus den oberen Regalen auf ihren Inhalt hin zu erforschen als es an der Türe klopft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Magier setzt seine Unschuldsmiene auf, streicht sich rasch noch die Robe glatt und ruft &amp;quot;Herein !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein dicklicher Mann in teuren Gewändern mit einem Topf unter dem Arm betritt schüchtern das Behandlungszimmer, nickt kurz zur Begrüßung. Irgendwie verlegen schaut er sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist Frau Ärsthälfä zu sprechen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es gibt keine Frau Ärsthälfä. Aber vieleicht kann ich ja behilflich sein ? Ich bin der Assistent des Medicus. Bestimmt kann ich ihnen weiterhelfen...&amp;quot; Ganz Höflichkeit und Zuvorkommen rückt der Magier einen Stuhl einladend zurecht. &amp;quot;Wo tut es denn weh ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schüchtern nimmt der Besucher platz, setzt sich den Topf auf den Schoß, zögert etwas um die rechten Worte zu finden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja wissen sie, es geht ja nicht um mich. Es geht ja gerade um den Herrn Medicus. Örgeson übrigens mein Name.&amp;quot; Er steht kurz auf um sich zu verbeugen, setzt sich dann wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Medicus ist auf Hausbesuch werter Örgeson. Ich weiß nicht wie lange er noch fort ist, da müssen sie schon mit mir vorlieb nehmen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Öh, ja, ich weiß das der Herr Medicus auf Hausbesuch ist, war. Bei mir war er ja...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach ?&amp;quot; jetzt zieht sich der Aushilfsmedicusmagier doch auch einen Stuhl heran und setzt sich zu dem Herrn an den Tisch. &amp;quot;Ja und ? Wo ist er denn jetzt ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herr Örgeson stellt den Topf auf den Tisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit gerunzelter Stirn kratzt sich der Magier hinter dem Ohr:&amp;quot; Also so recht versteh ich noch nicht worum es geht...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wissen sie,&amp;quot; beginnt der dickliche, wohl vermögende Mann zu erklären:&amp;quot; Ich hatte mir doch diesen kleinen Drachen zugelegt den der Herr Ärsthälfä mir abrichten sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun, wie soll ich es sagen.... also heute hat der Drache zum erstenmal richtig auf das Kommando *Sitz* gehört. Naja, und kurz darauf mußte er, also der Drache, ganz plötzlich ganz heftig niesen... naja, also und dann....&amp;quot; Mit einer äusserst verlegenen Geste weist er mit seiner rechten auf den Topf. &amp;quot;An wen zahle ich denn jetzt den Schadensersatz ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur ganz kurz nachdenkend trommelt der Robenträger mit den Fingern seiner linken Hand auf dem Deckel des Topfes herum, räuspert sich:&amp;quot; Ja dann.... Friede seiner Asche...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr die drei sich dem Tor des Wächtertrolls nähern desto langsamer schreiten sie voran. Eine Tagesreise vieleicht noch, dann sind sie wieder dort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube so langsam brauchen wir einen Plan was wir mit dem Troll denn machen...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemütlich und nachdenklich schlendern die drei nun nebenher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also, kämpfen sag ich mal scheidet wohl aus...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen beiden nicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also irgendwie mag ich ihn ja...&amp;quot; Gibt Alrik leise murmelnd zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen beiden nicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Irgendwie müßten wir ihn überlisten um uns da ordentlich umsehen zu können...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen beiden nicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik tippt sich an die Stirn:&amp;quot; Ich glaube ich habe da eine Idee... ihr müßt nur mitmachen... werdet schon sehen...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder nicken die beiden anderen, dann beschleunigen die drei wieder ihre Schritte und halten schonmal Ausschau nach einer geeigneten Stelle für ihr letztes Nachtlager vor dem großen Abenteuer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil wechselt in der Hauptstadt Lunasadhs ein seltenes Buch, ein Verzeichnis der bekannten Dämonen, den Besitzer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_V&amp;diff=38718</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh V</title>
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		<updated>2009-04-17T11:36:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh V&lt;br /&gt;
  | untertitel=Vorwärts, wir maschieren zurück!&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=851&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
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  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
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  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorwärts, wir maschieren zurück!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bienen summen am Wegesrand, fliegen von einer leuchtenden Blüte zur nächsten. Obwohl früh am Tage versprüht die Morgensonne schon soviel Wärme das es sicherlich ein recht heißer Sommertag wird. Noch halten sich über Bachläufen und Niederungen Nebelspuren, glänzt im Schatten noch Tau auf Blättern und Gräsern. Hoch in der Luft zieht ein Bussard seine Kreise auf der Jagd nach Kleintieren die ihrerseits wiederum auf der Suche nach Futter durch die Wiesen und Felder streifen.&lt;br /&gt;
Der Wiesenweg zieht sich sanft einem Hügel hinab in ein kleines Wäldchen dessen Bäume kühle versprechen während die Sonne am Himmel weiter aufwärts strebt. Das Hämmern eines Spechtes ist zu hören, Vögel zwitschern in den Wipfeln. Drei Wanderer tauchen gerade in den Schatten des Waldes ein. Einer von ihnen trägt einen Anderthalbhänder in einem Gurt auf den Rücken geschnallt, ein anderer seinen Langbogen über der Schulter, der dritte stützt sich beim Gehen mit einem hübsch geschnitzten Wanderstab. Sie folgen einem Weg den sie schon vor einigen Tagen gegangen sind, in gegensätzlicher Richtung. Reden tun sie nicht viel, schreiten rasch und zielgerichtet aus, doch an jedem Schritt ist ihre Entschlossenheit klar ersichtlich. Einem Abenteuer geht es entgegen, einem das ihnen vieleicht viel Gold und Beute bescheren wird. Vieleicht auch Kampf und Tot, aber wirklich nur wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. Schließlich riskiert nur ein Idiot ein gebrochenes Bein um einen süßen Apfel zu erhaschen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt die sie an diesem Morgen verlassen haben kommt ein Magier und Beschwörer in seinen Bemühungen ebenfalls ein gutes Stück voran. Über die Natur dieses Artefaktes seiner Begierde konnte er noch keine Informationen finden, doch hat er einen guten Hinweis gefunden um den Namen des Dämonen zu erfahren. Hat er den Dämonen, dann hat er auch, so gut wie, das Artefakt. Von daher ist die Natur dieses Objekts erstmal zweitrangig, das wird sich dann schon zeigen. Zu wissen das es magisch ist und bewacht wird reicht vorerst völlig aus. Alles weitere wird sich zeigen. Sobald sein heutiger Dienst beendet ist will er sich in seine Räumlichkeiten zurückziehen, sich dort in Trance versetzen um an einen merkwürdigen Ort in einer anderen Dimension zu gelangen an dem er, wie er erfahren hat, ein Buch ersteigern kann das ihm den fehlenden Namen liefern wird. Gerade ist er damit beschäftigt Pfeffer in die Belohnungshappen seines Arbeitgebers zu präparieren. Wie er herausgefunden hat benutzt er diese Happen zum Abrichten von Haustieren wenn er angeblich auf Krankenbesuche seiner sogenannten Patienten ist. Mit leisem, hinterhältigen Kichern nimmt er sich den nächsten Happen vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dumpf klingen die Schritte auf dem Waldpfad. Dämmrig, kühl und Still ist es geworden seit dem sie tiefer in den Wald eingedrungen sind, kaum das mal ein Lichtstrahl bis zum Boden vordringt. Rechts ist zwischen den Bäumen ein weiterer Pfad zu erkennen der gute 10 Schritt voraus ihren Pfad kreuzt. Doch von links ist plötzlich ein komisches Geräusch zu hören, es ist als ob der Waldboden beben würde, dazu eine Art Schrei der immer lauter wird: &amp;quot; Hhhaaaaaaaa.........!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun stehen sie an der Kreuzung und blicken nach links von wo die Geräusche kommen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ein komisches Wesen taucht in vollem Gallopp zwischen den Bäumen auf, mit stampfenden Beinen, einem merkwürdigen Horn auf der Nase, lange zotteln hängen vom Rücken herab und flattern hinterher. Das scheint aber nicht das einzige zu sein was flattert, denn am Horn ist ein Lederriemen erkennbar, an diesem Riemen, flatternd wie die Zotteln, hängt ein brüllendes, bärtiges Wesen:&amp;quot;Aaaaaaaaaaaaaaa.......!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit mächtigem Donnern ist diese seltsame Erscheinung vorbeigerauscht, die Geräusche werden wieder leiser. Aus der Ferne hört man noch:&amp;quot; Aaaaaaaaallllllllllllt !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdenklich blickt Alrik dem was da gerade vorbeigerauscht ist hinterher, dreht dann kurz den Kopf zu Alrik der etwas hinter ihm steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du eine Ahnung was das gerade für ein komisches Viech war ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann schaut er wieder den Pfad entlang, doch dort ist nichts mehr zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja,&amp;quot; hört er Alrik hinter sich antworten:&amp;quot; Das war ein Zwerg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik runzelt die Stirn, überlegt kurz ob er sagen soll das er eigentlich das andere Viech meinte, entscheidet sich dann aber dagegen und zuckt nur mit den Achseln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unverdrossen setzen die drei ihren Weg fort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr erstes Lager des neuen Abenteuers schlagen sie im Wald auf. Während Alrik gemütlich am Lagerfeuer eine Pfeife raucht hat Alrik sein Buch zur Seite gelegt und schnitzt an einem Stück Holz herum das wohl mal eine Figur werden soll. Derweil ist Alrik damit beschäftigt zu versuchen einem Käfer irgendwelche Tricks beizubringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am folgenden Tag geht es munter weiter quer durch Lunasadh. Natürlich gilt der vor kurzer Zeit in Gegenrichtung gegangene Weg als Leitschnur, doch, da dieser ja weitesgehend bekannt ist, kann er dort wo man sich sicher ist abgekürzt oder schwierige Stellen umgangen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil schlägt in einem tiefen Wald unter einem einsamen Baum ein Käfer pausenlos Purzelbäume und wird in wenigen Tagen an Unterernährung, Überanstrengung und völliger Orientierungslosigkeit eingehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Moor südöstlich der Hauptstadt lassen sie links, oder besser gesagt, rechts liegen und steuern auf einen Punkt westlich Mor Enez zu der markant genug ist ihn wiederzufinden und von dem aus die kleine Gruppe dann direkt den Weg durch jenes Moor zurückverfolgen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über festen Boden wandert es sich einfach leichter und, mangels Kröten und deren Verwandschaften, bleibt der Tagesrythmus in natürlicher Ordnung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich bleiben dabei auch ein paar Goblins und Wölfe auf der Strecke, nämlich zurück und meißt tot.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schwert, Bogen und Stab reichen dafür durchaus. Des Abends wechselt Alrik fleißig zwischen Buchstudium und Schnitzerei hin und her. Die Schnitzerei hat auch ihr gutes, denn so entstehen einige Figürchen die beim Troll durchaus hilfreich sein könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor allem eine geschnitzte Scholle hat gute Aussichten den spielenden Troll länger zu beschäftigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 2 bis 3 weiteren Tagesreisen gelangen die drei an die westliche Grenze des großen Moores in Lunasadh, an den markanten Punkt, einem Felsen, an dem sie schon einmal gelangt waren. Von diesen Punkt an geht die Wald- und Wiesenreiche Landschaft allmählich ins Mor Enez über. Der Boden wird insgesamt feuchter, die Vegetation ändert sich, Wasserstellen werden häufiger. Das Zirpen von Grillen und Eulenrufe am Abend und in der Nacht wird immer mehr durch das lästige Gequake der Frösche und Kröten ersetzt. Da sie sich aber mittlerweile etwas daran gewöhnt haben beschließen sie es weiterhin so zu halten des Tags zu wandern und des Nachts zu ruhen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einem weiteren Reisetag ist es schon ausgesprochen sumpfig geworden. So stehen sie gegen Mittag am Rande einer flachen Wassersenke um die sie, wie zuvor, herumgehen wollen. Überall sieht man Grasbüschel und seichte Hügel die aus der Wasserfläche herausragen, was den Eindruck erweckt man könnte, etwa knietief watend, dieses Gewässer durchqueren. Doch, wie sie selbst schon erfahren haben, ist der Grund derart schlammig und tückisch das man an vielen Stellen unversehens bis zur Brust einsinken kann. Und wer weiß, vieleicht an den schlimmsten Stellen sogar noch viel tiefer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie so dastehen und auf die ruhige Wasseroberfläche schauen die in der Sonne glitzert kommt auf einmal darin ein Lederhelm vorbei, oder zumindest der obere Teil eines solchen Helmes. Vor dem Helm steigen dabei immerwieder Luftblasen auf die an der Oberfläche zerplatzen und Töne dabei von sich geben:&amp;quot; ...old...blubb....gold....&lt;br /&gt;
blubb....gol.....blubb...gold....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist denn das ?&amp;quot; wundert sich Alrik, dreht sich dabei leicht zu Alrik um der schräg hinter ihm steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Zwerg....&amp;quot; gibt dieser sofort Auskunft:&amp;quot; Ein singender Zwerg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn wir dem folgen dürften wir vieleicht so einiges nützliches einsammeln können...&amp;quot; sinniert Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oder in ein verlorenes, rostiges Schwert treten...&amp;quot; gibt sein Abenteuerkollege zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gibt es denn keinen magischen Spruch oder Gegenstand mit dem man Metalle im Boden oder unter Wasser finden kann ohne graben zu müssen oder sich nass machen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ein Quatsch,&amp;quot; schnaubt der angesprochene Magierlehrling:&amp;quot; Völlig unrealistischer Blödsinn ! Natürlich gibt es sowas nicht ! Wie sollte das auch mit der Magie vernünftig erklärbar sein ! Du hast vieleicht blöde Ideen. Da merkt man sofort das du keine Ahnung davon hast wie die Magie und die Welt überhaupt funktioniert !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, ist ja schon gut, war ja bloß so ein Gedanke... Ob es andere Welten gibt ? Vieleicht sogar eine wo sowas möglich ist ?&amp;quot; So ganz will Alrik ja mit seinen Gedankengängen nicht locker lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja, vieleicht. Wer weiß das schon, obwohl, ich glaube da nicht daran. Und wenn es denn eine andere Welt gäbe, dann gelten da bestimmt die gleichen Bedingungen wie in unserer. Also ginge das da auch nicht. Metall und Magie verträgt sich nunmal nicht. Da führt kein Weg dran vorbei !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;quot;Also ich habe einmal jemand erzählen gehört es gäbe in dem Universum in dem sich unsere Welt befindet sowohl sichtbare als auch dunkle Materie und Energie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir würden in der sichtbaren leben, aber die dunkle würde im Universum überwiegen. Dabei könnten wir die dunkle Materie und Energie gar nicht sehen, aber er wüßte das es Bereiche gibt mit mehr und mit weniger dunkler Energie und Materie. Aber wir wüßten gar nicht ob wir in einem Bereich mit mehr oder mit weniger davon leben. Und, wenn sich das ändern würde, was sich denn dann für uns in unserer Welt dabei ändern würde....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papperlapapp, wenn ich dir mit meinem Stab was über den Schädel ziehe siehst du auch gleich ganz dunkle Materie ! Dunkle Energie ! Und Nachts scheint natürlich eine schwarze Sonne ! Ihr solltet mal ein Buch lesen zur Abwechslung !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden anderen zucken mit den Schultern. Ihr Magus muß es ja wissen, der ist ja viel belesener wie sie. Also verlassen sie sich auf seine Worte und lassen damit das Thema auf sich beruhen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach diesem kleinen philosophischen Exkurs setzen sie ihren körperlichen wieder fort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;1, 2, 3, Meins ! Hurra !&amp;quot; Ein etwa 15 Jähriger Bengel springt von seinem gefederten Bürostuhl auf und tanzt vor dem Schreibtisch herum. Auf dem hell erleuchteten Monitor kann man in großen roten Lettern &amp;quot;Abenteurer &amp;amp; Ordenskrieger&amp;quot; lesen, darunter viel geschriebenes das man aber nicht mehr deutlich lesen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Steffen ! Abendessen ist fertig !&amp;quot; ruft eine Frauenstimme von irgendwo ausserhalb des Raumes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Komme gleich !&amp;quot; ruft jener Steffen zurück, schaltet schnell den Monitor ab und huscht dann aus den Raum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo anders, in einer anderen Welt, schüttelt ein älterer Herr in Roben die Trance von sich ab, hebt den Kopf, schüttelt ihn um ihn wieder frei zu machen und sich wieder der Realität bewußt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er sitzt an einem Tisch. Ach ja, er ist ja noch bei der Arbeit, beim sogenannten Heiler. Der wiedermal auf Hausbesuch unterwegs ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt muß er aber zusehen das er die Gelegenheit noch schnell ausnutzt bevor er wieder zurück ist. Gold ! Einen ganzen Haufen Gold braucht er jetzt um das ersteigerte Buch auch bezahlen zu können. Heute soll es noch geliefert werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Systematisch beginnt er die Räume seines Arbeitgebers zu durchsuchen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Gerade ist er dabei die Dosen und Vasen aus den oberen Regalen auf ihren Inhalt hin zu erforschen als es an der Türe klopft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Magier setzt seine Unschuldsmiene auf, streicht sich rasch noch die Robe glatt und ruft &amp;quot;Herein !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein dicklicher Mann in teuren Gewändern mit einem Topf unter dem Arm betritt schüchtern das Behandlungszimmer, nickt kurz zur Begrüßung. Irgendwie verlegen schaut er sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist Frau Ärsthälfä zu sprechen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es gibt keine Frau Ärsthälfä. Aber vieleicht kann ich ja behilflich sein ? Ich bin der Assistent des Medicus. Bestimmt kann ich ihnen weiterhelfen...&amp;quot; Ganz Höflichkeit und Zuvorkommen rückt der Magier einen Stuhl einladend zurecht. &amp;quot;Wo tut es denn weh ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schüchtern nimmt der Besucher platz, setzt sich den Topf auf den Schoß, zögert etwas um die rechten Worte zu finden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja wissen sie, es geht ja nicht um mich. Es geht ja gerade um den Herrn Medicus. Örgeson übrigens mein Name.&amp;quot; Er steht kurz auf um sich zu verbeugen, setzt sich dann wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Medicus ist auf Hausbesuch werter Örgeson. Ich weiß nicht wie lange er noch fort ist, da müssen sie schon mit mir vorlieb nehmen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Öh, ja, ich weiß das der Herr Medicus auf Hausbesuch ist, war. Bei mir war er ja...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach ?&amp;quot; jetzt zieht sich der Aushilfsmedicusmagier doch auch einen Stuhl heran und setzt sich zu dem Herrn an den Tisch. &amp;quot;Ja und ? Wo ist er denn jetzt ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herr Örgeson stellt den Topf auf den Tisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit gerunzelter Stirn kratzt sich der Magier hinter dem Ohr:&amp;quot; Also so recht versteh ich noch nicht worum es geht...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wissen sie,&amp;quot; beginnt der dickliche, wohl vermögende Mann zu erklären:&amp;quot; Ich hatte mir doch diesen kleinen Drachen zugelegt den der Herr Ärsthälfä mir abrichten sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun, wie soll ich es sagen.... also heute hat der Drache zum erstenmal richtig auf das Kommando *Sitz* gehört. Naja, und kurz darauf mußte er, also der Drache, ganz plötzlich ganz heftig niesen... naja, also und dann....&amp;quot; Mit einer äusserst verlegenen Geste weist er mit seiner rechten auf den Topf. &amp;quot;An wen zahle ich denn jetzt den Schadensersatz ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur ganz kurz nachdenkend trommelt der Robenträger mit den Fingern seiner linken Hand auf dem Deckel des Topfes herum, räuspert sich:&amp;quot; Ja dann.... Friede seiner Asche...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr die drei sich dem Tor des Wächtertrolls nähern desto langsamer schreiten sie voran. Eine Tagesreise vieleicht noch, dann sind sie wieder dort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube so langsam brauchen wir einen Plan was wir mit dem Troll denn machen...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemütlich und nachdenklich schlendern die drei nun nebenher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also, kämpfen sag ich mal scheidet wohl aus...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen beiden nicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also irgendwie mag ich ihn ja...&amp;quot; Gibt Alrik leise murmelnd zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen beiden nicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Irgendwie müßten wir ihn überlisten um uns da ordentlich umsehen zu können...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen beiden nicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik tippt sich an die Stirn:&amp;quot; Ich glaube ich habe da eine Idee... ihr müßt nur mitmachen... werdet schon sehen...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder nicken die beiden anderen, dann beschleunigen die drei wieder ihre Schritte und halten schonmal Ausschau nach einer geeigneten Stelle für ihr letztes Nachtlager vor dem großen Abenteuer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_V&amp;diff=38105</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh V</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_V&amp;diff=38105"/>
		<updated>2009-04-07T18:15:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh V&lt;br /&gt;
  | untertitel=Vorwärts, wir maschieren zurück!&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=851&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorwärts, wir maschieren zurück!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bienen summen am Wegesrand, fliegen von einer leuchtenden Blüte zur nächsten. Obwohl früh am Tage versprüht die Morgensonne schon soviel Wärme das es sicherlich ein recht heißer Sommertag wird. Noch halten sich über Bachläufen und Niederungen Nebelspuren, glänzt im Schatten noch Tau auf Blättern und Gräsern. Hoch in der Luft zieht ein Bussard seine Kreise auf der Jagd nach Kleintieren die ihrerseits wiederum auf der Suche nach Futter durch die Wiesen und Felder streifen.&lt;br /&gt;
Der Wiesenweg zieht sich sanft einem Hügel hinab in ein kleines Wäldchen dessen Bäume kühle versprechen während die Sonne am Himmel weiter aufwärts strebt. Das Hämmern eines Spechtes ist zu hören, Vögel zwitschern in den Wipfeln. Drei Wanderer tauchen gerade in den Schatten des Waldes ein. Einer von ihnen trägt einen Anderthalbhänder in einem Gurt auf den Rücken geschnallt, ein anderer seinen Langbogen über der Schulter, der dritte stützt sich beim Gehen mit einem hübsch geschnitzten Wanderstab. Sie folgen einem Weg den sie schon vor einigen Tagen gegangen sind, in gegensätzlicher Richtung. Reden tun sie nicht viel, schreiten rasch und zielgerichtet aus, doch an jedem Schritt ist ihre Entschlossenheit klar ersichtlich. Einem Abenteuer geht es entgegen, einem das ihnen vieleicht viel Gold und Beute bescheren wird. Vieleicht auch Kampf und Tot, aber wirklich nur wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. Schließlich riskiert nur ein Idiot ein gebrochenes Bein um einen süßen Apfel zu erhaschen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt die sie an diesem Morgen verlassen haben kommt ein Magier und Beschwörer in seinen Bemühungen ebenfalls ein gutes Stück voran. Über die Natur dieses Artefaktes seiner Begierde konnte er noch keine Informationen finden, doch hat er einen guten Hinweis gefunden um den Namen des Dämonen zu erfahren. Hat er den Dämonen, dann hat er auch, so gut wie, das Artefakt. Von daher ist die Natur dieses Objekts erstmal zweitrangig, das wird sich dann schon zeigen. Zu wissen das es magisch ist und bewacht wird reicht vorerst völlig aus. Alles weitere wird sich zeigen. Sobald sein heutiger Dienst beendet ist will er sich in seine Räumlichkeiten zurückziehen, sich dort in Trance versetzen um an einen merkwürdigen Ort in einer anderen Dimension zu gelangen an dem er, wie er erfahren hat, ein Buch ersteigern kann das ihm den fehlenden Namen liefern wird. Gerade ist er damit beschäftigt Pfeffer in die Belohnungshappen seines Arbeitgebers zu präparieren. Wie er herausgefunden hat benutzt er diese Happen zum Abrichten von Haustieren wenn er angeblich auf Krankenbesuche seiner sogenannten Patienten ist. Mit leisem, hinterhältigen Kichern nimmt er sich den nächsten Happen vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dumpf klingen die Schritte auf dem Waldpfad. Dämmrig, kühl und Still ist es geworden seit dem sie tiefer in den Wald eingedrungen sind, kaum das mal ein Lichtstrahl bis zum Boden vordringt. Rechts ist zwischen den Bäumen ein weiterer Pfad zu erkennen der gute 10 Schritt voraus ihren Pfad kreuzt. Doch von links ist plötzlich ein komisches Geräusch zu hören, es ist als ob der Waldboden beben würde, dazu eine Art Schrei der immer lauter wird: &amp;quot; Hhhaaaaaaaa.........!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun stehen sie an der Kreuzung und blicken nach links von wo die Geräusche kommen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ein komisches Wesen taucht in vollem Gallopp zwischen den Bäumen auf, mit stampfenden Beinen, einem merkwürdigen Horn auf der Nase, lange zotteln hängen vom Rücken herab und flattern hinterher. Das scheint aber nicht das einzige zu sein was flattert, denn am Horn ist ein Lederriemen erkennbar, an diesem Riemen, flatternd wie die Zotteln, hängt ein brüllendes, bärtiges Wesen:&amp;quot;Aaaaaaaaaaaaaaa.......!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit mächtigem Donnern ist diese seltsame Erscheinung vorbeigerauscht, die Geräusche werden wieder leiser. Aus der Ferne hört man noch:&amp;quot; Aaaaaaaaallllllllllllt !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdenklich blickt Alrik dem was da gerade vorbeigerauscht ist hinterher, dreht dann kurz den Kopf zu Alrik der etwas hinter ihm steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du eine Ahnung was das gerade für ein komisches Viech war ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann schaut er wieder den Pfad entlang, doch dort ist nichts mehr zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja,&amp;quot; hört er Alrik hinter sich antworten:&amp;quot; Das war ein Zwerg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik runzelt die Stirn, überlegt kurz ob er sagen soll das er eigentlich das andere Viech meinte, entscheidet sich dann aber dagegen und zuckt nur mit den Achseln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unverdrossen setzen die drei ihren Weg fort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr erstes Lager des neuen Abenteuers schlagen sie im Wald auf. Während Alrik gemütlich am Lagerfeuer eine Pfeife raucht hat Alrik sein Buch zur Seite gelegt und schnitzt an einem Stück Holz herum das wohl mal eine Figur werden soll. Derweil ist Alrik damit beschäftigt zu versuchen einem Käfer irgendwelche Tricks beizubringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am folgenden Tag geht es munter weiter quer durch Lunasadh. Natürlich gilt der vor kurzer Zeit in Gegenrichtung gegangene Weg als Leitschnur, doch, da dieser ja weitesgehend bekannt ist, kann er dort wo man sich sicher ist abgekürzt oder schwierige Stellen umgangen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil schlägt in einem tiefen Wald unter einem einsamen Baum ein Käfer pausenlos Purzelbäume und wird in wenigen Tagen an Unterernährung, Überanstrengung und völliger Orientierungslosigkeit eingehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Moor südöstlich der Hauptstadt lassen sie links, oder besser gesagt, rechts liegen und steuern auf einen Punkt westlich Mor Enez zu der markant genug ist ihn wiederzufinden und von dem aus die kleine Gruppe dann direkt den Weg durch jenes Moor zurückverfolgen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über festen Boden wandert es sich einfach leichter und, mangels Kröten und deren Verwandschaften, bleibt der Tagesrythmus in natürlicher Ordnung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich bleiben dabei auch ein paar Goblins und Wölfe auf der Strecke, nämlich zurück und meißt tot.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schwert, Bogen und Stab reichen dafür durchaus. Des Abends wechselt Alrik fleißig zwischen Buchstudium und Schnitzerei hin und her. Die Schnitzerei hat auch ihr gutes, denn so entstehen einige Figürchen die beim Troll durchaus hilfreich sein könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor allem eine geschnitzte Scholle hat gute Aussichten den spielenden Troll länger zu beschäftigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 2 bis 3 weiteren Tagesreisen gelangen die drei an die westliche Grenze des großen Moores in Lunasadh, an den markanten Punkt, einem Felsen, an dem sie schon einmal gelangt waren. Von diesen Punkt an geht die Wald- und Wiesenreiche Landschaft allmählich ins Mor Enez über. Der Boden wird insgesamt feuchter, die Vegetation ändert sich, Wasserstellen werden häufiger. Das Zirpen von Grillen und Eulenrufe am Abend und in der Nacht wird immer mehr durch das lästige Gequake der Frösche und Kröten ersetzt. Da sie sich aber mittlerweile etwas daran gewöhnt haben beschließen sie es weiterhin so zu halten des Tags zu wandern und des Nachts zu ruhen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einem weiteren Reisetag ist es schon ausgesprochen sumpfig geworden. So stehen sie gegen Mittag am Rande einer flachen Wassersenke um die sie, wie zuvor, herumgehen wollen. Überall sieht man Grasbüschel und seichte Hügel die aus der Wasserfläche herausragen, was den Eindruck erweckt man könnte, etwa knietief watend, dieses Gewässer durchqueren. Doch, wie sie selbst schon erfahren haben, ist der Grund derart schlammig und tückisch das man an vielen Stellen unversehens bis zur Brust einsinken kann. Und wer weiß, vieleicht an den schlimmsten Stellen sogar noch viel tiefer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie so dastehen und auf die ruhige Wasseroberfläche schauen die in der Sonne glitzert kommt auf einmal darin ein Lederhelm vorbei, oder zumindest der obere Teil eines solchen Helmes. Vor dem Helm steigen dabei immerwieder Luftblasen auf die an der Oberfläche zerplatzen und Töne dabei von sich geben:&amp;quot; ...old...blubb....gold....&lt;br /&gt;
blubb....gol.....blubb...gold....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist denn das ?&amp;quot; wundert sich Alrik, dreht sich dabei leicht zu Alrik um der schräg hinter ihm steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Zwerg....&amp;quot; gibt dieser sofort Auskunft:&amp;quot; Ein singender Zwerg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn wir dem folgen dürften wir vieleicht so einiges nützliches einsammeln können...&amp;quot; sinniert Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oder in ein verlorenes, rostiges Schwert treten...&amp;quot; gibt sein Abenteuerkollege zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gibt es denn keinen magischen Spruch oder Gegenstand mit dem man Metalle im Boden oder unter Wasser finden kann ohne graben zu müssen oder sich nass machen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ein Quatsch,&amp;quot; schnaubt der angesprochene Magierlehrling:&amp;quot; Völlig unrealistischer Blödsinn ! Natürlich gibt es sowas nicht ! Wie sollte das auch mit der Magie vernünftig erklärbar sein ! Du hast vieleicht blöde Ideen. Da merkt man sofort das du keine Ahnung davon hast wie die Magie und die Welt überhaupt funktioniert !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, ist ja schon gut, war ja bloß so ein Gedanke... Ob es andere Welten gibt ? Vieleicht sogar eine wo sowas möglich ist ?&amp;quot; So ganz will Alrik ja mit seinen Gedankengängen nicht locker lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja, vieleicht. Wer weiß das schon, obwohl, ich glaube da nicht daran. Und wenn es denn eine andere Welt gäbe, dann gelten da bestimmt die gleichen Bedingungen wie in unserer. Also ginge das da auch nicht. Metall und Magie verträgt sich nunmal nicht. Da führt kein Weg dran vorbei !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;quot;Also ich habe einmal jemand erzählen gehört es gäbe in dem Universum in dem sich unsere Welt befindet sowohl sichtbare als auch dunkle Materie und Energie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir würden in der sichtbaren leben, aber die dunkle würde im Universum überwiegen. Dabei könnten wir die dunkle Materie und Energie gar nicht sehen, aber er wüßte das es Bereiche gibt mit mehr und mit weniger dunkler Energie und Materie. Aber wir wüßten gar nicht ob wir in einem Bereich mit mehr oder mit weniger davon leben. Und, wenn sich das ändern würde, was sich denn dann für uns in unserer Welt dabei ändern würde....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papperlapapp, wenn ich dir mit meinem Stab was über den Schädel ziehe siehst du auch gleich ganz dunkle Materie ! Dunkle Energie ! Und Nachts scheint natürlich eine schwarze Sonne ! Ihr solltet mal ein Buch lesen zur Abwechslung !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden anderen zucken mit den Schultern. Ihr Magus muß es ja wissen, der ist ja viel belesener wie sie. Also verlassen sie sich auf seine Worte und lassen damit das Thema auf sich beruhen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach diesem kleinen philosophischen Exkurs setzen sie ihren körperlichen wieder fort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_V&amp;diff=38104</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh V</title>
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		<updated>2009-04-07T17:56:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh V&lt;br /&gt;
  | untertitel=Vorwärts, wir maschieren zurück!&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=851&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
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  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorwärts, wir maschieren zurück!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bienen summen am Wegesrand, fliegen von einer leuchtenden Blüte zur nächsten. Obwohl früh am Tage versprüht die Morgensonne schon soviel Wärme das es sicherlich ein recht heißer Sommertag wird. Noch halten sich über Bachläufen und Niederungen Nebelspuren, glänzt im Schatten noch Tau auf Blättern und Gräsern. Hoch in der Luft zieht ein Bussard seine Kreise auf der Jagd nach Kleintieren die ihrerseits wiederum auf der Suche nach Futter durch die Wiesen und Felder streifen.&lt;br /&gt;
Der Wiesenweg zieht sich sanft einem Hügel hinab in ein kleines Wäldchen dessen Bäume kühle versprechen während die Sonne am Himmel weiter aufwärts strebt. Das Hämmern eines Spechtes ist zu hören, Vögel zwitschern in den Wipfeln. Drei Wanderer tauchen gerade in den Schatten des Waldes ein. Einer von ihnen trägt einen Anderthalbhänder in einem Gurt auf den Rücken geschnallt, ein anderer seinen Langbogen über der Schulter, der dritte stützt sich beim Gehen mit einem hübsch geschnitzten Wanderstab. Sie folgen einem Weg den sie schon vor einigen Tagen gegangen sind, in gegensätzlicher Richtung. Reden tun sie nicht viel, schreiten rasch und zielgerichtet aus, doch an jedem Schritt ist ihre Entschlossenheit klar ersichtlich. Einem Abenteuer geht es entgegen, einem das ihnen vieleicht viel Gold und Beute bescheren wird. Vieleicht auch Kampf und Tot, aber wirklich nur wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. Schließlich riskiert nur ein Idiot ein gebrochenes Bein um einen süßen Apfel zu erhaschen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt die sie an diesem Morgen verlassen haben kommt ein Magier und Beschwörer in seinen Bemühungen ebenfalls ein gutes Stück voran. Über die Natur dieses Artefaktes seiner Begierde konnte er noch keine Informationen finden, doch hat er einen guten Hinweis gefunden um den Namen des Dämonen zu erfahren. Hat er den Dämonen, dann hat er auch, so gut wie, das Artefakt. Von daher ist die Natur dieses Objekts erstmal zweitrangig, das wird sich dann schon zeigen. Zu wissen das es magisch ist und bewacht wird reicht vorerst völlig aus. Alles weitere wird sich zeigen. Sobald sein heutiger Dienst beendet ist will er sich in seine Räumlichkeiten zurückziehen, sich dort in Trance versetzen um an einen merkwürdigen Ort in einer anderen Dimension zu gelangen an dem er, wie er erfahren hat, ein Buch ersteigern kann das ihm den fehlenden Namen liefern wird. Gerade ist er damit beschäftigt Pfeffer in die Belohnungshappen seines Arbeitgebers zu präparieren. Wie er herausgefunden hat benutzt er diese Happen zum Abrichten von Haustieren wenn er angeblich auf Krankenbesuche seiner sogenannten Patienten ist. Mit leisem, hinterhältigen Kichern nimmt er sich den nächsten Happen vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dumpf klingen die Schritte auf dem Waldpfad. Dämmrig, kühl und Still ist es geworden seit dem sie tiefer in den Wald eingedrungen sind, kaum das mal ein Lichtstrahl bis zum Boden vordringt. Rechts ist zwischen den Bäumen ein weiterer Pfad zu erkennen der gute 10 Schritt voraus ihren Pfad kreuzt. Doch von links ist plötzlich ein komisches Geräusch zu hören, es ist als ob der Waldboden beben würde, dazu eine Art Schrei der immer lauter wird: &amp;quot; Hhhaaaaaaaa.........!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun stehen sie an der Kreuzung und blicken nach links von wo die Geräusche kommen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ein komisches Wesen taucht in vollem Gallopp zwischen den Bäumen auf, mit stampfenden Beinen, einem merkwürdigen Horn auf der Nase, lange zotteln hängen vom Rücken herab und flattern hinterher. Das scheint aber nicht das einzige zu sein was flattert, denn am Horn ist ein Lederriemen erkennbar, an diesem Riemen, flatternd wie die Zotteln, hängt ein brüllendes, bärtiges Wesen:&amp;quot;Aaaaaaaaaaaaaaa.......!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit mächtigem Donnern ist diese seltsame Erscheinung vorbeigerauscht, die Geräusche werden wieder leiser. Aus der Ferne hört man noch:&amp;quot; Aaaaaaaaallllllllllllt !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdenklich blickt Alrik dem was da gerade vorbeigerauscht ist hinterher, dreht dann kurz den Kopf zu Alrik der etwas hinter ihm steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du eine Ahnung was das gerade für ein komisches Viech war ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann schaut er wieder den Pfad entlang, doch dort ist nichts mehr zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja,&amp;quot; hört er Alrik hinter sich antworten:&amp;quot; Das war ein Zwerg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik runzelt die Stirn, überlegt kurz ob er sagen soll das er eigentlich das andere Viech meinte, entscheidet sich dann aber dagegen und zuckt nur mit den Achseln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unverdrossen setzen die drei ihren Weg fort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr erstes Lager des neuen Abenteuers schlagen sie im Wald auf. Während Alrik gemütlich am Lagerfeuer eine Pfeife raucht hat Alrik sein Buch zur Seite gelegt und schnitzt an einem Stück Holz herum das wohl mal eine Figur werden soll. Derweil ist Alrik damit beschäftigt zu versuchen einem Käfer irgendwelche Tricks beizubringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am folgenden Tag geht es munter weiter quer durch Lunasadh. Natürlich gilt der vor kurzer Zeit in Gegenrichtung gegangene Weg als Leitschnur, doch, da dieser ja weitesgehend bekannt ist, kann er dort wo man sich sicher ist abgekürzt oder schwierige Stellen umgangen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil schlägt in einem tiefen Wald unter einem einsamen Baum ein Käfer pausenlos Purzelbäume und wird in wenigen Tagen an Unterernährung, Überanstrengung und völliger Orientierungslosigkeit eingehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Moor südöstlich der Hauptstadt lassen sie links, oder besser gesagt, rechts liegen und steuern auf einen Punkt westlich Mor Enez zu der markant genug ist ihn wiederzufinden und von dem aus die kleine Gruppe dann direkt den Weg durch jenes Moor zurückverfolgen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über festen Boden wandert es sich einfach leichter und, mangels Kröten und deren Verwandschaften, bleibt der Tagesrythmus in natürlicher Ordnung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich bleiben dabei auch ein paar Goblins und Wölfe auf der Strecke, nämlich zurück und meißt tot.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schwert, Bogen und Stab reichen dafür durchaus. Des Abends wechselt Alrik fleißig zwischen Buchstudium und Schnitzerei hin und her. Die Schnitzerei hat auch ihr gutes, denn so entstehen einige Figürchen die beim Troll durchaus hilfreich sein könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor allem eine geschnitzte Scholle hat gute Aussichten den spielenden Troll länger zu beschäftigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 2 bis 3 weiteren Tagesreisen gelangen die drei an die westliche Grenze des großen Moores in Lunasadh, an den markanten Punkt, einem Felsen, an dem sie schon einmal gelangt waren. Von diesen Punkt an geht die Wald- und Wiesenreiche Landschaft allmählich ins Mor Enez über. Der Boden wird insgesamt feuchter, die Vegetation ändert sich, Wasserstellen werden häufiger. Das Zirpen von Grillen und Eulenrufe am Abend und in der Nacht wird immer mehr durch das lästige Gequake der Frösche und Kröten ersetzt. Da sie sich aber mittlerweile etwas daran gewöhnt haben beschließen sie es weiterhin so zu halten des Tags zu wandern und des Nachts zu ruhen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einem weiteren Reisetag ist es schon ausgesprochen sumpfig geworden. So stehen sie gegen Mittag am Rande einer flachen Wassersenke um die sie, wie zuvor, herumgehen wollen. Überall sieht man Grasbüschel und seichte Hügel die aus der Wasserfläche herausragen, was den Eindruck erweckt man könnte, etwa knietief watend, dieses Gewässer durchqueren. Doch, wie sie selbst schon erfahren haben, ist der Grund derart schlammig und tückisch das man an vielen Stellen unversehens bis zur Brust einsinken kann. Und wer weiß, vieleicht an den schlimmsten Stellen sogar noch viel tiefer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie so dastehen und auf die ruhige Wasseroberfläche schauen die in der Sonne glitzert kommt auf einmal darin ein Lederhelm vorbei, oder zumindest der obere Teil eines solchen Helmes. Vor dem Helm steigen dabei immerwieder Luftblasen auf die an der Oberfläche zerplatzen und Töne dabei von sich geben:&amp;quot; ...old...blubb....gold....&lt;br /&gt;
blubb....gol.....blubb...gold....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist denn das ?&amp;quot; wundert sich Alrik, dreht sich dabei leicht zu Alrik um der schräg hinter ihm steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Zwerg....&amp;quot; gibt dieser sofort Auskunft:&amp;quot; Ein singender Zwerg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn wir dem folgen dürften wir vieleicht so einiges nützliches einsammeln können...&amp;quot; sinniert Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oder in ein verlorenes, rostiges Schwert treten...&amp;quot; gibt sein Abenteuerkollege zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gibt es denn keinen magischen Spruch oder Gegenstand mit dem man Metalle im Boden oder unter Wasser finden kann ohne graben zu müssen oder sich nass machen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ein Quatsch,&amp;quot; schnaubt der angesprochene Magierlehrling:&amp;quot; Völlig unrealistischer Blödsinn ! Natürlich gibt es sowas nicht ! Wie sollte das auch mit der Magie vernünftig erklärbar sein ! Du hast vieleicht blöde Ideen. Da merkt man sofort das du keine Ahnung davon hast wie die Magie und die Welt überhaupt funktioniert !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, ist ja schon gut, war ja bloß so ein Gedanke... Ob es andere Welten gibt ? Vieleicht sogar eine wo sowas möglich ist ?&amp;quot; So ganz will Alrik ja mit seinen Gedankengängen nicht locker lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja, vieleicht. Wer weiß das schon, obwohl, ich glaube da nicht daran. Und wenn es denn eine andere Welt gäbe, dann gelten da bestimmt die gleichen Bedingungen wie in unserer. Also ginge das da auch nicht. Metall und Magie verträgt sich nunmal nicht. Da führt kein Weg dran vorbei !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Nach diesem kleinen philosophischen Exkurs setzen sie ihren körperlichen wieder fort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_V&amp;diff=38093</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh V</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_V&amp;diff=38093"/>
		<updated>2009-04-07T14:23:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh V&lt;br /&gt;
  | untertitel=Vorwärts, wir maschieren zurück!&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=851&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorwärts, wir maschieren zurück!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bienen summen am Wegesrand, fliegen von einer leuchtenden Blüte zur nächsten. Obwohl früh am Tage versprüht die Morgensonne schon soviel Wärme das es sicherlich ein recht heißer Sommertag wird. Noch halten sich über Bachläufen und Niederungen Nebelspuren, glänzt im Schatten noch Tau auf Blättern und Gräsern. Hoch in der Luft zieht ein Bussard seine Kreise auf der Jagd nach Kleintieren die ihrerseits wiederum auf der Suche nach Futter durch die Wiesen und Felder streifen.&lt;br /&gt;
Der Wiesenweg zieht sich sanft einem Hügel hinab in ein kleines Wäldchen dessen Bäume kühle versprechen während die Sonne am Himmel weiter aufwärts strebt. Das Hämmern eines Spechtes ist zu hören, Vögel zwitschern in den Wipfeln. Drei Wanderer tauchen gerade in den Schatten des Waldes ein. Einer von ihnen trägt einen Anderthalbhänder in einem Gurt auf den Rücken geschnallt, ein anderer seinen Langbogen über der Schulter, der dritte stützt sich beim Gehen mit einem hübsch geschnitzten Wanderstab. Sie folgen einem Weg den sie schon vor einigen Tagen gegangen sind, in gegensätzlicher Richtung. Reden tun sie nicht viel, schreiten rasch und zielgerichtet aus, doch an jedem Schritt ist ihre Entschlossenheit klar ersichtlich. Einem Abenteuer geht es entgegen, einem das ihnen vieleicht viel Gold und Beute bescheren wird. Vieleicht auch Kampf und Tot, aber wirklich nur wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. Schließlich riskiert nur ein Idiot ein gebrochenes Bein um einen süßen Apfel zu erhaschen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt die sie an diesem Morgen verlassen haben kommt ein Magier und Beschwörer in seinen Bemühungen ebenfalls ein gutes Stück voran. Über die Natur dieses Artefaktes seiner Begierde konnte er noch keine Informationen finden, doch hat er einen guten Hinweis gefunden um den Namen des Dämonen zu erfahren. Hat er den Dämonen, dann hat er auch, so gut wie, das Artefakt. Von daher ist die Natur dieses Objekts erstmal zweitrangig, das wird sich dann schon zeigen. Zu wissen das es magisch ist und bewacht wird reicht vorerst völlig aus. Alles weitere wird sich zeigen. Sobald sein heutiger Dienst beendet ist will er sich in seine Räumlichkeiten zurückziehen, sich dort in Trance versetzen um an einen merkwürdigen Ort in einer anderen Dimension zu gelangen an dem er, wie er erfahren hat, ein Buch ersteigern kann das ihm den fehlenden Namen liefern wird. Gerade ist er damit beschäftigt Pfeffer in die Belohnungshappen seines Arbeitgebers zu präparieren. Wie er herausgefunden hat benutzt er diese Happen zum Abrichten von Haustieren wenn er angeblich auf Krankenbesuche seiner sogenannten Patienten ist. Mit leisem, hinterhältigen Kichern nimmt er sich den nächsten Happen vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dumpf klingen die Schritte auf dem Waldpfad. Dämmrig, kühl und Still ist es geworden seit dem sie tiefer in den Wald eingedrungen sind, kaum das mal ein Lichtstrahl bis zum Boden vordringt. Rechts ist zwischen den Bäumen ein weiterer Pfad zu erkennen der gute 10 Schritt voraus ihren Pfad kreuzt. Doch von links ist plötzlich ein komisches Geräusch zu hören, es ist als ob der Waldboden beben würde, dazu eine Art Schrei der immer lauter wird: &amp;quot; Hhhaaaaaaaa.........!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun stehen sie an der Kreuzung und blicken nach links von wo die Geräusche kommen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ein komisches Wesen taucht in vollem Gallopp zwischen den Bäumen auf, mit stampfenden Beinen, einem merkwürdigen Horn auf der Nase, lange zotteln hängen vom Rücken herab und flattern hinterher. Das scheint aber nicht das einzige zu sein was flattert, denn am Horn ist ein Lederriemen erkennbar, an diesem Riemen, flatternd wie die Zotteln, hängt ein brüllendes, bärtiges Wesen:&amp;quot;Aaaaaaaaaaaaaaa.......!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit mächtigem Donnern ist diese seltsame Erscheinung vorbeigerauscht, die Geräusche werden wieder leiser. Aus der Ferne hört man noch:&amp;quot; Aaaaaaaaallllllllllllt !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdenklich blickt Alrik dem was da gerade vorbeigerauscht ist hinterher, dreht dann kurz den Kopf zu Alrik der etwas hinter ihm steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du eine Ahnung was das gerade für ein komisches Viech war ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann schaut er wieder den Pfad entlang, doch dort ist nichts mehr zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja,&amp;quot; hört er Alrik hinter sich antworten:&amp;quot; Das war ein Zwerg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik runzelt die Stirn, überlegt kurz ob er sagen soll das er eigentlich das andere Viech meinte, entscheidet sich dann aber dagegen und zuckt nur mit den Achseln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unverdrossen setzen die drei ihren Weg fort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr erstes Lager des neuen Abenteuers schlagen sie im Wald auf. Während Alrik gemütlich am Lagerfeuer eine Pfeife raucht hat Alrik sein Buch zur Seite gelegt und schnitzt an einem Stück Holz herum das wohl mal eine Figur werden soll. Derweil ist Alrik damit beschäftigt zu versuchen einem Käfer irgendwelche Tricks beizubringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am folgenden Tag geht es munter weiter quer durch Lunasadh. Natürlich gilt der vor kurzer Zeit in Gegenrichtung gegangene Weg als Leitschnur, doch, da dieser ja weitesgehend bekannt ist, kann er dort wo man sich sicher ist abgekürzt oder schwierige Stellen umgangen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil schlägt in einem tiefen Wald unter einem einsamen Baum ein Käfer pausenlos Purzelbäume und wird in wenigen Tagen an Unterernährung, Überanstrengung und völliger Orientierungslosigkeit eingehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Moor südöstlich der Hauptstadt lassen sie links, oder besser gesagt, rechts liegen und steuern auf einen Punkt westlich Mor Enez zu der markant genug ist ihn wiederzufinden und von dem aus die kleine Gruppe dann direkt den Weg durch jenes Moor zurückverfolgen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über festen Boden wandert es sich einfach leichter und, mangels Kröten und deren Verwandschaften, bleibt der Tagesrythmus in natürlicher Ordnung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich bleiben dabei auch ein paar Goblins und Wölfe auf der Strecke, nämlich zurück und meißt tot.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schwert, Bogen und Stab reichen dafür durchaus. Des Abends wechselt Alrik fleißig zwischen Buchstudium und Schnitzerei hin und her. Die Schnitzerei hat auch ihr gutes, denn so entstehen einige Figürchen die beim Troll durchaus hilfreich sein könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor allem eine geschnitzte Scholle hat gute Aussichten den spielenden Troll länger zu beschäftigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh V&lt;br /&gt;
  | untertitel=Vorwärts, wir maschieren zurück!&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=851&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorwärts, wir maschieren zurück!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bienen summen am Wegesrand, fliegen von einer leuchtenden Blüte zur nächsten. Obwohl früh am Tage versprüht die Morgensonne schon soviel Wärme das es sicherlich ein recht heißer Sommertag wird. Noch halten sich über Bachläufen und Niederungen Nebelspuren, glänzt im Schatten noch Tau auf Blättern und Gräsern. Hoch in der Luft zieht ein Bussard seine Kreise auf der Jagd nach Kleintieren die ihrerseits wiederum auf der Suche nach Futter durch die Wiesen und Felder streifen.&lt;br /&gt;
Der Wiesenweg zieht sich sanft einem Hügel hinab in ein kleines Wäldchen dessen Bäume kühle versprechen während die Sonne am Himmel weiter aufwärts strebt. Das Hämmern eines Spechtes ist zu hören, Vögel zwitschern in den Wipfeln. Drei Wanderer tauchen gerade in den Schatten des Waldes ein. Einer von ihnen trägt einen Anderthalbhänder in einem Gurt auf den Rücken geschnallt, ein anderer seinen Langbogen über der Schulter, der dritte stützt sich beim Gehen mit einem hübsch geschnitzten Wanderstab. Sie folgen einem Weg den sie schon vor einigen Tagen gegangen sind, in gegensätzlicher Richtung. Reden tun sie nicht viel, schreiten rasch und zielgerichtet aus, doch an jedem Schritt ist ihre Entschlossenheit klar ersichtlich. Einem Abenteuer geht es entgegen, einem das ihnen vieleicht viel Gold und Beute bescheren wird. Vieleicht auch Kampf und Tot, aber wirklich nur wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. Schließlich riskiert nur ein Idiot ein gebrochenes Bein um einen süßen Apfel zu erhaschen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt die sie an diesem Morgen verlassen haben kommt ein Magier und Beschwörer in seinen Bemühungen ebenfalls ein gutes Stück voran. Über die Natur dieses Artefaktes seiner Begierde konnte er noch keine Informationen finden, doch hat er einen guten Hinweis gefunden um den Namen des Dämonen zu erfahren. Hat er den Dämonen, dann hat er auch, so gut wie, das Artefakt. Von daher ist die Natur dieses Objekts erstmal zweitrangig, das wird sich dann schon zeigen. Zu wissen das es magisch ist und bewacht wird reicht vorerst völlig aus. Alles weitere wird sich zeigen. Sobald sein heutiger Dienst beendet ist will er sich in seine Räumlichkeiten zurückziehen, sich dort in Trance versetzen um an einen merkwürdigen Ort in einer anderen Dimension zu gelangen an dem er, wie er erfahren hat, ein Buch ersteigern kann das ihm den fehlenden Namen liefern wird. Gerade ist er damit beschäftigt Pfeffer in die Belohnungshappen seines Arbeitgebers zu präparieren. Wie er herausgefunden hat benutzt er diese Happen zum Abrichten von Haustieren wenn er angeblich auf Krankenbesuche seiner sogenannten Patienten ist. Mit leisem, hinterhältigen Kichern nimmt er sich den nächsten Happen vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dumpf klingen die Schritte auf dem Waldpfad. Dämmrig, kühl und Still ist es geworden seit dem sie tiefer in den Wald eingedrungen sind, kaum das mal ein Lichtstrahl bis zum Boden vordringt. Rechts ist zwischen den Bäumen ein weiterer Pfad zu erkennen der gute 10 Schritt voraus ihren Pfad kreuzt. Doch von links ist plötzlich ein komisches Geräusch zu hören, es ist als ob der Waldboden beben würde, dazu eine Art Schrei der immer lauter wird: &amp;quot; Hhhaaaaaaaa.........!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun stehen sie an der Kreuzung und blicken nach links von wo die Geräusche kommen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ein komisches Wesen taucht in vollem Gallopp zwischen den Bäumen auf, mit stampfenden Beinen, einem merkwürdigen Horn auf der Nase, lange zotteln hängen vom Rücken herab und flattern hinterher. Das scheint aber nicht das einzige zu sein was flattert, denn am Horn ist ein Lederriemen erkennbar, an diesem Riemen, flatternd wie die Zotteln, hängt ein brüllendes, bärtiges Wesen:&amp;quot;Aaaaaaaaaaaaaaa.......!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit mächtigem Donnern ist diese seltsame Erscheinung vorbeigerauscht, die Geräusche werden wieder leiser. Aus der Ferne hört man noch:&amp;quot; Aaaaaaaaallllllllllllt !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdenklich blickt Alrik dem was da gerade vorbeigerauscht ist hinterher, dreht dann kurz den Kopf zu Alrik der etwas hinter ihm steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du eine Ahnung was das gerade für ein komisches Viech war ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann schaut er wieder den Pfad entlang, doch dort ist nichts mehr zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja,&amp;quot; hört er Alrik hinter sich antworten:&amp;quot; Das war ein Zwerg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik runzelt die Stirn, überlegt kurz ob er sagen soll das er eigentlich das andere Viech meinte, entscheidet sich dann aber dagegen und zuckt nur mit den Achseln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unverdrossen setzen die drei ihren Weg fort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr erstes Lager des neuen Abenteuers schlagen sie im Wald auf. Während Alrik gemütlich am Lagerfeuer eine Pfeife raucht hat Alrik sein Buch zur Seite gelegt und schnitzt an einem Stück Holz herum das wohl mal eine Figur werden soll. Derweil ist Alrik damit beschäftigt zu versuchen einem Käfer irgendwelche Tricks beizubringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am folgenden Tag geht es munter weiter quer durch Lunasadh. Natürlich gilt der vor kurzer Zeit in Gegenrichtung gegangene Weg als Leitschnur, doch, da dieser ja weitesgehend bekannt ist, können er dort wo man sich sicher ist abkürzen oder schwierige Stellen umgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil schlägt in einem tiefen Wald unter einem einsamen Baum ein Käfer pausenlos Purzelbäume und wird in wenigen Tagen an Unterernährung, Überanstrengung und völliger Orientierungslosigkeit eingehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Moor südöstlich der Hauptstadt lassen sie links, oder besser gesagt, rechts liegen und steuern auf einen Punkt westlich Mor Enez zu der markant genug ist ihn wiederzufinden und von dem aus die kleine Gruppe dann direkt den Weg durch jenes Moor zurückverfolgen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über festen Boden wandert es sich einfach leichter und, mangels Kröten und deren Verwandschaften, bleibt der Tagesrythmus in natürlicher Ordnung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich bleiben dabei auch ein paar Goblins und Wölfe auf der Strecke, nämlich zurück und meißt tot.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schwert, Bogen und Stab reichen dafür durchaus. Des Abends wechselt Alrik fleißig zwischen Buchstudium und Schnitzerei hin und her. Die Schnitzerei hat auch ihr gutes, denn so entstehen einige Figürchen die beim Troll durchaus hilfreich sein könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor allem eine geschnitzte Scholle hat gute Aussichten den spielenden Troll länger zu beschäftigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_V&amp;diff=37874</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh V</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_V&amp;diff=37874"/>
		<updated>2009-04-05T21:21:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh V&lt;br /&gt;
  | untertitel=Vorwärts, wir maschieren zurück!&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=851&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorwärts, wir maschieren zurück!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bienen summen am Wegesrand, fliegen von einer leuchtenden Blüte zur nächsten. Obwohl früh am Tage versprüht die Morgensonne schon soviel Wärme das es sicherlich ein recht heißer Sommertag wird. Noch halten sich über Bachläufen und Niederungen Nebelspuren, glänzt im Schatten noch Tau auf Blättern und Gräsern. Hoch in der Luft zieht ein Bussard seine Kreise auf der Jagd nach Kleintieren die ihrerseits wiederum auf der Suche nach Futter durch die Wiesen und Felder streifen.&lt;br /&gt;
Der Wiesenweg zieht sich sanft einem Hügel hinab in ein kleines Wäldchen dessen Bäume kühle versprechen während die Sonne am Himmel weiter aufwärts strebt. Das Hämmern eines Spechtes ist zu hören, Vögel zwitschern in den Wipfeln. Drei Wanderer tauchen gerade in den Schatten des Waldes ein. Einer von ihnen trägt einen Anderthalbhänder in einem Gurt auf den Rücken geschnallt, ein anderer seinen Langbogen über der Schulter, der dritte stützt sich beim Gehen mit einem hübsch geschnitzten Wanderstab. Sie folgen einem Weg den sie schon vor einigen Tagen gegangen sind, in gegensätzlicher Richtung. Reden tun sie nicht viel, schreiten rasch und zielgerichtet aus, doch an jedem Schritt ist ihre Entschlossenheit klar ersichtlich. Einem Abenteuer geht es entgegen, einem das ihnen vieleicht viel Gold und Beute bescheren wird. Vieleicht auch Kampf und Tot, aber wirklich nur wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. Schließlich riskiert nur ein Idiot ein gebrochenes Bein um einen süßen Apfel zu erhaschen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt die sie an diesem Morgen verlassen haben kommt ein Magier und Beschwörer in seinen Bemühungen ebenfalls ein gutes Stück voran. Über die Natur dieses Artefaktes seiner Begierde konnte er noch keine Informationen finden, doch hat er einen guten Hinweis gefunden um den Namen des Dämonen zu erfahren. Hat er den Dämonen, dann hat er auch, so gut wie, das Artefakt. Von daher ist die Natur dieses Objekts erstmal zweitrangig, das wird sich dann schon zeigen. Zu wissen das es magisch ist und bewacht wird reicht vorerst völlig aus. Alles weitere wird sich zeigen. Sobald sein heutiger Dienst beendet ist will er sich in seine Räumlichkeiten zurückziehen, sich dort in Trance versetzen um an einen merkwürdigen Ort in einer anderen Dimension zu gelangen an dem er, wie er erfahren hat, ein Buch ersteigern kann das ihm den fehlenden Namen liefern wird. Gerade ist er damit beschäftigt Pfeffer in die Belohnungshappen seines Arbeitgebers zu präparieren. Wie er herausgefunden hat benutzt er diese Happen zum Abrichten von Haustieren wenn er angeblich auf Krankenbesuche seiner sogenannten Patienten ist. Mit leisem, hinterhältigen Kichern nimmt er sich den nächsten Happen vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dumpf klingen die Schritte auf dem Waldpfad. Dämmrig, kühl und Still ist es geworden seit dem sie tiefer in den Wald eingedrungen sind, kaum das mal ein Lichtstrahl bis zum Boden vordringt. Rechts ist zwischen den Bäumen ein weiterer Pfad zu erkennen der gute 10 Schritt voraus ihren Pfad kreuzt. Doch von links ist plötzlich ein komisches Geräusch zu hören, es ist als ob der Waldboden beben würde, dazu eine Art Schrei der immer lauter wird: &amp;quot; Hhhaaaaaaaa.........!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun stehen sie an der Kreuzung und blicken nach links von wo die Geräusche kommen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ein komisches Wesen taucht in vollem Gallopp zwischen den Bäumen auf, mit stampfenden Beinen, einem merkwürdigen Horn auf der Nase, lange zotteln hängen vom Rücken herab und flattern hinterher. Das scheint aber nicht das einzige zu sein was flattert, denn am Horn ist ein Lederriemen erkennbar, an diesem Riemen, flatternd wie die Zotteln, hängt ein brüllendes, bärtiges Wesen:&amp;quot;Aaaaaaaaaaaaaaa.......!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit mächtigem Donnern ist diese seltsame Erscheinung vorbeigerauscht, die Geräusche werden wieder leiser. Aus der Ferne hört man noch:&amp;quot; Aaaaaaaaallllllllllllt !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdenklich blickt Alrik dem was da gerade vorbeigerauscht ist hinterher, dreht dann kurz den Kopf zu Alrik der etwas hinter ihm steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du eine Ahnung was das gerade für ein komisches Viech war ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann schaut er wieder den Pfad entlang, doch dort ist nichts mehr zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja,&amp;quot; hört er Alrik hinter sich antworten:&amp;quot; Das war ein Zwerg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik runzelt die Stirn, überlegt kurz ob er sagen soll das er eigentlich das andere Viech meinte, entscheidet sich dann aber dagegen und zuckt nur mit den Achseln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unverdrossen setzen die drei ihren Weg fort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr erstes Lager des neuen Abenteuers schlagen sie im Wald auf. Während Alrik gemütlich am Lagerfeuer eine Pfeife raucht hat Alrik sein Buch zur Seite gelegt und schnitzt an einem Stück Holz herum das wohl mal eine Figur werden soll. Derweil ist Alrik damit beschäftigt zu versuchen einem Käfer irgendwelche Tricks beizubringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_V&amp;diff=37605</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh V</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh V&lt;br /&gt;
  | untertitel=Vorwärts, wir maschieren zurück!&lt;br /&gt;
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  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
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  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorwärts, wir maschieren zurück!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bienen summen am Wegesrand, fliegen von einer leuchtenden Blüte zur nächsten. Obwohl früh am Tage versprüht die Morgensonne schon soviel Wärme das es sicherlich ein recht heißer Sommertag wird. Noch halten sich über Bachläufen und Niederungen Nebelspuren, glänzt im Schatten noch Tau auf Blättern und Gräsern. Hoch in der Luft zieht ein Bussard seine Kreise auf der Jagd nach Kleintieren die ihrerseits wiederum auf der Suche nach Futter durch die Wiesen und Felder streifen.&lt;br /&gt;
Der Wiesenweg zieht sich sanft einem Hügel hinab in ein kleines Wäldchen dessen Bäume kühle versprechen während die Sonne am Himmel weiter aufwärts strebt. Das Hämmern eines Spechtes ist zu hören, Vögel zwitschern in den Wipfeln. Drei Wanderer tauchen gerade in den Schatten des Waldes ein. Einer von ihnen trägt einen Anderthalbhänder in einem Gurt auf den Rücken geschnallt, ein anderer seinen Langbogen über der Schulter, der dritte stützt sich beim Gehen mit einem hübsch geschnitzten Wanderstab. Sie folgen einem Weg den sie schon vor einigen Tagen gegangen sind, in gegensätzlicher Richtung. Reden tun sie nicht viel, schreiten rasch und zielgerichtet aus, doch an jedem Schritt ist ihre Entschlossenheit klar ersichtlich. Einem Abenteuer geht es entgegen, einem das ihnen vieleicht viel Gold und Beute bescheren wird. Vieleicht auch Kampf und Tot, aber wirklich nur wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. Schließlich riskiert nur ein Idiot ein gebrochenes Bein um einen süßen Apfel zu erhaschen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt die sie an diesem Morgen verlassen haben kommt ein Magier und Beschwörer in seinen Bemühungen ebenfalls ein gutes Stück voran. Über die Natur dieses Artefaktes seiner Begierde konnte er noch keine Informationen finden, doch hat er einen guten Hinweis gefunden um den Namen des Dämonen zu erfahren. Hat er den Dämonen, dann hat er auch, so gut wie, das Artefakt. Von daher ist die Natur dieses Objekts erstmal zweitrangig, das wird sich dann schon zeigen. Zu wissen das es magisch ist und bewacht wird reicht vorerst völlig aus. Alles weitere wird sich zeigen. Sobald sein heutiger Dienst beendet ist will er sich in seine Räumlichkeiten zurückziehen, sich dort in Trance versetzen um an einen merkwürdigen Ort in einer anderen Dimension zu gelangen an dem er, wie er erfahren hat, ein Buch ersteigern kann das ihm den fehlenden Namen liefern wird. Gerade ist er damit beschäftigt Pfeffer in die Belohnungshappen seines Arbeitgebers zu präparieren. Wie er herausgefunden hat benutzt er diese Happen zum Abrichten von Haustieren wenn er angeblich auf Krankenbesuche seiner sogenannten Patienten ist. Mit leisem, hinterhältigen Kichern nimmt er sich den nächsten Happen vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh V</title>
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&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh V&lt;br /&gt;
  | untertitel=Vorwärts, wir maschieren zurück!&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorwärts, wir maschieren zurück!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bienen summen am Wegesrand, fliegen von einer leuchtenden Blüte zur nächsten. Obwohl früh am Tage versprüht die Morgensonne schon soviel Wärme das es sicherlich ein recht heißer Sommertag wird. Noch halten sich über Bachläufen und Niederungen Nebelspuren, glänzt im Schatten noch Tau auf Blättern und Gräsern. Hoch in der Luft zieht ein Bussard seine Kreise auf der Jagd nach Kleintieren die ihrerseits wiederum auf der Suche nach Futter durch die Wiesen und Felder streifen.&lt;br /&gt;
Der Wiesenweg zieht sich sanft einem Hügel hinab in ein kleines Wäldchen dessen Bäume kühle versprechen während die Sonne am Himmel weiter aufwärts strebt. Das Hämmern eines Spechtes ist zu hören, Vögel zwitschern in den Wipfeln. Drei Wanderer tauchen gerade in den Schatten des Waldes ein. Einer von ihnen trägt einen Anderthalbhänder in einem Gurt auf den Rücken geschnallt, ein anderer seinen Langbogen über der Schulter, der dritte stützt sich beim Gehen mit einem hübsch geschnitzten Wanderstab. Sie folgen einem Weg den sie schon vor einigen Tagen gegangen sind, in gegensätzlicher Richtung. Reden tun sie nicht viel, schreiten rasch und zielgerichtet aus, doch an jedem Schritt ist ihre Entschlossenheit klar ersichtlich. Einem Abenteuer geht es entgegen, einem das ihnen vieleicht viel Gold und Beute bescheren wird. Vieleicht auch Kampf und Tot, aber wirklich nur wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. Schließlich riskiert nur ein Idiot ein gebrochenes Bein um einen süßen Apfel zu erhaschen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
In der Stadt die sie an diesem Morgen verlassen haben kommt ein Magier und Beschwörer in seinen Bemühungen ebenfalls ein gutes Stück voran. Über die Natur dieses Artefaktes seiner Begierde konnte er noch keine Informationen finden, doch hat er einen guten Hinweis gefunden um den Namen des Dämonen zu erfahren. Hat er den Dämonen, dann hat er auch, so gut wie, das Artefakt. Von daher ist die Natur dieses Objekts erstmal zweitrangig, das wird sich dann schon zeigen. Zu wissen das es magisch ist und bewacht wird reicht vorerst völlig aus. Alles weitere wird sich zeigen. Sobald sein heutiger Dienst beendet ist will er sich in seine Räumlichkeiten zurückziehen, sich dort in Trance versetzen um an einen merkwürdigen Ort in einer anderen Dimension zu gelangen an dem er, wie er erfahren hat, ein Buch ersteigern kann das ihm den fehlenden Namen liefern wird. Gerade ist er damit beschäftigt Pfeffer in die Belohnungshappen seines Arbeitgebers zu präparieren. Wie er herausgefunden hat benutzt er diese Happen zum Abrichten von Haustieren wenn er angeblich auf Krankenbesuche seiner sogenannten Patienten ist. Mit leisem, hinterhältigen Kichern nimmt er sich den nächsten Happen vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh V&lt;br /&gt;
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  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorwärts, wir maschieren zurück!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bienen summen am Wegesrand, fliegen von einer leuchtenden Blüte zur nächsten. Obwohl früh am Tage versprüht die Morgensonne schon soviel Wärme das es sicherlich ein recht heißer Sommertag wird. Noch halten sich über Bachläufen und Niederungen Nebelspuren, glänzt im Schatten noch Tau auf Blättern und Gräsern. Hoch in der Luft zieht ein Bussard seine Kreise auf der Jagd nach Kleintieren die ihrerseits wiederum auf der Suche nach Futter durch die Wiesen und Felder streifen.&lt;br /&gt;
Der Wiesenweg zieht sich sanft einem Hügel hinab in ein kleines Wäldchen dessen Bäume kühle versprechen während die Sonne am Himmel weiter aufwärts strebt. Das Hämmern eines Spechtes ist zu hören, Vögel zwitschern in den Wipfeln. Drei Wanderer tauchen gerade in den Schatten des Waldes ein. Einer von ihnen trägt einen Anderthalbhänder in einem Gurt auf den Rücken geschnallt, ein anderer seinen Langbogen über der Schulter, der dritte stützt sich beim Gehen mit einem hübsch geschnitzten Wanderstab. Sie folgen einem Weg den sie schon vor einigen Tagen gegangen sind, in gegensätzlicher Richtung. Reden tun sie nicht viel, schreiten rasch und zielgerichtet aus, doch an jedem Schritt ist ihre Entschlossenheit klar ersichtlich. Einem Abenteuer geht es entgegen, einem das ihnen vieleicht viel Gold und Beute bescheren wird. Vieleicht auch Kampf und Tot, aber wirklich nur wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. Schließlich riskiert nur ein Idiot ein gebrochenes Bein um einen süßen Apfel zu erhaschen. &lt;br /&gt;
In der Stadt die sie an diesem Morgen verlassen haben kommt ein Magier und Beschwörer in seinen Bemühungen ebenfalls ein gutes Stück voran. Über die Natur dieses Artefaktes seiner Begierde konnte er noch keine Informationen finden, doch hat er einen guten Hinweis gefunden um den Namen des Dämonen zu erfahren. Hat er den Dämonen, dann hat er auch, so gut wie, das Artefakt. Von daher ist die Natur dieses Objekts erstmal zweitrangig, das wird sich dann schon zeigen. Zu wissen das es magisch ist und bewacht wird reicht vorerst völlig aus. Alles weitere wird sich zeigen. Sobald sein heutiger Dienst beendet ist will er sich in seine Räumlichkeiten zurückziehen, sich dort in Trance versetzen um an einen merkwürdigen Ort in einer anderen Dimension zu gelangen an dem er, wie er erfahren hat, ein Buch ersteigern kann das ihm den fehlenden Namen liefern wird. Gerade ist er damit beschäftigt Pfeffer in die Belohnungshappen seines Arbeitgebers zu präparieren. Wie er herausgefunden hat benutzt er diese Happen zum Abrichten von Haustieren wenn er angeblich auf Krankenbesuche seiner sogenannten Patienten ist. Mit leisem, hinterhältigen Kichern nimmt er sich den nächsten Happen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh IV</title>
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		<updated>2009-03-29T15:55:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
  | untertitel=Land und Moor in Mor Enez&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=850&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviertes Land, der Geruch vom Meer, Möwen am Himmel und die Burg in der Ferne verkünden das es nicht mehr weit ist bis Cargaighllanilygh. Auch der Verkehr auf der Straße hat entsprechend zugenommen. Volk strömt vom Hinterland zur Hauptstadt oder befindet sich auf dem umgekehrten Weg. Die Stadt dient als Handelszentrum des Landes und wird dementsprechend frequentiert, dazu addiert sich natürlich auch noch der Versorgungsverkehr aus den umliegenden Landwirtschaften der den dortigen Markt täglich mit frischen Waren versorgt. Ihre günstige Lage macht sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lunasadhischen Wirtschaft. Unweit der nördlichen Grenze am Ster Aod gelegen, mit Seehafen und Handelshäusern ausgestattet. Viele Waren die ins Land kommen werden von hier aus ins Hinterland, in die anderen Clangebiete, transportiert. So machen Fuhrwerke aller Art einen Gutteil des Verkehraufkommens aus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter solch einem Fuhrwerk, beladen mit frisch geernteten Kohlköpfen, trotten Alrik, Alrik und Alrik die Landstraße Richtung Stadttor entlang. Nach den vielen Tagen im Moor wirkt die frische Seebrise die übers Land zieht anregend und ein wenig berauschend. Ebenso wie der recht weite Horizont rundum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussicht nach langer Zeit endlich wiedermal in einem vernünftigen Bett zu schlafen, in einer gemütlichen Gaststube zu sitzen und speisen tut ihr übriges zur guten Stimmung der drei Abenteurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lässt gutmütig die Neckereien der anderen beiden über seine Tracht über sich ergehen. Immerhin sehen sie des öfteren auch andere Reisende, Einheimische, in den entsprechenden einheimischen Trachten wie Kilt, Atfèileadh oder Currac. Nicht selten blitzen üppige goldene Hals-, Arm- oder Fußreifen in der Sonne auf. Weniger auffällig, aber oft nicht weniger hübsch und wertvoll, sind die Broschen und Fibeln die hier benutzt werden um die Kleidung zu heften oder zu verzieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist auch die Behandlung von Unterleibserkrankungen durch die Heiler ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter dem kohlbeladenen Ochsenkarren betreten sie endlich die Stadt und steuern gleich, der Hauptstraße folgend, den zentralen Platz der Stadt an. Dort, den Schildern nach zu urteilen, befinden sich die Tavernen, Marktstände und Läden des Ortes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Relativ neu ausgerüstet wie sie sind ignorieren sie erstmal die Stände der Händler und die Läden. Um so mehr lockt die Taverne &amp;quot;Zum Kennéthg-Sieg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zimmer für eine unbestimmte Anzahl an Tagen ist schnell ausgehandelt, so das die drei es sich in der Taverne selbst endlich gemütlich machen können, ordentlich Speisen und Getränke bestellen können. Sie suchen sich einen Tisch in der Nähe des Kamins aus den sie für den Rest des Abends auch kaum verlassen. Ausgiebiges, gutes Essen, reichlich Getränke dazu, eine entspannende Atmosphäre zeigen ihnen bald wie anstrengend die Reise war und das sie denn doch einiges an gesunden Schlaf nachzuholen haben. So nimmt es nicht wunder das sie nicht bis spät Abends zechen sondern lieber, bald nach Sonnenuntergang, sich auf ihr Zimmer zurückziehen um sich diesen Schlaf zu gönnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem üppigen Frühstück, mit Marmelade, Brötchen, Honig und all diesem dekadenten Kram, ist endlich Zeit die Stadt zu erforschen, das eine oder andere zu erledigen. Alrik und Alrik gelingt es Alrik davon irgendwie zu überzeugen das sie am besten zu zweit bummeln gehen während Alrik sich um seine Studien als Magier kümmern soll. Die beiden wollen nämlich heimlich einen Heiler zu Alriks Alriksphobie um Rat fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum beschließt Alrik das Jobcenter, äh, Rathaus aufzusuchen ob es denn dort irgendeine Möglichkeit gibt sich als &amp;quot;zu werdender Magnus&amp;quot; zu verdingen. Oder zumindest als Alchemistenhelfer.&lt;br /&gt;
Im Rathaus angekommen wird er zu jemanden Geschickt der ihm als Sachbearbeiter genannt wird. Er hat zwar keine Ahnung welche Sachen ein Sachbearbeiter bearbeitet, aber der Laden macht sowieso einen äußerst merkwürdigen Eindruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum einen, als er ins Zimmer tritt, steht dort schon ein weißbärtiger Mann in Roben vor jenem Sachbearbeiter, zum anderen erklingen dauernd Stimmen in der Luft die komisches Zeug reden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, es gibt keine Arbeitsplätze für Magier,&amp;quot; erklärt der Sachbearbeiter dem Robenträger der vor Alrik steht. &amp;quot;Außerdem scheint mir ihr Ruhm sowieso nicht ausreichend zu sein für so eine hypothetische Stelle.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stimme in der Luft keift:&amp;quot; Es ist doch nur logisch das man in einem Abenteuerrollenspiel auch als Abenteurer arbeiten kann. Reisen Stufe 15, Kampf Stufe mindestens 10. Dann noch Geographie, Sinneswahrnehmung, und solche Sachen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso kann ich nicht als Magier arbeiten wenn es in unserer Welt Magie gibt ?&amp;quot; beharrt der Robenträger, leicht abgelenkt durch die Stimmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Abenteurer ist keine Arbeit. Das sind sowieso alle, dafür braucht es keinen extra Job.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter deutet nach oben:&amp;quot; Nicht vorgesehen von den Göttern.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch, natürlich sollte ich als Abenteurer mein Geld verdienen können wenn ich eben nur Abenteurer sein will.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum soll ich nicht genug Ruhm haben ? Ich bin ein mächtiger Beschwörer. In Fachkreisen kennt man mich in der Region durchaus. Habt ihr nicht letztens selbst einen Trank bei mir gekauft ? Na also...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Abenteurer arbeitet man doch praktisch auf Reisen, da kann man Geld bekommen, Erfahrung sammeln und bekommt sogar noch Gegenstände als Beute oder Fundstücke.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ob ihr genug Ruhm habt oder nicht bestimmen die Götter. Straßenfeger, da haben wir noch was frei.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; Das Gespräch nur eher nebensächlich führend liest der sogenannte Sachbearbeiter nebenbei ständig in irgendwelchen Dokumenten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ja Reisen, nicht arbeiten. Es wäre aber nur logisch auch als Abenteurer in einem Ort arbeiten zu können.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blut schießt ins Gesicht des Robenträgers als man ihm den Straßenfegerjob anbietet. Zwei, dreimal schnappt der nach Luft, schaut dann zur Zimmerdecke hoch, lauscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das denn dauernd für Stimmen ? Arbeiten hier in eurer Amtsstube Dämonen oder Luftelementare oder sowas ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hebt der Man hinter dem Schreibtisch doch kurz mal den Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sind die Götter, oder Halbgötter, oder sowas. War schon immer so, streiten und feilschen ständig rum, über irgendwelches Zeugs das sowieso keiner versteht. Gibt wohl hunderte davon und jeder will seinen Willen irgendwie durchsetzen. Oder eben seine Vorstellung wie unsere Welt funktionieren soll. Ihr wißt nicht zufällig was Ixpä sind ? Da rätseln wir schon seit ner Ewigkeit drüber.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil haben Alrik und Alrik nach ziemlicher Sucherei in einer Nebengasse ein Schild mit der Aufschrift &amp;quot;Heiler&amp;quot; gefunden. Der Mann den sie kurz darauf in einer Art Alchemistenküche mit Operationstisch sprechen sieht Vertrauenserweckend aus. Das kann natürlich auch an dem komischen, blitzsauberen, weißen Kittel liegen den er trägt. Dazu trägt er allerdings ein komisches Häubchen mit einem merkwürdigen roten Kreuz auf dem Kopf. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Alrik als Bogenschützen ein seltsam verlockender Anblick. Es juckt ihm in den Fingern, selbst ohne Bogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedenfalls berichten sie ihm vertrauensvoll von ihren Erlebnissen und Beobachtungen mit Alrik auf ihrer Reise. Und natürlich kommen ihre persönlichen Einschätzungen nicht zu kurz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel denkt gründlich über das Gehörte nach, zündet sich eine Pfeife an, beginnt im Raum auf und ab zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, hm...&amp;quot; grübelt er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wechselnde Distanz, mal gute, mal schlechte Sichtverhältnisse, schnelle Drehungen...&amp;quot; grübelt Alrik im stillen für sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil wartet Alrik gespannt auf den Rat den sie sicher gleich bekommen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also, meine Herren. Da hilft nur eine Konditionierung,&amp;quot; verkündet Weißkittel feierlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle muß erwähnt werden das weder Alrik noch Alrik wissen können das jener Heiler ein Neuheiler ist der sein Dasein derzeit noch hauptsächlich dadurch bestreitet das er Haustiere abrichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ihnen das selbstverständlich unbekannt ist schauen sie sich gegenseitig an, nicken ehrfürchtig um dann schnell ihre Zustimmung auszudrücken. Gut, sie wissen auch nicht was Konditionierung überhaupt heißt, aber es hört sich toll und fachmännisch an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Machen wir !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich mir auch schon gedacht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Heiler nickt zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Weile herrscht Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, wie genau machen wir das denn ?&amp;quot; platzt es aus Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel nimmt seine Wanderung durchs Zimmer wieder auf und beginnt zu instruieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Herren ! Wie ich gehört habe haben sie ein waches Auge auf ihren Gefährten. Nun, also, jedesmal wenn der Name Alrik fällt und sie eine negative Reaktion beim Patienten bemerken, wie das Zucken am Auge, das Verkrampfen der Finger und so weiter, dann erzeugen sie ein positives Erlebniss bei ihrem Abenteuergefährten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie werden sehen, mit der Zeit verschwinden die negativen Reaktionen mehr und mehr. Dafür wird er dann beim Hören dieses Namens immer mehr positive Reaktionen, als Vorfreude auf das positive Erleben, entwickeln.&amp;quot; Für sich, in Gedanken, fügt er hinzu:&amp;quot; Er beginnt zu sabbern und mit dem Schwanz zu wedeln wenn er den Namen Alrik hört.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide sind begeistert. Gerne bezahlen sie mehrere Goldstücke für diesen guten Rat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie wieder auf dem zentralen Platz unterwegs sind diskutieren sie immernoch intensiv darüber was für positive Erlebnisse denn am besten wären, und wie man die denn hinbekommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was leckeres,&amp;quot; erscheint die beste Idee zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Lebensmittelhändler ist rasch gefunden. Bei ihm decken sie sich gut mit Haferkeksen und Hartkeksen für die nächsten Wochen ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alrik hat zwar keine Ahnung was Ixpä sein sollen, er mischt sich jetzt aber trotzdem zaghaft ein:&amp;quot; Wie kann man denn bei dem ganzen Gequassel im Hintergrund noch vernünftig arbeiten ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Amtmann zuckt die Schultern, steht von seinem Stuhl auf und läuft zur Türe zur rechten, dabei erklärend:&amp;quot; Oh ja, da gewöhnt man sich dran, muß man halt. Wir haben versucht da von hier aus drauf einzuwirken das das abnimmt, aber ihr wißt ja wie das ist wenn man Leuten Mützen aufsetzt.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er die Türe aufmacht sieht man einen Gang dahinter mit vielen Türen die teils offen, teils geschlossen sind. Aus den Zimmern hört man ähnlich Stimmen wie von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt...&amp;quot; fährt er fort,&amp;quot; Wollen wir für den nächsten Versuch unsere Leute besser darauf vorbereiten damit es nicht wieder so ein Desaster gibt wie beim letztenmal, da wurde alles nur schlimmer statt besser.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun erklingt aus einem der Zimmer mit offener Tür eine Art Rezetation:&amp;quot; Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt mässigen, steuern, lenken ! Ein Moderator in der Musik dämpft ! Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt.....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Übertönt wird diese Rezitation plötzlich von einer neuen, aus einem anderen Raum:&amp;quot; Eine Mütze aufsetzen macht alleine nicht klug ! Eine Mütze alleine schafft keine Fähigkeiten ! Eine Mütze alleine....&amp;quot; Und so geht es immer weiter. Etwas unpassend hört man aus einem der geschlossenen Räume Handwerksgeräusche, das klopfen von Hämmern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wird da welchen Ahnung mit Hämmern eingehämmert ?&amp;quot; erkundigt sich der Kuttenträger spöttisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder zuckt der Sachbearbeiter mit den Schultern, und grinst tatsächlich:&amp;quot; So in etwa. Das sind die Moderatoren unseres letzten Versuchs. Da sie das mit den Mützen nicht begriffen haben arbeiten sie jetzt als Hutmacher, um wieder ein natürliches Verhältnis zu Kopfbedeckungen zurück zu gewinnen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise schließt er die Türe und kehrt zu seinem Schreibtisch zurück, setzt sich wieder und zieht aus einem Stapel ein paar Blatt Papier die er eingehend studiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, Magier sagen sie ? Lassen sie mich mal sehen..... Ah, hier wird eine Hure gesucht, ist ja irgendwie auch eine Art Magie...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Alrik sich nicht schnell auf das Ende der Kutte des anderen gestellt hätte dann hätte der es mit seinem Panthersprung vieleicht bis an die Gurgel des Amtsmannes geschafft. So aber landet er platschend vor dem Schreibtisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht einmal von seinen Papieren aufschauend redet der Sachbearbeiter einfach weiter: &amp;quot;Hm, ah ja, und hier, da wird ein Heiler gesucht. Sie sollten als Heiler umschulen, da gibt es Möglichkeiten sag ich ihnen....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Boden vor dem Schreibtisch grummelt es:&amp;quot; Ich kurier dich gleich du Büttel....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das freut mich das ihnen meine Idee als Heiler zu arbeiten zusagt ! Da melden sie sich am besten gleich beim Tier..., äh, beim Medicus Alrik Ärsthälfä in der Brochgasse 3.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik beißt die Zähne zusammen, seine Fäuste öffnen und schließen sich krampfhaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Magier rappelt sich vom Boden hoch, klopft sich den Staub vom Gewand. &amp;quot; Na denn, ich versuch noch ein paar Dämonen zu beschwören, dann schau ich mal bei dem vorbei. Vieleicht kann ich da ja wenigstens etwas mit Alchemie anstellen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz einen Abschiedsgruß murmelnd dreht er sich um und geht an Alrik vorbei zur Türe hinaus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist bestimmt der hundertste der so ne blöde Frage stellt, schau doch ins Wiki !&amp;quot; tönt es dazu von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden verbliebenen blicken stirnrunzelnd zur Decke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was kann ich für sie tun ?&amp;quot; spricht der Sachbearbeiter nun Alrik direkt an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja, öh, äh...&amp;quot; er tippt sich mit der Fingerspitze an die Lippen, sinnt kurz nach. &amp;quot;Gibt´s hier in der Gegend ne Uni ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Universität ? Nein, aber wir haben Lehrmeister hier in der Stadt. Moment mal....&amp;quot; Aus einem anderen Stapel zieht er drei Bögen heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er überfliegt alle drei. &amp;quot;Drei Lehrmeister haben wir in der Stadt. Als da wären...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur singenden Klinge, Lehrmeister für Anderthalbhänder, Schwerter und Zweihandklingen. Ein Veteran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Curion Kywhemhyvar, er lehrt Kriegskunst, und...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jodok Fulke, Lehrer für Schmiedekunst und Holzbearbeitung.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas resigniert lässt Alrik die Schultern hängen. &amp;quot;Dann versuche ich es wohl mal mit der Holzbearbeitung. Schönen Dank. Tschau.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zur Türe hinaus vernimmt er von oben noch eine Stimme: &amp;quot; Habe schon einige Zeit einen LG-GSA-H62N-DVD-Brenner. Bin auch zufrieden damit.&lt;br /&gt;
Nachdem ich aber ein neues Mainboard eingebaut habe liest der gute Brenner keine DVDs mehr die ich vorher mit ihm gebrannt habe. Brennen geht weiterhin einwandfrei...&lt;br /&gt;
Und nun?...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lässt einen Sachbearbeiter zurück der gerade versucht sich zwei Sitzkissen auf die Ohren zu binden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag, passend zur Teezeit, treffen die drei sich auf ihrem Herbergszimmer wieder. Stolz zeigt Alrik den anderen beiden ein paar geschnitzte Wanderstäbe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gut, die beiden wundern sich zwar ein wenig, verkneifen sich aber lieber ihre Fragen zum Magiestudium, stellen aber kurz darauf erfreut fest das ihr Kamerad die Stäbe zur Seite stellt, sich sein magisches Buch schnappt und verkündet das er sich zum studium dieses Buches ein wenig in der Wirtsstube zum Tee niederlassen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, mach das mal, ALRIK,&amp;quot; pflichtet Alrik ihm bei, zwinkert dabei Alrik zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der nimmt den Hinweis sofort auf. &amp;quot;Lies dir mal gut das Buch durch ALRIK, magst du einen Keks ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im vorbeigehen nimmt sich Alrik ein paar Haferkekse aus der hingereichten Tüte, bedankt sich und verzieht sich damit nach unten in die Gaststube um sich dort einen Tee zu bestellen, den er an einem Fensterplatz, mit den Keksen und dem Buch, genießt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit sich zufrieden nicken sich Alrik und Alrik zu, es fehlt nicht viel das sie sich gegenseitig auf die Schultern klopfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend sitzen sie dann wieder gemeinsam in der Gaststube zum Speisen. An anderen Tischen zechen zumeißt Einheimische für sich, jedoch kommt der Wirt öfters vorbei zu einem kurzen Plausch mit den Ausländern. So erfahren sie das eine oder andere über die Stadt, das Land, leben sich langsam etwas ein.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auf den ersten Tag in Cargaighllanilygh folgen noch drei weitere die ruhig und entspannend verlaufen. Im Herbergszimmer stapeln sich zwar Wanderstäbe aber die lassen sich sicher irgendwo verkaufen, oder als Brennholz an den Mann bringen. Für Alrik ist diese Zeit, neben den Holzschnitzkursen, mit dem Studium des Buches angefüllt. Derweil die anderen beiden sich Ort und Umland näher ansehen, auch mal den Broch besteigend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit jedem Tag unterhält sich der Gastwirt mehr mit ihnen, am vierten Abend sitzt er sogar mit ihnen zusammen um zu Abend zu speisen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wie es nunmal so ist unterhält man sich mit Abenteurern am besten über Abenteuer, und Schätze natürlich. Über alte Geschichten und Sagen des Landes, was andere Reisende, oder Einheimische aus den Weiten des Landes so berichtet haben. Selbstverständlich spielt das Moor darin eine wesentliche Rolle. Ist es doch das Rückzugsgebiet der Lunasadher in unruhigen Zeiten, als auch das Siedlungsgebiet jener Menschen die lieber zurückgezogen leben möchten, wovon es in diesem Lande nicht gerade wenige gibt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Just zu diesem Zeitpunkt als 4 Leute in Kennéthgs Sieg speisen entdeckt ein Möchtegernmagier und Dämonenbeschwörer ( nach eigener Einschätzung des ersten Ranges ( woher er die restlichen Ränge auch immer nehmen will)) bei einem Tier..., äh, Heiler in einem alten Buch eine Notiz über ein altes, magisches Artefakt das von einem uralten, grausamen Dämonen im Moor bewacht wird. Leider fehlt der Hinweis um welchen Dämonen es sich dabei handelt. Denn dessen Namen benötigt man um ihn beschwören zu können. Doch der Magierheilergehilfenotalchemist ist sich sicher das in anderen Büchern ein Hinweis zu finden ist. Er muß ihn nur finden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;... gefährlich das Moor. Da sind schon viele nie wiedergekehrt,&amp;quot; erzählt der Wirt bei einem guten Humpen Altem Eichbieres zum deftigen Braten mit dicker, dunkler Soße.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Letztes Jahr war der alte Alrik Alriksen hier ( Im Hintergrund, ohne das der Wirt sich in seiner Erzählung stören lässt:&amp;quot; Alrik, magst du einen Keks ?&amp;quot;, &amp;quot;Bist du blöd ? Jetzt zum Braten ?&amp;quot;) und hat davon erzählt das er selbst, obwohl er seit je her im Mor Enez lebt, beinahe darin verschwunden wäre. Er war Wölfe jagen als er vom Nebel überrascht wurde, hat sich heillos verirrt, hat er erzählt. Muß schon ein paar Jahre her sein. Ist da auf irgendwelche Ruinen gestoßen in die er runter geklettert ist. Hatte Angst selbst von den Wölfen, oder schlimmeren erwischt zu werden. Von unterirdischen Räumen hat er berichtet in die er vorgedrungen ist, bis er auf Berge von Gold, Waffen und Geschmeide im Fackellicht gestoßen ist... ( Alrik verschluckt sich an einem Haferkeks, Alrik tropft Bratensoße vom Brotstück vor dem offenen Mund auf die Hose, Alrik fällt mit dem Gesicht platt auf den Tisch) ... doch bevor er sich was greifen konnte stürzte ein gewaltiger Dämon in Feuer und Rauch auf ihm zu und er mußte, zu Tode erschrocken fliehen. Dabei ist er noch über ein altes, umgestürztes Tor gefallen und hat sich schwer am Bein verletzt... ( Alrik hebt den Kopf und, weil es ihm wohl Spaß macht, lässt ihn nochmal auf die Tischplatte krachen. &amp;quot;Hch...hchch...&amp;quot; röchelt Alrik. Die Bratensoße tropft munter weiter auf Alriks Hose) ... tagelang ist er noch umhergeirrt bis er endlich nach Hause zurückgefunden hat. Bis heute weiß er nicht wo er da hingeraten war...&amp;quot; Der Wirt nimmt einen tiefen Schluck des dunklen Bieres.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Wangen sind leicht gerötet, zum einem vom eigenen Bier, zum anderen freut er sich das seine Geschichten die Zuhörer so in den Bann zu schlagen vermögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hausschuhe....&amp;quot; jammert Alrik ohne den Kopf vom Tisch zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich klopft Alrik Alrik auf den Rücken damit der wieder Luft bekommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da hat er ja, äh, ja richtig Glück gehabt, der..., der Mann da im Moor... Hat er denn sonstwas erzählt ? So über Trolle vieleicht ?&amp;quot; betont ruhig, trotz zitternder Hände, versucht er derweil mehr Informationen aus dem Wirt herauszulocken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der schaut ziemlich skeptisch drein, wundert sich:&amp;quot; Ein Troll ? Im Moor ? Was soll denn ein Troll im Moor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nichts !&amp;quot; versichert Alrik hastig,&amp;quot; Mir fiel nur gerade nichts anderes ein, sind halt zu oft durch Gebirge gekommen, hahaha.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hahaha, das glaube ich auch,&amp;quot; antwortet der Mundschenk erheitert. &amp;quot;Das war aber alles was er berichtet hat, war sich selber nicht mal sicher ob er das wirklich erlebt hat oder nur schlechte Luft, die gibts da im Moor auch, eingeatmet hat und das nur geträumt hat. War schon ziemlich besoffen als er das erzählt hat. Also, bei der Vorstellung wie der da durchs Moor geirrt ist, vieleicht die Sinne vernebelt, haben wir uns schon ein bisschen amüsiert im letzten Jahr.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie gut das wir nicht in solche Dämpfe geraten sind, hahaha,&amp;quot; wiegelt Alrik ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun, lange sitzen sie an diesem Abend nicht mehr zu Tische, recht zeitig ziehen die drei sich auf ihr Zimmer zurück, müde vom schweren Braten und Bier wie sie sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch zur Ruhe kommen sie in dieser Nacht erst kurz vor dem Morgengrauen. So lange diskutieren sie geflüstert über das gehörte in dieser Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quatsch Dämon ! Das war der Troll ! Stell dir vor du triffst den bei Fackelschein überraschend in ner Höhle oder so ! Da würd ich auch denken das ist ein Dämon !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber der sagt das das Jahre her ist ! Ich hatte nicht das Gefühl das der Troll da schon so lange lebt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Hausschuhe ! Die Hausschuhe ! Ich wußte das das wichtig ist !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz bevor sie in ihre Betten kriechen ist es selbstverständlich beschlossene Sache das sie zurück ins Mor Enez müssen. Selbst wenn es diesen Dämonen geben sollte, was die drei aber nicht wirklich glauben, haben sie ja jetzt Alrik als Magier mit der Hilfe seines Buches. Auch wenn dieser, wenn er darauf angesprochen wird, lieber etwas zurückhaltender ist. Einfach zu bescheiden der Junge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen nächsten Tag verbringen sie damit sich für eine weitere Reise nach Mor Enez auszurüsten. Gerade Waffen und Rüstungen sind in diesem Land schwer zu beschaffen, zu vernünftigen Preisen. Fieberhaft vergräbt sich an diesem Tag Alrik in sein erbeutetes Buch. Erst am folgenden Tag, ganz früh Morgens, gerade zu Sonnenaufgang, brechen die drei wieder aus Cargai..., ach verdammt, der Hauptstadt auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37467</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh IV</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37467"/>
		<updated>2009-03-29T15:41:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
  | untertitel=Land und Moor in Mor Enez&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=850&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviertes Land, der Geruch vom Meer, Möwen am Himmel und die Burg in der Ferne verkünden das es nicht mehr weit ist bis Cargaighllanilygh. Auch der Verkehr auf der Straße hat entsprechend zugenommen. Volk strömt vom Hinterland zur Hauptstadt oder befindet sich auf dem umgekehrten Weg. Die Stadt dient als Handelszentrum des Landes und wird dementsprechend frequentiert, dazu addiert sich natürlich auch noch der Versorgungsverkehr aus den umliegenden Landwirtschaften der den dortigen Markt täglich mit frischen Waren versorgt. Ihre günstige Lage macht sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lunasadhischen Wirtschaft. Unweit der nördlichen Grenze am Ster Aod gelegen, mit Seehafen und Handelshäusern ausgestattet. Viele Waren die ins Land kommen werden von hier aus ins Hinterland, in die anderen Clangebiete, transportiert. So machen Fuhrwerke aller Art einen Gutteil des Verkehraufkommens aus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter solch einem Fuhrwerk, beladen mit frisch geernteten Kohlköpfen, trotten Alrik, Alrik und Alrik die Landstraße Richtung Stadttor entlang. Nach den vielen Tagen im Moor wirkt die frische Seebrise die übers Land zieht anregend und ein wenig berauschend. Ebenso wie der recht weite Horizont rundum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussicht nach langer Zeit endlich wiedermal in einem vernünftigen Bett zu schlafen, in einer gemütlichen Gaststube zu sitzen und speisen tut ihr übriges zur guten Stimmung der drei Abenteurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lässt gutmütig die Neckereien der anderen beiden über seine Tracht über sich ergehen. Immerhin sehen sie des öfteren auch andere Reisende, Einheimische, in den entsprechenden einheimischen Trachten wie Kilt, Atfèileadh oder Currac. Nicht selten blitzen üppige goldene Hals-, Arm- oder Fußreifen in der Sonne auf. Weniger auffällig, aber oft nicht weniger hübsch und wertvoll, sind die Broschen und Fibeln die hier benutzt werden um die Kleidung zu heften oder zu verzieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist auch die Behandlung von Unterleibserkrankungen durch die Heiler ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter dem kohlbeladenen Ochsenkarren betreten sie endlich die Stadt und steuern gleich, der Hauptstraße folgend, den zentralen Platz der Stadt an. Dort, den Schildern nach zu urteilen, befinden sich die Tavernen, Marktstände und Läden des Ortes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Relativ neu ausgerüstet wie sie sind ignorieren sie erstmal die Stände der Händler und die Läden. Um so mehr lockt die Taverne &amp;quot;Zum Kennéthg-Sieg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zimmer für eine unbestimmte Anzahl an Tagen ist schnell ausgehandelt, so das die drei es sich in der Taverne selbst endlich gemütlich machen können, ordentlich Speisen und Getränke bestellen können. Sie suchen sich einen Tisch in der Nähe des Kamins aus den sie für den Rest des Abends auch kaum verlassen. Ausgiebiges, gutes Essen, reichlich Getränke dazu, eine entspannende Atmosphäre zeigen ihnen bald wie anstrengend die Reise war und das sie denn doch einiges an gesunden Schlaf nachzuholen haben. So nimmt es nicht wunder das sie nicht bis spät Abends zechen sondern lieber, bald nach Sonnenuntergang, sich auf ihr Zimmer zurückziehen um sich diesen Schlaf zu gönnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem üppigen Frühstück, mit Marmelade, Brötchen, Honig und all diesem dekadenten Kram, ist endlich Zeit die Stadt zu erforschen, das eine oder andere zu erledigen. Alrik und Alrik gelingt es Alrik davon irgendwie zu überzeugen das sie am besten zu zweit bummeln gehen während Alrik sich um seine Studien als Magier kümmern soll. Die beiden wollen nämlich heimlich einen Heiler zu Alriks Alriksphobie um Rat fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum beschließt Alrik das Jobcenter, äh, Rathaus aufzusuchen ob es denn dort irgendeine Möglichkeit gibt sich als &amp;quot;zu werdender Magnus&amp;quot; zu verdingen. Oder zumindest als Alchemistenhelfer.&lt;br /&gt;
Im Rathaus angekommen wird er zu jemanden Geschickt der ihm als Sachbearbeiter genannt wird. Er hat zwar keine Ahnung welche Sachen ein Sachbearbeiter bearbeitet, aber der Laden macht sowieso einen äußerst merkwürdigen Eindruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum einen, als er ins Zimmer tritt, steht dort schon ein weißbärtiger Mann in Roben vor jenem Sachbearbeiter, zum anderen erklingen dauernd Stimmen in der Luft die komisches Zeug reden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, es gibt keine Arbeitsplätze für Magier,&amp;quot; erklärt der Sachbearbeiter dem Robenträger der vor Alrik steht. &amp;quot;Außerdem scheint mir ihr Ruhm sowieso nicht ausreichend zu sein für so eine hypothetische Stelle.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stimme in der Luft keift:&amp;quot; Es ist doch nur logisch das man in einem Abenteuerrollenspiel auch als Abenteurer arbeiten kann. Reisen Stufe 15, Kampf Stufe mindestens 10. Dann noch Geographie, Sinneswahrnehmung, und solche Sachen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso kann ich nicht als Magier arbeiten wenn es in unserer Welt Magie gibt ?&amp;quot; beharrt der Robenträger, leicht abgelenkt durch die Stimmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Abenteurer ist keine Arbeit. Das sind sowieso alle, dafür braucht es keinen extra Job.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter deutet nach oben:&amp;quot; Nicht vorgesehen von den Göttern.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch, natürlich sollte ich als Abenteurer mein Geld verdienen können wenn ich eben nur Abenteurer sein will.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum soll ich nicht genug Ruhm haben ? Ich bin ein mächtiger Beschwörer. In Fachkreisen kennt man mich in der Region durchaus. Habt ihr nicht letztens selbst einen Trank bei mir gekauft ? Na also...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Abenteurer arbeitet man doch praktisch auf Reisen, da kann man Geld bekommen, Erfahrung sammeln und bekommt sogar noch Gegenstände als Beute oder Fundstücke.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ob ihr genug Ruhm habt oder nicht bestimmen die Götter. Straßenfeger, da haben wir noch was frei.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; Das Gespräch nur eher nebensächlich führend liest der sogenannte Sachbearbeiter nebenbei ständig in irgendwelchen Dokumenten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ja Reisen, nicht arbeiten. Es wäre aber nur logisch auch als Abenteurer in einem Ort arbeiten zu können.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blut schießt ins Gesicht des Robenträgers als man ihm den Straßenfegerjob anbietet. Zwei, dreimal schnappt der nach Luft, schaut dann zur Zimmerdecke hoch, lauscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das denn dauernd für Stimmen ? Arbeiten hier in eurer Amtsstube Dämonen oder Luftelementare oder sowas ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hebt der Man hinter dem Schreibtisch doch kurz mal den Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sind die Götter, oder Halbgötter, oder sowas. War schon immer so, streiten und feilschen ständig rum, über irgendwelches Zeugs das sowieso keiner versteht. Gibt wohl hunderte davon und jeder will seinen Willen irgendwie durchsetzen. Oder eben seine Vorstellung wie unsere Welt funktionieren soll. Ihr wißt nicht zufällig was Ixpä sind ? Da rätseln wir schon seit ner Ewigkeit drüber.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil haben Alrik und Alrik nach ziemlicher Sucherei in einer Nebengasse ein Schild mit der Aufschrift &amp;quot;Heiler&amp;quot; gefunden. Der Mann den sie kurz darauf in einer Art Alchemistenküche mit Operationstisch sprechen sieht Vertrauenserweckend aus. Das kann natürlich auch an dem komischen, blitzsauberen, weißen Kittel liegen den er trägt. Dazu trägt er allerdings ein komisches Häubchen mit einem merkwürdigen roten Kreuz auf dem Kopf. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Alrik als Bogenschützen ein seltsam verlockender Anblick. Es juckt ihm in den Fingern, selbst ohne Bogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedenfalls berichten sie ihm vertrauensvoll von ihren Erlebnissen und Beobachtungen mit Alrik auf ihrer Reise. Und natürlich kommen ihre persönlichen Einschätzungen nicht zu kurz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel denkt gründlich über das Gehörte nach, zündet sich eine Pfeife an, beginnt im Raum auf und ab zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, hm...&amp;quot; grübelt er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wechselnde Distanz, mal gute, mal schlechte Sichtverhältnisse, schnelle Drehungen...&amp;quot; grübelt Alrik im stillen für sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil wartet Alrik gespannt auf den Rat den sie sicher gleich bekommen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also, meine Herren. Da hilft nur eine Konditionierung,&amp;quot; verkündet Weißkittel feierlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle muß erwähnt werden das weder Alrik noch Alrik wissen können das jener Heiler ein Neuheiler ist der sein Dasein derzeit noch hauptsächlich dadurch bestreitet das er Haustiere abrichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ihnen das selbstverständlich unbekannt ist schauen sie sich gegenseitig an, nicken ehrfürchtig um dann schnell ihre Zustimmung auszudrücken. Gut, sie wissen auch nicht was Konditionierung überhaupt heißt, aber es hört sich toll und fachmännisch an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Machen wir !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich mir auch schon gedacht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Heiler nickt zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Weile herrscht Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, wie genau machen wir das denn ?&amp;quot; platzt es aus Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel nimmt seine Wanderung durchs Zimmer wieder auf und beginnt zu instruieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Herren ! Wie ich gehört habe haben sie ein waches Auge auf ihren Gefährten. Nun, also, jedesmal wenn der Name Alrik fällt und sie eine negative Reaktion beim Patienten bemerken, wie das Zucken am Auge, das Verkrampfen der Finger und so weiter, dann erzeugen sie ein positives Erlebniss bei ihrem Abenteuergefährten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie werden sehen, mit der Zeit verschwinden die negativen Reaktionen mehr und mehr. Dafür wird er dann beim Hören dieses Namens immer mehr positive Reaktionen, als Vorfreude auf das positive Erleben, entwickeln.&amp;quot; Für sich, in Gedanken, fügt er hinzu:&amp;quot; Er beginnt zu sabbern und mit dem Schwanz zu wedeln wenn er den Namen Alrik hört.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide sind begeistert. Gerne bezahlen sie mehrere Goldstücke für diesen guten Rat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie wieder auf dem zentralen Platz unterwegs sind diskutieren sie immernoch intensiv darüber was für positive Erlebnisse denn am besten wären, und wie man die denn hinbekommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was leckeres,&amp;quot; erscheint die beste Idee zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Lebensmittelhändler ist rasch gefunden. Bei ihm decken sie sich gut mit Haferkeksen und Hartkeksen für die nächsten Wochen ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alrik hat zwar keine Ahnung was Ixpä sein sollen, er mischt sich jetzt aber trotzdem zaghaft ein:&amp;quot; Wie kann man denn bei dem ganzen Gequassel im Hintergrund noch vernünftig arbeiten ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Amtmann zuckt die Schultern, steht von seinem Stuhl auf und läuft zur Türe zur rechten, dabei erklärend:&amp;quot; Oh ja, da gewöhnt man sich dran, muß man halt. Wir haben versucht da von hier aus drauf einzuwirken das das abnimmt, aber ihr wißt ja wie das ist wenn man Leuten Mützen aufsetzt.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er die Türe aufmacht sieht man einen Gang dahinter mit vielen Türen die teils offen, teils geschlossen sind. Aus den Zimmern hört man ähnlich Stimmen wie von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt...&amp;quot; fährt er fort,&amp;quot; Wollen wir für den nächsten Versuch unsere Leute besser darauf vorbereiten damit es nicht wieder so ein Desaster gibt wie beim letztenmal, da wurde alles nur schlimmer statt besser.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun erklingt aus einem der Zimmer mit offener Tür eine Art Rezetation:&amp;quot; Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt mässigen, steuern, lenken ! Ein Moderator in der Musik dämpft ! Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt.....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Übertönt wird diese Rezitation plötzlich von einer neuen, aus einem anderen Raum:&amp;quot; Eine Mütze aufsetzen macht alleine nicht klug ! Eine Mütze alleine schafft keine Fähigkeiten ! Eine Mütze alleine....&amp;quot; Und so geht es immer weiter. Etwas unpassend hört man aus einem der geschlossenen Räume Handwerksgeräusche, das klopfen von Hämmern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wird da welchen Ahnung mit Hämmern eingehämmert ?&amp;quot; erkundigt sich der Kuttenträger spöttisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder zuckt der Sachbearbeiter mit den Schultern, und grinst tatsächlich:&amp;quot; So in etwa. Das sind die Moderatoren unseres letzten Versuchs. Da sie das mit den Mützen nicht begriffen haben arbeiten sie jetzt als Hutmacher, um wieder ein natürliches Verhältnis zu Kopfbedeckungen zurück zu gewinnen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise schließt er die Türe und kehrt zu seinem Schreibtisch zurück, setzt sich wieder und zieht aus einem Stapel ein paar Blatt Papier die er eingehend studiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, Magier sagen sie ? Lassen sie mich mal sehen..... Ah, hier wird eine Hure gesucht, ist ja irgendwie auch eine Art Magie...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Alrik sich nicht schnell auf das Ende der Kutte des anderen gestellt hätte dann hätte der es mit seinem Panthersprung vieleicht bis an die Gurgel des Amtsmannes geschafft. So aber landet er platschend vor dem Schreibtisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht einmal von seinen Papieren aufschauend redet der Sachbearbeiter einfach weiter: &amp;quot;Hm, ah ja, und hier, da wird ein Heiler gesucht. Sie sollten als Heiler umschulen, da gibt es Möglichkeiten sag ich ihnen....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Boden vor dem Schreibtisch grummelt es:&amp;quot; Ich kurier dich gleich du Büttel....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das freut mich das ihnen meine Idee als Heiler zu arbeiten zusagt ! Da melden sie sich am besten gleich beim Tier..., äh, beim Medicus Alrik Ärsthälfä in der Brochgasse 3.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik beißt die Zähne zusammen, seine Fäuste öffnen und schließen sich krampfhaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Magier rappelt sich vom Boden hoch, klopft sich den Staub vom Gewand. &amp;quot; Na denn, ich versuch noch ein paar Dämonen zu beschwören, dann schau ich mal bei dem vorbei. Vieleicht kann ich da ja wenigstens etwas mit Alchemie anstellen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz einen Abschiedsgruß murmelnd dreht er sich um und geht an Alrik vorbei zur Türe hinaus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist bestimmt der hundertste der so ne blöde Frage stellt, schau doch ins Wiki !&amp;quot; tönt es dazu von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden verbliebenen blicken stirnrunzelnd zur Decke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was kann ich für sie tun ?&amp;quot; spricht der Sachbearbeiter nun Alrik direkt an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja, öh, äh...&amp;quot; er tippt sich mit der Fingerspitze an die Lippen, sinnt kurz nach. &amp;quot;Gibt´s hier in der Gegend ne Uni ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Universität ? Nein, aber wir haben Lehrmeister hier in der Stadt. Moment mal....&amp;quot; Aus einem anderen Stapel zieht er drei Bögen heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er überfliegt alle drei. &amp;quot;Drei Lehrmeister haben wir in der Stadt. Als da wären...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur singenden Klinge, Lehrmeister für Anderthalbhänder, Schwerter und Zweihandklingen. Ein Veteran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Curion Kywhemhyvar, er lehrt Kriegskunst, und...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jodok Fulke, Lehrer für Schmiedekunst und Holzbearbeitung.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas resigniert lässt Alrik die Schultern hängen. &amp;quot;Dann versuche ich es wohl mal mit der Holzbearbeitung. Schönen Dank. Tschau.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zur Türe hinaus vernimmt er von oben noch eine Stimme: &amp;quot; Habe schon einige Zeit einen LG-GSA-H62N-DVD-Brenner. Bin auch zufrieden damit.&lt;br /&gt;
Nachdem ich aber ein neues Mainboard eingebaut habe liest der gute Brenner keine DVDs mehr die ich vorher mit ihm gebrannt habe. Brennen geht weiterhin einwandfrei...&lt;br /&gt;
Und nun?...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lässt einen Sachbearbeiter zurück der gerade versucht sich zwei Sitzkissen auf die Ohren zu binden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag, passend zur Teezeit, treffen die drei sich auf ihrem Herbergszimmer wieder. Stolz zeigt Alrik den anderen beiden ein paar geschnitzte Wanderstäbe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gut, die beiden wundern sich zwar ein wenig, verkneifen sich aber lieber ihre Fragen zum Magiestudium, stellen aber kurz darauf erfreut fest das ihr Kamerad die Stäbe zur Seite stellt, sich sein magisches Buch schnappt und verkündet das er sich zum studium dieses Buches ein wenig in der Wirtsstube zum Tee niederlassen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, mach das mal, ALRIK,&amp;quot; pflichtet Alrik ihm bei, zwinkert dabei Alrik zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der nimmt den Hinweis sofort auf. &amp;quot;Lies dir mal gut das Buch durch ALRIK, magst du einen Keks ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im vorbeigehen nimmt sich Alrik ein paar Haferkekse aus der hingereichten Tüte, bedankt sich und verzieht sich damit nach unten in die Gaststube um sich dort einen Tee zu bestellen, den er an einem Fensterplatz, mit den Keksen und dem Buch, genießt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit sich zufrieden nicken sich Alrik und Alrik zu, es fehlt nicht viel das sie sich gegenseitig auf die Schultern klopfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend sitzen sie dann wieder gemeinsam in der Gaststube zum Speisen. An anderen Tischen zechen zumeißt Einheimische für sich, jedoch kommt der Wirt öfters vorbei zu einem kurzen Plausch mit den Ausländern. So erfahren sie das eine oder andere über die Stadt, das Land, leben sich langsam etwas ein.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auf den ersten Tag in Cargaighllanilygh folgen noch drei weitere die ruhig und entspannend verlaufen. Im Herbergszimmer stapeln sich zwar Wanderstäbe aber die lassen sich sicher irgendwo verkaufen, oder als Brennholz an den Mann bringen. Für Alrik ist diese Zeit, neben den Holzschnitzkursen, mit dem Studium des Buches angefüllt. Derweil die anderen beiden sich Ort und Umland näher ansehen, auch mal den Broch besteigend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit jedem Tag unterhält sich der Gastwirt mehr mit ihnen, am vierten Abend sitzt er sogar mit ihnen zusammen um zu Abend zu speisen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wie es nunmal so ist unterhält man sich mit Abenteurern am besten über Abenteuer, und Schätze natürlich. Über alte Geschichten und Sagen des Landes, was andere Reisende, oder Einheimische aus den Weiten des Landes so berichtet haben. Selbstverständlich spielt das Moor darin eine wesentliche Rolle. Ist es doch das Rückzugsgebiet der Lunasadher in unruhigen Zeiten, als auch das Siedlungsgebiet jener Menschen die lieber zurückgezogen leben möchten, wovon es in diesem Lande nicht gerade wenige gibt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Just zu diesem Zeitpunkt als 4 Leute in Kennéthgs Sieg speisen entdeckt ein Möchtegernmagier und Dämonenbeschwörer ( nach eigener Einschätzung des ersten Ranges ( woher er die restlichen Ränge auch immer nehmen will)) bei einem Tier..., äh, Heiler in einem alten Buch eine Notiz über ein altes, magisches Artefakt das von einem uralten, grausamen Dämonen im Moor bewacht wird. Leider fehlt der Hinweis um welchen Dämonen es sich dabei handelt. Denn dessen Namen benötigt man um ihn beschwören zu können. Doch der Magierheilergehilfenotalchemist ist sich sicher das in anderen Büchern ein Hinweis zu finden ist. Er muß ihn nur finden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;... gefährlich das Moor. Da sind schon viele nie wiedergekehrt,&amp;quot; erzählt der Wirt bei einem guten Humpen Altem Eichbieres zum deftigen Braten mit dicker, dunkler Soße.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Letztes Jahr war der alte Alrik Alriksen hier ( Im Hintergrund, ohne das der Wirt sich in seiner Erzählung stören lässt:&amp;quot; Alrik, magst du einen Keks ?&amp;quot;, &amp;quot;Bist du blöd ? Jetzt zum Braten ?&amp;quot;) und hat davon erzählt das er selbst, obwohl er seit je her im Mor Enez lebt, beinahe darin verschwunden wäre. Er war Wölfe jagen als er vom Nebel überrascht wurde, hat sich heillos verirrt, hat er erzählt. Muß schon ein paar Jahre her sein. Ist da auf irgendwelche Ruinen gestoßen in die er runter geklettert ist. Hatte Angst selbst von den Wölfen, oder schlimmeren erwischt zu werden. Von unterirdischen Räumen hat er berichtet in die er vorgedrungen ist, bis er auf Berge von Gold, Waffen und Geschmeide im Fackellicht gestoßen ist... ( Alrik verschluckt sich an einem Haferkeks, Alrik tropft Bratensoße vom Brotstück vor dem offenen Mund auf die Hose, Alrik fällt mit dem Gesicht platt auf den Tisch) ... doch bevor er sich was greifen konnte stürzte ein gewaltiger Dämon in Feuer und Rauch auf ihm zu und er mußte, zu Tode erschrocken fliehen. Dabei ist er noch über ein altes, umgestürztes Tor gefallen und hat sich schwer am Bein verletzt... ( Alrik hebt den Kopf und, weil es ihm wohl Spaß macht, lässt ihn nochmal auf die Tischplatte krachen. &amp;quot;Hch...hchch...&amp;quot; röchelt Alrik. Die Bratensoße tropft munter weiter auf Alriks Hose) ... tagelang ist er noch umhergeirrt bis er endlich nach Hause zurückgefunden hat. Bis heute weiß er nicht wo er da hingeraten war...&amp;quot; Der Wirt nimmt einen tiefen Schluck des dunklen Bieres.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Wangen sind leicht gerötet, zum einem vom eigenen Bier, zum anderen freut er sich das seine Geschichten die Zuhörer so in den Bann zu schlagen vermögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hausschuhe....&amp;quot; jammert Alrik ohne den Kopf vom Tisch zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich klopft Alrik Alrik auf den Rücken damit der wieder Luft bekommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da hat er ja, äh, ja richtig Glück gehabt, der..., der Mann da im Moor... Hat er denn sonstwas erzählt ? So über Trolle vieleicht ?&amp;quot; betont ruhig, trotz zitternder Hände, versucht er derweil mehr Informationen aus dem Wirt herauszulocken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der schaut ziemlich skeptisch drein, wundert sich:&amp;quot; Ein Troll ? Im Moor ? Was soll denn ein Troll im Moor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nichts !&amp;quot; versichert Alrik hastig,&amp;quot; Mir fiel nur gerade nichts anderes ein, sind halt zu oft durch Gebirge gekommen, hahaha.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hahaha, das glaube ich auch,&amp;quot; antwortet der Mundschenk erheitert. &amp;quot;Das war aber alles was er berichtet hat, war sich selber nicht mal sicher ob er das wirklich erlebt hat oder nur schlechte Luft, die gibts da im Moor auch, eingeatmet hat und das nur geträumt hat. War schon ziemlich besoffen als er das erzählt hat. Also, bei der Vorstellung wie der da durchs Moor geirrt ist, vieleicht die Sinne vernebelt, haben wir uns schon ein bisschen amüsiert im letzten Jahr.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie gut das wir nicht in solche Dämpfe geraten sind, hahaha,&amp;quot; wiegelt Alrik ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun, lange sitzen sie an diesem Abend nicht mehr zu Tische, recht zeitig ziehen die drei sich auf ihr Zimmer zurück, müde vom schweren Braten und Bier wie sie sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch zur Ruhe kommen sie in dieser Nacht erst kurz vor dem Morgengrauen. So lange diskutieren sie geflüstert über das gehörte in dieser Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quatsch Dämon ! Das war der Troll ! Stell dir vor du triffst den bei Fackelschein überraschend in ner Höhle oder so ! Da würd ich auch denken das ist ein Dämon !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber der sagt das das Jahre her ist ! Ich hatte nicht das Gefühl das der Troll da schon so lange lebt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Hausschuhe ! Die Hausschuhe ! Ich wußte das das wichtig ist !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz bevor sie in ihre Betten kriechen ist es selbstverständlich beschlossene Sache das sie zurück ins Mor Enez müssen. Selbst wenn es diesen Dämonen geben sollte, was die drei aber nicht wirklich glauben, haben sie ja jetzt Alrik als Magier mit der Hilfe seines Buches. Auch wenn dieser, wenn er darauf angesprochen wird, lieber etwas zurückhaltender ist. Einfach zu bescheiden der Junge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37466</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh IV</title>
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		<updated>2009-03-29T15:25:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
  | untertitel=Land und Moor in Mor Enez&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=850&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviertes Land, der Geruch vom Meer, Möwen am Himmel und die Burg in der Ferne verkünden das es nicht mehr weit ist bis Cargaighllanilygh. Auch der Verkehr auf der Straße hat entsprechend zugenommen. Volk strömt vom Hinterland zur Hauptstadt oder befindet sich auf dem umgekehrten Weg. Die Stadt dient als Handelszentrum des Landes und wird dementsprechend frequentiert, dazu addiert sich natürlich auch noch der Versorgungsverkehr aus den umliegenden Landwirtschaften der den dortigen Markt täglich mit frischen Waren versorgt. Ihre günstige Lage macht sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lunasadhischen Wirtschaft. Unweit der nördlichen Grenze am Ster Aod gelegen, mit Seehafen und Handelshäusern ausgestattet. Viele Waren die ins Land kommen werden von hier aus ins Hinterland, in die anderen Clangebiete, transportiert. So machen Fuhrwerke aller Art einen Gutteil des Verkehraufkommens aus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter solch einem Fuhrwerk, beladen mit frisch geernteten Kohlköpfen, trotten Alrik, Alrik und Alrik die Landstraße Richtung Stadttor entlang. Nach den vielen Tagen im Moor wirkt die frische Seebrise die übers Land zieht anregend und ein wenig berauschend. Ebenso wie der recht weite Horizont rundum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussicht nach langer Zeit endlich wiedermal in einem vernünftigen Bett zu schlafen, in einer gemütlichen Gaststube zu sitzen und speisen tut ihr übriges zur guten Stimmung der drei Abenteurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lässt gutmütig die Neckereien der anderen beiden über seine Tracht über sich ergehen. Immerhin sehen sie des öfteren auch andere Reisende, Einheimische, in den entsprechenden einheimischen Trachten wie Kilt, Atfèileadh oder Currac. Nicht selten blitzen üppige goldene Hals-, Arm- oder Fußreifen in der Sonne auf. Weniger auffällig, aber oft nicht weniger hübsch und wertvoll, sind die Broschen und Fibeln die hier benutzt werden um die Kleidung zu heften oder zu verzieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist auch die Behandlung von Unterleibserkrankungen durch die Heiler ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter dem kohlbeladenen Ochsenkarren betreten sie endlich die Stadt und steuern gleich, der Hauptstraße folgend, den zentralen Platz der Stadt an. Dort, den Schildern nach zu urteilen, befinden sich die Tavernen, Marktstände und Läden des Ortes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Relativ neu ausgerüstet wie sie sind ignorieren sie erstmal die Stände der Händler und die Läden. Um so mehr lockt die Taverne &amp;quot;Zum Kennéthg-Sieg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zimmer für eine unbestimmte Anzahl an Tagen ist schnell ausgehandelt, so das die drei es sich in der Taverne selbst endlich gemütlich machen können, ordentlich Speisen und Getränke bestellen können. Sie suchen sich einen Tisch in der Nähe des Kamins aus den sie für den Rest des Abends auch kaum verlassen. Ausgiebiges, gutes Essen, reichlich Getränke dazu, eine entspannende Atmosphäre zeigen ihnen bald wie anstrengend die Reise war und das sie denn doch einiges an gesunden Schlaf nachzuholen haben. So nimmt es nicht wunder das sie nicht bis spät Abends zechen sondern lieber, bald nach Sonnenuntergang, sich auf ihr Zimmer zurückziehen um sich diesen Schlaf zu gönnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem üppigen Frühstück, mit Marmelade, Brötchen, Honig und all diesem dekadenten Kram, ist endlich Zeit die Stadt zu erforschen, das eine oder andere zu erledigen. Alrik und Alrik gelingt es Alrik davon irgendwie zu überzeugen das sie am besten zu zweit bummeln gehen während Alrik sich um seine Studien als Magier kümmern soll. Die beiden wollen nämlich heimlich einen Heiler zu Alriks Alriksphobie um Rat fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum beschließt Alrik das Jobcenter, äh, Rathaus aufzusuchen ob es denn dort irgendeine Möglichkeit gibt sich als &amp;quot;zu werdender Magnus&amp;quot; zu verdingen. Oder zumindest als Alchemistenhelfer.&lt;br /&gt;
Im Rathaus angekommen wird er zu jemanden Geschickt der ihm als Sachbearbeiter genannt wird. Er hat zwar keine Ahnung welche Sachen ein Sachbearbeiter bearbeitet, aber der Laden macht sowieso einen äußerst merkwürdigen Eindruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum einen, als er ins Zimmer tritt, steht dort schon ein weißbärtiger Mann in Roben vor jenem Sachbearbeiter, zum anderen erklingen dauernd Stimmen in der Luft die komisches Zeug reden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, es gibt keine Arbeitsplätze für Magier,&amp;quot; erklärt der Sachbearbeiter dem Robenträger der vor Alrik steht. &amp;quot;Außerdem scheint mir ihr Ruhm sowieso nicht ausreichend zu sein für so eine hypothetische Stelle.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stimme in der Luft keift:&amp;quot; Es ist doch nur logisch das man in einem Abenteuerrollenspiel auch als Abenteurer arbeiten kann. Reisen Stufe 15, Kampf Stufe mindestens 10. Dann noch Geographie, Sinneswahrnehmung, und solche Sachen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso kann ich nicht als Magier arbeiten wenn es in unserer Welt Magie gibt ?&amp;quot; beharrt der Robenträger, leicht abgelenkt durch die Stimmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Abenteurer ist keine Arbeit. Das sind sowieso alle, dafür braucht es keinen extra Job.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter deutet nach oben:&amp;quot; Nicht vorgesehen von den Göttern.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch, natürlich sollte ich als Abenteurer mein Geld verdienen können wenn ich eben nur Abenteurer sein will.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum soll ich nicht genug Ruhm haben ? Ich bin ein mächtiger Beschwörer. In Fachkreisen kennt man mich in der Region durchaus. Habt ihr nicht letztens selbst einen Trank bei mir gekauft ? Na also...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Abenteurer arbeitet man doch praktisch auf Reisen, da kann man Geld bekommen, Erfahrung sammeln und bekommt sogar noch Gegenstände als Beute oder Fundstücke.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ob ihr genug Ruhm habt oder nicht bestimmen die Götter. Straßenfeger, da haben wir noch was frei.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; Das Gespräch nur eher nebensächlich führend liest der sogenannte Sachbearbeiter nebenbei ständig in irgendwelchen Dokumenten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ja Reisen, nicht arbeiten. Es wäre aber nur logisch auch als Abenteurer in einem Ort arbeiten zu können.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blut schießt ins Gesicht des Robenträgers als man ihm den Straßenfegerjob anbietet. Zwei, dreimal schnappt der nach Luft, schaut dann zur Zimmerdecke hoch, lauscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das denn dauernd für Stimmen ? Arbeiten hier in eurer Amtsstube Dämonen oder Luftelementare oder sowas ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hebt der Man hinter dem Schreibtisch doch kurz mal den Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sind die Götter, oder Halbgötter, oder sowas. War schon immer so, streiten und feilschen ständig rum, über irgendwelches Zeugs das sowieso keiner versteht. Gibt wohl hunderte davon und jeder will seinen Willen irgendwie durchsetzen. Oder eben seine Vorstellung wie unsere Welt funktionieren soll. Ihr wißt nicht zufällig was Ixpä sind ? Da rätseln wir schon seit ner Ewigkeit drüber.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil haben Alrik und Alrik nach ziemlicher Sucherei in einer Nebengasse ein Schild mit der Aufschrift &amp;quot;Heiler&amp;quot; gefunden. Der Mann den sie kurz darauf in einer Art Alchemistenküche mit Operationstisch sprechen sieht Vertrauenserweckend aus. Das kann natürlich auch an dem komischen, blitzsauberen, weißen Kittel liegen den er trägt. Dazu trägt er allerdings ein komisches Häubchen mit einem merkwürdigen roten Kreuz auf dem Kopf. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Alrik als Bogenschützen ein seltsam verlockender Anblick. Es juckt ihm in den Fingern, selbst ohne Bogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedenfalls berichten sie ihm vertrauensvoll von ihren Erlebnissen und Beobachtungen mit Alrik auf ihrer Reise. Und natürlich kommen ihre persönlichen Einschätzungen nicht zu kurz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel denkt gründlich über das Gehörte nach, zündet sich eine Pfeife an, beginnt im Raum auf und ab zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, hm...&amp;quot; grübelt er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wechselnde Distanz, mal gute, mal schlechte Sichtverhältnisse, schnelle Drehungen...&amp;quot; grübelt Alrik im stillen für sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil wartet Alrik gespannt auf den Rat den sie sicher gleich bekommen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also, meine Herren. Da hilft nur eine Konditionierung,&amp;quot; verkündet Weißkittel feierlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle muß erwähnt werden das weder Alrik noch Alrik wissen können das jener Heiler ein Neuheiler ist der sein Dasein derzeit noch hauptsächlich dadurch bestreitet das er Haustiere abrichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ihnen das selbstverständlich unbekannt ist schauen sie sich gegenseitig an, nicken ehrfürchtig um dann schnell ihre Zustimmung auszudrücken. Gut, sie wissen auch nicht was Konditionierung überhaupt heißt, aber es hört sich toll und fachmännisch an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Machen wir !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich mir auch schon gedacht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Heiler nickt zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Weile herrscht Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, wie genau machen wir das denn ?&amp;quot; platzt es aus Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel nimmt seine Wanderung durchs Zimmer wieder auf und beginnt zu instruieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Herren ! Wie ich gehört habe haben sie ein waches Auge auf ihren Gefährten. Nun, also, jedesmal wenn der Name Alrik fällt und sie eine negative Reaktion beim Patienten bemerken, wie das Zucken am Auge, das Verkrampfen der Finger und so weiter, dann erzeugen sie ein positives Erlebniss bei ihrem Abenteuergefährten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie werden sehen, mit der Zeit verschwinden die negativen Reaktionen mehr und mehr. Dafür wird er dann beim Hören dieses Namens immer mehr positive Reaktionen, als Vorfreude auf das positive Erleben, entwickeln.&amp;quot; Für sich, in Gedanken, fügt er hinzu:&amp;quot; Er beginnt zu sabbern und mit dem Schwanz zu wedeln wenn er den Namen Alrik hört.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide sind begeistert. Gerne bezahlen sie mehrere Goldstücke für diesen guten Rat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie wieder auf dem zentralen Platz unterwegs sind diskutieren sie immernoch intensiv darüber was für positive Erlebnisse denn am besten wären, und wie man die denn hinbekommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was leckeres,&amp;quot; erscheint die beste Idee zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Lebensmittelhändler ist rasch gefunden. Bei ihm decken sie sich gut mit Haferkeksen und Hartkeksen für die nächsten Wochen ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alrik hat zwar keine Ahnung was Ixpä sein sollen, er mischt sich jetzt aber trotzdem zaghaft ein:&amp;quot; Wie kann man denn bei dem ganzen Gequassel im Hintergrund noch vernünftig arbeiten ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Amtmann zuckt die Schultern, steht von seinem Stuhl auf und läuft zur Türe zur rechten, dabei erklärend:&amp;quot; Oh ja, da gewöhnt man sich dran, muß man halt. Wir haben versucht da von hier aus drauf einzuwirken das das abnimmt, aber ihr wißt ja wie das ist wenn man Leuten Mützen aufsetzt.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er die Türe aufmacht sieht man einen Gang dahinter mit vielen Türen die teils offen, teils geschlossen sind. Aus den Zimmern hört man ähnlich Stimmen wie von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt...&amp;quot; fährt er fort,&amp;quot; Wollen wir für den nächsten Versuch unsere Leute besser darauf vorbereiten damit es nicht wieder so ein Desaster gibt wie beim letztenmal, da wurde alles nur schlimmer statt besser.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun erklingt aus einem der Zimmer mit offener Tür eine Art Rezetation:&amp;quot; Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt mässigen, steuern, lenken ! Ein Moderator in der Musik dämpft ! Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt.....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Übertönt wird diese Rezitation plötzlich von einer neuen, aus einem anderen Raum:&amp;quot; Eine Mütze aufsetzen macht alleine nicht klug ! Eine Mütze alleine schafft keine Fähigkeiten ! Eine Mütze alleine....&amp;quot; Und so geht es immer weiter. Etwas unpassend hört man aus einem der geschlossenen Räume Handwerksgeräusche, das klopfen von Hämmern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wird da welchen Ahnung mit Hämmern eingehämmert ?&amp;quot; erkundigt sich der Kuttenträger spöttisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder zuckt der Sachbearbeiter mit den Schultern, und grinst tatsächlich:&amp;quot; So in etwa. Das sind die Moderatoren unseres letzten Versuchs. Da sie das mit den Mützen nicht begriffen haben arbeiten sie jetzt als Hutmacher, um wieder ein natürliches Verhältnis zu Kopfbedeckungen zurück zu gewinnen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise schließt er die Türe und kehrt zu seinem Schreibtisch zurück, setzt sich wieder und zieht aus einem Stapel ein paar Blatt Papier die er eingehend studiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, Magier sagen sie ? Lassen sie mich mal sehen..... Ah, hier wird eine Hure gesucht, ist ja irgendwie auch eine Art Magie...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Alrik sich nicht schnell auf das Ende der Kutte des anderen gestellt hätte dann hätte der es mit seinem Panthersprung vieleicht bis an die Gurgel des Amtsmannes geschafft. So aber landet er platschend vor dem Schreibtisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht einmal von seinen Papieren aufschauend redet der Sachbearbeiter einfach weiter: &amp;quot;Hm, ah ja, und hier, da wird ein Heiler gesucht. Sie sollten als Heiler umschulen, da gibt es Möglichkeiten sag ich ihnen....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Boden vor dem Schreibtisch grummelt es:&amp;quot; Ich kurier dich gleich du Büttel....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das freut mich das ihnen meine Idee als Heiler zu arbeiten zusagt ! Da melden sie sich am besten gleich beim Tier..., äh, beim Medicus Alrik Ärsthälfä in der Brochgasse 3.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik beißt die Zähne zusammen, seine Fäuste öffnen und schließen sich krampfhaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Magier rappelt sich vom Boden hoch, klopft sich den Staub vom Gewand. &amp;quot; Na denn, ich versuch noch ein paar Dämonen zu beschwören, dann schau ich mal bei dem vorbei. Vieleicht kann ich da ja wenigstens etwas mit Alchemie anstellen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz einen Abschiedsgruß murmelnd dreht er sich um und geht an Alrik vorbei zur Türe hinaus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist bestimmt der hundertste der so ne blöde Frage stellt, schau doch ins Wiki !&amp;quot; tönt es dazu von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden verbliebenen blicken stirnrunzelnd zur Decke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was kann ich für sie tun ?&amp;quot; spricht der Sachbearbeiter nun Alrik direkt an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja, öh, äh...&amp;quot; er tippt sich mit der Fingerspitze an die Lippen, sinnt kurz nach. &amp;quot;Gibt´s hier in der Gegend ne Uni ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Universität ? Nein, aber wir haben Lehrmeister hier in der Stadt. Moment mal....&amp;quot; Aus einem anderen Stapel zieht er drei Bögen heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er überfliegt alle drei. &amp;quot;Drei Lehrmeister haben wir in der Stadt. Als da wären...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur singenden Klinge, Lehrmeister für Anderthalbhänder, Schwerter und Zweihandklingen. Ein Veteran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Curion Kywhemhyvar, er lehrt Kriegskunst, und...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jodok Fulke, Lehrer für Schmiedekunst und Holzbearbeitung.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas resigniert lässt Alrik die Schultern hängen. &amp;quot;Dann versuche ich es wohl mal mit der Holzbearbeitung. Schönen Dank. Tschau.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zur Türe hinaus vernimmt er von oben noch eine Stimme: &amp;quot; Habe schon einige Zeit einen LG-GSA-H62N-DVD-Brenner. Bin auch zufrieden damit.&lt;br /&gt;
Nachdem ich aber ein neues Mainboard eingebaut habe liest der gute Brenner keine DVDs mehr die ich vorher mit ihm gebrannt habe. Brennen geht weiterhin einwandfrei...&lt;br /&gt;
Und nun?...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lässt einen Sachbearbeiter zurück der gerade versucht sich zwei Sitzkissen auf die Ohren zu binden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag, passend zur Teezeit, treffen die drei sich auf ihrem Herbergszimmer wieder. Stolz zeigt Alrik den anderen beiden ein paar geschnitzte Wanderstäbe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gut, die beiden wundern sich zwar ein wenig, verkneifen sich aber lieber ihre Fragen zum Magiestudium, stellen aber kurz darauf erfreut fest das ihr Kamerad die Stäbe zur Seite stellt, sich sein magisches Buch schnappt und verkündet das er sich zum studium dieses Buches ein wenig in der Wirtsstube zum Tee niederlassen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, mach das mal, ALRIK,&amp;quot; pflichtet Alrik ihm bei, zwinkert dabei Alrik zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der nimmt den Hinweis sofort auf. &amp;quot;Lies dir mal gut das Buch durch ALRIK, magst du einen Keks ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im vorbeigehen nimmt sich Alrik ein paar Haferkekse aus der hingereichten Tüte, bedankt sich und verzieht sich damit nach unten in die Gaststube um sich dort einen Tee zu bestellen, den er an einem Fensterplatz, mit den Keksen und dem Buch, genießt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit sich zufrieden nicken sich Alrik und Alrik zu, es fehlt nicht viel das sie sich gegenseitig auf die Schultern klopfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend sitzen sie dann wieder gemeinsam in der Gaststube zum Speisen. An anderen Tischen zechen zumeißt Einheimische für sich, jedoch kommt der Wirt öfters vorbei zu einem kurzen Plausch mit den Ausländern. So erfahren sie das eine oder andere über die Stadt, das Land, leben sich langsam etwas ein.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auf den ersten Tag in Cargaighllanilygh folgen noch drei weitere die ruhig und entspannend verlaufen. Im Herbergszimmer stapeln sich zwar Wanderstäbe aber die lassen sich sicher irgendwo verkaufen, oder als Brennholz an den Mann bringen. Für Alrik ist diese Zeit, neben den Holzschnitzkursen, mit dem Studium des Buches angefüllt. Derweil die anderen beiden sich Ort und Umland näher ansehen, auch mal den Broch besteigend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit jedem Tag unterhält sich der Gastwirt mehr mit ihnen, am vierten Abend sitzt er sogar mit ihnen zusammen um zu Abend zu speisen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wie es nunmal so ist unterhält man sich mit Abenteurern am besten über Abenteuer, und Schätze natürlich. Über alte Geschichten und Sagen des Landes, was andere Reisende, oder Einheimische aus den Weiten des Landes so berichtet haben. Selbstverständlich spielt das Moor darin eine wesentliche Rolle. Ist es doch das Rückzugsgebiet der Lunasadher in unruhigen Zeiten, als auch das Siedlungsgebiet jener Menschen die lieber zurückgezogen leben möchten, wovon es in diesem Lande nicht gerade wenige gibt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Just zu diesem Zeitpunkt als 4 Leute in Kennéthgs Sieg speisen entdeckt ein Möchtegernmagier und Dämonenbeschwörer ( nach eigener Einschätzung des ersten Ranges ( woher er die restlichen Ränge auch immer nehmen will)) bei einem Tier..., äh, Heiler in einem alten Buch eine Notiz über ein altes, magisches Artefakt das von einem uralten, grausamen Dämonen im Moor bewacht wird. Leider fehlt der Hinweis um welchen Dämonen es sich dabei handelt. Denn dessen Namen benötigt man um ihn beschwören zu können. Doch der Magierheilergehilfenotalchemist ist sich sicher das in anderen Büchern ein Hinweis zu finden ist. Er muß ihn nur finden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;... gefährlich das Moor. Da sind schon viele nie wiedergekehrt,&amp;quot; erzählt der Wirt bei einem guten Humpen Altem Eichbieres zum deftigen Braten mit dicker, dunkler Soße.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Letztes Jahr war der alte Alrik Alriksen hier ( Im Hintergrund, ohne das der Wirt sich in seiner Erzählung stören lässt:&amp;quot; Alrik, magst du einen Keks ?&amp;quot;, &amp;quot;Bist du blöd ? Jetzt zum Braten ?&amp;quot;) und hat davon erzählt das er selbst, obwohl er seit je her im Mor Enez lebt, beinahe darin verschwunden wäre. Er war Wölfe jagen als er vom Nebel überrascht wurde, hat sich heillos verirrt, hat er erzählt. Muß schon ein paar Jahre her sein. Ist da auf irgendwelche Ruinen gestoßen in die er runter geklettert ist. Hatte Angst selbst von den Wölfen, oder schlimmeren erwischt zu werden. Von unterirdischen Räumen hat er berichtet in die er vorgedrungen ist, bis er auf Berge von Gold, Waffen und Geschmeide im Fackellicht gestoßen ist... ( Alrik verschluckt sich an einem Haferkeks, Alrik tropft Bratensoße vom Brotstück vor dem offenen Mund auf die Hose, Alrik fällt mit dem Gesicht platt auf den Tisch) ... doch bevor er sich was greifen konnte stürzte ein gewaltiger Dämon in Feuer und Rauch auf ihm zu und er mußte, zu Tode erschrocken fliehen. Dabei ist er noch über ein altes, umgestürztes Tor gefallen und hat sich schwer am Bein verletzt... ( Alrik hebt den Kopf und, weil es ihm wohl Spaß macht, lässt ihn nochmal auf die Tischplatte krachen. &amp;quot;Hch...hchch...&amp;quot; röchelt Alrik. Die Bratensoße tropft munter weiter auf Alriks Hose) ... tagelang ist er noch umhergeirrt bis er endlich nach Hause zurückgefunden hat. Bis heute weiß er nicht wo er da hingeraten war...&amp;quot; Der Wirt nimmt einen tiefen Schluck des dunklen Bieres.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Wangen sind leicht gerötet, zum einem vom eigenen Bier, zum anderen freut er sich das seine Geschichten die Zuhörer so in den Bann zu schlagen vermögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hausschuhe....&amp;quot; jammert Alrik ohne den Kopf vom Tisch zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich klopft Alrik Alrik auf den Rücken damit der wieder Luft bekommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da hat er ja, äh, ja richtig Glück gehabt, der..., der Mann da im Moor... Hat er denn sonstwas erzählt ? So über Trolle vieleicht ?&amp;quot; betont ruhig, trotz zitternder Hände, versucht er derweil mehr Informationen aus dem Wirt herauszulocken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der schaut ziemlich skeptisch drein, wundert sich:&amp;quot; Ein Troll ? Im Moor ? Was soll denn ein Troll im Moor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nichts !&amp;quot; versichert Alrik hastig,&amp;quot; Mir fiel nur gerade nichts anderes ein, sind halt zu oft durch Gebirge gekommen, hahaha.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hahaha, das glaube ich auch,&amp;quot; antwortet der Mundschenk erheitert. &amp;quot;Das war aber alles was er berichtet hat, war sich selber nicht mal sicher ob er das wirklich erlebt hat oder nur schlechte Luft, die gibts da im Moor auch, eingeatmet hat und das nur geträumt hat. War schon ziemlich besoffen als er das erzählt hat. Also, bei der Vorstellung wie der da durchs Moor geirrt ist, vieleicht die Sinne vernebelt, haben wir uns schon ein bisschen amüsiert im letzten Jahr.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie gut das wir nicht in solche Dämpfe geraten sind, hahaha,&amp;quot; wiegelt Alrik ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun, lange sitzen sie an diesem Abend nicht mehr zu Tische, recht zeitig ziehen die drei sich auf ihr Zimmer zurück, müde vom schweren Braten und Bier wie sie sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37465</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh IV</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37465"/>
		<updated>2009-03-29T15:06:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
  | untertitel=Land und Moor in Mor Enez&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=850&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviertes Land, der Geruch vom Meer, Möwen am Himmel und die Burg in der Ferne verkünden das es nicht mehr weit ist bis Cargaighllanilygh. Auch der Verkehr auf der Straße hat entsprechend zugenommen. Volk strömt vom Hinterland zur Hauptstadt oder befindet sich auf dem umgekehrten Weg. Die Stadt dient als Handelszentrum des Landes und wird dementsprechend frequentiert, dazu addiert sich natürlich auch noch der Versorgungsverkehr aus den umliegenden Landwirtschaften der den dortigen Markt täglich mit frischen Waren versorgt. Ihre günstige Lage macht sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lunasadhischen Wirtschaft. Unweit der nördlichen Grenze am Ster Aod gelegen, mit Seehafen und Handelshäusern ausgestattet. Viele Waren die ins Land kommen werden von hier aus ins Hinterland, in die anderen Clangebiete, transportiert. So machen Fuhrwerke aller Art einen Gutteil des Verkehraufkommens aus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter solch einem Fuhrwerk, beladen mit frisch geernteten Kohlköpfen, trotten Alrik, Alrik und Alrik die Landstraße Richtung Stadttor entlang. Nach den vielen Tagen im Moor wirkt die frische Seebrise die übers Land zieht anregend und ein wenig berauschend. Ebenso wie der recht weite Horizont rundum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussicht nach langer Zeit endlich wiedermal in einem vernünftigen Bett zu schlafen, in einer gemütlichen Gaststube zu sitzen und speisen tut ihr übriges zur guten Stimmung der drei Abenteurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lässt gutmütig die Neckereien der anderen beiden über seine Tracht über sich ergehen. Immerhin sehen sie des öfteren auch andere Reisende, Einheimische, in den entsprechenden einheimischen Trachten wie Kilt, Atfèileadh oder Currac. Nicht selten blitzen üppige goldene Hals-, Arm- oder Fußreifen in der Sonne auf. Weniger auffällig, aber oft nicht weniger hübsch und wertvoll, sind die Broschen und Fibeln die hier benutzt werden um die Kleidung zu heften oder zu verzieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist auch die Behandlung von Unterleibserkrankungen durch die Heiler ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter dem kohlbeladenen Ochsenkarren betreten sie endlich die Stadt und steuern gleich, der Hauptstraße folgend, den zentralen Platz der Stadt an. Dort, den Schildern nach zu urteilen, befinden sich die Tavernen, Marktstände und Läden des Ortes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Relativ neu ausgerüstet wie sie sind ignorieren sie erstmal die Stände der Händler und die Läden. Um so mehr lockt die Taverne &amp;quot;Zum Kennéthg-Sieg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zimmer für eine unbestimmte Anzahl an Tagen ist schnell ausgehandelt, so das die drei es sich in der Taverne selbst endlich gemütlich machen können, ordentlich Speisen und Getränke bestellen können. Sie suchen sich einen Tisch in der Nähe des Kamins aus den sie für den Rest des Abends auch kaum verlassen. Ausgiebiges, gutes Essen, reichlich Getränke dazu, eine entspannende Atmosphäre zeigen ihnen bald wie anstrengend die Reise war und das sie denn doch einiges an gesunden Schlaf nachzuholen haben. So nimmt es nicht wunder das sie nicht bis spät Abends zechen sondern lieber, bald nach Sonnenuntergang, sich auf ihr Zimmer zurückziehen um sich diesen Schlaf zu gönnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem üppigen Frühstück, mit Marmelade, Brötchen, Honig und all diesem dekadenten Kram, ist endlich Zeit die Stadt zu erforschen, das eine oder andere zu erledigen. Alrik und Alrik gelingt es Alrik davon irgendwie zu überzeugen das sie am besten zu zweit bummeln gehen während Alrik sich um seine Studien als Magier kümmern soll. Die beiden wollen nämlich heimlich einen Heiler zu Alriks Alriksphobie um Rat fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum beschließt Alrik das Jobcenter, äh, Rathaus aufzusuchen ob es denn dort irgendeine Möglichkeit gibt sich als &amp;quot;zu werdender Magnus&amp;quot; zu verdingen. Oder zumindest als Alchemistenhelfer.&lt;br /&gt;
Im Rathaus angekommen wird er zu jemanden Geschickt der ihm als Sachbearbeiter genannt wird. Er hat zwar keine Ahnung welche Sachen ein Sachbearbeiter bearbeitet, aber der Laden macht sowieso einen äußerst merkwürdigen Eindruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum einen, als er ins Zimmer tritt, steht dort schon ein weißbärtiger Mann in Roben vor jenem Sachbearbeiter, zum anderen erklingen dauernd Stimmen in der Luft die komisches Zeug reden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, es gibt keine Arbeitsplätze für Magier,&amp;quot; erklärt der Sachbearbeiter dem Robenträger der vor Alrik steht. &amp;quot;Außerdem scheint mir ihr Ruhm sowieso nicht ausreichend zu sein für so eine hypothetische Stelle.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stimme in der Luft keift:&amp;quot; Es ist doch nur logisch das man in einem Abenteuerrollenspiel auch als Abenteurer arbeiten kann. Reisen Stufe 15, Kampf Stufe mindestens 10. Dann noch Geographie, Sinneswahrnehmung, und solche Sachen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso kann ich nicht als Magier arbeiten wenn es in unserer Welt Magie gibt ?&amp;quot; beharrt der Robenträger, leicht abgelenkt durch die Stimmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Abenteurer ist keine Arbeit. Das sind sowieso alle, dafür braucht es keinen extra Job.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter deutet nach oben:&amp;quot; Nicht vorgesehen von den Göttern.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch, natürlich sollte ich als Abenteurer mein Geld verdienen können wenn ich eben nur Abenteurer sein will.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum soll ich nicht genug Ruhm haben ? Ich bin ein mächtiger Beschwörer. In Fachkreisen kennt man mich in der Region durchaus. Habt ihr nicht letztens selbst einen Trank bei mir gekauft ? Na also...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Abenteurer arbeitet man doch praktisch auf Reisen, da kann man Geld bekommen, Erfahrung sammeln und bekommt sogar noch Gegenstände als Beute oder Fundstücke.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ob ihr genug Ruhm habt oder nicht bestimmen die Götter. Straßenfeger, da haben wir noch was frei.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; Das Gespräch nur eher nebensächlich führend liest der sogenannte Sachbearbeiter nebenbei ständig in irgendwelchen Dokumenten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ja Reisen, nicht arbeiten. Es wäre aber nur logisch auch als Abenteurer in einem Ort arbeiten zu können.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blut schießt ins Gesicht des Robenträgers als man ihm den Straßenfegerjob anbietet. Zwei, dreimal schnappt der nach Luft, schaut dann zur Zimmerdecke hoch, lauscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das denn dauernd für Stimmen ? Arbeiten hier in eurer Amtsstube Dämonen oder Luftelementare oder sowas ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hebt der Man hinter dem Schreibtisch doch kurz mal den Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sind die Götter, oder Halbgötter, oder sowas. War schon immer so, streiten und feilschen ständig rum, über irgendwelches Zeugs das sowieso keiner versteht. Gibt wohl hunderte davon und jeder will seinen Willen irgendwie durchsetzen. Oder eben seine Vorstellung wie unsere Welt funktionieren soll. Ihr wißt nicht zufällig was Ixpä sind ? Da rätseln wir schon seit ner Ewigkeit drüber.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil haben Alrik und Alrik nach ziemlicher Sucherei in einer Nebengasse ein Schild mit der Aufschrift &amp;quot;Heiler&amp;quot; gefunden. Der Mann den sie kurz darauf in einer Art Alchemistenküche mit Operationstisch sprechen sieht Vertrauenserweckend aus. Das kann natürlich auch an dem komischen, blitzsauberen, weißen Kittel liegen den er trägt. Dazu trägt er allerdings ein komisches Häubchen mit einem merkwürdigen roten Kreuz auf dem Kopf. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Alrik als Bogenschützen ein seltsam verlockender Anblick. Es juckt ihm in den Fingern, selbst ohne Bogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedenfalls berichten sie ihm vertrauensvoll von ihren Erlebnissen und Beobachtungen mit Alrik auf ihrer Reise. Und natürlich kommen ihre persönlichen Einschätzungen nicht zu kurz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel denkt gründlich über das Gehörte nach, zündet sich eine Pfeife an, beginnt im Raum auf und ab zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, hm...&amp;quot; grübelt er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wechselnde Distanz, mal gute, mal schlechte Sichtverhältnisse, schnelle Drehungen...&amp;quot; grübelt Alrik im stillen für sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil wartet Alrik gespannt auf den Rat den sie sicher gleich bekommen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also, meine Herren. Da hilft nur eine Konditionierung,&amp;quot; verkündet Weißkittel feierlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle muß erwähnt werden das weder Alrik noch Alrik wissen können das jener Heiler ein Neuheiler ist der sein Dasein derzeit noch hauptsächlich dadurch bestreitet das er Haustiere abrichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ihnen das selbstverständlich unbekannt ist schauen sie sich gegenseitig an, nicken ehrfürchtig um dann schnell ihre Zustimmung auszudrücken. Gut, sie wissen auch nicht was Konditionierung überhaupt heißt, aber es hört sich toll und fachmännisch an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Machen wir !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich mir auch schon gedacht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Heiler nickt zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Weile herrscht Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, wie genau machen wir das denn ?&amp;quot; platzt es aus Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel nimmt seine Wanderung durchs Zimmer wieder auf und beginnt zu instruieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Herren ! Wie ich gehört habe haben sie ein waches Auge auf ihren Gefährten. Nun, also, jedesmal wenn der Name Alrik fällt und sie eine negative Reaktion beim Patienten bemerken, wie das Zucken am Auge, das Verkrampfen der Finger und so weiter, dann erzeugen sie ein positives Erlebniss bei ihrem Abenteuergefährten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie werden sehen, mit der Zeit verschwinden die negativen Reaktionen mehr und mehr. Dafür wird er dann beim Hören dieses Namens immer mehr positive Reaktionen, als Vorfreude auf das positive Erleben, entwickeln.&amp;quot; Für sich, in Gedanken, fügt er hinzu:&amp;quot; Er beginnt zu sabbern und mit dem Schwanz zu wedeln wenn er den Namen Alrik hört.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide sind begeistert. Gerne bezahlen sie mehrere Goldstücke für diesen guten Rat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie wieder auf dem zentralen Platz unterwegs sind diskutieren sie immernoch intensiv darüber was für positive Erlebnisse denn am besten wären, und wie man die denn hinbekommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was leckeres,&amp;quot; erscheint die beste Idee zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Lebensmittelhändler ist rasch gefunden. Bei ihm decken sie sich gut mit Haferkeksen und Hartkeksen für die nächsten Wochen ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alrik hat zwar keine Ahnung was Ixpä sein sollen, er mischt sich jetzt aber trotzdem zaghaft ein:&amp;quot; Wie kann man denn bei dem ganzen Gequassel im Hintergrund noch vernünftig arbeiten ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Amtmann zuckt die Schultern, steht von seinem Stuhl auf und läuft zur Türe zur rechten, dabei erklärend:&amp;quot; Oh ja, da gewöhnt man sich dran, muß man halt. Wir haben versucht da von hier aus drauf einzuwirken das das abnimmt, aber ihr wißt ja wie das ist wenn man Leuten Mützen aufsetzt.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er die Türe aufmacht sieht man einen Gang dahinter mit vielen Türen die teils offen, teils geschlossen sind. Aus den Zimmern hört man ähnlich Stimmen wie von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt...&amp;quot; fährt er fort,&amp;quot; Wollen wir für den nächsten Versuch unsere Leute besser darauf vorbereiten damit es nicht wieder so ein Desaster gibt wie beim letztenmal, da wurde alles nur schlimmer statt besser.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun erklingt aus einem der Zimmer mit offener Tür eine Art Rezetation:&amp;quot; Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt mässigen, steuern, lenken ! Ein Moderator in der Musik dämpft ! Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt.....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Übertönt wird diese Rezitation plötzlich von einer neuen, aus einem anderen Raum:&amp;quot; Eine Mütze aufsetzen macht alleine nicht klug ! Eine Mütze alleine schafft keine Fähigkeiten ! Eine Mütze alleine....&amp;quot; Und so geht es immer weiter. Etwas unpassend hört man aus einem der geschlossenen Räume Handwerksgeräusche, das klopfen von Hämmern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wird da welchen Ahnung mit Hämmern eingehämmert ?&amp;quot; erkundigt sich der Kuttenträger spöttisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder zuckt der Sachbearbeiter mit den Schultern, und grinst tatsächlich:&amp;quot; So in etwa. Das sind die Moderatoren unseres letzten Versuchs. Da sie das mit den Mützen nicht begriffen haben arbeiten sie jetzt als Hutmacher, um wieder ein natürliches Verhältnis zu Kopfbedeckungen zurück zu gewinnen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise schließt er die Türe und kehrt zu seinem Schreibtisch zurück, setzt sich wieder und zieht aus einem Stapel ein paar Blatt Papier die er eingehend studiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, Magier sagen sie ? Lassen sie mich mal sehen..... Ah, hier wird eine Hure gesucht, ist ja irgendwie auch eine Art Magie...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Alrik sich nicht schnell auf das Ende der Kutte des anderen gestellt hätte dann hätte der es mit seinem Panthersprung vieleicht bis an die Gurgel des Amtsmannes geschafft. So aber landet er platschend vor dem Schreibtisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht einmal von seinen Papieren aufschauend redet der Sachbearbeiter einfach weiter: &amp;quot;Hm, ah ja, und hier, da wird ein Heiler gesucht. Sie sollten als Heiler umschulen, da gibt es Möglichkeiten sag ich ihnen....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Boden vor dem Schreibtisch grummelt es:&amp;quot; Ich kurier dich gleich du Büttel....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das freut mich das ihnen meine Idee als Heiler zu arbeiten zusagt ! Da melden sie sich am besten gleich beim Tier..., äh, beim Medicus Alrik Ärsthälfä in der Brochgasse 3.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik beißt die Zähne zusammen, seine Fäuste öffnen und schließen sich krampfhaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Magier rappelt sich vom Boden hoch, klopft sich den Staub vom Gewand. &amp;quot; Na denn, ich versuch noch ein paar Dämonen zu beschwören, dann schau ich mal bei dem vorbei. Vieleicht kann ich da ja wenigstens etwas mit Alchemie anstellen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz einen Abschiedsgruß murmelnd dreht er sich um und geht an Alrik vorbei zur Türe hinaus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist bestimmt der hundertste der so ne blöde Frage stellt, schau doch ins Wiki !&amp;quot; tönt es dazu von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden verbliebenen blicken stirnrunzelnd zur Decke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was kann ich für sie tun ?&amp;quot; spricht der Sachbearbeiter nun Alrik direkt an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja, öh, äh...&amp;quot; er tippt sich mit der Fingerspitze an die Lippen, sinnt kurz nach. &amp;quot;Gibt´s hier in der Gegend ne Uni ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Universität ? Nein, aber wir haben Lehrmeister hier in der Stadt. Moment mal....&amp;quot; Aus einem anderen Stapel zieht er drei Bögen heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er überfliegt alle drei. &amp;quot;Drei Lehrmeister haben wir in der Stadt. Als da wären...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur singenden Klinge, Lehrmeister für Anderthalbhänder, Schwerter und Zweihandklingen. Ein Veteran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Curion Kywhemhyvar, er lehrt Kriegskunst, und...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jodok Fulke, Lehrer für Schmiedekunst und Holzbearbeitung.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas resigniert lässt Alrik die Schultern hängen. &amp;quot;Dann versuche ich es wohl mal mit der Holzbearbeitung. Schönen Dank. Tschau.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zur Türe hinaus vernimmt er von oben noch eine Stimme: &amp;quot; Habe schon einige Zeit einen LG-GSA-H62N-DVD-Brenner. Bin auch zufrieden damit.&lt;br /&gt;
Nachdem ich aber ein neues Mainboard eingebaut habe liest der gute Brenner keine DVDs mehr die ich vorher mit ihm gebrannt habe. Brennen geht weiterhin einwandfrei...&lt;br /&gt;
Und nun?...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lässt einen Sachbearbeiter zurück der gerade versucht sich zwei Sitzkissen auf die Ohren zu binden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag, passend zur Teezeit, treffen die drei sich auf ihrem Herbergszimmer wieder. Stolz zeigt Alrik den anderen beiden ein paar geschnitzte Wanderstäbe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gut, die beiden wundern sich zwar ein wenig, verkneifen sich aber lieber ihre Fragen zum Magiestudium, stellen aber kurz darauf erfreut fest das ihr Kamerad die Stäbe zur Seite stellt, sich sein magisches Buch schnappt und verkündet das er sich zum studium dieses Buches ein wenig in der Wirtsstube zum Tee niederlassen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, mach das mal, ALRIK,&amp;quot; pflichtet Alrik ihm bei, zwinkert dabei Alrik zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der nimmt den Hinweis sofort auf. &amp;quot;Lies dir mal gut das Buch durch ALRIK, magst du einen Keks ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im vorbeigehen nimmt sich Alrik ein paar Haferkekse aus der hingereichten Tüte, bedankt sich und verzieht sich damit nach unten in die Gaststube um sich dort einen Tee zu bestellen, den er an einem Fensterplatz, mit den Keksen und dem Buch, genießt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit sich zufrieden nicken sich Alrik und Alrik zu, es fehlt nicht viel das sie sich gegenseitig auf die Schultern klopfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend sitzen sie dann wieder gemeinsam in der Gaststube zum Speisen. An anderen Tischen zechen zumeißt Einheimische für sich, jedoch kommt der Wirt öfters vorbei zu einem kurzen Plausch mit den Ausländern. So erfahren sie das eine oder andere über die Stadt, das Land, leben sich langsam etwas ein.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auf den ersten Tag in Cargaighllanilygh folgen noch drei weitere die ruhig und entspannend verlaufen. Im Herbergszimmer stapeln sich zwar Wanderstäbe aber die lassen sich sicher irgendwo verkaufen, oder als Brennholz an den Mann bringen. Für Alrik ist diese Zeit, neben den Holzschnitzkursen, mit dem Studium des Buches angefüllt. Derweil die anderen beiden sich Ort und Umland näher ansehen, auch mal den Broch besteigend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit jedem Tag unterhält sich der Gastwirt mehr mit ihnen, am vierten Abend sitzt er sogar mit ihnen zusammen um zu Abend zu speisen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wie es nunmal so ist unterhält man sich mit Abenteurern am besten über Abenteuer, und Schätze natürlich. Über alte Geschichten und Sagen des Landes, was andere Reisende, oder Einheimische aus den Weiten des Landes so berichtet haben. Selbstverständlich spielt das Moor darin eine wesentliche Rolle. Ist es doch das Rückzugsgebiet der Lunasadher in unruhigen Zeiten, als auch das Siedlungsgebiet jener Menschen die lieber zurückgezogen leben möchten, wovon es in diesem Lande nicht gerade wenige gibt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Just zu diesem Zeitpunkt als 4 Leute in Kennéthgs Sieg speisen entdeckt ein Möchtegernmagier und Dämonenbeschwörer ( nach eigener Einschätzung des ersten Ranges ( woher er die restlichen Ränge auch immer nehmen will)) bei einem Tier..., äh, Heiler in einem alten Buch eine Notiz über ein altes, magisches Artefakt das von einem uralten, grausamen Dämonen im Moor bewacht wird. Leider fehlt der Hinweis um welchen Dämonen es sich dabei handelt. Denn dessen Namen benötigt man um ihn beschwören zu können. Doch der Magierheilergehilfenotalchemist ist sich sicher das in anderen Büchern ein Hinweis zu finden ist. Er muß ihn nur finden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;... gefährlich das Moor. Da sind schon viele nie wiedergekehrt,&amp;quot; erzählt der Wirt bei einem guten Humpen Altem Eichbieres zum deftigen Braten mit dicker, dunkler Soße.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Letztes Jahr war der alte Alrik Alriksen hier ( Im Hintergrund, ohne das der Wirt sich in seiner Erzählung stören lässt:&amp;quot; Alrik, magst du einen Keks ?&amp;quot;, &amp;quot;Bist du blöd ? Jetzt zum Braten ?&amp;quot;) und hat davon erzählt das er selbst, obwohl er seit je her im Mor Enez lebt, beinahe darin verschwunden wäre. Er war Wölfe jagen als er vom Nebel überrascht wurde, hat sich heillos verirrt, hat er erzählt. Muß schon ein paar Jahre her sein. Ist da auf irgendwelche Ruinen gestoßen in die er runter geklettert ist. Hatte Angst selbst von den Wölfen, oder schlimmeren erwischt zu werden. Von unterirdischen Räumen hat er berichtet in die er vorgedrungen ist, bis er auf Berge von Gold, Waffen und Geschmeide im Fackellicht gestoßen ist... ( Alrik verschluckt sich an einem Haferkeks, Alrik tropft Bratensoße vom Brotstück vor dem offenen Mund auf die Hose, Alrik fällt mit dem Gesicht platt auf den Tisch) ... doch bevor er sich was greifen konnte stürzte ein gewaltiger Dämon in Feuer und Rauch auf ihm zu und er mußte, zu Tode erschrocken fliehen. Dabei ist er noch über ein altes, umgestürztes Tor gefallen und hat sich schwer am Bein verletzt... ( Alrik hebt den Kopf und, weil es ihm wohl Spaß macht, lässt ihn nochmal auf die Tischplatte krachen. &amp;quot;Hch...hchch...&amp;quot; röchelt Alrik. Die Bratensoße tropft munter weiter auf Alriks Hose) ... tagelang ist er noch umhergeirrt bis er endlich nach Hause zurückgefunden hat. Bis heute weiß er nicht wo er da hingeraten war...&amp;quot; Der Wirt nimmt einen tiefen Schluck des dunklen Bieres.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Wangen sind leicht gerötet, zum einem vom eigenen Bier, zum anderen freut er sich das seine Geschichten die Zuhörer so in den Bann zu schlagen vermögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37463</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh IV</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37463"/>
		<updated>2009-03-29T14:43:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
  | untertitel=Land und Moor in Mor Enez&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=850&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviertes Land, der Geruch vom Meer, Möwen am Himmel und die Burg in der Ferne verkünden das es nicht mehr weit ist bis Cargaighllanilygh. Auch der Verkehr auf der Straße hat entsprechend zugenommen. Volk strömt vom Hinterland zur Hauptstadt oder befindet sich auf dem umgekehrten Weg. Die Stadt dient als Handelszentrum des Landes und wird dementsprechend frequentiert, dazu addiert sich natürlich auch noch der Versorgungsverkehr aus den umliegenden Landwirtschaften der den dortigen Markt täglich mit frischen Waren versorgt. Ihre günstige Lage macht sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lunasadhischen Wirtschaft. Unweit der nördlichen Grenze am Ster Aod gelegen, mit Seehafen und Handelshäusern ausgestattet. Viele Waren die ins Land kommen werden von hier aus ins Hinterland, in die anderen Clangebiete, transportiert. So machen Fuhrwerke aller Art einen Gutteil des Verkehraufkommens aus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter solch einem Fuhrwerk, beladen mit frisch geernteten Kohlköpfen, trotten Alrik, Alrik und Alrik die Landstraße Richtung Stadttor entlang. Nach den vielen Tagen im Moor wirkt die frische Seebrise die übers Land zieht anregend und ein wenig berauschend. Ebenso wie der recht weite Horizont rundum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussicht nach langer Zeit endlich wiedermal in einem vernünftigen Bett zu schlafen, in einer gemütlichen Gaststube zu sitzen und speisen tut ihr übriges zur guten Stimmung der drei Abenteurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lässt gutmütig die Neckereien der anderen beiden über seine Tracht über sich ergehen. Immerhin sehen sie des öfteren auch andere Reisende, Einheimische, in den entsprechenden einheimischen Trachten wie Kilt, Atfèileadh oder Currac. Nicht selten blitzen üppige goldene Hals-, Arm- oder Fußreifen in der Sonne auf. Weniger auffällig, aber oft nicht weniger hübsch und wertvoll, sind die Broschen und Fibeln die hier benutzt werden um die Kleidung zu heften oder zu verzieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist auch die Behandlung von Unterleibserkrankungen durch die Heiler ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter dem kohlbeladenen Ochsenkarren betreten sie endlich die Stadt und steuern gleich, der Hauptstraße folgend, den zentralen Platz der Stadt an. Dort, den Schildern nach zu urteilen, befinden sich die Tavernen, Marktstände und Läden des Ortes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Relativ neu ausgerüstet wie sie sind ignorieren sie erstmal die Stände der Händler und die Läden. Um so mehr lockt die Taverne &amp;quot;Zum Kennéthg-Sieg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zimmer für eine unbestimmte Anzahl an Tagen ist schnell ausgehandelt, so das die drei es sich in der Taverne selbst endlich gemütlich machen können, ordentlich Speisen und Getränke bestellen können. Sie suchen sich einen Tisch in der Nähe des Kamins aus den sie für den Rest des Abends auch kaum verlassen. Ausgiebiges, gutes Essen, reichlich Getränke dazu, eine entspannende Atmosphäre zeigen ihnen bald wie anstrengend die Reise war und das sie denn doch einiges an gesunden Schlaf nachzuholen haben. So nimmt es nicht wunder das sie nicht bis spät Abends zechen sondern lieber, bald nach Sonnenuntergang, sich auf ihr Zimmer zurückziehen um sich diesen Schlaf zu gönnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem üppigen Frühstück, mit Marmelade, Brötchen, Honig und all diesem dekadenten Kram, ist endlich Zeit die Stadt zu erforschen, das eine oder andere zu erledigen. Alrik und Alrik gelingt es Alrik davon irgendwie zu überzeugen das sie am besten zu zweit bummeln gehen während Alrik sich um seine Studien als Magier kümmern soll. Die beiden wollen nämlich heimlich einen Heiler zu Alriks Alriksphobie um Rat fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum beschließt Alrik das Jobcenter, äh, Rathaus aufzusuchen ob es denn dort irgendeine Möglichkeit gibt sich als &amp;quot;zu werdender Magnus&amp;quot; zu verdingen. Oder zumindest als Alchemistenhelfer.&lt;br /&gt;
Im Rathaus angekommen wird er zu jemanden Geschickt der ihm als Sachbearbeiter genannt wird. Er hat zwar keine Ahnung welche Sachen ein Sachbearbeiter bearbeitet, aber der Laden macht sowieso einen äußerst merkwürdigen Eindruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum einen, als er ins Zimmer tritt, steht dort schon ein weißbärtiger Mann in Roben vor jenem Sachbearbeiter, zum anderen erklingen dauernd Stimmen in der Luft die komisches Zeug reden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, es gibt keine Arbeitsplätze für Magier,&amp;quot; erklärt der Sachbearbeiter dem Robenträger der vor Alrik steht. &amp;quot;Außerdem scheint mir ihr Ruhm sowieso nicht ausreichend zu sein für so eine hypothetische Stelle.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stimme in der Luft keift:&amp;quot; Es ist doch nur logisch das man in einem Abenteuerrollenspiel auch als Abenteurer arbeiten kann. Reisen Stufe 15, Kampf Stufe mindestens 10. Dann noch Geographie, Sinneswahrnehmung, und solche Sachen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso kann ich nicht als Magier arbeiten wenn es in unserer Welt Magie gibt ?&amp;quot; beharrt der Robenträger, leicht abgelenkt durch die Stimmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Abenteurer ist keine Arbeit. Das sind sowieso alle, dafür braucht es keinen extra Job.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter deutet nach oben:&amp;quot; Nicht vorgesehen von den Göttern.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch, natürlich sollte ich als Abenteurer mein Geld verdienen können wenn ich eben nur Abenteurer sein will.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum soll ich nicht genug Ruhm haben ? Ich bin ein mächtiger Beschwörer. In Fachkreisen kennt man mich in der Region durchaus. Habt ihr nicht letztens selbst einen Trank bei mir gekauft ? Na also...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Abenteurer arbeitet man doch praktisch auf Reisen, da kann man Geld bekommen, Erfahrung sammeln und bekommt sogar noch Gegenstände als Beute oder Fundstücke.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ob ihr genug Ruhm habt oder nicht bestimmen die Götter. Straßenfeger, da haben wir noch was frei.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; Das Gespräch nur eher nebensächlich führend liest der sogenannte Sachbearbeiter nebenbei ständig in irgendwelchen Dokumenten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ja Reisen, nicht arbeiten. Es wäre aber nur logisch auch als Abenteurer in einem Ort arbeiten zu können.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blut schießt ins Gesicht des Robenträgers als man ihm den Straßenfegerjob anbietet. Zwei, dreimal schnappt der nach Luft, schaut dann zur Zimmerdecke hoch, lauscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das denn dauernd für Stimmen ? Arbeiten hier in eurer Amtsstube Dämonen oder Luftelementare oder sowas ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hebt der Man hinter dem Schreibtisch doch kurz mal den Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sind die Götter, oder Halbgötter, oder sowas. War schon immer so, streiten und feilschen ständig rum, über irgendwelches Zeugs das sowieso keiner versteht. Gibt wohl hunderte davon und jeder will seinen Willen irgendwie durchsetzen. Oder eben seine Vorstellung wie unsere Welt funktionieren soll. Ihr wißt nicht zufällig was Ixpä sind ? Da rätseln wir schon seit ner Ewigkeit drüber.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil haben Alrik und Alrik nach ziemlicher Sucherei in einer Nebengasse ein Schild mit der Aufschrift &amp;quot;Heiler&amp;quot; gefunden. Der Mann den sie kurz darauf in einer Art Alchemistenküche mit Operationstisch sprechen sieht Vertrauenserweckend aus. Das kann natürlich auch an dem komischen, blitzsauberen, weißen Kittel liegen den er trägt. Dazu trägt er allerdings ein komisches Häubchen mit einem merkwürdigen roten Kreuz auf dem Kopf. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Alrik als Bogenschützen ein seltsam verlockender Anblick. Es juckt ihm in den Fingern, selbst ohne Bogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedenfalls berichten sie ihm vertrauensvoll von ihren Erlebnissen und Beobachtungen mit Alrik auf ihrer Reise. Und natürlich kommen ihre persönlichen Einschätzungen nicht zu kurz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel denkt gründlich über das Gehörte nach, zündet sich eine Pfeife an, beginnt im Raum auf und ab zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, hm...&amp;quot; grübelt er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wechselnde Distanz, mal gute, mal schlechte Sichtverhältnisse, schnelle Drehungen...&amp;quot; grübelt Alrik im stillen für sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil wartet Alrik gespannt auf den Rat den sie sicher gleich bekommen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also, meine Herren. Da hilft nur eine Konditionierung,&amp;quot; verkündet Weißkittel feierlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle muß erwähnt werden das weder Alrik noch Alrik wissen können das jener Heiler ein Neuheiler ist der sein Dasein derzeit noch hauptsächlich dadurch bestreitet das er Haustiere abrichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ihnen das selbstverständlich unbekannt ist schauen sie sich gegenseitig an, nicken ehrfürchtig um dann schnell ihre Zustimmung auszudrücken. Gut, sie wissen auch nicht was Konditionierung überhaupt heißt, aber es hört sich toll und fachmännisch an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Machen wir !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich mir auch schon gedacht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Heiler nickt zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Weile herrscht Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, wie genau machen wir das denn ?&amp;quot; platzt es aus Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel nimmt seine Wanderung durchs Zimmer wieder auf und beginnt zu instruieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Herren ! Wie ich gehört habe haben sie ein waches Auge auf ihren Gefährten. Nun, also, jedesmal wenn der Name Alrik fällt und sie eine negative Reaktion beim Patienten bemerken, wie das Zucken am Auge, das Verkrampfen der Finger und so weiter, dann erzeugen sie ein positives Erlebniss bei ihrem Abenteuergefährten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie werden sehen, mit der Zeit verschwinden die negativen Reaktionen mehr und mehr. Dafür wird er dann beim Hören dieses Namens immer mehr positive Reaktionen, als Vorfreude auf das positive Erleben, entwickeln.&amp;quot; Für sich, in Gedanken, fügt er hinzu:&amp;quot; Er beginnt zu sabbern und mit dem Schwanz zu wedeln wenn er den Namen Alrik hört.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide sind begeistert. Gerne bezahlen sie mehrere Goldstücke für diesen guten Rat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie wieder auf dem zentralen Platz unterwegs sind diskutieren sie immernoch intensiv darüber was für positive Erlebnisse denn am besten wären, und wie man die denn hinbekommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was leckeres,&amp;quot; erscheint die beste Idee zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Lebensmittelhändler ist rasch gefunden. Bei ihm decken sie sich gut mit Haferkeksen und Hartkeksen für die nächsten Wochen ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alrik hat zwar keine Ahnung was Ixpä sein sollen, er mischt sich jetzt aber trotzdem zaghaft ein:&amp;quot; Wie kann man denn bei dem ganzen Gequassel im Hintergrund noch vernünftig arbeiten ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Amtmann zuckt die Schultern, steht von seinem Stuhl auf und läuft zur Türe zur rechten, dabei erklärend:&amp;quot; Oh ja, da gewöhnt man sich dran, muß man halt. Wir haben versucht da von hier aus drauf einzuwirken das das abnimmt, aber ihr wißt ja wie das ist wenn man Leuten Mützen aufsetzt.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er die Türe aufmacht sieht man einen Gang dahinter mit vielen Türen die teils offen, teils geschlossen sind. Aus den Zimmern hört man ähnlich Stimmen wie von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt...&amp;quot; fährt er fort,&amp;quot; Wollen wir für den nächsten Versuch unsere Leute besser darauf vorbereiten damit es nicht wieder so ein Desaster gibt wie beim letztenmal, da wurde alles nur schlimmer statt besser.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun erklingt aus einem der Zimmer mit offener Tür eine Art Rezetation:&amp;quot; Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt mässigen, steuern, lenken ! Ein Moderator in der Musik dämpft ! Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt.....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Übertönt wird diese Rezitation plötzlich von einer neuen, aus einem anderen Raum:&amp;quot; Eine Mütze aufsetzen macht alleine nicht klug ! Eine Mütze alleine schafft keine Fähigkeiten ! Eine Mütze alleine....&amp;quot; Und so geht es immer weiter. Etwas unpassend hört man aus einem der geschlossenen Räume Handwerksgeräusche, das klopfen von Hämmern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wird da welchen Ahnung mit Hämmern eingehämmert ?&amp;quot; erkundigt sich der Kuttenträger spöttisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder zuckt der Sachbearbeiter mit den Schultern, und grinst tatsächlich:&amp;quot; So in etwa. Das sind die Moderatoren unseres letzten Versuchs. Da sie das mit den Mützen nicht begriffen haben arbeiten sie jetzt als Hutmacher, um wieder ein natürliches Verhältnis zu Kopfbedeckungen zurück zu gewinnen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise schließt er die Türe und kehrt zu seinem Schreibtisch zurück, setzt sich wieder und zieht aus einem Stapel ein paar Blatt Papier die er eingehend studiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, Magier sagen sie ? Lassen sie mich mal sehen..... Ah, hier wird eine Hure gesucht, ist ja irgendwie auch eine Art Magie...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Alrik sich nicht schnell auf das Ende der Kutte des anderen gestellt hätte dann hätte der es mit seinem Panthersprung vieleicht bis an die Gurgel des Amtsmannes geschafft. So aber landet er platschend vor dem Schreibtisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht einmal von seinen Papieren aufschauend redet der Sachbearbeiter einfach weiter: &amp;quot;Hm, ah ja, und hier, da wird ein Heiler gesucht. Sie sollten als Heiler umschulen, da gibt es Möglichkeiten sag ich ihnen....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Boden vor dem Schreibtisch grummelt es:&amp;quot; Ich kurier dich gleich du Büttel....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das freut mich das ihnen meine Idee als Heiler zu arbeiten zusagt ! Da melden sie sich am besten gleich beim Tier..., äh, beim Medicus Alrik Ärsthälfä in der Brochgasse 3.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik beißt die Zähne zusammen, seine Fäuste öffnen und schließen sich krampfhaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Magier rappelt sich vom Boden hoch, klopft sich den Staub vom Gewand. &amp;quot; Na denn, ich versuch noch ein paar Dämonen zu beschwören, dann schau ich mal bei dem vorbei. Vieleicht kann ich da ja wenigstens etwas mit Alchemie anstellen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz einen Abschiedsgruß murmelnd dreht er sich um und geht an Alrik vorbei zur Türe hinaus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist bestimmt der hundertste der so ne blöde Frage stellt, schau doch ins Wiki !&amp;quot; tönt es dazu von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden verbliebenen blicken stirnrunzelnd zur Decke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was kann ich für sie tun ?&amp;quot; spricht der Sachbearbeiter nun Alrik direkt an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja, öh, äh...&amp;quot; er tippt sich mit der Fingerspitze an die Lippen, sinnt kurz nach. &amp;quot;Gibt´s hier in der Gegend ne Uni ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Universität ? Nein, aber wir haben Lehrmeister hier in der Stadt. Moment mal....&amp;quot; Aus einem anderen Stapel zieht er drei Bögen heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er überfliegt alle drei. &amp;quot;Drei Lehrmeister haben wir in der Stadt. Als da wären...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur singenden Klinge, Lehrmeister für Anderthalbhänder, Schwerter und Zweihandklingen. Ein Veteran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Curion Kywhemhyvar, er lehrt Kriegskunst, und...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jodok Fulke, Lehrer für Schmiedekunst und Holzbearbeitung.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas resigniert lässt Alrik die Schultern hängen. &amp;quot;Dann versuche ich es wohl mal mit der Holzbearbeitung. Schönen Dank. Tschau.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zur Türe hinaus vernimmt er von oben noch eine Stimme: &amp;quot; Habe schon einige Zeit einen LG-GSA-H62N-DVD-Brenner. Bin auch zufrieden damit.&lt;br /&gt;
Nachdem ich aber ein neues Mainboard eingebaut habe liest der gute Brenner keine DVDs mehr die ich vorher mit ihm gebrannt habe. Brennen geht weiterhin einwandfrei...&lt;br /&gt;
Und nun?...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lässt einen Sachbearbeiter zurück der gerade versucht sich zwei Sitzkissen auf die Ohren zu binden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag, passend zur Teezeit, treffen die drei sich auf ihrem Herbergszimmer wieder. Stolz zeigt Alrik den anderen beiden ein paar geschnitzte Wanderstäbe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gut, die beiden wundern sich zwar ein wenig, verkneifen sich aber lieber ihre Fragen zum Magiestudium, stellen aber kurz darauf erfreut fest das ihr Kamerad die Stäbe zur Seite stellt, sich sein magisches Buch schnappt und verkündet das er sich zum studium dieses Buches ein wenig in der Wirtsstube zum Tee niederlassen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, mach das mal, ALRIK,&amp;quot; pflichtet Alrik ihm bei, zwinkert dabei Alrik zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der nimmt den Hinweis sofort auf. &amp;quot;Lies dir mal gut das Buch durch ALRIK, magst du einen Keks ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im vorbeigehen nimmt sich Alrik ein paar Haferkekse aus der hingereichten Tüte, bedankt sich und verzieht sich damit nach unten in die Gaststube um sich dort einen Tee zu bestellen, den er an einem Fensterplatz, mit den Keksen und dem Buch, genießt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit sich zufrieden nicken sich Alrik und Alrik zu, es fehlt nicht viel das sie sich gegenseitig auf die Schultern klopfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend sitzen sie dann wieder gemeinsam in der Gaststube zum Speisen. An anderen Tischen zechen zumeißt Einheimische für sich, jedoch kommt der Wirt öfters vorbei zu einem kurzen Plausch mit den Ausländern. So erfahren sie das eine oder andere über die Stadt, das Land, leben sich langsam etwas ein.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auf den ersten Tag in Cargaighllanilygh folgen noch drei weitere die ruhig und entspannend verlaufen. Im Herbergszimmer stapeln sich zwar Wanderstäbe aber die lassen sich sicher irgendwo verkaufen, oder als Brennholz an den Mann bringen. Für Alrik ist diese Zeit, neben den Holzschnitzkursen, mit dem Studium des Buches angefüllt. Derweil die anderen beiden sich Ort und Umland näher ansehen, auch mal den Broch besteigend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit jedem Tag unterhält sich der Gastwirt mehr mit ihnen, am vierten Abend sitzt er sogar mit ihnen zusammen um zu Abend zu speisen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wie es nunmal so ist unterhält man sich mit Abenteurern am besten über Abenteuer, und Schätze natürlich. Über alte Geschichten und Sagen des Landes, was andere Reisende, oder Einheimische aus den Weiten des Landes so berichtet haben. Selbstverständlich spielt das Moor darin eine wesentliche Rolle. Ist es doch das Rückzugsgebiet der Lunasadher in unruhigen Zeiten, als auch das Siedlungsgebiet jener Menschen die lieber zurückgezogen leben möchten, wovon es in diesem Lande nicht gerade wenige gibt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Just zu diesem Zeitpunkt als 4 Leute in Kennéthgs Sieg speisen entdeckt ein Möchtegernmagier und Dämonenbeschwörer ( nach eigener Einschätzung des ersten Ranges ( woher er die restlichen Ränge auch immer nehmen will)) bei einem Tier..., äh, Heiler in einem alten Buch eine Notiz über ein altes, magisches Artefakt das von einem uralten, grausamen Dämonen im Moor bewacht wird. Leider fehlt der Hinweis um welchen Dämonen es sich dabei handelt. Denn dessen Namen benötigt man um ihn beschwören zu können. Doch der Magierheilergehilfenotalchemist ist sich sicher das in anderen Büchern ein Hinweis zu finden ist. Er muß ihn nur finden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37462</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh IV</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37462"/>
		<updated>2009-03-29T14:20:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
  | untertitel=Land und Moor in Mor Enez&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=850&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviertes Land, der Geruch vom Meer, Möwen am Himmel und die Burg in der Ferne verkünden das es nicht mehr weit ist bis Cargaighllanilygh. Auch der Verkehr auf der Straße hat entsprechend zugenommen. Volk strömt vom Hinterland zur Hauptstadt oder befindet sich auf dem umgekehrten Weg. Die Stadt dient als Handelszentrum des Landes und wird dementsprechend frequentiert, dazu addiert sich natürlich auch noch der Versorgungsverkehr aus den umliegenden Landwirtschaften der den dortigen Markt täglich mit frischen Waren versorgt. Ihre günstige Lage macht sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lunasadhischen Wirtschaft. Unweit der nördlichen Grenze am Ster Aod gelegen, mit Seehafen und Handelshäusern ausgestattet. Viele Waren die ins Land kommen werden von hier aus ins Hinterland, in die anderen Clangebiete, transportiert. So machen Fuhrwerke aller Art einen Gutteil des Verkehraufkommens aus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter solch einem Fuhrwerk, beladen mit frisch geernteten Kohlköpfen, trotten Alrik, Alrik und Alrik die Landstraße Richtung Stadttor entlang. Nach den vielen Tagen im Moor wirkt die frische Seebrise die übers Land zieht anregend und ein wenig berauschend. Ebenso wie der recht weite Horizont rundum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussicht nach langer Zeit endlich wiedermal in einem vernünftigen Bett zu schlafen, in einer gemütlichen Gaststube zu sitzen und speisen tut ihr übriges zur guten Stimmung der drei Abenteurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lässt gutmütig die Neckereien der anderen beiden über seine Tracht über sich ergehen. Immerhin sehen sie des öfteren auch andere Reisende, Einheimische, in den entsprechenden einheimischen Trachten wie Kilt, Atfèileadh oder Currac. Nicht selten blitzen üppige goldene Hals-, Arm- oder Fußreifen in der Sonne auf. Weniger auffällig, aber oft nicht weniger hübsch und wertvoll, sind die Broschen und Fibeln die hier benutzt werden um die Kleidung zu heften oder zu verzieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist auch die Behandlung von Unterleibserkrankungen durch die Heiler ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter dem kohlbeladenen Ochsenkarren betreten sie endlich die Stadt und steuern gleich, der Hauptstraße folgend, den zentralen Platz der Stadt an. Dort, den Schildern nach zu urteilen, befinden sich die Tavernen, Marktstände und Läden des Ortes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Relativ neu ausgerüstet wie sie sind ignorieren sie erstmal die Stände der Händler und die Läden. Um so mehr lockt die Taverne &amp;quot;Zum Kennéthg-Sieg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zimmer für eine unbestimmte Anzahl an Tagen ist schnell ausgehandelt, so das die drei es sich in der Taverne selbst endlich gemütlich machen können, ordentlich Speisen und Getränke bestellen können. Sie suchen sich einen Tisch in der Nähe des Kamins aus den sie für den Rest des Abends auch kaum verlassen. Ausgiebiges, gutes Essen, reichlich Getränke dazu, eine entspannende Atmosphäre zeigen ihnen bald wie anstrengend die Reise war und das sie denn doch einiges an gesunden Schlaf nachzuholen haben. So nimmt es nicht wunder das sie nicht bis spät Abends zechen sondern lieber, bald nach Sonnenuntergang, sich auf ihr Zimmer zurückziehen um sich diesen Schlaf zu gönnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem üppigen Frühstück, mit Marmelade, Brötchen, Honig und all diesem dekadenten Kram, ist endlich Zeit die Stadt zu erforschen, das eine oder andere zu erledigen. Alrik und Alrik gelingt es Alrik davon irgendwie zu überzeugen das sie am besten zu zweit bummeln gehen während Alrik sich um seine Studien als Magier kümmern soll. Die beiden wollen nämlich heimlich einen Heiler zu Alriks Alriksphobie um Rat fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum beschließt Alrik das Jobcenter, äh, Rathaus aufzusuchen ob es denn dort irgendeine Möglichkeit gibt sich als &amp;quot;zu werdender Magnus&amp;quot; zu verdingen. Oder zumindest als Alchemistenhelfer.&lt;br /&gt;
Im Rathaus angekommen wird er zu jemanden Geschickt der ihm als Sachbearbeiter genannt wird. Er hat zwar keine Ahnung welche Sachen ein Sachbearbeiter bearbeitet, aber der Laden macht sowieso einen äußerst merkwürdigen Eindruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum einen, als er ins Zimmer tritt, steht dort schon ein weißbärtiger Mann in Roben vor jenem Sachbearbeiter, zum anderen erklingen dauernd Stimmen in der Luft die komisches Zeug reden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, es gibt keine Arbeitsplätze für Magier,&amp;quot; erklärt der Sachbearbeiter dem Robenträger der vor Alrik steht. &amp;quot;Außerdem scheint mir ihr Ruhm sowieso nicht ausreichend zu sein für so eine hypothetische Stelle.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stimme in der Luft keift:&amp;quot; Es ist doch nur logisch das man in einem Abenteuerrollenspiel auch als Abenteurer arbeiten kann. Reisen Stufe 15, Kampf Stufe mindestens 10. Dann noch Geographie, Sinneswahrnehmung, und solche Sachen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso kann ich nicht als Magier arbeiten wenn es in unserer Welt Magie gibt ?&amp;quot; beharrt der Robenträger, leicht abgelenkt durch die Stimmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Abenteurer ist keine Arbeit. Das sind sowieso alle, dafür braucht es keinen extra Job.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter deutet nach oben:&amp;quot; Nicht vorgesehen von den Göttern.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch, natürlich sollte ich als Abenteurer mein Geld verdienen können wenn ich eben nur Abenteurer sein will.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum soll ich nicht genug Ruhm haben ? Ich bin ein mächtiger Beschwörer. In Fachkreisen kennt man mich in der Region durchaus. Habt ihr nicht letztens selbst einen Trank bei mir gekauft ? Na also...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Abenteurer arbeitet man doch praktisch auf Reisen, da kann man Geld bekommen, Erfahrung sammeln und bekommt sogar noch Gegenstände als Beute oder Fundstücke.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ob ihr genug Ruhm habt oder nicht bestimmen die Götter. Straßenfeger, da haben wir noch was frei.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; Das Gespräch nur eher nebensächlich führend liest der sogenannte Sachbearbeiter nebenbei ständig in irgendwelchen Dokumenten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ja Reisen, nicht arbeiten. Es wäre aber nur logisch auch als Abenteurer in einem Ort arbeiten zu können.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blut schießt ins Gesicht des Robenträgers als man ihm den Straßenfegerjob anbietet. Zwei, dreimal schnappt der nach Luft, schaut dann zur Zimmerdecke hoch, lauscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das denn dauernd für Stimmen ? Arbeiten hier in eurer Amtsstube Dämonen oder Luftelementare oder sowas ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hebt der Man hinter dem Schreibtisch doch kurz mal den Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sind die Götter, oder Halbgötter, oder sowas. War schon immer so, streiten und feilschen ständig rum, über irgendwelches Zeugs das sowieso keiner versteht. Gibt wohl hunderte davon und jeder will seinen Willen irgendwie durchsetzen. Oder eben seine Vorstellung wie unsere Welt funktionieren soll. Ihr wißt nicht zufällig was Ixpä sind ? Da rätseln wir schon seit ner Ewigkeit drüber.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil haben Alrik und Alrik nach ziemlicher Sucherei in einer Nebengasse ein Schild mit der Aufschrift &amp;quot;Heiler&amp;quot; gefunden. Der Mann den sie kurz darauf in einer Art Alchemistenküche mit Operationstisch sprechen sieht Vertrauenserweckend aus. Das kann natürlich auch an dem komischen, blitzsauberen, weißen Kittel liegen den er trägt. Dazu trägt er allerdings ein komisches Häubchen mit einem merkwürdigen roten Kreuz auf dem Kopf. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Alrik als Bogenschützen ein seltsam verlockender Anblick. Es juckt ihm in den Fingern, selbst ohne Bogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedenfalls berichten sie ihm vertrauensvoll von ihren Erlebnissen und Beobachtungen mit Alrik auf ihrer Reise. Und natürlich kommen ihre persönlichen Einschätzungen nicht zu kurz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel denkt gründlich über das Gehörte nach, zündet sich eine Pfeife an, beginnt im Raum auf und ab zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, hm...&amp;quot; grübelt er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wechselnde Distanz, mal gute, mal schlechte Sichtverhältnisse, schnelle Drehungen...&amp;quot; grübelt Alrik im stillen für sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil wartet Alrik gespannt auf den Rat den sie sicher gleich bekommen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also, meine Herren. Da hilft nur eine Konditionierung,&amp;quot; verkündet Weißkittel feierlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle muß erwähnt werden das weder Alrik noch Alrik wissen können das jener Heiler ein Neuheiler ist der sein Dasein derzeit noch hauptsächlich dadurch bestreitet das er Haustiere abrichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ihnen das selbstverständlich unbekannt ist schauen sie sich gegenseitig an, nicken ehrfürchtig um dann schnell ihre Zustimmung auszudrücken. Gut, sie wissen auch nicht was Konditionierung überhaupt heißt, aber es hört sich toll und fachmännisch an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Machen wir !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich mir auch schon gedacht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Heiler nickt zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Weile herrscht Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, wie genau machen wir das denn ?&amp;quot; platzt es aus Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel nimmt seine Wanderung durchs Zimmer wieder auf und beginnt zu instruieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Herren ! Wie ich gehört habe haben sie ein waches Auge auf ihren Gefährten. Nun, also, jedesmal wenn der Name Alrik fällt und sie eine negative Reaktion beim Patienten bemerken, wie das Zucken am Auge, das Verkrampfen der Finger und so weiter, dann erzeugen sie ein positives Erlebniss bei ihrem Abenteuergefährten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie werden sehen, mit der Zeit verschwinden die negativen Reaktionen mehr und mehr. Dafür wird er dann beim Hören dieses Namens immer mehr positive Reaktionen, als Vorfreude auf das positive Erleben, entwickeln.&amp;quot; Für sich, in Gedanken, fügt er hinzu:&amp;quot; Er beginnt zu sabbern und mit dem Schwanz zu wedeln wenn er den Namen Alrik hört.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide sind begeistert. Gerne bezahlen sie mehrere Goldstücke für diesen guten Rat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie wieder auf dem zentralen Platz unterwegs sind diskutieren sie immernoch intensiv darüber was für positive Erlebnisse denn am besten wären, und wie man die denn hinbekommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was leckeres,&amp;quot; erscheint die beste Idee zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Lebensmittelhändler ist rasch gefunden. Bei ihm decken sie sich gut mit Haferkeksen und Hartkeksen für die nächsten Wochen ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alrik hat zwar keine Ahnung was Ixpä sein sollen, er mischt sich jetzt aber trotzdem zaghaft ein:&amp;quot; Wie kann man denn bei dem ganzen Gequassel im Hintergrund noch vernünftig arbeiten ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Amtmann zuckt die Schultern, steht von seinem Stuhl auf und läuft zur Türe zur rechten, dabei erklärend:&amp;quot; Oh ja, da gewöhnt man sich dran, muß man halt. Wir haben versucht da von hier aus drauf einzuwirken das das abnimmt, aber ihr wißt ja wie das ist wenn man Leuten Mützen aufsetzt.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er die Türe aufmacht sieht man einen Gang dahinter mit vielen Türen die teils offen, teils geschlossen sind. Aus den Zimmern hört man ähnlich Stimmen wie von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt...&amp;quot; fährt er fort,&amp;quot; Wollen wir für den nächsten Versuch unsere Leute besser darauf vorbereiten damit es nicht wieder so ein Desaster gibt wie beim letztenmal, da wurde alles nur schlimmer statt besser.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun erklingt aus einem der Zimmer mit offener Tür eine Art Rezetation:&amp;quot; Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt mässigen, steuern, lenken ! Ein Moderator in der Musik dämpft ! Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt.....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Übertönt wird diese Rezitation plötzlich von einer neuen, aus einem anderen Raum:&amp;quot; Eine Mütze aufsetzen macht alleine nicht klug ! Eine Mütze alleine schafft keine Fähigkeiten ! Eine Mütze alleine....&amp;quot; Und so geht es immer weiter. Etwas unpassend hört man aus einem der geschlossenen Räume Handwerksgeräusche, das klopfen von Hämmern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wird da welchen Ahnung mit Hämmern eingehämmert ?&amp;quot; erkundigt sich der Kuttenträger spöttisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder zuckt der Sachbearbeiter mit den Schultern, und grinst tatsächlich:&amp;quot; So in etwa. Das sind die Moderatoren unseres letzten Versuchs. Da sie das mit den Mützen nicht begriffen haben arbeiten sie jetzt als Hutmacher, um wieder ein natürliches Verhältnis zu Kopfbedeckungen zurück zu gewinnen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise schließt er die Türe und kehrt zu seinem Schreibtisch zurück, setzt sich wieder und zieht aus einem Stapel ein paar Blatt Papier die er eingehend studiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, Magier sagen sie ? Lassen sie mich mal sehen..... Ah, hier wird eine Hure gesucht, ist ja irgendwie auch eine Art Magie...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Alrik sich nicht schnell auf das Ende der Kutte des anderen gestellt hätte dann hätte der es mit seinem Panthersprung vieleicht bis an die Gurgel des Amtsmannes geschafft. So aber landet er platschend vor dem Schreibtisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht einmal von seinen Papieren aufschauend redet der Sachbearbeiter einfach weiter: &amp;quot;Hm, ah ja, und hier, da wird ein Heiler gesucht. Sie sollten als Heiler umschulen, da gibt es Möglichkeiten sag ich ihnen....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Boden vor dem Schreibtisch grummelt es:&amp;quot; Ich kurier dich gleich du Büttel....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das freut mich das ihnen meine Idee als Heiler zu arbeiten zusagt ! Da melden sie sich am besten gleich beim Tier..., äh, beim Medicus Alrik Ärsthälfä in der Brochgasse 3.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik beißt die Zähne zusammen, seine Fäuste öffnen und schließen sich krampfhaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Magier rappelt sich vom Boden hoch, klopft sich den Staub vom Gewand. &amp;quot; Na denn, ich versuch noch ein paar Dämonen zu beschwören, dann schau ich mal bei dem vorbei. Vieleicht kann ich da ja wenigstens etwas mit Alchemie anstellen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz einen Abschiedsgruß murmelnd dreht er sich um und geht an Alrik vorbei zur Türe hinaus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist bestimmt der hundertste der so ne blöde Frage stellt, schau doch ins Wiki !&amp;quot; tönt es dazu von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden verbliebenen blicken stirnrunzelnd zur Decke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was kann ich für sie tun ?&amp;quot; spricht der Sachbearbeiter nun Alrik direkt an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja, öh, äh...&amp;quot; er tippt sich mit der Fingerspitze an die Lippen, sinnt kurz nach. &amp;quot;Gibt´s hier in der Gegend ne Uni ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Universität ? Nein, aber wir haben Lehrmeister hier in der Stadt. Moment mal....&amp;quot; Aus einem anderen Stapel zieht er drei Bögen heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er überfliegt alle drei. &amp;quot;Drei Lehrmeister haben wir in der Stadt. Als da wären...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur singenden Klinge, Lehrmeister für Anderthalbhänder, Schwerter und Zweihandklingen. Ein Veteran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Curion Kywhemhyvar, er lehrt Kriegskunst, und...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jodok Fulke, Lehrer für Schmiedekunst und Holzbearbeitung.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas resigniert lässt Alrik die Schultern hängen. &amp;quot;Dann versuche ich es wohl mal mit der Holzbearbeitung. Schönen Dank. Tschau.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zur Türe hinaus vernimmt er von oben noch eine Stimme: &amp;quot; Habe schon einige Zeit einen LG-GSA-H62N-DVD-Brenner. Bin auch zufrieden damit.&lt;br /&gt;
Nachdem ich aber ein neues Mainboard eingebaut habe liest der gute Brenner keine DVDs mehr die ich vorher mit ihm gebrannt habe. Brennen geht weiterhin einwandfrei...&lt;br /&gt;
Und nun?...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lässt einen Sachbearbeiter zurück der gerade versucht sich zwei Sitzkissen auf die Ohren zu binden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag, passend zur Teezeit, treffen die drei sich auf ihrem Herbergszimmer wieder. Stolz zeigt Alrik den anderen beiden ein paar geschnitzte Wanderstäbe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gut, die beiden wundern sich zwar ein wenig, verkneifen sich aber lieber ihre Fragen zum Magiestudium, stellen aber kurz darauf erfreut fest das ihr Kamerad die Stäbe zur Seite stellt, sich sein magisches Buch schnappt und verkündet das er sich zum studium dieses Buches ein wenig in der Wirtsstube zum Tee niederlassen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, mach das mal, ALRIK,&amp;quot; pflichtet Alrik ihm bei, zwinkert dabei Alrik zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der nimmt den Hinweis sofort auf. &amp;quot;Lies dir mal gut das Buch durch ALRIK, magst du einen Keks ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im vorbeigehen nimmt sich Alrik ein paar Haferkekse aus der hingereichten Tüte, bedankt sich und verzieht sich damit nach unten in die Gaststube um sich dort einen Tee zu bestellen, den er an einem Fensterplatz, mit den Keksen und dem Buch, genießt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit sich zufrieden nicken sich Alrik und Alrik zu, es fehlt nicht viel das sie sich gegenseitig auf die Schultern klopfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37460</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh IV</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37460"/>
		<updated>2009-03-29T11:02:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
  | untertitel=Land und Moor in Mor Enez&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=850&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviertes Land, der Geruch vom Meer, Möwen am Himmel und die Burg in der Ferne verkünden das es nicht mehr weit ist bis Cargaighllanilygh. Auch der Verkehr auf der Straße hat entsprechend zugenommen. Volk strömt vom Hinterland zur Hauptstadt oder befindet sich auf dem umgekehrten Weg. Die Stadt dient als Handelszentrum des Landes und wird dementsprechend frequentiert, dazu addiert sich natürlich auch noch der Versorgungsverkehr aus den umliegenden Landwirtschaften der den dortigen Markt täglich mit frischen Waren versorgt. Ihre günstige Lage macht sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lunasadhischen Wirtschaft. Unweit der nördlichen Grenze am Ster Aod gelegen, mit Seehafen und Handelshäusern ausgestattet. Viele Waren die ins Land kommen werden von hier aus ins Hinterland, in die anderen Clangebiete, transportiert. So machen Fuhrwerke aller Art einen Gutteil des Verkehraufkommens aus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter solch einem Fuhrwerk, beladen mit frisch geernteten Kohlköpfen, trotten Alrik, Alrik und Alrik die Landstraße Richtung Stadttor entlang. Nach den vielen Tagen im Moor wirkt die frische Seebrise die übers Land zieht anregend und ein wenig berauschend. Ebenso wie der recht weite Horizont rundum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussicht nach langer Zeit endlich wiedermal in einem vernünftigen Bett zu schlafen, in einer gemütlichen Gaststube zu sitzen und speisen tut ihr übriges zur guten Stimmung der drei Abenteurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lässt gutmütig die Neckereien der anderen beiden über seine Tracht über sich ergehen. Immerhin sehen sie des öfteren auch andere Reisende, Einheimische, in den entsprechenden einheimischen Trachten wie Kilt, Atfèileadh oder Currac. Nicht selten blitzen üppige goldene Hals-, Arm- oder Fußreifen in der Sonne auf. Weniger auffällig, aber oft nicht weniger hübsch und wertvoll, sind die Broschen und Fibeln die hier benutzt werden um die Kleidung zu heften oder zu verzieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist auch die Behandlung von Unterleibserkrankungen durch die Heiler ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter dem kohlbeladenen Ochsenkarren betreten sie endlich die Stadt und steuern gleich, der Hauptstraße folgend, den zentralen Platz der Stadt an. Dort, den Schildern nach zu urteilen, befinden sich die Tavernen, Marktstände und Läden des Ortes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Relativ neu ausgerüstet wie sie sind ignorieren sie erstmal die Stände der Händler und die Läden. Um so mehr lockt die Taverne &amp;quot;Zum Kennéthg-Sieg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zimmer für eine unbestimmte Anzahl an Tagen ist schnell ausgehandelt, so das die drei es sich in der Taverne selbst endlich gemütlich machen können, ordentlich Speisen und Getränke bestellen können. Sie suchen sich einen Tisch in der Nähe des Kamins aus den sie für den Rest des Abends auch kaum verlassen. Ausgiebiges, gutes Essen, reichlich Getränke dazu, eine entspannende Atmosphäre zeigen ihnen bald wie anstrengend die Reise war und das sie denn doch einiges an gesunden Schlaf nachzuholen haben. So nimmt es nicht wunder das sie nicht bis spät Abends zechen sondern lieber, bald nach Sonnenuntergang, sich auf ihr Zimmer zurückziehen um sich diesen Schlaf zu gönnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem üppigen Frühstück, mit Marmelade, Brötchen, Honig und all diesem dekadenten Kram, ist endlich Zeit die Stadt zu erforschen, das eine oder andere zu erledigen. Alrik und Alrik gelingt es Alrik davon irgendwie zu überzeugen das sie am besten zu zweit bummeln gehen während Alrik sich um seine Studien als Magier kümmern soll. Die beiden wollen nämlich heimlich einen Heiler zu Alriks Alriksphobie um Rat fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum beschließt Alrik das Jobcenter, äh, Rathaus aufzusuchen ob es denn dort irgendeine Möglichkeit gibt sich als &amp;quot;zu werdender Magnus&amp;quot; zu verdingen. Oder zumindest als Alchemistenhelfer.&lt;br /&gt;
Im Rathaus angekommen wird er zu jemanden Geschickt der ihm als Sachbearbeiter genannt wird. Er hat zwar keine Ahnung welche Sachen ein Sachbearbeiter bearbeitet, aber der Laden macht sowieso einen äußerst merkwürdigen Eindruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum einen, als er ins Zimmer tritt, steht dort schon ein weißbärtiger Mann in Roben vor jenem Sachbearbeiter, zum anderen erklingen dauernd Stimmen in der Luft die komisches Zeug reden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, es gibt keine Arbeitsplätze für Magier,&amp;quot; erklärt der Sachbearbeiter dem Robenträger der vor Alrik steht. &amp;quot;Außerdem scheint mir ihr Ruhm sowieso nicht ausreichend zu sein für so eine hypothetische Stelle.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stimme in der Luft keift:&amp;quot; Es ist doch nur logisch das man in einem Abenteuerrollenspiel auch als Abenteurer arbeiten kann. Reisen Stufe 15, Kampf Stufe mindestens 10. Dann noch Geographie, Sinneswahrnehmung, und solche Sachen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso kann ich nicht als Magier arbeiten wenn es in unserer Welt Magie gibt ?&amp;quot; beharrt der Robenträger, leicht abgelenkt durch die Stimmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Abenteurer ist keine Arbeit. Das sind sowieso alle, dafür braucht es keinen extra Job.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter deutet nach oben:&amp;quot; Nicht vorgesehen von den Göttern.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch, natürlich sollte ich als Abenteurer mein Geld verdienen können wenn ich eben nur Abenteurer sein will.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum soll ich nicht genug Ruhm haben ? Ich bin ein mächtiger Beschwörer. In Fachkreisen kennt man mich in der Region durchaus. Habt ihr nicht letztens selbst einen Trank bei mir gekauft ? Na also...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Abenteurer arbeitet man doch praktisch auf Reisen, da kann man Geld bekommen, Erfahrung sammeln und bekommt sogar noch Gegenstände als Beute oder Fundstücke.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ob ihr genug Ruhm habt oder nicht bestimmen die Götter. Straßenfeger, da haben wir noch was frei.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; Das Gespräch nur eher nebensächlich führend liest der sogenannte Sachbearbeiter nebenbei ständig in irgendwelchen Dokumenten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ja Reisen, nicht arbeiten. Es wäre aber nur logisch auch als Abenteurer in einem Ort arbeiten zu können.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blut schießt ins Gesicht des Robenträgers als man ihm den Straßenfegerjob anbietet. Zwei, dreimal schnappt der nach Luft, schaut dann zur Zimmerdecke hoch, lauscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das denn dauernd für Stimmen ? Arbeiten hier in eurer Amtsstube Dämonen oder Luftelementare oder sowas ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hebt der Man hinter dem Schreibtisch doch kurz mal den Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sind die Götter, oder Halbgötter, oder sowas. War schon immer so, streiten und feilschen ständig rum, über irgendwelches Zeugs das sowieso keiner versteht. Gibt wohl hunderte davon und jeder will seinen Willen irgendwie durchsetzen. Oder eben seine Vorstellung wie unsere Welt funktionieren soll. Ihr wißt nicht zufällig was Ixpä sind ? Da rätseln wir schon seit ner Ewigkeit drüber.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil haben Alrik und Alrik nach ziemlicher Sucherei in einer Nebengasse ein Schild mit der Aufschrift &amp;quot;Heiler&amp;quot; gefunden. Der Mann den sie kurz darauf in einer Art Alchemistenküche mit Operationstisch sprechen sieht Vertrauenserweckend aus. Das kann natürlich auch an dem komischen, blitzsauberen, weißen Kittel liegen den er trägt. Dazu trägt er allerdings ein komisches Häubchen mit einem merkwürdigen roten Kreuz auf dem Kopf. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Alrik als Bogenschützen ein seltsam verlockender Anblick. Es juckt ihm in den Fingern, selbst ohne Bogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedenfalls berichten sie ihm vertrauensvoll von ihren Erlebnissen und Beobachtungen mit Alrik auf ihrer Reise. Und natürlich kommen ihre persönlichen Einschätzungen nicht zu kurz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel denkt gründlich über das Gehörte nach, zündet sich eine Pfeife an, beginnt im Raum auf und ab zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, hm...&amp;quot; grübelt er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wechselnde Distanz, mal gute, mal schlechte Sichtverhältnisse, schnelle Drehungen...&amp;quot; grübelt Alrik im stillen für sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil wartet Alrik gespannt auf den Rat den sie sicher gleich bekommen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also, meine Herren. Da hilft nur eine Konditionierung,&amp;quot; verkündet Weißkittel feierlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle muß erwähnt werden das weder Alrik noch Alrik wissen können das jener Heiler ein Neuheiler ist der sein Dasein derzeit noch hauptsächlich dadurch bestreitet das er Haustiere abrichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ihnen das selbstverständlich unbekannt ist schauen sie sich gegenseitig an, nicken ehrfürchtig um dann schnell ihre Zustimmung auszudrücken. Gut, sie wissen auch nicht was Konditionierung überhaupt heißt, aber es hört sich toll und fachmännisch an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Machen wir !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich mir auch schon gedacht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Heiler nickt zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Weile herrscht Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, wie genau machen wir das denn ?&amp;quot; platzt es aus Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel nimmt seine Wanderung durchs Zimmer wieder auf und beginnt zu instruieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Herren ! Wie ich gehört habe haben sie ein waches Auge auf ihren Gefährten. Nun, also, jedesmal wenn der Name Alrik fällt und sie eine negative Reaktion beim Patienten bemerken, wie das Zucken am Auge, das Verkrampfen der Finger und so weiter, dann erzeugen sie ein positives Erlebniss bei ihrem Abenteuergefährten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie werden sehen, mit der Zeit verschwinden die negativen Reaktionen mehr und mehr. Dafür wird er dann beim Hören dieses Namens immer mehr positive Reaktionen, als Vorfreude auf das positive Erleben, entwickeln.&amp;quot; Für sich, in Gedanken, fügt er hinzu:&amp;quot; Er beginnt zu sabbern und mit dem Schwanz zu wedeln wenn er den Namen Alrik hört.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide sind begeistert. Gerne bezahlen sie mehrere Goldstücke für diesen guten Rat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie wieder auf dem zentralen Platz unterwegs sind diskutieren sie immernoch intensiv darüber was für positive Erlebnisse denn am besten wären, und wie man die denn hinbekommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was leckeres,&amp;quot; erscheint die beste Idee zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Lebensmittelhändler ist rasch gefunden. Bei ihm decken sie sich gut mit Haferkeksen und Hartkeksen für die nächsten Wochen ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alrik hat zwar keine Ahnung was Ixpä sein sollen, er mischt sich jetzt aber trotzdem zaghaft ein:&amp;quot; Wie kann man denn bei dem ganzen Gequassel im Hintergrund noch vernünftig arbeiten ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Amtmann zuckt die Schultern, steht von seinem Stuhl auf und läuft zur Türe zur rechten, dabei erklärend:&amp;quot; Oh ja, da gewöhnt man sich dran, muß man halt. Wir haben versucht da von hier aus drauf einzuwirken das das abnimmt, aber ihr wißt ja wie das ist wenn man Leuten Mützen aufsetzt.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er die Türe aufmacht sieht man einen Gang dahinter mit vielen Türen die teils offen, teils geschlossen sind. Aus den Zimmern hört man ähnlich Stimmen wie von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt...&amp;quot; fährt er fort,&amp;quot; Wollen wir für den nächsten Versuch unsere Leute besser darauf vorbereiten damit es nicht wieder so ein Desaster gibt wie beim letztenmal, da wurde alles nur schlimmer statt besser.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun erklingt aus einem der Zimmer mit offener Tür eine Art Rezetation:&amp;quot; Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt mässigen, steuern, lenken ! Ein Moderator in der Musik dämpft ! Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt.....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Übertönt wird diese Rezitation plötzlich von einer neuen, aus einem anderen Raum:&amp;quot; Eine Mütze aufsetzen macht alleine nicht klug ! Eine Mütze alleine schafft keine Fähigkeiten ! Eine Mütze alleine....&amp;quot; Und so geht es immer weiter. Etwas unpassend hört man aus einem der geschlossenen Räume Handwerksgeräusche, das klopfen von Hämmern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wird da welchen Ahnung mit Hämmern eingehämmert ?&amp;quot; erkundigt sich der Kuttenträger spöttisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder zuckt der Sachbearbeiter mit den Schultern, und grinst tatsächlich:&amp;quot; So in etwa. Das sind die Moderatoren unseres letzten Versuchs. Da sie das mit den Mützen nicht begriffen haben arbeiten sie jetzt als Hutmacher, um wieder ein natürliches Verhältnis zu Kopfbedeckungen zurück zu gewinnen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise schließt er die Türe und kehrt zu seinem Schreibtisch zurück, setzt sich wieder und zieht aus einem Stapel ein paar Blatt Papier die er eingehend studiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, Magier sagen sie ? Lassen sie mich mal sehen..... Ah, hier wird eine Hure gesucht, ist ja irgendwie auch eine Art Magie...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Alrik sich nicht schnell auf das Ende der Kutte des anderen gestellt hätte dann hätte der es mit seinem Panthersprung vieleicht bis an die Gurgel des Amtsmannes geschafft. So aber landet er platschend vor dem Schreibtisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht einmal von seinen Papieren aufschauend redet der Sachbearbeiter einfach weiter: &amp;quot;Hm, ah ja, und hier, da wird ein Heiler gesucht. Sie sollten als Heiler umschulen, da gibt es Möglichkeiten sag ich ihnen....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Boden vor dem Schreibtisch grummelt es:&amp;quot; Ich kurier dich gleich du Büttel....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das freut mich das ihnen meine Idee als Heiler zu arbeiten zusagt ! Da melden sie sich am besten gleich beim Tier..., äh, beim Medicus Alrik Ärsthälfä in der Brochgasse 3.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik beißt die Zähne zusammen, seine Fäuste öffnen und schließen sich krampfhaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Magier rappelt sich vom Boden hoch, klopft sich den Staub vom Gewand. &amp;quot; Na denn, ich versuch noch ein paar Dämonen zu beschwören, dann schau ich mal bei dem vorbei. Vieleicht kann ich da ja wenigstens etwas mit Alchemie anstellen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz einen Abschiedsgruß murmelnd dreht er sich um und geht an Alrik vorbei zur Türe hinaus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist bestimmt der hundertste der so ne blöde Frage stellt, schau doch ins Wiki !&amp;quot; tönt es dazu von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden verbliebenen blicken stirnrunzelnd zur Decke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was kann ich für sie tun ?&amp;quot; spricht der Sachbearbeiter nun Alrik direkt an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja, öh, äh...&amp;quot; er tippt sich mit der Fingerspitze an die Lippen, sinnt kurz nach. &amp;quot;Gibt´s hier in der Gegend ne Uni ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Universität ? Nein, aber wir haben Lehrmeister hier in der Stadt. Moment mal....&amp;quot; Aus einem anderen Stapel zieht er drei Bögen heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er überfliegt alle drei. &amp;quot;Drei Lehrmeister haben wir in der Stadt. Als da wären...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur singenden Klinge, Lehrmeister für Anderthalbhänder, Schwerter und Zweihandklingen. Ein Veteran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Curion Kywhemhyvar, er lehrt Kriegskunst, und...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jodok Fulke, Lehrer für Schmiedekunst und Holzbearbeitung.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas resigniert lässt Alrik die Schultern hängen. &amp;quot;Dann versuche ich es wohl mal mit der Holzbearbeitung. Schönen Dank. Tschau.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zur Türe hinaus vernimmt er von oben noch eine Stimme: &amp;quot; Habe schon einige Zeit einen LG-GSA-H62N-DVD-Brenner. Bin auch zufrieden damit.&lt;br /&gt;
Nachdem ich aber ein neues Mainboard eingebaut habe liest der gute Brenner keine DVDs mehr die ich vorher mit ihm gebrannt habe. Brennen geht weiterhin einwandfrei...&lt;br /&gt;
Und nun?...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lässt einen Sachbearbeiter zurück der gerade versucht sich zwei Sitzkissen auf die Ohren zu binden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag, passend zur Teezeit, treffen die drei sich auf ihrem Herbergszimmer wieder. Stolz zeigt Alrik den anderen beiden ein paar geschnitzte Wanderstäbe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gut, die beiden wundern sich zwar ein wenig, verkneifen sich aber lieber ihre Fragen zum Magiestudium, stellen aber kurz darauf erfreut fest das ihr Kamerad die Stäbe zur Seite stellt, sich sein magisches Buch schnappt und verkündet das er sich zum studium dieses Buches ein wenig in der Wirtsstube zum Tee niederlassen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, mach das mal, ALRIK,&amp;quot; pflichtet Alrik im bei, zwinkert dabei Alrik zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der nimmt den Hinweis sofort auf. &amp;quot;Lies dir mal gut das Buch durch ALRIK, magst du einen Keks ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im vorbeigehen nimmt sich Alrik ein paar Haferkekse aus der hingereichten Tüte, bedankt sich und verzieht sich damit nach unten in die Gaststube um sich dort einen Tee zu bestellen, den er an einem Fensterplatz, mit den Keksen und dem Buch, genießt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit sich zufrieden nicken sich Alrik und Alrik zu, es fehlt nicht viel das sie sich gegenseitig auf die Schultern klopfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh IV</title>
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		<updated>2009-03-29T10:50:00Z</updated>

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  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviertes Land, der Geruch vom Meer, Möwen am Himmel und die Burg in der Ferne verkünden das es nicht mehr weit ist bis Cargaighllanilygh. Auch der Verkehr auf der Straße hat entsprechend zugenommen. Volk strömt vom Hinterland zur Hauptstadt oder befindet sich auf dem umgekehrten Weg. Die Stadt dient als Handelszentrum des Landes und wird dementsprechend frequentiert, dazu addiert sich natürlich auch noch der Versorgungsverkehr aus den umliegenden Landwirtschaften der den dortigen Markt täglich mit frischen Waren versorgt. Ihre günstige Lage macht sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lunasadhischen Wirtschaft. Unweit der nördlichen Grenze am Ster Aod gelegen, mit Seehafen und Handelshäusern ausgestattet. Viele Waren die ins Land kommen werden von hier aus ins Hinterland, in die anderen Clangebiete, transportiert. So machen Fuhrwerke aller Art einen Gutteil des Verkehraufkommens aus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter solch einem Fuhrwerk, beladen mit frisch geernteten Kohlköpfen, trotten Alrik, Alrik und Alrik die Landstraße Richtung Stadttor entlang. Nach den vielen Tagen im Moor wirkt die frische Seebrise die übers Land zieht anregend und ein wenig berauschend. Ebenso wie der recht weite Horizont rundum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussicht nach langer Zeit endlich wiedermal in einem vernünftigen Bett zu schlafen, in einer gemütlichen Gaststube zu sitzen und speisen tut ihr übriges zur guten Stimmung der drei Abenteurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lässt gutmütig die Neckereien der anderen beiden über seine Tracht über sich ergehen. Immerhin sehen sie des öfteren auch andere Reisende, Einheimische, in den entsprechenden einheimischen Trachten wie Kilt, Atfèileadh oder Currac. Nicht selten blitzen üppige goldene Hals-, Arm- oder Fußreifen in der Sonne auf. Weniger auffällig, aber oft nicht weniger hübsch und wertvoll, sind die Broschen und Fibeln die hier benutzt werden um die Kleidung zu heften oder zu verzieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist auch die Behandlung von Unterleibserkrankungen durch die Heiler ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter dem kohlbeladenen Ochsenkarren betreten sie endlich die Stadt und steuern gleich, der Hauptstraße folgend, den zentralen Platz der Stadt an. Dort, den Schildern nach zu urteilen, befinden sich die Tavernen, Marktstände und Läden des Ortes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Relativ neu ausgerüstet wie sie sind ignorieren sie erstmal die Stände der Händler und die Läden. Um so mehr lockt die Taverne &amp;quot;Zum Kennéthg-Sieg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zimmer für eine unbestimmte Anzahl an Tagen ist schnell ausgehandelt, so das die drei es sich in der Taverne selbst endlich gemütlich machen können, ordentlich Speisen und Getränke bestellen können. Sie suchen sich einen Tisch in der Nähe des Kamins aus den sie für den Rest des Abends auch kaum verlassen. Ausgiebiges, gutes Essen, reichlich Getränke dazu, eine entspannende Atmosphäre zeigen ihnen bald wie anstrengend die Reise war und das sie denn doch einiges an gesunden Schlaf nachzuholen haben. So nimmt es nicht wunder das sie nicht bis spät Abends zechen sondern lieber, bald nach Sonnenuntergang, sich auf ihr Zimmer zurückziehen um sich diesen Schlaf zu gönnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem üppigen Frühstück, mit Marmelade, Brötchen, Honig und all diesem dekadenten Kram, ist endlich Zeit die Stadt zu erforschen, das eine oder andere zu erledigen. Alrik und Alrik gelingt es Alrik davon irgendwie zu überzeugen das sie am besten zu zweit bummeln gehen während Alrik sich um seine Studien als Magier kümmern soll. Die beiden wollen nämlich heimlich einen Heiler zu Alriks Alriksphobie um Rat fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum beschließt Alrik das Jobcenter, äh, Rathaus aufzusuchen ob es denn dort irgendeine Möglichkeit gibt sich als &amp;quot;zu werdender Magnus&amp;quot; zu verdingen. Oder zumindest als Alchemistenhelfer.&lt;br /&gt;
Im Rathaus angekommen wird er zu jemanden Geschickt der ihm als Sachbearbeiter genannt wird. Er hat zwar keine Ahnung welche Sachen ein Sachbearbeiter bearbeitet, aber der Laden macht sowieso einen äußerst merkwürdigen Eindruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum einen, als er ins Zimmer tritt, steht dort schon ein weißbärtiger Mann in Roben vor jenem Sachbearbeiter, zum anderen erklingen dauernd Stimmen in der Luft die komisches Zeug reden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, es gibt keine Arbeitsplätze für Magier,&amp;quot; erklärt der Sachbearbeiter dem Robenträger der vor Alrik steht. &amp;quot;Außerdem scheint mir ihr Ruhm sowieso nicht ausreichend zu sein für so eine hypothetische Stelle.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stimme in der Luft keift:&amp;quot; Es ist doch nur logisch das man in einem Abenteuerrollenspiel auch als Abenteurer arbeiten kann. Reisen Stufe 15, Kampf Stufe mindestens 10. Dann noch Geographie, Sinneswahrnehmung, und solche Sachen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso kann ich nicht als Magier arbeiten wenn es in unserer Welt Magie gibt ?&amp;quot; beharrt der Robenträger, leicht abgelenkt durch die Stimmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Abenteurer ist keine Arbeit. Das sind sowieso alle, dafür braucht es keinen extra Job.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter deutet nach oben:&amp;quot; Nicht vorgesehen von den Göttern.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch, natürlich sollte ich als Abenteurer mein Geld verdienen können wenn ich eben nur Abenteurer sein will.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum soll ich nicht genug Ruhm haben ? Ich bin ein mächtiger Beschwörer. In Fachkreisen kennt man mich in der Region durchaus. Habt ihr nicht letztens selbst einen Trank bei mir gekauft ? Na also...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Abenteurer arbeitet man doch praktisch auf Reisen, da kann man Geld bekommen, Erfahrung sammeln und bekommt sogar noch Gegenstände als Beute oder Fundstücke.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ob ihr genug Ruhm habt oder nicht bestimmen die Götter. Straßenfeger, da haben wir noch was frei.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; Das Gespräch nur eher nebensächlich führend liest der sogenannte Sachbearbeiter nebenbei ständig in irgendwelchen Dokumenten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ja Reisen, nicht arbeiten. Es wäre aber nur logisch auch als Abenteurer in einem Ort arbeiten zu können.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blut schießt ins Gesicht des Robenträgers als man ihm den Straßenfegerjob anbietet. Zwei, dreimal schnappt der nach Luft, schaut dann zur Zimmerdecke hoch, lauscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das denn dauernd für Stimmen ? Arbeiten hier in eurer Amtsstube Dämonen oder Luftelementare oder sowas ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hebt der Man hinter dem Schreibtisch doch kurz mal den Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sind die Götter, oder Halbgötter, oder sowas. War schon immer so, streiten und feilschen ständig rum, über irgendwelches Zeugs das sowieso keiner versteht. Gibt wohl hunderte davon und jeder will seinen Willen irgendwie durchsetzen. Oder eben seine Vorstellung wie unsere Welt funktionieren soll. Ihr wißt nicht zufällig was Ixpä sind ? Da rätseln wir schon seit ner Ewigkeit drüber.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil haben Alrik und Alrik nach ziemlicher Sucherei in einer Nebengasse ein Schild mit der Aufschrift &amp;quot;Heiler&amp;quot; gefunden. Der Mann den sie kurz darauf in einer Art Alchemistenküche mit Operationstisch sprechen sieht Vertrauenserweckend aus. Das kann natürlich auch an dem komischen, blitzsauberen, weißen Kittel liegen den er trägt. Dazu trägt er allerdings ein komisches Häubchen mit einem merkwürdigen roten Kreuz auf dem Kopf. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Alrik als Bogenschützen ein seltsam verlockender Anblick. Es juckt ihm in den Fingern, selbst ohne Bogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedenfalls berichten sie ihm vertrauensvoll von ihren Erlebnissen und Beobachtungen mit Alrik auf ihrer Reise. Und natürlich kommen ihre persönlichen Einschätzungen nicht zu kurz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel denkt gründlich über das Gehörte nach, zündet sich eine Pfeife an, beginnt im Raum auf und ab zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, hm...&amp;quot; grübelt er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wechselnde Distanz, mal gute, mal schlechte Sichtverhältnisse, schnelle Drehungen...&amp;quot; grübelt Alrik im stillen für sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil wartet Alrik gespannt auf den Rat den sie sicher gleich bekommen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also, meine Herren. Da hilft nur eine Konditionierung,&amp;quot; verkündet Weißkittel feierlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle muß erwähnt werden das weder Alrik noch Alrik wissen können das jener Heiler ein Neuheiler ist der sein Dasein derzeit noch hauptsächlich dadurch bestreitet das er Haustiere abrichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ihnen das selbstverständlich unbekannt ist schauen sie sich gegenseitig an, nicken ehrfürchtig um dann schnell ihre Zustimmung auszudrücken. Gut, sie wissen auch nicht was Konditionierung überhaupt heißt, aber es hört sich toll und fachmännisch an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Machen wir !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich mir auch schon gedacht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Heiler nickt zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Weile herrscht Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, wie genau machen wir das denn ?&amp;quot; platzt es aus Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel nimmt seine Wanderung durchs Zimmer wieder auf und beginnt zu instruieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Herren ! Wie ich gehört habe haben sie ein waches Auge auf ihren Gefährten. Nun, also, jedesmal wenn der Name Alrik fällt und sie eine negative Reaktion beim Patienten bemerken, wie das Zucken am Auge, das Verkrampfen der Finger und so weiter, dann erzeugen sie ein positives Erlebniss bei ihrem Abenteuergefährten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie werden sehen, mit der Zeit verschwinden die negativen Reaktionen mehr und mehr. Dafür wird er dann beim Hören dieses Namens immer mehr positive Reaktionen, als Vorfreude auf das positive Erleben, entwickeln.&amp;quot; Für sich, in Gedanken, fügt er hinzu:&amp;quot; Er beginnt zu sabbern und mit dem Schwanz zu wedeln wenn er den Namen Alrik hört.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide sind begeistert. Gerne bezahlen sie mehrere Goldstücke für diesen guten Rat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie wieder auf dem zentralen Platz unterwegs sind diskutieren sie immernoch intensiv darüber was für positive Erlebnisse denn am besten wären, und wie man die denn hinbekommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was leckeres,&amp;quot; erscheint die beste Idee zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Lebensmittelhändler ist rasch gefunden. Bei ihm decken sie sich gut mit Haferkeksen und Hartkeksen für die nächsten Wochen ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alrik hat zwar keine Ahnung was Ixpä sein sollen, er mischt sich jetzt aber trotzdem zaghaft ein:&amp;quot; Wie kann man denn bei dem ganzen Gequassel im Hintergrund noch vernünftig arbeiten ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Amtmann zuckt die Schultern, steht von seinem Stuhl auf und läuft zur Türe zur rechten, dabei erklärend:&amp;quot; Oh ja, da gewöhnt man sich dran, muß man halt. Wir haben versucht da von hier aus drauf einzuwirken das das abnimmt, aber ihr wißt ja wie das ist wenn man Leuten Mützen aufsetzt.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er die Türe aufmacht sieht man einen Gang dahinter mit vielen Türen die teils offen, teils geschlossen sind. Aus den Zimmern hört man ähnlich Stimmen wie von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt...&amp;quot; fährt er fort,&amp;quot; Wollen wir für den nächsten Versuch unsere Leute besser darauf vorbereiten damit es nicht wieder so ein Desaster gibt wie beim letztenmal, da wurde alles nur schlimmer statt besser.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun erklingt aus einem der Zimmer mit offener Tür eine Art Rezetation:&amp;quot; Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt mässigen, steuern, lenken ! Ein Moderator in der Musik dämpft ! Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt.....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Übertönt wird diese Rezitation plötzlich von einer neuen, aus einem anderen Raum:&amp;quot; Eine Mütze aufsetzen macht alleine nicht klug ! Eine Mütze alleine schafft keine Fähigkeiten ! Eine Mütze alleine....&amp;quot; Und so geht es immer weiter. Etwas unpassend hört man aus einem der geschlossenen Räume Handwerksgeräusche, das klopfen von Hämmern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wird da welchen Ahnung mit Hämmern eingehämmert ?&amp;quot; erkundigt sich der Kuttenträger spöttisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder zuckt der Sachbearbeiter mit den Schultern, und grinst tatsächlich:&amp;quot; So in etwa. Das sind die Moderatoren unseres letzten Versuchs. Da sie das mit den Mützen nicht begriffen haben arbeiten sie jetzt als Hutmacher, um wieder ein natürliches Verhältnis zu Kopfbedeckungen zurück zu gewinnen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise schließt er die Türe und kehrt zu seinem Schreibtisch zurück, setzt sich wieder und zieht aus einem Stapel ein paar Blatt Papier die er eingehend studiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, Magier sagen sie ? Lassen sie mich mal sehen..... Ah, hier wird eine Hure gesucht, ist ja irgendwie auch eine Art Magie...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Alrik sich nicht schnell auf das Ende der Kutte des anderen gestellt hätte dann hätte der es mit seinem Panthersprung vieleicht bis an die Gurgel des Amtsmannes geschafft. So aber landet er platschend vor dem Schreibtisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht einmal von seinen Papieren aufschauend redet der Sachbearbeiter einfach weiter: &amp;quot;Hm, ah ja, und hier, da wird ein Heiler gesucht. Sie sollten als Heiler umschulen, da gibt es Möglichkeiten sag ich ihnen....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Boden vor dem Schreibtisch grummelt es:&amp;quot; Ich kurier dich gleich du Büttel....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das freut mich das ihnen meine Idee als Heiler zu arbeiten zusagt ! Da melden sie sich am besten gleich beim Tier..., äh, beim Medicus Alrik Ärsthälfä in der Brochgasse 3.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik beißt die Zähne zusammen, seine Fäuste öffnen und schließen sich krampfhaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Magier rappelt sich vom Boden hoch, klopft sich den Staub vom Gewand. &amp;quot; Na denn, ich versuch noch ein paar Dämonen zu beschwören, dann schau ich mal bei dem vorbei. Vieleicht kann ich da ja wenigstens etwas mit Alchemie anstellen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz einen Abschiedsgruß murmelnd dreht er sich um und geht an Alrik vorbei zur Türe hinaus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist bestimmt der hundertste der so ne blöde Frage stellt, schau doch ins Wiki !&amp;quot; tönt es dazu von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden verbliebenen blicken stirnrunzelnd zur Decke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was kann ich für sie tun ?&amp;quot; spricht der Sachbearbeiter nun Alrik direkt an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja, öh, äh...&amp;quot; er tippt sich mit der Fingerspitze an die Lippen, sinnt kurz nach. &amp;quot;Gibt´s hier in der Gegend ne Uni ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Universität ? Nein, aber wir haben Lehrmeister hier in der Stadt. Moment mal....&amp;quot; Aus einem anderen Stapel zieht er drei Bögen heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er überfliegt alle drei. &amp;quot;Drei Lehrmeister haben wir in der Stadt. Als da wären...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur singenden Klinge, Lehrmeister für Anderthalbhänder, Schwerter und Zweihandklingen. Ein Veteran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Curion Kywhemhyvar, er lehrt Kriegskunst, und...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jodok Fulke, Lehrer für Schmiedekunst und Holzbearbeitung.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas resigniert lässt Alrik die Schultern hängen. &amp;quot;Dann versuche ich es wohl mal mit der Holzbearbeitung. Schönen Dank. Tschau.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zur Türe hinaus vernimmt er von oben noch eine Stimme: &amp;quot; Habe schon einige Zeit einen LG-GSA-H62N-DVD-Brenner. Bin auch zufrieden damit.&lt;br /&gt;
Nachdem ich aber ein neues Mainboard eingebaut habe liest der gute Brenner keine DVDs mehr die ich vorher mit ihm gebrannt habe. Brennen geht weiterhin einwandfrei...&lt;br /&gt;
Und nun?...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lässt einen Sachbearbeiter zurück der gerade versucht sich zwei Sitzkissen auf die Ohren zu binden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37457</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh IV</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37457"/>
		<updated>2009-03-29T10:23:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
  | untertitel=Land und Moor in Mor Enez&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=850&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviertes Land, der Geruch vom Meer, Möwen am Himmel und die Burg in der Ferne verkünden das es nicht mehr weit ist bis Cargaighllanilygh. Auch der Verkehr auf der Straße hat entsprechend zugenommen. Volk strömt vom Hinterland zur Hauptstadt oder befindet sich auf dem umgekehrten Weg. Die Stadt dient als Handelszentrum des Landes und wird dementsprechend frequentiert, dazu addiert sich natürlich auch noch der Versorgungsverkehr aus den umliegenden Landwirtschaften der den dortigen Markt täglich mit frischen Waren versorgt. Ihre günstige Lage macht sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lunasadhischen Wirtschaft. Unweit der nördlichen Grenze am Ster Aod gelegen, mit Seehafen und Handelshäusern ausgestattet. Viele Waren die ins Land kommen werden von hier aus ins Hinterland, in die anderen Clangebiete, transportiert. So machen Fuhrwerke aller Art einen Gutteil des Verkehraufkommens aus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter solch einem Fuhrwerk, beladen mit frisch geernteten Kohlköpfen, trotten Alrik, Alrik und Alrik die Landstraße Richtung Stadttor entlang. Nach den vielen Tagen im Moor wirkt die frische Seebrise die übers Land zieht anregend und ein wenig berauschend. Ebenso wie der recht weite Horizont rundum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussicht nach langer Zeit endlich wiedermal in einem vernünftigen Bett zu schlafen, in einer gemütlichen Gaststube zu sitzen und speisen tut ihr übriges zur guten Stimmung der drei Abenteurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lässt gutmütig die Neckereien der anderen beiden über seine Tracht über sich ergehen. Immerhin sehen sie des öfteren auch andere Reisende, Einheimische, in den entsprechenden einheimischen Trachten wie Kilt, Atfèileadh oder Currac. Nicht selten blitzen üppige goldene Hals-, Arm- oder Fußreifen in der Sonne auf. Weniger auffällig, aber oft nicht weniger hübsch und wertvoll, sind die Broschen und Fibeln die hier benutzt werden um die Kleidung zu heften oder zu verzieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist auch die Behandlung von Unterleibserkrankungen durch die Heiler ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter dem kohlbeladenen Ochsenkarren betreten sie endlich die Stadt und steuern gleich, der Hauptstraße folgend, den zentralen Platz der Stadt an. Dort, den Schildern nach zu urteilen, befinden sich die Tavernen, Marktstände und Läden des Ortes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Relativ neu ausgerüstet wie sie sind ignorieren sie erstmal die Stände der Händler und die Läden. Um so mehr lockt die Taverne &amp;quot;Zum Kennéthg-Sieg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zimmer für eine unbestimmte Anzahl an Tagen ist schnell ausgehandelt, so das die drei es sich in der Taverne selbst endlich gemütlich machen können, ordentlich Speisen und Getränke bestellen können. Sie suchen sich einen Tisch in der Nähe des Kamins aus den sie für den Rest des Abends auch kaum verlassen. Ausgiebiges, gutes Essen, reichlich Getränke dazu, eine entspannende Atmosphäre zeigen ihnen bald wie anstrengend die Reise war und das sie denn doch einiges an gesunden Schlaf nachzuholen haben. So nimmt es nicht wunder das sie nicht bis spät Abends zechen sondern lieber, bald nach Sonnenuntergang, sich auf ihr Zimmer zurückziehen um sich diesen Schlaf zu gönnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem üppigen Frühstück, mit Marmelade, Brötchen, Honig und all diesem dekadenten Kram, ist endlich Zeit die Stadt zu erforschen, das eine oder andere zu erledigen. Alrik und Alrik gelingt es Alrik davon irgendwie zu überzeugen das sie am besten zu zweit bummeln gehen während Alrik sich um seine Studien als Magier kümmern soll. Die beiden wollen nämlich heimlich einen Heiler zu Alriks Alriksphobie um Rat fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum beschließt Alrik das Jobcenter, äh, Rathaus aufzusuchen ob es denn dort irgendeine Möglichkeit gibt sich als &amp;quot;zu werdender Magnus&amp;quot; zu verdingen. Oder zumindest als Alchemistenhelfer.&lt;br /&gt;
Im Rathaus angekommen wird er zu jemanden Geschickt der ihm als Sachbearbeiter genannt wird. Er hat zwar keine Ahnung welche Sachen ein Sachbearbeiter bearbeitet, aber der Laden macht sowieso einen äußerst merkwürdigen Eindruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum einen, als er ins Zimmer tritt, steht dort schon ein weißbärtiger Mann in Roben vor jenem Sachbearbeiter, zum anderen erklingen dauernd Stimmen in der Luft die komisches Zeug reden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, es gibt keine Arbeitsplätze für Magier,&amp;quot; erklärt der Sachbearbeiter dem Robenträger der vor Alrik steht. &amp;quot;Außerdem scheint mir ihr Ruhm sowieso nicht ausreichend zu sein für so eine hypothetische Stelle.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stimme in der Luft keift:&amp;quot; Es ist doch nur logisch das man in einem Abenteuerrollenspiel auch als Abenteurer arbeiten kann. Reisen Stufe 15, Kampf Stufe mindestens 10. Dann noch Geographie, Sinneswahrnehmung, und solche Sachen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso kann ich nicht als Magier arbeiten wenn es in unserer Welt Magie gibt ?&amp;quot; beharrt der Robenträger, leicht abgelenkt durch die Stimmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Abenteurer ist keine Arbeit. Das sind sowieso alle, dafür braucht es keinen extra Job.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter deutet nach oben:&amp;quot; Nicht vorgesehen von den Göttern.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch, natürlich sollte ich als Abenteurer mein Geld verdienen können wenn ich eben nur Abenteurer sein will.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum soll ich nicht genug Ruhm haben ? Ich bin ein mächtiger Beschwörer. In Fachkreisen kennt man mich in der Region durchaus. Habt ihr nicht letztens selbst einen Trank bei mir gekauft ? Na also...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Abenteurer arbeitet man doch praktisch auf Reisen, da kann man Geld bekommen, Erfahrung sammeln und bekommt sogar noch Gegenstände als Beute oder Fundstücke.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ob ihr genug Ruhm habt oder nicht bestimmen die Götter. Straßenfeger, da haben wir noch was frei.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; Das Gespräch nur eher nebensächlich führend liest der sogenannte Sachbearbeiter nebenbei ständig in irgendwelchen Dokumenten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ja Reisen, nicht arbeiten. Es wäre aber nur logisch auch als Abenteurer in einem Ort arbeiten zu können.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blut schießt ins Gesicht des Robenträgers als man ihm den Straßenfegerjob anbietet. Zwei, dreimal schnappt der nach Luft, schaut dann zur Zimmerdecke hoch, lauscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das denn dauernd für Stimmen ? Arbeiten hier in eurer Amtsstube Dämonen oder Luftelementare oder sowas ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hebt der Man hinter dem Schreibtisch doch kurz mal den Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sind die Götter, oder Halbgötter, oder sowas. War schon immer so, streiten und feilschen ständig rum, über irgendwelches Zeugs das sowieso keiner versteht. Gibt wohl hunderte davon und jeder will seinen Willen irgendwie durchsetzen. Oder eben seine Vorstellung wie unsere Welt funktionieren soll. Ihr wißt nicht zufällig was Ixpä sind ? Da rätseln wir schon seit ner Ewigkeit drüber.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil haben Alrik und Alrik nach ziemlicher Sucherei in einer Nebengasse ein Schild mit der Aufschrift &amp;quot;Heiler&amp;quot; gefunden. Der Mann den sie kurz darauf in einer Art Alchemistenküche mit Operationstisch sprechen sieht Vertrauenserweckend aus. Das kann natürlich auch an dem komischen, blitzsauberen, weißen Kittel liegen den er trägt. Dazu trägt er allerdings ein komisches Häubchen mit einem merkwürdigen roten Kreuz auf dem Kopf. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Alrik als Bogenschützen ein seltsam verlockender Anblick. Es juckt ihm in den Fingern, selbst ohne Bogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedenfalls berichten sie ihm vertrauensvoll von ihren Erlebnissen und Beobachtungen mit Alrik auf ihrer Reise. Und natürlich kommen ihre persönlichen Einschätzungen nicht zu kurz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel denkt gründlich über das Gehörte nach, zündet sich eine Pfeife an, beginnt im Raum auf und ab zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, hm...&amp;quot; grübelt er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wechselnde Distanz, mal gute, mal schlechte Sichtverhältnisse, schnelle Drehungen...&amp;quot; grübelt Alrik im stillen für sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil wartet Alrik gespannt auf den Rat den sie sicher gleich bekommen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also, meine Herren. Da hilft nur eine Konditionierung,&amp;quot; verkündet Weißkittel feierlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle muß erwähnt werden das weder Alrik noch Alrik wissen können das jener Heiler ein Neuheiler ist der sein Dasein derzeit noch hauptsächlich dadurch bestreitet das er Haustiere abrichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ihnen das selbstverständlich unbekannt ist schauen sie sich gegenseitig an, nicken ehrfürchtig um dann schnell ihre Zustimmung auszudrücken. Gut, sie wissen auch nicht was Konditionierung überhaupt heißt, aber es hört sich toll und fachmännisch an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Machen wir !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich mir auch schon gedacht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Heiler nickt zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Weile herrscht Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, wie genau machen wir das denn ?&amp;quot; platzt es aus Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel nimmt seine Wanderung durchs Zimmer wieder auf und beginnt zu instruieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Herren ! Wie ich gehört habe haben sie ein waches Auge auf ihren Gefährten. Nun, also, jedesmal wenn der Name Alrik fällt und sie eine negative Reaktion beim Patienten bemerken, wie das Zucken am Auge, das Verkrampfen der Finger und so weiter, dann erzeugen sie ein positives Erlebniss bei ihrem Abenteuergefährten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie werden sehen, mit der Zeit verschwinden die negativen Reaktionen mehr und mehr. Dafür wird er dann beim Hören dieses Namens immer mehr positive Reaktionen, als Vorfreude auf das positive Erleben, entwickeln.&amp;quot; Für sich, in Gedanken, fügt er hinzu:&amp;quot; Er beginnt zu sabbern und mit dem Schwanz zu wedeln wenn er den Namen Alrik hört.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide sind begeistert. Gerne bezahlen sie mehrere Goldstücke für diesen guten Rat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie wieder auf dem zentralen Platz unterwegs sind diskutieren sie immernoch intensiv darüber was für positive Erlebnisse denn am besten wären, und wie man die denn hinbekommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was leckeres,&amp;quot; erscheint die beste Idee zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Lebensmittelhändler ist rasch gefunden. Bei ihm decken sie sich gut mit Haferkeksen und Hartkeksen für die nächsten Wochen ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alrik hat zwar keine Ahnung was Ixpä sein sollen, er mischt sich jetzt aber trotzdem zaghaft ein:&amp;quot; Wie kann man denn bei dem ganzen Gequassel im Hintergrund noch vernünftig arbeiten ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Amtmann zuckt die Schultern, steht von seinem Stuhl auf und läuft zur Türe zur rechten, dabei erklärend:&amp;quot; Oh ja, da gewöhnt man sich dran, muß man halt. Wir haben versucht da von hier aus drauf einzuwirken das das abnimmt, aber ihr wißt ja wie das ist wenn man Leuten Mützen aufsetzt.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er die Türe aufmacht sieht man einen Gang dahinter mit vielen Türen die teils offen, teils geschlossen sind. Aus den Zimmern hört man ähnlich Stimmen wie von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt...&amp;quot; fährt er fort,&amp;quot; Wollen wir für den nächsten Versuch unsere Leute besser darauf vorbereiten damit es nicht wieder so ein Desaster gibt wie beim letztenmal, da wurde alles nur schlimmer statt besser.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun erklingt aus einem der Zimmer mit offener Tür eine Art Rezetation:&amp;quot; Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt mässigen, steuern, lenken ! Ein Moderator in der Musik dämpft ! Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt.....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Übertönt wird diese Rezitation plötzlich von einer neuen, aus einem anderen Raum:&amp;quot; Eine Mütze aufsetzen macht alleine nicht klug ! Eine Mütze alleine schafft keine Fähigkeiten ! Eine Mütze alleine....&amp;quot; Und so geht es immer weiter. Etwas unpassend hört man aus einem der geschlossenen Räume Handwerksgeräusche, das klopfen von Hämmern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wird da welchen Ahnung mit Hämmern eingehämmert ?&amp;quot; erkundigt sich der Kuttenträger spöttisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder zuckt der Sachbearbeiter mit den Schultern, und grinst tatsächlich:&amp;quot; So in etwa. Das sind die Moderatoren unseres letzten Versuchs. Da sie das mit den Mützen nicht begriffen haben arbeiten sie jetzt als Hutmacher, um wieder ein natürliches Verhältnis zu Kopfbedeckungen zurück zu gewinnen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise schließt er die Türe und kehrt zu seinem Schreibtisch zurück, setzt sich wieder und zieht aus einem Stapel ein paar Blatt Papier die er eingehend studiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, Magier sagen sie ? Lassen sie mich mal sehen..... Ah, hier wird eine Hure gesucht, ist ja irgendwie auch eine Art Magie...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Alrik sich nicht schnell auf das Ende der Kutte des anderen gestellt hätte dann hätte der es mit seinem Panthersprung vieleicht bis an die Gurgel des Amtsmannes geschafft. So aber landet er platschend vor dem Schreibtisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht einmal von seinen Papieren aufschauend redet der Sachbearbeiter einfach weiter: &amp;quot;Hm, ah ja, und hier, da wird ein Heiler gesucht. Sie sollten als Heiler umschulen, da gibt es Möglichkeiten sag ich ihnen....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Boden vor dem Schreibtisch grummelt es:&amp;quot; Ich kurier dich gleich du Büttel....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das freut mich das ihnen meine Idee als Heiler zu arbeiten zusagt ! Da melden sie sich am besten gleich beim Tier..., äh, beim Medicus Alrik Ärsthälfä in der Brochgasse 3.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik beißt die Zähne zusammen, seine Fäuste öffnen und schließen sich krampfhaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Magier rappelt sich vom Boden hoch, klopft sich den Staub vom Gewand. &amp;quot; Na denn, ich versuch noch ein paar Dämonen zu beschwören, dann schau ich mal bei dem vorbei. Vieleicht kann ich da ja wenigstens etwas mit Alchemie anstellen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz einen Abschiedsgruß murmelnd dreht er sich um und geht an Alrik vorbei zur Türe hinaus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist bestimmt der hundertste der so ne blöde Frage stellt, schau doch ins Wiki !&amp;quot; tönt es dazu von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden verbliebenen blicken stirnrunzelnd zur Decke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was kann ich für sie tun ?&amp;quot; spricht der Sachbearbeiter nun Alrik direkt an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja, öh, äh...&amp;quot; er tippt sich mit der Fingerspitze an die Lippen, sinnt kurz nach. &amp;quot;Gibt´s hier in der Gegend ne Uni ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Universität ? Nein, aber wir haben Lehrmeister hier in der Stadt. Moment mal....&amp;quot; Aus einem anderen Stapel zieht er drei Bögen heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er überfliegt alle drei. &amp;quot;Drei Lehrmeister haben wir in der Stadt. Als da wären...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37456</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh IV</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37456"/>
		<updated>2009-03-29T09:46:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
  | untertitel=Land und Moor in Mor Enez&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=850&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviertes Land, der Geruch vom Meer, Möwen am Himmel und die Burg in der Ferne verkünden das es nicht mehr weit ist bis Cargaighllanilygh. Auch der Verkehr auf der Straße hat entsprechend zugenommen. Volk strömt vom Hinterland zur Hauptstadt oder befindet sich auf dem umgekehrten Weg. Die Stadt dient als Handelszentrum des Landes und wird dementsprechend frequentiert, dazu addiert sich natürlich auch noch der Versorgungsverkehr aus den umliegenden Landwirtschaften der den dortigen Markt täglich mit frischen Waren versorgt. Ihre günstige Lage macht sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lunasadhischen Wirtschaft. Unweit der nördlichen Grenze am Ster Aod gelegen, mit Seehafen und Handelshäusern ausgestattet. Viele Waren die ins Land kommen werden von hier aus ins Hinterland, in die anderen Clangebiete, transportiert. So machen Fuhrwerke aller Art einen Gutteil des Verkehraufkommens aus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter solch einem Fuhrwerk, beladen mit frisch geernteten Kohlköpfen, trotten Alrik, Alrik und Alrik die Landstraße Richtung Stadttor entlang. Nach den vielen Tagen im Moor wirkt die frische Seebrise die übers Land zieht anregend und ein wenig berauschend. Ebenso wie der recht weite Horizont rundum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussicht nach langer Zeit endlich wiedermal in einem vernünftigen Bett zu schlafen, in einer gemütlichen Gaststube zu sitzen und speisen tut ihr übriges zur guten Stimmung der drei Abenteurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lässt gutmütig die Neckereien der anderen beiden über seine Tracht über sich ergehen. Immerhin sehen sie des öfteren auch andere Reisende, Einheimische, in den entsprechenden einheimischen Trachten wie Kilt, Atfèileadh oder Currac. Nicht selten blitzen üppige goldene Hals-, Arm- oder Fußreifen in der Sonne auf. Weniger auffällig, aber oft nicht weniger hübsch und wertvoll, sind die Broschen und Fibeln die hier benutzt werden um die Kleidung zu heften oder zu verzieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist auch die Behandlung von Unterleibserkrankungen durch die Heiler ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter dem kohlbeladenen Ochsenkarren betreten sie endlich die Stadt und steuern gleich, der Hauptstraße folgend, den zentralen Platz der Stadt an. Dort, den Schildern nach zu urteilen, befinden sich die Tavernen, Marktstände und Läden des Ortes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Relativ neu ausgerüstet wie sie sind ignorieren sie erstmal die Stände der Händler und die Läden. Um so mehr lockt die Taverne &amp;quot;Zum Kennéthg-Sieg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zimmer für eine unbestimmte Anzahl an Tagen ist schnell ausgehandelt, so das die drei es sich in der Taverne selbst endlich gemütlich machen können, ordentlich Speisen und Getränke bestellen können. Sie suchen sich einen Tisch in der Nähe des Kamins aus den sie für den Rest des Abends auch kaum verlassen. Ausgiebiges, gutes Essen, reichlich Getränke dazu, eine entspannende Atmosphäre zeigen ihnen bald wie anstrengend die Reise war und das sie denn doch einiges an gesunden Schlaf nachzuholen haben. So nimmt es nicht wunder das sie nicht bis spät Abends zechen sondern lieber, bald nach Sonnenuntergang, sich auf ihr Zimmer zurückziehen um sich diesen Schlaf zu gönnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem üppigen Frühstück, mit Marmelade, Brötchen, Honig und all diesem dekadenten Kram, ist endlich Zeit die Stadt zu erforschen, das eine oder andere zu erledigen. Alrik und Alrik gelingt es Alrik davon irgendwie zu überzeugen das sie am besten zu zweit bummeln gehen während Alrik sich um seine Studien als Magier kümmern soll. Die beiden wollen nämlich heimlich einen Heiler zu Alriks Alriksphobie um Rat fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum beschließt Alrik das Jobcenter, äh, Rathaus aufzusuchen ob es denn dort irgendeine Möglichkeit gibt sich als &amp;quot;zu werdender Magnus&amp;quot; zu verdingen. Oder zumindest als Alchemistenhelfer.&lt;br /&gt;
Im Rathaus angekommen wird er zu jemanden Geschickt der ihm als Sachbearbeiter genannt wird. Er hat zwar keine Ahnung welche Sachen ein Sachbearbeiter bearbeitet, aber der Laden macht sowieso einen äußerst merkwürdigen Eindruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum einen, als er ins Zimmer tritt, steht dort schon ein weißbärtiger Mann in Roben vor jenem Sachbearbeiter, zum anderen erklingen dauernd Stimmen in der Luft die komisches Zeug reden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, es gibt keine Arbeitsplätze für Magier,&amp;quot; erklärt der Sachbearbeiter dem Robenträger der vor Alrik steht. &amp;quot;Außerdem scheint mir ihr Ruhm sowieso nicht ausreichend zu sein für so eine hypothetische Stelle.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stimme in der Luft keift:&amp;quot; Es ist doch nur logisch das man in einem Abenteuerrollenspiel auch als Abenteurer arbeiten kann. Reisen Stufe 15, Kampf Stufe mindestens 10. Dann noch Geographie, Sinneswahrnehmung, und solche Sachen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso kann ich nicht als Magier arbeiten wenn es in unserer Welt Magie gibt ?&amp;quot; beharrt der Robenträger, leicht abgelenkt durch die Stimmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Abenteurer ist keine Arbeit. Das sind sowieso alle, dafür braucht es keinen extra Job.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter deutet nach oben:&amp;quot; Nicht vorgesehen von den Göttern.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch, natürlich sollte ich als Abenteurer mein Geld verdienen können wenn ich eben nur Abenteurer sein will.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum soll ich nicht genug Ruhm haben ? Ich bin ein mächtiger Beschwörer. In Fachkreisen kennt man mich in der Region durchaus. Habt ihr nicht letztens selbst einen Trank bei mir gekauft ? Na also...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Abenteurer arbeitet man doch praktisch auf Reisen, da kann man Geld bekommen, Erfahrung sammeln und bekommt sogar noch Gegenstände als Beute oder Fundstücke.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ob ihr genug Ruhm habt oder nicht bestimmen die Götter. Straßenfeger, da haben wir noch was frei.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; Das Gespräch nur eher nebensächlich führend liest der sogenannte Sachbearbeiter nebenbei ständig in irgendwelchen Dokumenten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ja Reisen, nicht arbeiten. Es wäre aber nur logisch auch als Abenteurer in einem Ort arbeiten zu können.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blut schießt ins Gesicht des Robenträgers als man ihm den Straßenfegerjob anbietet. Zwei, dreimal schnappt der nach Luft, schaut dann zur Zimmerdecke hoch, lauscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das denn dauernd für Stimmen ? Arbeiten hier in eurer Amtsstube Dämonen oder Luftelementare oder sowas ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hebt der Man hinter dem Schreibtisch doch kurz mal den Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sind die Götter, oder Halbgötter, oder sowas. War schon immer so, streiten und feilschen ständig rum, über irgendwelches Zeugs das sowieso keiner versteht. Gibt wohl hunderte davon und jeder will seinen Willen irgendwie durchsetzen. Oder eben seine Vorstellung wie unsere Welt funktionieren soll. Ihr wißt nicht zufällig was Ixpä sind ? Da rätseln wir schon seit ner Ewigkeit drüber.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil haben Alrik und Alrik nach ziemlicher Sucherei in einer Nebengasse ein Schild mit der Aufschrift &amp;quot;Heiler&amp;quot; gefunden. Der Mann den sie kurz darauf in einer Art Alchemistenküche mit Operationstisch sprechen sieht Vertrauenserweckend aus. Das kann natürlich auch an dem komischen, blitzsauberen, weißen Kittel liegen den er trägt. Dazu trägt er allerdings ein komisches Häubchen mit einem merkwürdigen roten Kreuz auf dem Kopf. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Alrik als Bogenschützen ein seltsam verlockender Anblick. Es juckt ihm in den Fingern, selbst ohne Bogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedenfalls berichten sie ihm vertrauensvoll von ihren Erlebnissen und Beobachtungen mit Alrik auf ihrer Reise. Und natürlich kommen ihre persönlichen Einschätzungen nicht zu kurz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel denkt gründlich über das Gehörte nach, zündet sich eine Pfeife an, beginnt im Raum auf und ab zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, hm...&amp;quot; grübelt er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wechselnde Distanz, mal gute, mal schlechte Sichtverhältnisse, schnelle Drehungen...&amp;quot; grübelt Alrik im stillen für sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil wartet Alrik gespannt auf den Rat den sie sicher gleich bekommen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also, meine Herren. Da hilft nur eine Konditionierung,&amp;quot; verkündet Weißkittel feierlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle muß erwähnt werden das weder Alrik noch Alrik wissen können das jener Heiler ein Neuheiler ist der sein Dasein derzeit noch hauptsächlich dadurch bestreitet das er Haustiere abrichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ihnen das selbstverständlich unbekannt ist schauen sie sich gegenseitig an, nicken ehrfürchtig um dann schnell ihre Zustimmung auszudrücken. Gut, sie wissen auch nicht was Konditionierung überhaupt heißt, aber es hört sich toll und fachmännisch an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Machen wir !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich mir auch schon gedacht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Heiler nickt zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Weile herrscht Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, wie genau machen wir das denn ?&amp;quot; platzt es aus Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel nimmt seine Wanderung durchs Zimmer wieder auf und beginnt zu instruieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Herren ! Wie ich gehört habe haben sie ein waches Auge auf ihren Gefährten. Nun, also, jedesmal wenn der Name Alrik fällt und sie eine negative Reaktion beim Patienten bemerken, wie das Zucken am Auge, das Verkrampfen der Finger und so weiter, dann erzeugen sie ein positives Erlebniss bei ihrem Abenteuergefährten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie werden sehen, mit der Zeit verschwinden die negativen Reaktionen mehr und mehr. Dafür wird er dann beim Hören dieses Namens immer mehr positive Reaktionen, als Vorfreude auf das positive Erleben, entwickeln.&amp;quot; Für sich, in Gedanken, fügt er hinzu:&amp;quot; Er beginnt zu sabbern und mit dem Schwanz zu wedeln wenn er den Namen Alrik hört.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide sind begeistert. Gerne bezahlen sie mehrere Goldstücke für diesen guten Rat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie wieder auf dem zentralen Platz unterwegs sind diskutieren sie immernoch intensiv darüber was für positive Erlebnisse denn am besten wären, und wie man die denn hinbekommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was leckeres,&amp;quot; erscheint die beste Idee zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Lebensmittelhändler ist rasch gefunden. Bei ihm decken sie sich gut mit Haferkeksen und Hartkeksen für die nächsten Wochen ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alrik hat zwar keine Ahnung was Ixpä sein sollen, er mischt sich jetzt aber trotzdem zaghaft ein:&amp;quot; Wie kann man denn bei dem ganzen Gequassel im Hintergrund noch vernünftig arbeiten ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Amtmann zuckt die Schultern, steht von seinem Stuhl auf und läuft zur Türe zur rechten, dabei erklärend:&amp;quot; Oh ja, da gewöhnt man sich dran, muß man halt. Wir haben versucht da von hier aus drauf einzuwirken das das abnimmt, aber ihr wißt ja wie das ist wenn man Leuten Mützen aufsetzt.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er die Türe aufmacht sieht man einen Gang dahinter mit vielen Türen die teils offen, teils geschlossen sind. Aus den Zimmern hört man ähnlich Stimmen wie von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt...&amp;quot; fährt er fort,&amp;quot; Wollen wir für den nächsten Versuch unsere Leute besser darauf vorbereiten damit es nicht wieder so ein Desaster gibt wie beim letztenmal, da wurde alles nur schlimmer statt besser.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun erklingt aus einem der Zimmer mit offener Tür eine Art Rezetation:&amp;quot; Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt mässigen, steuern, lenken ! Ein Moderator in der Musik dämpft ! Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt.....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Übertönt wird diese Rezitation plötzlich von einer neuen, aus einem anderen Raum:&amp;quot; Eine Mütze aufsetzen macht alleine nicht klug ! Eine Mütze alleine schafft keine Fähigkeiten ! Eine Mütze alleine....&amp;quot; Und so geht es immer weiter. Etwas unpassend hört man aus einem der geschlossenen Räume Handwerksgeräusche, das klopfen von Hämmern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wird da welchen Ahnung mit Hämmern eingehämmert ?&amp;quot; erkundigt sich der Kuttenträger spöttisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder zuckt der Sachbearbeiter mit den Schultern, und grinst tatsächlich:&amp;quot; So in etwa. Das sind die Moderatoren unseres letzten Versuchs. Da sie das mit den Mützen nicht begriffen haben arbeiten sie jetzt als Hutmacher, um wieder ein natürliches Verhältnis zu Kopfbedeckungen zurück zu gewinnen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise schließt er die Türe und kehrt zu seinem Schreibtisch zurück, setzt sich wieder und zieht aus einem Stapel ein paar Blatt Papier die er eingehend studiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, Magier sagen sie ? Lassen sie mich mal sehen..... Ah, hier wird eine Hure gesucht, ist ja irgendwie auch eine Art Magie...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Alrik sich nicht schnell auf das Ende der Kutte des anderen gestellt hätte dann hätte der es mit seinem Panthersprung vieleicht bis an die Gurgel des Amtsmannes geschafft. So aber landet er platschend vor dem Schreibtisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht einmal von seinen Papieren aufschauend redet der Sachbearbeiter einfach weiter: &amp;quot;Hm, ah ja, und hier, da wird ein Heiler gesucht. Sie sollten als Heiler umschulen, da gibt es Möglichkeiten sag ich ihnen....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Boden vor dem Schreibtisch grummelt es:&amp;quot; Ich kurier dich gleich du Büttel....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh IV</title>
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		<updated>2009-03-29T09:43:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
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  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviertes Land, der Geruch vom Meer, Möwen am Himmel und die Burg in der Ferne verkünden das es nicht mehr weit ist bis Cargaighllanilygh. Auch der Verkehr auf der Straße hat entsprechend zugenommen. Volk strömt vom Hinterland zur Hauptstadt oder befindet sich auf dem umgekehrten Weg. Die Stadt dient als Handelszentrum des Landes und wird dementsprechend frequentiert, dazu addiert sich natürlich auch noch der Versorgungsverkehr aus den umliegenden Landwirtschaften der den dortigen Markt täglich mit frischen Waren versorgt. Ihre günstige Lage macht sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lunasadhischen Wirtschaft. Unweit der nördlichen Grenze am Ster Aod gelegen, mit Seehafen und Handelshäusern ausgestattet. Viele Waren die ins Land kommen werden von hier aus ins Hinterland, in die anderen Clangebiete, transportiert. So machen Fuhrwerke aller Art einen Gutteil des Verkehraufkommens aus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter solch einem Fuhrwerk, beladen mit frisch geernteten Kohlköpfen, trotten Alrik, Alrik und Alrik die Landstraße Richtung Stadttor entlang. Nach den vielen Tagen im Moor wirkt die frische Seebrise die übers Land zieht anregend und ein wenig berauschend. Ebenso wie der recht weite Horizont rundum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussicht nach langer Zeit endlich wiedermal in einem vernünftigen Bett zu schlafen, in einer gemütlichen Gaststube zu sitzen und speisen tut ihr übriges zur guten Stimmung der drei Abenteurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lässt gutmütig die Neckereien der anderen beiden über seine Tracht über sich ergehen. Immerhin sehen sie des öfteren auch andere Reisende, Einheimische, in den entsprechenden einheimischen Trachten wie Kilt, Atfèileadh oder Currac. Nicht selten blitzen üppige goldene Hals-, Arm- oder Fußreifen in der Sonne auf. Weniger auffällig, aber oft nicht weniger hübsch und wertvoll, sind die Broschen und Fibeln die hier benutzt werden um die Kleidung zu heften oder zu verzieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist auch die Behandlung von Unterleibserkrankungen durch die Heiler ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter dem kohlbeladenen Ochsenkarren betreten sie endlich die Stadt und steuern gleich, der Hauptstraße folgend, den zentralen Platz der Stadt an. Dort, den Schildern nach zu urteilen, befinden sich die Tavernen, Marktstände und Läden des Ortes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Relativ neu ausgerüstet wie sie sind ignorieren sie erstmal die Stände der Händler und die Läden. Um so mehr lockt die Taverne &amp;quot;Zum Kennéthg-Sieg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zimmer für eine unbestimmte Anzahl an Tagen ist schnell ausgehandelt, so das die drei es sich in der Taverne selbst endlich gemütlich machen können, ordentlich Speisen und Getränke bestellen können. Sie suchen sich einen Tisch in der Nähe des Kamins aus den sie für den Rest des Abends auch kaum verlassen. Ausgiebiges, gutes Essen, reichlich Getränke dazu, eine entspannende Atmosphäre zeigen ihnen bald wie anstrengend die Reise war und das sie denn doch einiges an gesunden Schlaf nachzuholen haben. So nimmt es nicht wunder das sie nicht bis spät Abends zechen sondern lieber, bald nach Sonnenuntergang, sich auf ihr Zimmer zurückziehen um sich diesen Schlaf zu gönnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem üppigen Frühstück, mit Marmelade, Brötchen, Honig und all diesem dekadenten Kram, ist endlich Zeit die Stadt zu erforschen, das eine oder andere zu erledigen. Alrik und Alrik gelingt es Alrik davon irgendwie zu überzeugen das sie am besten zu zweit bummeln gehen während Alrik sich um seine Studien als Magier kümmern soll. Die beiden wollen nämlich heimlich einen Heiler zu Alriks Alriksphobie um Rat fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum beschließt Alrik das Jobcenter, äh, Rathaus aufzusuchen ob es denn dort irgendeine Möglichkeit gibt sich als &amp;quot;zu werdender Magnus&amp;quot; zu verdingen. Oder zumindest als Alchemistenhelfer.&lt;br /&gt;
Im Rathaus angekommen wird er zu jemanden Geschickt der ihm als Sachbearbeiter genannt wird. Er hat zwar keine Ahnung welche Sachen ein Sachbearbeiter bearbeitet, aber der Laden macht sowieso einen äußerst merkwürdigen Eindruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum einen, als er ins Zimmer tritt, steht dort schon ein weißbärtiger Mann in Roben vor jenem Sachbearbeiter, zum anderen erklingen dauernd Stimmen in der Luft die komisches Zeug reden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, es gibt keine Arbeitsplätze für Magier,&amp;quot; erklärt der Sachbearbeiter dem Robenträger der vor Alrik steht. &amp;quot;Außerdem scheint mir ihr Ruhm sowieso nicht ausreichend zu sein für so eine hypothetische Stelle.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stimme in der Luft keift:&amp;quot; Es ist doch nur logisch das man in einem Abenteuerrollenspiel auch als Abenteurer arbeiten kann. Reisen Stufe 15, Kampf Stufe mindestens 10. Dann noch Geographie, Sinneswahrnehmung, und solche Sachen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso kann ich nicht als Magier arbeiten wenn es in unserer Welt Magie gibt ?&amp;quot; beharrt der Robenträger, leicht abgelenkt durch die Stimmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Abenteurer ist keine Arbeit. Das sind sowieso alle, dafür braucht es keinen extra Job.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter deutet nach oben:&amp;quot; Nicht vorgesehen von den Göttern.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch, natürlich sollte ich als Abenteurer mein Geld verdienen können wenn ich eben nur Abenteurer sein will.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum soll ich nicht genug Ruhm haben ? Ich bin ein mächtiger Beschwörer. In Fachkreisen kennt man mich in der Region durchaus. Habt ihr nicht letztens selbst einen Trank bei mir gekauft ? Na also...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Abenteurer arbeitet man doch praktisch auf Reisen, da kann man Geld bekommen, Erfahrung sammeln und bekommt sogar noch Gegenstände als Beute oder Fundstücke.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ob ihr genug Ruhm habt oder nicht bestimmen die Götter. Straßenfeger, da haben wir noch was frei.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; Das Gespräch nur eher nebensächlich führend liest der sogenannte Sachbearbeiter nebenbei ständig in irgendwelchen Dokumenten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ja Reisen, nicht arbeiten. Es wäre aber nur logisch auch als Abenteurer in einem Ort arbeiten zu können.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blut schießt ins Gesicht des Robenträgers als man ihm den Straßenfegerjob anbietet. Zwei, dreimal schnappt der nach Luft, schaut dann zur Zimmerdecke hoch, lauscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das denn dauernd für Stimmen ? Arbeiten hier in eurer Amtsstube Dämonen oder Luftelementare oder sowas ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hebt der Man hinter dem Schreibtisch doch kurz mal den Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sind die Götter, oder Halbgötter, oder sowas. War schon immer so, streiten und feilschen ständig rum, über irgendwelches Zeugs das sowieso keiner versteht. Gibt wohl hunderte davon und jeder will seinen Willen irgendwie durchsetzen. Oder eben seine Vorstellung wie unsere Welt funktionieren soll. Ihr wißt nicht zufällig was Ixpä sind ? Da rätseln wir schon seit ner Ewigkeit drüber.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil haben Alrik und Alrik nach ziemlicher Sucherei in einer Nebengasse ein Schild mit der Aufschrift &amp;quot;Heiler&amp;quot; gefunden. Der Mann den sie kurz darauf in einer Art Alchemistenküche mit Operationstisch sprechen sieht Vertrauenserweckend aus. Das kann natürlich auch an dem komischen, blitzsauberen, weißen Kittel liegen den er trägt. Dazu trägt er allerdings ein komisches Häubchen mit einem merkwürdigen roten Kreuz auf dem Kopf. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Alrik als Bogenschützen ein seltsam verlockender Anblick. Es juckt ihm in den Fingern, selbst ohne Bogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedenfalls berichten sie ihm vertrauensvoll von ihren Erlebnissen und Beobachtungen mit Alrik auf ihrer Reise. Und natürlich kommen ihre persönlichen Einschätzungen nicht zu kurz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel denkt gründlich über das Gehörte nach, zündet sich eine Pfeife an, beginnt im Raum auf und ab zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, hm...&amp;quot; grübelt er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wechselnde Distanz, mal gute, mal schlechte Sichtverhältnisse, schnelle Drehungen...&amp;quot; grübelt Alrik im stillen für sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil wartet Alrik gespannt auf den Rat den sie sicher gleich bekommen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also, meine Herren. Da hilft nur eine Konditionierung,&amp;quot; verkündet Weißkittel feierlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle muß erwähnt werden das weder Alrik noch Alrik wissen können das jener Heiler ein Neuheiler ist der sein Dasein derzeit noch hauptsächlich dadurch bestreitet das er Haustiere abrichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ihnen das selbstverständlich unbekannt ist schauen sie sich gegenseitig an, nicken ehrfürchtig um dann schnell ihre Zustimmung auszudrücken. Gut, sie wissen auch nicht was Konditionierung überhaupt heißt, aber es hört sich toll und fachmännisch an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Machen wir !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich mir auch schon gedacht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Heiler nickt zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Weile herrscht Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, wie genau machen wir das denn ?&amp;quot; platzt es aus Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel nimmt seine Wanderung durchs Zimmer wieder auf und beginnt zu instruieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Herren ! Wie ich gehört habe haben sie ein waches Auge auf ihren Gefährten. Nun, also, jedesmal wenn der Name Alrik fällt und sie eine negative Reaktion beim Patienten bemerken, wie das Zucken am Auge, das Verkrampfen der Finger und so weiter, dann erzeugen sie ein positives Erlebniss bei ihrem Abenteuergefährten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie werden sehen, mit der Zeit verschwinden die negativen Reaktionen mehr und mehr. Dafür wird er dann beim Hören dieses Namens immer mehr positive Reaktionen, als Vorfreude auf das positive Erleben, entwickeln.&amp;quot; Für sich, in Gedanken, fügt er hinzu:&amp;quot; Er beginnt zu sabbern und mit dem Schwanz zu wedeln wenn er den Namen Alrik hört.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide sind begeistert. Gerne bezahlen sie mehrere Goldstücke für diesen guten Rat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie wieder auf dem zentralen Platz unterwegs sind diskutieren sie immernoch intensiv darüber was für positive Erlebnisse denn am besten wären, und wie man die denn hinbekommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was leckeres,&amp;quot; erscheint die beste Idee zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Lebensmittelhändler ist rasch gefunden. Bei ihm decken sie sich gut mit Haferkeksen und Hartkeksen für die nächsten Wochen ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alrik hat zwar keine Ahnung was Ixpä sein sollen, er mischt sich jetzt aber trotzdem zaghaft ein:&amp;quot; Wie kann man denn bei dem ganzen Gequassel im Hintergrund noch vernünftig arbeiten ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Amtmann zuckt die Schultern, steht von seinem Stuhl auf und läuft zu Türe zur rechten, dabei erklärend:&amp;quot; Oh ja, da gewöhnt man sich dran, muß man halt. Wir haben versucht da von hier aus drauf einzuwirken das das abnimmt, aber ihr wißt ja wie das ist wenn man Leuten Mützen aufsetzt.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er die Türe aufmacht sieht man einen Gang dahinter mit vielen Türen die teils offen, teils geschlossen sind. Aus den Zimmern hört man ähnlich Stimmen wie von oben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt...&amp;quot; fährt er fort,&amp;quot; Wollen wir für den nächsten Versuch unsere Leute besser darauf vorbereiten damit es nicht wieder so ein Desaster gibt wie beim letztenmal, da wurde alles nur schlimmer statt besser.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun erklingt aus einem der Zimmer mit offener Tür eine Art Rezetation:&amp;quot; Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt mässigen, steuern, lenken ! Ein Moderator in der Musik dämpft ! Moderator kommt von Moderare, Moderare heißt.....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Übertönt wird diese Rezitation plötzlich von einer neuen, aus einem anderen Raum:&amp;quot; Eine Mütze aufsetzen macht alleine nicht klug ! Eine Mütze alleine schafft keine Fähigkeiten ! Eine Mütze alleine....&amp;quot; Und so geht es immer weiter. Etwas unpassend hört man aus einem der geschlossenen Räume Handwerksgeräusche, das klopfen von Hämmern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wird da welchen Ahnung mit Hämmern eingehämmert ?&amp;quot; erkundigt sich der Kuttenträger spöttisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder zuckt der Sachbearbeiter mit den Schultern, und grinst tatsächlich:&amp;quot; So in etwa. Das sind die Moderatoren unseres letzten Versuchs. Da sie das mit den Mützen nicht begriffen haben arbeiten sie jetzt als Hutmacher, um wieder ein natürliches Verhältnis zu Kopfbedeckungen zurück zu gewinnen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise schließt er die Türe und kehrt zu seinem Schreibtisch zurück, setzt sich wieder und zieht aus einem Stapel ein paar Blatt Papier die er eingehend studiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, Magier sagen sie ? Lassen sie mich mal sehen..... Ah, hier wird eine Hure gesucht, ist ja irgendwie auch eine Art Magie...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Alrik sich nicht schnell auf das Ende der Kutte des anderen gestellt hätte dann hätte der es mit seinem Panthersprung vieleicht bis an die Gurgel des Amtsmannes geschafft. So aber landet er platschend vor dem Schreibtisch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht einmal von seinen Papieren aufschauend redet der Sachbearbeiter einfach weiter: &amp;quot;Hm, ah ja, und hier, da wird ein Heiler gesucht. Sie sollten als Heiler umschulen, da gibt es Möglichkeiten sag ich ihnen....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom Boden vor dem Schreibtisch grummelt es:&amp;quot; Ich kurier dich gleich du Büttel....&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37101</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh IV</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37101"/>
		<updated>2009-03-20T20:41:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
  | untertitel=Land und Moor in Mor Enez&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=850&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviertes Land, der Geruch vom Meer, Möwen am Himmel und die Burg in der Ferne verkünden das es nicht mehr weit ist bis Cargaighllanilygh. Auch der Verkehr auf der Straße hat entsprechend zugenommen. Volk strömt vom Hinterland zur Hauptstadt oder befindet sich auf dem umgekehrten Weg. Die Stadt dient als Handelszentrum des Landes und wird dementsprechend frequentiert, dazu addiert sich natürlich auch noch der Versorgungsverkehr aus den umliegenden Landwirtschaften der den dortigen Markt täglich mit frischen Waren versorgt. Ihre günstige Lage macht sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lunasadhischen Wirtschaft. Unweit der nördlichen Grenze am Ster Aod gelegen, mit Seehafen und Handelshäusern ausgestattet. Viele Waren die ins Land kommen werden von hier aus ins Hinterland, in die anderen Clangebiete, transportiert. So machen Fuhrwerke aller Art einen Gutteil des Verkehraufkommens aus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter solch einem Fuhrwerk, beladen mit frisch geernteten Kohlköpfen, trotten Alrik, Alrik und Alrik die Landstraße Richtung Stadttor entlang. Nach den vielen Tagen im Moor wirkt die frische Seebrise die übers Land zieht anregend und ein wenig berauschend. Ebenso wie der recht weite Horizont rundum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussicht nach langer Zeit endlich wiedermal in einem vernünftigen Bett zu schlafen, in einer gemütlichen Gaststube zu sitzen und speisen tut ihr übriges zur guten Stimmung der drei Abenteurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lässt gutmütig die Neckereien der anderen beiden über seine Tracht über sich ergehen. Immerhin sehen sie des öfteren auch andere Reisende, Einheimische, in den entsprechenden einheimischen Trachten wie Kilt, Atfèileadh oder Currac. Nicht selten blitzen üppige goldene Hals-, Arm- oder Fußreifen in der Sonne auf. Weniger auffällig, aber oft nicht weniger hübsch und wertvoll, sind die Broschen und Fibeln die hier benutzt werden um die Kleidung zu heften oder zu verzieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist auch die Behandlung von Unterleibserkrankungen durch die Heiler ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter dem kohlbeladenen Ochsenkarren betreten sie endlich die Stadt und steuern gleich, der Hauptstraße folgend, den zentralen Platz der Stadt an. Dort, den Schildern nach zu urteilen, befinden sich die Tavernen, Marktstände und Läden des Ortes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Relativ neu ausgerüstet wie sie sind ignorieren sie erstmal die Stände der Händler und die Läden. Um so mehr lockt die Taverne &amp;quot;Zum Kennéthg-Sieg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zimmer für eine unbestimmte Anzahl an Tagen ist schnell ausgehandelt, so das die drei es sich in der Taverne selbst endlich gemütlich machen können, ordentlich Speisen und Getränke bestellen können. Sie suchen sich einen Tisch in der Nähe des Kamins aus den sie für den Rest des Abends auch kaum verlassen. Ausgiebiges, gutes Essen, reichlich Getränke dazu, eine entspannende Atmosphäre zeigen ihnen bald wie anstrengend die Reise war und das sie denn doch einiges an gesunden Schlaf nachzuholen haben. So nimmt es nicht wunder das sie nicht bis spät Abends zechen sondern lieber, bald nach Sonnenuntergang, sich auf ihr Zimmer zurückziehen um sich diesen Schlaf zu gönnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem üppigen Frühstück, mit Marmelade, Brötchen, Honig und all diesem dekadenten Kram, ist endlich Zeit die Stadt zu erforschen, das eine oder andere zu erledigen. Alrik und Alrik gelingt es Alrik davon irgendwie zu überzeugen das sie am besten zu zweit bummeln gehen während Alrik sich um seine Studien als Magier kümmern soll. Die beiden wollen nämlich heimlich einen Heiler zu Alriks Alriksphobie um Rat fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum beschließt Alrik das Jobcenter, äh, Rathaus aufzusuchen ob es denn dort irgendeine Möglichkeit gibt sich als &amp;quot;zu werdender Magnus&amp;quot; zu verdingen. Oder zumindest als Alchemistenhelfer.&lt;br /&gt;
Im Rathaus angekommen wird er zu jemanden Geschickt der ihm als Sachbearbeiter genannt wird. Er hat zwar keine Ahnung welche Sachen ein Sachbearbeiter bearbeitet, aber der Laden macht sowieso einen äußerst merkwürdigen Eindruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum einen, als er ins Zimmer tritt, steht dort schon ein weißbärtiger Mann in Roben vor jenem Sachbearbeiter, zum anderen erklingen dauernd Stimmen in der Luft die komisches Zeug reden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, es gibt keine Arbeitsplätze für Magier,&amp;quot; erklärt der Sachbearbeiter dem Robenträger der vor Alrik steht. &amp;quot;Außerdem scheint mir ihr Ruhm sowieso nicht ausreichend zu sein für so eine hypothetische Stelle.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stimme in der Luft keift:&amp;quot; Es ist doch nur logisch das man in einem Abenteuerrollenspiel auch als Abenteurer arbeiten kann. Reisen Stufe 15, Kampf Stufe mindestens 10. Dann noch Geographie, Sinneswahrnehmung, und solche Sachen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso kann ich nicht als Magier arbeiten wenn es in unserer Welt Magie gibt ?&amp;quot; beharrt der Robenträger, leicht abgelenkt durch die Stimmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Abenteurer ist keine Arbeit. Das sind sowieso alle, dafür braucht es keinen extra Job.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter deutet nach oben:&amp;quot; Nicht vorgesehen von den Göttern.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch, natürlich sollte ich als Abenteurer mein Geld verdienen können wenn ich eben nur Abenteurer sein will.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum soll ich nicht genug Ruhm haben ? Ich bin ein mächtiger Beschwörer. In Fachkreisen kennt man mich in der Region durchaus. Habt ihr nicht letztens selbst einen Trank bei mir gekauft ? Na also...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Abenteurer arbeitet man doch praktisch auf Reisen, da kann man Geld bekommen, Erfahrung sammeln und bekommt sogar noch Gegenstände als Beute oder Fundstücke.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ob ihr genug Ruhm habt oder nicht bestimmen die Götter. Straßenfeger, da haben wir noch was frei.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; Das Gespräch nur eher nebensächlich führend liest der sogenannte Sachbearbeiter nebenbei ständig in irgendwelchen Dokumenten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ja Reisen, nicht arbeiten. Es wäre aber nur logisch auch als Abenteurer in einem Ort arbeiten zu können.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blut schießt ins Gesicht des Robenträgers als man ihm den Straßenfegerjob anbietet. Zwei, dreimal schnappt der nach Luft, schaut dann zur Zimmerdecke hoch, lauscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das denn dauernd für Stimmen ? Arbeiten hier in eurer Amtsstube Dämonen oder Luftelementare oder sowas ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hebt der Man hinter dem Schreibtisch doch kurz mal den Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sind die Götter, oder Halbgötter, oder sowas. War schon immer so, streiten und feilschen ständig rum, über irgendwelches Zeugs das sowieso keiner versteht. Gibt wohl hunderte davon und jeder will seinen Willen irgendwie durchsetzen. Oder eben seine Vorstellung wie unsere Welt funktionieren soll. Ihr wißt nicht zufällig was Ixpä sind ? Da rätseln wir schon seit ner Ewigkeit drüber.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil haben Alrik und Alrik nach ziemlicher Sucherei in einer Nebengasse ein Schild mit der Aufschrift &amp;quot;Heiler&amp;quot; gefunden. Der Mann den sie kurz darauf in einer Art Alchemistenküche mit Operationstisch sprechen sieht Vertrauenserweckend aus. Das kann natürlich auch an dem komischen, blitzsauberen, weißen Kittel liegen den er trägt. Dazu trägt er allerdings ein komisches Häubchen mit einem merkwürdigen roten Kreuz auf dem Kopf. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Alrik als Bogenschützen ein seltsam verlockender Anblick. Es juckt ihm in den Fingern, selbst ohne Bogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedenfalls berichten sie ihm vertrauensvoll von ihren Erlebnissen und Beobachtungen mit Alrik auf ihrer Reise. Und natürlich kommen ihre persönlichen Einschätzungen nicht zu kurz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel denkt gründlich über das Gehörte nach, zündet sich eine Pfeife an, beginnt im Raum auf und ab zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, hm...&amp;quot; grübelt er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wechselnde Distanz, mal gute, mal schlechte Sichtverhältnisse, schnelle Drehungen...&amp;quot; grübelt Alrik im stillen für sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil wartet Alrik gespannt auf den Rat den sie sicher gleich bekommen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also, meine Herren. Da hilft nur eine Konditionierung,&amp;quot; verkündet Weißkittel feierlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle muß erwähnt werden das weder Alrik noch Alrik wissen können das jener Heiler ein Neuheiler ist der sein Dasein derzeit noch hauptsächlich dadurch bestreitet das er Haustiere abrichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ihnen das selbstverständlich unbekannt ist schauen sie sich gegenseitig an, nicken ehrfürchtig um dann schnell ihre Zustimmung auszudrücken. Gut, sie wissen auch nicht was Konditionierung überhaupt heißt, aber es hört sich toll und fachmännisch an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Machen wir !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich mir auch schon gedacht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Heiler nickt zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Weile herrscht Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, wie genau machen wir das denn ?&amp;quot; platzt es aus Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel nimmt seine Wanderung durchs Zimmer wieder auf und beginnt zu instruieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Herren ! Wie ich gehört habe haben sie ein waches Auge auf ihren Gefährten. Nun, also, jedesmal wenn der Name Alrik fällt und sie eine negative Reaktion beim Patienten bemerken, wie das Zucken am Auge, das Verkrampfen der Finger und so weiter, dann erzeugen sie ein positives Erlebniss bei ihrem Abenteuergefährten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie werden sehen, mit der Zeit verschwinden die negativen Reaktionen mehr und mehr. Dafür wird er dann beim Hören dieses Namens immer mehr positive Reaktionen, als Vorfreude auf das positive Erleben, entwickeln.&amp;quot; Für sich, in Gedanken, fügt er hinzu:&amp;quot; Er beginnt zu sabbern und mit dem Schwanz zu wedeln wenn er den Namen Alrik hört.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide sind begeistert. Gerne bezahlen sie mehrere Goldstücke für diesen guten Rat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie wieder auf dem zentralen Platz unterwegs sind diskutieren sie immernoch intensiv darüber was für positive Erlebnisse denn am besten wären, und wie man die denn hinbekommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was leckeres,&amp;quot; erscheint die beste Idee zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Lebensmittelhändler ist rasch gefunden. Bei ihm decken sie sich gut mit Haferkeksen und Hartkeksen für die nächsten Wochen ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37100</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh IV</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37100"/>
		<updated>2009-03-20T20:39:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
  | untertitel=Land und Moor in Mor Enez&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=850&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviertes Land, der Geruch vom Meer, Möwen am Himmel und die Burg in der Ferne verkünden das es nicht mehr weit ist bis Cargaighllanilygh. Auch der Verkehr auf der Straße hat entsprechend zugenommen. Volk strömt vom Hinterland zur Hauptstadt oder befindet sich auf dem umgekehrten Weg. Die Stadt dient als Handelszentrum des Landes und wird dementsprechend frequentiert, dazu addiert sich natürlich auch noch der Versorgungsverkehr aus den umliegenden Landwirtschaften der den dortigen Markt täglich mit frischen Waren versorgt. Ihre günstige Lage macht sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lunasadhischen Wirtschaft. Unweit der nördlichen Grenze am Ster Aod gelegen, mit Seehafen und Handelshäusern ausgestattet. Viele Waren die ins Land kommen werden von hier aus ins Hinterland, in die anderen Clangebiete, transportiert. So machen Fuhrwerke aller Art einen Gutteil des Verkehraufkommens aus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter solch einem Fuhrwerk, beladen mit frisch geernteten Kohlköpfen, trotten Alrik, Alrik und Alrik die Landstraße Richtung Stadttor entlang. Nach den vielen Tagen im Moor wirkt die frische Seebrise die übers Land zieht anregend und ein wenig berauschend. Ebenso wie der recht weite Horizont rundum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussicht nach langer Zeit endlich wiedermal in einem vernünftigen Bett zu schlafen, in einer gemütlichen Gaststube zu sitzen und speisen tut ihr übriges zur guten Stimmung der drei Abenteurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lässt gutmütig die Neckereien der anderen beiden über seine Tracht über sich ergehen. Immerhin sehen sie des öfteren auch andere Reisende, Einheimische, in den entsprechenden einheimischen Trachten wie Kilt, Atfèileadh oder Currac. Nicht selten blitzen üppige goldene Hals-, Arm- oder Fußreifen in der Sonne auf. Weniger auffällig, aber oft nicht weniger hübsch und wertvoll, sind die Broschen und Fibeln die hier benutzt werden um die Kleidung zu heften oder zu verzieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist auch die Behandlung von Unterleibserkrankungen durch die Heiler ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter dem kohlbeladenen Ochsenkarren betreten sie endlich die Stadt und steuern gleich, der Hauptstraße folgend, den zentralen Platz der Stadt an. Dort, den Schildern nach zu urteilen, befinden sich die Tavernen, Marktstände und Läden des Ortes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Relativ neu ausgerüstet wie sie sind ignorieren sie erstmal die Stände der Händler und die Läden. Um so mehr lockt die Taverne &amp;quot;Zum Kennéthg-Sieg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zimmer für eine unbestimmte Anzahl an Tagen ist schnell ausgehandelt, so das die drei es sich in der Taverne selbst endlich gemütlich machen können, ordentlich Speisen und Getränke bestellen können. Sie suchen sich einen Tisch in der Nähe des Kamins aus den sie für den Rest des Abends auch kaum verlassen. Ausgiebiges, gutes Essen, reichlich Getränke dazu, eine entspannende Atmosphäre zeigen ihnen bald wie anstrengend die Reise war und das sie denn doch einiges an gesunden Schlaf nachzuholen haben. So nimmt es nicht wunder das sie nicht bis spät Abends zechen sondern lieber, bald nach Sonnenuntergang, sich auf ihr Zimmer zurückziehen um sich diesen Schlaf zu gönnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem üppigen Frühstück, mit Marmelade, Brötchen, Honig und all diesem dekadenten Kram, ist endlich Zeit die Stadt zu erforschen, das eine oder andere zu erledigen. Alrik und Alrik gelingt es Alrik davon irgendwie zu überzeugen das sie am besten zu zweit bummeln gehen während Alrik sich um seine Studien als Magier kümmern soll. Die beiden wollen nämlich heimlich einen Heiler zu Alriks Alriksphobie um Rat fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum beschließt Alrik das Jobcenter, äh, Rathaus aufzusuchen ob es denn dort irgendeine Möglichkeit gibt sich als &amp;quot;zu werdender Magnus&amp;quot; zu verdingen. Oder zumindest als Alchemistenhelfer.&lt;br /&gt;
Im Rathaus angekommen wird er zu jemanden Geschickt der ihm als Sachbearbeiter genannt wird. Er hat zwar keine Ahnung welche Sachen ein Sachbearbeiter bearbeitet, aber der Laden macht sowieso einen äußerst merkwürdigen Eindruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum einen, als er ins Zimmer tritt, steht dort schon ein weißbärtiger Mann in Roben vor jenem Sachbearbeiter, zum anderen erklingen dauernd Stimmen in der Luft die komisches Zeug reden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, es gibt keine Arbeitsplätze für Magier,&amp;quot; erklärt der Sachbearbeiter dem Robenträger der vor Alrik steht. &amp;quot;Außerdem scheint mir ihr Ruhm sowieso nicht ausreichend zu sein für so eine hypothetische Stelle.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stimme in der Luft keift:&amp;quot; Es ist doch nur logisch das man in einem Abenteuerrollenspiel auch als Abenteurer arbeiten kann. Reisen Stufe 15, Kampf Stufe mindestens 10. Dann noch Geographie, Sinneswahrnehmung, und solche Sachen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso kann ich nicht als Magier arbeiten wenn es in unserer Welt Magie gibt ?&amp;quot; beharrt der Robenträger, leicht abgelenkt durch die Stimmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Abenteurer ist keine Arbeit. Das sind sowieso alle, dafür braucht es keinen extra Job.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter deutet nach oben:&amp;quot; Nicht vorgesehen von den Göttern.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch, natürlich sollte ich als Abenteurer mein Geld verdienen können wenn ich eben nur Abenteurer sein will.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum soll ich nicht genug Ruhm haben ? Ich bin ein mächtiger Beschwörer. In Fachkreisen kennt man mich in der Region durchaus. Habt ihr nicht letztens selbst einen Trank bei mir gekauft ? Na also...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Abenteurer arbeitet man doch praktisch auf Reisen, da kann man Geld bekommen, Erfahrung sammeln und bekommt sogar noch Gegenstände als Beute oder Fundstücke.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ob ihr genug Ruhm habt oder nicht bestimmen die Götter. Straßenfeger, da haben wir noch was frei.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; Das Gespräch nur eher nebensächlich führend liest der sogenannte Sachbearbeiter nebenbei ständig in irgendwelchen Dokumenten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ja Reisen, nicht arbeiten. Es wäre aber nur logisch auch als Abenteurer in einem Ort arbeiten zu können.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blut schießt ins Gesicht des Robenträgers als man ihm den Straßenfegerjob anbietet. Zwei, dreimal schnappt der nach Luft, schaut dann zur Zimmerdecke hoch, lauscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das denn dauernd für Stimmen ? Arbeiten hier in eurer Amtsstube Dämonen oder Luftelementare oder sowas ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hebt der Man hinter dem Schreibtisch doch kurz mal den Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sind die Götter, oder Halbgötter, oder sowas. War schon immer so, streiten und feilschen ständig rum, über irgendwelches Zeugs das sowieso keiner versteht. Gibt wohl hunderte davon und jeder will seinen Willen irgendwie durchsetzen. Oder eben seine Vorstellung wie unsere Welt funktionieren soll. Ihr wißt nicht zufällig was Ixpä sind ? Da rätseln wir schon seit ner Ewigkeit drüber.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil haben Alrik und Alrik nach ziemlicher Sucherei in einer Nebengasse ein Schild mit der Aufschrift &amp;quot;Heiler&amp;quot; gefunden. Der Mann den sie kurz darauf in einer Art Alchemistenküche mit Operationstisch sprechen sieht Vertrauenserweckend aus. Das kann natürlich auch an dem komischen, blitzsauberen, weißen Kittel liegen den er trägt. Dazu trägt er allerdings ein komisches Häubchen mit einem merkwürdigen roten Kreuz auf dem Kopf. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Alrik als Bogenschützen ein seltsam verlockender Anblick. Es juckt ihm in den Fingern, selbst ohne Bogen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedenfalls berichten sie ihm vertrauensvoll von ihren Erlebnissen und Beobachtungen mit Alrik auf ihrer Reise. Und natürlich kommen ihre persönlichen Einschätzungen nicht zu kurz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel denkt gründlich über das gehörte nach, zündet sich eine Pfeife an, beginnt im Raum auf und ab zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, hm...&amp;quot; grübelt er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2Wechselnde Distanz, mal gute, mal schlechte Sichtverhältnisse, schnelle Drehungen...&amp;quot; grübelt Alrik im stillen für sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil wartet Alrik gespannt auf den Rat den sie sicher gleich bekommen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also, meine Herren. Da hilft nur eine Konditionierung,&amp;quot; verkündet Weißkittel feierlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle muß erwähnt werden das weder Alrik noch Alrik wissen können das jener Heiler ein Neuheiler ist der sein Dasein derzeit noch hauptsächlich dadurch bestreitet das er Haustiere abrichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ihnen das selbstverständlich unbekannt ist schauen sie sich gegenseitig an, nicken ehrfürchtig um dann schnell ihre Zustimmung auszudrücken. Gut, sie wissen auch nicht was Konditionierung überhaupt heißt, aber es hört sich toll und fachmännisch an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Machen wir !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich mir auch schon gedacht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Heiler nickt zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Weile herrscht Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, wie genau machen wir das denn ?&amp;quot; platzt es aus Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weißkittel nimmt seine Wanderung durchs Zimmer wieder auf und beginnt zu instruieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Meine Herren ! Wie ich gehört habe haben sie ein waches Auge auf ihren Gefährten. Nun, also, jedesmal wenn der Name Alrik fällt und sie eine negative Reaktion beim Patienten bemerken, wie das Zucken am Auge, das Verkrampfen der Finger und so weiter, dann erzeugen sie ein positives Erlebniss bei ihrem Abenteuergefährten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie werden sehen, mit der Zeit verschwinden die negativen Reaktionen mehr und mehr. Dafür wird er dann beim Hören dieses Namens immer mehr positive Reaktionen, als Vorfreude auf das positive Erleben, entwickeln.&amp;quot; Für sich, in Gedanken, fügt er hinzu:&amp;quot; Er beginnt zu sabbern und mit dem Schwanz zu wedeln wenn er den Namen Alrik hört.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide sind begeistert. Gerne bezahlen sie mehrere Goldstücke für diesen guten Rat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie wieder auf dem zentralen Platz unterwegs sind diskutieren sie immernoch intensiv darüber was für positive Erlebnisse denn am besten wären, und wie man die denn hinbekommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was leckeres,&amp;quot; erscheint die beste Idee zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Lebensmittelhändler ist rasch gefunden. Bei ihm decken sie sich gut mit Haferkeksen und Hartkeksen für die nächsten Wochen ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37093</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh IV</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37093"/>
		<updated>2009-03-20T20:08:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
  | untertitel=Land und Moor in Mor Enez&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=850&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviertes Land, der Geruch vom Meer, Möwen am Himmel und die Burg in der Ferne verkünden das es nicht mehr weit ist bis Cargaighllanilygh. Auch der Verkehr auf der Straße hat entsprechend zugenommen. Volk strömt vom Hinterland zur Hauptstadt oder befindet sich auf dem umgekehrten Weg. Die Stadt dient als Handelszentrum des Landes und wird dementsprechend frequentiert, dazu addiert sich natürlich auch noch der Versorgungsverkehr aus den umliegenden Landwirtschaften der den dortigen Markt täglich mit frischen Waren versorgt. Ihre günstige Lage macht sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lunasadhischen Wirtschaft. Unweit der nördlichen Grenze am Ster Aod gelegen, mit Seehafen und Handelshäusern ausgestattet. Viele Waren die ins Land kommen werden von hier aus ins Hinterland, in die anderen Clangebiete, transportiert. So machen Fuhrwerke aller Art einen Gutteil des Verkehraufkommens aus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter solch einem Fuhrwerk, beladen mit frisch geernteten Kohlköpfen, trotten Alrik, Alrik und Alrik die Landstraße Richtung Stadttor entlang. Nach den vielen Tagen im Moor wirkt die frische Seebrise die übers Land zieht anregend und ein wenig berauschend. Ebenso wie der recht weite Horizont rundum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussicht nach langer Zeit endlich wiedermal in einem vernünftigen Bett zu schlafen, in einer gemütlichen Gaststube zu sitzen und speisen tut ihr übriges zur guten Stimmung der drei Abenteurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lässt gutmütig die Neckereien der anderen beiden über seine Tracht über sich ergehen. Immerhin sehen sie des öfteren auch andere Reisende, Einheimische, in den entsprechenden einheimischen Trachten wie Kilt, Atfèileadh oder Currac. Nicht selten blitzen üppige goldene Hals-, Arm- oder Fußreifen in der Sonne auf. Weniger auffällig, aber oft nicht weniger hübsch und wertvoll, sind die Broschen und Fibeln die hier benutzt werden um die Kleidung zu heften oder zu verzieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist auch die Behandlung von Unterleibserkrankungen durch die Heiler ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter dem kohlbeladenen Ochsenkarren betreten sie endlich die Stadt und steuern gleich, der Hauptstraße folgend, den zentralen Platz der Stadt an. Dort, den Schildern nach zu urteilen, befinden sich die Tavernen, Marktstände und Läden des Ortes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Relativ neu ausgerüstet wie sie sind ignorieren sie erstmal die Stände der Händler und die Läden. Um so mehr lockt die Taverne &amp;quot;Zum Kennéthg-Sieg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zimmer für eine unbestimmte Anzahl an Tagen ist schnell ausgehandelt, so das die drei es sich in der Taverne selbst endlich gemütlich machen können, ordentlich Speisen und Getränke bestellen können. Sie suchen sich einen Tisch in der Nähe des Kamins aus den sie für den Rest des Abends auch kaum verlassen. Ausgiebiges, gutes Essen, reichlich Getränke dazu, eine entspannende Atmosphäre zeigen ihnen bald wie anstrengend die Reise war und das sie denn doch einiges an gesunden Schlaf nachzuholen haben. So nimmt es nicht wunder das sie nicht bis spät Abends zechen sondern lieber, bald nach Sonnenuntergang, sich auf ihr Zimmer zurückziehen um sich diesen Schlaf zu gönnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem üppigen Frühstück, mit Marmelade, Brötchen, Honig und all diesem dekadenten Kram, ist endlich Zeit die Stadt zu erforschen, das eine oder andere zu erledigen. Alrik und Alrik gelingt es Alrik davon irgendwie zu überzeugen das sie am besten zu zweit bummeln gehen während Alrik sich um seine Studien als Magier kümmern soll. Die beiden wollen nämlich heimlich einen Heiler zu Alriks Alriksphobie um Rat fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum beschließt Alrik das Jobcenter, äh, Rathaus aufzusuchen ob es denn dort irgendeine Möglichkeit gibt sich als &amp;quot;zu werdender Magnus&amp;quot; zu verdingen. Oder zumindest als Alchemistenhelfer.&lt;br /&gt;
Im Rathaus angekommen wird er zu jemanden Geschickt der ihm als Sachbearbeiter genannt wird. Er hat zwar keine Ahnung welche Sachen ein Sachbearbeiter bearbeitet, aber der Laden macht sowieso einen äußerst merkwürdigen Eindruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum einen, als er ins Zimmer tritt, steht dort schon ein weißbärtiger Mann in Roben vor jenem Sachbearbeiter, zum anderen erklingen dauernd Stimmen in der Luft die komisches Zeug reden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, es gibt keine Arbeitsplätze für Magier,&amp;quot; erklärt der Sachbearbeiter dem Robenträger der vor Alrik steht. &amp;quot;Außerdem scheint mir ihr Ruhm sowieso nicht ausreichend zu sein für so eine hypothetische Stelle.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stimme in der Luft keift:&amp;quot; Es ist doch nur logisch das man in einem Abenteuerrollenspiel auch als Abenteurer arbeiten kann. Reisen Stufe 15, Kampf Stufe mindestens 10. Dann noch Geographie, Sinneswahrnehmung, und solche Sachen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso kann ich nicht als Magier arbeiten wenn es in unserer Welt Magie gibt ?&amp;quot; beharrt der Robenträger, leicht abgelenkt durch die Stimmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Abenteurer ist keine Arbeit. Das sind sowieso alle, dafür braucht es keinen extra Job.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter deutet nach oben:&amp;quot; Nicht vorgesehen von den Göttern.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch, natürlich sollte ich als Abenteurer mein Geld verdienen können wenn ich eben nur Abenteurer sein will.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum soll ich nicht genug Ruhm haben ? Ich bin ein mächtiger Beschwörer. In Fachkreisen kennt man mich in der Region durchaus. Habt ihr nicht letztens selbst einen Trank bei mir gekauft ? Na also...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Abenteurer arbeitet man doch praktisch auf Reisen, da kann man Geld bekommen, Erfahrung sammeln und bekommt sogar noch Gegenstände als Beute oder Fundstücke.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ob ihr genug Ruhm habt oder nicht bestimmen die Götter. Straßenfeger, da haben wir noch was frei.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; Das Gespräch nur eher nebensächlich führend liest der sogenannte Sachbearbeiter nebenbei ständig in irgendwelchen Dokumenten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ja Reisen, nicht arbeiten. Es wäre aber nur logisch auch als Abenteurer in einem Ort arbeiten zu können.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blut schießt ins Gesicht des Robenträgers als man ihm den Straßenfegerjob anbietet. Zwei, dreimal schnappt der nach Luft, schaut dann zur Zimmerdecke hoch, lauscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das denn dauernd für Stimmen ? Arbeiten hier in eurer Amtsstube Dämonen oder Luftelementare oder sowas ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hebt der Man hinter dem Schreibtisch doch kurz mal den Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sind die Götter, oder Halbgötter, oder sowas. War schon immer so, streiten und feilschen ständig rum, über irgendwelches Zeugs das sowieso keiner versteht. Gibt wohl hunderte davon und jeder will seinen Willen irgendwie durchsetzen. Oder eben seine Vorstellung wie unsere Welt funktionieren soll. Ihr wißt nicht zufällig was Ixpä sind ? Da rätseln wir schon seit ner Ewigkeit drüber.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37091</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh IV</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37091"/>
		<updated>2009-03-20T19:52:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
  | untertitel=Land und Moor in Mor Enez&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=850&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Bibliothek &amp;quot;Ceil o Aithne&amp;quot; in Cargaighllanilygh&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviertes Land, der Geruch vom Meer, Möwen am Himmel und die Burg in der Ferne verkünden das es nicht mehr weit ist bis Cargaighllanilygh. Auch der Verkehr auf der Straße hat entsprechend zugenommen. Volk strömt vom Hinterland zur Hauptstadt oder befindet sich auf dem umgekehrten Weg. Die Stadt dient als Handelszentrum des Landes und wird dementsprechend frequentiert, dazu addiert sich natürlich auch noch der Versorgungsverkehr aus den umliegenden Landwirtschaften der den dortigen Markt täglich mit frischen Waren versorgt. Ihre günstige Lage macht sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lunasadhischen Wirtschaft. Unweit der nördlichen Grenze am Ster Aod gelegen, mit Seehafen und Handelshäusern ausgestattet. Viele Waren die ins Land kommen werden von hier aus ins Hinterland, in die anderen Clangebiete, transportiert. So machen Fuhrwerke aller Art einen Gutteil des Verkehraufkommens aus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter solch einem Fuhrwerk, beladen mit frisch geernteten Kohlköpfen, trotten Alrik, Alrik und Alrik die Landstraße Richtung Stadttor entlang. Nach den vielen Tagen im Moor wirkt die frische Seebrise die übers Land zieht anregend und ein wenig berauschend. Ebenso wie der recht weite Horizont rundum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussicht nach langer Zeit endlich wiedermal in einem vernünftigen Bett zu schlafen, in einer gemütlichen Gaststube zu sitzen und speisen tut ihr übriges zur guten Stimmung der drei Abenteurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lässt gutmütig die Neckereien der anderen beiden über seine Tracht über sich ergehen. Immerhin sehen sie des öfteren auch andere Reisende, Einheimische, in den entsprechenden einheimischen Trachten wie Kilt, Atfèileadh oder Currac. Nicht selten blitzen üppige goldene Hals-, Arm- oder Fußreifen in der Sonne auf. Weniger auffällig, aber oft nicht weniger hübsch und wertvoll, sind die Broschen und Fibeln die hier benutzt werden um die Kleidung zu heften oder zu verzieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist auch die Behandlung von Unterleibserkrankungen durch die Heiler ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter dem kohlbeladenen Ochsenkarren betreten sie endlich die Stadt und steuern gleich, der Hauptstraße folgend, den zentralen Platz der Stadt an. Dort, den Schildern nach zu urteilen, befinden sich die Tavernen, Marktstände und Läden des Ortes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Relativ neu ausgerüstet wie sie sind ignorieren sie erstmal die Stände der Händler und die Läden. Um so mehr lockt die Taverne &amp;quot;Zum Kennéthg-Sieg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zimmer für eine unbestimmte Anzahl an Tagen ist schnell ausgehandelt, so das die drei es sich in der Taverne selbst endlich gemütlich machen können, ordentlich Speisen und Getränke bestellen können. Sie suchen sich einen Tisch in der Nähe des Kamins aus den sie für den Rest des Abends auch kaum verlassen. Ausgiebiges, gutes Essen, reichlich Getränke dazu, eine entspannende Atmosphäre zeigen ihnen bald wie anstrengend die Reise war und das sie denn doch einiges an gesunden Schlaf nachzuholen haben. So nimmt es nicht wunder das sie nicht bis spät Abends zechen sondern lieber, bald nach Sonnenuntergang, sich auf ihr Zimmer zurückziehen um sich diesen Schlaf zu gönnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einem üppigen Frühstück, mit Marmelade, Brötchen, Honig und all diesem dekadenten Kram, ist endlich Zeit die Stadt zu erforschen, das eine oder andere zu erledigen. Alrik und Alrik gelingt es Alrik davon irgendwie zu überzeugen das sie am besten zu zweit bummeln gehen während Alrik sich um seine Studien als Magier kümmern soll. Die beiden wollen nämlich heimlich einen Heiler zu Alriks Alriksphobie um Rat fragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum beschließt Alrik das Jobcenter, äh, Rathaus aufzusuchen ob es denn dort irgendeine Möglichkeit gibt sich als &amp;quot;zu werdender Magnus&amp;quot; zu verdingen. Oder zumindest als Alchemistenhelfer.&lt;br /&gt;
Im Rathaus angekommen wird er zu jemanden Geschickt der ihm als Sachbearbeiter genannt wird. Er hat zwar keine Ahnung welche Sachen ein Sachbearbeiter bearbeitet, aber der Laden macht sowieso einen äußerst merkwürdigen Eindruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum einen, als er ins Zimmer tritt, steht dort schon ein weißbärtiger Mann in Roben vor jenem Sachbearbeiter, zum anderen erklingen dauernd Stimmen in der Luft die komisches Zeug reden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, es gibt keine Arbeitsplätze für Magier,&amp;quot; erklärt der Sachbearbeiter dem Robenträger der vor Alrik steht. &amp;quot;Außerdem scheint mir ihr Ruhm sowieso nicht ausreichend zu sein für so eine hypothetische Stelle.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stimme in der Luft keift:&amp;quot; Es ist doch nur logisch das man in einem Abenteuerrollenspiel auch als Abenteurer arbeiten kann. Reisen Stufe 15, Kampf Stufe mindestens 10. Dann noch Geographie, Sinneswahrnehmung, und solche Sachen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso kann ich nicht als Magier arbeiten wenn es in unserer Welt Magie gibt ?&amp;quot; beharrt der Robenträger, leicht abgelenkt durch die Stimmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Abenteurer ist keine Arbeit. Das sind sowieso alle, dafür braucht es keinen extra Job.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sachbearbeiter deutet nach oben:&amp;quot; Nicht vorgesehen von den Göttern.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch, natürlich sollte ich als Abenteurer mein Geld verdienen können wenn ich eben nur Abenteurer sein will.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum soll ich nicht genug Ruhm haben ? Ich bin ein mächtiger Beschwörer. In Fachkreisen kennt man mich in der Region durchaus. Habt ihr nicht letztens selbst einen Trank bei mir gekauft ? Na also...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als Abenteurer arbeitet man doch praktisch auf Reisen, da kann man Geld bekommen, Erfahrung sammeln und bekommt sogar noch Gegenstände als Beute oder Fundstücke.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ob ihr genug Ruhm habt oder nicht bestimmen die Götter. Straßenfeger, da haben wir noch was frei.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt; Das Gespräch nur eher nebensächlich führend liest der sogenannte Sachbearbeiter nebenbei ständig in irgendwelchen Dokumenten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ja Reisen, nicht arbeiten. Es wäre aber nur logisch auch als Abenteurer in einem Ort arbeiten zu können.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blut schießt ins Gesicht des Robenträgers als man ihm den Straßenfegerjob anbietet. Zwei, dreimal schnappt der nach Luft, schaut dann zur Zimmerdecke hoch, lauscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das denn dauernd für Stimmen ? Arbeiten hier in eurer Amtsstube Dämonen oder Luftelementare oder sowas ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hebt der Man hinter dem Schreibtisch doch kurz mal den Blick.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sind die Götter, oder Halbgötter, oder sowas. War schon immer so, streiten und feilschen ständig rum, über irgendwelches Zeugs das sowieso keiner versteht. Gibt wohl hunderte davon und jeder will seinen Willen irgendwie durchsetzen. Oder eben seine Vorstellung wie unsere Welt funktionieren soll. Ihr wißt nicht zufällig was Ixpä sind ? Da rätseln wir schon seit ner Ewigkeit drüber.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37028</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh IV</title>
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		<updated>2009-03-19T19:10:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
  | untertitel=Land und Moor in Mor Enez&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=850&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Ikôs (Zentralarchiv)&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviertes Land, der Geruch vom Meer, Möwen am Himmel und die Burg in der Ferne verkünden das es nicht mehr weit ist bis Cargaighllanilygh. Auch der Verkehr auf der Straße hat entsprechend zugenommen. Volk strömt vom Hinterland zur Hauptstadt oder befindet sich auf dem umgekehrten Weg. Die Stadt dient als Handelszentrum des Landes und wird dementsprechend frequentiert, dazu addiert sich natürlich auch noch der Versorgungsverkehr aus den umliegenden Landwirtschaften der den dortigen Markt täglich mit frischen Waren versorgt. Ihre günstige Lage macht sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lunasadhischen Wirtschaft. Unweit der nördlichen Grenze am Ster Aod gelegen, mit Seehafen und Handelshäusern ausgestattet. Viele Waren die ins Land kommen werden von hier aus ins Hinterland, in die anderen Clangebiete, transportiert. So machen Fuhrwerke aller Art einen Gutteil des Verkehraufkommens aus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter solch einem Fuhrwerk, beladen mit frisch geernteten Kohlköpfen, trotten Alrik, Alrik und Alrik die Landstraße Richtung Stadttor entlang. Nach den vielen Tagen im Moor wirkt die frische Seebrise die übers Land zieht anregend und ein wenig berauschend. Ebenso wie der recht weite Horizont rundum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussicht nach langer Zeit endlich wiedermal in einem vernünftigen Bett zu schlafen, in einer gemütlichen Gaststube zu sitzen und speisen tut ihr übriges zur guten Stimmung der drei Abenteurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lässt gutmütig die Neckereien der anderen beiden über seine Tracht über sich ergehen. Immerhin sehen sie des öfteren auch andere Reisende, Einheimische, in den entsprechenden einheimischen Trachten wie Kilt, Atfèileadh oder Currac. Nicht selten blitzen üppige goldene Hals-, Arm- oder Fußreifen in der Sonne auf. Weniger auffällig, aber oft nicht weniger hübsch und wertvoll, sind die Broschen und Fibeln die hier benutzt werden um die Kleidung zu heften oder zu verzieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist auch die Behandlung von Unterleibserkrankungen durch die Heiler ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter dem kohlbeladenen Ochsenkarren betreten sie endlich die Stadt und steuern gleich, der Hauptstraße folgend, den zentralen Platz der Stadt an. Dort, den Schildern nach zu urteilen, befinden sich die Tavernen, Marktstände und Läden des Ortes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Relativ neu ausgerüstet wie sie sind ignorieren sie erstmal die Stände der Händler und die Läden. Um so mehr lockt die Taverne &amp;quot;Zum Kennéthg-Sieg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zimmer für eine unbestimmte Anzahl an Tagen ist schnell ausgehandelt, so das die drei es sich in der Taverne selbst endlich gemütlich machen können, ordentlich Speisen und Getränke bestellen können. Sie suchen sich einen Tisch in der Nähe des Kamins aus den sie für den Rest des Abends auch kaum verlassen. Ausgiebiges, gutes Essen, reichlich Getränke dazu, eine entspannende Atmosphäre zeigen ihnen bald wie anstrengend die Reise war und das sie denn doch einiges an gesunden Schlaf nachzuholen haben. So nimmt es nicht wunder das sie nicht bis spät Abends zechen sondern lieber, bald nach Sonnenuntergang, sich auf ihr Zimmer zurückziehen um sich diesen Schlaf zu gönnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37027</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh IV</title>
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		<updated>2009-03-19T19:02:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
  | untertitel=Land und Moor in Mor Enez&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=850&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Ikôs (Zentralarchiv)&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviertes Land, der Geruch vom Meer, Möwen am Himmel und die Burg in der Ferne verkünden das es nicht mehr weit ist bis Cargaighllanilygh. Auch der Verkehr auf der Straße hat entsprechend zugenommen. Volk strömt vom Hinterland zur Hauptstadt oder befindet sich auf dem umgekehrten Weg. Die Stadt dient als Handelszentrum des Landes und wird dementsprechend frequentiert, dazu addiert sich natürlich auch noch der Versorgungsverkehr aus den umliegenden Landwirtschaften der den dortigen Markt täglich mit frischen Waren versorgt. Ihre günstige Lage macht sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lunasadhischen Wirtschaft. Unweit der nördlichen Grenze am Ster Aod gelegen, mit Seehafen und Handelshäusern ausgestattet. Viele Waren die ins Land kommen werden von hier aus ins Hinterland, in die anderen Clangebiete, transportiert. So machen Fuhrwerke aller Art einen Gutteil des Verkehraufkommens aus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter solch einem Fuhrwerk, beladen mit frisch geernteten Kohlköpfen, trotten Alrik, Alrik und Alrik die Landstraße Richtung Stadttor entlang. Nach den vielen Tagen im Moor wirkt die frische Seebrise die übers Land zieht anregend und ein wenig berauschend. Ebenso wie der recht weite Horizont rundum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussicht nach langer Zeit endlich wiedermal in einem vernünftigen Bett zu schlafen, in einer gemütlichen Gaststube zu sitzen und speisen tut ihr übriges zur guten Stimmung der drei Abenteurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lässt gutmütig die Neckereien der anderen beiden über seine Tracht über sich ergehen. Immerhin sehen sie des öfteren auch andere Reisende, Einheimische, in den entsprechenden einheimischen Trachten wie Kilt, Atfèileadh oder Currac. Nicht selten blitzen üppige goldene Hals-, Arm- oder Fußreifen in der Sonne auf. Weniger auffällig, aber oft nicht weniger hübsch und wertvoll, sind die Broschen und Fibeln die hier benutzt werden um die Kleidung zu heften oder zu verzieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ist auch die Behandlung von Unterleibserkrankungen durch die Heiler ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter dem kohlbeladenen Ochsenkarren betreten sie endlich die Stadt und steuern gleich, der Hauptstraße folgend, den zentralen Platz der Stadt an. Dort, den Schildern nach zu urteilen, befinden sich die Tavernen, Marktstände und Läden des Ortes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Relativ neu ausgerüstet wie sie sind ignorieren sie erstmal die Stände der Händler und die Läden. Um so mehr lockt die Taverne &amp;quot;Zum Kennéthg-Sieg.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_IV&amp;diff=37024</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh IV</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
  | untertitel=Land und Moor in Mor Enez&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=850&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
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  | standort=Ikôs (Zentralarchiv)&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultiviertes Land, der Geruch vom Meer, Möwen am Himmel und die Burg in der Ferne verkünden das es nicht mehr weit ist bis Cargaighllanilygh. Auch der Verkehr auf der Straße hat entsprechend zugenommen. Volk strömt vom Hinterland zur Hauptstadt oder befindet sich auf dem umgekehrten Weg. Die Stadt dient als Handelszentrum des Landes und wird dementsprechend frequentiert, dazu addiert sich natürlich auch noch der Versorgungsverkehr aus den umliegenden Landwirtschaften der den dortigen Markt täglich mit frischen Waren versorgt. Ihre günstige Lage macht sie zum Dreh- und Angelpunkt der Lunasadhischen Wirtschaft. Unweit der nördlichen Grenze am Ster Aod gelegen, mit Seehafen und Handelshäusern ausgestattet. Viele Waren die ins Land kommen werden von hier aus ins Hinterland, in die anderen Clangebiete, transportiert. So machen Fuhrwerke aller Art einen Gutteil des Verkehraufkommens aus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter solch einem Fuhrwerk, beladen mit frisch geernteten Kohlköpfen, trotten Alrik, Alrik und Alrik die Landstraße Richtung Stadttor entlang. Nach den vielen Tagen im Moor wirkt die frische Seebrise die übers Land zieht anregend und ein wenig berauschend. Ebenso wie der recht weite Horizont rundum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Aussicht nach langer Zeit endlich wiedermal in einem vernünftigen Bett zu schlafen, in einer gemütlichen Gaststube zu sitzen und speisen tut ihr übriges zur guten Stimmung der drei Abenteurer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_III&amp;diff=36958</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh III</title>
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		<updated>2009-03-18T17:51:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
  | untertitel=Land und Moor in Mor Enez&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=849&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
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  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land und Moor in Mor Enez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast den ganzen Tag schlafen sie ungestört durch. Die Sonne steht schon tief über dem Horizont als es munterer wird im Lager. Alrik dagegen ist schon länger wach, sitzt am Feuer und ist ganz in sein neues Buch vertieft. Die anderen beiden stören ihn nicht dabei als sie erwachen. Man isst etwas, pflegt die Ausrüstung, kümmert sich um persönliches. Zum Beispiel sich seitlich in die Büsche schlagen für menschliche Bedürfnisse. Ein Schrei aus eben einem dieser Büsche alamiert die beiden am Feuer verbliebenen. Alrik zieht blitzartig die neue Klinge, Alrik nimmt automatisch die Haltung eines kampfbereiten Magiers ein. Was bei Alrik ziemliche Zuversicht bewirkt, so das er sein Schwert noch ein wenig fester hält.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sich die Kehrseite des Kilts reibend bricht Alrik mit hochrotem Kopf aus dem Gebüsch heraus.&lt;br /&gt;
Er murmelt noch was von &amp;quot;Scheiß Brenneseln,&amp;quot; bleibt dann verwunder ob der kampfbereiten Haltung seiner Freunde stehen:&amp;quot; Hab ich was verpasst ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Seufzer der Erleichterung entspannen sich die beiden gewappneten, setzen sich wieder hin und winken Alrik einladend ein sich auch hinzusetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir dachten dich hat ein Molch verschlungen, oder so...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fröhliches Gelächter dringt in die aufkommende Nacht hinein. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus der aufkommenden Nacht heraus erklingen die ersten Laute der Kröten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ist das allgemeine Zeichen das Lager abzubrechen, sich wieder auf den Weg durch das Moor zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis zum Aufgang des Mondes behelfen sie sich mit der Öllampe die nur zu einer Seite hin, die vorauszeigende, offen ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das silbrige Licht des Himmelskörpers macht dann die Lampe bei der Wanderung überflüssig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von überall her ertönen die Rufe der Kröten und Frösche, in manchem Gestrüpp leuchten Glühwürmchen wie Edelsteine auf schwarzem Samt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Obwohl der Untergrund immer morastiger wird, an vielen Stellen mit Wasser bedeckt ist, wandern sie wie durch ein verzaubertes Land, verwunschen und friedlich in einem.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelegentlich raschelt es im Gras oder im Strauchwerk, doch vertieft das eher noch den allgemeinen Eindruck in dieser Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Vorwarnung huschen urplötzlich schwarze Schatten aus der Dunkelheit rungsumher. Grün und gelb glühende Augen, weiße Fänge im Silberlicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Unkenrufen wird knurren und kläffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rucksäcke fallen zu Boden, Waffen werden gezogen. Hiebe mit Dolch und Schwert lenken den ersten Überfall ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer verteidigt mit Dolchen nach hinten, der andere mit dem Schwert nach vorne, Alrik dagegen lässt in der Mitte Pfeile von der Sehne schwirren. Er zielt auf die Augen, auf klare dunkle Körper die sich zu weit in die Strahlen des Mondes wagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem ersten fehlgeschlagenen Angriff streifen die Wölfe um ihre Beute herum, sammeln sich, suchen eine Lücke für den nächsten Überfall.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der lässt auch nicht lange auf sich warten, wird aber ebenso abgeschlagen wie der erste. Zeitwiese lässt der Bogenschütze seinen Bogen einfach fallen um ebenfalls mit einem Dolch bewaffnet im Nahkampf den Angreifer zurück zu schlagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein paar der Wölfe handeln sich Wunden ein, getötet wird keiner. Trotzdem gibt das Rudel angesichts der gut verteidigenden Beute bald auf, zieht sich wieder in die Dunkelheit zurück. Es gibt sicherlich leichteres Futter zu jagen in den Mooren, oder eben, mit etwas Glück, später die eine oder andere Wasserleiche die frisch auch noch ganz ordentlich mundet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun sind die drei Wanderer erheblich vorsichtiger geworden, versuchen gleichzeitig zu dunkles, unübersichtliches Gelände zu meiden und andererseits nicht zu sehr in wasserbedecktes zu gelangen.&lt;br /&gt;
Die Öllampe wird wieder entzündet, bleibt allerdings geschlossen um nur im Notfalle schnell aufgeblendet werden zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gewiss, das weite Moor dieses Landes hat Tags und auch Nachts seinen eigenen Zauber, dem man schnell erliegen kann, ohne Wiederkehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einmal sehen sie die Lichter eines Hauses draussen auf einem See dessen Ufer sie teils umrunden. &lt;br /&gt;
So schwarz, unergründlich tief und feindlich erscheint der See in der Dunkelheit das sie es vorziehen schnell daran vorbei und weiter zu kommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige 100 Schritt weiter stoßen sie auf eine Stelle im Moor an der jemand Torf abbaut. Wie Treppenstufen wirken die Streifen an denen schon das Brennmaterial herausgestochen wurde. Jetzt, des Nachts, ist natürlich keiner der Arbeiter zu sehen, schlafen sicher alle in ihren Katen die irgendwo in der Nähe versteckt sind. Oder es ist sogar die Arbeitsstelle jener die in dem Haus auf dem See wohnen bei dem sie ja vor kurzem vorbeigekommen waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch etwas weiter treffen sie auf einen Bohlenweg der ein Stück durch das Moor führt. Breit genug das darauf 2 Karren aneinander vorbeifahren können, von silbrigen Wasserflächen umgeben. Sie nutzen diesen Weg, da er ungefähr in ihre Richtung geht, um schnell und sicher weiter zu kommen. Dabei kommen sie auch an eine Plattform vorbei die an den Weg angebaut ist. Auffällig ist das es auf einer der Seiten der Plattform kein Geländer gibt. Dafür sind dort Runen in die Holzbohlen geschnitzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Möglich das an dieser Stelle Opfer dargebracht werden, oder früher wurden. Dem Bohlenweg folgt ein aufgeschütteter Damm der an still und dunkel dastehenden Hütten oder Höfen vorbeiführt. Bei einem schlägt ein Hund an, gibt aber bald wieder Ruhe als sie den Hof hinter sich lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Taverne zum übernachten ohne Krötengequake, das ist ein verlockender Gedanke. Nur findet sich leider keine Taverne am Weg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein gutes Stück hinter dem letzten Haus biegt der Pfad scharf nach links ab, sie wollen aber geradeaus weiter und wissen nicht ob der Weg später wieder in diese Richtung schwenkt. Darum verlassen sie ihn um wieder querfeldein weiter zu maschieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einmal nimmt ein Goblin reisaus. Der hat wohl in einem Gebüsch geschlafen und ist rechtzeitig wach geworden bevor die 3 Wanderer zu nahe an ihm ran waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Logisch das sie nachschauen ob der etwas auf seiner Flucht zurückgelassen hat. Finden tun sie jedoch nichts, nichtmal eine Angelschnur mit Haken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Mond untergeht wird es Zeit nach einem geeigneten Lagerplatz ausschau zu halten. Eine schöne, einzelstehende alte Eiche bietet sich geradezu an. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dichte Blattwerk wölbt sich wie die Decke eines Thronsaales über ihnen. Das Feuer ist schnell entfacht, die Decken ausgerollt. Nach einem ausgiebigen Abendessen, Frühstück, oder wie man es nennen mag, sind die drei rechtschaffen müde und legen sich, gerade als der Tag beginnt sich zaghaft zu zeigen, zum Schlafen nieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ähnlich verlaufen auch die folgenden Tage, oder besser gesagt, Nächte. Der Mond bleibt ihnen mit seinem Licht treu bis sie Mor Enez verlassen haben. Gut, zwischendurch kämpfen sie mal gegen Wölfe, oder ziehen sich gegenseitig aus Sumpflöchern oder wecken einen Goblin auf gröbere Weise. Alles in Allem ist die Reise allerdings ruhig und für ein Abenteurerleben normal und alltäglich. Die Leute in dieser Gegend scheinen Versteckt und weit von einander entfernt zu leben. Wegzeichen, wenn sie denn mal auf einen Weg stoßen, sind mangelware. Entweder man weiß in welche Richtung man will oder man bleibt halt aus dem Moor draussen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Westen ist eine feste Richtung für die drei, so gibt es kein Rätselraten über den rechten Pfad.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dem Moor folgen Ebenen und Wälder, ebenfalls spärlich bewohnt. 3 Tage durchqueren sie diese bis sie wieder auf ein Moor treffen. Womit sie schon gerechnet haben da sie schon eine grobe Landesbeschreibung hatten bevor sie aufgebrochen sind Lunasadh zu erkunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter diesem Moor, wenn sie sich nordwestlich halten, kommen sie zur Hauptstadt des Landes, das Ziel ihres Erkundungsmarsches.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu einem besonderen Zwischenfall kommt es erst nach dem kleineren Moor und nachdem sie ihren Tagesrythmus wieder umgestellt haben und des Nachts lagern und tagsüber wandern. Nach einem kleinen Wäldchen kommen sie zu eingezäunten Weidegründen die augenscheinlich zu einer kleineren Hofstelle gehören die in deren Mitte zu erkennen ist. Flache,lange, reetgedeckte Häuser. Auf den Weiden grast das Vieh. Braune Rindviecher mit langen Haaren und gewundenen Hörnern.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am Gatter einer dieser Weiden ist ein Bauer mit der Reparatur eben dieses Gatters beschäftigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine günstige Gelegenheit nach dem Ort und dem genaueren Weg zur Hauptstadt zu fragen. Allgemein spricht man als Ausländer in diesem Lande automatisch nur von der Hauptstadt wenn man von Cargaighllanilygh spricht. Denn diesen Namen kann man eigentlich nur sturzbetrunken aussprechen und man kann ja erstens nicht 24 Stunden am Tage betrunken sein und zweitens bekommt man dann allerdings eben Probleme mit allen anderen Wörtern. Es würde also bedeuten den gesamten Wortschatz zu gunsten eines einzigen Wortes zu opfern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dieser kurzen Nachfrage entwickelt sich ein nettes, kleines Gespräch, das irgendwann dazu führt das jener Bauer sich mit Namen vorstellt: Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik und Alrik mit &amp;quot;Angenehm, ebenfalls Alrik&amp;quot; antworten stößt Alrik, statt wie bisher bei diesem Namen nur mit den Augen und Fingern zu zucken, ein lautes &amp;quot;Aaaahh !&amp;quot; aus und versucht sich mit zu Klauen verkrampften Händen auf den Bauer zu stürzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Mühe und Not gelingt es Alrik und Alrik ihn rechtzeitig aufzuhalten, zu Boden zu ringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht und verlegen über den Merkwürdigen Auftritt ihres Gefährten murmeln sie einige Entschuldigungen und sehen zu weiter zu laufen und Alrik mit sich zu schleppen. Dabei sabbert jener mit verzerrtem Gesicht und murmelt ständig irgendwas über den Namen Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Klarer Fall einer Art Alrikphobie,&amp;quot; diagnostiziert Alrik kopfschüttelnd. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst als der Bauer schon lange ausser Sicht ist und sie die Siedlungsstelle hinter sich gelassen haben legen sie eine Pause ein damit Alrik sich wieder beruhigen und fangen kann. Er ist selbst über sich erschrocken und verwundert. Knallrot im Gesicht erklärt er beschämt die Kontrolle verloren zu haben und nicht zu wissen was über ihn gekommen ist. Und versichert tausendmal das er nicht von einem Dämon oder sowas besessen ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da er nach kurzer Rast bald wieder &amp;quot;der alte&amp;quot; zu sein scheint beschließen die anderen beiden das erstmal auf sich beruhen zu lassen. Selbstverständlich wollen sie in der Hauptstadt schauen ob sie einen Seelenheiler ausfindig machen können der Alrik irgendwie helfen kann. Denn als Alrik mit einem Alrik unterwegs zu sein der gegen diesen Namen irgendwie allergisch zu reagieren scheint ist nichts das einem ein Gefühl der Sicherheit geben kann. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um ganz sicher zu gehen das Alrik wieder normal ist und das nur ein kurzer Anfall war beginnen Alrik und Alrik beim weiterwandern ein lockeres Gespräch bei dem sie sich möglichst oft mit Namen ansprechen, und Alrik aus den Augenwinkeln heraus beobachten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der zuckt zwar nervös mit den Augen, macht die Fäuste auf und zu, aber ansonsten wirkt er ganz normal und beteiligt sich sogar an diesem Gespräch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am Abend, als sie ihr Lager aufschlagen, ist alles wieder beim alten und der merkwürdige Zwischenfall weitesgehend Vergangenheit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach ein paar Stunden Wegstrecke am nächsten Tag gedenken sie in der Hauptstadt anzukommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cargai..., ach verdammt, die Hauptstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_III&amp;diff=36955</id>
		<title>Alrikswelt aus Lúnasadh III</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt_aus_L%C3%BAnasadh_III&amp;diff=36955"/>
		<updated>2009-03-18T17:02:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bücherbox&lt;br /&gt;
  | titel=[[Alrikswelt]] aus Lúnasadh III&lt;br /&gt;
  | untertitel=Land und Moor in Mor Enez&lt;br /&gt;
  | schreiber=Alrik&lt;br /&gt;
  | erscheinungsjahr=849&lt;br /&gt;
  | verbreitung=gering&lt;br /&gt;
  | sprache=Imperial&lt;br /&gt;
  | erschwenis=0&lt;br /&gt;
  | übersetzungen=keine&lt;br /&gt;
  | standort=Ikôs (Zentralarchiv)&lt;br /&gt;
  | autor=Mondschwinge&lt;br /&gt;
  | zeichenzahl=&lt;br /&gt;
  | besonderheiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land und Moor in Mor Enez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast den ganzen Tag schlafen sie ungestört durch. Die Sonne steht schon tief über dem Horizont als es munterer wird im Lager. Alrik dagegen ist schon länger wach, sitzt am Feuer und ist ganz in sein neues Buch vertieft. Die anderen beiden stören ihn nicht dabei als sie erwachen. Man isst etwas, pflegt die Ausrüstung, kümmert sich um persönliches. Zum Beispiel sich seitlich in die Büsche schlagen für menschliche Bedürfnisse. Ein Schrei aus eben einem dieser Büsche alamiert die beiden am Feuer verbliebenen. Alrik zieht blitzartig die neue Klinge, Alrik nimmt automatisch die Haltung eines kampfbereiten Magiers ein. Was bei Alrik ziemliche Zuversicht bewirkt, so das er sein Schwert noch ein wenig fester hält.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sich die Kehrseite des Kilts reibend bricht Alrik mit hochrotem Kopf aus dem Gebüsch heraus.&lt;br /&gt;
Er murmelt noch was von &amp;quot;Scheiß Brenneseln,&amp;quot; bleibt dann verwunder ob der kampfbereiten Haltung seiner Freunde stehen:&amp;quot; Hab ich was verpasst ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Seufzer der Erleichterung entspannen sich die beiden gewappneten, setzen sich wieder hin und winken Alrik einladend ein sich auch hinzusetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir dachten dich hat ein Molch verschlungen, oder so...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fröhliches Gelächter dringt in die aufkommende Nacht hinein. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus der aufkommenden Nacht heraus erklingen die ersten Laute der Kröten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ist das allgemeine Zeichen das Lager abzubrechen, sich wieder auf den Weg durch das Moor zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis zum Aufgang des Mondes behelfen sie sich mit der Öllampe die nur zu einer Seite hin, die vorauszeigende, offen ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das silbrige Licht des Himmelskörpers macht dann die Lampe bei der Wanderung überflüssig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von überall her ertönen die Rufe der Kröten und Frösche, in manchem Gestrüpp leuchten Glühwürmchen wie Edelsteine auf schwarzem Samt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Obwohl der Untergrund immer morastiger wird, an vielen Stellen mit Wasser bedeckt ist, wandern sie wie durch ein verzaubertes Land, verwunschen und friedlich in einem.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelegentlich raschelt es im Gras oder im Strauchwerk, doch vertieft das eher noch den allgemeinen Eindruck in dieser Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Vorwarnung huschen urplötzlich schwarze Schatten aus der Dunkelheit rungsumher. Grün und gelb glühende Augen, weiße Fänge im Silberlicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Unkenrufen wird knurren und kläffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rucksäcke fallen zu Boden, Waffen werden gezogen. Hiebe mit Dolch und Schwert lenken den ersten Überfall ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer verteidigt mit Dolchen nach hinten, der andere mit dem Schwert nach vorne, Alrik dagegen lässt in der Mitte Pfeile von der Sehne schwirren. Er zielt auf die Augen, auf klare dunkle Körper die sich zu weit in die Strahlen des Mondes wagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem ersten fehlgeschlagenen Angriff streifen die Wölfe um ihre Beute herum, sammeln sich, suchen eine Lücke für den nächsten Überfall.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der lässt auch nicht lange auf sich warten, wird aber ebenso abgeschlagen wie der erste. Zeitwiese lässt der Bogenschütze seinen Bogen einfach fallen um ebenfalls mit einem Dolch bewaffnet im Nahkampf den Angreifer zurück zu schlagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein paar der Wölfe handeln sich Wunden ein, getötet wird keiner. Trotzdem gibt das Rudel angesichts der gut verteidigenden Beute bald auf, zieht sich wieder in die Dunkelheit zurück. Es gibt sicherlich leichteres Futter zu jagen in den Mooren, oder eben, mit etwas Glück, später die eine oder andere Wasserleiche die frisch auch noch ganz ordentlich mundet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun sind die drei Wanderer erheblich vorsichtiger geworden, versuchen gleichzeitig zu dunkles, unübersichtliches Gelände zu meiden und andererseits nicht zu sehr in wasserbedecktes zu gelangen.&lt;br /&gt;
Die Öllampe wird wieder entzündet, bleibt allerdings geschlossen um nur im Notfalle schnell aufgeblendet werden zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gewiss, das weite Moor dieses Landes hat Tags und auch Nachts seinen eigenen Zauber, dem man schnell erliegen kann, ohne Wiederkehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einmal sehen sie die Lichter eines Hauses draussen auf einem See dessen Ufer sie teils umrunden. &lt;br /&gt;
So schwarz, unergründlich tief und feindlich erscheint der See in der Dunkelheit das sie es vorziehen schnell daran vorbei und weiter zu kommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige 100 Schritt weiter stoßen sie auf eine Stelle im Moor an der jemand Torf abbaut. Wie Treppenstufen wirken die Streifen an denen schon das Brennmaterial herausgestochen wurde. Jetzt, des Nachts, ist natürlich keiner der Arbeiter zu sehen, schlafen sicher alle in ihren Katen die irgendwo in der Nähe versteckt sind. Oder es ist sogar die Arbeitsstelle jener die in dem Haus auf dem See wohnen bei dem sie ja vor kurzem vorbeigekommen waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch etwas weiter treffen sie auf einen Bohlenweg der ein Stück durch das Moor führt. Breit genug das darauf 2 Karren aneinander vorbeifahren können, von silbrigen Wasserflächen umgeben. Sie nutzen diesen Weg, da er ungefähr in ihre Richtung geht, um schnell und sicher weiter zu kommen. Dabei kommen sie auch an eine Plattform vorbei die an den Weg angebaut ist. Auffällig ist das es auf einer der Seiten der Plattform kein Geländer gibt. Dafür sind dort Runen in die Holzbohlen geschnitzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Möglich das an dieser Stelle Opfer dargebracht werden, oder früher wurden. Dem Bohlenweg folgt ein aufgeschütteter Damm der an still und dunkel dastehenden Hütten oder Höfen vorbeiführt. Bei einem schlägt ein Hund an, gibt aber bald wieder Ruhe als sie den Hof hinter sich lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Taverne zum übernachten ohne Krötengequake, das ist ein verlockender Gedanke. Nur findet sich leider keine Taverne am Weg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein gutes Stück hinter dem letzten Haus biegt der Pfad scharf nach links ab, sie wollen aber geradeaus weiter und wissen nicht ob der Weg später wieder in diese Richtung schwenkt. Darum verlassen sie ihn um wieder querfeldein weiter zu maschieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einmal nimmt ein Goblin reisaus. Der hat wohl in einem Gebüsch geschlafen und ist rechtzeitig wach geworden bevor die 3 Wanderer zu nahe an ihm ran waren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Logisch das sie nachschauen ob der etwas auf seiner Flucht zurückgelassen hat. Finden tun sie jedoch nichts, nichtmal eine Angelschnur mit Haken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Mond untergeht wird es Zeit nach einem geeigneten Lagerplatz ausschau zu halten. Eine schöne, einzelstehende alte Eiche bietet sich geradezu an. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dichte Blattwerk wölbt sich wie die Decke eines Thronsaales über ihnen. Das Feuer ist schnell entfacht, die Decken ausgerollt. Nach einem ausgiebigen Abendessen, Frühstück, oder wie man es nennen mag, sind die drei rechtschaffen müde und legen sich, gerade als der Tag beginnt sich zaghaft zu zeigen, zum Schlafen nieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ähnlich verlaufen auch die folgenden Tage, oder besser gesagt, Nächte. Der Mond bleibt ihnen mit seinem Licht treu bis sie Mor Enez verlassen haben. Gut, zwischendurch kämpfen sie mal gegen Wölfe, oder ziehen sich gegenseitig aus Sumpflöchern oder wecken einen Goblin auf gröbere Weise. Alles in Allem ist die Reise allerdings ruhig und für ein Abenteurerleben normal und alltäglich. Die Leute in dieser Gegend scheinen Versteckt und weit von einander entfernt zu leben. Wegzeichen, wenn sie denn mal auf einen Weg stoßen, sind mangelware. Entweder man weiß in welche Richtung man will oder man bleibt halt aus dem Moor draussen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Westen ist eine feste Richtung für die drei, so gibt es kein Rätselraten über den rechten Pfad.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dem Moor folgen Ebenen und Wälder, ebenfalls spärlich bewohnt. 3 Tage durchqueren sie diese bis sie wieder auf ein Moor treffen. Womit sie schon gerechnet haben da sie schon eine grobe Landesbeschreibung hatten bevor sie aufgebrochen sind Lunasadh zu erkunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinter diesem Moor, wenn sie sich nordwestlich halten, kommen sie zur Hauptstadt des Landes, das Ziel ihres Erkundungsmarsches.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=36760</id>
		<title>Alrikswelt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=36760"/>
		<updated>2009-03-16T19:25:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hierbei handelt es sich um eine Geschichte über Abenteurer, die in Lúnasadh spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung und Kapitel 1 : [[Land und Leute in Mor Enez]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kapitel 2: [[Trolleinkauf]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kapitel 3:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mor Enez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land und Leute&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stelle unter einem dichten Baum verwandelt sich in etwas wie eine südländische Karawanserei. Überall hängt Wäsche zum trocknen in der Nähe des Lagerfeuers, Rucksäcke und Taschen wurden ausgeleert und drei Gestalten hocken in dem Chaos herum und versuchen herauszufinden was alles in den letzten ereignissreichen Stunden abhandengekommen ist. Wohl hauptsächlich alles was zur ursprünglichen Bewaffnung der kleinen Gruppe gehörte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
( Komischerweise steckt in einer der Schwertscheiden ein Holzknüppel der kaum herauszubekommen ist und die Scheide ordentlich ausgebeult hat. Keiner der drei hat den leisesten Schimmer wie der da rein gekommen ist).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischendurch wird auch Alriks Wunde nochmal versorgt und eine Abendmahlzeit zubereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund hört man das klackern von großen Steinen, oder stumpfe Geräusche das da was schweres auf was festes gesetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitet von Lauten wie &amp;quot;Ächz, Uff, Hauruck.&amp;quot; Ab und an bebt mal die Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Wanderer fast schon gemütlich hinweggedöst sind klatschen plötzlich große Hände ineinander und jemand verkündet zufrieden &amp;quot;Fertig !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik stellen sich neben den Troll um dessen Werk zu begutachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ganze sieht ein wenig aus als ob ein Kind mit Bauklötzern gespielt hat. Eine Art Hünengrab mit besserem, aber älterem Material ist entstanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch es ist deutlich als ein Durchgang zu erkennen, eine Art Tor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich da noch ein paar Spinnweben bilden und Unkraut darüber wuchert könnte es durchaus wie ein altes, geheimnissvolles Tor wirken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen durch ? Zur Probe ?&amp;quot; Der Troll fingert an seiner Keule herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Köpfe schütteln sich verneinend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise scheint er nicht bei diesem Thema bleiben zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich jetzt richtiger Torwächtertroll mit richtigem Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich euch dankbar sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten zucken mit den Schultern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Name Alrik sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten lachen leise.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten stellen sich vor:&amp;quot; Ich bin Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1 große Gestalt blickt 3 Gestalten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich Alrik sein, richtig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin auch Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich auch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik, mein Name.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, ich Alrik sein, ihr nicht verstehen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ja, du Alrik, ich Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gestatten, Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine große Faust klopft auf einen mächtigen Brustkorb:&amp;quot; Ich Alrik, ihr mich veralbern ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik versucht zu beschwichtigen:&amp;quot; Alrik, Alrik, Alrik und Alrik, klar ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Alrik bekommt ein nervöses Zucken am Auge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein anderer Alrik reibt sich verzweifelt die Schläfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine gezückte Keule klopft in eine riesige Handfläche:&amp;quot; Ich Alrik, wie ihr heißen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer der Alriks bekommt die Kurve, verbeugt sich freundlich:&amp;quot; Ich bin Balrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der sich die Schläfen reibende Alrik lacht leise, stellt sich dann auch vor:&amp;quot; Calrik mein Name, angenehm.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Alrik mit dem zuckenden Auge öffnet und schließt Krampfhaft seine Finger:&amp;quot; Ich bin, äh, ich heiße, ja, äh, wie, äh...äh...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dalrik,&amp;quot; kommt ihm sein Freund zu Hilfe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, genau, das ist Dalrik. Balrik, Calrik und Dalrik sind wir,&amp;quot; fügt der dritte schnell hinzu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das witzig sein, ich Alrik, du Balrik, er Calrik und der da Dalrik. Wir alle fast gleich heißen. Das sein ja lustig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll lacht, steckt die Keule wieder weg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten wischen sich den Schweiß von der Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Nacht schiebt ihre dunklen Schatten voraus ins Moor.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zeit sich nach einem sehr lebendigen Tag zur Ruhe zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Nachtlager der Abenteurer ist ja schon bereitet, das des Trolltorwächtersmitneuemtor von diesem ebenfalls rasch bereit gemacht. Von irgendwoher hat er eine Decke herbeigezaubert in die er sich, auf zusammengeworfenes Unkraut und Laub, hineinwickelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch ein paar größere Stücke Holz ins Feuer gelegt, dann wünscht man sich allerseits eine gute Nacht, streckt die müden Glieder aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das erste Rabbit tönt aus dem Mor Enez.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da das mit den Ohrstöpseln ja eine beträchtliche Gefährdung in sich birgt werden andere Geräuschdämpungspraktiken ausprobiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mantel um Kopf wickeln, verzweifelte Einschlafversuche, Fellhandschuhe für kalte Tage als Ohrenschützer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Konzert der Kröten erweitert sich zu einem alles beherrschenden Crescendo.&lt;br /&gt;
Oder, besser gesagt, fast alles beherrschendes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gebirgstroll schlägt mit seinen Waffen erbarmungslos zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Waffe heißt schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meilen im Umkreis ist eines deutlich klar: Da schläft ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise sind Alrik, Alrik und Alrik eben keine Meilen entfernt. Sondern in aller nächster Nähe dem Geräuschpegel voll ausgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So nimmt es nicht wunder das alle drei irgendwann völlig entnervt am Lagerfeuer zusammen sitzen, hellwach selbstverständlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;So geht das nicht,&amp;quot; Alrik stochert mit einem Zweig im Feuer herum. &amp;quot;So lange wir hier in Mor Enez sind werden wir die blöden Echsengezüchte mit ihrem Gequake nicht los. Und das Geschnarche des Burschen da drüben gibt mir den Rest.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zustimmend Nicken ist unnötig. Versteht sich von selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein fast voller Mond ist aufgegangen, der Nachthimmel frei von Wolken. Unzählige Sterne flimmern am Firmament.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Funken stieben aus dem Feuer empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom infernalischen Lärm mal abgesehen ist es an sich eine schöne Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gar nicht mal so dunkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ungefähr 30 Minuten später ist die kleine Gruppe wieder unterwegs. Schnell sind sie sich einig geworden das es wohl mehr Sinn macht des Nachts zu wandern und tagsüber zu ruhen. Ohne Krötengetöse. Mond und Wetter halten ja hoffentlich noch so lange durch wie sie im Moor unterwegs sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas beängstigend sind allerdings andere Geräusche, das rascheln oder knacken von Zweigen. Oder Augenpaare in undurchdringlicher Dunkelheit die sie anstarren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist wohl etwas gewöhnungsbedürftig des Nachts unterwegs zu sein. Der Lohn dafür ergibt sich aber hoffentlich in der Ruhe des Tages.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müde sind sie allemale trotzdem. Aus ausgreifenden Schritten wird müdes schleppen und vor sich hin trotten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kröten nerven immer mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Mond untergeht laufen sie weiter, erst als am fernen Himmel die erste Andeutung eines helleren Scheins auftaucht sehen sie sich nach einem Lagerplatz um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein kleiner Hain aus Erlen erscheint geeignet. Müde kriechen sie hinein, wickeln sich in ihre Decken. Nur noch vereinzelt meldet sich die eine oder andere Kröte zu Wort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schnell schlafen sie tief und fest ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trolleinkauf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müde und leicht verwirrt blinzelt Alrik gegen die hochstehende Sonne an, sieht die schwarzen Siluetten von ein paar Gestalten davor, von ihnen wurde er geweckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hoho, ihr seit ja faule Wandersleut !&amp;quot; spricht ihn scherzhaft ein kräftiger Mann an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mürrisch erwidert Alrik das man des Nachts wegen den blöden Kröten ja nicht schlafen könnte. Die würden mehr Lärm als die marktschreierischen Händler in Eisentrutz mit allem anderen Volk da zusammen machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sprecher der Gruppe lacht, doch seine Antwort ist etwas ernster ausgesprochen:&amp;quot; Entweder man gewöhnt sich dran oder man sollte besser in der Wüste spazieren gehen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik reibt sich die Augen. Seine beiden Weggefährten sind jetzt auch wach, regen sich und setzen sich auf um zu schauen mit wem sie es da zu tun haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4 Männer sind es, nach Art der Abenteurer gekleidet und gerüstet. Einer von ihnen scheint eher ein Gelehrter oder Heiler zu sein, die anderen sind unverkennbar Krieger.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuvorderst steht der stämmige Mann der ganz den Eindruck macht als sei er der Anführer der Gruppe.&lt;br /&gt;
Es muß früher Nachmittag sein, dem Sonnenstand nach zu urteilen. Der Anführer der Gruppe blickt auch eben zu ihr empor, dann fragt er höflich ob sie sich zu den dreien setzen dürfen, eine kleine Rast einzulegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich stimmen die drei Alriks zu. So eine überraschende Begegnung kann auch anders verlaufen, gut das die fremden wohl eher friedliche Absichten haben. Das sollte man dann auch fördern, zumal bei mangelnder Abzahl und Bewaffnung, von der ungüstingen Situation mal abgesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man stellt sich gegenseitig vor, und amüsiert sich dabei ein wenig, während die Neuankömmlinge ihre Rucksäcke abnehmen und es sich bequem machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer von ihnen und Alrik kümmern sich sogleich darum ein Lagerfeuer anzulegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir heißt der Anführer dieser Gruppe Abenteurer. Einer Alrik Ohnenamen, einer Alrik Mitnamen und der vierte und letzte Alrik Schwarzrobe, seines Zeichen Jungmagier. Was den ersten Eindruck eines Gelehrten bestätigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik erzählen ihnen erstmal nur das sie von Osten her das Moor betreten haben um es zu durchqueren, auf der Suche nach Abenteuern und um die Lande Lúnasadhs kennen zu lernen. Als Ziel geben sie die Küste an um sich dort die Brochs anzusehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entwickelt sich eine muntere Unterhaltung in deren Verlauf Brian Blumeskoddir erzählt das sie erst Lothinien durchquert haben um dann Mor Enez zu erkunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Thema das den jungen Magier wohl besonders zu gefallen scheint, denn ab diesem Punkt des Gesprächs übernimmt er den großteil der Konversation seiner Abenteurergruppe. Die Druiden würden ihn besonders interessieren, ihre Fähigkeiten in der Magie, das er von ihnen etwas lernen möchte.&lt;br /&gt;
Speziell erzählt er das sie auf der Suche nach einem Ort Namens Neimheadh wären. Dort, so berichtet er, könne man sich wohl zum Druiden ausbilden lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gäbe dort eine Art Portal zur großen Mutter das er gerne durchschreiten würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Erzählung ist ein wenig stockend, unauffällige, mahnende Seitenblicke des Gruppenführers machen Alik darauf aufmerksam das sie wohl nicht alles erzählt bekommen was ihre Bekanntschaft weiß, und was sie wohl vorhaben oder genau suchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Habt ihr etwas über Neimheadh gehört, oder einen besonderen, druidischen Ort unterwegs auf eurer Wanderung gesehen ?&amp;quot; erkundigt sich Alrik Mitnamen direkt und frei heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, der die Rede seiner Gruppe im Gespräch übernommen hat, denkt etwas mit gesenktem Blick nach. Möglichst unauffällig schaut er sich aus den Augenwinkeln dabei die anderen an. Deren Bewaffnung ist gut, ihre Rüstungen und Ausrüstung ebenso reichlich und, wie es scheint, von besserer Qualität. Was den eigenen Mangel an Bewaffnung deutlicher macht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So von ungefähr sind die bestimmt nicht im Moor unterwegs. Ob sie sich mehr erhoffen als nur Weisheit ? Anzunehmen, alle Abenteurer träumen ja in etwa gleiche Träume von Ruhm und Schätzen. Nun ja, Ruhm im Moor, das ist so eine Sache. Schätze sind da schon wahrscheinlicher...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da blitzt ein schelmischer Gedanke in Alriks Kopf auf. Gut das er die Augen und sein Gesicht etwas geneigt hat, so können seine Gegenüber das verräterische Zucken an den Mundwinkeln schlecht bemerkt haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja...&amp;quot; beginnt er, um etwas Zeit zu gewinnen seine neuen Gedanken zu ordnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Art Portal sagt ihr ?&amp;quot; flüchtig schaut er zu seinen Gefährten. &amp;quot;Hm, ja, ich denke, ..., könnte das so etwas wie ein Tor sein ? So ein richtig altes ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die gesteigerte Aufmerksamkeit die ihm nun entgegengebracht wird kann er fast greifen. Die vier neigen sich ihm zu um besser seinen Worten lauschen zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorsichtig tastet sich der fremde Gruppenführer mit einer weiteren Frage voran. &amp;quot;Möglich das es kein Ort sondern ein Tor ist ? Habt ihr etwas in dieser Art bemerkt ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seinen Oberkörper aufrichtend weist Alrik in die Richtung aus der sie bei ihrer Nachtwanderung gekommen sind. &amp;quot;So ein paar Stunden Wegstrecke in die Richtung, da sahen wir durch die Bäume ein altes, geheimnissvolles Tor. Eine Ruine oder so, war für uns weniger von Belang,&amp;quot; er zuckt die Schultern. &amp;quot;Wir hatten Tags zuvor Ausrüstung verloren, die wollen wir erstmal ersetzen bevor wir uns in Abenteuer stürzen. Wißt ihr wie weit es zur nächsten Ortschaft ist in die Richtung aus der ihr gekommen seit ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ganz bewußt versucht er nun das Thema zu wechseln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trewyrr wäre nicht weit bekommt er zu hören. Dort könnten sie sich wunderbar neu ausrüsten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von ihren Reisen durch dieses Land, bevor sie sich vornahmen das Moor zu erkunden, weiß Alrik allerdings das erstens diese Stadt noch weit entfernt ist und zweitens das man dort, wie in den meißten Städten Lúnasadhs, schwerlich Waffen kaufen kann. Ganz klar, man scheint sie jetzt loswerden zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch gibt er von seinem eigenen Wissen nichts preis, Alrik und Alrik ebenso nicht. Sie schweigen weiterhin, verfolgen die Unterhaltung, wie es scheint, eher beiläufig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schön das zu hören, da sollten wir denn mal hin,&amp;quot; antwortet er im Gegensatz zu seinen Gedanken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir streckt sich, schätzt auffällig den Sonnenstand ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben genug gerastet, denke ich.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Freunde nicken zustimmend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na dann, dann machen wir uns mal wieder auf den Weg. Habt Dank für das nette Gespräch, vieleicht trifft man sich ja mal wieder hier im Lande.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle stehen auf, die Abenteurer nehmen ihre Ausrüstung wieder auf, zurren die Rucksäcke fest. Man verabschiedet sich höflich, Alrik erklärt das sie noch etwas ruhen wollten um dann später nach Trewyrr aufzubrechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, da fällt mir noch was ein,&amp;quot; mischt sich jetzt Alrik schnell ein. &amp;quot;Sagt, habt ihr irgendwelche Figuren gefunden ? Ich bin Sammler. Also, wenn ihr welche habt, ich nehme sie euch gerne ab.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen vier zögern nicht lange, 2 oder 3 Figuren hätten sie wohl dabei, eine selbst geschnitzt, und auch was gefundenes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Vierergruppe schließlich weiter wandert hat Alrik 3 Figuren von ihnen erfeilscht. Für ein paar Gulden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie blicken den Fremden hinterher bis diese nicht mehr zu sehen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann zwinkert Alrik seinen Freunden zu und verstaut seinen neuen Besitz im eigenen Beutel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ist auch das Startsignal um ihr Lager abzubrechen, alles andere auch zu verstauen und aufzubrechen der anderen Gruppe im verborgenen zu folgen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur Alrik macht Alrik sorgen, er hatte wieder dieses nervöse Zucken als die anderen sich vorstellten. Aber vieleicht ist das ja nur etwas Schlafmangel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wichtiger ist allerdings das sie sich gut darauf konzentrieren das ihr Verfolgen nicht bemerkt wird. Die eigenen Spuren aus der Nacht plus den neuen Spuren der vier anderen sind dabei sehr hilfreich. Bis zu einem weiteren Hain lassen diese sich gut lesen, doch dort unter den jungen Bäumen, wo kaum Gras wächst verlieren sie kurzzeitig den rechten Weg. Sie müssen erst um dem Hain herum das Gelände absuchen bis sie wieder auf die Spuren stoßen, das kostet ziemlich Zeit, verringert aber auch die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden. Die anderen scheinen glücklicher gewesen zu sein denn deren Spuren treffen hinter dem Hain genau auf ihre alten der Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schweigend maschieren sie Stunde um Stunde, bis in den Sonnenuntergang hinein. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kampfgeräusche in der Ferne !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das macht die Sache noch einfacher, gemütlich spazieren sie in die entsprechende Richtung, jetzt ist Eile nicht mehr nötig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik kichert leise vor sich hin.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlägt eine Wette auf den Ausgang des Kampfes vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dem Magier sein Kram gehört aber mir,&amp;quot; fordert Alrik schonmal. Einige Grundlagen hat er ja schon lernen können. Magira kann er recht gut lesen und schreiben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur die notwendige Ausrüstung, da hatte er bisher wenig Glück, oder Gold. Immer mal wieder, je nach Gelegenheit, hat er bei anderen Magiern studiert und gelernt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es reicht halt leider noch nicht um ganz auf handfeste Waffen verzichten zu können.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Kampfgeräusche nehmen ab, ein letzter Schrei noch, dann ist völlige Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oder halt Kampfesstille, denn das Froschkonzert hat mit Sonnenuntergang begonnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein paar Minuten später erreichen sie das Kampffeld, direkt neben dem neuen alten geheimnissvollen Tor der Mutter was auch immer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4 Tote liegen wie hingestreut am Boden. Zumindest legen die &amp;quot;Kopftreffer&amp;quot; nahe das die ziemlich tot sein müssen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik streicht schonmal in Gedanken den Begriff &amp;quot;Helme&amp;quot; von seiner imaginären Beuteliste. Selbst wenn sie einen nach tagelangem Waschen sauber bekommen würden stünde immer noch das Ausbeulen an. Wie macht man aus einem Teller wieder einen Helm ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll fehlt dagegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nervös blicken die drei sich um. In welcher Verfassung der wohl sein mag ? Kampfesrausch ? Verwundet ? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik reißt sich zusammen, formt mit den Händen einen Trichter und ruft:&amp;quot; Alrik ! Wo steckst du ? Wir sinds !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lähmende Stille, ausser den Kröten natürlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik ! Wir sind es, Balrik, Calrik und Dalrik !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ! Rascheln ! Schlurfende Schritte im Dunkeln !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein schwarzer Schatten nähert sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zumindest einer der Gefährten scheint mitzudenken, hebt eine entzündete Öllampe hoch und dreht deren Docht höher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh ! Ihr sein das ! Wollen durch Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dreifache &amp;quot;Nein&amp;quot; erschallt recht schnell, überhastet und wohl auch ein bißchen lauter wie nötig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh,..., wir haben Kampfgeräusche gehört und dachten, naja, kommen wir Alrik mal zu Hilfe. Vieleicht hat er ja Probleme...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik hat wieder das nervöse Zucken am Auge, stellt Alrik beiläufig fest.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik dagegen starrt auf irgendeinen Punkt am Boden, was Alrik ein klein wenig wundert, aber er hält sich nicht weiter damit auf. Schwache Nerven vieleicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mir gehen gut ! Haben viel Spaß gehabt !&amp;quot; Der Troll strahlt über das ganze Gesicht. &amp;quot;Nur Kratzer an Bein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie gut das wir uns ein wenig auf erste Hilfe verstehen !&amp;quot; Hakt Alrik an diesem Punkt sofort ein.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Komm, setz dich dahin und Alrik, äh, Dalrik versorgt deine Wunde.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das nett sein, und dann gehen durch Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, nein, setz dich dahin. Und du Dalrik...,&amp;quot; (Augengezwinker),&amp;quot; kümmerst dich um sein Bein und, äh, Calrik und ich, wir kümmern uns um die Abenteurer die hier so unschön rumliegen... Die haben bestimmt eine Schaufel dabei...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stößt Alrik mit dem Ellenbogen an und flüstert:&amp;quot; Du...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch der reagiert gar nicht darauf sondern schiebt ihn zum Troll damit er sich um die Beinwunde kümmert:&amp;quot; Nu mach schon !&amp;quot; zischt er. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich finden sich sogar zwei Schaufeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Schein der Öllaterne sehen sie sich abseits nach einer Stelle um an der weniger Steine im Boden liegen, um einfacher graben zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Beinwunde ist wirklich nur ein Kratzer, so sitzen der Troll und Alrik bald nebeneinander auf einem Steinblock, wobei Alriks Beine in der Luft baumeln, und sehen zu wie die anderen zwei beim Schein der Laterne eine Grube ausheben.Und unterhalten sich leise darüber wie dekorativ Gebeine für das Tor wären.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da die Tiefe der Grube eher nebensächlich ist, und auch nicht der Zweck der Sache, werfen die beiden ihre Schaufeln alsbald beiseite, wischen sich den Schweiß von der Stirn und wenden sich den Leichnamen zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir werfen die wohl am besten ohne dem ganzen Gerümpel da rein. Kommt, helft die auszuziehen und die Sachen beiseite zu legen.&amp;quot; Wieder Augengezwinker.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das mein Beute sein...&amp;quot; gibt der Torwächtertroll zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch damit hat Alrik schon gerechnet, und plappert gleich munter drauflos während sie sich über die Sachen hermachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;I wo, das passt dir doch alles gar nicht ! Viel zu klein ! Und was prächtigeres wie deine Keule haben die eh nicht. Und was soll dir das Gold hier nützen ? Also, nicht das sie welches haben, halt nur WENN sie welches hätten. Mein halt nur.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bestimmt haben Figuren für mich zum Spielen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach was, die haben ganz sicher keine Figuren ! Äh, wozu auch ? Wer rechnet schon mit einem Brückentroll in einem Sumpf als Torwächtertroll ? Oder ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Also, bestimmt haben die keine. Wir haben welche ! Wie konnte ich das nur vergessen. Alrik ! Äh, Calrik, gib dem Troll doch deine Figuren, dann kann er spielen während wir hier die Arbeit erledigen. Hopp ! Hopp ! Sieh zu !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig kramt Alrik die Figuren aus seinem Beutel und bringt sie zu dem Riesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der freut sich, nimmt sie gerne an und stellt sie neben sich auf den Steinblock.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik jetzt spielen mit schönen Figuren ! Ihr wirklich nett !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter den Sachen des Jungmagiers findet Alrik ein schönes, altes, in Leder gebundenes Buch mit Magiralettern auf dem Umschlag. Vor Freude glucksend schiebt er es hektisch in den eigenen Beutel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund ein Krachen und Splittern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Waffen finden neue Besitzer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erneut ein Krachen und Splittern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerlei nützliches Abenteurerzubehör ist bei den Sachen dabei. Die vier waren wirklich sehr gut ausgerüstet und vorbereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik nimmt sich den Bogen des einen während Alrik fast zärtlich über die Klinge eines guten Schwertes streichelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder Krachen und Splittern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ausgeplünderten Toten werden zur Grube geschliffen, hineingeworfen und flüchtig mit Erde bedeckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach wenden sie sich wieder dem Torwächter zu. Der sitzt glücklich strahlend auf seinem Steinblock, neben sich drei zertrümmerte Figuren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik kratzt sich am Kopf. &amp;quot;Äh, wie heißt das Spiel eigentlich ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Troll kämpfen gegen Abenteurer ! Troll gewinnen immer !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kratzt sich nochmal am Kopf. &amp;quot;&amp;quot;Äh, spielen das alle Trolle ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich, was du denken warum Trolle immer brauchen neue Figuren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das erklärt einiges, geht es durch drei Köpfe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen kein Nergasmal hinstellen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst drucksen die drei etwas rum, bis Alrik zum Schluß kommt das es wohl besser sei um den Schein zu wahren. Also verdonnert er Alrik dazu eines schnell herzustellen und Alrik muß eben einen entsprechenden Text anfertigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Glück scheint der Torwächter mit dem Endprodukt recht zufrieden zu sein. Er liest sich den Text genau durch und nickt dann beifällig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier ruhen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir, er zerbrach sich den Schädel an einer Führungsentscheidung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 mal Alrik, erschlagen von Alrik, eine Art von landesweiten üblichen Selbstmord.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie verabschieden sich vom Torwächter und ziehen, diesesmal wieder besser ausgerüstet, weiter. Zum dritten male den gleichen Weg der langsam zum Trampelpfad wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklich und zufrieden unterhalten sie sich über die neu gewonnene Ausrüstung und was sich damit alles anstellen ließe. Nur über das gefundene Buch bekommen Alrik und Alrik wenig aus Alrik heraus. Ausser das er es so oft es geht intensiv studieren möchte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich fällt Alrik ein das Alrik vor einer Weile irgendwas von ihm wollte, jetzt neugierig geworden was das denn war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, hast du das nicht gesehen ? Der Troll hatte Hausschuhe an !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hausschuhe ?&amp;quot; erwidert er verwundert. &amp;quot;Hm, vieleicht hat er die mal irgendwo gefunden ? Naja, ich denke nicht das der Troll, nach getanem Tageswerk beim Tor bewachen Abends im Schaukelstuhl an einem Kamin sitzt, eine Pfeife raucht bei einem guten Glas Wein und in einem Buch von Jean Paul Satire schmöckert. Hahaha !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei lachen herzhaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Krötensymphonie begleitet sie bis sie ihren Rastplatz vom Vortag wieder erreicht haben. Dort schlagen sie erneut ihr Lager auf um sich den nächsten Tag dort ordentlich, in Ruhe, zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land und Moor in Mor Enez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast den ganzen Tag schlafen sie ungestört durch. Die Sonne steht schon tief über dem Horizont als es munterer wird im Lager. Alrik dagegen ist schon länger wach, sitzt am Feuer und ist ganz in sein neues Buch vertieft. Die anderen beiden stören ihn nicht dabei als sie erwachen. Man isst etwas, pflegt die Ausrüstung, kümmert sich um persönliches. Zum Beispiel sich seitlich in die Büsche schlagen für menschliche Bedürfnisse. Ein Schrei aus eben einem dieser Büsche alamiert die beiden am Feuer verbliebenen. Alrik zieht blitzartig die neue Klinge, Alrik nimmt automatisch die Haltung eines kampfbereiten Magiers ein. Was bei Alrik ziemliche Zuversicht bewirkt, so das er sein Schwert noch ein wenig fester hält.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sich die Kehrseite des Kilts reibend bricht Alrik mit hochrotem Kopf aus dem Gebüsch heraus.&lt;br /&gt;
Er murmelt noch was von &amp;quot;Scheiß Brenneseln,&amp;quot; bleibt dann verwunder ob der kampfbereiten Haltung seiner Freunde stehen:&amp;quot; Hab ich was verpasst ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Seufzer der Erleichterung entspannen sich die beiden gewappneten, setzen sich wieder hin und winken Alrik einladend ein sich auch hinzusetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir dachten dich hat ein Molch verschlungen, oder so...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fröhliches Gelächter dringt in die aufkommende Nacht hinein. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus der aufkommenden Nacht heraus erklingen die ersten Laute der Kröten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ist das allgemeine Zeichen das Lager abzubrechen, sich wieder auf den Weg durch das Moor zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis zum Aufgang des Mondes behelfen sie sich mit der Öllampe die nur zu einer Seite hin, die vorauszeigende, offen ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das silbrige Licht des Himmelskörpers macht dann die Lampe bei der Wanderung überflüssig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von überall her ertönen die Rufe der Kröten und Frösche, in manchem Gestrüpp leuchten Glühwürmchen wie Edelsteine auf schwarzem Samt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Obwohl der Untergrund immer morastiger wird, an vielen Stellen mit Wasser bedeckt ist, wandern sie wie durch ein verzaubertes Land, verwunschen und friedlich in einem.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gelegentlich raschelt es im Gras oder im Strauchwerk, doch vertieft das eher noch den allgemeinen Eindruck in dieser Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Vorwarnung huschen urplötzlich schwarze Schatten aus der Dunkelheit rungsumher. Grün und gelb glühende Augen, weiße Fänge im Silberlicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Unkenrufen wird knurren und kläffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rucksäcke fallen zu Boden, Waffen werden gezogen. Hiebe mit Dolch und Schwert lenken den ersten Überfall ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer verteidigt mit Dolchen nach hinten, der andere mit dem Schwert nach vorne, Alrik dagegen lässt in der Mitte Pfeile von der Sehne schwirren. Er zielt auf die Augen, auf klare dunkle Körper die sich zu weit in die Strahlen des Mondes wagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem ersten fehlgeschlagenen Angriff streifen die Wölfe um ihre Beute herum, sammeln sich, suchen eine Lücke für den nächsten Überfall.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der lässt auch nicht lange auf sich warten, wird aber ebenso abgeschlagen wie der erste. Zeitwiese lässt der Bogenschütze seinen Bogen einfach fallen um ebenfalls mit einem Dolch bewaffnet im Nahkampf den Angreifer zurück zu schlagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein paar der Wölfe handeln sich Wunden ein, getötet wird keiner. Trotzdem gibt das Rudel angesichts der gut verteidigenden Beute bald auf, zieht sich wieder in die Dunkelheit zurück. Es gibt sicherlich leichteres Futter zu jagen in den Mooren, oder eben, mit etwas Glück, später die eine oder andere Wasserleiche die frisch auch noch ganz ordentlich mundet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun sind die drei Wanderer erheblich vorsichtiger geworden, versuchen gleichzeitig zu dunkles, unübersichtliches Gelände zu meiden und andererseits nicht zu sehr in wasserbedecktes zu gelangen.&lt;br /&gt;
Die Öllampe wird wieder entzündet, bleibt allerdings geschlossen um nur im Notfalle schnell aufgeblendet werden zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gewiss, das weite Moor dieses Landes hat Tags und auch Nachts seinen eigenen Zauber, dem man schnell erliegen kann, ohne Wiederkehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einmal sehen sie die Lichter eines Hauses draussen auf einem See dessen Ufer sie teils umrunden. &lt;br /&gt;
So schwarz, unergründlich tief und feindlich erscheint der See in der Dunkelheit das sie es vorziehen schnell daran vorbei und weiter zu kommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=36759</id>
		<title>Alrikswelt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=36759"/>
		<updated>2009-03-16T19:23:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hierbei handelt es sich um eine Geschichte über Abenteurer, die in Lúnasadh spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung und Kapitel 1 : [[Land und Leute in Mor Enez]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kapitel 2: [[Trolleinkauf]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kapitel 3:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mor Enez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land und Leute&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stelle unter einem dichten Baum verwandelt sich in etwas wie eine südländische Karawanserei. Überall hängt Wäsche zum trocknen in der Nähe des Lagerfeuers, Rucksäcke und Taschen wurden ausgeleert und drei Gestalten hocken in dem Chaos herum und versuchen herauszufinden was alles in den letzten ereignissreichen Stunden abhandengekommen ist. Wohl hauptsächlich alles was zur ursprünglichen Bewaffnung der kleinen Gruppe gehörte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
( Komischerweise steckt in einer der Schwertscheiden ein Holzknüppel der kaum herauszubekommen ist und die Scheide ordentlich ausgebeult hat. Keiner der drei hat den leisesten Schimmer wie der da rein gekommen ist).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischendurch wird auch Alriks Wunde nochmal versorgt und eine Abendmahlzeit zubereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund hört man das klackern von großen Steinen, oder stumpfe Geräusche das da was schweres auf was festes gesetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitet von Lauten wie &amp;quot;Ächz, Uff, Hauruck.&amp;quot; Ab und an bebt mal die Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Wanderer fast schon gemütlich hinweggedöst sind klatschen plötzlich große Hände ineinander und jemand verkündet zufrieden &amp;quot;Fertig !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik stellen sich neben den Troll um dessen Werk zu begutachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ganze sieht ein wenig aus als ob ein Kind mit Bauklötzern gespielt hat. Eine Art Hünengrab mit besserem, aber älterem Material ist entstanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch es ist deutlich als ein Durchgang zu erkennen, eine Art Tor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich da noch ein paar Spinnweben bilden und Unkraut darüber wuchert könnte es durchaus wie ein altes, geheimnissvolles Tor wirken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen durch ? Zur Probe ?&amp;quot; Der Troll fingert an seiner Keule herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Köpfe schütteln sich verneinend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise scheint er nicht bei diesem Thema bleiben zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich jetzt richtiger Torwächtertroll mit richtigem Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich euch dankbar sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten zucken mit den Schultern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Name Alrik sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten lachen leise.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten stellen sich vor:&amp;quot; Ich bin Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1 große Gestalt blickt 3 Gestalten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich Alrik sein, richtig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin auch Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich auch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik, mein Name.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, ich Alrik sein, ihr nicht verstehen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ja, du Alrik, ich Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gestatten, Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine große Faust klopft auf einen mächtigen Brustkorb:&amp;quot; Ich Alrik, ihr mich veralbern ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik versucht zu beschwichtigen:&amp;quot; Alrik, Alrik, Alrik und Alrik, klar ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Alrik bekommt ein nervöses Zucken am Auge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein anderer Alrik reibt sich verzweifelt die Schläfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine gezückte Keule klopft in eine riesige Handfläche:&amp;quot; Ich Alrik, wie ihr heißen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer der Alriks bekommt die Kurve, verbeugt sich freundlich:&amp;quot; Ich bin Balrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der sich die Schläfen reibende Alrik lacht leise, stellt sich dann auch vor:&amp;quot; Calrik mein Name, angenehm.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Alrik mit dem zuckenden Auge öffnet und schließt Krampfhaft seine Finger:&amp;quot; Ich bin, äh, ich heiße, ja, äh, wie, äh...äh...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dalrik,&amp;quot; kommt ihm sein Freund zu Hilfe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, genau, das ist Dalrik. Balrik, Calrik und Dalrik sind wir,&amp;quot; fügt der dritte schnell hinzu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das witzig sein, ich Alrik, du Balrik, er Calrik und der da Dalrik. Wir alle fast gleich heißen. Das sein ja lustig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll lacht, steckt die Keule wieder weg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten wischen sich den Schweiß von der Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Nacht schiebt ihre dunklen Schatten voraus ins Moor.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zeit sich nach einem sehr lebendigen Tag zur Ruhe zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Nachtlager der Abenteurer ist ja schon bereitet, das des Trolltorwächtersmitneuemtor von diesem ebenfalls rasch bereit gemacht. Von irgendwoher hat er eine Decke herbeigezaubert in die er sich, auf zusammengeworfenes Unkraut und Laub, hineinwickelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch ein paar größere Stücke Holz ins Feuer gelegt, dann wünscht man sich allerseits eine gute Nacht, streckt die müden Glieder aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das erste Rabbit tönt aus dem Mor Enez.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da das mit den Ohrstöpseln ja eine beträchtliche Gefährdung in sich birgt werden andere Geräuschdämpungspraktiken ausprobiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mantel um Kopf wickeln, verzweifelte Einschlafversuche, Fellhandschuhe für kalte Tage als Ohrenschützer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Konzert der Kröten erweitert sich zu einem alles beherrschenden Crescendo.&lt;br /&gt;
Oder, besser gesagt, fast alles beherrschendes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gebirgstroll schlägt mit seinen Waffen erbarmungslos zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Waffe heißt schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meilen im Umkreis ist eines deutlich klar: Da schläft ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise sind Alrik, Alrik und Alrik eben keine Meilen entfernt. Sondern in aller nächster Nähe dem Geräuschpegel voll ausgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So nimmt es nicht wunder das alle drei irgendwann völlig entnervt am Lagerfeuer zusammen sitzen, hellwach selbstverständlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;So geht das nicht,&amp;quot; Alrik stochert mit einem Zweig im Feuer herum. &amp;quot;So lange wir hier in Mor Enez sind werden wir die blöden Echsengezüchte mit ihrem Gequake nicht los. Und das Geschnarche des Burschen da drüben gibt mir den Rest.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zustimmend Nicken ist unnötig. Versteht sich von selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein fast voller Mond ist aufgegangen, der Nachthimmel frei von Wolken. Unzählige Sterne flimmern am Firmament.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Funken stieben aus dem Feuer empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom infernalischen Lärm mal abgesehen ist es an sich eine schöne Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gar nicht mal so dunkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ungefähr 30 Minuten später ist die kleine Gruppe wieder unterwegs. Schnell sind sie sich einig geworden das es wohl mehr Sinn macht des Nachts zu wandern und tagsüber zu ruhen. Ohne Krötengetöse. Mond und Wetter halten ja hoffentlich noch so lange durch wie sie im Moor unterwegs sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas beängstigend sind allerdings andere Geräusche, das rascheln oder knacken von Zweigen. Oder Augenpaare in undurchdringlicher Dunkelheit die sie anstarren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist wohl etwas gewöhnungsbedürftig des Nachts unterwegs zu sein. Der Lohn dafür ergibt sich aber hoffentlich in der Ruhe des Tages.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müde sind sie allemale trotzdem. Aus ausgreifenden Schritten wird müdes schleppen und vor sich hin trotten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kröten nerven immer mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Mond untergeht laufen sie weiter, erst als am fernen Himmel die erste Andeutung eines helleren Scheins auftaucht sehen sie sich nach einem Lagerplatz um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein kleiner Hain aus Erlen erscheint geeignet. Müde kriechen sie hinein, wickeln sich in ihre Decken. Nur noch vereinzelt meldet sich die eine oder andere Kröte zu Wort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schnell schlafen sie tief und fest ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trolleinkauf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müde und leicht verwirrt blinzelt Alrik gegen die hochstehende Sonne an, sieht die schwarzen Siluetten von ein paar Gestalten davor, von ihnen wurde er geweckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hoho, ihr seit ja faule Wandersleut !&amp;quot; spricht ihn scherzhaft ein kräftiger Mann an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mürrisch erwidert Alrik das man des Nachts wegen den blöden Kröten ja nicht schlafen könnte. Die würden mehr Lärm als die marktschreierischen Händler in Eisentrutz mit allem anderen Volk da zusammen machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sprecher der Gruppe lacht, doch seine Antwort ist etwas ernster ausgesprochen:&amp;quot; Entweder man gewöhnt sich dran oder man sollte besser in der Wüste spazieren gehen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik reibt sich die Augen. Seine beiden Weggefährten sind jetzt auch wach, regen sich und setzen sich auf um zu schauen mit wem sie es da zu tun haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4 Männer sind es, nach Art der Abenteurer gekleidet und gerüstet. Einer von ihnen scheint eher ein Gelehrter oder Heiler zu sein, die anderen sind unverkennbar Krieger.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuvorderst steht der stämmige Mann der ganz den Eindruck macht als sei er der Anführer der Gruppe.&lt;br /&gt;
Es muß früher Nachmittag sein, dem Sonnenstand nach zu urteilen. Der Anführer der Gruppe blickt auch eben zu ihr empor, dann fragt er höflich ob sie sich zu den dreien setzen dürfen, eine kleine Rast einzulegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich stimmen die drei Alriks zu. So eine überraschende Begegnung kann auch anders verlaufen, gut das die fremden wohl eher friedliche Absichten haben. Das sollte man dann auch fördern, zumal bei mangelnder Abzahl und Bewaffnung, von der ungüstingen Situation mal abgesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man stellt sich gegenseitig vor, und amüsiert sich dabei ein wenig, während die Neuankömmlinge ihre Rucksäcke abnehmen und es sich bequem machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer von ihnen und Alrik kümmern sich sogleich darum ein Lagerfeuer anzulegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir heißt der Anführer dieser Gruppe Abenteurer. Einer Alrik Ohnenamen, einer Alrik Mitnamen und der vierte und letzte Alrik Schwarzrobe, seines Zeichen Jungmagier. Was den ersten Eindruck eines Gelehrten bestätigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik erzählen ihnen erstmal nur das sie von Osten her das Moor betreten haben um es zu durchqueren, auf der Suche nach Abenteuern und um die Lande Lúnasadhs kennen zu lernen. Als Ziel geben sie die Küste an um sich dort die Brochs anzusehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entwickelt sich eine muntere Unterhaltung in deren Verlauf Brian Blumeskoddir erzählt das sie erst Lothinien durchquert haben um dann Mor Enez zu erkunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Thema das den jungen Magier wohl besonders zu gefallen scheint, denn ab diesem Punkt des Gesprächs übernimmt er den großteil der Konversation seiner Abenteurergruppe. Die Druiden würden ihn besonders interessieren, ihre Fähigkeiten in der Magie, das er von ihnen etwas lernen möchte.&lt;br /&gt;
Speziell erzählt er das sie auf der Suche nach einem Ort Namens Neimheadh wären. Dort, so berichtet er, könne man sich wohl zum Druiden ausbilden lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gäbe dort eine Art Portal zur großen Mutter das er gerne durchschreiten würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Erzählung ist ein wenig stockend, unauffällige, mahnende Seitenblicke des Gruppenführers machen Alik darauf aufmerksam das sie wohl nicht alles erzählt bekommen was ihre Bekanntschaft weiß, und was sie wohl vorhaben oder genau suchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Habt ihr etwas über Neimheadh gehört, oder einen besonderen, druidischen Ort unterwegs auf eurer Wanderung gesehen ?&amp;quot; erkundigt sich Alrik Mitnamen direkt und frei heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, der die Rede seiner Gruppe im Gespräch übernommen hat, denkt etwas mit gesenktem Blick nach. Möglichst unauffällig schaut er sich aus den Augenwinkeln dabei die anderen an. Deren Bewaffnung ist gut, ihre Rüstungen und Ausrüstung ebenso reichlich und, wie es scheint, von besserer Qualität. Was den eigenen Mangel an Bewaffnung deutlicher macht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So von ungefähr sind die bestimmt nicht im Moor unterwegs. Ob sie sich mehr erhoffen als nur Weisheit ? Anzunehmen, alle Abenteurer träumen ja in etwa gleiche Träume von Ruhm und Schätzen. Nun ja, Ruhm im Moor, das ist so eine Sache. Schätze sind da schon wahrscheinlicher...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da blitzt ein schelmischer Gedanke in Alriks Kopf auf. Gut das er die Augen und sein Gesicht etwas geneigt hat, so können seine Gegenüber das verräterische Zucken an den Mundwinkeln schlecht bemerkt haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja...&amp;quot; beginnt er, um etwas Zeit zu gewinnen seine neuen Gedanken zu ordnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Art Portal sagt ihr ?&amp;quot; flüchtig schaut er zu seinen Gefährten. &amp;quot;Hm, ja, ich denke, ..., könnte das so etwas wie ein Tor sein ? So ein richtig altes ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die gesteigerte Aufmerksamkeit die ihm nun entgegengebracht wird kann er fast greifen. Die vier neigen sich ihm zu um besser seinen Worten lauschen zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorsichtig tastet sich der fremde Gruppenführer mit einer weiteren Frage voran. &amp;quot;Möglich das es kein Ort sondern ein Tor ist ? Habt ihr etwas in dieser Art bemerkt ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seinen Oberkörper aufrichtend weist Alrik in die Richtung aus der sie bei ihrer Nachtwanderung gekommen sind. &amp;quot;So ein paar Stunden Wegstrecke in die Richtung, da sahen wir durch die Bäume ein altes, geheimnissvolles Tor. Eine Ruine oder so, war für uns weniger von Belang,&amp;quot; er zuckt die Schultern. &amp;quot;Wir hatten Tags zuvor Ausrüstung verloren, die wollen wir erstmal ersetzen bevor wir uns in Abenteuer stürzen. Wißt ihr wie weit es zur nächsten Ortschaft ist in die Richtung aus der ihr gekommen seit ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ganz bewußt versucht er nun das Thema zu wechseln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trewyrr wäre nicht weit bekommt er zu hören. Dort könnten sie sich wunderbar neu ausrüsten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von ihren Reisen durch dieses Land, bevor sie sich vornahmen das Moor zu erkunden, weiß Alrik allerdings das erstens diese Stadt noch weit entfernt ist und zweitens das man dort, wie in den meißten Städten Lúnasadhs, schwerlich Waffen kaufen kann. Ganz klar, man scheint sie jetzt loswerden zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch gibt er von seinem eigenen Wissen nichts preis, Alrik und Alrik ebenso nicht. Sie schweigen weiterhin, verfolgen die Unterhaltung, wie es scheint, eher beiläufig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schön das zu hören, da sollten wir denn mal hin,&amp;quot; antwortet er im Gegensatz zu seinen Gedanken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir streckt sich, schätzt auffällig den Sonnenstand ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben genug gerastet, denke ich.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Freunde nicken zustimmend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na dann, dann machen wir uns mal wieder auf den Weg. Habt Dank für das nette Gespräch, vieleicht trifft man sich ja mal wieder hier im Lande.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle stehen auf, die Abenteurer nehmen ihre Ausrüstung wieder auf, zurren die Rucksäcke fest. Man verabschiedet sich höflich, Alrik erklärt das sie noch etwas ruhen wollten um dann später nach Trewyrr aufzubrechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, da fällt mir noch was ein,&amp;quot; mischt sich jetzt Alrik schnell ein. &amp;quot;Sagt, habt ihr irgendwelche Figuren gefunden ? Ich bin Sammler. Also, wenn ihr welche habt, ich nehme sie euch gerne ab.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen vier zögern nicht lange, 2 oder 3 Figuren hätten sie wohl dabei, eine selbst geschnitzt, und auch was gefundenes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Vierergruppe schließlich weiter wandert hat Alrik 3 Figuren von ihnen erfeilscht. Für ein paar Gulden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie blicken den Fremden hinterher bis diese nicht mehr zu sehen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann zwinkert Alrik seinen Freunden zu und verstaut seinen neuen Besitz im eigenen Beutel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ist auch das Startsignal um ihr Lager abzubrechen, alles andere auch zu verstauen und aufzubrechen der anderen Gruppe im verborgenen zu folgen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur Alrik macht Alrik sorgen, er hatte wieder dieses nervöse Zucken als die anderen sich vorstellten. Aber vieleicht ist das ja nur etwas Schlafmangel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wichtiger ist allerdings das sie sich gut darauf konzentrieren das ihr Verfolgen nicht bemerkt wird. Die eigenen Spuren aus der Nacht plus den neuen Spuren der vier anderen sind dabei sehr hilfreich. Bis zu einem weiteren Hain lassen diese sich gut lesen, doch dort unter den jungen Bäumen, wo kaum Gras wächst verlieren sie kurzzeitig den rechten Weg. Sie müssen erst um dem Hain herum das Gelände absuchen bis sie wieder auf die Spuren stoßen, das kostet ziemlich Zeit, verringert aber auch die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden. Die anderen scheinen glücklicher gewesen zu sein denn deren Spuren treffen hinter dem Hain genau auf ihre alten der Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schweigend maschieren sie Stunde um Stunde, bis in den Sonnenuntergang hinein. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kampfgeräusche in der Ferne !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das macht die Sache noch einfacher, gemütlich spazieren sie in die entsprechende Richtung, jetzt ist Eile nicht mehr nötig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik kichert leise vor sich hin.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlägt eine Wette auf den Ausgang des Kampfes vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dem Magier sein Kram gehört aber mir,&amp;quot; fordert Alrik schonmal. Einige Grundlagen hat er ja schon lernen können. Magira kann er recht gut lesen und schreiben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur die notwendige Ausrüstung, da hatte er bisher wenig Glück, oder Gold. Immer mal wieder, je nach Gelegenheit, hat er bei anderen Magiern studiert und gelernt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es reicht halt leider noch nicht um ganz auf handfeste Waffen verzichten zu können.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Kampfgeräusche nehmen ab, ein letzter Schrei noch, dann ist völlige Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oder halt Kampfesstille, denn das Froschkonzert hat mit Sonnenuntergang begonnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein paar Minuten später erreichen sie das Kampffeld, direkt neben dem neuen alten geheimnissvollen Tor der Mutter was auch immer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4 Tote liegen wie hingestreut am Boden. Zumindest legen die &amp;quot;Kopftreffer&amp;quot; nahe das die ziemlich tot sein müssen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik streicht schonmal in Gedanken den Begriff &amp;quot;Helme&amp;quot; von seiner imaginären Beuteliste. Selbst wenn sie einen nach tagelangem Waschen sauber bekommen würden stünde immer noch das Ausbeulen an. Wie macht man aus einem Teller wieder einen Helm ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll fehlt dagegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nervös blicken die drei sich um. In welcher Verfassung der wohl sein mag ? Kampfesrausch ? Verwundet ? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik reißt sich zusammen, formt mit den Händen einen Trichter und ruft:&amp;quot; Alrik ! Wo steckst du ? Wir sinds !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lähmende Stille, ausser den Kröten natürlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik ! Wir sind es, Balrik, Calrik und Dalrik !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ! Rascheln ! Schlurfende Schritte im Dunkeln !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein schwarzer Schatten nähert sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zumindest einer der Gefährten scheint mitzudenken, hebt eine entzündete Öllampe hoch und dreht deren Docht höher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh ! Ihr sein das ! Wollen durch Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dreifache &amp;quot;Nein&amp;quot; erschallt recht schnell, überhastet und wohl auch ein bißchen lauter wie nötig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh,..., wir haben Kampfgeräusche gehört und dachten, naja, kommen wir Alrik mal zu Hilfe. Vieleicht hat er ja Probleme...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik hat wieder das nervöse Zucken am Auge, stellt Alrik beiläufig fest.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik dagegen starrt auf irgendeinen Punkt am Boden, was Alrik ein klein wenig wundert, aber er hält sich nicht weiter damit auf. Schwache Nerven vieleicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mir gehen gut ! Haben viel Spaß gehabt !&amp;quot; Der Troll strahlt über das ganze Gesicht. &amp;quot;Nur Kratzer an Bein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie gut das wir uns ein wenig auf erste Hilfe verstehen !&amp;quot; Hakt Alrik an diesem Punkt sofort ein.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Komm, setz dich dahin und Alrik, äh, Dalrik versorgt deine Wunde.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das nett sein, und dann gehen durch Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, nein, setz dich dahin. Und du Dalrik...,&amp;quot; (Augengezwinker),&amp;quot; kümmerst dich um sein Bein und, äh, Calrik und ich, wir kümmern uns um die Abenteurer die hier so unschön rumliegen... Die haben bestimmt eine Schaufel dabei...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stößt Alrik mit dem Ellenbogen an und flüstert:&amp;quot; Du...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch der reagiert gar nicht darauf sondern schiebt ihn zum Troll damit er sich um die Beinwunde kümmert:&amp;quot; Nu mach schon !&amp;quot; zischt er. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich finden sich sogar zwei Schaufeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Schein der Öllaterne sehen sie sich abseits nach einer Stelle um an der weniger Steine im Boden liegen, um einfacher graben zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Beinwunde ist wirklich nur ein Kratzer, so sitzen der Troll und Alrik bald nebeneinander auf einem Steinblock, wobei Alriks Beine in der Luft baumeln, und sehen zu wie die anderen zwei beim Schein der Laterne eine Grube ausheben.Und unterhalten sich leise darüber wie dekorativ Gebeine für das Tor wären.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da die Tiefe der Grube eher nebensächlich ist, und auch nicht der Zweck der Sache, werfen die beiden ihre Schaufeln alsbald beiseite, wischen sich den Schweiß von der Stirn und wenden sich den Leichnamen zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir werfen die wohl am besten ohne dem ganzen Gerümpel da rein. Kommt, helft die auszuziehen und die Sachen beiseite zu legen.&amp;quot; Wieder Augengezwinker.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das mein Beute sein...&amp;quot; gibt der Torwächtertroll zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch damit hat Alrik schon gerechnet, und plappert gleich munter drauflos während sie sich über die Sachen hermachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;I wo, das passt dir doch alles gar nicht ! Viel zu klein ! Und was prächtigeres wie deine Keule haben die eh nicht. Und was soll dir das Gold hier nützen ? Also, nicht das sie welches haben, halt nur WENN sie welches hätten. Mein halt nur.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bestimmt haben Figuren für mich zum Spielen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach was, die haben ganz sicher keine Figuren ! Äh, wozu auch ? Wer rechnet schon mit einem Brückentroll in einem Sumpf als Torwächtertroll ? Oder ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Also, bestimmt haben die keine. Wir haben welche ! Wie konnte ich das nur vergessen. Alrik ! Äh, Calrik, gib dem Troll doch deine Figuren, dann kann er spielen während wir hier die Arbeit erledigen. Hopp ! Hopp ! Sieh zu !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig kramt Alrik die Figuren aus seinem Beutel und bringt sie zu dem Riesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der freut sich, nimmt sie gerne an und stellt sie neben sich auf den Steinblock.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik jetzt spielen mit schönen Figuren ! Ihr wirklich nett !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter den Sachen des Jungmagiers findet Alrik ein schönes, altes, in Leder gebundenes Buch mit Magiralettern auf dem Umschlag. Vor Freude glucksend schiebt er es hektisch in den eigenen Beutel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund ein Krachen und Splittern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Waffen finden neue Besitzer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erneut ein Krachen und Splittern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerlei nützliches Abenteurerzubehör ist bei den Sachen dabei. Die vier waren wirklich sehr gut ausgerüstet und vorbereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik nimmt sich den Bogen des einen während Alrik fast zärtlich über die Klinge eines guten Schwertes streichelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder Krachen und Splittern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ausgeplünderten Toten werden zur Grube geschliffen, hineingeworfen und flüchtig mit Erde bedeckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach wenden sie sich wieder dem Torwächter zu. Der sitzt glücklich strahlend auf seinem Steinblock, neben sich drei zertrümmerte Figuren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik kratzt sich am Kopf. &amp;quot;Äh, wie heißt das Spiel eigentlich ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Troll kämpfen gegen Abenteurer ! Troll gewinnen immer !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kratzt sich nochmal am Kopf. &amp;quot;&amp;quot;Äh, spielen das alle Trolle ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich, was du denken warum Trolle immer brauchen neue Figuren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das erklärt einiges, geht es durch drei Köpfe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen kein Nergasmal hinstellen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst drucksen die drei etwas rum, bis Alrik zum Schluß kommt das es wohl besser sei um den Schein zu wahren. Also verdonnert er Alrik dazu eines schnell herzustellen und Alrik muß eben einen entsprechenden Text anfertigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Glück scheint der Torwächter mit dem Endprodukt recht zufrieden zu sein. Er liest sich den Text genau durch und nickt dann beifällig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier ruhen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir, er zerbrach sich den Schädel an einer Führungsentscheidung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 mal Alrik, erschlagen von Alrik, eine Art von landesweiten üblichen Selbstmord.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie verabschieden sich vom Torwächter und ziehen, diesesmal wieder besser ausgerüstet, weiter. Zum dritten male den gleichen Weg der langsam zum Trampelpfad wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklich und zufrieden unterhalten sie sich über die neu gewonnene Ausrüstung und was sich damit alles anstellen ließe. Nur über das gefundene Buch bekommen Alrik und Alrik wenig aus Alrik heraus. Ausser das er es so oft es geht intensiv studieren möchte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich fällt Alrik ein das Alrik vor einer Weile irgendwas von ihm wollte, jetzt neugierig geworden was das denn war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, hast du das nicht gesehen ? Der Troll hatte Hausschuhe an !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hausschuhe ?&amp;quot; erwidert er verwundert. &amp;quot;Hm, vieleicht hat er die mal irgendwo gefunden ? Naja, ich denke nicht das der Troll, nach getanem Tageswerk beim Tor bewachen Abends im Schaukelstuhl an einem Kamin sitzt, eine Pfeife raucht bei einem guten Glas Wein und in einem Buch von Jean Paul Satire schmöckert. Hahaha !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei lachen herzhaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Krötensymphonie begleitet sie bis sie ihren Rastplatz vom Vortag wieder erreicht haben. Dort schlagen sie erneut ihr Lager auf um sich den nächsten Tag dort ordentlich, in Ruhe, zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land und Moor in Mor Enez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast den ganzen Tag schlafen sie ungestört durch. Die Sonne steht schon tief über dem Horizont als es munterer wird im Lager. Alrik dagegen ist schon länger wach, sitzt am Feuer und ist ganz in sein neues Buch vertieft. Die anderen beiden stören ihn nicht dabei als sie erwachen. Man isst etwas, pflegt die Ausrüstung, kümmert sich um persönliches. Zum Beispiel sich seitlich in die Büsche schlagen für menschliche Bedürfnisse. Ein Schrei aus eben einem dieser Büsche alamiert die beiden am Feuer verbliebenen. Alrik zieht blitzartig die neue Klinge, Alrik nimmt automatisch die Haltung eines Kampfbereiten Magiers ein. Was bei Alrik ziemliche Zuversicht bewirkt, so das er sein Schwert noch ein wenig fester hält.&lt;br /&gt;
Sich die Kehrseite des Kilts reibend bricht Alrik mit hochrotem Kopf aus dem Gebüsch heraus.&lt;br /&gt;
Er murmelt noch was von &amp;quot;Scheiß Brenneseln,&amp;quot; bleibt dann verwunder ob der kampfbereiten Haltung seiner Freunde stehen:&amp;quot; Hab ich was verpasst ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit einem Seufzer der Erleichterung entspannen sich die beiden gewappneten, setzen sich wieder hin und winken Alrik einladend ein sich auch hinzusetzen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir dachten dich hat ein Molch verschlungen, oder so...&amp;quot;&lt;br /&gt;
Fröhliches Gelächter dringt in die aufkommende Nacht hinein. &lt;br /&gt;
Aus der aufkommenden Nacht heraus erklingen die ersten Laute der Kröten.&lt;br /&gt;
Das ist das allgemeine Zeichen das Lager abzubrechen, sich wieder auf den Weg durch das Moor zu machen.&lt;br /&gt;
Bis zum Aufgang des Mondes behelfen sie sich mit der Öllampe die nur zu einer Seite hin, die vorauszeigende, offen ist.&lt;br /&gt;
Das silbrige Licht des Himmelskörpers macht dann die Lampe bei der Wanderung überflüssig.&lt;br /&gt;
Von überall her ertönen die Rufe der Kröten und Frösche, in manchem Gestrüpp leuchten Glühwürmchen wie Edelsteine auf schwarzem Samt.&lt;br /&gt;
Obwohl der Untergrund immer morastiger wird, an vielen Stellen mit Wasser bedeckt ist, wandern sie wie durch ein verzaubertes Land, verwunschen und friedlich in einem.&lt;br /&gt;
Gelegentlich raschelt es im Gras oder im Strauchwerk, doch vertieft das eher noch den allgemeinen Eindruck in dieser Nacht.&lt;br /&gt;
Ohne Vorwarnung huschen urplötzlich schwarze Schatten aus der Dunkelheit rungsumher. Grün und gelb glühende Augen, weiße Fänge im Silberlicht.&lt;br /&gt;
Aus den Unkenrufen wird knurren und kläffen.&lt;br /&gt;
Rucksäcke fallen zu Boden, Waffen werden gezogen. Hiebe mit Dolch und Schwert lenken den ersten Überfall ab.&lt;br /&gt;
Einer verteidigt mit Dolchen nach hinten, der andere mit dem Schwert nach vorne, Alrik dagegen lässt in der Mitte Pfeile von der Sehne schwirren. Er zielt auf die Augen, auf klare dunkle Körper die sich zu weit in die Strahlen des Mondes wagen.&lt;br /&gt;
Nach dem ersten fehlgeschlagenen Angriff streifen die Wölfe um ihre Beute herum, sammeln sich, suchen eine Lücke für den nächsten Überfall.&lt;br /&gt;
Der lässt auch nicht lange auf sich warten, wird aber ebenso abgeschlagen wie der erste. Zeitwiese lässt der Bogenschütze seinen Bogen einfach fallen um ebenfalls mit einem Dolch bewaffnet im Nahkampf den Angreifer zurück zu schlagen.&lt;br /&gt;
Ein paar der Wölfe handeln sich Wunden ein, getötet wird keiner. Trotzdem gibt das Rudel angesichts der gut verteidigenden Beute bald auf, zieht sich wieder in die Dunkelheit zurück. Es gibt sicherlich leichteres Futter zu jagen in den Mooren, oder eben, mit etwas Glück, später die eine oder andere Wasserleiche die frisch auch noch ganz ordentlich mundet.&lt;br /&gt;
Nun sind die drei Wanderer erheblich vorsichtiger geworden, versuchen gleichzeitig zu dunkles, unübersichtliches Gelände zu meiden und andererseits nicht zu sehr in wasserbedecktes zu gelangen.&lt;br /&gt;
Die Öllampe wird wieder entzündet, bleibt allerdings geschlossen um nur im Notfalle schnell aufgeblendet werden zu können.&lt;br /&gt;
Gewiss, das weite Moor dieses Landes hat Tags und auch Nachts seinen eigenen Zauber, dem man schnell erliegen kann, ohne Wiederkehr.&lt;br /&gt;
Einmal sehen sie die Lichter eines Hauses draussen auf einem See dessen Ufer sie teils umrunden. &lt;br /&gt;
So schwarz, unergründlich tief und feindlich erscheint der See in der Dunkelheit das sie es vorziehen schnell daran vorbei und weiter zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=36694</id>
		<title>Alrikswelt</title>
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		<updated>2009-03-15T22:16:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mor Enez&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land und Leute&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stelle unter einem dichten Baum verwandelt sich in etwas wie eine südländische Karawanserei. Überall hängt Wäsche zum trocknen in der Nähe des Lagerfeuers, Rucksäcke und Taschen wurden ausgeleert und drei Gestalten hocken in dem Chaos herum und versuchen herauszufinden was alles in den letzten ereignissreichen Stunden abhandengekommen ist. Wohl hauptsächlich alles was zur ursprünglichen Bewaffnung der kleinen Gruppe gehörte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
( Komischerweise steckt in einer der Schwertscheiden ein Holzknüppel der kaum herauszubekommen ist und die Scheide ordentlich ausgebeult hat. Keiner der drei hat den leisesten Schimmer wie der da rein gekommen ist).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischendurch wird auch Alriks Wunde nochmal versorgt und eine Abendmahlzeit zubereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund hört man das klackern von großen Steinen, oder stumpfe Geräusche das da was schweres auf was festes gesetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitet von Lauten wie &amp;quot;Ächz, Uff, Hauruck.&amp;quot; Ab und an bebt mal die Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Wanderer fast schon gemütlich hinweggedöst sind klatschen plötzlich große Hände ineinander und jemand verkündet zufrieden &amp;quot;Fertig !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik stellen sich neben den Troll um dessen Werk zu begutachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ganze sieht ein wenig aus als ob ein Kind mit Bauklötzern gespielt hat. Eine Art Hünengrab mit besserem, aber älterem Material ist entstanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch es ist deutlich als ein Durchgang zu erkennen, eine Art Tor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich da noch ein paar Spinnweben bilden und Unkraut darüber wuchert könnte es durchaus wie ein altes, geheimnissvolles Tor wirken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen durch ? Zur Probe ?&amp;quot; Der Troll fingert an seiner Keule herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Köpfe schütteln sich verneinend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise scheint er nicht bei diesem Thema bleiben zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich jetzt richtiger Torwächtertroll mit richtigem Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich euch dankbar sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten zucken mit den Schultern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Name Alrik sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten lachen leise.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten stellen sich vor:&amp;quot; Ich bin Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1 große Gestalt blickt 3 Gestalten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich Alrik sein, richtig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin auch Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich auch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik, mein Name.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, ich Alrik sein, ihr nicht verstehen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ja, du Alrik, ich Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gestatten, Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine große Faust klopft auf einen mächtigen Brustkorb:&amp;quot; Ich Alrik, ihr mich veralbern ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik versucht zu beschwichtigen:&amp;quot; Alrik, Alrik, Alrik und Alrik, klar ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Alrik bekommt ein nervöses Zucken am Auge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein anderer Alrik reibt sich verzweifelt die Schläfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine gezückte Keule klopft in eine riesige Handfläche:&amp;quot; Ich Alrik, wie ihr heißen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer der Alriks bekommt die Kurve, verbeugt sich freundlich:&amp;quot; Ich bin Balrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der sich die Schläfen reibende Alrik lacht leise, stellt sich dann auch vor:&amp;quot; Calrik mein Name, angenehm.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Alrik mit dem zuckenden Auge öffnet und schließt Krampfhaft seine Finger:&amp;quot; Ich bin, äh, ich heiße, ja, äh, wie, äh...äh...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dalrik,&amp;quot; kommt ihm sein Freund zu Hilfe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, genau, das ist Dalrik. Balrik, Calrik und Dalrik sind wir,&amp;quot; fügt der dritte schnell hinzu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das witzig sein, ich Alrik, du Balrik, er Calrik und der da Dalrik. Wir alle fast gleich heißen. Das sein ja lustig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll lacht, steckt die Keule wieder weg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten wischen sich den Schweiß von der Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Nacht schiebt ihre dunklen Schatten voraus ins Moor.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zeit sich nach einem sehr lebendigen Tag zur Ruhe zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Nachtlager der Abenteurer ist ja schon bereitet, das des Trolltorwächtersmitneuemtor von diesem ebenfalls rasch bereit gemacht. Von irgendwoher hat er eine Decke herbeigezaubert in die er sich, auf zusammengeworfenes Unkraut und Laub, hineinwickelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch ein paar größere Stücke Holz ins Feuer gelegt, dann wünscht man sich allerseits eine gute Nacht, streckt die müden Glieder aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das erste Rabbit tönt aus dem Mor Enez.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da das mit den Ohrstöpseln ja eine beträchtliche Gefährdung in sich birgt werden andere Geräuschdämpungspraktiken ausprobiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mantel um Kopf wickeln, verzweifelte Einschlafversuche, Fellhandschuhe für kalte Tage als Ohrenschützer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Konzert der Kröten erweitert sich zu einem alles beherrschenden Crescendo.&lt;br /&gt;
Oder, besser gesagt, fast alles beherrschendes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gebirgstroll schlägt mit seinen Waffen erbarmungslos zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Waffe heißt schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meilen im Umkreis ist eines deutlich klar: Da schläft ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise sind Alrik, Alrik und Alrik eben keine Meilen entfernt. Sondern in aller nächster Nähe dem Geräuschpegel voll ausgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So nimmt es nicht wunder das alle drei irgendwann völlig entnervt am Lagerfeuer zusammen sitzen, hellwach selbstverständlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;So geht das nicht,&amp;quot; Alrik stochert mit einem Zweig im Feuer herum. &amp;quot;So lange wir hier in Mor Enez sind werden wir die blöden Echsengezüchte mit ihrem Gequake nicht los. Und das Geschnarche des Burschen da drüben gibt mir den Rest.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zustimmend Nicken ist unnötig. Versteht sich von selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein fast voller Mond ist aufgegangen, der Nachthimmel frei von Wolken. Unzählige Sterne flimmern am Firmament.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Funken stieben aus dem Feuer empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom infernalischen Lärm mal abgesehen ist es an sich eine schöne Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gar nicht mal so dunkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ungefähr 30 Minuten später ist die kleine Gruppe wieder unterwegs. Schnell sind sie sich einig geworden das es wohl mehr Sinn macht des Nachts zu wandern und tagsüber zu ruhen. Ohne Krötengetöse. Mond und Wetter halten ja hoffentlich noch so lange durch wie sie im Moor unterwegs sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas beängstigend sind allerdings andere Geräusche, das rascheln oder knacken von Zweigen. Oder Augenpaare in undurchdringlicher Dunkelheit die sie anstarren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist wohl etwas gewöhnungsbedürftig des Nachts unterwegs zu sein. Der Lohn dafür ergibt sich aber hoffentlich in der Ruhe des Tages.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müde sind sie allemale trotzdem. Aus ausgreifenden Schritten wird müdes schleppen und vor sich hin trotten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kröten nerven immer mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Mond untergeht laufen sie weiter, erst als am fernen Himmel die erste Andeutung eines helleren Scheins auftaucht sehen sie sich nach einem Lagerplatz um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein kleiner Hain aus Erlen erscheint geeignet. Müde kriechen sie hinein, wickeln sich in ihre Decken. Nur noch vereinzelt meldet sich die eine oder andere Kröte zu Wort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schnell schlafen sie tief und fest ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Trolleinkauf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müde und leicht verwirrt blinzelt Alrik gegen die hochstehende Sonne an, sieht die schwarzen Siluetten von ein paar Gestalten davor, von ihnen wurde er geweckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hoho, ihr seit ja faule Wandersleut !&amp;quot; spricht ihn scherzhaft ein kräftiger Mann an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mürrisch erwidert Alrik das man des Nachts wegen den blöden Kröten ja nicht schlafen könnte. Die würden mehr Lärm als die marktschreierischen Händler in Eisentrutz mit allem anderen Volk da zusammen machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sprecher der Gruppe lacht, doch seine Antwort ist etwas ernster ausgesprochen:&amp;quot; Entweder man gewöhnt sich dran oder man sollte besser in der Wüste spazieren gehen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik reibt sich die Augen. Seine beiden Weggefährten sind jetzt auch wach, regen sich und setzen sich auf um zu schauen mit wem sie es da zu tun haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4 Männer sind es, nach Art der Abenteurer gekleidet und gerüstet. Einer von ihnen scheint eher ein Gelehrter oder Heiler zu sein, die anderen sind unverkennbar Krieger.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuvorderst steht der stämmige Mann der ganz den Eindruck macht als sei er der Anführer der Gruppe.&lt;br /&gt;
Es muß früher Nachmittag sein, dem Sonnenstand nach zu urteilen. Der Anführer der Gruppe blickt auch eben zu ihr empor, dann fragt er höflich ob sie sich zu den dreien setzen dürfen, eine kleine Rast einzulegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich stimmen die drei Alriks zu. So eine überraschende Begegnung kann auch anders verlaufen, gut das die fremden wohl eher friedliche Absichten haben. Das sollte man dann auch fördern, zumal bei mangelnder Abzahl und Bewaffnung, von der ungüstingen Situation mal abgesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man stellt sich gegenseitig vor, und amüsiert sich dabei ein wenig, während die Neuankömmlinge ihre Rucksäcke abnehmen und es sich bequem machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer von ihnen und Alrik kümmern sich sogleich darum ein Lagerfeuer anzulegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir heißt der Anführer dieser Gruppe Abenteurer. Einer Alrik Ohnenamen, einer Alrik Mitnamen und der vierte und letzte Alrik Schwarzrobe, seines Zeichen Jungmagier. Was den ersten Eindruck eines Gelehrten bestätigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik erzählen ihnen erstmal nur das sie von Osten her das Moor betreten haben um es zu durchqueren, auf der Suche nach Abenteuern und um die Lande Lúnasadhs kennen zu lernen. Als Ziel geben sie die Küste an um sich dort die Brochs anzusehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entwickelt sich eine muntere Unterhaltung in deren Verlauf Brian Blumeskoddir erzählt das sie erst Lothinien durchquert haben um dann Mor Enez zu erkunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Thema das den jungen Magier wohl besonders zu gefallen scheint, denn ab diesem Punkt des Gesprächs übernimmt er den großteil der Konversation seiner Abenteurergruppe. Die Druiden würden ihn besonders interessieren, ihre Fähigkeiten in der Magie, das er von ihnen etwas lernen möchte.&lt;br /&gt;
Speziell erzählt er das sie auf der Suche nach einem Ort Namens Neimheadh wären. Dort, so berichtet er, könne man sich wohl zum Druiden ausbilden lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gäbe dort eine Art Portal zur großen Mutter das er gerne durchschreiten würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Erzählung ist ein wenig stockend, unauffällige, mahnende Seitenblicke des Gruppenführers machen Alik darauf aufmerksam das sie wohl nicht alles erzählt bekommen was ihre Bekanntschaft weiß, und was sie wohl vorhaben oder genau suchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Habt ihr etwas über Neimheadh gehört, oder einen besonderen, druidischen Ort unterwegs auf eurer Wanderung gesehen ?&amp;quot; erkundigt sich Alrik Mitnamen direkt und frei heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, der die Rede seiner Gruppe im Gespräch übernommen hat, denkt etwas mit gesenktem Blick nach. Möglichst unauffällig schaut er sich aus den Augenwinkeln dabei die anderen an. Deren Bewaffnung ist gut, ihre Rüstungen und Ausrüstung ebenso reichlich und, wie es scheint, von besserer Qualität. Was den eigenen Mangel an Bewaffnung deutlicher macht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So von ungefähr sind die bestimmt nicht im Moor unterwegs. Ob sie sich mehr erhoffen als nur Weisheit ? Anzunehmen, alle Abenteurer träumen ja in etwa gleiche Träume von Ruhm und Schätzen. Nun ja, Ruhm im Moor, das ist so eine Sache. Schätze sind da schon wahrscheinlicher...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da blitzt ein schelmischer Gedanke in Alriks Kopf auf. Gut das er die Augen und sein Gesicht etwas geneigt hat, so können seine Gegenüber das verräterische Zucken an den Mundwinkeln schlecht bemerkt haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja...&amp;quot; beginnt er, um etwas Zeit zu gewinnen seine neuen Gedanken zu ordnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Art Portal sagt ihr ?&amp;quot; flüchtig schaut er zu seinen Gefährten. &amp;quot;Hm, ja, ich denke, ..., könnte das so etwas wie ein Tor sein ? So ein richtig altes ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die gesteigerte Aufmerksamkeit die ihm nun entgegengebracht wird kann er fast greifen. Die vier neigen sich ihm zu um besser seinen Worten lauschen zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorsichtig tastet sich der fremde Gruppenführer mit einer weiteren Frage voran. &amp;quot;Möglich das es kein Ort sondern ein Tor ist ? Habt ihr etwas in dieser Art bemerkt ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seinen Oberkörper aufrichtend weist Alrik in die Richtung aus der sie bei ihrer Nachtwanderung gekommen sind. &amp;quot;So ein paar Stunden Wegstrecke in die Richtung, da sahen wir durch die Bäume ein altes, geheimnissvolles Tor. Eine Ruine oder so, war für uns weniger von Belang,&amp;quot; er zuckt die Schultern. &amp;quot;Wir hatten Tags zuvor Ausrüstung verloren, die wollen wir erstmal ersetzen bevor wir uns in Abenteuer stürzen. Wißt ihr wie weit es zur nächsten Ortschaft ist in die Richtung aus der ihr gekommen seit ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ganz bewußt versucht er nun das Thema zu wechseln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trewyrr wäre nicht weit bekommt er zu hören. Dort könnten sie sich wunderbar neu ausrüsten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von ihren Reisen durch dieses Land, bevor sie sich vornahmen das Moor zu erkunden, weiß Alrik allerdings das erstens diese Stadt noch weit entfernt ist und zweitens das man dort, wie in den meißten Städten Lúnasadhs, schwerlich Waffen kaufen kann. Ganz klar, man scheint sie jetzt loswerden zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch gibt er von seinem eigenen Wissen nichts preis, Alrik und Alrik ebenso nicht. Sie schweigen weiterhin, verfolgen die Unterhaltung, wie es scheint, eher beiläufig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schön das zu hören, da sollten wir denn mal hin,&amp;quot; antwortet er im Gegensatz zu seinen Gedanken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir streckt sich, schätzt auffällig den Sonnenstand ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben genug gerastet, denke ich.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Freunde nicken zustimmend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na dann, dann machen wir uns mal wieder auf den Weg. Habt Dank für das nette Gespräch, vieleicht trifft man sich ja mal wieder hier im Lande.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle stehen auf, die Abenteurer nehmen ihre Ausrüstung wieder auf, zurren die Rucksäcke fest. Man verabschiedet sich höflich, Alrik erklärt das sie noch etwas ruhen wollten um dann später nach Trewyrr aufzubrechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, da fällt mir noch was ein,&amp;quot; mischt sich jetzt Alrik schnell ein. &amp;quot;Sagt, habt ihr irgendwelche Figuren gefunden ? Ich bin Sammler. Also, wenn ihr welche habt, ich nehme sie euch gerne ab.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen vier zögern nicht lange, 2 oder 3 Figuren hätten sie wohl dabei, eine selbst geschnitzt, und auch was gefundenes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Vierergruppe schließlich weiter wandert hat Alrik 3 Figuren von ihnen erfeilscht. Für ein paar Gulden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie blicken den Fremden hinterher bis diese nicht mehr zu sehen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann zwinkert Alrik seinen Freunden zu und verstaut seinen neuen Besitz im eigenen Beutel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ist auch das Startsignal um ihr Lager abzubrechen, alles andere auch zu verstauen und aufzubrechen der anderen Gruppe im verborgenen zu folgen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur Alrik macht Alrik sorgen, er hatte wieder dieses nervöse Zucken als die anderen sich vorstellten. Aber vieleicht ist das ja nur etwas Schlafmangel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wichtiger ist allerdings das sie sich gut darauf konzentrieren das ihr Verfolgen nicht bemerkt wird. Die eigenen Spuren aus der Nacht plus den neuen Spuren der vier anderen sind dabei sehr hilfreich. Bis zu einem weiteren Hain lassen diese sich gut lesen, doch dort unter den jungen Bäumen, wo kaum Gras wächst verlieren sie kurzzeitig den rechten Weg. Sie müssen erst um dem Hain herum das Gelände absuchen bis sie wieder auf die Spuren stoßen, das kostet ziemlich Zeit, verringert aber auch die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden. Die anderen scheinen glücklicher gewesen zu sein denn deren Spuren treffen hinter dem Hain genau auf ihre alten der Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schweigend maschieren sie Stunde um Stunde, bis in den Sonnenuntergang hinein. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kampfgeräusche in der Ferne !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das macht die Sache noch einfacher, gemütlich spazieren sie in die entsprechende Richtung, jetzt ist Eile nicht mehr nötig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik kichert leise vor sich hin.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlägt eine Wette auf den Ausgang des Kampfes vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dem Magier sein Kram gehört aber mir,&amp;quot; fordert Alrik schonmal. Einige Grundlagen hat er ja schon lernen können. Magira kann er recht gut lesen und schreiben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur die notwendige Ausrüstung, da hatte er bisher wenig Glück, oder Gold. Immer mal wieder, je nach Gelegenheit, hat er bei anderen Magiern studiert und gelernt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es reicht halt leider noch nicht um ganz auf handfeste Waffen verzichten zu können.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Kampfgeräusche nehmen ab, ein letzter Schrei noch, dann ist völlige Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oder halt Kampfesstille, denn das Froschkonzert hat mit Sonnenuntergang begonnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein paar Minuten später erreichen sie das Kampffeld, direkt neben dem neuen alten geheimnissvollen Tor der Mutter was auch immer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4 Tote liegen wie hingestreut am Boden. Zumindest legen die &amp;quot;Kopftreffer&amp;quot; nahe das die ziemlich tot sein müssen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik streicht schonmal in Gedanken den Begriff &amp;quot;Helme&amp;quot; von seiner imaginären Beuteliste. Selbst wenn sie einen nach tagelangem Waschen sauber bekommen würden stünde immer noch das Ausbeulen an. Wie macht man aus einem Teller wieder einen Helm ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll fehlt dagegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nervös blicken die drei sich um. In welcher Verfassung der wohl sein mag ? Kampfesrausch ? Verwundet ? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik reißt sich zusammen, formt mit den Händen einen Trichter und ruft:&amp;quot; Alrik ! Wo steckst du ? Wir sinds !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lähmende Stille, ausser den Kröten natürlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik ! Wir sind es, Balrik, Calrik und Dalrik !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ! Rascheln ! Schlurfende Schritte im Dunkeln !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein schwarzer Schatten nähert sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zumindest einer der Gefährten scheint mitzudenken, hebt eine entzündete Öllampe hoch und dreht deren Docht höher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh ! Ihr sein das ! Wollen durch Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dreifache &amp;quot;Nein&amp;quot; erschallt recht schnell, überhastet und wohl auch ein bißchen lauter wie nötig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh,..., wir haben Kampfgeräusche gehört und dachten, naja, kommen wir Alrik mal zu Hilfe. Vieleicht hat er ja Probleme...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik hat wieder das nervöse Zucken am Auge, stellt Alrik beiläufig fest.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik dagegen starrt auf irgendeinen Punkt am Boden, was Alrik ein klein wenig wundert, aber er hält sich nicht weiter damit auf. Schwache Nerven vieleicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mir gehen gut ! Haben viel Spaß gehabt !&amp;quot; Der Troll strahlt über das ganze Gesicht. &amp;quot;Nur Kratzer an Bein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie gut das wir uns ein wenig auf erste Hilfe verstehen !&amp;quot; Hakt Alrik an diesem Punkt sofort ein.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Komm, setz dich dahin und Alrik, äh, Dalrik versorgt deine Wunde.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das nett sein, und dann gehen durch Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, nein, setz dich dahin. Und du Dalrik...,&amp;quot; (Augengezwinker),&amp;quot; kümmerst dich um sein Bein und, äh, Calrik und ich, wir kümmern uns um die Abenteurer die hier so unschön rumliegen... Die haben bestimmt eine Schaufel dabei...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stößt Alrik mit dem Ellenbogen an und flüstert:&amp;quot; Du...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch der reagiert gar nicht darauf sondern schiebt ihn zum Troll damit er sich um die Beinwunde kümmert:&amp;quot; Nu mach schon !&amp;quot; zischt er. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich finden sich sogar zwei Schaufeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Schein der Öllaterne sehen sie sich abseits nach einer Stelle um an der weniger Steine im Boden liegen, um einfacher graben zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Beinwunde ist wirklich nur ein Kratzer, so sitzen der Troll und Alrik bald nebeneinander auf einem Steinblock, wobei Alriks Beine in der Luft baumeln, und sehen zu wie die anderen zwei beim Schein der Laterne eine Grube ausheben.Und unterhalten sich leise darüber wie dekorativ Gebeine für das Tor wären.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da die Tiefe der Grube eher nebensächlich ist, und auch nicht der Zweck der Sache, werfen die beiden ihre Schaufeln alsbald beiseite, wischen sich den Schweiß von der Stirn und wenden sich den Leichnamen zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir werfen die wohl am besten ohne dem ganzen Gerümpel da rein. Kommt, helft die auszuziehen und die Sachen beiseite zu legen.&amp;quot; Wieder Augengezwinker.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das mein Beute sein...&amp;quot; gibt der Torwächtertroll zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch damit hat Alrik schon gerechnet, und plappert gleich munter drauflos während sie sich über die Sachen hermachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;I wo, das passt dir doch alles gar nicht ! Viel zu klein ! Und was prächtigeres wie deine Keule haben die eh nicht. Und was soll dir das Gold hier nützen ? Also, nicht das sie welches haben, halt nur WENN sie welches hätten. Mein halt nur.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bestimmt haben Figuren für mich zum Spielen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach was, die haben ganz sicher keine Figuren ! Äh, wozu auch ? Wer rechnet schon mit einem Brückentroll in einem Sumpf als Torwächtertroll ? Oder ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Also, bestimmt haben die keine. Wir haben welche ! Wie konnte ich das nur vergessen. Alrik ! Äh, Calrik, gib dem Troll doch deine Figuren, dann kann er spielen während wir hier die Arbeit erledigen. Hopp ! Hopp ! Sieh zu !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig kramt Alrik die Figuren aus seinem Beutel und bringt sie zu dem Riesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der freut sich, nimmt sie gerne an und stellt sie neben sich auf den Steinblock.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik jetzt spielen mit schönen Figuren ! Ihr wirklich nett !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter den Sachen des Jungmagiers findet Alrik ein schönes, altes, in Leder gebundenes Buch mit Magiralettern auf dem Umschlag. Vor Freude glucksend schiebt er es hektisch in den eigenen Beutel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund ein Krachen und Splittern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Waffen finden neue Besitzer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erneut ein Krachen und Splittern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerlei nützliches Abenteurerzubehör ist bei den Sachen dabei. Die vier waren wirklich sehr gut ausgerüstet und vorbereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik nimmt sich den Bogen des einen während Alrik fast zärtlich über die Klinge eines guten Schwertes streichelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder Krachen und Splittern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ausgeplünderten Toten werden zur Grube geschliffen, hineingeworfen und flüchtig mit Erde bedeckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach wenden sie sich wieder dem Torwächter zu. Der sitzt glücklich strahlend auf seinem Steinblock, neben sich drei zertrümmerte Figuren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik kratzt sich am Kopf. &amp;quot;Äh, wie heißt das Spiel eigentlich ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Troll kämpfen gegen Abenteurer ! Troll gewinnen immer !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kratzt sich nochmal am Kopf. &amp;quot;&amp;quot;Äh, spielen das alle Trolle ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich, was du denken warum Trolle immer brauchen neue Figuren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das erklärt einiges, geht es durch drei Köpfe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen kein Nergasmal hinstellen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst drucksen die drei etwas rum, bis Alrik zum Schluß kommt das es wohl besser sei um den Schein zu wahren. Also verdonnert er Alrik dazu eines schnell herzustellen und Alrik muß eben einen entsprechenden Text anfertigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Glück scheint der Torwächter mit dem Endprodukt recht zufrieden zu sein. Er liest sich den Text genau durch und nickt dann beifällig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier ruhen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir, er zerbrach sich den Schädel an einer Führungsentscheidung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 mal Alrik, erschlagen von Alrik, eine Art von landesweiten üblichen Selbstmord.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie verabschieden sich vom Torwächter und ziehen, diesesmal wieder besser ausgerüstet, weiter. Zum dritten male den gleichen Weg der langsam zum Trampelpfad wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklich und zufrieden unterhalten sie sich über die neu gewonnene Ausrüstung und was sich damit alles anstellen ließe. Nur über das gefundene Buch bekommen Alrik und Alrik wenig aus Alrik heraus. Ausser das er es so oft es geht intensiv studieren möchte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich fällt Alrik ein das Alrik vor einer Weile irgendwas von ihm wollte, jetzt neugierig geworden was das denn war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, hast du das nicht gesehen ? Der Troll hatte Hausschuhe an !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hausschuhe ?&amp;quot; erwidert er verwundert. &amp;quot;Hm, vieleicht hat er die mal irgendwo gefunden ? Naja, ich denke nicht das der Troll, nach getanem Tageswerk beim Tor bewachen Abends im Schaukelstuhl an einem Kamin sitzt, eine Pfeife raucht bei einem guten Glas Wein und in einem Buch von Jean Paul Satire schmöckert. Hahaha !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei lachen herzhaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Krötensymphonie begleitet sie bis sie ihren Rastplatz vom Vortag wieder erreicht haben. Dort schlagen sie erneut ihr Lager auf um sich den nächsten Tag dort ordentlich, in Ruhe, zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=36693</id>
		<title>Alrikswelt</title>
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		<updated>2009-03-15T22:09:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stelle unter einem dichten Baum verwandelt sich in etwas wie eine südländische Karawanserei. Überall hängt Wäsche zum trocknen in der Nähe des Lagerfeuers, Rucksäcke und Taschen wurden ausgeleert und drei Gestalten hocken in dem Chaos herum und versuchen herauszufinden was alles in den letzten ereignissreichen Stunden abhandengekommen ist. Wohl hauptsächlich alles was zur ursprünglichen Bewaffnung der kleinen Gruppe gehörte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
( Komischerweise steckt in einer der Schwertscheiden ein Holzknüppel der kaum herauszubekommen ist und die Scheide ordentlich ausgebeult hat. Keiner der drei hat den leisesten Schimmer wie der da rein gekommen ist).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischendurch wird auch Alriks Wunde nochmal versorgt und eine Abendmahlzeit zubereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund hört man das klackern von großen Steinen, oder stumpfe Geräusche das da was schweres auf was festes gesetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitet von Lauten wie &amp;quot;Ächz, Uff, Hauruck.&amp;quot; Ab und an bebt mal die Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Wanderer fast schon gemütlich hinweggedöst sind klatschen plötzlich große Hände ineinander und jemand verkündet zufrieden &amp;quot;Fertig !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik stellen sich neben den Troll um dessen Werk zu begutachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ganze sieht ein wenig aus als ob ein Kind mit Bauklötzern gespielt hat. Eine Art Hünengrab mit besserem, aber älterem Material ist entstanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch es ist deutlich als ein Durchgang zu erkennen, eine Art Tor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich da noch ein paar Spinnweben bilden und Unkraut darüber wuchert könnte es durchaus wie ein altes, geheimnissvolles Tor wirken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen durch ? Zur Probe ?&amp;quot; Der Troll fingert an seiner Keule herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Köpfe schütteln sich verneinend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise scheint er nicht bei diesem Thema bleiben zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich jetzt richtiger Torwächtertroll mit richtigem Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich euch dankbar sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten zucken mit den Schultern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Name Alrik sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten lachen leise.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten stellen sich vor:&amp;quot; Ich bin Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1 große Gestalt blickt 3 Gestalten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich Alrik sein, richtig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin auch Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich auch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik, mein Name.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, ich Alrik sein, ihr nicht verstehen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ja, du Alrik, ich Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gestatten, Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine große Faust klopft auf einen mächtigen Brustkorb:&amp;quot; Ich Alrik, ihr mich veralbern ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik versucht zu beschwichtigen:&amp;quot; Alrik, Alrik, Alrik und Alrik, klar ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Alrik bekommt ein nervöses Zucken am Auge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein anderer Alrik reibt sich verzweifelt die Schläfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine gezückte Keule klopft in eine riesige Handfläche:&amp;quot; Ich Alrik, wie ihr heißen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer der Alriks bekommt die Kurve, verbeugt sich freundlich:&amp;quot; Ich bin Balrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der sich die Schläfen reibende Alrik lacht leise, stellt sich dann auch vor:&amp;quot; Calrik mein Name, angenehm.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Alrik mit dem zuckenden Auge öffnet und schließt Krampfhaft seine Finger:&amp;quot; Ich bin, äh, ich heiße, ja, äh, wie, äh...äh...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dalrik,&amp;quot; kommt ihm sein Freund zu Hilfe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, genau, das ist Dalrik. Balrik, Calrik und Dalrik sind wir,&amp;quot; fügt der dritte schnell hinzu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das witzig sein, ich Alrik, du Balrik, er Calrik und der da Dalrik. Wir alle fast gleich heißen. Das sein ja lustig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll lacht, steckt die Keule wieder weg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten wischen sich den Schweiß von der Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Nacht schiebt ihre dunklen Schatten voraus ins Moor.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zeit sich nach einem sehr lebendigen Tag zur Ruhe zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Nachtlager der Abenteurer ist ja schon bereitet, das des Trolltorwächtersmitneuemtor von diesem ebenfalls rasch bereit gemacht. Von irgendwoher hat er eine Decke herbeigezaubert in die er sich, auf zusammengeworfenes Unkraut und Laub, hineinwickelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch ein paar größere Stücke Holz ins Feuer gelegt, dann wünscht man sich allerseits eine gute Nacht, streckt die müden Glieder aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das erste Rabbit tönt aus dem Mor Enez.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da das mit den Ohrstöpseln ja eine beträchtliche Gefährdung in sich birgt werden andere Geräuschdämpungspraktiken ausprobiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mantel um Kopf wickeln, verzweifelte Einschlafversuche, Fellhandschuhe für kalte Tage als Ohrenschützer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Konzert der Kröten erweitert sich zu einem alles beherrschenden Crescendo.&lt;br /&gt;
Oder, besser gesagt, fast alles beherrschendes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gebirgstroll schlägt mit seinen Waffen erbarmungslos zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Waffe heißt schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meilen im Umkreis ist eines deutlich klar: Da schläft ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise sind Alrik, Alrik und Alrik eben keine Meilen entfernt. Sondern in aller nächster Nähe dem Geräuschpegel voll ausgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So nimmt es nicht wunder das alle drei irgendwann völlig entnervt am Lagerfeuer zusammen sitzen, hellwach selbstverständlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;So geht das nicht,&amp;quot; Alrik stochert mit einem Zweig im Feuer herum. &amp;quot;So lange wir hier in Mor Enez sind werden wir die blöden Echsengezüchte mit ihrem Gequake nicht los. Und das Geschnarche des Burschen da drüben gibt mir den Rest.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zustimmend Nicken ist unnötig. Versteht sich von selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein fast voller Mond ist aufgegangen, der Nachthimmel frei von Wolken. Unzählige Sterne flimmern am Firmament.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Funken stieben aus dem Feuer empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom infernalischen Lärm mal abgesehen ist es an sich eine schöne Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gar nicht mal so dunkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ungefähr 30 Minuten später ist die kleine Gruppe wieder unterwegs. Schnell sind sie sich einig geworden das es wohl mehr Sinn macht des Nachts zu wandern und tagsüber zu ruhen. Ohne Krötengetöse. Mond und Wetter halten ja hoffentlich noch so lange durch wie sie im Moor unterwegs sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas beängstigend sind allerdings andere Geräusche, das rascheln oder knacken von Zweigen. Oder Augenpaare in undurchdringlicher Dunkelheit die sie anstarren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist wohl etwas gewöhnungsbedürftig des Nachts unterwegs zu sein. Der Lohn dafür ergibt sich aber hoffentlich in der Ruhe des Tages.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müde sind sie allemale trotzdem. Aus ausgreifenden Schritten wird müdes schleppen und vor sich hin trotten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kröten nerven immer mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Mond untergeht laufen sie weiter, erst als am fernen Himmel die erste Andeutung eines helleren Scheins auftaucht sehen sie sich nach einem Lagerplatz um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein kleiner Hain aus Erlen erscheint geeignet. Müde kriechen sie hinein, wickeln sich in ihre Decken. Nur noch vereinzelt meldet sich die eine oder andere Kröte zu Wort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schnell schlafen sie tief und fest ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müde und leicht verwirrt blinzelt Alrik gegen die hochstehende Sonne an, sieht die schwarzen Siluetten von ein paar Gestalten davor, von ihnen wurde er geweckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hoho, ihr seit ja faule Wandersleut !&amp;quot; spricht ihn scherzhaft ein kräftiger Mann an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mürrisch erwidert Alrik das man des Nachts wegen den blöden Kröten ja nicht schlafen könnte. Die würden mehr Lärm als die marktschreierischen Händler in Eisentrutz mit allem anderen Volk da zusammen machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sprecher der Gruppe lacht, doch seine Antwort ist etwas ernster ausgesprochen:&amp;quot; Entweder man gewöhnt sich dran oder man sollte besser in der Wüste spazieren gehen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik reibt sich die Augen. Seine beiden Weggefährten sind jetzt auch wach, regen sich und setzen sich auf um zu schauen mit wem sie es da zu tun haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4 Männer sind es, nach Art der Abenteurer gekleidet und gerüstet. Einer von ihnen scheint eher ein Gelehrter oder Heiler zu sein, die anderen sind unverkennbar Krieger.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuvorderst steht der stämmige Mann der ganz den Eindruck macht als sei er der Anführer der Gruppe.&lt;br /&gt;
Es muß früher Nachmittag sein, dem Sonnenstand nach zu urteilen. Der Anführer der Gruppe blickt auch eben zu ihr empor, dann fragt er höflich ob sie sich zu den dreien setzen dürfen, eine kleine Rast einzulegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich stimmen die drei Alriks zu. So eine überraschende Begegnung kann auch anders verlaufen, gut das die fremden wohl eher friedliche Absichten haben. Das sollte man dann auch fördern, zumal bei mangelnder Abzahl und Bewaffnung, von der ungüstingen Situation mal abgesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man stellt sich gegenseitig vor, und amüsiert sich dabei ein wenig, während die Neuankömmlinge ihre Rucksäcke abnehmen und es sich bequem machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer von ihnen und Alrik kümmern sich sogleich darum ein Lagerfeuer anzulegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir heißt der Anführer dieser Gruppe Abenteurer. Einer Alrik Ohnenamen, einer Alrik Mitnamen und der vierte und letzte Alrik Schwarzrobe, seines Zeichen Jungmagier. Was den ersten Eindruck eines Gelehrten bestätigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik erzählen ihnen erstmal nur das sie von Osten her das Moor betreten haben um es zu durchqueren, auf der Suche nach Abenteuern und um die Lande Lúnasadhs kennen zu lernen. Als Ziel geben sie die Küste an um sich dort die Brochs anzusehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entwickelt sich eine muntere Unterhaltung in deren Verlauf Brian Blumeskoddir erzählt das sie erst Lothinien durchquert haben um dann Mor Enez zu erkunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Thema das den jungen Magier wohl besonders zu gefallen scheint, denn ab diesem Punkt des Gesprächs übernimmt er den großteil der Konversation seiner Abenteurergruppe. Die Druiden würden ihn besonders interessieren, ihre Fähigkeiten in der Magie, das er von ihnen etwas lernen möchte.&lt;br /&gt;
Speziell erzählt er das sie auf der Suche nach einem Ort Namens Neimheadh wären. Dort, so berichtet er, könne man sich wohl zum Druiden ausbilden lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gäbe dort eine Art Portal zur großen Mutter das er gerne durchschreiten würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Erzählung ist ein wenig stockend, unauffällige, mahnende Seitenblicke des Gruppenführers machen Alik darauf aufmerksam das sie wohl nicht alles erzählt bekommen was ihre Bekanntschaft weiß, und was sie wohl vorhaben oder genau suchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Habt ihr etwas über Neimheadh gehört, oder einen besonderen, druidischen Ort unterwegs auf eurer Wanderung gesehen ?&amp;quot; erkundigt sich Alrik Mitnamen direkt und frei heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, der die Rede seiner Gruppe im Gespräch übernommen hat, denkt etwas mit gesenktem Blick nach. Möglichst unauffällig schaut er sich aus den Augenwinkeln dabei die anderen an. Deren Bewaffnung ist gut, ihre Rüstungen und Ausrüstung ebenso reichlich und, wie es scheint, von besserer Qualität. Was den eigenen Mangel an Bewaffnung deutlicher macht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So von ungefähr sind die bestimmt nicht im Moor unterwegs. Ob sie sich mehr erhoffen als nur Weisheit ? Anzunehmen, alle Abenteurer träumen ja in etwa gleiche Träume von Ruhm und Schätzen. Nun ja, Ruhm im Moor, das ist so eine Sache. Schätze sind da schon wahrscheinlicher...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da blitzt ein schelmischer Gedanke in Alriks Kopf auf. Gut das er die Augen und sein Gesicht etwas geneigt hat, so können seine Gegenüber das verräterische Zucken an den Mundwinkeln schlecht bemerkt haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja...&amp;quot; beginnt er, um etwas Zeit zu gewinnen seine neuen Gedanken zu ordnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Art Portal sagt ihr ?&amp;quot; flüchtig schaut er zu seinen Gefährten. &amp;quot;Hm, ja, ich denke, ..., könnte das so etwas wie ein Tor sein ? So ein richtig altes ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die gesteigerte Aufmerksamkeit die ihm nun entgegengebracht wird kann er fast greifen. Die vier neigen sich ihm zu um besser seinen Worten lauschen zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorsichtig tastet sich der fremde Gruppenführer mit einer weiteren Frage voran. &amp;quot;Möglich das es kein Ort sondern ein Tor ist ? Habt ihr etwas in dieser Art bemerkt ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seinen Oberkörper aufrichtend weist Alrik in die Richtung aus der sie bei ihrer Nachtwanderung gekommen sind. &amp;quot;So ein paar Stunden Wegstrecke in die Richtung, da sahen wir durch die Bäume ein altes, geheimnissvolles Tor. Eine Ruine oder so, war für uns weniger von Belang,&amp;quot; er zuckt die Schultern. &amp;quot;Wir hatten Tags zuvor Ausrüstung verloren, die wollen wir erstmal ersetzen bevor wir uns in Abenteuer stürzen. Wißt ihr wie weit es zur nächsten Ortschaft ist in die Richtung aus der ihr gekommen seit ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ganz bewußt versucht er nun das Thema zu wechseln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trewyrr wäre nicht weit bekommt er zu hören. Dort könnten sie sich wunderbar neu ausrüsten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von ihren Reisen durch dieses Land, bevor sie sich vornahmen das Moor zu erkunden, weiß Alrik allerdings das erstens diese Stadt noch weit entfernt ist und zweitens das man dort, wie in den meißten Städten Lúnasadhs, schwerlich Waffen kaufen kann. Ganz klar, man scheint sie jetzt loswerden zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch gibt er von seinem eigenen Wissen nichts preis, Alrik und Alrik ebenso nicht. Sie schweigen weiterhin, verfolgen die Unterhaltung, wie es scheint, eher beiläufig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schön das zu hören, da sollten wir denn mal hin,&amp;quot; antwortet er im Gegensatz zu seinen Gedanken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir streckt sich, schätzt auffällig den Sonnenstand ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben genug gerastet, denke ich.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Freunde nicken zustimmend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na dann, dann machen wir uns mal wieder auf den Weg. Habt Dank für das nette Gespräch, vieleicht trifft man sich ja mal wieder hier im Lande.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle stehen auf, die Abenteurer nehmen ihre Ausrüstung wieder auf, zurren die Rucksäcke fest. Man verabschiedet sich höflich, Alrik erklärt das sie noch etwas ruhen wollten um dann später nach Trewyrr aufzubrechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, da fällt mir noch was ein,&amp;quot; mischt sich jetzt Alrik schnell ein. &amp;quot;Sagt, habt ihr irgendwelche Figuren gefunden ? Ich bin Sammler. Also, wenn ihr welche habt, ich nehme sie euch gerne ab.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen vier zögern nicht lange, 2 oder 3 Figuren hätten sie wohl dabei, eine selbst geschnitzt, und auch was gefundenes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Vierergruppe schließlich weiter wandert hat Alrik 3 Figuren von ihnen erfeilscht. Für ein paar Gulden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie blicken den Fremden hinterher bis diese nicht mehr zu sehen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann zwinkert Alrik seinen Freunden zu und verstaut seinen neuen Besitz im eigenen Beutel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ist auch das Startsignal um ihr Lager abzubrechen, alles andere auch zu verstauen und aufzubrechen der anderen Gruppe im verborgenen zu folgen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur Alrik macht Alrik sorgen, er hatte wieder dieses nervöse Zucken als die anderen sich vorstellten. Aber vieleicht ist das ja nur etwas Schlafmangel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wichtiger ist allerdings das sie sich gut darauf konzentrieren das ihr Verfolgen nicht bemerkt wird. Die eigenen Spuren aus der Nacht plus den neuen Spuren der vier anderen sind dabei sehr hilfreich. Bis zu einem weiteren Hain lassen diese sich gut lesen, doch dort unter den jungen Bäumen, wo kaum Gras wächst verlieren sie kurzzeitig den rechten Weg. Sie müssen erst um dem Hain herum das Gelände absuchen bis sie wieder auf die Spuren stoßen, das kostet ziemlich Zeit, verringert aber auch die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden. Die anderen scheinen glücklicher gewesen zu sein denn deren Spuren treffen hinter dem Hain genau auf ihre alten der Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schweigend maschieren sie Stunde um Stunde, bis in den Sonnenuntergang hinein. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kampfgeräusche in der Ferne !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das macht die Sache noch einfacher, gemütlich spazieren sie in die entsprechende Richtung, jetzt ist Eile nicht mehr nötig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik kichert leise vor sich hin.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlägt eine Wette auf den Ausgang des Kampfes vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dem Magier sein Kram gehört aber mir,&amp;quot; fordert Alrik schonmal. Einige Grundlagen hat er ja schon lernen können. Magira kann er recht gut lesen und schreiben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur die notwendige Ausrüstung, da hatte er bisher wenig Glück, oder Gold. Immer mal wieder, je nach Gelegenheit, hat er bei anderen Magiern studiert und gelernt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es reicht halt leider noch nicht um ganz auf handfeste Waffen verzichten zu können.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Kampfgeräusche nehmen ab, ein letzter Schrei noch, dann ist völlige Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oder halt Kampfesstille, denn das Froschkonzert hat mit Sonnenuntergang begonnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein paar Minuten später erreichen sie das Kampffeld, direkt neben dem neuen alten geheimnissvollen Tor der Mutter was auch immer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4 Tote liegen wie hingestreut am Boden. Zumindest legen die &amp;quot;Kopftreffer&amp;quot; nahe das die ziemlich tot sein müssen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik streicht schonmal in Gedanken den Begriff &amp;quot;Helme&amp;quot; von seiner imaginären Beuteliste. Selbst wenn sie einen nach tagelangem Waschen sauber bekommen würden stünde immer noch das Ausbeulen an. Wie macht man aus einem Teller wieder einen Helm ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll fehlt dagegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nervös blicken die drei sich um. In welcher Verfassung der wohl sein mag ? Kampfesrausch ? Verwundet ? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik reißt sich zusammen, formt mit den Händen einen Trichter und ruft:&amp;quot; Alrik ! Wo steckst du ? Wir sinds !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lähmende Stille, ausser den Kröten natürlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik ! Wir sind es, Balrik, Calrik und Dalrik !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ! Rascheln ! Schlurfende Schritte im Dunkeln !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein schwarzer Schatten nähert sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zumindest einer der Gefährten scheint mitzudenken, hebt eine entzündete Öllampe hoch und dreht deren Docht höher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh ! Ihr sein das ! Wollen durch Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dreifache &amp;quot;Nein&amp;quot; erschallt recht schnell, überhastet und wohl auch ein bißchen lauter wie nötig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh,..., wir haben Kampfgeräusche gehört und dachten, naja, kommen wir Alrik mal zu Hilfe. Vieleicht hat er ja Probleme...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik hat wieder das nervöse Zucken am Auge, stellt Alrik beiläufig fest.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik dagegen starrt auf irgendeinen Punkt am Boden, was Alrik ein klein wenig wundert, aber er hält sich nicht weiter damit auf. Schwache Nerven vieleicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mir gehen gut ! Haben viel Spaß gehabt !&amp;quot; Der Troll strahlt über das ganze Gesicht. &amp;quot;Nur Kratzer an Bein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie gut das wir uns ein wenig auf erste Hilfe verstehen !&amp;quot; Hakt Alrik an diesem Punkt sofort ein.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Komm, setz dich dahin und Alrik, äh, Dalrik versorgt deine Wunde.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das nett sein, und dann gehen durch Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, nein, setz dich dahin. Und du Dalrik...,&amp;quot; (Augengezwinker),&amp;quot; kümmerst dich um sein Bein und, äh, Calrik und ich, wir kümmern uns um die Abenteurer die hier so unschön rumliegen... Die haben bestimmt eine Schaufel dabei...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stößt Alrik mit dem Ellenbogen an und flüstert:&amp;quot; Du...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch der reagiert gar nicht darauf sondern schiebt ihn zum Troll damit er sich um die Beinwunde kümmert:&amp;quot; Nu mach schon !&amp;quot; zischt er. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich finden sich sogar zwei Schaufeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Schein der Öllaterne sehen sie sich abseits nach einer Stelle um an der weniger Steine im Boden liegen, um einfacher graben zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Beinwunde ist wirklich nur ein Kratzer, so sitzen der Troll und Alrik bald nebeneinander auf einem Steinblock, wobei Alriks Beine in der Luft baumeln, und sehen zu wie die anderen zwei beim Schein der Laterne eine Grube ausheben.Und unterhalten sich leise darüber wie dekorativ Gebeine für das Tor wären.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da die Tiefe der Grube eher nebensächlich ist, und auch nicht der Zweck der Sache, werfen die beiden ihre Schaufeln alsbald beiseite, wischen sich den Schweiß von der Stirn und wenden sich den Leichnamen zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir werfen die wohl am besten ohne dem ganzen Gerümpel da rein. Kommt, helft die auszuziehen und die Sachen beiseite zu legen.&amp;quot; Wieder Augengezwinker.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das mein Beute sein...&amp;quot; gibt der Torwächtertroll zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch damit hat Alrik schon gerechnet, und plappert gleich munter drauflos während sie sich über die Sachen hermachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;I wo, das passt dir doch alles gar nicht ! Viel zu klein ! Und was prächtigeres wie deine Keule haben die eh nicht. Und was soll dir das Gold hier nützen ? Also, nicht das sie welches haben, halt nur WENN sie welches hätten. Mein halt nur.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bestimmt haben Figuren für mich zum Spielen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach was, die haben ganz sicher keine Figuren ! Äh, wozu auch ? Wer rechnet schon mit einem Brückentroll in einem Sumpf als Torwächtertroll ? Oder ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Also, bestimmt haben die keine. Wir haben welche ! Wie konnte ich das nur vergessen. Alrik ! Äh, Calrik, gib dem Troll doch deine Figuren, dann kann er spielen während wir hier die Arbeit erledigen. Hopp ! Hopp ! Sieh zu !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig kramt Alrik die Figuren aus seinem Beutel und bringt sie zu dem Riesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der freut sich, nimmt sie gerne an und stellt sie neben sich auf den Steinblock.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik jetzt spielen mit schönen Figuren ! Ihr wirklich nett !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter den Sachen des Jungmagiers findet Alrik ein schönes, altes, in Leder gebundenes Buch mit Magiralettern auf dem Umschlag. Vor Freude glucksend schiebt er es hektisch in den eigenen Beutel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund ein Krachen und Splittern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Waffen finden neue Besitzer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erneut ein Krachen und Splittern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerlei nützliches Abenteurerzubehör ist bei den Sachen dabei. Die vier waren wirklich sehr gut ausgerüstet und vorbereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik nimmt sich den Bogen des einen während Alrik fast zärtlich über die Klinge eines guten Schwertes streichelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder Krachen und Splittern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ausgeplünderten Toten werden zur Grube geschliffen, hineingeworfen und flüchtig mit Erde bedeckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach wenden sie sich wieder dem Torwächter zu. Der sitzt glücklich strahlend auf seinem Steinblock, neben sich drei zertrümmerte Figuren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik kratzt sich am Kopf. &amp;quot;Äh, wie heißt das Spiel eigentlich ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Troll kämpfen gegen Abenteurer ! Troll gewinnen immer !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kratzt sich nochmal am Kopf. &amp;quot;&amp;quot;Äh, spielen das alle Trolle ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich, was du denken warum Trolle immer brauchen neue Figuren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das erklärt einiges, geht es durch drei Köpfe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen kein Nergasmal hinstellen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst drucksen die drei etwas rum, bis Alrik zum Schluß kommt das es wohl besser sei um den Schein zu wahren. Also verdonnert er Alrik dazu eines schnell herzustellen und Alrik muß eben einen entsprechenden Text anfertigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Glück scheint der Torwächter mit dem Endprodukt recht zufrieden zu sein. Er liest sich den Text genau durch und nickt dann beifällig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier ruhen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir, er zerbrach sich den Schädel an einer Führungsentscheidung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 mal Alrik, erschlagen von Alrik, eine Art von landesweiten üblichen Selbstmord.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie verabschieden sich vom Torwächter und ziehen, diesesmal wieder besser ausgerüstet, weiter. Zum dritten male den gleichen Weg der langsam zum Trampelpfad wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklich und zufrieden unterhalten sie sich über die neu gewonnene Ausrüstung und was sich damit alles anstellen ließe. Nur über das gefundene Buch bekommen Alrik und Alrik wenig aus Alrik heraus. Ausser das er es so oft es geht intensiv studieren möchte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich fällt Alrik ein das Alrik vor einer Weile irgendwas von ihm wollte, jetzt neugierig geworden was das denn war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, hast du das nicht gesehen ? Der Troll hatte Hausschuhe an !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hausschuhe ?&amp;quot; erwidert er verwundert. &amp;quot;Hm, vieleicht hat er die mal irgendwo gefunden ? Naja, ich denke nicht das der Troll, nach getanem Tageswerk beim Tor bewachen Abends im Schaukelstuhl an einem Kamin sitzt, eine Pfeife raucht bei einem guten Glas Wein und in einem Buch von Jean Paul Satire schmöckert. Hahaha !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei lachen herzhaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Krötensymphonie begleitet sie bis sie ihren Rastplatz vom Vortag wieder erreicht haben. Dort schlagen sie erneut ihr Lager auf um sich den nächsten Tag dort ordentlich, in Ruhe, zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=36589</id>
		<title>Alrikswelt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=36589"/>
		<updated>2009-03-15T13:32:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stelle unter einem dichten Baum verwandelt sich in etwas wie eine südländische Karawanserei. Überall hängt Wäsche zum trocknen in der Nähe des Lagerfeuers, Rucksäcke und Taschen wurden ausgeleert und drei Gestalten hocken in dem Chaos herum und versuchen herauszufinden was alles in den letzten ereignissreichen Stunden abhandengekommen ist. Wohl hauptsächlich alles was zur ursprünglichen Bewaffnung der kleinen Gruppe gehörte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
( Komischerweise steckt in einer der Schwertscheiden ein Holzknüppel der kaum herauszubekommen ist und die Scheide ordentlich ausgebeult hat. Keiner der drei hat den leisesten Schimmer wie der da rein gekommen ist).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischendurch wird auch Alriks Wunde nochmal versorgt und eine Abendmahlzeit zubereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund hört man das klackern von großen Steinen, oder stumpfe Geräusche das da was schweres auf was festes gesetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitet von Lauten wie &amp;quot;Ächz, Uff, Hauruck.&amp;quot; Ab und an bebt mal die Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Wanderer fast schon gemütlich hinweggedöst sind klatschen plötzlich große Hände ineinander und jemand verkündet zufrieden &amp;quot;Fertig !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik stellen sich neben den Troll um dessen Werk zu begutachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ganze sieht ein wenig aus als ob ein Kind mit Bauklötzern gespielt hat. Eine Art Hünengrab mit besserem, aber älterem Material ist entstanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch es ist deutlich als ein Durchgang zu erkennen, eine Art Tor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich da noch ein paar Spinnweben bilden und Unkraut darüber wuchert könnte es durchaus wie ein altes, geheimnissvolles Tor wirken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen durch ? Zur Probe ?&amp;quot; Der Troll fingert an seiner Keule herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Köpfe schütteln sich verneinend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise scheint er nicht bei diesem Thema bleiben zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich jetzt richtiger Torwächtertroll mit richtigem Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich euch dankbar sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten zucken mit den Schultern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Name Alrik sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten lachen leise.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten stellen sich vor:&amp;quot; Ich bin Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1 große Gestalt blickt 3 Gestalten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich Alrik sein, richtig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin auch Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich auch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik, mein Name.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, ich Alrik sein, ihr nicht verstehen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ja, du Alrik, ich Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gestatten, Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine große Faust klopft auf einen mächtigen Brustkorb:&amp;quot; Ich Alrik, ihr mich veralbern ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik versucht zu beschwichtigen:&amp;quot; Alrik, Alrik, Alrik und Alrik, klar ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Alrik bekommt ein nervöses Zucken am Auge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein anderer Alrik reibt sich verzweifelt die Schläfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine gezückte Keule klopft in eine riesige Handfläche:&amp;quot; Ich Alrik, wie ihr heißen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer der Alriks bekommt die Kurve, verbeugt sich freundlich:&amp;quot; Ich bin Balrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der sich die Schläfen reibende Alrik lacht leise, stellt sich dann auch vor:&amp;quot; Calrik mein Name, angenehm.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Alrik mit dem zuckenden Auge öffnet und schließt Krampfhaft seine Finger:&amp;quot; Ich bin, äh, ich heiße, ja, äh, wie, äh...äh...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dalrik,&amp;quot; kommt ihm sein Freund zu Hilfe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, genau, das ist Dalrik. Balrik, Calrik und Dalrik sind wir,&amp;quot; fügt der dritte schnell hinzu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das witzig sein, ich Alrik, du Balrik, er Calrik und der da Dalrik. Wir alle fast gleich heißen. Das sein ja lustig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll lacht, steckt die Keule wieder weg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten wischen sich den Schweiß von der Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Nacht schiebt ihre dunklen Schatten voraus ins Moor.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zeit sich nach einem sehr lebendigen Tag zur Ruhe zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Nachtlager der Abenteurer ist ja schon bereitet, das des Trolltorwächtersmitneuemtor von diesem ebenfalls rasch bereit gemacht. Von irgendwoher hat er eine Decke herbeigezaubert in die er sich, auf zusammengeworfenes Unkraut und Laub, hineinwickelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch ein paar größere Stücke Holz ins Feuer gelegt, dann wünscht man sich allerseits eine gute Nacht, streckt die müden Glieder aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das erste Rabbit tönt aus dem Mor Enez.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da das mit den Ohrstöpseln ja eine beträchtliche Gefährdung in sich birgt werden andere Geräuschdämpungspraktiken ausprobiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mantel um Kopf wickeln, verzweifelte Einschlafversuche, Fellhandschuhe für kalte Tage als Ohrenschützer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Konzert der Kröten erweitert sich zu einem alles beherrschenden Crescendo.&lt;br /&gt;
Oder, besser gesagt, fast alles beherrschendes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gebirgstroll schlägt mit seinen Waffen erbarmungslos zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Waffe heißt schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meilen im Umkreis ist eines deutlich klar: Da schläft ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise sind Alrik, Alrik und Alrik eben keine Meilen entfernt. Sondern in aller nächster Nähe dem Geräuschpegel voll ausgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So nimmt es nicht wunder das alle drei irgendwann völlig entnervt am Lagerfeuer zusammen sitzen, hellwach selbstverständlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;So geht das nicht,&amp;quot; Alrik stochert mit einem Zweig im Feuer herum. &amp;quot;So lange wir hier in Mor Enez sind werden wir die blöden Echsengezüchte mit ihrem Gequake nicht los. Und das Geschnarche des Burschen da drüben gibt mir den Rest.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zustimmend Nicken ist unnötig. Versteht sich von selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein fast voller Mond ist aufgegangen, der Nachthimmel frei von Wolken. Unzählige Sterne flimmern am Firmament.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Funken stieben aus dem Feuer empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom infernalischen Lärm mal abgesehen ist es an sich eine schöne Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gar nicht mal so dunkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ungefähr 30 Minuten später ist die kleine Gruppe wieder unterwegs. Schnell sind sie sich einig geworden das es wohl mehr Sinn macht des Nachts zu wandern und tagsüber zu ruhen. Ohne Krötengetöse. Mond und Wetter halten ja hoffentlich noch so lange durch wie sie im Moor unterwegs sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas beängstigend sind allerdings andere Geräusche, das rascheln oder knacken von Zweigen. Oder Augenpaare in undurchdringlicher Dunkelheit die sie anstarren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist wohl etwas gewöhnungsbedürftig des Nachts unterwegs zu sein. Der Lohn dafür ergibt sich aber hoffentlich in der Ruhe des Tages.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müde sind sie allemale trotzdem. Aus ausgreifenden Schritten wird müdes schleppen und vor sich hin trotten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kröten nerven immer mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Mond untergeht laufen sie weiter, erst als am fernen Himmel die erste Andeutung eines helleren Scheins auftaucht sehen sie sich nach einem Lagerplatz um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein kleiner Hain aus Erlen erscheint geeignet. Müde kriechen sie hinein, wickeln sich in ihre Decken. Nur noch vereinzelt meldet sich die eine oder andere Kröte zu Wort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schnell schlafen sie tief und fest ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müde und leicht verwirrt blinzelt Alrik gegen die hochstehende Sonne an, sieht die schwarzen Siluetten von ein paar Gestalten davor, von ihnen wurde er geweckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hoho, ihr seit ja faule Wandersleut !&amp;quot; spricht ihn scherzhaft ein kräftiger Mann an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mürrisch erwidert Alrik das man des Nachts wegen den blöden Kröten ja nicht schlafen könnte. Die würden mehr Lärm als die marktschreierischen Händler in Eisentrutz mit allem anderen Volk da zusammen machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sprecher der Gruppe lacht, doch seine Antwort ist etwas ernster ausgesprochen:&amp;quot; Entweder man gewöhnt sich dran oder man sollte besser in der Wüste spazieren gehen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik reibt sich die Augen. Seine beiden Weggefährten sind jetzt auch wach, regen sich und setzen sich auf um zu schauen mit wem sie es da zu tun haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4 Männer sind es, nach Art der Abenteurer gekleidet und gerüstet. Einer von ihnen scheint eher ein Gelehrter oder Heiler zu sein, die anderen sind unverkennbar Krieger.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuvorderst steht der stämmige Mann der ganz den Eindruck macht als sei er der Anführer der Gruppe.&lt;br /&gt;
Es muß früher Nachmittag sein, dem Sonnenstand nach zu urteilen. Der Anführer der Gruppe blickt auch eben zu ihr empor, dann fragt er höflich ob sie sich zu den dreien setzen dürfen, eine kleine Rast einzulegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich stimmen die drei Alriks zu. So eine überraschende Begegnung kann auch anders verlaufen, gut das die fremden wohl eher friedliche Absichten haben. Das sollte man dann auch fördern, zumal bei mangelnder Abzahl und Bewaffnung, von der ungüstingen Situation mal abgesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man stellt sich gegenseitig vor, und amüsiert sich dabei ein wenig, während die Neuankömmlinge ihre Rucksäcke abnehmen und es sich bequem machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer von ihnen und Alrik kümmern sich sogleich darum ein Lagerfeuer anzulegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir heißt der Anführer dieser Gruppe Abenteurer. Einer Alrik Ohnenamen, einer Alrik Mitnamen und der vierte und letzte Alrik Schwarzrobe, seines Zeichen Jungmagier. Was den ersten Eindruck eines Gelehrten bestätigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik erzählen ihnen erstmal nur das sie von Osten her das Moor betreten haben um es zu durchqueren, auf der Suche nach Abenteuern und um die Lande Lúnasadhs kennen zu lernen. Als Ziel geben sie die Küste an um sich dort die Brochs anzusehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entwickelt sich eine muntere Unterhaltung in deren Verlauf Brian Blumeskoddir erzählt das sie erst Lothinien durchquert haben um dann Mor Enez zu erkunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Thema das den jungen Magier wohl besonders zu gefallen scheint, denn ab diesem Punkt des Gesprächs übernimmt er den großteil der Konversation seiner Abenteurergruppe. Die Druiden würden ihn besonders interessieren, ihre Fähigkeiten in der Magie, das er von ihnen etwas lernen möchte.&lt;br /&gt;
Speziell erzählt er das sie auf der Suche nach einem Ort Namens Neimheadh wären. Dort, so berichtet er, könne man sich wohl zum Druiden ausbilden lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gäbe dort eine Art Portal zur großen Mutter das er gerne durchschreiten würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Erzählung ist ein wenig stockend, unauffällige, mahnende Seitenblicke des Gruppenführers machen Alik darauf aufmerksam das sie wohl nicht alles erzählt bekommen was ihre Bekanntschaft weiß, und was sie wohl vorhaben oder genau suchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Habt ihr etwas über Neimheadh gehört, oder einen besonderen, druidischen Ort unterwegs auf eurer Wanderung gesehen ?&amp;quot; erkundigt sich Alrik Mitnamen direkt und frei heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, der die Rede seiner Gruppe im Gespräch übernommen hat, denkt etwas mit gesenktem Blick nach. Möglichst unauffällig schaut er sich aus den Augenwinkeln dabei die anderen an. Deren Bewaffnung ist gut, ihre Rüstungen und Ausrüstung ebenso reichlich und, wie es scheint, von besserer Qualität. Was den eigenen Mangel an Bewaffnung deutlicher macht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So von ungefähr sind die bestimmt nicht im Moor unterwegs. Ob sie sich mehr erhoffen als nur Weisheit ? Anzunehmen, alle Abenteurer träumen ja in etwa gleiche Träume von Ruhm und Schätzen. Nun ja, Ruhm im Moor, das ist so eine Sache. Schätze sind da schon wahrscheinlicher...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da blitzt ein schelmischer Gedanke in Alriks Kopf auf. Gut das er die Augen und sein Gesicht etwas geneigt hat, so können seine Gegenüber das verräterische Zucken an den Mundwinkeln schlecht bemerkt haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja...&amp;quot; beginnt er, um etwas Zeit zu gewinnen seine neuen Gedanken zu ordnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Art Portal sagt ihr ?&amp;quot; flüchtig schaut er zu seinen Gefährten. &amp;quot;Hm, ja, ich denke, ..., könnte das so etwas wie ein Tor sein ? So ein richtig altes ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die gesteigerte Aufmerksamkeit die ihm nun entgegengebracht wird kann er fast greifen. Die vier neigen sich ihm zu um besser seinen Worten lauschen zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorsichtig tastet sich der fremde Gruppenführer mit einer weiteren Frage voran. &amp;quot;Möglich das es kein Ort sondern ein Tor ist ? Habt ihr etwas in dieser Art bemerkt ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seinen Oberkörper aufrichtend weist Alrik in die Richtung aus der sie bei ihrer Nachtwanderung gekommen sind. &amp;quot;So ein paar Stunden Wegstrecke in die Richtung, da sahen wir durch die Bäume ein altes, geheimnissvolles Tor. Eine Ruine oder so, war für uns weniger von Belang,&amp;quot; er zuckt die Schultern. &amp;quot;Wir hatten Tags zuvor Ausrüstung verloren, die wollen wir erstmal ersetzen bevor wir uns in Abenteuer stürzen. Wißt ihr wie weit es zur nächsten Ortschaft ist in die Richtung aus der ihr gekommen seit ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ganz bewußt versucht er nun das Thema zu wechseln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trewyrr wäre nicht weit bekommt er zu hören. Dort könnten sie sich wunderbar neu ausrüsten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von ihren Reisen durch dieses Land, bevor sie sich vornahmen das Moor zu erkunden, weiß Alrik allerdings das erstens diese Stadt noch weit entfernt ist und zweitens das man dort, wie in den meißten Städten Lúnasadhs, schwerlich Waffen kaufen kann. Ganz klar, man scheint sie jetzt loswerden zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch gibt er von seinem eigenen Wissen nichts preis, Alrik und Alrik ebenso nicht. Sie schweigen weiterhin, verfolgen die Unterhaltung, wie es scheint, eher beiläufig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schön das zu hören, da sollten wir denn mal hin,&amp;quot; antwortet er im Gegensatz zu seinen Gedanken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir streckt sich, schätzt auffällig den Sonnenstand ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben genug gerastet, denke ich.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Freunde nicken zustimmend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na dann, dann machen wir uns mal wieder auf den Weg. Habt Dank für das nette Gespräch, vieleicht trifft man sich ja mal wieder hier im Lande.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle stehen auf, die Abenteurer nehmen ihre Ausrüstung wieder auf, zurren die Rucksäcke fest. Man verabschiedet sich höflich, Alrik erklärt das sie noch etwas ruhen wollten um dann später nach Trewyrr aufzubrechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, da fällt mir noch was ein,&amp;quot; mischt sich jetzt Alrik schnell ein. &amp;quot;Sagt, habt ihr irgendwelche Figuren gefunden ? Ich bin Sammler. Also, wenn ihr welche habt, ich nehme sie euch gerne ab.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen vier zögern nicht lange, 2 oder 3 Figuren hätten sie wohl dabei, eine selbst geschnitzt, und auch was gefundenes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Vierergruppe schließlich weiter wandert hat Alrik 3 Figuren von ihnen erfeilscht. Für ein paar Gulden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie blicken den Fremden hinterher bis diese nicht mehr zu sehen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann zwinkert Alrik seinen Freunden zu und verstaut seinen neuen Besitz im eigenen Beutel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ist auch das Startsignal um ihr Lager abzubrechen, alles andere auch zu verstauen und aufzubrechen der anderen Gruppe im verborgenen zu folgen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur Alrik macht Alrik sorgen, er hatte wieder dieses nervöse Zucken als die anderen sich vorstellten. Aber vieleicht ist das ja nur etwas Schlafmangel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wichtiger ist allerdings das sie sich gut darauf konzentrieren das ihr Verfolgen nicht bemerkt wird. Die eigenen Spuren aus der Nacht plus den neuen Spuren der vier anderen sind dabei sehr hilfreich. Bis zu einem weiteren Hain lassen diese sich gut lesen, doch dort unter den jungen Bäumen, wo kaum Gras wächst verlieren sie kurzzeitig den rechten Weg. Sie müssen erst um dem Hain herum das Gelände absuchen bis sie wieder auf die Spuren stoßen, das kostet ziemlich Zeit, verringert aber auch die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden. Die anderen scheinen glücklicher gewesen zu sein denn deren Spuren treffen hinter dem Hain genau auf ihre alten der Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schweigend maschieren sie Stunde um Stunde, bis in den Sonnenuntergang hinein. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kampfgeräusche in der Ferne !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das macht die Sache noch einfacher, gemütlich spazieren sie in die entsprechende Richtung, jetzt ist Eile nicht mehr nötig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik kichert leise vor sich hin.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlägt eine Wette auf den Ausgang des Kampfes vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dem Magier sein Kram gehört aber mir,&amp;quot; fordert Alrik schonmal. Einige Grundlagen hat er ja schon lernen können. Magira kann er recht gut lesen und schreiben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur die notwendige Ausrüstung, da hatte er bisher wenig Glück, oder Gold. Immer mal wieder, je nach Gelegenheit, hat er bei anderen Magiern studiert und gelernt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es reicht halt leider noch nicht um ganz auf handfeste Waffen verzichten zu können.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Kampfgeräusche nehmen ab, ein letzter Schrei noch, dann ist völlige Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oder halt Kampfesstille, denn das Froschkonzert hat mit Sonnenuntergang begonnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein paar Minuten später erreichen sie das Kampffeld, direkt neben dem neuen alten geheimnissvollen Tor der Mutter was auch immer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4 Tote liegen wie hingestreut am Boden. Zumindest legen die &amp;quot;Kopftreffer&amp;quot; nahe das die ziemlich tot sein müssen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik streicht schonmal in Gedanken den Begriff &amp;quot;Helme&amp;quot; von seiner imaginären Beuteliste. Selbst wenn sie einen nach tagelangem Waschen sauber bekommen würden stünde immer noch das Ausbeulen an. Wie macht man aus einem Teller wieder einen Helm ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll fehlt dagegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nervös blicken die drei sich um. In welcher Verfassung der wohl sein mag ? Kampfesrausch ? Verwundet ? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik reißt sich zusammen, formt mit den Händen einen Trichter und ruft:&amp;quot; Alrik ! Wo steckst du ? Wir sinds !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lähmende Stille, ausser den Kröten natürlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik ! Wir sind es, Balrik, Calrik und Dalrik !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ! Rascheln ! Schlurfende Schritte im Dunkeln !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein schwarzer Schatten nähert sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zumindest einer der Gefährten scheint mitzudenken, hebt eine entzündete Öllampe hoch und dreht deren Docht höher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh ! Ihr sein das ! Wollen durch Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dreifache &amp;quot;Nein&amp;quot; erschallt recht schnell, überhastet und wohl auch ein bißchen lauter wie nötig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh,..., wir haben Kampfgeräusche gehört und dachten, naja, kommen wir Alrik mal zu Hilfe. Vieleicht hat er ja Probleme...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik hat wieder das nervöse Zucken am Auge, stellt Alrik beiläufig fest.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik dagegen starrt auf irgendeinen Punkt am Boden, was Alrik ein klein wenig wundert, aber er hält sich nicht weiter damit auf. Schwache Nerven vieleicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mir gehen gut ! Haben viel Spaß gehabt !&amp;quot; Der Troll strahlt über das ganze Gesicht. &amp;quot;Nur Kratzer an Bein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie gut das wir uns ein wenig auf erste Hilfe verstehen !&amp;quot; Hakt Alrik an diesem Punkt sofort ein.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Komm, setz dich dahin und Alrik, äh, Dalrik versorgt deine Wunde.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das nett sein, und dann gehen durch Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, nein, setz dich dahin. Und du Dalrik...,&amp;quot; (Augengezwinker),&amp;quot; kümmerst dich um sein Bein und, äh, Calrik und ich, wir kümmern uns um die Abenteurer die hier so unschön rumliegen... Die haben bestimmt eine Schaufel dabei...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stößt Alrik mit dem Ellenbogen an und flüstert:&amp;quot; Du...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch der reagiert gar nicht darauf sondern schiebt ihn zum Troll damit er sich um die Beinwunde kümmert:&amp;quot; Nu mach schon !&amp;quot; zischt er. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich finden sich sogar zwei Schaufeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Schein der Öllaterne sehen sie sich abseits nach einer Stelle um an der weniger Steine im Boden liegen, um einfacher graben zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Beinwunde ist wirklich nur ein Kratzer, so sitzen der Troll und Alrik bald nebeneinander auf einem Steinblock, wobei Alriks Beine in der Luft baumeln, und sehen zu wie die anderen zwei beim Schein der Laterne eine Grube ausheben.Und unterhalten sich leise darüber wie dekorativ Gebeine für das Tor wären.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da die Tiefe der Grube eher nebensächlich ist, und auch nicht der Zweck der Sache, werfen die beiden ihre Schaufeln alsbald beiseite, wischen sich den Schweiß von der Stirn und wenden sich den Leichnamen zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir werfen die wohl am besten ohne dem ganzen Gerümpel da rein. Kommt, helft die auszuziehen und die Sachen beiseite zu legen.&amp;quot; Wieder Augengezwinker.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das mein Beute sein...&amp;quot; gibt der Torwächtertroll zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch damit hat Alrik schon gerechnet, und plappert gleich munter drauflos während sie sich über die Sachen hermachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;I wo, das passt dir doch alles gar nicht ! Viel zu klein ! Und was prächtigeres wie deine Keule haben die eh nicht. Und was soll dir das Gold hier nützen ? Also, nicht das sie welches haben, halt nur WENN sie welches hätten. Mein halt nur.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bestimmt haben Figuren für mich zum Spielen !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach was, die haben ganz sicher keine Figuren ! Äh, wozu auch ? Wer rechnet schon mit einem Brückentroll in einem Sumpf als Torwächtertroll ? Oder ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Also, bestimmt haben die keine. Wir haben welche ! Wie konnte ich das nur vergessen. Alrik ! Äh, Calrik, gib dem Troll doch deine Figuren, dann kann er spielen während wir hier die Arbeit erledigen. Hopp ! Hopp ! Sieh zu !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig kramt Alrik die Figuren aus seinem Beutel und bringt sie zu dem Riesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der freut sich, nimmt sie gerne an und stellt sie neben sich auf den Steinblock.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik jetzt spielen mit schönen Figuren ! Ihr wirklich nett !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter den Sachen des Jungmagiers findet Alrik ein schönes, altes, in Leder gebundenes Buch mit Magiralettern auf dem Umschlag. Vor Freude glucksend schiebt er es hektisch in den eigenen Beutel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund ein Krachen und Splittern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Waffen finden neue Besitzer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erneut ein Krachen und Splittern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerlei nützliches Abenteurerzubehör ist bei den Sachen dabei. Die vier waren wirklich sehr gut ausgerüstet und vorbereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik nimmt sich den Bogen des einen während Alrik fast zärtlich über die Klinge eines guten Schwertes streichelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder Krachen und Splittern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ausgeplünderten Toten werden zur Grube geschliffen, hineingeworfen und flüchtig mit Erde bedeckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach wenden sie sich wieder dem Torwächter zu. Der sitzt glücklich strahlend auf seinem Steinblock, neben sich drei zertrümmerte Figuren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik kratzt sich am Kopf. &amp;quot;Äh, wie heißt das Spiel eigentlich ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Troll kämpfen gegen Abenteurer ! Troll gewinnen immer !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kratzt sich nochmal am Kopf. &amp;quot;&amp;quot;Äh, spielen das alle Trolle ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich, was du denken warum Trolle immer brauchen neue Figuren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das erklärt einiges, geht es durch drei Köpfe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=36583</id>
		<title>Alrikswelt</title>
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		<updated>2009-03-15T13:02:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stelle unter einem dichten Baum verwandelt sich in etwas wie eine südländische Karawanserei. Überall hängt Wäsche zum trocknen in der Nähe des Lagerfeuers, Rucksäcke und Taschen wurden ausgeleert und drei Gestalten hocken in dem Chaos herum und versuchen herauszufinden was alles in den letzten ereignissreichen Stunden abhandengekommen ist. Wohl hauptsächlich alles was zur ursprünglichen Bewaffnung der kleinen Gruppe gehörte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
( Komischerweise steckt in einer der Schwertscheiden ein Holzknüppel der kaum herauszubekommen ist und die Scheide ordentlich ausgebeult hat. Keiner der drei hat den leisesten Schimmer wie der da rein gekommen ist).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischendurch wird auch Alriks Wunde nochmal versorgt und eine Abendmahlzeit zubereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund hört man das klackern von großen Steinen, oder stumpfe Geräusche das da was schweres auf was festes gesetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitet von Lauten wie &amp;quot;Ächz, Uff, Hauruck.&amp;quot; Ab und an bebt mal die Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Wanderer fast schon gemütlich hinweggedöst sind klatschen plötzlich große Hände ineinander und jemand verkündet zufrieden &amp;quot;Fertig !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik stellen sich neben den Troll um dessen Werk zu begutachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ganze sieht ein wenig aus als ob ein Kind mit Bauklötzern gespielt hat. Eine Art Hünengrab mit besserem, aber älterem Material ist entstanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch es ist deutlich als ein Durchgang zu erkennen, eine Art Tor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich da noch ein paar Spinnweben bilden und Unkraut darüber wuchert könnte es durchaus wie ein altes, geheimnissvolles Tor wirken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen durch ? Zur Probe ?&amp;quot; Der Troll fingert an seiner Keule herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Köpfe schütteln sich verneinend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise scheint er nicht bei diesem Thema bleiben zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich jetzt richtiger Torwächtertroll mit richtigem Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich euch dankbar sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten zucken mit den Schultern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Name Alrik sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten lachen leise.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten stellen sich vor:&amp;quot; Ich bin Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1 große Gestalt blickt 3 Gestalten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich Alrik sein, richtig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin auch Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich auch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik, mein Name.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, ich Alrik sein, ihr nicht verstehen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ja, du Alrik, ich Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gestatten, Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine große Faust klopft auf einen mächtigen Brustkorb:&amp;quot; Ich Alrik, ihr mich veralbern ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik versucht zu beschwichtigen:&amp;quot; Alrik, Alrik, Alrik und Alrik, klar ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Alrik bekommt ein nervöses Zucken am Auge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein anderer Alrik reibt sich verzweifelt die Schläfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine gezückte Keule klopft in eine riesige Handfläche:&amp;quot; Ich Alrik, wie ihr heißen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer der Alriks bekommt die Kurve, verbeugt sich freundlich:&amp;quot; Ich bin Balrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der sich die Schläfen reibende Alrik lacht leise, stellt sich dann auch vor:&amp;quot; Calrik mein Name, angenehm.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Alrik mit dem zuckenden Auge öffnet und schließt Krampfhaft seine Finger:&amp;quot; Ich bin, äh, ich heiße, ja, äh, wie, äh...äh...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dalrik,&amp;quot; kommt ihm sein Freund zu Hilfe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, genau, das ist Dalrik. Balrik, Calrik und Dalrik sind wir,&amp;quot; fügt der dritte schnell hinzu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das witzig sein, ich Alrik, du Balrik, er Calrik und der da Dalrik. Wir alle fast gleich heißen. Das sein ja lustig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll lacht, steckt die Keule wieder weg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten wischen sich den Schweiß von der Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Nacht schiebt ihre dunklen Schatten voraus ins Moor.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zeit sich nach einem sehr lebendigen Tag zur Ruhe zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Nachtlager der Abenteurer ist ja schon bereitet, das des Trolltorwächtersmitneuemtor von diesem ebenfalls rasch bereit gemacht. Von irgendwoher hat er eine Decke herbeigezaubert in die er sich, auf zusammengeworfenes Unkraut und Laub, hineinwickelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch ein paar größere Stücke Holz ins Feuer gelegt, dann wünscht man sich allerseits eine gute Nacht, streckt die müden Glieder aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das erste Rabbit tönt aus dem Mor Enez.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da das mit den Ohrstöpseln ja eine beträchtliche Gefährdung in sich birgt werden andere Geräuschdämpungspraktiken ausprobiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mantel um Kopf wickeln, verzweifelte Einschlafversuche, Fellhandschuhe für kalte Tage als Ohrenschützer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Konzert der Kröten erweitert sich zu einem alles beherrschenden Crescendo.&lt;br /&gt;
Oder, besser gesagt, fast alles beherrschendes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gebirgstroll schlägt mit seinen Waffen erbarmungslos zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Waffe heißt schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meilen im Umkreis ist eines deutlich klar: Da schläft ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise sind Alrik, Alrik und Alrik eben keine Meilen entfernt. Sondern in aller nächster Nähe dem Geräuschpegel voll ausgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So nimmt es nicht wunder das alle drei irgendwann völlig entnervt am Lagerfeuer zusammen sitzen, hellwach selbstverständlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;So geht das nicht,&amp;quot; Alrik stochert mit einem Zweig im Feuer herum. &amp;quot;So lange wir hier in Mor Enez sind werden wir die blöden Echsengezüchte mit ihrem Gequake nicht los. Und das Geschnarche des Burschen da drüben gibt mir den Rest.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zustimmend Nicken ist unnötig. Versteht sich von selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein fast voller Mond ist aufgegangen, der Nachthimmel frei von Wolken. Unzählige Sterne flimmern am Firmament.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Funken stieben aus dem Feuer empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom infernalischen Lärm mal abgesehen ist es an sich eine schöne Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gar nicht mal so dunkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ungefähr 30 Minuten später ist die kleine Gruppe wieder unterwegs. Schnell sind sie sich einig geworden das es wohl mehr Sinn macht des Nachts zu wandern und tagsüber zu ruhen. Ohne Krötengetöse. Mond und Wetter halten ja hoffentlich noch so lange durch wie sie im Moor unterwegs sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas beängstigend sind allerdings andere Geräusche, das rascheln oder knacken von Zweigen. Oder Augenpaare in undurchdringlicher Dunkelheit die sie anstarren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist wohl etwas gewöhnungsbedürftig des Nachts unterwegs zu sein. Der Lohn dafür ergibt sich aber hoffentlich in der Ruhe des Tages.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müde sind sie allemale trotzdem. Aus ausgreifenden Schritten wird müdes schleppen und vor sich hin trotten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kröten nerven immer mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Mond untergeht laufen sie weiter, erst als am fernen Himmel die erste Andeutung eines helleren Scheins auftaucht sehen sie sich nach einem Lagerplatz um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein kleiner Hain aus Erlen erscheint geeignet. Müde kriechen sie hinein, wickeln sich in ihre Decken. Nur noch vereinzelt meldet sich die eine oder andere Kröte zu Wort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schnell schlafen sie tief und fest ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müde und leicht verwirrt blinzelt Alrik gegen die hochstehende Sonne an, sieht die schwarzen Siluetten von ein paar Gestalten davor, von ihnen wurde er geweckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hoho, ihr seit ja faule Wandersleut !&amp;quot; spricht ihn scherzhaft ein kräftiger Mann an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mürrisch erwidert Alrik das man des Nachts wegen den blöden Kröten ja nicht schlafen könnte. Die würden mehr Lärm als die marktschreierischen Händler in Eisentrutz mit allem anderen Volk da zusammen machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sprecher der Gruppe lacht, doch seine Antwort ist etwas ernster ausgesprochen:&amp;quot; Entweder man gewöhnt sich dran oder man sollte besser in der Wüste spazieren gehen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik reibt sich die Augen. Seine beiden Weggefährten sind jetzt auch wach, regen sich und setzen sich auf um zu schauen mit wem sie es da zu tun haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4 Männer sind es, nach Art der Abenteurer gekleidet und gerüstet. Einer von ihnen scheint eher ein Gelehrter oder Heiler zu sein, die anderen sind unverkennbar Krieger.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuvorderst steht der stämmige Mann der ganz den Eindruck macht als sei er der Anführer der Gruppe.&lt;br /&gt;
Es muß früher Nachmittag sein, dem Sonnenstand nach zu urteilen. Der Anführer der Gruppe blickt auch eben zu ihr empor, dann fragt er höflich ob sie sich zu den dreien setzen dürfen, eine kleine Rast einzulegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich stimmen die drei Alriks zu. So eine überraschende Begegnung kann auch anders verlaufen, gut das die fremden wohl eher friedliche Absichten haben. Das sollte man dann auch fördern, zumal bei mangelnder Abzahl und Bewaffnung, von der ungüstingen Situation mal abgesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man stellt sich gegenseitig vor, und amüsiert sich dabei ein wenig, während die Neuankömmlinge ihre Rucksäcke abnehmen und es sich bequem machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer von ihnen und Alrik kümmern sich sogleich darum ein Lagerfeuer anzulegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir heißt der Anführer dieser Gruppe Abenteurer. Einer Alrik Ohnenamen, einer Alrik Mitnamen und der vierte und letzte Alrik Schwarzrobe, seines Zeichen Jungmagier. Was den ersten Eindruck eines Gelehrten bestätigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik erzählen ihnen erstmal nur das sie von Osten her das Moor betreten haben um es zu durchqueren, auf der Suche nach Abenteuern und um die Lande Lúnasadhs kennen zu lernen. Als Ziel geben sie die Küste an um sich dort die Brochs anzusehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entwickelt sich eine muntere Unterhaltung in deren Verlauf Brian Blumeskoddir erzählt das sie erst Lothinien durchquert haben um dann Mor Enez zu erkunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Thema das den jungen Magier wohl besonders zu gefallen scheint, denn ab diesem Punkt des Gesprächs übernimmt er den großteil der Konversation seiner Abenteurergruppe. Die Druiden würden ihn besonders interessieren, ihre Fähigkeiten in der Magie, das er von ihnen etwas lernen möchte.&lt;br /&gt;
Speziell erzählt er das sie auf der Suche nach einem Ort Namens Neimheadh wären. Dort, so berichtet er, könne man sich wohl zum Druiden ausbilden lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gäbe dort eine Art Portal zur großen Mutter das er gerne durchschreiten würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Erzählung ist ein wenig stockend, unauffällige, mahnende Seitenblicke des Gruppenführers machen Alik darauf aufmerksam das sie wohl nicht alles erzählt bekommen was ihre Bekanntschaft weiß, und was sie wohl vorhaben oder genau suchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Habt ihr etwas über Neimheadh gehört, oder einen besonderen, druidischen Ort unterwegs auf eurer Wanderung gesehen ?&amp;quot; erkundigt sich Alrik Mitnamen direkt und frei heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, der die Rede seiner Gruppe im Gespräch übernommen hat, denkt etwas mit gesenktem Blick nach. Möglichst unauffällig schaut er sich aus den Augenwinkeln dabei die anderen an. Deren Bewaffnung ist gut, ihre Rüstungen und Ausrüstung ebenso reichlich und, wie es scheint, von besserer Qualität. Was den eigenen Mangel an Bewaffnung deutlicher macht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So von ungefähr sind die bestimmt nicht im Moor unterwegs. Ob sie sich mehr erhoffen als nur Weisheit ? Anzunehmen, alle Abenteurer träumen ja in etwa gleiche Träume von Ruhm und Schätzen. Nun ja, Ruhm im Moor, das ist so eine Sache. Schätze sind da schon wahrscheinlicher...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da blitzt ein schelmischer Gedanke in Alriks Kopf auf. Gut das er die Augen und sein Gesicht etwas geneigt hat, so können seine Gegenüber das verräterische Zucken an den Mundwinkeln schlecht bemerkt haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja...&amp;quot; beginnt er, um etwas Zeit zu gewinnen seine neuen Gedanken zu ordnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Art Portal sagt ihr ?&amp;quot; flüchtig schaut er zu seinen Gefährten. &amp;quot;Hm, ja, ich denke, ..., könnte das so etwas wie ein Tor sein ? So ein richtig altes ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die gesteigerte Aufmerksamkeit die ihm nun entgegengebracht wird kann er fast greifen. Die vier neigen sich ihm zu um besser seinen Worten lauschen zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorsichtig tastet sich der fremde Gruppenführer mit einer weiteren Frage voran. &amp;quot;Möglich das es kein Ort sondern ein Tor ist ? Habt ihr etwas in dieser Art bemerkt ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seinen Oberkörper aufrichtend weist Alrik in die Richtung aus der sie bei ihrer Nachtwanderung gekommen sind. &amp;quot;So ein paar Stunden Wegstrecke in die Richtung, da sahen wir durch die Bäume ein altes, geheimnissvolles Tor. Eine Ruine oder so, war für uns weniger von Belang,&amp;quot; er zuckt die Schultern. &amp;quot;Wir hatten Tags zuvor Ausrüstung verloren, die wollen wir erstmal ersetzen bevor wir uns in Abenteuer stürzen. Wißt ihr wie weit es zur nächsten Ortschaft ist in die Richtung aus der ihr gekommen seit ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ganz bewußt versucht er nun das Thema zu wechseln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trewyrr wäre nicht weit bekommt er zu hören. Dort könnten sie sich wunderbar neu ausrüsten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von ihren Reisen durch dieses Land, bevor sie sich vornahmen das Moor zu erkunden, weiß Alrik allerdings das erstens diese Stadt noch weit entfernt ist und zweitens das man dort, wie in den meißten Städten Lúnasadhs, schwerlich Waffen kaufen kann. Ganz klar, man scheint sie jetzt loswerden zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch gibt er von seinem eigenen Wissen nichts preis, Alrik und Alrik ebenso nicht. Sie schweigen weiterhin, verfolgen die Unterhaltung, wie es scheint, eher beiläufig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schön das zu hören, da sollten wir denn mal hin,&amp;quot; antwortet er im Gegensatz zu seinen Gedanken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir streckt sich, schätzt auffällig den Sonnenstand ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben genug gerastet, denke ich.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Freunde nicken zustimmend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na dann, dann machen wir uns mal wieder auf den Weg. Habt Dank für das nette Gespräch, vieleicht trifft man sich ja mal wieder hier im Lande.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle stehen auf, die Abenteurer nehmen ihre Ausrüstung wieder auf, zurren die Rucksäcke fest. Man verabschiedet sich höflich, Alrik erklärt das sie noch etwas ruhen wollten um dann später nach Trewyrr aufzubrechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, da fällt mir noch was ein,&amp;quot; mischt sich jetzt Alrik schnell ein. &amp;quot;Sagt, habt ihr irgendwelche Figuren gefunden ? Ich bin Sammler. Also, wenn ihr welche habt, ich nehme sie euch gerne ab.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen vier zögern nicht lange, 2 oder 3 Figuren hätten sie wohl dabei, eine selbst geschnitzt, und auch was gefundenes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Vierergruppe schließlich weiter wandert hat Alrik 3 Figuren von ihnen erfeilscht. Für ein paar Gulden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie blicken den Fremden hinterher bis diese nicht mehr zu sehen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann zwinkert Alrik seinen Freunden zu und verstaut seinen neuen Besitz im eigenen Beutel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ist auch das Startsignal um ihr Lager abzubrechen, alles andere auch zu verstauen und aufzubrechen der anderen Gruppe im verborgenen zu folgen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur Alrik macht Alrik sorgen, er hatte wieder dieses nervöse Zucken als die anderen sich vorstellten. Aber vieleicht ist das ja nur etwas Schlafmangel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wichtiger ist allerdings das sie sich gut darauf konzentrieren das ihr Verfolgen nicht bemerkt wird. Die eigenen Spuren aus der Nacht plus den neuen Spuren der vier anderen sind dabei sehr hilfreich. Bis zu einem weiteren Hain lassen diese sich gut lesen, doch dort unter den jungen Bäumen, wo kaum Gras wächst verlieren sie kurzzeitig den rechten Weg. Sie müssen erst um dem Hain herum das Gelände absuchen bis sie wieder auf die Spuren stoßen, das kostet ziemlich Zeit, verringert aber auch die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden. Die anderen scheinen glücklicher gewesen zu sein denn deren Spuren treffen hinter dem Hain genau auf ihre alten der Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schweigend maschieren sie Stunde um Stunde, bis in den Sonnenuntergang hinein. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kampfgeräusche in der Ferne !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das macht die Sache noch einfacher, gemütlich spazieren sie in die entsprechende Richtung, jetzt ist Eile nicht mehr nötig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik kichert leise vor sich hin.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlägt eine Wette auf den Ausgang des Kampfes vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dem Magier sein Kram gehört aber mir,&amp;quot; fordert Alrik schonmal. Einige Grundlagen hat er ja schon lernen können. Magira kann er recht gut lesen und schreiben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur die notwendige Ausrüstung, da hatte er bisher wenig Glück, oder Gold. Immer mal wieder, je nach Gelegenheit, hat er bei anderen Magiern studiert und gelernt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es reicht halt leider noch nicht um ganz auf handfeste Waffen verzichten zu können.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Kampfgeräusche nehmen ab, ein letzter Schrei noch, dann ist völlige Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oder halt Kampfesstille, denn das Froschkonzert hat mit Sonnenuntergang begonnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein paar Minuten später erreichen sie das Kampffeld, direkt neben dem neuen alten geheimnissvollen Tor der Mutter was auch immer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4 Tote liegen wie hingestreut am Boden. Zumindest legen die &amp;quot;Kopftreffer&amp;quot; nahe das die ziemlich tot sein müssen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik streicht schonmal in Gedanken den Begriff &amp;quot;Helme&amp;quot; von seiner imaginären Beuteliste. Selbst wenn sie einen nach tagelangem Waschen sauber bekommen würden stünde immer noch das Ausbeulen an. Wie macht man aus einem Teller wieder einen Helm ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll fehlt dagegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nervös blicken die drei sich um. In welcher Verfassung der wohl sein mag ? Kampfesrausch ? Verwundet ? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik reißt sich zusammen, formt mit den Händen einen Trichter und ruft:&amp;quot; Alrik ! Wo steckst du ? Wir sinds !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lähmende Stille, ausser den Kröten natürlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik ! Wir sind es, Balrik, Calrik und Dalrik !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da ! Rascheln ! Schlurfende Schritte im Dunkeln !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein schwarzer Schatten nähert sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zumindest einer der Gefährten scheint mitzudenken, hebt eine entzündete Öllampe hoch und dreht deren Docht höher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh ! Ihr sein das ! Wollen durch Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dreifache &amp;quot;Nein&amp;quot; erschallt recht schnell, überhastet und wohl auch ein bißchen lauter wie nötig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh,..., wir haben Kampfgeräusche gehört und dachten, naja, kommen wir Alrik mal zu Hilfe. Vieleicht hat er ja Probleme...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik hat wieder das nervöse Zucken am Auge, stellt Alrik beiläufig fest.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik dagegen starrt auf irgendeinen Punkt am Boden, was Alrik ein klein wenig wundert, aber er hält sich nicht weiter damit auf. Schwache Nerven vieleicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mir gehen gut ! Haben viel Spaß gehabt !&amp;quot; Der Troll strahlt über das ganze Gesicht. &amp;quot;Nur Kratzer an Bein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie gut das wir uns ein wenig auf erste Hilfe verstehen !&amp;quot; Hakt Alrik an diesem Punkt sofort ein.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Komm, setz dich dahin und Alrik, äh, Dalrik versorgt deine Wunde.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das nett sein, und dann gehen durch Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, nein, setz dich dahin. Und du Dalrik...,&amp;quot; (Augengezwinker),&amp;quot; kümmerst dich um sein Bein und, äh, Calrik und ich, wir kümmern uns um die Abenteurer die hier so unschön rumliegen... Die haben bestimmt eine Schaufel dabei...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stößt Alrik mit dem Ellenbogen an und flüstert:&amp;quot; Du...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch der reagiert gar nicht darauf sondern schiebt ihn zum Troll damit er sich um die Beinwunde kümmert:&amp;quot; Nu mach schon !&amp;quot; zischt er. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich finden sich sogar zwei Schaufeln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Schein der Öllaterne sehen sie sich abseits nach einer Stelle um an der weniger Steine im Boden liegen, um einfacher graben zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Beinwunde ist wirklich nur ein Kratzer, so sitzen der Troll und Alrik bald nebeneinander auf einem Steinblock, wobei Alriks Beine in der Luft baumeln, und sehen zu wie die anderen zwei beim Schein der Laterne eine Grube ausheben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=36406</id>
		<title>Alrikswelt</title>
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		<updated>2009-03-13T20:46:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stelle unter einem dichten Baum verwandelt sich in etwas wie eine südländische Karawanserei. Überall hängt Wäsche zum trocknen in der Nähe des Lagerfeuers, Rucksäcke und Taschen wurden ausgeleert und drei Gestalten hocken in dem Chaos herum und versuchen herauszufinden was alles in den letzten ereignissreichen Stunden abhandengekommen ist. Wohl hauptsächlich alles was zur ursprünglichen Bewaffnung der kleinen Gruppe gehörte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
( Komischerweise steckt in einer der Schwertscheiden ein Holzknüppel der kaum herauszubekommen ist und die Scheide ordentlich ausgebeult hat. Keiner der drei hat den leisesten Schimmer wie der da rein gekommen ist).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischendurch wird auch Alriks Wunde nochmal versorgt und eine Abendmahlzeit zubereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund hört man das klackern von großen Steinen, oder stumpfe Geräusche das da was schweres auf was festes gesetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitet von Lauten wie &amp;quot;Ächz, Uff, Hauruck.&amp;quot; Ab und an bebt mal die Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Wanderer fast schon gemütlich hinweggedöst sind klatschen plötzlich große Hände ineinander und jemand verkündet zufrieden &amp;quot;Fertig !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik stellen sich neben den Troll um dessen Werk zu begutachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ganze sieht ein wenig aus als ob ein Kind mit Bauklötzern gespielt hat. Eine Art Hünengrab mit besserem, aber älterem Material ist entstanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch es ist deutlich als ein Durchgang zu erkennen, eine Art Tor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich da noch ein paar Spinnweben bilden und Unkraut darüber wuchert könnte es durchaus wie ein altes, geheimnissvolles Tor wirken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen durch ? Zur Probe ?&amp;quot; Der Troll fingert an seiner Keule herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Köpfe schütteln sich verneinend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise scheint er nicht bei diesem Thema bleiben zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich jetzt richtiger Torwächtertroll mit richtigem Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich euch dankbar sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten zucken mit den Schultern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Name Alrik sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten lachen leise.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten stellen sich vor:&amp;quot; Ich bin Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1 große Gestalt blickt 3 Gestalten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich Alrik sein, richtig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin auch Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich auch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik, mein Name.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, ich Alrik sein, ihr nicht verstehen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ja, du Alrik, ich Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gestatten, Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine große Faust klopft auf einen mächtigen Brustkorb:&amp;quot; Ich Alrik, ihr mich veralbern ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik versucht zu beschwichtigen:&amp;quot; Alrik, Alrik, Alrik und Alrik, klar ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Alrik bekommt ein nervöses Zucken am Auge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein anderer Alrik reibt sich verzweifelt die Schläfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine gezückte Keule klopft in eine riesige Handfläche:&amp;quot; Ich Alrik, wie ihr heißen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer der Alriks bekommt die Kurve, verbeugt sich freundlich:&amp;quot; Ich bin Balrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der sich die Schläfen reibende Alrik lacht leise, stellt sich dann auch vor:&amp;quot; Calrik mein Name, angenehm.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Alrik mit dem zuckenden Auge öffnet und schließt Krampfhaft seine Finger:&amp;quot; Ich bin, äh, ich heiße, ja, äh, wie, äh...äh...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dalrik,&amp;quot; kommt ihm sein Freund zu Hilfe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, genau, das ist Dalrik. Balrik, Calrik und Dalrik sind wir,&amp;quot; fügt der dritte schnell hinzu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das witzig sein, ich Alrik, du Balrik, er Calrik und der da Dalrik. Wir alle fast gleich heißen. Das sein ja lustig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll lacht, steckt die Keule wieder weg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten wischen sich den Schweiß von der Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Nacht schiebt ihre dunklen Schatten voraus ins Moor.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zeit sich nach einem sehr lebendigen Tag zur Ruhe zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Nachtlager der Abenteurer ist ja schon bereitet, das des Trolltorwächtersmitneuemtor von diesem ebenfalls rasch bereit gemacht. Von irgendwoher hat er eine Decke herbeigezaubert in die er sich, auf zusammengeworfenes Unkraut und Laub, hineinwickelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch ein paar größere Stücke Holz ins Feuer gelegt, dann wünscht man sich allerseits eine gute Nacht, streckt die müden Glieder aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das erste Rabbit tönt aus dem Mor Enez.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da das mit den Ohrstöpseln ja eine beträchtliche Gefährdung in sich birgt werden andere Geräuschdämpungspraktiken ausprobiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mantel um Kopf wickeln, verzweifelte Einschlafversuche, Fellhandschuhe für kalte Tage als Ohrenschützer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Konzert der Kröten erweitert sich zu einem alles beherrschenden Crescendo.&lt;br /&gt;
Oder, besser gesagt, fast alles beherrschendes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gebirgstroll schlägt mit seinen Waffen erbarmungslos zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Waffe heißt schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meilen im Umkreis ist eines deutlich klar: Da schläft ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise sind Alrik, Alrik und Alrik eben keine Meilen entfernt. Sondern in aller nächster Nähe dem Geräuschpegel voll ausgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So nimmt es nicht wunder das alle drei irgendwann völlig entnervt am Lagerfeuer zusammen sitzen, hellwach selbstverständlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;So geht das nicht,&amp;quot; Alrik stochert mit einem Zweig im Feuer herum. &amp;quot;So lange wir hier in Mor Enez sind werden wir die blöden Echsengezüchte mit ihrem Gequake nicht los. Und das Geschnarche des Burschen da drüben gibt mir den Rest.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zustimmend Nicken ist unnötig. Versteht sich von selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein fast voller Mond ist aufgegangen, der Nachthimmel frei von Wolken. Unzählige Sterne flimmern am Firmament.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Funken stieben aus dem Feuer empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom infernalischen Lärm mal abgesehen ist es an sich eine schöne Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gar nicht mal so dunkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ungefähr 30 Minuten später ist die kleine Gruppe wieder unterwegs. Schnell sind sie sich einig geworden das es wohl mehr Sinn macht des Nachts zu wandern und tagsüber zu ruhen. Ohne Krötengetöse. Mond und Wetter halten ja hoffentlich noch so lange durch wie sie im Moor unterwegs sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas beängstigend sind allerdings andere Geräusche, das rascheln oder knacken von Zweigen. Oder Augenpaare in undurchdringlicher Dunkelheit die sie anstarren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist wohl etwas gewöhnungsbedürftig des Nachts unterwegs zu sein. Der Lohn dafür ergibt sich aber hoffentlich in der Ruhe des Tages.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müde sind sie allemale trotzdem. Aus ausgreifenden Schritten wird müdes schleppen und vor sich hin trotten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kröten nerven immer mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Mond untergeht laufen sie weiter, erst als am fernen Himmel die erste Andeutung eines helleren Scheins auftaucht sehen sie sich nach einem Lagerplatz um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein kleiner Hain aus Erlen erscheint geeignet. Müde kriechen sie hinein, wickeln sich in ihre Decken. Nur noch vereinzelt meldet sich die eine oder andere Kröte zu Wort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schnell schlafen sie tief und fest ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müde und leicht verwirrt blinzelt Alrik gegen die hochstehende Sonne an, sieht die schwarzen Siluetten von ein paar Gestalten davor, von ihnen wurde er geweckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hoho, ihr seit ja faule Wandersleut !&amp;quot; spricht ihn scherzhaft ein kräftiger Mann an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mürrisch erwidert Alrik das man des Nachts wegen den blöden Kröten ja nicht schlafen könnte. Die würden mehr Lärm als die marktschreierischen Händler in Eisentrutz mit allem anderen Volk da zusammen machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sprecher der Gruppe lacht, doch seine Antwort ist etwas ernster ausgesprochen:&amp;quot; Entweder man gewöhnt sich dran oder man sollte besser in der Wüste spazieren gehen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik reibt sich die Augen. Seine beiden Weggefährten sind jetzt auch wach, regen sich und setzen sich auf um zu schauen mit wem sie es da zu tun haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4 Männer sind es, nach Art der Abenteurer gekleidet und gerüstet. Einer von ihnen scheint eher ein Gelehrter oder Heiler zu sein, die anderen sind unverkennbar Krieger.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuvorderst steht der stämmige Mann der ganz den Eindruck macht als sei er der Anführer der Gruppe.&lt;br /&gt;
Es muß früher Nachmittag sein, dem Sonnenstand nach zu urteilen. Der Anführer der Gruppe blickt auch eben zu ihr empor, dann fragt er höflich ob sie sich zu den dreien setzen dürfen, eine kleine Rast einzulegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich stimmen die drei Alriks zu. So eine überraschende Begegnung kann auch anders verlaufen, gut das die fremden wohl eher friedliche Absichten haben. Das sollte man dann auch fördern, zumal bei mangelnder Abzahl und Bewaffnung, von der ungüstingen Situation mal abgesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man stellt sich gegenseitig vor, und amüsiert sich dabei ein wenig, während die Neuankömmlinge ihre Rucksäcke abnehmen und es sich bequem machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer von ihnen und Alrik kümmern sich sogleich darum ein Lagerfeuer anzulegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir heißt der Anführer dieser Gruppe Abenteurer. Einer Alrik Ohnenamen, einer Alrik Mitnamen und der vierte und letzte Alrik Schwarzrobe, seines Zeichen Jungmagier. Was den ersten Eindruck eines Gelehrten bestätigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik erzählen ihnen erstmal nur das sie von Osten her das Moor betreten haben um es zu durchqueren, auf der Suche nach Abenteuern und um die Lande Lúnasadhs kennen zu lernen. Als Ziel geben sie die Küste an um sich dort die Brochs anzusehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entwickelt sich eine muntere Unterhaltung in deren Verlauf Brian Blumeskoddir erzählt das sie erst Lothinien durchquert haben um dann Mor Enez zu erkunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Thema das den jungen Magier wohl besonders zu gefallen scheint, denn ab diesem Punkt des Gesprächs übernimmt er den großteil der Konversation seiner Abenteurergruppe. Die Druiden würden ihn besonders interessieren, ihre Fähigkeiten in der Magie, das er von ihnen etwas lernen möchte.&lt;br /&gt;
Speziell erzählt er das sie auf der Suche nach einem Ort Namens Neimheadh wären. Dort, so berichtet er, könne man sich wohl zum Druiden ausbilden lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gäbe dort eine Art Portal zur großen Mutter das er gerne durchschreiten würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Erzählung ist ein wenig stockend, unauffällige, mahnende Seitenblicke des Gruppenführers machen Alik darauf aufmerksam das sie wohl nicht alles erzählt bekommen was ihre Bekanntschaft weiß, und was sie wohl vorhaben oder genau suchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Habt ihr etwas über Neimheadh gehört, oder einen besonderen, druidischen Ort unterwegs auf eurer Wanderung gesehen ?&amp;quot; erkundigt sich Alrik Mitnamen direkt und frei heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, der die Rede seiner Gruppe im Gespräch übernommen hat, denkt etwas mit gesenktem Blick nach. Möglichst unauffällig schaut er sich aus den Augenwinkeln dabei die anderen an. Deren Bewaffnung ist gut, ihre Rüstungen und Ausrüstung ebenso reichlich und, wie es scheint, von besserer Qualität. Was den eigenen Mangel an Bewaffnung deutlicher macht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So von ungefähr sind die bestimmt nicht im Moor unterwegs. Ob sie sich mehr erhoffen als nur Weisheit ? Anzunehmen, alle Abenteurer träumen ja in etwa gleiche Träume von Ruhm und Schätzen. Nun ja, Ruhm im Moor, das ist so eine Sache. Schätze sind da schon wahrscheinlicher...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da blitzt ein schelmischer Gedanke in Alriks Kopf auf. Gut das er die Augen und sein Gesicht etwas geneigt hat, so können seine Gegenüber das verräterische Zucken an den Mundwinkeln schlecht bemerkt haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja...&amp;quot; beginnt er, um etwas Zeit zu gewinnen seine neuen Gedanken zu ordnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Art Portal sagt ihr ?&amp;quot; flüchtig schaut er zu seinen Gefährten. &amp;quot;Hm, ja, ich denke, ..., könnte das so etwas wie ein Tor sein ? So ein richtig altes ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die gesteigerte Aufmerksamkeit die ihm nun entgegengebracht wird kann er fast greifen. Die vier neigen sich ihm zu um besser seinen Worten lauschen zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorsichtig tastet sich der fremde Gruppenführer mit einer weiteren Frage voran. &amp;quot;Möglich das es kein Ort sondern ein Tor ist ? Habt ihr etwas in dieser Art bemerkt ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seinen Oberkörper aufrichtend weist Alrik in die Richtung aus der sie bei ihrer Nachtwanderung gekommen sind. &amp;quot;So ein paar Stunden Wegstrecke in die Richtung, da sahen wir durch die Bäume ein altes, geheimnissvolles Tor. Eine Ruine oder so, war für uns weniger von Belang,&amp;quot; er zuckt die Schultern. &amp;quot;Wir hatten Tags zuvor Ausrüstung verloren, die wollen wir erstmal ersetzen bevor wir uns in Abenteuer stürzen. Wißt ihr wie weit es zur nächsten Ortschaft ist in die Richtung aus der ihr gekommen seit ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ganz bewußt versucht er nun das Thema zu wechseln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trewyrr wäre nicht weit bekommt er zu hören. Dort könnten sie sich wunderbar neu ausrüsten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von ihren Reisen durch dieses Land, bevor sie sich vornahmen das Moor zu erkunden, weiß Alrik allerdings das erstens diese Stadt noch weit entfernt ist und zweitens das man dort, wie in den meißten Städten Lúnasadhs, schwerlich Waffen kaufen kann. Ganz klar, man scheint sie jetzt loswerden zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch gibt er von seinem eigenen Wissen nichts preis, Alrik und Alrik ebenso nicht. Sie schweigen weiterhin, verfolgen die Unterhaltung, wie es scheint, eher beiläufig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schön das zu hören, da sollten wir denn mal hin,&amp;quot; antwortet er im Gegensatz zu seinen Gedanken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir streckt sich, schätzt auffällig den Sonnenstand ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben genug gerastet, denke ich.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Freunde nicken zustimmend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na dann, dann machen wir uns mal wieder auf den Weg. Habt Dank für das nette Gespräch, vieleicht trifft man sich ja mal wieder hier im Lande.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle stehen auf, die Abenteurer nehmen ihre Ausrüstung wieder auf, zurren die Rucksäcke fest. Man verabschiedet sich höflich, Alrik erklärt das sie noch etwas ruhen wollten um dann später nach Trewyrr aufzubrechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, da fällt mir noch was ein,&amp;quot; mischt sich jetzt Alrik schnell ein. &amp;quot;Sagt, habt ihr irgendwelche Figuren gefunden ? Ich bin Sammler. Also, wenn ihr welche habt, ich nehme sie euch gerne ab.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen vier zögern nicht lange, 2 oder 3 Figuren hätten sie wohl dabei, eine selbst geschnitzt, und auch was gefundenes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Vierergruppe schließlich weiter wandert hat Alrik 3 Figuren von ihnen erfeilscht. Für ein paar Gulden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie blicken den Fremden hinterher bis diese nicht mehr zu sehen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann zwinkert Alrik seinen Freunden zu und verstaut seinen neuen Besitz im eigenen Beutel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ist auch das Startsignal um ihr Lager abzubrechen, alles andere auch zu verstauen und aufzubrechen der anderen Gruppe im verborgenen zu folgen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur Alrik macht Alrik sorgen, er hatte wieder dieses nervöse Zucken als die anderen sich vorstellten. Aber vieleicht ist das ja nur etwas Schlafmangel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wichtiger ist allerdings das sie sich gut darauf konzentrieren das ihr Verfolgen nicht bemerkt wird. Die eigenen Spuren aus der Nacht plus den neuen Spuren der vier anderen sind dabei sehr hilfreich. Bis zu einem weiteren Hain lassen diese sich gut lesen, doch dort unter den jungen Bäumen, wo kaum Gras wächst verlieren sie kurzzeitig den rechten Weg. Sie müssen erst um dem Hain herum das Gelände absuchen bis sie wieder auf die Spuren stoßen, das kostet ziemlich Zeit, verringert aber auch die Wahrscheinlichkeit entdeckt zu werden. Die anderen scheinen glücklicher gewesen zu sein denn deren Spuren treffen hinter dem Hain genau auf ihre alten der Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schweigend maschieren sie Stunde um Stunde, bis in den Sonnenuntergang hinein. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kampfgeräusche in der Ferne !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das macht die Sache noch einfacher, gemütlich spazieren sie in die entsprechende Richtung, jetzt ist Eile nicht mehr nötig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik kichert leise vor sich hin.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlägt eine Wette auf den Ausgang des Kampfes vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dem Magier sein Kram gehört aber mir,&amp;quot; fordert Alrik schonmal. Einige Grundlagen hat er ja schon lernen können. Magira kann er recht gut lesen und schreiben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur die notwendige Ausrüstung, da hatte er bisher wenig Glück, oder Gold. Immer mal wieder, je nach Gelegenheit, hat er bei anderen Magiern studiert und gelernt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es reicht halt leider noch nicht um ganz auf handfeste Waffen verzichten zu können.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Kampfgeräusche nehmen ab, ein letzter Schrei noch, dann ist völlige Stille.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oder halt Kampfesstille, denn das Froschkonzert hat mit Sonnenuntergang begonnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=36300</id>
		<title>Alrikswelt</title>
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		<updated>2009-03-12T20:10:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stelle unter einem dichten Baum verwandelt sich in etwas wie eine südländische Karawanserei. Überall hängt Wäsche zum trocknen in der Nähe des Lagerfeuers, Rucksäcke und Taschen wurden ausgeleert und drei Gestalten hocken in dem Chaos herum und versuchen herauszufinden was alles in den letzten ereignissreichen Stunden abhandengekommen ist. Wohl hauptsächlich alles was zur ursprünglichen Bewaffnung der kleinen Gruppe gehörte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
( Komischerweise steckt in einer der Schwertscheiden ein Holzknüppel der kaum herauszubekommen ist und die Scheide ordentlich ausgebeult hat. Keiner der drei hat den leisesten Schimmer wie der da rein gekommen ist).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischendurch wird auch Alriks Wunde nochmal versorgt und eine Abendmahlzeit zubereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund hört man das klackern von großen Steinen, oder stumpfe Geräusche das da was schweres auf was festes gesetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitet von Lauten wie &amp;quot;Ächz, Uff, Hauruck.&amp;quot; Ab und an bebt mal die Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Wanderer fast schon gemütlich hinweggedöst sind klatschen plötzlich große Hände ineinander und jemand verkündet zufrieden &amp;quot;Fertig !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik stellen sich neben den Troll um dessen Werk zu begutachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ganze sieht ein wenig aus als ob ein Kind mit Bauklötzern gespielt hat. Eine Art Hünengrab mit besserem, aber älterem Material ist entstanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch es ist deutlich als ein Durchgang zu erkennen, eine Art Tor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich da noch ein paar Spinnweben bilden und Unkraut darüber wuchert könnte es durchaus wie ein altes, geheimnissvolles Tor wirken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen durch ? Zur Probe ?&amp;quot; Der Troll fingert an seiner Keule herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Köpfe schütteln sich verneinend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise scheint er nicht bei diesem Thema bleiben zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich jetzt richtiger Torwächtertroll mit richtigem Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich euch dankbar sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten zucken mit den Schultern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Name Alrik sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten lachen leise.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten stellen sich vor:&amp;quot; Ich bin Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1 große Gestalt blickt 3 Gestalten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich Alrik sein, richtig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin auch Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich auch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik, mein Name.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, ich Alrik sein, ihr nicht verstehen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ja, du Alrik, ich Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gestatten, Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine große Faust klopft auf einen mächtigen Brustkorb:&amp;quot; Ich Alrik, ihr mich veralbern ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik versucht zu beschwichtigen:&amp;quot; Alrik, Alrik, Alrik und Alrik, klar ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Alrik bekommt ein nervöses Zucken am Auge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein anderer Alrik reibt sich verzweifelt die Schläfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine gezückte Keule klopft in eine riesige Handfläche:&amp;quot; Ich Alrik, wie ihr heißen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer der Alriks bekommt die Kurve, verbeugt sich freundlich:&amp;quot; Ich bin Balrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der sich die Schläfen reibende Alrik lacht leise, stellt sich dann auch vor:&amp;quot; Calrik mein Name, angenehm.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Alrik mit dem zuckenden Auge öffnet und schließt Krampfhaft seine Finger:&amp;quot; Ich bin, äh, ich heiße, ja, äh, wie, äh...äh...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dalrik,&amp;quot; kommt ihm sein Freund zu Hilfe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, genau, das ist Dalrik. Balrik, Calrik und Dalrik sind wir,&amp;quot; fügt der dritte schnell hinzu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das witzig sein, ich Alrik, du Balrik, er Calrik und der da Dalrik. Wir alle fast gleich heißen. Das sein ja lustig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll lacht, steckt die Keule wieder weg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten wischen sich den Schweiß von der Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Nacht schiebt ihre dunklen Schatten voraus ins Moor.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zeit sich nach einem sehr lebendigen Tag zur Ruhe zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Nachtlager der Abenteurer ist ja schon bereitet, das des Trolltorwächtersmitneuemtor von diesem ebenfalls rasch bereit gemacht. Von irgendwoher hat er eine Decke herbeigezaubert in die er sich, auf zusammengeworfenes Unkraut und Laub, hineinwickelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch ein paar größere Stücke Holz ins Feuer gelegt, dann wünscht man sich allerseits eine gute Nacht, streckt die müden Glieder aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das erste Rabbit tönt aus dem Mor Enez.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da das mit den Ohrstöpseln ja eine beträchtliche Gefährdung in sich birgt werden andere Geräuschdämpungspraktiken ausprobiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mantel um Kopf wickeln, verzweifelte Einschlafversuche, Fellhandschuhe für kalte Tage als Ohrenschützer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Konzert der Kröten erweitert sich zu einem alles beherrschenden Crescendo.&lt;br /&gt;
Oder, besser gesagt, fast alles beherrschendes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gebirgstroll schlägt mit seinen Waffen erbarmungslos zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Waffe heißt schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meilen im Umkreis ist eines deutlich klar: Da schläft ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise sind Alrik, Alrik und Alrik eben keine Meilen entfernt. Sondern in aller nächster Nähe dem Geräuschpegel voll ausgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So nimmt es nicht wunder das alle drei irgendwann völlig entnervt am Lagerfeuer zusammen sitzen, hellwach selbstverständlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;So geht das nicht,&amp;quot; Alrik stochert mit einem Zweig im Feuer herum. &amp;quot;So lange wir hier in Mor Enez sind werden wir die blöden Echsengezüchte mit ihrem Gequake nicht los. Und das Geschnarche des Burschen da drüben gibt mir den Rest.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zustimmend Nicken ist unnötig. Versteht sich von selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein fast voller Mond ist aufgegangen, der Nachthimmel frei von Wolken. Unzählige Sterne flimmern am Firmament.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Funken stieben aus dem Feuer empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom infernalischen Lärm mal abgesehen ist es an sich eine schöne Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gar nicht mal so dunkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ungefähr 30 Minuten später ist die kleine Gruppe wieder unterwegs. Schnell sind sie sich einig geworden das es wohl mehr Sinn macht des Nachts zu wandern und tagsüber zu ruhen. Ohne Krötengetöse. Mond und Wetter halten ja hoffentlich noch so lange durch wie sie im Moor unterwegs sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas beängstigend sind allerdings andere Geräusche, das rascheln oder knacken von Zweigen. Oder Augenpaare in undurchdringlicher Dunkelheit die sie anstarren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist wohl etwas gewöhnungsbedürftig des Nachts unterwegs zu sein. Der Lohn dafür ergibt sich aber hoffentlich in der Ruhe des Tages.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müde sind sie allemale trotzdem. Aus ausgreifenden Schritten wird müdes schleppen und vor sich hin trotten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kröten nerven immer mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Mond untergeht laufen sie weiter, erst als am fernen Himmel die erste Andeutung eines helleren Scheins auftaucht sehen sie sich nach einem Lagerplatz um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein kleiner Hain aus Erlen erscheint geeignet. Müde kriechen sie hinein, wickeln sich in ihre Decken. Nur noch vereinzelt meldet sich die eine oder andere Kröte zu Wort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schnell schlafen sie tief und fest ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müde und leicht verwirrt blinzelt Alrik gegen die hochstehende Sonne an, sieht die schwarzen Siluetten von ein paar Gestalten davor, von ihnen wurde er geweckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hoho, ihr seit ja faule Wandersleut !&amp;quot; spricht ihn scherzhaft ein kräftiger Mann an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mürrisch erwidert Alrik das man des Nachts wegen den blöden Kröten ja nicht schlafen könnte. Die würden mehr Lärm als die marktschreierischen Händler in Eisentrutz mit allem anderen Volk da zusammen machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sprecher der Gruppe lacht, doch seine Antwort ist etwas ernster ausgesprochen:&amp;quot; Entweder man gewöhnt sich dran oder man sollte besser in der Wüste spazieren gehen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik reibt sich die Augen. Seine beiden Weggefährten sind jetzt auch wach, regen sich und setzen sich auf um zu schauen mit wem sie es da zu tun haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4 Männer sind es, nach Art der Abenteurer gekleidet und gerüstet. Einer von ihnen scheint eher ein Gelehrter oder Heiler zu sein, die anderen sind unverkennbar Krieger.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuvorderst steht der stämmige Mann der ganz den Eindruck macht als sei er der Anführer der Gruppe.&lt;br /&gt;
Es muß früher Nachmittag sein, dem Sonnenstand nach zu urteilen. Der Anführer der Gruppe blickt auch eben zu ihr empor, dann fragt er höflich ob sie sich zu den dreien setzen dürfen, eine kleine Rast einzulegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich stimmen die drei Alriks zu. So eine überraschende Begegnung kann auch anders verlaufen, gut das die fremden wohl eher friedliche Absichten haben. Das sollte man dann auch fördern, zumal bei mangelnder Abzahl und Bewaffnung, von der ungüstingen Situation mal abgesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man stellt sich gegenseitig vor, und amüsiert sich dabei ein wenig, während die Neuankömmlinge ihre Rucksäcke abnehmen und es sich bequem machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer von ihnen und Alrik kümmern sich sogleich darum ein Lagerfeuer anzulegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir heißt der Anführer dieser Gruppe Abenteurer. Einer Alrik Ohnenamen, einer Alrik Mitnamen und der vierte und letzte Alrik Schwarzrobe, seines Zeichen Jungmagier. Was den ersten Eindruck eines Gelehrten bestätigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik erzählen ihnen erstmal nur das sie von Osten her das Moor betreten haben um es zu durchqueren, auf der Suche nach Abenteuern und um die Lande Lúnasadhs kennen zu lernen. Als Ziel geben sie die Küste an um sich dort die Brochs anzusehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entwickelt sich eine muntere Unterhaltung in deren Verlauf Brian Blumeskoddir erzählt das sie erst Lothinien durchquert haben um dann Mor Enez zu erkunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Thema das den jungen Magier wohl besonders zu gefallen scheint, denn ab diesem Punkt des Gesprächs übernimmt er den großteil der Konversation seiner Abenteurergruppe. Die Druiden würden ihn besonders interessieren, ihre Fähigkeiten in der Magie, das er von ihnen etwas lernen möchte.&lt;br /&gt;
Speziell erzählt er das sie auf der Suche nach einem Ort Namens Neimheadh wären. Dort, so berichtet er, könne man sich wohl zum Druiden ausbilden lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gäbe dort eine Art Portal zur großen Mutter das er gerne durchschreiten würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Erzählung ist ein wenig stockend, unauffällige, mahnende Seitenblicke des Gruppenführers machen Alik darauf aufmerksam das sie wohl nicht alles erzählt bekommen was ihre Bekanntschaft weiß, und was sie wohl vorhaben oder genau suchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Habt ihr etwas über Neimheadh gehört, oder einen besonderen, druidischen Ort unterwegs auf eurer Wanderung gesehen ?&amp;quot; erkundigt sich Alrik Mitnamen direkt und frei heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, der die Rede seiner Gruppe im Gespräch übernommen hat, denkt etwas mit gesenktem Blick nach. Möglichst unauffällig schaut er sich aus den Augenwinkeln dabei die anderen an. Deren Bewaffnung ist gut, ihre Rüstungen und Ausrüstung ebenso reichlich und, wie es scheint, von besserer Qualität. Was den eigenen Mangel an Bewaffnung deutlicher macht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So von ungefähr sind die bestimmt nicht im Moor unterwegs. Ob sie sich mehr erhoffen als nur Weisheit ? Anzunehmen, alle Abenteurer träumen ja in etwa gleiche Träume von Ruhm und Schätzen. Nun ja, Ruhm im Moor, das ist so eine Sache. Schätze sind da schon wahrscheinlicher...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da blitzt ein schelmischer Gedanke in Alriks Kopf auf. Gut das er die Augen und sein Gesicht etwas geneigt hat, so können seine Gegenüber das verräterische Zucken an den Mundwinkeln schlecht bemerkt haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, ja...&amp;quot; beginnt er, um etwas Zeit zu gewinnen seine neuen Gedanken zu ordnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Art Portal sagt ihr ?&amp;quot; flüchtig schaut er zu seinen Gefährten. &amp;quot;Hm, ja, ich denke, ..., könnte das so etwas wie ein Tor sein ? So ein richtig altes ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die gesteigerte Aufmerksamkeit die ihm nun entgegengebracht wird kann er fast greifen. Die vier neigen sich ihm zu um besser seinen Worten lauschen zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorsichtig tastet sich der fremde Gruppenführer mit einer weiteren Frage voran. &amp;quot;Möglich das es kein Ort sondern ein Tor ist ? Habt ihr etwas in dieser Art bemerkt ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seinen Oberkörper aufrichtend weist Alrik in die Richtung aus der sie bei ihrer Nachtwanderung gekommen sind. &amp;quot;So ein paar Stunden Wegstrecke in die Richtung, da sahen wir durch die Bäume ein altes, geheimnissvolles Tor. Eine Ruine oder so, war für uns weniger von Belang,&amp;quot; er zuckt die Schultern. &amp;quot;Wir hatten Tags zuvor Ausrüstung verloren, die wollen wir erstmal ersetzen bevor wir uns in Abenteuer stürzen. Wißt ihr wie weit es zur nächsten Ortschaft ist in die Richtung aus der ihr gekommen seit ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ganz bewußt versucht er nun das Thema zu wechseln.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trewyrr wäre nicht weit bekommt er zu hören. Dort könnten sie sich wunderbar neu ausrüsten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von ihren Reisen durch dieses Land, bevor sie sich vornahmen das Moor zu erkunden, weiß Alrik allerdings das erstens diese Stadt noch weit entfernt ist und zweitens das man dort, wie in den meißten Städten Lúnasadhs, schwerlich Waffen kaufen kann. Ganz klar, man scheint sie jetzt loswerden zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch gibt er von seinem eigenen Wissen nichts preis, Alrik und Alrik ebenso nicht. Sie schweigen weiterhin, verfolgen die Unterhaltung, wie es scheint, eher beiläufig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schön das zu hören, da sollten wir denn mal hin,&amp;quot; antwortet er im Gegensatz zu seinen Gedanken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir streckt sich, schätzt auffällig den Sonnenstand ab.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben genug gerastet, denke ich.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Freunde nicken zustimmend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na dann, dann machen wir uns mal wieder auf den Weg. Habt Dank für das nette Gespräch, vieleicht trifft man sich ja mal wieder hier im Lande.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle stehen auf, die Abenteurer nehmen ihre Ausrüstung wieder auf, zurren die Rucksäcke fest. Man verabschiedet sich höflich, Alrik erklärt das sie noch etwas ruhen wollten um dann später nach Trewyrr aufzubrechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, da fällt mir noch was ein,&amp;quot; mischt sich jetzt Alrik schnell ein. &amp;quot;Sagt, habt ihr irgendwelche Figuren gefunden ? Ich bin Sammler. Also, wenn ihr welche habt, ich nehme sie euch gerne ab.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen vier zögern nicht lange, 2 oder 3 Figuren hätten sie wohl dabei, eine selbst geschnitzt, und auch was gefundenes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Vierergruppe schließlich weiter wandert hat Alrik 3 Figuren von ihnen erfeilscht. Für ein paar Gulden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie blicken den Fremden hinterher bis diese nicht mehr zu sehen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann zwinkert Alrik seinen Freunden zu und verstaut seinen neuen Besitz im eigenen Beutel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=36281</id>
		<title>Alrikswelt</title>
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		<updated>2009-03-12T19:14:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stelle unter einem dichten Baum verwandelt sich in etwas wie eine südländische Karawanserei. Überall hängt Wäsche zum trocknen in der Nähe des Lagerfeuers, Rucksäcke und Taschen wurden ausgeleert und drei Gestalten hocken in dem Chaos herum und versuchen herauszufinden was alles in den letzten ereignissreichen Stunden abhandengekommen ist. Wohl hauptsächlich alles was zur ursprünglichen Bewaffnung der kleinen Gruppe gehörte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
( Komischerweise steckt in einer der Schwertscheiden ein Holzknüppel der kaum herauszubekommen ist und die Scheide ordentlich ausgebeult hat. Keiner der drei hat den leisesten Schimmer wie der da rein gekommen ist).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischendurch wird auch Alriks Wunde nochmal versorgt und eine Abendmahlzeit zubereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund hört man das klackern von großen Steinen, oder stumpfe Geräusche das da was schweres auf was festes gesetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitet von Lauten wie &amp;quot;Ächz, Uff, Hauruck.&amp;quot; Ab und an bebt mal die Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Wanderer fast schon gemütlich hinweggedöst sind klatschen plötzlich große Hände ineinander und jemand verkündet zufrieden &amp;quot;Fertig !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik stellen sich neben den Troll um dessen Werk zu begutachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ganze sieht ein wenig aus als ob ein Kind mit Bauklötzern gespielt hat. Eine Art Hünengrab mit besserem, aber älterem Material ist entstanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch es ist deutlich als ein Durchgang zu erkennen, eine Art Tor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich da noch ein paar Spinnweben bilden und Unkraut darüber wuchert könnte es durchaus wie ein altes, geheimnissvolles Tor wirken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen durch ? Zur Probe ?&amp;quot; Der Troll fingert an seiner Keule herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Köpfe schütteln sich verneinend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise scheint er nicht bei diesem Thema bleiben zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich jetzt richtiger Torwächtertroll mit richtigem Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich euch dankbar sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten zucken mit den Schultern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Name Alrik sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten lachen leise.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten stellen sich vor:&amp;quot; Ich bin Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1 große Gestalt blickt 3 Gestalten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich Alrik sein, richtig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin auch Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich auch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik, mein Name.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, ich Alrik sein, ihr nicht verstehen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ja, du Alrik, ich Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gestatten, Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine große Faust klopft auf einen mächtigen Brustkorb:&amp;quot; Ich Alrik, ihr mich veralbern ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik versucht zu beschwichtigen:&amp;quot; Alrik, Alrik, Alrik und Alrik, klar ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Alrik bekommt ein nervöses Zucken am Auge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein anderer Alrik reibt sich verzweifelt die Schläfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine gezückte Keule klopft in eine riesige Handfläche:&amp;quot; Ich Alrik, wie ihr heißen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer der Alriks bekommt die Kurve, verbeugt sich freundlich:&amp;quot; Ich bin Balrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der sich die Schläfen reibende Alrik lacht leise, stellt sich dann auch vor:&amp;quot; Calrik mein Name, angenehm.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Alrik mit dem zuckenden Auge öffnet und schließt Krampfhaft seine Finger:&amp;quot; Ich bin, äh, ich heiße, ja, äh, wie, äh...äh...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dalrik,&amp;quot; kommt ihm sein Freund zu Hilfe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, genau, das ist Dalrik. Balrik, Calrik und Dalrik sind wir,&amp;quot; fügt der dritte schnell hinzu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das witzig sein, ich Alrik, du Balrik, er Calrik und der da Dalrik. Wir alle fast gleich heißen. Das sein ja lustig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll lacht, steckt die Keule wieder weg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten wischen sich den Schweiß von der Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Nacht schiebt ihre dunklen Schatten voraus ins Moor.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zeit sich nach einem sehr lebendigen Tag zur Ruhe zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Nachtlager der Abenteurer ist ja schon bereitet, das des Trolltorwächtersmitneuemtor von diesem ebenfalls rasch bereit gemacht. Von irgendwoher hat er eine Decke herbeigezaubert in die er sich, auf zusammengeworfenes Unkraut und Laub, hineinwickelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch ein paar größere Stücke Holz ins Feuer gelegt, dann wünscht man sich allerseits eine gute Nacht, streckt die müden Glieder aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das erste Rabbit tönt aus dem Mor Enez.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da das mit den Ohrstöpseln ja eine beträchtliche Gefährdung in sich birgt werden andere Geräuschdämpungspraktiken ausprobiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mantel um Kopf wickeln, verzweifelte Einschlafversuche, Fellhandschuhe für kalte Tage als Ohrenschützer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Konzert der Kröten erweitert sich zu einem alles beherrschenden Crescendo.&lt;br /&gt;
Oder, besser gesagt, fast alles beherrschendes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gebirgstroll schlägt mit seinen Waffen erbarmungslos zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Waffe heißt schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meilen im Umkreis ist eines deutlich klar: Da schläft ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise sind Alrik, Alrik und Alrik eben keine Meilen entfernt. Sondern in aller nächster Nähe dem Geräuschpegel voll ausgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So nimmt es nicht wunder das alle drei irgendwann völlig entnervt am Lagerfeuer zusammen sitzen, hellwach selbstverständlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;So geht das nicht,&amp;quot; Alrik stochert mit einem Zweig im Feuer herum. &amp;quot;So lange wir hier in Mor Enez sind werden wir die blöden Echsengezüchte mit ihrem Gequake nicht los. Und das Geschnarche des Burschen da drüben gibt mir den Rest.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zustimmend Nicken ist unnötig. Versteht sich von selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein fast voller Mond ist aufgegangen, der Nachthimmel frei von Wolken. Unzählige Sterne flimmern am Firmament.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Funken stieben aus dem Feuer empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom infernalischen Lärm mal abgesehen ist es an sich eine schöne Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gar nicht mal so dunkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ungefähr 30 Minuten später ist die kleine Gruppe wieder unterwegs. Schnell sind sie sich einig geworden das es wohl mehr Sinn macht des Nachts zu wandern und tagsüber zu ruhen. Ohne Krötengetöse. Mond und Wetter halten ja hoffentlich noch so lange durch wie sie im Moor unterwegs sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas beängstigend sind allerdings andere Geräusche, das rascheln oder knacken von Zweigen. Oder Augenpaare in undurchdringlicher Dunkelheit die sie anstarren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist wohl etwas gewöhnungsbedürftig des Nachts unterwegs zu sein. Der Lohn dafür ergibt sich aber hoffentlich in der Ruhe des Tages.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müde sind sie allemale trotzdem. Aus ausgreifenden Schritten wird müdes schleppen und vor sich hin trotten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kröten nerven immer mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Mond untergeht laufen sie weiter, erst als am fernen Himmel die erste Andeutung eines helleren Scheins auftaucht sehen sie sich nach einem Lagerplatz um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein kleiner Hain aus Erlen erscheint geeignet. Müde kriechen sie hinein, wickeln sich in ihre Decken. Nur noch vereinzelt meldet sich die eine oder andere Kröte zu Wort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schnell schlafen sie tief und fest ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müde und leicht verwirrt blinzelt Alrik gegen die hochstehende Sonne an, sieht die schwarzen Siluetten von ein paar Gestalten davor, von ihnen wurde er geweckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hoho, ihr seit ja faule Wandersleut !&amp;quot; spricht ihn scherzhaft ein kräftiger Mann an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mürrisch erwidert Alrik das man des Nachts wegen den blöden Kröten ja nicht schlafen könnte. Die würden mehr Lärm als die marktschreierischen Händler in Eisentrutz mit allem anderen Volk da zusammen machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sprecher der Gruppe lacht, doch seine Antwort ist etwas ernster ausgesprochen:&amp;quot; Entweder man gewöhnt sich dran oder man sollte besser in der Wüste spazieren gehen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik reibt sich die Augen. Seine beiden Weggefährten sind jetzt auch wach, regen sich und setzen sich auf um zu schauen mit wem sie es da zu tun haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4 Männer sind es, nach Art der Abenteurer gekleidet und gerüstet. Einer von ihnen scheint eher ein Gelehrter oder Heiler zu sein, die anderen sind unverkennbar Krieger.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zuvorderst steht der stämmige Mann der ganz den Eindruck macht als sei er der Anführer der Gruppe.&lt;br /&gt;
Es muß früher Nachmittag sein, dem Sonnenstand nach zu urteilen. Der Anführer der Gruppe blickt auch eben zu ihr empor, dann fragt er höflich ob sie sich zu den dreien setzen dürfen, eine kleine Rast einzulegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich stimmen die drei Alriks zu. So eine überraschende Begegnung kann auch anders verlaufen, gut das die fremden wohl eher friedliche Absichten haben. Das sollte man dann auch fördern, zumal bei mangelnder Abzahl und Bewaffnung, von der ungüstingen Situation mal abgesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man stellt sich gegenseitig vor, und amüsiert sich dabei ein wenig, während die Neuankömmlinge ihre Rucksäcke abnehmen und es sich bequem machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer von ihnen und Alrik kümmern sich sogleich darum ein Lagerfeuer anzulegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brian Blumeskoddir heißt der Anführer dieser Gruppe Abenteurer. Einer Alrik Ohnenamen, einer Alrik Mitnamen und der vierte und letzte Alrik Schwarzrobe, seines Zeichen Jungmagier. Was den ersten Eindruck eines Gelehrten bestätigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik erzählen ihnen erstmal nur das sie von Osten her das Moor betreten haben um es zu durchqueren, auf der Suche nach Abenteuern und um die Lande Lúnasadhs kennen zu lernen. Als Ziel geben sie die Küste an um sich dort die Brochs anzusehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=35871</id>
		<title>Alrikswelt</title>
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		<updated>2009-03-09T20:52:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stelle unter einem dichten Baum verwandelt sich in etwas wie eine südländische Karawanserei. Überall hängt Wäsche zum trocknen in der Nähe des Lagerfeuers, Rucksäcke und Taschen wurden ausgeleert und drei Gestalten hocken in dem Chaos herum und versuchen herauszufinden was alles in den letzten ereignissreichen Stunden abhandengekommen ist. Wohl hauptsächlich alles was zur ursprünglichen Bewaffnung der kleinen Gruppe gehörte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
( Komischerweise steckt in einer der Schwertscheiden ein Holzknüppel der kaum herauszubekommen ist und die Scheide ordentlich ausgebeult hat. Keiner der drei hat den leisesten Schimmer wie der da rein gekommen ist).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischendurch wird auch Alriks Wunde nochmal versorgt und eine Abendmahlzeit zubereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund hört man das klackern von großen Steinen, oder stumpfe Geräusche das da was schweres auf was festes gesetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitet von Lauten wie &amp;quot;Ächz, Uff, Hauruck.&amp;quot; Ab und an bebt mal die Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Wanderer fast schon gemütlich hinweggedöst sind klatschen plötzlich große Hände ineinander und jemand verkündet zufrieden &amp;quot;Fertig !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik stellen sich neben den Troll um dessen Werk zu begutachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ganze sieht ein wenig aus als ob ein Kind mit Bauklötzern gespielt hat. Eine Art Hünengrab mit besserem, aber älterem Material ist entstanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch es ist deutlich als ein Durchgang zu erkennen, eine Art Tor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich da noch ein paar Spinnweben bilden und Unkraut darüber wuchert könnte es durchaus wie ein altes, geheimnissvolles Tor wirken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen durch ? Zur Probe ?&amp;quot; Der Troll fingert an seiner Keule herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Köpfe schütteln sich verneinend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise scheint er nicht bei diesem Thema bleiben zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich jetzt richtiger Torwächtertroll mit richtigem Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich euch dankbar sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten zucken mit den Schultern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Name Alrik sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten lachen leise.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten stellen sich vor:&amp;quot; Ich bin Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1 große Gestalt blickt 3 Gestalten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich Alrik sein, richtig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin auch Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich auch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik, mein Name.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, ich Alrik sein, ihr nicht verstehen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ja, du Alrik, ich Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gestatten, Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine große Faust klopft auf einen mächtigen Brustkorb:&amp;quot; Ich Alrik, ihr mich veralbern ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik versucht zu beschwichtigen:&amp;quot; Alrik, Alrik, Alrik und Alrik, klar ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Alrik bekommt ein nervöses Zucken am Auge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein anderer Alrik reibt sich verzweifelt die Schläfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine gezückte Keule klopft in eine riesige Handfläche:&amp;quot; Ich Alrik, wie ihr heißen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer der Alriks bekommt die Kurve, verbeugt sich freundlich:&amp;quot; Ich bin Balrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der sich die Schläfen reibende Alrik lacht leise, stellt sich dann auch vor:&amp;quot; Calrik mein Name, angenehm.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Alrik mit dem zuckenden Auge öffnet und schließt Krampfhaft seine Finger:&amp;quot; Ich bin, äh, ich heiße, ja, äh, wie, äh...äh...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dalrik,&amp;quot; kommt ihm sein Freund zu Hilfe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, genau, das ist Dalrik. Balrik, Calrik und Dalrik sind wir,&amp;quot; fügt der dritte schnell hinzu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das witzig sein, ich Alrik, du Balrik, er Calrik und der da Dalrik. Wir alle fast gleich heißen. Das sein ja lustig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll lacht, steckt die Keule wieder weg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten wischen sich den Schweiß von der Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Nacht schiebt ihre dunklen Schatten voraus ins Moor.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zeit sich nach einem sehr lebendigen Tag zur Ruhe zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Nachtlager der Abenteurer ist ja schon bereitet, das des Trolltorwächtersmitneuemtor von diesem ebenfalls rasch bereit gemacht. Von irgendwoher hat er eine Decke herbeigezaubert in die er sich, auf zusammengeworfenes Unkraut und Laub, hineinwickelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch ein paar größere Stücke Holz ins Feuer gelegt, dann wünscht man sich allerseits eine gute Nacht, streckt die müden Glieder aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das erste Rabbit tönt aus dem Mor Enez.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da das mit den Ohrstöpseln ja eine beträchtliche Gefährdung in sich birgt werden andere Geräuschdämpungspraktiken ausprobiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mantel um Kopf wickeln, verzweifelte Einschlafversuche, Fellhandschuhe für kalte Tage als Ohrenschützer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Konzert der Kröten erweitert sich zu einem alles beherrschenden Crescendo.&lt;br /&gt;
Oder, besser gesagt, fast alles beherrschendes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gebirgstroll schlägt mit seinen Waffen erbarmungslos zurück.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Waffe heißt schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meilen im Umkreis ist eines deutlich klar: Da schläft ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise sind Alrik, Alrik und Alrik eben keine Meilen entfernt. Sondern in aller nächster Nähe dem Geräuschpegel voll ausgesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So nimmt es nicht wunder das alle drei irgendwann völlig entnervt am Lagerfeuer zusammen sitzen, hellwach selbstverständlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;So geht das nicht,&amp;quot; Alrik stochert mit einem Zweig im Feuer herum. &amp;quot;So lange wir hier in Mor Enez sind werden wir die blöden Echsengezüchte mit ihrem Gequake nicht los. Und das Geschnarche des Burschen da drüben gibt mir den Rest.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zustimmend Nicken ist unnötig. Versteht sich von selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein fast voller Mond ist aufgegangen, der Nachthimmel frei von Wolken. Unzählige Sterne flimmern am Firmament.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Funken stieben aus dem Feuer empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vom infernalischen Lärm mal abgesehen ist es an sich eine schöne Nacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gar nicht mal so dunkel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ungefähr 30 Minuten später ist die kleine Gruppe wieder unterwegs. Schnell sind sie sich einig geworden das es wohl mehr Sinn macht des Nachts zu wandern und tagsüber zu ruhen. Ohne Krötengetöse. Mond und Wetter halten ja hoffentlich noch so lange durch wie sie im Moor unterwegs sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas beängstigend sind allerdings andere Geräusche, das rascheln oder knacken von Zweigen. Oder Augenpaare in undurchdringlicher Dunkelheit die sie anstarren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist wohl etwas gewöhnungsbedürftig des Nachts unterwegs zu sein. Der Lohn dafür ergibt sich aber hoffentlich in der Ruhe des Tages.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müde sind sie allemale trotzdem. Aus ausgreifenden Schritten wird müdes schleppen und vor sich hin trotten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kröten nerven immer mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Mond untergeht laufen sie weiter, erst als am fernen Himmel die erste Andeutung eines helleren Scheins auftaucht sehen sie sich nach einem Lagerplatz um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein kleiner Hain aus Erlen erscheint geeignet. Müde kriechen sie hinein, wickeln sich in ihre Decken. Nur noch vereinzelt meldet sich die eine oder andere Kröte zu Wort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schnell schlafen sie tief und fest ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=35766</id>
		<title>Alrikswelt</title>
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		<updated>2009-03-08T20:39:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stelle unter einem dichten Baum verwandelt sich in etwas wie eine südländische Karawanserei. Überall hängt Wäsche zum trocknen in der Nähe des Lagerfeuers, Rucksäcke und Taschen wurden ausgeleert und drei Gestalten hocken in dem Chaos herum und versuchen herauszufinden was alles in den letzten ereignissreichen Stunden abhandengekommen ist. Wohl hauptsächlich alles was zur ursprünglichen Bewaffnung der kleinen Gruppe gehörte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
( Komischerweise steckt in einer der Schwertscheiden ein Holzknüppel der kaum herauszubekommen ist und die Scheide ordentlich ausgebeult hat. Keiner der drei hat den leisesten Schimmer wie der da rein gekommen ist).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischendurch wird auch Alriks Wunde nochmal versorgt und eine Abendmahlzeit zubereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund hört man das klackern von großen Steinen, oder stumpfe Geräusche das da was schweres auf was festes gesetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitet von Lauten wie &amp;quot;Ächz, Uff, Hauruck.&amp;quot; Ab und an bebt mal die Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Wanderer fast schon gemütlich hinweggedöst sind klatschen plötzlich große Hände ineinander und jemand verkündet zufrieden &amp;quot;Fertig !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik stellen sich neben den Troll um dessen Werk zu begutachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ganze sieht ein wenig aus als ob ein Kind mit Bauklötzern gespielt hat. Eine Art Hünengrab mit besserem, aber älterem Material ist entstanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch es ist deutlich als ein Durchgang zu erkennen, eine Art Tor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich da noch ein paar Spinnweben bilden und Unkraut darüber wuchert könnte es durchaus wie ein altes, geheimnissvolles Tor wirken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen durch ? Zur Probe ?&amp;quot; Der Troll fingert an seiner Keule herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Köpfe schütteln sich verneinend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise scheint er nicht bei diesem Thema bleiben zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich jetzt richtiger Torwächtertroll mit richtigem Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich euch dankbar sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten zucken mit den Schultern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Name Alrik sein.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten lachen leise.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten stellen sich vor:&amp;quot; Ich bin Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1 große Gestalt blickt 3 Gestalten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich Alrik sein, richtig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin auch Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich auch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alrik, mein Name.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, nein, ich Alrik sein, ihr nicht verstehen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ja, du Alrik, ich Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gestatten, Alrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine große Faust klopft auf einen mächtigen Brustkorb:&amp;quot; Ich Alrik, ihr mich veralbern ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik versucht zu beschwichtigen:&amp;quot; Alrik, Alrik, Alrik und Alrik, klar ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Alrik bekommt ein nervöses Zucken am Auge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein anderer Alrik reibt sich verzweifelt die Schläfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine gezückte Keule klopft in eine riesige Handfläche:&amp;quot; Ich Alrik, wie ihr heißen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer der Alriks bekommt die Kurve, verbeugt sich freundlich:&amp;quot; Ich bin Balrik.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der sich die Schläfen reibende Alrik lacht leise, stellt sich dann auch vor:&amp;quot; Calrik mein Name, angenehm.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Alrik mit dem zuckenden Auge öffnet und schließt Krampfhaft seine Finger:&amp;quot; Ich bin, äh, ich heiße, ja, äh, wie, äh...äh...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dalrik,&amp;quot; kommt ihm sein Freund zu Hilfe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, genau, das ist Dalrik. Balrik, Calrik und Dalrik sind wir,&amp;quot; fügt der dritte schnell hinzu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das witzig sein, ich Alrik, du Balrik, er Calrik und der da Dalrik. Wir alle fast gleich heißen. Das sein ja lustig.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll lacht, steckt die Keule wieder weg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3 Gestalten wischen sich den Schweiß von der Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=35753</id>
		<title>Alrikswelt</title>
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		<updated>2009-03-08T12:29:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stelle unter einem dichten Baum verwandelt sich in etwas wie eine südländische Karawanserei. Überall hängt Wäsche zum trocknen in der Nähe des Lagerfeuers, Rucksäcke und Taschen wurden ausgeleert und drei Gestalten hocken in dem Chaos herum und versuchen herauszufinden was alles in den letzten ereignissreichen Stunden abhandengekommen ist. Wohl hauptsächlich alles was zur ursprünglichen Bewaffnung der kleinen Gruppe gehörte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
( Komischerweise steckt in einer der Schwertscheiden ein Holzknüppel der kaum herauszubekommen ist und die Scheide ordentlich ausgebeult hat. Keiner der drei hat den leisesten Schimmer wie der da rein gekommen ist).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischendurch wird auch Alriks Wunde nochmal versorgt und eine Abendmahlzeit zubereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund hört man das klackern von großen Steinen, oder stumpfe Geräusche das da was schweres auf was festes gesetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitet von Lauten wie &amp;quot;Ächz, Uff, Hauruck.&amp;quot; Ab und an bebt mal die Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Wanderer fast schon gemütlich hinweggedöst sind klatschen plötzlich große Hände ineinander und jemand verkündet zufrieden &amp;quot;Fertig !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik stellen sich neben den Troll um dessen Werk zu begutachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ganze sieht ein wenig aus als ob ein Kind mit Bauklötzern gespielt hat. Eine Art Hünengrab mit besserem, aber älterem Material ist entstanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch es ist deutlich als ein Durchgang zu erkennen, eine Art Tor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich da noch ein paar Spinnweben bilden und Unkraut darüber wuchert könnte es durchaus wie ein altes, geheimnissvolles Tor wirken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen durch ? Zur Probe ?&amp;quot; Der Troll fingert an seiner Keule herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Köpfe schütteln sich verneinend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=35752</id>
		<title>Alrikswelt</title>
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		<updated>2009-03-08T12:21:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stelle unter einem dichten Baum verwandelt sich in etwas wie eine südländische Karawanserei. Überall hängt Wäsche zum trocknen in der Nähe des Lagerfeuers, Rucksäcke und Taschen wurden ausgeleert und drei Gestalten hocken in dem Chaos herum und versuchen herauszufinden was alles in den letzten ereignissreichen Stunden abhandengekommen ist. Wohl hauptsächlich alles was zur ursprünglichen Bewaffnung der kleinen Gruppe gehörte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
( Komischerweise steckt in einer der Schwertscheiden ein Holzknüppel der kaum herauszubekommen ist und die Scheide ordentlich ausgebeult hat. Keiner der drei hat den leisesten Schimmer wie die da rein gekommen ist).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischendurch wird auch Alriks Wunde nochmal versorgt und eine Abendmahlzeit zubereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund hört man das klackern von großen Steinen, oder stumpfe Geräusche das da was schweres auf was festes gesetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitet von Lauten wie &amp;quot;Ächz, Uff, Hauruck.&amp;quot; Ab und an bebt mal die Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Wanderer fast schon gemütlich hinweggedöst sind klatschen plötzlich große Hände ineinander und jemand verkündet zufrieden &amp;quot;Fertig !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik stellen sich neben den Troll um dessen Werk zu begutachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ganze sieht ein wenig aus als ob ein Kind mit Bauklötzern gespielt hat. Eine Art Hünengrab mit besserem, aber älterem Material ist entstanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch es ist deutlich als ein Durchgang zu erkennen, eine Art Tor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich da noch ein paar Spinnweben bilden und Unkraut darüber wuchert könnte es durchaus wie ein altes, geheimnissvolles Tor wirken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen durch ? Zur Probe ?&amp;quot; Der Troll fingert an seiner Keule herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Köpfe schütteln sich verneinend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=35751</id>
		<title>Alrikswelt</title>
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		<updated>2009-03-08T12:18:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stelle unter einem dichten Baum verwandelt sich in etwas wie eine südländische Karawanserei. Überall hängt Wäsche zum trocknen in der Nähe des Lagerfeuers, Rucksäcke und Taschen wurden ausgeleert und drei Gestalten hocken in dem Chaos herum und versuchen herauszufinden was alles in den letzten ereignissreichen Stunden abhandengekommen ist. Wohl hauptsächlich alles was zur ursprünglichen Bewaffnung der kleinen Gruppe gehörte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
( Komischerweise steckt in einer der Schwertscheiden ein Holzknüppel der kaum herauszubekommen ist und die Scheide ordentlich ausgebeult hat. Keiner der drei hat den leisesten Schimmer wie die da rein gekommen ist).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischendurch wird auch Alriks Wunde nochmal versorgt und eine Abendmahlzeit zubereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund hört man das klackern von großen Steine, oder stumpfe Geräusche das da was schweres auf was festes gesetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitet von Lauten wie &amp;quot;Ächz, Uff, Hauruck.&amp;quot; Ab und an bebt mal die Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Wanderer fast schon gemütlich hinweggedöst sind klatschen plötzlich große Hände ineinander und jemand verkündet zufrieden &amp;quot;Fertig !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik stellen sich neben den Troll um dessen Werk zu begutachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ganze sieht ein wenig aus als ob ein Kind mit Bauklötzern gespielt hat. Eine Art Hünengrab mit besserem, aber älteren Material ist entstanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch es ist deutlich als ein Durchgang zu erkennen, eine Art Tor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich da noch ein paar Spinnweben bilden und Unkraut darüber wuchert könnte es durchaus wie ein altes, geheimnissvolles Tor wirken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen durch ? Zur Probe ?&amp;quot; Der Troll fingert an seiner Keule herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Köpfe schütteln sich verneinend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=35750</id>
		<title>Alrikswelt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=35750"/>
		<updated>2009-03-08T12:18:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stelle unter einem dichten Baum verwandelt sich in etwas wie eine südländische Karawanserei. Überall hängt Wäsche zum trocknen in der Nähe des Lagerfeuers, Rucksäcke und Taschen wurden ausgeleert und drei Gestalten hocken in dem Chaos herum und versuchen herauszufinden was alles in den letzten ereignissreichen Stunden abhandengekommen ist. Wohl hauptsächlich alles was zur ursprünglichen Bewaffnung der kleinen Gruppe gehörte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
( Komischerweise steckt in einer der Schwertscheiden ein Holzknüppel der kaum herauszubekommen ist und die Scheide ordentlich ausgebeult hat. Keiner der drei hat den leisesten Schimmer wie die da rein gekommen ist).&lt;br /&gt;
Zwischendurch wird auch Alriks Wunde nochmal versorgt und eine Abendmahlzeit zubereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund hört man das klackern von großen Steine, oder stumpfe Geräusche das da was schweres auf was festes gesetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitet von Lauten wie &amp;quot;Ächz, Uff, Hauruck.&amp;quot; Ab und an bebt mal die Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Wanderer fast schon gemütlich hinweggedöst sind klatschen plötzlich große Hände ineinander und jemand verkündet zufrieden &amp;quot;Fertig !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik stellen sich neben den Troll um dessen Werk zu begutachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ganze sieht ein wenig aus als ob ein Kind mit Bauklötzern gespielt hat. Eine Art Hünengrab mit besserem, aber älteren Material ist entstanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch es ist deutlich als ein Durchgang zu erkennen, eine Art Tor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich da noch ein paar Spinnweben bilden und Unkraut darüber wuchert könnte es durchaus wie ein altes, geheimnissvolles Tor wirken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen durch ? Zur Probe ?&amp;quot; Der Troll fingert an seiner Keule herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Köpfe schütteln sich verneinend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=35749</id>
		<title>Alrikswelt</title>
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		<updated>2009-03-08T12:15:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Stelle unter einem dichten Baum verwandelt sich in etwas wie eine südländische Karawanserei. Überall hängt Wäsche zum trocken in der Nähe des Lagerfeuers, Rucksäcke und Taschen wurden ausgeleert und drei Gestalten hocken in dem Chaos herum und versuchen herauszufinden was alles in den letzten ereignissreichen Stunden abhandengekommen ist. Wohl hauptsächlich alles was zur ursprünglichen Bewaffnung der kleinen Gruppe gehörte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwischendurch wird auch Alriks Wunde nochmal versorgt und eine Abendmahlzeit zubereitet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Hintergrund hört man das klackern von großen Steine, oder stumpfe Geräusche das da was schweres auf was festes gesetzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitet von Lauten wie &amp;quot;Ächz, Uff, Hauruck.&amp;quot; Ab und an bebt mal die Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Wanderer fast schon gemütlich hinweggedöst sind klatschen plötzlich große Hände ineinander und jemand verkündet zufrieden &amp;quot;Fertig !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik, Alrik und Alrik stellen sich neben den Troll um dessen Werk zu begutachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ganze sieht ein wenig aus als ob ein Kind mit Bauklötzern gespielt hat. Eine Art Hünengrab mit besserem, aber älteren Material ist entstanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch es ist deutlich als ein Durchgang zu erkennen, eine Art Tor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn sich da noch ein paar Spinnweben bilden und Unkraut darüber wuchert könnte es durchaus wie ein altes, geheimnissvolles Tor wirken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vier Köpfe nicken zufrieden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen durch ? Zur Probe ?&amp;quot; Der Troll fingert an seiner Keule herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Drei Köpfe schütteln sich verneinend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=35747</id>
		<title>Alrikswelt</title>
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		<updated>2009-03-08T11:14:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=35746</id>
		<title>Alrikswelt</title>
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		<updated>2009-03-08T11:13:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=35745</id>
		<title>Alrikswelt</title>
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		<updated>2009-03-08T10:39:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihm leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschwichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hellt sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=35744</id>
		<title>Alrikswelt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.antamar.eu/index.php?title=Alrikswelt&amp;diff=35744"/>
		<updated>2009-03-08T10:36:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mondschwinge: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Alrik und Alrik schlagen sich vor Lachen auf die Schenkel, können kaum Luft holen und wischen sich die Lachtränen aus den Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ?&amp;quot; ruft Alrik. Stemmt dabei die Fäuste in die Hüften, runzelt verärgert die Stirn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du siehst ja aus wie ein Mädchen !&amp;quot; prustet Alrik heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ein Kilt, ihr Banausen ! Man muß sich eben den Landessitten anpassen wenn man nicht so blöd auffallen will wie ihr !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun liegen die anderen beiden vollends am Boden und wälzen sich vor Lachen, nicht mehr fähig überhaupt noch zu antworten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Bürger, die erst noch aufmerksam zugeschaut hatten, wenden sich wieder ihrem eigenen Alltag zu, sind sie doch solche Vorführungen von Ausländern schon gewohnt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Banausen halt. Passiert immer wieder mal vor diesem Laden der einfach an jeden einen Kilt verkauft. Sowas kommt eben von sowas. Kein Sinn für Traditionen und Familienehre solche Ausländer. Gut, es kommt schon mal vor das da ein Ausländer mit einem Kilt herauskommt der rein zufällig die Musterung der Familie eines heimischen, zufällig vorbeikommenden hat. Dann, ja dann gibt es schonmal weniger Gelächter. Eher lernt der Ausländer dann das es nicht immer Nacht ist wenn es plötzlich dunkel wird.&lt;br /&gt;
Traditionen sind eben wichtig. Familienehre erst recht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben die beiden sich auf Praraghs Straßen wälzenden halbwegs beruhigt, oder können einfach nicht mehr weiterlachen weil das Zwerchfell Überlast meldet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Macht euch nicht zum Affen und kommt mit,&amp;quot; Alrik stolziert die Straße hinunter, seinen Rucksack über der Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mühsam rappeln sich die anderen auf, greifen ihre Ausrüstung zusammen und folgen ihm, in etwas Abstand, sich feixend unterhaltend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So spazieren die drei zielstrebig Richtung Norden aus der Stadt heraus. Bald schon verlassen sie jedoch die Straße um sich seitwärts, westlich, in das Moor zu begeben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mor Enez zeigt sich von der freundlichen Seite, ohne Zwischenfälle wandern sie bis Abends weiter, erst kurz vor Sonnenuntergang schlagen sie auf einer leichten Anhöhe unter einer dichten Eiche ihr Nachtlager auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ist froh als er sich endlich in seine Decke wickeln kann, denn so ein Kilt ist doch von unten etwas ungewohnt zugig. Zugeben würde er das ja nie, auch wenn die anderen beiden inzwischen zur Abenteurerroutine zurückgekehrt sind anstatt wie Hühner gackernd durch die Wildnis zu stapfen. Das Lagerfeuer brennt gemütlich vor sich hin. Es wird wohl noch eine Weile halten nachdem sie ein dickeres Stück Holz dazugelegt haben. Auf dem freigekratzten Boden besteht auch keine Gefahr das es sich weiter ausbreitet während sie schlafen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonne ist nun ganz untergegangen, die drei schließen ihre Augen um sich von dem Marsch des Tages zu erholen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit&amp;quot; meldet sich die erste Kröte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hihihi,&amp;quot; lacht Alrik leise,&amp;quot; die Kröte sagt gute Nacht.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Crooooak&amp;quot; ruft nun eine von links.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise meint der andere Alrik:&amp;quot; Die auch. Hihi.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quaork ! Rrrrabbit ! Quack !&amp;quot; tönt es von links und rechts.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, schon in Ordnung, wir wissens,&amp;quot; grummelt Alrik, zieht sich die Decke über die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrabbit ! Grooaaarggh ! Quack ! Quaork ! Rabbitrabbittrabbitt !&amp;quot; erschallt es nun ohne Pause von überall her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufrecht sitzen die drei in ihren Lagerstätten, pressen sich die Hände auf die Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwo platscht es im dunklen Sumpf. Doch das Konzert geht unvermindert weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs nicht&amp;quot; zischt Alrik aus zusammengebissenen Zähnen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stöhnend sinkt der andere zu Boden, nimmt seinen Mantel zu Hilfe um sich die Ohren zu zu halten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaubs auch nicht,&amp;quot; meint der dritte, kramt nach einer Stundenkerze um sich aus deren Wachs Ohrenpfropfen zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er sich die beiden kleinen Wachswürste in die Ohren stopft bemerken die anderen beiden sein Tun, rutschen heran und bedienen sich auch an der Kerze.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da hört man zwischen dem Gequake der Kröten das Schnarchen dreier Leute.&lt;br /&gt;
Die Sonne steht schon handbreit über dem Horizont als Alrik, wohl ausgeruht, erwacht. Glücklich blinzelt er in die Sonne, reckt und streckt sich, gähnt einmal herzhaft und erfreut sich der stillen Moorlandschaft vor sich. Nebelschwaden wabern in den Senken derweil Hügel, Bäume und Sträucher farbenfroh im hellen Sonnenlicht stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine wunderbar, friedliche Landschaft die durch kein Quaken getrübt wird. Ja, nicht mal Vögel erlauben sich mit ihrem Gezwitscher dem Bild Abbruch zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moment !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schaut zur Seite und sieht seine Freunde noch fest schlafen. Kein Schnarchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach ja !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas in sich hineinlachend puhlt er das Wachs aus seinen Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ah, das ist schon besser. Der Wind streift seicht durch die Wipfel, Vöglein singen auf den Ästen. Und was sich anhört wie eine 5 Zwergensäge auf Brandholzwaldraubbaubeschaffung das sind seine schlafenden Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da, nun regt sich auch Alrik. Auch er reckt sich, gähnt herzhaft, blickt zu Alrik herüber und nickt freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik ruft ihm ein fröhliches &amp;quot;Guten Morgen&amp;quot; zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener blickt ihn verständnislos an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik lacht, deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt lacht Alrik auch. Fingert kurz an seinen Ohren rum, ruft dann seinen guten Morgen Gruß zurück.&lt;br /&gt;
Gemeinsam stehen sie auf, recken sich nochmal, lassen den Blick umherschweifen, rollen ihre Decken zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlendern dann zu Alrik hinüber und wecken ihn mit einem Tritt unter Freunden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener grunzt, wischt sich über die Augen, blinzelt gegen die Sonne und schaut von unten seine Weggefährten an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sieht wie sich ihre Lippen bewegen, wie sie sich dann gegenseitig anschauen und lachen. Alrik deutet auf seine Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik auch. Nun lacht auch Alrik am Boden. Fingert an seinen Ohren herum.&lt;br /&gt;
Fingert nochmal daran herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legt den Kopf schief und schüttelt ihn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neigt nochmals den Kopf und klopft mit der flachen Hand auf die andere Seite seines Kopfes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fingert nun etwas hektischer in seinen Ohren herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik und Alrik lachen lautlos.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, ich krieg die nicht raus !&amp;quot; brüllt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Alrik bekommt er einen kleinen Zweig hingehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nimmt ihn und puhlt damit in seinem Ohr rum, merkt aber rasch das er das Wachs eher weiter hineinschiebt als es herauszubekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Geht nicht !&amp;quot; schreit er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie aus weiter Ferne glaubt er zu hören wie jemand meint er wäre nicht schwerhörig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den halben Vormittag mühen sie sich ab zu versuchen die Wachsstöpsel aus Alriks Ohren zu entfernen.&amp;lt;br&amp;gt; Ohne Erfolg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei wissen schon gar nicht mehr was sie alles probiert haben. Natürlich gab es auch etliche abgelehnte Vorschläge. Wie zum Beispiel den Alriks Kopf über dem Lagerfeuer zu erwärmen bis das Wachs von alleine raustropft. War wohl etwas zu sehr praktisch gedacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied ist der gemeinsam gebrüllte Beschluß das doch mal einem Heiler zu überlassen, im nächsten Ort.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst spät kommen sie an diesem Tag los, Alrik führt, der neuerdings schwerhörige Alrik in der Mitte und Alrik bildet den Schluß der kleinen Gruppe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Alrik vorne etwas vor sich hin trödelt schreitet Alrik zügig voran und hat diesen bald überholt. Da die anderen beiden ja direkt hinter ihm sind können sie ihn ja darauf aufmerksam machen wenn er irgendwas überhören sollte. Die anderen beiden lassen ihren Kameraden gerne vorne maschieren, ist ja immerhin besser als eine überlaute Kommunikation führen zu müssen die Orks schon von weitem hören könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es an diesem Tag eine Lust zu wandern. Die Sonne wärmt schon ein klein wenig, der Boden ist für ein Moor recht sicher und fest, der Bewuchs hält sich in Grenzen. Naja, so fest ist der Boden nicht, er federt bei jedem Schritt. Es steckt auch ordentlich Feuchtigkeit darin. Trotzdem ist es angenehm auf ihm zu laufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hübsche Blümchen sind auch schon zu sehen. Im blauen Himmel, weit oben, dreht ein Raubvogel seine Kreise. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich erhält Alrik einen heftigen Schlag von hinten gegen seinen rechten Arm. Werfen die beiden Idioten wieder mit Sachen um ihn zu ärgern ?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wütend fährt er herum und brüllt:&amp;quot;Ihr seit wohl nicht mehr ganz frisch in der Birne !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überrascht stellt er fest, oder besser, er stellt nicht fest, und zwar die Anwesenheit seiner Freunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür die eines Räubers der mit einem Bogen auf ihn zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt sich der verblüffte zu Boden fallen um etwaigen Pfeilen zu entgehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er lauscht ob sich der Räuber nähert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verdammt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er hebt den Kopf um Blickkontakt zu bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Großhirn meldet das das eine gute Idee wäre in der aktuellen Situation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kleinhirn meldet dies wäre ein sehr guter Augenblick für ein kleines bißchen Panik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Arm meldet das er, was Pfeile angeht, schon bedient ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er den Räuber mit einem Messer in der Hand auf sich zu rennen sieht springt er auf, nestelt an seinem Schwertgurt und brüllt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise gelingt es ihm nicht mit dem verwundeten Arm das Schwert zu ziehen, und höllisch weh tun tut das auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum brüllt er noch ein bißchen mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas schlitternd kommt der Räuber vor ihm zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit vor Schreck geweiteten Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt dreht er sich sogar um !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig schlägt er sich zur Seite hin in die Büsche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ha !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Typisch !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feiges Pack ! Laufen weg wenn sie sehen das sie einem echten Krieger gegenüber stehen ! Und wenn der auch verwundet ist, die haben einfach keinen Schneid.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zufrieden reibt er sich den schmerzenden Arm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und bleibt wie versteinert stehen als ihm etwas auf die Schulter tippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er schließt fest die Augen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was da auch für ein Problem ist, es existiert gar nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Himmel ist schön blau, ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Groß- und Kleinhirn sind sich einig, sie melden Feierabend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der Arm hat sich wohl dafür entschieden das es sich nicht lohnt weiter weh zu tun.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas tippt ihm nun kräftiger auf die Schulter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hilft ja nichts. Das leidige an der Realität ist ihre Penetranz in unangenehmen Situationen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen langsam, vorsichtig, öffnend dreht der Taube sich langsam um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch nicht ganz umgedreht, reißt er vor Schreck die Augen weit auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da steht ein Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Zähne fletschender Troll !&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den letzten, und ersten, beiden Erkenntnissen war aus der 180 Grad Drehung schon eine 360 Grad Drehung geworden und die Beine haben die Gehirnarbeit in die Hände genommen, sozusagen.&lt;br /&gt;
Hier offenbart so ein Kilt seine taktische Überlegenheit in gewissen Situationen. Die Beinfreiheit ist kaum zu schlagen. Auch wenn der Anblick für einen Krieger möglicherweise etwas gewöhnungsbedürftig ist. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Schemen huscht übers Moor, durchbricht den nächsten Birkenhain und flitzt zwischen einer Gruppe von Leuten hindurch. Zwei von ihnen fällt es schwer ihm nicht hinterher zu schauen.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Einer der anderen beiden lacht kurz und hässlich weil er wohl annimmt das jener der da gerade vorbeigehuscht kam vor seinem Kumpel flieht der sich mit seinem Bogen den dritten Wanderer vornehmen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Einschätzung gerät kurz darauf ins bröckeln, als nämlich erstaunlich schwere Schritte hinter ihm hörbar werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fällt es den anderen beiden schwer sich nicht umzudrehen und nach zu schauen. Allerdings stellen sie erstaunt fest das ihre Gegenüber die Augen aufreissen, und auf den Fersen kehrt machen um dem Läufer hinterher zu jagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt drehen sie sich doch um, mit einer gewissen negativen Erwartungshaltung. Und werden nicht enttäuscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor ihnen kommt ein großer Troll zu stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schaut sie an, blickt auf ihre Waffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden Räuber reißen ihre Waffen hoch um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll haut beide um um sich zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur kurz überlegt er, schätzt die beiden wie den Bogenschützen als Räuber ein, und schickt sich dann wieder an dem flüchtenden, und den beiden neuen flüchtenden, hinterher zu rennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik springt derweil, seine nahezu grenzenlose Beinfreiheit ausnutzend, über einen umgestürzten Baum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Wasserfontäne springt aus dem Wasserloch dahinter empor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prustend, heftig um sich schlagend, kämpft sich der flüchtende wieder an die Wasseroberfläche empor.&lt;br /&gt;
Krallt sich mit den Händen ins Ufer um sich so schnell wie möglich heraus zu ziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wird bald darauf wieder unter Wasser gedrückt, denn er bekommt Gesellschaft von zwei weiteren Springern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun versuchen sich alle drei zu befreien, klammern sich panisch aneinander, greifen nach Ästen, Zweigen und Gräsern um sich daran herauszuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei spritzt das Wasser weiter munter in die Höhe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen nicht wie lange sie da so kämpfen, irgendwann liegen die drei Abenteurer neben dem Wasserloch, heftig schnaufend, sich schüttelnd wie nasse Hunde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Glück haben das Wasserloch, nicht Sumpfloch.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann man wohl sagen,&amp;quot; entfährt es Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik sieht voller Entsetzen zwei große Füße vor sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik stellt voller Freude fest das er wieder hören kann, das unfreiwillige Bad scheint seine Ohren freigewaschen zu haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Angst, Räuber vorbei,&amp;quot; selbstzufrieden verschränkt der Troll seine Arme und grinst von einem Ohr zum anderen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was fast den Eindruck macht als würde der Riese die Zähne fletschen, geht Alrik durch den Sinn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, danke. Toll.&amp;quot; Wagt Alrik vorsichtig zu sagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;U-u-und was willst du von uns ?&amp;quot; Fragt Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abschätzend zieht der Troll die Stirne kraus, blickt sie an. &amp;quot;Ihr doch Abenteurer, oder ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei sehen sich gegenseitig an, zucken mit den Schultern. &amp;quot;Ja, hm, sind wir, warum ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen doch bestimmt gehen durch großartiges Tor von Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ein Tor ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum großartig ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für ne Mutter ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig kommen die drei Frageantworten heraus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Großes, gewaltiges Tor von großes, gewaltiges, uraltes Mutter von allem !&amp;quot; Wieder verschränkt der Riese die Arme vor der Brust, diesesmal mit unverkennbaren Stolz in der Haltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es scheint, ob freiwillig oder unterbewußt, vernünftiger zu erscheinen sich mit jenem ominösen Tor, wo immer, was immer, warum immer, zu beschäftigen das gedanklich weiter weg ist als der massive Troll direkt vor ihren Nasen. Dazu gesellen sich wohl auch Motivationsbegriffe wie Schätze, Abenteuer, geheimer Ort und so weiter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine kurze Gesprächspause wird wieder durch eine Frage beendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt wo das Tor ist ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ungetüm hebt einen Zeigefinger: &amp;quot;Ich wissen,&amp;quot; dann zeigt er auf sich selbst:&amp;quot; Ich beschützen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ist es weit, kannst du uns hinführen ?&amp;quot; Alrik wringt seinen Kilt ein bißchen aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er verletzt,&amp;quot; gibt der Troll zu bedenken und zeigt auf Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort kümmern sich die anderen beiden um ihren verletzten Kameraden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glücklicherweise ist die Wunde weit weniger schlimm wie es im ersten Moment erscheint. Der Bogenschütze hatte einen Jagdpfeil benutzt, einen selbst gemachten aus Schilf, damit er leicht bricht. Die Spitze lässt sich auch leicht entfernen da sie gerade wie eine große Nadel ist. Damit sie möglichst von alleine aus der Wunde fällt wenn das Wild, oder das Opfer, auf der Flucht ist. Bei Alrik hat sie aufgrund des Leders seiner Jacke gehalten, den Knochen verfehlt und ist nur wenig in das Fleisch gedrungen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein leichter, wenn auch nasser, Verband sollte erstmal genügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als sie soweit fertig sind nickt Alrik dem Troll zu und meint:&amp;quot; So, wir können aufbrechen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr mitkommen,&amp;quot; damit dreht sich der Troll um und maschiert los.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die anderen drei stehen auf und folgen ihm, kümmern sich nichtmal darum ob sie irgendwas im Wasserloch verloren haben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit etwas Abstand folgen sie ihm und kommen bald an der Stelle vorbei an der die Räuber waren. Man kann noch sehen wo diese wohl vom Troll niedergestreckt wurden, doch mittlerweile sind die Räuber anscheinend wieder zu sich gekommen und haben sich aus dem Staub gemacht. Nichts mehr von ihnen zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Stelle wo Alrik zum erstenmal den Troll gesehen hat haben sie bald hinter sich. Schnurstracks geradeaus geht es weiter übers Hochmoor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allmählich verändert sich jedoch die Landschaft, der Boden wird an einigen Stellen sumpfiger, dafür gibt es auch wieder kleinere Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst jetzt beginnen Alrik, Alrik und Alrik zu überprüfen ob sie noch alles beieinander haben. Das eine oder andere fehlt, gerade was die Bewaffnung angeht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Wasser planschen und Waffen halten verträgt sich nicht unbedingt miteinander.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür trägt ihr Führer eine mächtige Keule an der Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zeit um sich darum ein paar Sorgen zu machen, doch die Neugierde, und wohl der Mangel an aktueller echter Gefahr, beschwichtigen solche Bedenken auch wieder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 10 bis 15 Minuten weiteren strammen Fußmarsches durchqueren sie eine flache Wasserrinne, dahinter steigt der Boden zu einem wahrscheinlich recht großen, flachen, Hügel an. Bewachsen mit vielen Sträuchern und Bäumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der viereinhalb Schritt große, braune Hüne geht ein paar Schritte den Hügel hoch und bleibt dann stehen, dreht sich um und verkündet voller Stolz:&amp;quot; Hier großartiges, geheimnissvolles Tor !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die anderen bleiben stehen, schauen sich um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schaut seitlich in die Büsche, sieht aber nur ein paar faustgroße Steine dort herumliegen.&lt;br /&gt;
Alrik schaut nach oben in die Bäume, vieleicht ist da ja was zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik schlendert an dem Troll vorbei, sieht sich den Boden etwas genauer an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das ganze Gelände hinweg sieht man immer wieder mal Felsbrocken, wie es scheint tief eingegraben in den Hügel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oftmals hinter Unkraut versteckt oder davon überwuchert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kneift die Augen zusammen, geht mal ein paar Schritte hierhin, dann dorthin, bis er stehen bleibt und die anderen beiden herbeiruft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatsächlich liegen hier mächtige Steinquader im Boden, und wenn man ganz genau hinschaut dann sieht man sowas wie eine Schwelle, Seitenwände und einen verwitterten Deckstein auf dem sehr undeutlich irgendwelche Reliefs zu erkennen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne Frage, das war wohl mal ein Tor, bis es vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden umgekippt ist.&lt;br /&gt;
Betröppelt lassen die drei die Schultern hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr wollen großartiges Tor passieren ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hm, naja...&amp;quot; Alrik zuckt mit den Schultern:&amp;quot; Also ehrlich gesagt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit ner Schaufel vieleicht...,&amp;quot; gibt Alrik zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Toll ! Dann ihr müßt mich besiegen dann ihr können durch großartiges Tor !&amp;quot; Der Troll nestelt an der Keule an seinem Gürtel herum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik winkt ab:&amp;quot; Lass mal stecken, ich glaube sooo unbedingt wollen wir da gar nicht durch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo sein Problem ?&amp;quot; Der braune, selbst felsbrocken ähnliche Hüne lässt ein wenig die Schulter hängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Abenteurer, da großartiges Tor, ich Wächtertroll, ihr mich besiegen und dann erleben großartiges Abenteuer wenn gehen durch Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Alriks werden langsam etwas nervös.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn wir verlieren ?&amp;quot; gibt der Kiltträger zu bedenken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr tot und ich warten auf stärkere Abenteurer !&amp;quot; Ein gewisser Enthusiasmus ist dem Troll sicherlich nicht abzusprechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der eine oder andere Alrik kommt sich gerade arg unterbewaffnet vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt ! Auszeit !&amp;quot; Alrik formt mit 2 Händen eine Art T, wo immer er das auch her hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns das doch alle mal logisch angehe. Troll, wie kommt es eigentlich das du hier mitten im Sumpf meinst ein Tor bewachen zu müssen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der angesprochene tritt etwas verlegen von einem Fuß auf den anderen, winded sich, scheint sich vor der Antwort drücken zu wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann, ganz leise, antwortet er doch noch:&amp;quot; Bin Umschüler...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Umschüler ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War Brückentroll in Schattenkuppe. War langweilig. Alle wußten das da Troll, hatten immer Figürchen dabei für mich, so ich nie durfte kämpfen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, und dann ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dann ich mir denken, gehe in Welt, lern was andres, triff nette Abenteurer und habe tolle Kämpfe weil keiner vermuten Brückentroll in Sumpf als Torwächtertroll.&lt;br /&gt;
Hab 2 Jahre gesucht bis ich gefunden habe halbwegs brauchbares Tor.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tor ? Tor ? Das ist doch kein Tor, da kann man doch gar nicht durchgehen !&amp;quot; ereifert sich Alrik.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Troll schürzt etwas die Lippen, legt den Kopf schief. &amp;quot;Hm, jetzt wo du sagen... ihr nicht zufällig haben keine Figürchen dabei ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergiß die Figuren,&amp;quot; unterbricht Alrik die verwegenen Gedankengänge des Torwächters:&amp;quot; Wir helfen dir wie du zu einem anständigen Tor kommt, dann übernachten wir hier und morgen Früh ziehen wir dann weiter und du verdrischt dann die nächsten Abenteuer denen du dann auch ein richtiges Tor zeigen kannst, einverstanden ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher du nehmen wollen richtiges Tor, ich haben 2 lange Jahre gesucht !&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betont lässig spaziert Alrik zu dem Troll hinüber, stellt sich neben ihn, klopft ihn leicht auf den Arm:&amp;quot; Schau, warum gräbst du die Felsbrocken nicht einfach aus und stapelst sie so zusammen das sie ein Tor ergeben ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und dann wir kämpfen ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein !&amp;quot; brüllen alle drei Alriks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschichtigend fügt der Alrik neben dem Troll hinzu:&amp;quot; Wir wissen doch das das kein richtiges Tor ist, aber andere Abenteurer die später kommen wissen das eben nicht, verstehst du ?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt hält sich die Miene des Torwächters richtig auf, man glaubt die Zahnräder hinter seiner Stirn einrasten zu hören.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, ihr kluges Abenteurer ! Feine Idee sein ! Ich bauen jetzt gewaltiges Tor für Abenteurers !&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er klatscht zweimal in die riesigen Hände, dann beginnt er damit die Steinblöcke aus dem Erdreich zu holen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alrik wischt sich den Schweiß von der Stirn und winkt seine Freunde zur Seite wo sie schonmal beginnen ihr Nachtlager aufzubauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welt Antamar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antamarische Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lúnasadh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mondschwinge</name></author>
		
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